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Fingerpieks
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am 01.10.2015 07:36:55
Guten morgen
Ich habe gestern abend in der Innenstadt in einer Apotheke bei einer Präventionsveranstaltung mit gemacht bei der ein sog. Langzeitwert bestimmt wurde. Es gab einen Pieks ins Ohr und dann nach etwa 5 Minuten ein Ergebniss dass mir sagen sollte ob alles okay ist. Leider war es dort so voll dass mir niemand dieses Procedere etc erklären konnte????
Was sollte dies, habe bisher immer von Nüchternzucker gehört und hatte vorher auch gegessen. Daher ist das doch kein zu verwendener Wert?!? -
am 01.10.2015 07:52:05
Hallo FrankMeyer!
Der Langzeitwert gibt – wer der Name schon sagt – Auskunft über den Durchschnitt Deines BZ der letzten Wochen.
Das Du davon noch nichts gehört hast ist nicht schlimm und nicht verwunderlich.
Das Thema "Diabetes" ist im Volksmund eine der bestbekannten Krankheiten, zu dem Thema kann jeder sagen wie es funktioniert...
Wenn der "Langzeitwert" bei Dir nach den Richtlinien der DDG (und da sitzen Fachleute, die sollten schon wissen was sie tun) irgendwo zwischen 4,nochwas und 5,7 lag, ist tatsächlich alles OK.
Die Nummer mit dem Nüchtern-Blutzucker war früher mal angesagt – nur ist dieser Wert, wenn ihn der Arzt in der Praxis misst, gar kein Nüchterwert mehr... den misst man direkt nach dem Aufwachen auf der Bettkante. Alle andere ist von vielen Hormonen und Körperfunktionen beeinflusst.
Die Werte nach dem Essen – mittlerweile kann man rund um die Uhr im Minutentakt den Blutzucker (genauer: den Glukosegehalt des Zellzwischenwasser) messen, und da hat man auch bei völlig gesunden Menschen erstaunliche Kurven gesehen...
Werte nach dem Essen werden in der Diagnostik gebraucht, wenn der Langzeitwert auffällig ist.
Dann wird mit einem Zuckerbelastungstest über 3 Stunden gemessen, und dieser Test wird wiederholt, weil er dann doch ziemlich ungenau ist... da spielt Stress, Angst und Adrenalin eine große Rolle.
Die Apotheke hat mit dem Langzeitwert in der Präventionsveranstaltung genau den richtigen Wert bestimmt.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2015 07:57:06
TypEinser schrieb:
Hallo FrankMeyer!
Der Langzeitwert gibt – wer der Name schon sagt – Auskunft über den Durchschnitt Deines BZ der letzten Wochen.
Das Du davon noch nichts gehört hast ist nicht schlimm und nicht verwunderlich.
Das Thema "Diabetes" ist im Volksmund eine der bestbekannten Krankheiten, zu dem Thema kann jeder sagen wie es funktioniert...
Wenn der "Langzeitwert" bei Dir nach den Richtlinien der DDG (und da sitzen Fachleute, die sollten schon wissen was sie tun) irgendwo zwischen 4,nochwas und 5,7 lag, ist tatsächlich alles OK.
Die Nummer mit dem Nüchtern-Blutzucker war früher mal angesagt – nur ist dieser Wert, wenn ihn der Arzt in der Praxis misst, gar kein Nüchterwert mehr... den misst man direkt nach dem Aufwachen auf der Bettkante. Alle andere ist von vielen Hormonen und Körperfunktionen beeinflusst.
Die Werte nach dem Essen – mittlerweile kann man rund um die Uhr im Minutentakt den Blutzucker (genauer: den Glukosegehalt des Zellzwischenwasser) messen, und da hat man auch bei völlig gesunden Menschen erstaunliche Kurven gesehen...
Werte nach dem Essen werden in der Diagnostik gebraucht, wenn der Langzeitwert auffällig ist.
Dann wird mit einem Zuckerbelastungstest über 3 Stunden gemessen, und dieser Test wird wiederholt, weil er dann doch ziemlich ungenau ist... da spielt Stress, Angst und Adrenalin eine große Rolle.
Die Apotheke hat mit dem Langzeitwert in der Präventionsveranstaltung genau den richtigen Wert bestimmt.
Hi Typ Einser
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort, also ist es vorteilhafter als erstes einmal den hba1c zu bestimmen bevor man sich mit glukosewerten außeinandersetzt?
Gruß Frank -
am 01.10.2015 08:29:39
Das ist aktueller Stand der Technik.
Und auch irgendwie einfacher als den Vormittag beim Dok rumzuhocken, und das dann an zwei Tagen...
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2015 12:50:34
Hallo Frank
Schwieriges Thema hier, wobei es eigentlich einfach zu erklären ist. Was Typ Einser da schreibt wäre wirklich eine tolle Sache wenn es so funktionieren würde, aber leider klappt das Spielchen so nicht. Es ist so das Dein Langzeitwert noch vollkommen in Ordnung ist, obwohl Dein Blutzucker schon krankhafte Ausflüge nach oben macht die jedoch vom Langzeitzucker (hba1c) nicht erkannt werden. Dies ist auch nicht seine Aufgabe, man darf ihm deswegen nicht böse sein :)
Aus diesen Gründen ist bei Experten die Meinung das er zumindest im Anfangssadium von Diabetes nicht genutzt werden kann um Diabetes auszuschließen, jedoch super genutzt werden kann um einen Diabetes festzustellen. Bei über 6,5 liegt ein Diabetes vor, bei Werten darunter kann jedoch kein Blutzuckererhöhung ausgeschlossen werden. Da solltest Du dann doch Dir die Glukosewerte bestimmen lassen, die weniger anfällig sind und Dir den genauen Wert sagen. Übrigends bei Stress geht der Blutzucker messbar nur bei bereits defekter Blutzuckerautomatik nach oben. Bei Gesunden ist dies nicht nachweißbar da die Automatik den Zuckerspiegel regelt.
Wie gesagt in der Vorsorge hat der hba1c keinen Stellenwert, da sollte man sehen ob der Glukosewert in Ordnung ist. Sollte dies nicht mehr der Fall sein, dann ist der hba1c ein prima Begleiter um zu sehen ob der Blutzucker gut eingestellt ist.
Gruß Deine bine -
am 01.10.2015 13:10:27
Hier ein schöner Text zum Thema "Langzeitwert".
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2012/DuS_S2-12_Praxisempfehlungen_Kerner-Brueckel_S84-87.pdf
@Frank
Hat man Dir denn den Wert gesagt?
Den kannst Du leicht in das Schema einordnen.
Die Nummer mit dem "Der Langzeitwert erfasst keine Spitzen" kannst Du getrost ignorieren.
