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Fingerpieks
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am 05.10.2015 12:33:04
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene -
am 05.10.2015 16:25:18
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.10.2015 18:55:59
EH schrieb:
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Danke für Deine freundliche mail. Wie gesagt es ist ja garnicht so schwer die ganze Sache mit dem hba1c zu verstehen. Über hba1c 6,5 liegt ein Diabetes vor, das ist Fakt!!!!!!!........Darunter sagen die Werte nichts aus, auch wenn Du einen hba1c von 5,0 hast kann bei Dir trotzdem schon Prädiabetes und auch Diabetes vorliegen. Das ist wiederrum Fakt!!!!!!!!!!!!
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Experten sind sich da einig, das kannst du auch googeln.
Sicher ist seinen NBZ bestimmen zu lassen und dann ggf. einen ogtt durchzuführen, der hba1c ist gänzlich uninteressant.
Deine Biene
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?
Hi EH
Das finde ich klasse das Du Dich konstruktiv mit einbringst. Willkommen :)
Ältere Leute nehmen Dinge nicht so Ernst, sie sind nicht unbedingt nüchtern wenn sie zu Arzt gehen, geben es aber vor. Dies kannst Du überall nachlesen. Daher hat die DDG zum hba1c gegriffen. Wenn Du es nicht glaubst sende ich Dir gerne den link http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Aber schön Dich hier wieder anzutreffen.
Deine bine -
am 05.10.2015 19:25:05
EH schrieb:
sturmbine schrieb:
Hallo Frank
Warum ist es für ältere Leute schwierig, einen Nüchternwert abzugeben? Ich meine, was für eine Rolle spielt das Alter in diesem Fall?
Hi EH
Das finde ich klasse das Du Dich konstruktiv mit einbringst. Willkommen :)
Ältere Leute nehmen Dinge nicht so Ernst, sie sind nicht unbedingt nüchtern wenn sie zu Arzt gehen, geben es aber vor. Dies kannst Du überall nachlesen. Daher hat die DDG zum hba1c gegriffen. Wenn Du es nicht glaubst sende ich Dir gerne den link http://www.diabetes-online.de/a/1623235
Aber schön Dich hier wieder anzutreffen.
Deine bine
Ein wirklicher Morgenwert wäre ja nur der, der wirklich auf der Bettkante abgenommen wird. Beim Arzt - auch wenn man nüchtern ist - isr es eigentlich kein wirklicher Morgenwert mehr. Einen korrekten Morgenwert kann man eigentlich nur im Krankenhaus abnehmen.
Ich habe mal an einer Studie am Münchner Klinikum Innenstadt mitgemacht. Die Werte der Patienten aus dem Umland waren unbrauchbar. Sogar bei mir war der Wert in der Regel höher als zu Hause, denn eine Stunde hab ich schon gebraucht, bis im Klinikum das Blut genommen werden konnte.
Daß ältere Leute die Dinge nicht so ernst nehmen, kann ich eigentlich nicht finden. Es denke, es ist eine Sache des Charakters und der hat nichts mit dem Alter zu tun.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 00:42:17
sturmbine schrieb:
Der hba1c ist ursprünglich in die Diagnose für ältere Leute aufgenommen worden, für die es schwierig ist morgens einen Nüchternwert abzugeben. So haben die Fachgesellschaften in den sauren Apfel gebissen und den hba1c mit aufgenommen obwohl dieser wie gesagt in der Diagnose keine Bedeutung hat.
Deine später genannte Quelle liest sich für mich da aber deutlich anders:
Problem:
"Frühere große Studien haben gezeigt, dass viele Menschen zwar noch normale Nüchternblutzuckerwerte haben, aber oftmals schon Jahre vorher die Werte nach den Mahlzeiten erhöht waren – diese aber sind es, die in besonderem Maß für die Entstehung der Folgeschäden des Diabetes verantwortlich gemacht werden. Im Umkehrschluss: Nimmt man nur den Nüchternblutzuckerwert zur Diagnose eines Diabetes mellitus, so entgehen etwa ⅓ aller Diabetiker der rechtzeitigen Diagnose!"
Sprich: der NBZ alleine ist nicht aussagekräftig; keine Aussage an dieser Stelle zum A1c
Und nicht die älteren Leute sind ein Problem beim Messen des echten NBZ:
"Darüber hinaus gibt es Millionen arbeitende Menschen, die nicht morgens um 8 oder 9 Uhr beim Arzt zum Messen des Nüchternblutzuckers erscheinen können: kein Auto, zu weit weg, Praxis erst zu spät geöffnet, Arbeitsbeginn schon sehr früh etc."
Und die Aussage zum A1c:
"Die Diagnose eines Diabetes mellitus anhand des HbA1c-Wertes, der zu jeder Tageszeit anhand einer einzigen Blutentnahme (und egal, ob nüchtern oder nicht) bestimmt werden kann, könnte diese Situation rasch und dramatisch verbessern!
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen."
