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Fingerpieks
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am 06.10.2015 11:03:17
sturmbine schrieb:
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann?
Gerne.
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf
Hieraus ein Zitat:
"Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. "
Mit Vorstadien meint man auch den Bereich "Prädiabetes".
Hierzu auch was aus der Schweiz:
http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1563284
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2015 12:24:10
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
Was ist denn da bitte fein beschrieben zum Thema Prädiabetes lieber Typ Einser, klär mich doch mal bitte auf. Du willst uns allen hier also wirklich erklären und damit Deutschlandweit der einzige sein der sagt, das ein Prädiabetes durch den hba1c ausgeschlossen werden kann?
Gerne.
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf
Hieraus ein Zitat:
"Bei Patienten mit HbA1c 5,7 – 6,4% empfehlen diese Leitlinien, den Diabetes und seine Vorstadien durch Messung der Glukose nach herkömmlichen Kriterien zu stellen. "
Mit Vorstadien meint man auch den Bereich "Prädiabetes".
Hierzu auch was aus der Schweiz:
http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1563284
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial -
am 06.10.2015 12:41:55
sturmbine schrieb:
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial
Liebe Sturmbine!
So ein HbA1c ist ja nun sowas wie der "BZ-Durchschnitt der letzten Wochen".
Es wird ja immer wieder gerne gepostet, dass "kurze BZ-Spitzen" im HbA1c nicht abgebildet werden und somit – unter anderem Dein Spruch – der HbA1c "nur zur Kontrolle für Diabetiker taugt".
Tatsächlich ist es so, dass man als Diabetiker unter Insulin den HbA1c nach unten drücken kann und damit hohe Werte praktisch kompensiert. Dabei reden wir dann aber über eine Schwankungsbreite von um 30 mg/dl (Hypos) und deutlich über 350 mg/dl (Hyper). Dabei kann man dann HbA1c um 6 erreichen, das sind dann "schlechte" "erkaufte" HbA1c. Der behandelnde Arzt wird dem betreffenden Patienten dann ein paar warme Worte mit auf dem Weg geben..
Gesunde Menschen haben keine Chance, "Hohe Werte" (hier bist Du mir eine Antwort schuldig) mit Hypos zu kompensieren. Und eine Spitze muss im HbA1c gar nicht abgebildet werden – es reicht ja, den Weg vor und nach der Spitze im HbA1c zu sehen.
Rate doch mal, warum ab einem HbA1c größer 5,7 zum ogtt geraten wird.
Bearbeitet von User am 06.10.2015 12:43:33. Grund: . -
am 06.10.2015 15:04:05
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
sag du es mir bitte welche blutzuckerwerte waeren denn da morgens nüchtern bzw postprandial
Liebe Sturmbine!
So ein HbA1c ist ja nun sowas wie der "BZ-Durchschnitt der letzten Wochen".
Es wird ja immer wieder gerne gepostet, dass "kurze BZ-Spitzen" im HbA1c nicht abgebildet werden und somit – unter anderem Dein Spruch – der HbA1c "nur zur Kontrolle für Diabetiker taugt".
Tatsächlich ist es so, dass man als Diabetiker unter Insulin den HbA1c nach unten drücken kann und damit hohe Werte praktisch kompensiert. Dabei reden wir dann aber über eine Schwankungsbreite von um 30 mg/dl (Hypos) und deutlich über 350 mg/dl (Hyper). Dabei kann man dann HbA1c um 6 erreichen, das sind dann "schlechte" "erkaufte" HbA1c. Der behandelnde Arzt wird dem betreffenden Patienten dann ein paar warme Worte mit auf dem Weg geben..
Gesunde Menschen haben keine Chance, "Hohe Werte" (hier bist Du mir eine Antwort schuldig) mit Hypos zu kompensieren. Und eine Spitze muss im HbA1c gar nicht abgebildet werden – es reicht ja, den Weg vor und nach der Spitze im HbA1c zu sehen.
Rate doch mal, warum ab einem HbA1c größer 5,7 zum ogtt geraten wird.
warum denn....bite bitte verrats mir :) -
am 06.10.2015 15:16:25
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja? -
am 06.10.2015 15:23:04
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja?
http://www.sgedssed.ch/fileadmin/files/dokumente/d_HbA1c.pdf
Zitat aus obigem PDF:
Zur Diagnose Prädiabetes qualifiziert ein HbA1c von 5.7 – 6.4%, entsprechend einer Nüchtern-Plasmaglukose von 5.6 – 6.9 mmol/l oder einer 2h - Plasmaglukose im oGTT von 7.8 – 11.1 mmol/l.
Deine Aufgabe: Die Werte von mmol/l auf mg/dl umrechnen und dann das ganze hier neu posten. -
am 06.10.2015 15:23:19
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
warum denn....bite bitte verrats mir :)
Wir machen das zusammen, ja?
okay sags mir doch bitte -
am 06.10.2015 18:53:49
TypEinser schrieb:
In einer kürzlich publizierten Stellungnahme spricht sich die Schweizerische Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) für die Einführung des HbA1c als Diagnoseparameter für Diabetes und Prädiabetes aus. Die SGED übernimmt damit die Diagnosekriterien der American Diabetes Association (ADA). Ein HbA1c von 5,7 bis 6,4 % gilt als Prädiabetes, ab 6,5 % als Diabetes.
Du behauptest ja nun steif und fest, mit einem HbA1c von 5,0 den Arzt unbedingt zu einem ogtt, NBZ und wer weiß noch alles verpflichten zu müssen.
Du vergisst dabei: Es gibt zum Thema "Blutzucker" so dermaßen viele Dinge – angefangen bei der Glukoseintoleranz, erhöhte BZ durch Medikamente, gestörten Metabolismus – dies alles in weit ab von Prädiabetes, geschweige denn Diabetes.
Dies alles sind Dinge, die den Arzt dazu bewegen, Maßnahmen zur Diagnosestellung zu ergreifen.
Und dazu gehört seit Jahren der HbA1c als zuverlässiger Parameter.
Mit seinen Unterteilungen.
Zwei Fragen an Dich hätte ich da:
Wie stellst Du Dir denn eine "Behandlung des Prädiabetikers HbA1c 5,0" eigentlich vor?
Welche Werte erreicht man denn mit einem HbA1c von 5,2?
Ich hätte eine kleine, zusätzliche Information an Dich.
Leider falle ich offenbar aus dem obigen Raster: Mein HbA1c liegt sogar bei 5,1 und mir wurde von einem anerkannten Facharzt (Diabetologe) vor einigen Monaten diagnostiziert, dass bei mir ein Prädiabetes vorliegt. Sowohl der Nüchternblutzucker, als auch ein OGTT lieferten Werte im Graubereich. D.h. Diabetes liegt nicht vor, aber gesund ist das auch nicht mehr. Wäre ich übergewichtig, hätte ich einen Diabetes, war einer der Kernausagen des Arztes. Das bedeutet, rein isoliert betrachtet, dass ein normaler HbA1c nicht einen Prädiabetes und Risiko zum Diabetes ausschliessen kann. -
am 06.10.2015 22:08:44
sturmbine schrieb:
wir sind uns mittlerweile jedoch wohl alle einig das der hba1c das weitaus schlechteste verfahren ist einen diabetes auszuschliessen, da gibts wohl keine zwei meinungen :)
Nein. Alleine schon weil ich mangels hinreichender Kenntnis keine eindeutige Meinung dazu habe.
Aber Deine Quelle jedenfalls ist nicht Deiner Meinung.
"Lässt sich anhand des HbA1c-Wertes ein Diabetes mellitus sicher nachweisen – oder auch sicher ausschließen? Eigene Studien der DDG haben diese Frage weitgehend positiv beantwortet: " -
am 07.10.2015 07:25:49
Julian70 schrieb:
Ich hätte eine kleine, zusätzliche Information an Dich.
Leider falle ich offenbar aus dem obigen Raster: Mein HbA1c liegt sogar bei 5,1 und mir wurde von einem anerkannten Facharzt (Diabetologe) vor einigen Monaten diagnostiziert, dass bei mir ein Prädiabetes vorliegt. Sowohl der Nüchternblutzucker, als auch ein OGTT lieferten Werte im Graubereich. D.h. Diabetes liegt nicht vor, aber gesund ist das auch nicht mehr. Wäre ich übergewichtig, hätte ich einen Diabetes, war einer der Kernausagen des Arztes. Das bedeutet, rein isoliert betrachtet, dass ein normaler HbA1c nicht einen Prädiabetes und Risiko zum Diabetes ausschliessen kann.
Hallo Julian!
So ein Hausarzt sollte ja nun gut über Dich Bescheid wissen – erzähl doch mal, warum Dich Dein HA zum Diabetologen geschickt hat.
Eisenmangel, Nieren- oder Lebererkrankungen spielen eine Rolle, dazu ist jeder gemessene Wert ja nun kein Blick in die Zukunft.
Und dennoch ist das aktuelle Verfahren sehr gut – angenommen, man nimmt tatsächlich den jährlichen Check beim Hausarzt wahr: Würde man einen steigenden HbA1c tatsächlich übersehen? Und welche Schäden könnte ein eine jährliche Steigerung um 0,2 Prozentpunkte erfolgen? Geht man mall von Typ 1-Diabetikern aus, die im Alter von 4 – 10 Jahren erkranken und zeitlebens zwischen Hypo und Hyper rumeiern, treten bei einem HbA1c von 6,8 (der seeeeehr häufig deutlich überschritten wird) die ersten ernsthaften Folgeschäden nach rund 35 Jahren auf (aktuelle Studien unter ICT/CSII).
Was ja nun nicht heißt, das ein rüstiger End-Dreißiger mit Werten im Graubereich gar keine Schädigungen erfährt – aber dann muss man auch auf Nikotin, Alkohol, zuviele Kalorien, Schichtarbeit und wenig Sport verzichten....
Bearbeitet von User am 07.10.2015 07:27:15. Grund: .