Für diese Fälle gibt es die Abteilung "Prä-Diabetes", ist im Schema "Gelb" gekennzeichnet.
PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.
Bearbeitet von Moderator am 02.10.2015 07:58:15. Grund: Beleidigende Passage wurde entfernt -
am 01.10.2015 14:22:37
@FrankMeyer
Bevor du dich hier verrückt machen lässt: Besprich die Sache anlässlich eines nächsten Termins mit deinem Hausarzt.
Bearbeitet von User am 01.10.2015 14:23:10. Grund: Korr1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2015 14:53:32
Leser schrieb:
@FrankMeyer
Bevor du dich hier verrückt machen lässt: Besprich die Sache anlässlich eines nächsten Termins mit deinem Hausarzt.
Danke Leser
Genau dies war ja mein Vorschlag
Er sollte sich einen Termin bei seinem Hausarzt für ein Blutbild holen. Danke das du so besonnen reagierst.
und Typ Einser hör doch bitte mit Deinem Troll Wahn auf, wir wollten doch alle hier sachlich bleiben. Besten Dank -
am 01.10.2015 15:39:11
TypEinser schrieb:
PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.
korrekt ! Auch bei völlig Gesunden verursacht Stress eine Erhöhung der BZ Werte...ist ja auch evolutionstechnisch bedingt und somit völlig normal...wenn unsere Vorfahren vor Säbelzahntigern, oder was weiss ich flüchten mussten bedeutete dies "Stress" :-) Für die Flucht, Kampf, o.ä. brauchten sie Energie, die durch eine Erhöhung des BZ gewährleistet wurde...nun, Säbelzahntiger gibts heute nicht mehr, dafür 1000 andere Dinge von denen wir uns, gerade in der heutigen Zeit, stressen lassen...das die Gabe von Cortison den BZ auch bei gesunden Menschen in vielen Fällen erhöhen kann, ist ebenfalls hinlängst bekannt. Stoffwechseltechnisch gesehen eigentlich der gleiche Ablauf wie bei Stress. Stress verursacht die vermehrte Ausschüttung des körpereigenen "Stresshormons" Cortisol aus der Nebennierenrinde, sodass der BZ steigt...zu der externen Einnahme von Cortison somit also eigentlich kein Unterschied, bis auf die Tatsache, dass die Einnahme von Cortison meist eine Dosis übersteigt, die nicht vom Körper selbst produziert werden und somit zu deutlich höheren Werten führen kann...LG1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.10.2015 07:42:14
TypEinser schrieb:
Hier ein schöner Text zum Thema "Langzeitwert".
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2012/DuS_S2-12_Praxisempfehlungen_Kerner-Brueckel_S84-87.pdf
@Frank
Hat man Dir denn den Wert gesagt?
Den kannst Du leicht in das Schema einordnen.
Die Nummer mit dem "Der Langzeitwert erfasst keine Spitzen" kannst Du getrost ignorieren.
Für diese Fälle gibt es die Abteilung "Prä-Diabetes", ist im Schema "Gelb" gekennzeichnet.
PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.
Hi Typ Einser
Der Wert lag bei 5,0 oder 5,2 so rum. Jetzt weiß ich nicht genau was ich damit anfangen soll.
Schönen Gruß
Bearbeitet von Moderator am 02.10.2015 07:59:17. Grund: Änderung in zitiertem Beitrag -
am 02.10.2015 07:58:48
Hi Frank!
Eine Diagnose kann nur der Arzt stellen – aber wir können ja mal ein bisschen an den Wert " 5,0 oder 5,2 so rum" rumbasteln:
Die DDG schreibt:
"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c kleiner 5,7% groß genug ist, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen. Bei Patienten mit
HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. Das empfohlene diagnostische Procedere ist in den Abb.1, 2 dargestellt."
Schaut man jetzt bei HbA1c kleiner 5,7%, dann ist 5,0 – 5,2 doch recht prima und deutlich unter "Diabetes" – rein vom Wert her.
Dein Hausarzt kennt Dich genauer – wie groß Du bist, wie schwer Du bist, hat einen Eindruck davon wie fit Du bist und was Du so noch alles an Zipperlein und Wehwechen hast oder nicht.
Das zusammengenommen macht die Diagnose: "der Kerl ist kerngesund" oder m"al ein bisschen Sport wäre geil" oder "BLEIB SO WIE DU BIST". -
am 02.10.2015 09:07:04
TypEinser schrieb:
Hi Frank!
Eine Diagnose kann nur der Arzt stellen – aber wir können ja mal ein bisschen an den Wert " 5,0 oder 5,2 so rum" rumbasteln:
Die DDG schreibt:
"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c kleiner 5,7% groß genug ist, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen. Bei Patienten mit
HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. Das empfohlene diagnostische Procedere ist in den Abb.1, 2 dargestellt."
Schaut man jetzt bei HbA1c kleiner 5,7%, dann ist 5,0 – 5,2 doch recht prima und deutlich unter "Diabetes" – rein vom Wert her.
Dein Hausarzt kennt Dich genauer – wie groß Du bist, wie schwer Du bist, hat einen Eindruck davon wie fit Du bist und was Du so noch alles an Zipperlein und Wehwechen hast oder nicht.
Das zusammengenommen macht die Diagnose: "der Kerl ist kerngesund" oder m"al ein bisschen Sport wäre geil" oder "BLEIB SO WIE DU BIST".
Das irritiert mich jetzt ein wenig, laut DDG hätte ich doch dann keinen Diabetes und wäre gesund? -
am 02.10.2015 09:34:14
FrankMeyer schrieb:
Das irritiert mich jetzt ein wenig, laut DDG hätte ich doch dann keinen Diabetes und wäre gesund?
Was irritiert Dich denn daran?
Ich bin kein Arzt und werde garantiert keine "Diagnose" abgeben.
Wenn Dir die Erklärung nicht reicht und Du gerne – irritiert – beim Hausarzt oder gar Diabetologen aufschlagen möchtest...
Hier im Forum weiß keiner, ob Du Sport machst, ober Du Übergewichtig bist (hier sollte JEDER, auch GESUNDE dran arbeiten). Mehr habe ich nicht gesagt, ws soll daran irritieren? Wer Angst vor Diabetes hat, sollte beim Thema Fitness den Anfang machen. Ist kostenlos, jeden Tag machbar und dazu braucht man keinen Arzt. Auch kein Forum!
Ein Langzeitwert von "5,0 bis 5,2 rum" ist und bleibt, wie man ja auch hier im Forum (und den vielen Verweisen auf die DDG) lesen kann, OK.
Threads dieser Art kennen wir hier im Forum ja zur Genüge, ich persönlich frage mich ja, warum man mit solchen Fragen gleich im Diabetes-Forum landet...
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am 02.10.2015 09:58:40
TypEinser schrieb:
FrankMeyer schrieb:
Das irritiert mich jetzt ein wenig, laut DDG hätte ich doch dann keinen Diabetes und wäre gesund?
Was irritiert Dich denn daran?
Ich bin kein Arzt und werde garantiert keine "Diagnose" abgeben.
Wenn Dir die Erklärung nicht reicht und Du gerne – irritiert – beim Hausarzt oder gar Diabetologen aufschlagen möchtest...
Hier im Forum weiß keiner, ob Du Sport machst, ober Du Übergewichtig bist (hier sollte JEDER, auch GESUNDE dran arbeiten). Mehr habe ich nicht gesagt, ws soll daran irritieren? Wer Angst vor Diabetes hat, sollte beim Thema Fitness den Anfang machen. Ist kostenlos, jeden Tag machbar und dazu braucht man keinen Arzt. Auch kein Forum!
Ein Langzeitwert von "5,0 bis 5,2 rum" ist und bleibt, wie man ja auch hier im Forum (und den vielen Verweisen auf die DDG) lesen kann, OK.
Threads dieser Art kennen wir hier im Forum ja zur Genüge, ich persönlich frage mich ja, warum man mit solchen Fragen gleich im Diabetes-Forum landet...
Sorry Typ Einser
Danke für Deine Bemühungen, ich wußte nicht das man hier direkt so angezickt wird.
Ciao -
am 02.10.2015 10:18:55
Lieber Frank,
ich verstehe durchaus, dass man sich Gedanken um seine Gesundheit macht.
Du warst in einer Apotheke und hast Da Deinen Langzeitwert erfahren.
Den fand man in der Apotheke wohl OK und hat dich deshalb auch nicht zum Arzt geschickt.
Weil Du das ganze jetzt nicht deuten konntest, hast Du Dich im - unmoderierten - Forum angemeldet und kommst mit diesem Satz:
"Was sollte dies, habe bisher immer von Nüchternzucker gehört und hatte vorher auch gegessen. Daher ist das doch kein zu verwendener Wert?!?"
Diese These setzt dann doch ein gewisses "Vorwissen" voraus - und Erklärungen führen zu Irritationen.
Soweit gut.
Zum Schluss kommt die Nummer mit dem "anzicken".
Sorry – ich hoffe ich konnte Dir helfen und Deine "Irritation" im "Vorwissen" konnte ausgeräumt werden. -
am 02.10.2015 11:36:52
Hallo Frank
Ich kann verstehen daß dich das Geschreibe von Typ Einser irritiert. Da bist Du nicht der erste und wirst nicht der letzte sein :)
WIe er jedoch richtig schreibt kann man an Hand dieses Wertes keine Diagnose stellen (siehe meinen Text oben). Hättest Du einen Wert über 6,5 wäre die Diagnose Diabetes klar. Bei Deinem Wert um die 5 kann man jedoch verlässlich nicht ausschliessen, daher wäre dort wie gesagt ein Glukosetest angeraten. Dies alles hätte man hier jetzt auch abkürzen können wenn man es oben bei meinem Statement belassen hätte, aber naja :)
Gruß Bine -
am 02.10.2015 18:45:59
Hallo Frank,
von mir auch noch mal ganz deutlch: Aus einem HbA1c von 5,2% kannst du nicht die geringsten Anzeichen für Diabetes ablesen.
Wenn du sonst irgendwelche Anzeichen für Diabetes vermutest oder ein hohes Diabetesrisiko hast, dann besprich das ganz einfach mit deinem Arzt. Der kann dir mehr sagen, als eine Angestellte in der Apotheke. Genau das hat dir TypEinser in seinem Beitrag schon gesagt.. Den Rest, der hier geschrieben wurde, kannst du ganz einfach überlesen - der hat für dich keine Bedeutung.
Beste Grüße Rainer -
am 03.10.2015 08:56:23
Rainer schrieb:
Hallo Frank,
von mir auch noch mal ganz deutlch: Aus einem HbA1c von 5,2% kannst du nicht die geringsten Anzeichen für Diabetes ablesen.
Wenn du sonst irgendwelche Anzeichen für Diabetes vermutest oder ein hohes Diabetesrisiko hast, dann besprich das ganz einfach mit deinem Arzt. Der kann dir mehr sagen, als eine Angestellte in der Apotheke. Genau das hat dir TypEinser in seinem Beitrag schon gesagt.. Den Rest, der hier geschrieben wurde, kannst du ganz einfach überlesen - der hat für dich keine Bedeutung.
Beste Grüße Rainer
Danke Rainer
Genau wie ich sagte und Rainer dies ebenso wie Typ 1er bestätigt, mit dem hba1c ist kein Diabetes auszuschliessen sondern nur nachzuweisen.
Dir alles gute -
am 03.10.2015 09:38:59
Hallo Frank,
du kannst auch nicht anhand von irgendwelchen Blutwerten ausschließen, dass du Krebs hast. Rennst du deshalb ohne weitere Anzeichen los und lässt alle deine Organe gründlich auf Krebs untersuchen? Wenn ja, dann kannst du natürlich auch ohne wetere Anzeichen bei einem HbA1c von 5,2% losrennen und dich gründlich auf Diabetes untersuchen lassen und dich davor fürchten.
Ein HbA1c unter 5,7% sagt in den allermeisten Fällen aus, dass kein Diabtes vorliegt. Natürlich kannst du dir Angst einjagen lassen und befürchten, dass du zu den wenigen Ausnahmen gehörst. Einen Grund für so etwas gibt es ohne weitere Anzeichen aber nicht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.10.2015 14:30:26
Rainer schrieb:
Hallo Frank,
du kannst auch nicht anhand von irgendwelchen Blutwerten ausschließen, dass du Krebs hast. Rennst du deshalb ohne weitere Anzeichen los und lässt alle deine Organe gründlich auf Krebs untersuchen? Wenn ja, dann kannst du natürlich auch ohne wetere Anzeichen bei einem HbA1c von 5,2% losrennen und dich gründlich auf Diabetes untersuchen lassen und dich davor fürchten.
Ein HbA1c unter 5,7% sagt in den allermeisten Fällen aus, dass kein Diabtes vorliegt. Natürlich kannst du dir Angst einjagen lassen und befürchten, dass du zu den wenigen Ausnahmen gehörst. Einen Grund für so etwas gibt es ohne weitere Anzeichen aber nicht.
Jetzt verstehe ich nicht ganz was ihr hier schreibt. AUf den Internetseiten steht daß bei einem hba1c unter 5,7 Diabetes ausgeschlossen ist und ihr sagt daß es nicht so ist.....Verstehe das nicht ganz, den logischsten Text hier habe ich bei Sturmbine gelesen? -
am 05.10.2015 12:33:04
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene -
am 05.10.2015 16:25:18
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.10.2015 18:55:59
EH schrieb:
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?
Hi EH
Das finde ich klasse das Du Dich konstruktiv mit einbringst. Willkommen :)
Ältere Leute nehmen Dinge nicht so Ernst, sie sind nicht unbedingt nüchtern wenn sie zu Arzt gehen, geben es aber vor. Dies kannst Du überall nachlesen. Daher hat die DDG zum hba1c gegriffen. Wenn Du es nicht glaubst sende ich Dir gerne den link http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Aber schön Dich hier wieder anzutreffen.
Deine bine -
am 05.10.2015 19:25:05
EH schrieb:
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?
Hi EH
Das finde ich klasse das Du Dich konstruktiv mit einbringst. Willkommen :)
Ältere Leute nehmen Dinge nicht so Ernst, sie sind nicht unbedingt nüchtern wenn sie zu Arzt gehen, geben es aber vor. Dies kannst Du überall nachlesen. Daher hat die DDG zum hba1c gegriffen. Wenn Du es nicht glaubst sende ich Dir gerne den link http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Aber schön Dich hier wieder anzutreffen.
Deine bine
Ein wirklicher Morgenwert wäre ja nur der, der wirklich auf der Bettkante abgenommen wird. Beim Arzt - auch wenn man nüchtern ist - isr es eigentlich kein wirklicher Morgenwert mehr. Einen korrekten Morgenwert kann man eigentlich nur im Krankenhaus abnehmen.
Ich habe mal an einer Studie am Münchner Klinikum Innenstadt mitgemacht. Die Werte der Patienten aus dem Umland waren unbrauchbar. Sogar bei mir war der Wert in der Regel höher als zu Hause, denn eine Stunde hab ich schon gebraucht, bis im Klinikum das Blut genommen werden konnte.
Daß ältere Leute die Dinge nicht so ernst nehmen, kann ich eigentlich nicht finden. Es denke, es ist eine Sache des Charakters und der hat nichts mit dem Alter zu tun.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 00:42:17
sturmbine schrieb:
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Deine später genannte Quelle liest sich für mich da aber deutlich anders:
Problem:
"Frühere große Studien haben gezeigt, dass viele Menschen zwar noch normale Nüchternblutzuckerwerte haben, aber oftmals schon Jahre vorher die Werte nach den Mahlzeiten erhöht waren – diese aber sind es, die in besonderem Maß für die Entstehung der Folgeschäden des Diabetes verantwortlich gemacht werden. Im Umkehrschluss: Nimmt man nur den Nüchternblutzuckerwert zur Diagnose eines Diabetes mellitus, so entgehen etwa ⅓ aller Diabetiker der rechtzeitigen Diagnose!"
Sprich: der NBZ alleine ist nicht aussagekräftig; keine Aussage an dieser Stelle zum A1c
Und nicht die älteren Leute sind ein Problem beim Messen des echten NBZ:
"Darüber hinaus gibt es Millionen arbeitende Menschen, die nicht morgens um 8 oder 9 Uhr beim Arzt zum Messen des Nüchternblutzuckers erscheinen können: kein Auto, zu weit weg, Praxis erst zu spät geöffnet, Arbeitsbeginn schon sehr früh etc."
Und die Aussage zum A1c:
"Die Diagnose eines Diabetes mellitus anhand des HbA1c-Wertes, der zu jeder Tageszeit anhand einer einzigen Blutentnahme (und egal, ob nüchtern oder nicht) bestimmt werden kann, könnte diese Situation rasch und dramatisch verbessern!
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen."
Das klingt jetzt nicht so nach "sauerem Apfel"
Bearbeitet von User am 06.10.2015 00:42:59. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 07:34:29
Hi tarabas
ich verstehe nun nicht ganz deinen beitrag, ich habe doch geschrieben daß der hba1c genutzt wird aus genau diesen dingen die dort geschrieben stehen, aber das die ddg dem zustimmt aber die experten wissen das es nicht funktioniert....aber egal
wir sind uns mittlerweile jedoch wohl alle einig das der hba1c das weitaus schlechteste verfahren ist einen diabetes auszuschliessen, da gibts wohl keine zwei meinungen :) -
am 06.10.2015 07:46:38
Neu: mit dem HbA1c den Diabetes feststellen
Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes. Dies bietet gegenüber der reinen Blutzuckerbestimmung entscheidende Vorteile: Vor allem muss der Patient zum Zeitpunkt der Blutentnahme nicht nüchtern sein. Und:
Viele Vorteile
Die Blutproben, die ja in ein anerkanntes zertifiziertes Labor geschickt werden müssen, sind stabiler als die zur Blutzuckerbestimmung. Es reicht außerdem im Gegensatz zu den Blutzuckerbestimmungen eine einzige Blutprobe aus; intraindividuelle Blutzuckerschwankungen, die jeder Mensch hat, haben keinen direkten Einfluss auf den HbA1c-Wert.
.....
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen.
Quelle: Link aus Sturmbines Beitrag.
Ein wunderschöner Artikel, der die Vorzüge des HbA1c in der Diagnostik beschreibt.
Danke für den Link!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 08:10:41
TypEinser schrieb:
Neu: mit dem HbA1c den Diabetes feststellen
Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes. Dies bietet gegenüber der reinen Blutzuckerbestimmung entscheidende Vorteile: Vor allem muss der Patient zum Zeitpunkt der Blutentnahme nicht nüchtern sein. Und:
Viele Vorteile
Die Blutproben, die ja in ein anerkanntes zertifiziertes Labor geschickt werden müssen, sind stabiler als die zur Blutzuckerbestimmung. Es reicht außerdem im Gegensatz zu den Blutzuckerbestimmungen eine einzige Blutprobe aus; intraindividuelle Blutzuckerschwankungen, die jeder Mensch hat, haben keinen direkten Einfluss auf den HbA1c-Wert.
.....
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen.
Quelle: Link aus Sturmbines Beitrag.
Ein wunderschöner Artikel, der die Vorzüge des HbA1c in der Diagnostik beschreibt.
Danke für den Link!
Hi Typ Einser vielen Dank für Deine Bestätigung: Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes.
Dies ist genau was ich immer sage und was Typ Einser dankenswerter weise zitiert hat. Der hba1c ist super geeignet für die Diagnose des Diabetes.
Super das wir an einem Strang ziehen Typ Einser. Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!! -
am 06.10.2015 08:25:38
sturmbine schrieb:
Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!!
Zitiere nicht falsch.
Und nur weil Du es nicht verstehst und falsch auslegst, ist Dein geschwafel nicht automatisch richtig.
Ich hoffe, du kannst den folgenden Text verstehend lesen:
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"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c KLEINER 5,7% groß genug ist, dass damit der AUSSCHLUSS der Diagnose Diabetes möglich ist.
Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes
mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen.
Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen."
---------------------
Alles fein beschrieben, auch zum Thema Prä-Diabetes.
Diesen Text wirst Du jetzt wohl öfters lesen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 10:45:43
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!!
Zitiere nicht falsch.
Und nur weil Du es nicht verstehst und falsch auslegst, ist Dein geschwafel nicht automatisch richtig.
Ich hoffe, du kannst den folgenden Text verstehend lesen:
---------------------------------------
"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c KLEINER 5,7% groß genug ist, dass damit der AUSSCHLUSS der Diagnose Diabetes möglich ist.
Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes
mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen.
Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen."
---------------------
Alles fein beschrieben, auch zum Thema Prä-Diabetes.
Diesen Text wirst Du jetzt wohl öfters lesen.
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann? -
am 06.10.2015 11:03:17
sturmbine schrieb:
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann?
Gerne.
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf
Hieraus ein Zitat:
"Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. "
Mit Vorstadien meint man auch den Bereich "Prädiabetes".
Hierzu auch was aus der Schweiz:
http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1563284
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 12:24:10
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann?
Gerne.
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf
Hieraus ein Zitat:
"Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. "
Mit Vorstadien meint man auch den Bereich "Prädiabetes".
Hierzu auch was aus der Schweiz:
http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1563284
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial -
am 06.10.2015 12:41:55
sturmbine schrieb:
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial
Liebe Sturmbine!
So ein HbA1c ist ja nun sowas wie der "BZ-Durchschnitt der letzten Wochen".
Es wird ja immer wieder gerne gepostet, dass "kurze BZ-Spitzen" im HbA1c nicht abgebildet werden und somit – unter anderem Dein Spruch – der HbA1c "nur zur Kontrolle für Diabetiker taugt".
Tatsächlich ist es so, dass man als Diabetiker unter Insulin den HbA1c nach unten drücken kann und damit hohe Werte praktisch kompensiert. Dabei reden wir dann aber über eine Schwankungsbreite von um 30 mg/dl (Hypos) und deutlich über 350 mg/dl (Hyper). Dabei kann man dann HbA1c um 6 erreichen, das sind dann "schlechte" "erkaufte" HbA1c. Der behandelnde Arzt wird dem betreffenden Patienten dann ein paar warme Worte mit auf dem Weg geben..
Gesunde Menschen haben keine Chance, "Hohe Werte" (hier bist Du mir eine Antwort schuldig) mit Hypos zu kompensieren. Und eine Spitze muss im HbA1c gar nicht abgebildet werden – es reicht ja, den Weg vor und nach der Spitze im HbA1c zu sehen.
Rate doch mal, warum ab einem HbA1c größer 5,7 zum ogtt geraten wird.
Bearbeitet von User am 06.10.2015 12:43:33. Grund: . -
am 06.10.2015 15:04:05
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial
Liebe Sturmbine!
So ein HbA1c ist ja nun sowas wie der "BZ-Durchschnitt der letzten Wochen".
Es wird ja immer wieder gerne gepostet, dass "kurze BZ-Spitzen" im HbA1c nicht abgebildet werden und somit – unter anderem Dein Spruch – der HbA1c "nur zur Kontrolle für Diabetiker taugt".
Tatsächlich ist es so, dass man als Diabetiker unter Insulin den HbA1c nach unten drücken kann und damit hohe Werte praktisch kompensiert. Dabei reden wir dann aber über eine Schwankungsbreite von um 30 mg/dl (Hypos) und deutlich über 350 mg/dl (Hyper). Dabei kann man dann HbA1c um 6 erreichen, das sind dann "schlechte" "erkaufte" HbA1c. Der behandelnde Arzt wird dem betreffenden Patienten dann ein paar warme Worte mit auf dem Weg geben..
Gesunde Menschen haben keine Chance, "Hohe Werte" (hier bist Du mir eine Antwort schuldig) mit Hypos zu kompensieren. Und eine Spitze muss im HbA1c gar nicht abgebildet werden – es reicht ja, den Weg vor und nach der Spitze im HbA1c zu sehen.
Rate doch mal, warum ab einem HbA1c größer 5,7 zum ogtt geraten wird.
warum denn....bite bitte verrats mir :) -
am 06.10.2015 15:16:25
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja? -
am 06.10.2015 15:23:04
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja?
http://www.sgedssed.ch/fileadmin/files/dokumente/d_HbA1c.pdf
Zitat aus obigem PDF:
Zur Diagnose Prädiabetes qualifiziert ein HbA1c von 5.7 – 6.4%, entsprechend einer Nüchtern-Plasmaglukose von 5.6 – 6.9 mmol/l oder einer 2h - Plasmaglukose im oGTT von 7.8 – 11.1 mmol/l.
Deine Aufgabe: Die Werte von mmol/l auf mg/dl umrechnen und dann das ganze hier neu posten. -
am 06.10.2015 15:23:19
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja?
okay sags mir doch bitte -
am 06.10.2015 18:53:49
TypEinser schrieb:
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?
Ich hätte eine kleine, zusätzliche Information an Dich.
Leider falle ich offenbar aus dem obigen Raster: Mein HbA1c liegt sogar bei 5,1 und mir wurde von einem anerkannten Facharzt (Diabetologe) vor einigen Monaten diagnostiziert, dass bei mir ein Prädiabetes vorliegt. Sowohl der Nüchternblutzucker, als auch ein OGTT lieferten Werte im Graubereich. D.h. Diabetes liegt nicht vor, aber gesund ist das auch nicht mehr. Wäre ich übergewichtig, hätte ich einen Diabetes, war einer der Kernausagen des Arztes. Das bedeutet, rein isoliert betrachtet, dass ein normaler HbA1c nicht einen Prädiabetes und Risiko zum Diabetes ausschliessen kann. -
am 06.10.2015 22:08:44
sturmbine schrieb:
wir sind uns mittlerweile jedoch wohl alle einig das der hba1c das weitaus schlechteste verfahren ist einen diabetes auszuschliessen, da gibts wohl keine zwei meinungen :)
Nein. Alleine schon weil ich mangels hinreichender Kenntnis keine eindeutige Meinung dazu habe.
Aber Deine Quelle jedenfalls ist nicht Deiner Meinung.
"Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen? Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: " -
am 07.10.2015 07:25:49
Julian70 schrieb:
Ich hätte eine kleine, zusätzliche Information an Dich.