Das klingt jetzt nicht so nach "sauerem Apfel"
Bearbeitet von User am 06.10.2015 00:42:59. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 07:34:29
Hi tarabas
ich verstehe nun nicht ganz deinen beitrag, ich habe doch geschrieben daß der hba1c genutzt wird aus genau diesen dingen die dort geschrieben stehen, aber das die ddg dem zustimmt aber die experten wissen das es nicht funktioniert....aber egal
wir sind uns mittlerweile jedoch wohl alle einig das der hba1c das weitaus schlechteste verfahren ist einen diabetes auszuschliessen, da gibts wohl keine zwei meinungen :) -
am 06.10.2015 07:46:38
Neu: mit dem HbA1c den Diabetes feststellen
Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes. Dies bietet gegenüber der reinen Blutzuckerbestimmung entscheidende Vorteile: Vor allem muss der Patient zum Zeitpunkt der Blutentnahme nicht nüchtern sein. Und:
Viele Vorteile
Die Blutproben, die ja in ein anerkanntes zertifiziertes Labor geschickt werden müssen, sind stabiler als die zur Blutzuckerbestimmung. Es reicht außerdem im Gegensatz zu den Blutzuckerbestimmungen eine einzige Blutprobe aus; intraindividuelle Blutzuckerschwankungen, die jeder Mensch hat, haben keinen direkten Einfluss auf den HbA1c-Wert.
.....
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen.
Quelle: Link aus Sturmbines Beitrag.
Ein wunderschöner Artikel, der die Vorzüge des HbA1c in der Diagnostik beschreibt.
Danke für den Link!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 08:10:41
TypEinser schrieb:
Neu: mit dem HbA1c den Diabetes feststellen
Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes. Dies bietet gegenüber der reinen Blutzuckerbestimmung entscheidende Vorteile: Vor allem muss der Patient zum Zeitpunkt der Blutentnahme nicht nüchtern sein. Und:
Viele Vorteile
Die Blutproben, die ja in ein anerkanntes zertifiziertes Labor geschickt werden müssen, sind stabiler als die zur Blutzuckerbestimmung. Es reicht außerdem im Gegensatz zu den Blutzuckerbestimmungen eine einzige Blutprobe aus; intraindividuelle Blutzuckerschwankungen, die jeder Mensch hat, haben keinen direkten Einfluss auf den HbA1c-Wert.
.....
Wichtig war die Frage: Spiegeln denn die HbA1c-Werte immer tatsächlich die vergleichbaren Blutzuckerwerte der letzten 8 bis 12 Wochen wider? Und: Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen?
Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: So hat die DDG zumindest teilweise die Empfehlungen der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) übernommen.
Quelle: Link aus Sturmbines Beitrag.
Ein wunderschöner Artikel, der die Vorzüge des HbA1c in der Diagnostik beschreibt.
Danke für den Link!
Hi Typ Einser vielen Dank für Deine Bestätigung: Neu ist also zumindest in den USA und in Deutschland, dass der HbA1c-Wert herangezogen wird zur Diagnose eines Diabetes.
Dies ist genau was ich immer sage und was Typ Einser dankenswerter weise zitiert hat. Der hba1c ist super geeignet für die Diagnose des Diabetes.
Super das wir an einem Strang ziehen Typ Einser. Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!! -
am 06.10.2015 08:25:38
sturmbine schrieb:
Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!!
Zitiere nicht falsch.
Und nur weil Du es nicht verstehst und falsch auslegst, ist Dein geschwafel nicht automatisch richtig.
Ich hoffe, du kannst den folgenden Text verstehend lesen:
---------------------------------------
"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c KLEINER 5,7% groß genug ist, dass damit der AUSSCHLUSS der Diagnose Diabetes möglich ist.
Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes
mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen.
Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen."
---------------------
Alles fein beschrieben, auch zum Thema Prä-Diabetes.
Diesen Text wirst Du jetzt wohl öfters lesen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 10:45:43
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
Genau wie Du neulich schon sagtest, auszuschliessen ist nichts !!!!!!!!!
Zitiere nicht falsch.
Und nur weil Du es nicht verstehst und falsch auslegst, ist Dein geschwafel nicht automatisch richtig.
Ich hoffe, du kannst den folgenden Text verstehend lesen:
---------------------------------------
"Seit 2010 empfiehlt diese Leitlinie die Verwendung des HbA1c zur Diabetes-Diagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde einerseits möglich durch die internationale Standardisierung der Messmethode. Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Spezifität eines
HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines
HbA1c KLEINER 5,7% groß genug ist, dass damit der AUSSCHLUSS der Diagnose Diabetes möglich ist.
Aus diesen Gründen eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum um einen Diabetes
mit großer Sicherheit auszuschließen und die Diagnose bei einem Teil der Patienten zu stellen.
Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen."
---------------------
Alles fein beschrieben, auch zum Thema Prä-Diabetes.
Diesen Text wirst Du jetzt wohl öfters lesen.
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann?