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    am 07.10.2015 23:50:20
    Das verstehe ich jetzt nicht, weiter oben hast du geschrieben, dein Nüchternblutzucker liege bei über 100, kleiner 110 und das mehrfach getestet. Jetzt schreibst du von erhöhten Nüchternblutzucker...was ist denn jetzt richtig?
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    am 08.10.2015 07:26:58
    Julian70 schrieb:
    Szenario: Du wärst ein Diabetologe und ein gesunder, schlanker und sportlicher Patient kommt per Überweisung vom HA zu Dir, der einen erhöhten NBZ hat. Ein oGTT ist relativ billig und schnell nebenbei gemacht. Dieser zeigt ebenfalls deutlich überschiessende Werte.
    Wie reagierst Du?




    Hallo Julian!

    Was sind denn jetzt deutlich überschießende Werte?

    Dein HbA1c von 5,1 ist unauffällig, Dein Nüchter-Blutzucker kann durch Deine Aufregung tatsächlich in der Praxis am oberen Rand kratzen.
    Was waren denn die Werte beim ogttt? Ist der denn auch wiederholt worden?

    Außerdem ist es tatsächlich so, dass Du aufgrund Deiner Anamese (kein Übergewicht, sehr sportlich, Ernährungsbewusst, keine Typ2er in der Famiie) nicht gerade der Kandiat für einen Typ 2-Diabetes bist.
    Ein Gentest auf die verschiedenen Mody-Typen hilft da schnell ab - nur ist der ziemlich teuer.

    Was nicht heißt, dass Du dann sozusagen der erste in der Familie mit hartnäckigem Typ 2 werden könntest...


    Allerdings wäre, um da auf Nummer sicher zu gehen, erstmal ein jährlicher Check völlig ausreichend.
    Du kannst Dir natürlich weiterhin viele Gedanken um "was wird denn jetzt" machen – es wird Dir rein gar nichts bringen. Nur weil der NBZ in der Praxis am oberen Ende der Gesund-Skala hängt, heißt das noch lange nicht, dass Du tatsächlich in den nächsten Jahre Diabetiker (welcher Typ auch immer) wirst.
    Die Aussage vom Diabetologen war wohl mehr eine "Motivation", den Sport und die Ernährung nicht aus den Augen zu verlieren... was soll er Dir denn sonst sagen?
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    am 08.10.2015 09:40:07
    Doch, es gab einen Typ2 in der Familie, nämlich die Oma. Aber die war dick, also kann er (nach landläufiger Meinung) als schlanker Mensch keinen Typ2 haben.
    Was den MODY betrifft, so wird sich so schnell kein Arzt finden, der den Test auf Krankenkassenkosten durchführt, zumal man gegen die genetische Belastung nichts tun kann. Man muß halt - wie bei Typ2 - die weitere Entwicklung im Auge behalten.
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    am 08.10.2015 09:49:33
    EH schrieb:
    Doch, es gab einen Typ2 in der Familie, nämlich die Oma. Aber die war dick, also kann er (nach landläufiger Meinung) als schlanker Mensch keinen Typ2 haben.
    Was den MODY betrifft, so wird sich so schnell kein Arzt finden, der den Test auf Krankenkassenkosten durchführt, zumal man gegen die genetische Belastung nichts tun kann. Man muß halt - wie bei Typ2 - die weitere Entwicklung im Auge behalten.




    Gut formuliert EH und da man eh nichts gegen seine Genetik machen kann, sollte man auch einfach nur auf den hba1c vertrauen, weil diabetes bekommst du dann EH...jeder der in seiner familie diabetes hat bekommt den auch............wei oh wei es wird immer schlimmer
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    am 08.10.2015 09:56:37
    sturmbine schrieb:
    EH schrieb:
    Doch, es gab einen Typ2 in der Familie, nämlich die Oma. Aber die war dick, also kann er (nach landläufiger Meinung) als schlanker Mensch keinen Typ2 haben.
    Was den MODY betrifft, so wird sich so schnell kein Arzt finden, der den Test auf Krankenkassenkosten durchführt, zumal man gegen die genetische Belastung nichts tun kann. Man muß halt - wie bei Typ2 - die weitere Entwicklung im Auge behalten.




    Gut formuliert EH und da man eh nichts gegen seine Genetik machen kann, sollte man auch einfach nur auf den hba1c vertrauen, weil diabetes bekommst du dann EH...jeder der in seiner familie diabetes hat bekommt den auch............wei oh wei es wird immer schlimmer



    Ich habe nichts dergleichen geschrieben, allerdings ist es eine Tatsache, daß eine genetische Vorbelastung einem Typ2 halt förderlich ist. Ist übrigens nicht nur bei Diabetes so.
    Über die Behandlung habe ich mich nicht geäußert, die überlasse ich kompetenten Leuten, die dafür ausgebildet sind. Und damit meine ich Diabetologen und nicht User in einem Forum.
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    am 08.10.2015 10:08:04
    Zuckerle schrieb:
    Das verstehe ich jetzt nicht, weiter oben hast du geschrieben, dein Nüchternblutzucker liege bei über 100, kleiner 110 und das mehrfach getestet. Jetzt schreibst du von erhöhten Nüchternblutzucker...was ist denn jetzt richtig?



    In den Leitlinien der Deutschen Diabetiker Gesellschaft (http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf) steht auf Blatt S97:

    "Abnorme Nüchternglukose
    IFG (impaired fasting glucose, „abnorme Nüchternglukose“) für
    den Bereich der Nüchternglukose von 100 – 125mg/dl (5,6 mmol-
    6,9 mmol/l) im venösen Plasma."

    Aber lag nicht der Grenzwert noch vor wenigen Jahren bei 110? Und warum die Senkung? Damit rutschen plötzlich zunächst noch völlig gesunde Menschen in einen auffälligen Bereich rein. Interessant und schrecklich zugleich.
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    am 08.10.2015 10:12:47
    Hi Julian!

    Das mit den Mess- und Grenzwerten...


    "Venöses Plasma

    Menschen mit Diabetes messen täglich mehrfach ihren Blutzuckerwert, meist wird im Kapillarblut aus der Fingerbeere gemessen. Der Arzt hingegen entnimmt Blut aus der Vene, um den Blutzuckerwert zu bestimmen. Im venösen Plasma liegt die Blutzuckerkonzentration etwa 10 bis 15 Prozent höher als im Kapillarblut. Die Messwerte im Kapillarblut und venösen Plasma sind daher nicht vergleichbar. Mittlerweile sind auch Blutzuckermessgeräte zur Selbstkontrolle aus Kapillarblut auf Plasma geeicht, so dass die Werte besser vergleichbar sind."


    Hat der Doc mit dem Messgerät aus der Fingerbeere oder dem Ohr gemessen? Oder echt aus der Vene abgezapft?

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    am 08.10.2015 10:28:23
    TypEinser schrieb:

    Hallo Julian!

    Was sind denn jetzt deutlich überschießende Werte?

    Dein HbA1c von 5,1 ist unauffällig, Dein Nüchter-Blutzucker kann durch Deine Aufregung tatsächlich in der Praxis am oberen Rand kratzen.
    Was waren denn die Werte beim ogttt? Ist der denn auch wiederholt worden?



    Hallo TypEinser,

    nun, bei der letzten, normalen Kontrolluntersuchung war ich nicht aufgeregt und der Wert war 108.
    Der 2-Stundenwert ogttt lag bei 155, auch hier über normal. Den 1-Stundenwert weiß ich nicht mehr exakt auswendig, davon steht auch nichts im Bericht, lag so um die 175. Ich sprach deshalb von deutlich überschießend, Der Diabetologe von einem Spitzenwert im schädigenden Bereich. Ich habe allerdings keine Vergleichswerte zu gesunden Menschen.
    Der ogttt wurde nicht wiederholt, sollte er?

    Im Flußdiagramm (S98) der DDG liege ich im gelben Bereich. Hier ist sogar die Rede von jährlicher Kontrolle, mein Diabetologe von nur zweijährlich.

    TypEinser schrieb:

    Außerdem ist es tatsächlich so, dass Du aufgrund Deiner Anamese (kein Übergewicht, sehr sportlich, Ernährungsbewusst, keine Typ2er in der Famiie) nicht gerade der Kandiat für einen Typ 2-Diabetes bist.
    Ein Gentest auf die verschiedenen Mody-Typen hilft da schnell ab - nur ist der ziemlich teuer.



    Dieser Gentest sagt mir nichts, nur was würde mir das bringen? Am Ergebnis ändert das leider nicht. Ich will mich nicht verrückt machen lassen.

    TypEinser schrieb:

    Was nicht heißt, dass Du dann sozusagen der erste in der Familie mit hartnäckigem Typ 2 werden könntest...


    Allerdings wäre, um da auf Nummer sicher zu gehen, erstmal ein jährlicher Check völlig ausreichend.
    Du kannst Dir natürlich weiterhin viele Gedanken um "was wird denn jetzt" machen – es wird Dir rein gar nichts bringen. Nur weil der NBZ in der Praxis am oberen Ende der Gesund-Skala hängt, heißt das noch lange nicht, dass Du tatsächlich in den nächsten Jahre Diabetiker (welcher Typ auch immer) wirst.
    Die Aussage vom Diabetologen war wohl mehr eine "Motivation", den Sport und die Ernährung nicht aus den Augen zu verlieren... was soll er Dir denn sonst sagen?



    So würde ich das auch sehen, dennoch würde mich das "Warum ist das bei mir so?" natürlich interessieren. Der HA soll im nächsten Jahr entscheiden, ob ich wieder zm Diabetologen sollte, oder erst nach zwei Jahren, wie im Brief empfohlen.
    Danke Dir für die Antworten!
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    am 08.10.2015 10:51:58
    Julian70 schrieb:
    TypEinser schrieb:

    Hallo Julian!

    Was sind denn jetzt deutlich überschießende Werte?

    Dein HbA1c von 5,1 ist unauffällig, Dein Nüchter-Blutzucker kann durch Deine Aufregung tatsächlich in der Praxis am oberen Rand kratzen.
    Was waren denn die Werte beim ogttt? Ist der denn auch wiederholt worden?



    Hallo TypEinser,

    nun, bei der letzten, normalen Kontrolluntersuchung war ich nicht aufgeregt und der Wert war 108.
    Der 2-Stundenwert ogttt lag bei 155, auch hier über normal. Den 1-Stundenwert weiß ich nicht mehr exakt auswendig, davon steht auch nichts im Bericht, lag so um die 175. Ich sprach deshalb von deutlich überschießend, Der Diabetologe von einem Spitzenwert im schädigenden Bereich. Ich habe allerdings keine Vergleichswerte zu gesunden Menschen.
    Der ogttt wurde nicht wiederholt, sollte er?

    Im Flußdiagramm (S98) der DDG liege ich im gelben Bereich. Hier ist sogar die Rede von jährlicher Kontrolle, mein Diabetologe von nur zweijährlich.

    TypEinser schrieb:

    Außerdem ist es tatsächlich so, dass Du aufgrund Deiner Anamese (kein Übergewicht, sehr sportlich, Ernährungsbewusst, keine Typ2er in der Famiie) nicht gerade der Kandiat für einen Typ 2-Diabetes bist.
    Ein Gentest auf die verschiedenen Mody-Typen hilft da schnell ab - nur ist der ziemlich teuer.



    Dieser Gentest sagt mir nichts, nur was würde mir das bringen? Am Ergebnis ändert das leider nicht. Ich will mich nicht verrückt machen lassen.

    TypEinser schrieb:

    Was nicht heißt, dass Du dann sozusagen der erste in der Familie mit hartnäckigem Typ 2 werden könntest...


    Allerdings wäre, um da auf Nummer sicher zu gehen, erstmal ein jährlicher Check völlig ausreichend.
    Du kannst Dir natürlich weiterhin viele Gedanken um "was wird denn jetzt" machen – es wird Dir rein gar nichts bringen. Nur weil der NBZ in der Praxis am oberen Ende der Gesund-Skala hängt, heißt das noch lange nicht, dass Du tatsächlich in den nächsten Jahre Diabetiker (welcher Typ auch immer) wirst.
    Die Aussage vom Diabetologen war wohl mehr eine "Motivation", den Sport und die Ernährung nicht aus den Augen zu verlieren... was soll er Dir denn sonst sagen?



    So würde ich das auch sehen, dennoch würde mich das "Warum ist das bei mir so?" natürlich interessieren. Der HA soll im nächsten Jahr entscheiden, ob ich wieder zm Diabetologen sollte, oder erst nach zwei Jahren, wie im Brief empfohlen.
    Danke Dir für die Antworten!




    Hi Julian
    Wenn D nach dem Fliessdiagramm der DDG gehen würdest wärst Du mit Deinem hba1c von 5,1 im grünen Bereich!!!!Also es würden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Vielleicht ist ja so wie Typ Einser und andere User schreiben dass der ogtt bzw. die NBZ Werte wegen irgendwelchen Phänomenen wie Stress oder Zahnfleischentzündung etc. falsch hoch ausfallen können.........Nah den Werten der DDG hast Du garnichts, noch nichtmal erhöhte Werte:)
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    am 08.10.2015 10:58:42
    schrieb:
    Ich habe allerdings keine Vergleichswerte zu gesunden Menschen.
    Der ogttt wurde nicht wiederholt, sollte er?



    Normalerweise wird der ogtt wiederholt, um Fehler auszuschließen.
    Und auch absolute Nicht-Prä-oder-Volldiabetiker können "Spitzen" haben.
    Ich kenne 2 Personen, die auf den geschälten und dauergedünsteten Reis beim Chinamann ne 200 schaffen.
    Nachfrage beim Diabetologen: Das kann durchaus passieren.
    Er hat das ganze erklärt, mit Glyx, schnellen BE in gedünsteten/gekochten Lebensmittel und einer Intoleranz gegen bestimmte Glukose. War ziemlich kompliziert und beeindruckend...

    Der ogtt ist eine ähnliche Nummer, im normalen Leben wirst Du diese "Spitzen" kaum erreichen. Es sei denn, Du kippst Dir wie beim Test gelöste Glukose rein....

    schrieb:
    Im Flußdiagramm (S98) der DDG liege ich im gelben Bereich. Hier ist sogar die Rede von jährlicher Kontrolle, mein Diabetologe von nur zweijährlich.



    Wenn Der Diabetologe meint, alle zwei Jahre reicht und er dann sagt "mit Übergewicht wäre man schon krank"... dann kann das durchaus verwirrend sein.


    Außerdem finde ich es gut, wenn man auf seine Gesundheit aupasst. Etliche Typ 2er werden erst wegen der Folgeerkrankungen diagnostiziert... Dann lieber etwas vorsichtig sein.


    Du solltest dich wirklich entspannen, Deinem Hausarzt vertrauen und das Leben genießen! ;)
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    am 08.10.2015 11:00:25
    Hallo TypEinser,

    TypEinser schrieb:

    Hat der Doc mit dem Messgerät aus der Fingerbeere oder dem Ohr gemessen? Oder echt aus der Vene abgezapft?



    Also der HA über die Vene, als Ergebnis gemäß des Labors: "Glucose im Serum"
    In der Facharztpraxis stand im Labor ein "großes" Tischgerät, die Assistentin nahm mir mit einer Kapillare Blut aus der Fingerbeere, sowohl zur Bestimmung des NBZs, als auch während des oGTT. Das Gerät benötigte so einige Minuten, bis es jeweils den Meßwert anzeigte.

    Sind also die Werte (Laborgerät in der Facharztpraxis) und die vom HA vergleichbar?
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    am 08.10.2015 11:09:29
    sturmbine schrieb:


    Hi Julian
    Wenn D nach dem Fliessdiagramm der DDG gehen würdest wärst Du mit Deinem hba1c von 5,1 im grünen Bereich!!!!Also es würden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Vielleicht ist ja so wie Typ Einser und andere User schreiben dass der ogtt bzw. die NBZ Werte wegen irgendwelchen Phänomenen wie Stress oder Zahnfleischentzündung etc. falsch hoch ausfallen können.........Nah den Werten der DDG hast Du garnichts, noch nichtmal erhöhte Werte:)



    Danke für die Korrektur, das Flußdiagramm der DDG baut auf dem Hba1C-Wert auf. Bei mir wurde der umgekehrte Weg gegangen und der Hba1C-Wert erst im zweiten Schritt ermittelt.
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    am 08.10.2015 11:15:12
    Julian70 schrieb:
    Sind also die Werte (Laborgerät in der Facharztpraxis) und die vom HA vergleichbar?




    Die Werte sind eigentlich nicht vergleichbar.

    Ein Testgerät für zuhause eiert richtig rum, und selbst aus den Fingerbeeren kann man hintereinander aus verschiedenen Fingern deutliche Schwankungen messen.

    Für den HbA1c gibt es dann zum besseren "Vergleich" unterschiedlicher Geräte den Referenzbereich.


    Man sollte sich mit den ganzen Werten wirklich – gerade in Grenzbereich – nicht verrückt machen lassen.
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    am 08.10.2015 11:21:07
    Julian70 schrieb:
    ... der Wert war 108.
    Der 2-Stundenwert ogttt lag bei 155, auch hier über normal. Den 1-Stundenwert weiß ich nicht mehr exakt auswendig, davon steht auch nichts im Bericht, lag so um die 175. Ich sprach deshalb von deutlich überschießend, Der Diabetologe von einem Spitzenwert im schädigenden Bereich.

    Hallo Julian,

    ich sehe es so, dass dein Diabetologe ein ganz scharfer ist und du dir umsonst solche Angst einjagen lässt.

    In der Tat geht dein BZ sehr langsam wieder zurück, das musst du weiter beobachten lassen. Ob ein Spitzenwert von 175 mg/dl schon Schäden verursachen kann, weiß keiner so genau. Viele Ärzte vertreten z.B. die Meinung, dass Spitzenwerte bis 200 vollkommen egal sind, wobei ich das auch etwas anders sehe. Beim Stoffwechselgesunden geht der BZ übrigens selten über 140 hinaus. Eine gute Grafik zum normalen Verlauf des BZ in Abhängigkeit von der Mahlzeit findest du hier, beachte dabei unbedingt auch die angegebene Bandbreite von normal:
    http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php

    Die 175 mg/dl sind bei dir nur bei der enorm großen Belastung durch die oGTT-Lösung nüchtern entstanden. Bei deinen normalen Mahlzeiten wird der BZ nur selten die 140 übersteigen und wenn, dann nur wenig. Ich persönlich denke, dass du in diesen Bereichen absolut keine Angst vor der Entwicklung von Schäden an Nerven und kleinen Gefäßen haben musst. Falls ich das nicht richtig sehe, dann gibt es noch einen anderen Grund, aus dem du beruhigt sein kannst. Solche Schäden entwickeln sich langsam und viele davon lassen sich in der Anfangsphase wieder zurückdrehen. Insofern kann dir nicht viel schlimmes passieren, wenn du dich entspannst und die weitere Entwicklung beobachtest. Lass dir von deinem Diabetologen nicht zu viel Angst einjagen, aus meiner Sicht ist das unbegründet.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 08.10.2015 20:47:09. Grund: .
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    am 08.10.2015 11:24:46
    TypEinser schrieb:


    Wenn Der Diabetologe meint, alle zwei Jahre reicht und er dann sagt "mit Übergewicht wäre man schon krank"... dann kann das durchaus verwirrend sein.


    Außerdem finde ich es gut, wenn man auf seine Gesundheit aupasst. Etliche Typ 2er werden erst wegen der Folgeerkrankungen diagnostiziert... Dann lieber etwas vorsichtig sein.


    Du solltest dich wirklich entspannen, Deinem Hausarzt vertrauen und das Leben genießen! ;)



    Ich bin eigentlich entspannt, dennoch bereitet mir es etwas Sorgen, weil ich im diesen Jahr beim NBZ die 100-Marke "geknackt" habe und ich eigentlich nichts dagegen tun kann.
    Also wäre ich übergewichtigt, würde ich keine Ausdauersportarten betreiben, würde rauchen und trinken und mich immer schlecht ernähren, wüßte ich jetzt wo ich ansetzen sollte.

    Aber nach allem was ich hier so lese und so nachdenke, scheint in meinem Fall der Hba1C-Wert der entscheidende Wert zu sein, der offenbar anzeigt dass meine Werte im Schnitt in einem längeren Zeitraum im grünen Bereich liegen.
    "Ungesunde" Lebensmittel, die zu einen schnellen und hohen Anstieg von Glucose im Blut führen versuche ich jetzt zu vermeiden. Der Diabetologe gab mir diesbezüglich einige Hinweise.
    Bearbeitet von User am 08.10.2015 11:29:02. Grund: .
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    am 08.10.2015 11:36:22
    Julian70 schrieb:
    TypEinser schrieb:


    Wenn Der Diabetologe meint, alle zwei Jahre reicht und er dann sagt "mit Übergewicht wäre man schon krank"... dann kann das durchaus verwirrend sein.


    Außerdem finde ich es gut, wenn man auf seine Gesundheit aupasst. Etliche Typ 2er werden erst wegen der Folgeerkrankungen diagnostiziert... Dann lieber etwas vorsichtig sein.


    Du solltest dich wirklich entspannen, Deinem Hausarzt vertrauen und das Leben genießen! ;)



    Ich bin eigentlich entspannt, dennoch bereitet mir es etwas Sorgen, weil ich im diesen Jahr beim NBZ die 100-Marke "geknackt" habe und ich eigentlich nichts dagegen tun kann.
    Also wäre ich übergewichtigt, würde ich keine Ausdauersportarten betreiben, würde rauchen und trinken und mich immer schlecht ernähren, wüßte ich jetzt wo ich ansetzen sollte.

    Aber nach allem was ich hier so lese und so nachdenke, scheint in meinem Fall der Hba1C-Wert der entscheidende Wert zu sein, der offenbar anzeigt dass meine Werte im Schnitt in einem längeren Zeitraum im grünen Bereich liegen.
    "Ungesunde" Lebensmittel, die zu einen schnellen und hohen Anstieg von Glucose im Blut führen versuche ich jetzt zu vermeiden. Der Diabetologe gab mir diesbezüglich einige Hinweise.




    Mit einem hba1c von 5,1 bist du gesund julian, die glukosewerte müssen normal verlaufen sonst würdest du so einen wert niemals erreichen, dass kannst du auch überall nachlesen; in meinen augen bist du noch nicht mal sonderlich gefährdet einen diabetes zu entwickeln!!!!
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    am 09.10.2015 09:24:11
    Hab beim googeln folgenden Artikel gefunden:
    www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=13681

    Also ist der hba1c auch bei Prädiabetes geeignet um diesen auszuschliessen!
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    am 11.10.2015 16:02:00
    FrankMeyer schrieb:
    Hab beim googeln folgenden Artikel gefunden:
    www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=13681

    Also ist der hba1c auch bei Prädiabetes geeignet um diesen auszuschliessen!



    so ein blödsinn, was doll das frank?