Leider falle ich offenbar aus dem obigen Raster: Mein HbA1c liegt sogar bei 5,1 und mir wurde von einem anerkannten Facharzt (Diabetologe) vor einigen Monaten diagnostiziert, dass bei mir ein Prädiabetes vorliegt. Sowohl der Nüchternblutzucker, als auch ein OGTT lieferten Werte im Graubereich. D.h. Diabetes liegt nicht vor, aber gesund ist das auch nicht mehr. Wäre ich übergewichtig, hätte ich einen Diabetes, war einer der Kernausagen des Arztes. Das bedeutet, rein isoliert betrachtet, dass ein normaler HbA1c nicht einen Prädiabetes und Risiko zum Diabetes ausschliessen kann.
Hallo Julian!
So ein Hausarzt sollte ja nun gut über Dich Bescheid wissen – erzähl doch mal, warum Dich Dein HA zum Diabetologen geschickt hat.
Eisenmangel, Nieren- oder Lebererkrankungen spielen eine Rolle, dazu ist jeder gemessene Wert ja nun kein Blick in die Zukunft.
Und dennoch ist das aktuelle Verfahren sehr gut – angenommen, man nimmt tatsächlich den jährlichen Check beim Hausarzt wahr: Würde man einen steigenden HbA1c tatsächlich übersehen? Und welche Schäden könnte ein eine jährliche Steigerung um 0,2 Prozentpunkte erfolgen? Geht man mall von Typ 1-Diabetikern aus, die im Alter von 4 – 10 Jahren erkranken und zeitlebens zwischen Hypo und Hyper rumeiern, treten bei einem HbA1c von 6,8 (der seeeeehr häufig deutlich überschritten wird) die ersten ernsthaften Folgeschäden nach rund 35 Jahren auf (aktuelle Studien unter ICT/CSII).
Was ja nun nicht heißt, das ein rüstiger End-Dreißiger mit Werten im Graubereich gar keine Schädigungen erfährt – aber dann muss man auch auf Nikotin, Alkohol, zuviele Kalorien, Schichtarbeit und wenig Sport verzichten....
Bearbeitet von User am 07.10.2015 07:27:15. Grund: . -
am 07.10.2015 08:12:25
TypEinser schrieb:
Julian70 schrieb:
Ich hätte eine kleine, zusätzliche Information an Dich.
Leider falle ich offenbar aus dem obigen Raster: Mein HbA1c liegt sogar bei 5,1 und mir wurde von einem anerkannten Facharzt (Diabetologe) vor einigen Monaten diagnostiziert, dass bei mir ein Prädiabetes vorliegt. Sowohl der Nüchternblutzucker, als auch ein OGTT lieferten Werte im Graubereich. D.h. Diabetes liegt nicht vor, aber gesund ist das auch nicht mehr. Wäre ich übergewichtig, hätte ich einen Diabetes, war einer der Kernausagen des Arztes. Das bedeutet, rein isoliert betrachtet, dass ein normaler HbA1c nicht einen Prädiabetes und Risiko zum Diabetes ausschliessen kann.
Hallo Julian!
So ein Hausarzt sollte ja nun gut über Dich Bescheid wissen – erzähl doch mal, warum Dich Dein HA zum Diabetologen geschickt hat.
Eisenmangel, Nieren- oder Lebererkrankungen spielen eine Rolle, dazu ist jeder gemessene Wert ja nun kein Blick in die Zukunft.
Und dennoch ist das aktuelle Verfahren sehr gut – angenommen, man nimmt tatsächlich den jährlichen Check beim Hausarzt wahr: Würde man einen steigenden HbA1c tatsächlich übersehen? Und welche Schäden könnte ein eine jährliche Steigerung um 0,2 Prozentpunkte erfolgen? Geht man mall von Typ 1-Diabetikern aus, die im Alter von 4 – 10 Jahren erkranken und zeitlebens zwischen Hypo und Hyper rumeiern, treten bei einem HbA1c von 6,8 (der seeeeehr häufig deutlich überschritten wird) die ersten ernsthaften Folgeschäden nach rund 35 Jahren auf (aktuelle Studien unter ICT/CSII).
Was ja nun nicht heißt, das ein rüstiger End-Dreißiger mit Werten im Graubereich gar keine Schädigungen erfährt – aber dann muss man auch auf Nikotin, Alkohol, zuviele Kalorien, Schichtarbeit und wenig Sport verzichten....
Julian, jetzt überfordere mal bitte Typ Einser nicht :)
Das ist wieder mal ein gutes Beispiel von Dir welches genau wiederspiegelt was auch purea als anerkannter Teilnehmer immer sagte und sagt. Es ist so, daß es hier immer wieder darum geht daß jeder hier weiß dass ein Prädiabetes durch den hba1c nicht auszuschliessen ist und dann kommen diese typischen Aussagen die hier auch von Typ Einser kommen, häufig auch von Rainer, die bestätigen daß sie es genauso sehen, daß er der ungenauste Wert ist um einen Diabetes auszuschließen. Was zukünftig wird etc. ... und im Moment passiert doch nichts......, darum gehts doch garnicht es geht um den IST Moment indem man wissen möchte was Sache ist und dort ist der Glukosewert dem hba1c in der Diagnostik erwisenermassen weit überlegen.
Danke Julian -
am 07.10.2015 10:32:10
Warum also gehen viele Fachgesellschaften diesen gefährlichen Weg und treiben Patienten in die Verwirrung, die ohne die Messung des hba1c und darauf aufbauende Empfehlungen viel besser über ihren Status Bescheid wüssten, wenn einfach ihr Glukosewert bestimmt würde?
Es ist mir ein Rätsel warum den Menschen diese Change genommen wird? -
am 07.10.2015 11:33:30
TypEinser schrieb:
Hallo Julian!
So ein Hausarzt sollte ja nun gut über Dich Bescheid wissen – erzähl doch mal, warum Dich Dein HA zum Diabetologen geschickt hat.
Eisenmangel, Nieren- oder Lebererkrankungen spielen eine Rolle, dazu ist jeder gemessene Wert ja nun kein Blick in die Zukunft.
Hallo TypEinser,
danke für Dein Interesse. Ich hatte in diesem Jahr wiederholt Nüchternblutzuckerwerte über 100, im letzten Jahr waren diese schon knapp an der Grenze. Im Verlauf der Jahre zuvor zeigt sich eine Tendenz nach oben, leider.
Die sonstigen Werte sind OK, Eisenmangel, Nieren- oder Lebererkrankungen sind nicht erkennbar. Eine direkte familiäre Belastung ist nicht ersichtlich, vielleicht hatte eine Oma einen DM2, war aber auch dick, schlechte Ernährung und Sport/Bewegung kein Thema. Ich treibe regelmäßig Sport und bin schlank, trinke nicht und habe noch nie geraucht.
Das Verfahren zum HbA1c möchte ich nicht kritisieren, ich sehe auch keinen Widerspruch. Offenbar sind die Häufigkeit meiner Peaks in der Kombination mit der Dauer (Integral) zu schwach, um sich im HbA1c wiederzuspiegeln. Dennoch sei angemerkt, dass die Spitzen bei mir schon schädlich sein könnten, laut der Aussage des Diabetologen. Es gab deshalb vom ihm und vom Hausarzt Ernährungsempfehlungen, eher Ratschläge, was ich in Zukunft eher vermeiden sollte. An den weiteren Stellschrauben wie mehr Sport/Bewegung, Abnehmen, ..., kann ich nicht (weiter) drehen, da schon (über)erfüllt.
TypEinser schrieb:
Und dennoch ist das aktuelle Verfahren sehr gut – angenommen, man nimmt tatsächlich den jährlichen Check beim Hausarzt wahr: Würde man einen steigenden HbA1c tatsächlich übersehen? Und welche Schäden könnte ein eine jährliche Steigerung um 0,2 Prozentpunkte erfolgen? Geht man mall von Typ 1-Diabetikern aus, die im Alter von 4 – 10 Jahren erkranken und zeitlebens zwischen Hypo und Hyper rumeiern, treten bei einem HbA1c von 6,8 (der seeeeehr häufig deutlich überschritten wird) die ersten ernsthaften Folgeschäden nach rund 35 Jahren auf (aktuelle Studien unter ICT/CSII).
Was ja nun nicht heißt, das ein rüstiger End-Dreißiger mit Werten im Graubereich gar keine Schädigungen erfährt – aber dann muss man auch auf Nikotin, Alkohol, zuviele Kalorien, Schichtarbeit und wenig Sport verzichten....
Einen steigenden HbA1c würde man bei regelmäßiger Kontrolle sicherlich nicht übersehen, ich weiß aber in meinem Fall leider nicht, ob sich im Verlauf höhere Peaks überhaupt bei mir im HbA1c zeigen würden. Der Diabetologe empfahl "nur" eine zweijährliche Kontrolle, aber in meinem Fall mit einem Toleranztest. Der Hausarzt kann gerne in meinem Alter auch jährlich eine normale Blutuntersuchung durchführen. Sollte er neben dem Nüchternblutzucker auch den HbA1c mitbestimmen, oder das besser meinem Diabetologen überlassen?
Die Frage zu möglichen Schäden bei einer jährlichen Steigerung um 0,2 Prozentpunkte kann ich nicht beantworten, würde mich selber interessen. War vielleicht nur rhetorisch gestellt?
Kann ich noch etwas tun, um den weiteren, möglichen Verlauf zu verlangsamen oder aufzuhalten?
Bearbeitet von User am 07.10.2015 11:41:01. Grund: Fragen -
am 07.10.2015 16:27:16
Haoo liebe Schreiber
Nachdem ich hier von dem ganzen hin und her Geschreibsel ein wenig irritiert war, habe ich beim DDZ in Düsseldorf angerufen und mich dort informiert. Mir wurde folgendes gesagt:
Der hba1c wird bei gefährdeten Personen als erstes gemessen, da damit ein sicherer Ausschluss bzw eine Diagnose möglich ist, bevor auf Grund dieses Ergebnisses weitere Tests mittels entweder Nüchternblut bzw OGTT unternommen würden. Der hba1c würde also an der Spitze der Diagnostik stehen. Dieser Wert sei weitaus stabiler und sicherer als Glukosewerte. Nur in seltenen Fällen, sprich Hämogobinopathien oder Niereninsuffizienz etc., könnte der Wert falsch hoch bzw, niedrig ausfallen. Bei einem Wert unter 5,7 würde nach weltweiten Studien davon ausgegangen werden, dass auch keine Vorstufe,sprich Glukosetoleranzstörung vorliegen könne (Ausnahmen gäbe es immer (ein sich schnell entwickelnder 1er Diabetes bzw. auch ein Lada). Bei einem hba1c von 5,0 oder 5,3 könne man jedoch nach menschlichen Ermessen sicher davon ausgehen daß keine Störung vorläge, sonst würde sich der hba1c höher darstellen.
Besten Gruß Frank2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.10.2015 16:45:11
FrankMeyer schrieb:
Haoo liebe Schreiber
Nachdem ich hier von dem ganzen hin und her Geschreibsel ein wenig irritiert war, habe ich beim DDZ in Düsseldorf angerufen und mich dort informiert. Mir wurde folgendes gesagt:
Der hba1c wird bei gefährdeten Personen als erstes gemessen, da damit ein sicherer Ausschluss bzw eine Diagnose möglich ist, bevor auf Grund dieses Ergebnisses weitere Tests mittels entweder Nüchternblut bzw OGTT unternommen würden. Der hba1c würde also an der Spitze der Diagnostik stehen. Dieser Wert sei weitaus stabiler und sicherer als Glukosewerte. Nur in seltenen Fällen, sprich Hämogobinopathien oder Niereninsuffizienz etc., könnte der Wert falsch hoch bzw, niedrig ausfallen. Bei einem Wert unter 5,7 würde nach weltweiten Studien davon ausgegangen werden, dass auch keine Vorstufe,sprich Glukosetoleranzstörung vorliegen könne (Ausnahmen gäbe es immer (ein sich schnell entwickelnder 1er Diabetes bzw. auch ein Lada). Bei einem hba1c von 5,0 oder 5,3 könne man jedoch nach menschlichen Ermessen sicher davon ausgehen daß keine Störung vorläge, sonst würde sich der hba1c höher darstellen.
Besten Gruß Frank
Eine gute Idee und ein guter Beitrag,
Wäre schön, wenn sich ALLE User auf diese vernünftige Aussage einigen könnten und damit das ständige Hin- und Her und sämtliche Querschüsse zu diesem Thema endlich ein Ende hätten.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.10.2015 19:47:33
FrankMeyer schrieb:
[....]Nur in seltenen Fällen, sprich Hämogobinopathien oder Niereninsuffizienz etc., könnte der Wert falsch hoch bzw, niedrig ausfallen. Bei einem Wert unter 5,7 würde nach weltweiten Studien davon ausgegangen werden, dass auch keine Vorstufe,sprich Glukosetoleranzstörung vorliegen könne (Ausnahmen gäbe es immer (ein sich schnell entwickelnder 1er Diabetes bzw. auch ein Lada). Bei einem hba1c von 5,0 oder 5,3 könne man jedoch nach menschlichen Ermessen sicher davon ausgehen daß keine Störung vorläge, sonst würde sich der hba1c höher darstellen.
Besten Gruß Frank
Ja super, dann bin ich ein Außerirdischer? Gelte ich für Euch als ein Spinner?
Bei mir liegen bei einem Wert von 5,1 keine anderen Störungen vor, das letzte Blutbild war 1A, die letzten organischen Check mit Ultraschall war o.b.. Der Nüchternblutzucker liegt über 100 und kleiner als 110, mehrfach getestet und ein pathologischer Verlauf im oGTT wurde prof. in einer Facharztpraxis ausgeführt. Irgendwelche Blutstörungen, der Nieren und anderes kann ebenfalls ausgeschlossenen werden. GAD-Antikörper waren am Anfang des Jahres negativ und ichz hätte im Fall eines sich schnell entwickelnden DM1 jetzt bestimmt mehr keine Werte beim NBZ im Graubereich. Von "Lada" oder ähnlichem war keine Rede vom Facharzt.
Die Aussage von oben ist somit definitiv falsch, vielleicht sollte ich mal bei denen in Düsseldorf anrufen.
Ergänzung:
http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/bei-der-hba1c-diagnostik-gibt-es-einiges-zu-beachten.html
Wenn "bei 87 Patienten (70 %) die Diabetesdiagnose allein anhand des oGTT und bei 13 ausschließlich via HbA1c-Wert gestellt wurde", dann wundert mich die Unsicherheit im Graubereich nicht, auch auf Grund der Tatsache, dass kurzfristige Peaks sich hierbei nicht auswirken.
Bearbeitet von User am 07.10.2015 20:03:15. Grund: Ergänzung -
am 07.10.2015 20:00:14
Julian70 schrieb:
FrankMeyer schrieb:
[....]Nur in seltenen Fällen, sprich Hämogobinopathien oder Niereninsuffizienz etc., könnte der Wert falsch hoch bzw, niedrig ausfallen. Bei einem Wert unter 5,7 würde nach weltweiten Studien davon ausgegangen werden, dass auch keine Vorstufe,sprich Glukosetoleranzstörung vorliegen könne (Ausnahmen gäbe es immer (ein sich schnell entwickelnder 1er Diabetes bzw. auch ein Lada). Bei einem hba1c von 5,0 oder 5,3 könne man jedoch nach menschlichen Ermessen sicher davon ausgehen daß keine Störung vorläge, sonst würde sich der hba1c höher darstellen.
Besten Gruß Frank
Ja super, dann bin ich ein Außerirdischer? Gelte ich für Euch als ein Spinner?
Bei mir liegen bei einem Wert von 5,1 keine anderen Störungen vor, das letzte Blutbild war 1A, die letzten organischen Check mit Ultraschall war o.b.. Der Nüchternblutzucker liegt über 100 und kleiner als 110, mehrfach getestet und ein pathologischer Verlauf im oGTT wurde prof. in einer Facharztpraxis ausgeführt. Irgendwelche Blutstörungen, der Nieren und anderes kann ebenfalls ausgeschlossenen werden. GAD-Antikörper waren am Anfang des Jahres negativ und ichz hätte im Fall eines sich schnell entwickelnden DM1 jetzt bestimmt mehr keine Werte beim NBZ im Graubereich. Von "Lada" oder ähnlichem war keine Rede vom Facharzt.
Die Aussage von oben ist somit definitiv falsch, vielleicht sollte ich mal bei denen in Düsseldorf anrufen.
Niemand spricht von Spinner, aber das geflügelte Wort "jedefr Diabetes ist anders" hat schon seine Berechtigung.
Ich an deiner Stelle würde mal eine zweite Meinung einholen. Die Aussage des Arztes, wenn du dick wärst, hättest du Diabetes, disqualifiziert ihn in meinen Augen. Das eine hat nämlich nur am Rande mit dem anderen zu tun, auch wenn es ständig in den Medien als der Weisheit letzter Schluß wiederholt wird.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.10.2015 20:19:37
EH schrieb:
Niemand spricht von Spinner, aber das geflügelte Wort "jedefr Diabetes ist anders" hat schon seine Berechtigung.
Natürlich, wird das hier im Forum angezweifelt?
Ich gelte nicht als Diabetiker, hoffentlich noch lange nicht. Aber normal ist leider nichts bei mir
EH schrieb:
Ich an deiner Stelle würde mal eine zweite Meinung einholen. Die Aussage des Arztes, wenn du dick wärst, hättest du Diabetes, disqualifiziert ihn in meinen Augen. Das eine hat nämlich nur am Rande mit dem anderen zu tun, auch wenn es ständig in den Medien als der Weisheit letzter Schluß wiederholt wird.
Nun, ich bin eigentlich ein kritischer Patient, das ist eine Gemeinschaftspraxis mit zwei noch jungen Diabetologen und mit sehr gutem Ruf, ich habe kein schlechtes Gefühl gehabt. Sein letztes Wort will ich nicht auf die Goldwaage legen, wie schnell ich einen DM2 bei Übergewicht bekommen würde, habe ich nicht gefragt, ist ja auch nur spekulativ und kann niemand vorraussagen, der C-Peptid weist jedoch offenbar darauf hin.
Und abschliessend: Ich bezweifel nicht den Sinn der HbA1c-Diagnostik, insbesondere bei Diabetes. Ich will mich nicht hier profilieren, will niemanden belehren. Ich wurde gefragt, bzw. es wurde hier hinterfragt und habe Laborwerte geliefert. Ich wehre mich allerdings gegenüber Verallgemeinerungen, die Diabetesforschung läuft weiter, mein Arzt sprach von möglichen weiteren Diabetesformen, für die es bisher noch keinen Namen gibt. In meinem Fall, im Graubereich, kann ich mich leider nicht auf den HbA1c verlassen und sollte den NBZ nicht außer Acht lassen, im Bericht steht ausdrücklich auch von einem weiteren, möglichen oGTT zur nächsten Kontrolle. Das sind leider die Fakten. -
am 07.10.2015 20:58:14
@Julian, ich wundere mich immer wieder, dass soooo viele Untersuchungen gemacht werden.
Kann es sein, dass du Privatpatient bist und man gut daran vierdient, möglichst viel zu untersuchen? -
am 07.10.2015 21:33:24
Zuckerle schrieb:
@Julian, ich wundere mich immer wieder, dass soooo viele Untersuchungen gemacht werden.
Kann es sein, dass du Privatpatient bist und man gut daran vierdient, möglichst viel zu untersuchen?
Szenario: Du wärst ein Diabetologe und ein gesunder, schlanker und sportlicher Patient kommt per Überweisung vom HA zu Dir, der einen erhöhten NBZ hat. Ein oGTT ist relativ billig und schnell nebenbei gemacht. Dieser zeigt ebenfalls deutlich überschiessende Werte.
Wie reagierst Du?