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OGTT - Beurteilung der Werte und weitere Empfehlungen bitte
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am 31.10.2015 17:03:02
Hallo Forum,
ich bin neu in einem Diabetiker Forum und möchte Euch meine Werte zum OGTT geben mit bitte um Ratschläge und Empfehlungen.
Als Mann mit 1,78m und 61kg, habe ich folgende Werte beim OGTT.
Vor Test: 79mg/dl
30 min: 170 mg/dl
60 min: 130 mg/dl
90 min: 101 mg/dl
120 min 116 mg/dl
180 min: 67 mg/dl
Wäre dankbar für eine Beurteilung der Werte und welche Empfehlungen sich daraus für mich ergeben könnten.
Viele Grüße
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am 31.10.2015 17:55:53
Meinen Ratschlag und meine Empfehlung kannst du gerne haben:
1.) Der Arzt, der den oGTT durchgeführt hat, hat mit Sicherheit was dazu gesagt.
Genau das, was der Arzt gesagt hat, ist für dich maßgeblich - nichts anderes.
2.) Falls der Arzt tatsächlich nichts gesagt hat, solltest du ihn um ein Gespräch bitten.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, Laien haben keine Werte zu beurteilen und keine Empfehlungen zu geben!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 31.10.2015 20:00:06
OGttler schrieb:
Wäre dankbar für eine Beurteilung der Werte und welche Empfehlungen sich daraus für mich ergeben könnten.
Hallo OGttler,
mich würde interessieren, ob es einen besonderen Grund für den oGTT gegeben hat. Ganz egal, was dich dazu veranlasst hat, in diesen Werten wirst du wohl keine Ursache für irgendwelche Probleme finden, die dich eventuell plagen.
Als Empfehlung würde ich dir auf den Weg geben, dass du dich gesund ernährst und immer schön in Bewegung bleibst, damit ein Test in 10 Jahren immer noch so gute Ergebnisse bringt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2015 11:29:06
Rainer schrieb:
OGttler schrieb:
mich würde interessieren, ob es einen besonderen Grund für den oGTT gegeben hat.
Hallo Rainer,
es wurde mir empfohlen den ogTT durchzuführen weil mein hba1c Wert bei einer Routineuntersuchung bei 6,2% lag. Ich habe gelesen dass dieser Wert nicht mehr weit weg liegt um als Diabetiker eingestuft zu werden - sog. oberer "Prädiabetis" Bereich.
Nun bin ich eben sensibilisert woher dieser hohe hba1c Wert kommen könnte.
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am 01.11.2015 12:09:49
Zuckerle schrieb:
Meinen Ratschlag und meine Empfehlung kannst du gerne haben:
1.) Der Arzt, der den oGTT durchgeführt hat, hat mit Sicherheit was dazu gesagt.
Genau das, was der Arzt gesagt hat, ist für dich maßgeblich - nichts anderes.
2.) Falls der Arzt tatsächlich nichts gesagt hat, solltest du ihn um ein Gespräch bitten.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, Laien haben keine Werte zu beurteilen und keine Empfehlungen zu geben!
@OGttler
Zuckerle lige mit seiner Empfehlung absolut richtig. Deine Frage gehört zu deinem Arzt, welcher dich kennt. In Foren wirst du dazu zwar Antworten von Laien erhalten, es besteht dabei jedoch die grosse Gefahr, dass sich diese Laien in ihren diagnostischen Fähigkeiten überschätzen. Was du suchst, ist Diagnostik und nicht Erfahrungsaustausch. Für Diagnosen sind Foren grundsätzlich absolut ungeeignet.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2015 17:27:07
OGttler schrieb:
Hallo Rainer,
es wurde mir empfohlen den ogTT durchzuführen weil mein hba1c Wert bei einer Routineuntersuchung bei 6,2% lag. Ich habe gelesen dass dieser Wert nicht mehr weit weg liegt um als Diabetiker eingestuft zu werden - sog. oberer "Prädiabetis" Bereich.
Nun bin ich eben sensibilisert woher dieser hohe hba1c Wert kommen könnte.
Hallo oGttler,
die Empfehlung war gut und richtig. Die Fachgesellschaft DDG sieht das genauso und empfiehlt bei einem HbA1c von 6,2% die Bewertung nach dem NBZ bzw. oGTT Die DDG sieht allerdings bei den 6,2% nicht die Einstufung im oberen prädiabetischen Bereich. Sie stellt fest, dass bei Werten zwischen 5,7 ... 6,4% das HbA1c nicht geeignet ist, um etwas über den Stand von Diabetes aussagen zu können. Deshalb sollen in diesem Bereich die anderen Diagnosekriterien herangezogen werden.
Bei der Einführung des HbA1c als Diagnosekriterium in 2011, war das übrigens ein Punkt, mit dem die Fachleute sich intensiv auseinandergesetzt haben. Im Ergebnis haben sie nicht die Einschätzung der US-amerikanischen ADA übernommen, die tatsächlich bei so einem HbA1c von Prädiabetes spricht. Falls dein Arzt dich anders als die Fachleute der DDG als Prädiabetiker einstufen sollte, dann würde ich an deiner Stelle intensiv nach der Begründung fragen.
Beste Grüße, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2015 22:57:31
Rainer schrieb:
die Empfehlung war gut und richtig.
Falls dein Arzt dich anders als die Fachleute der DDG als Prädiabetiker einstufen sollte, dann würde ich an deiner Stelle intensiv nach der Begründung fragen.
Der erste Satz hätte genügt, der Rest ist bekannt oder kann von interessierten selbst im Internet nachgelesen werden.
Ich gehe davon aus, dass der Arzt von OGttler dich nicht anfragen wird, als was er seinen Patienten einstuft. Überlass die Diagnostik dem Arzt, ohne OGttler bereits im Voraus klarmachen zu wollen, welche Diagnose richtig wäre. Indem der Arzt die entsprechenden Abklärungen vorgenommen hat, hat er bewiesen, dass er ohne deine Belehrungen zurecht kommt. -
am 02.11.2015 17:56:22
Rainer schrieb:
Bei der Einführung des HbA1c als Diagnosekriterium in 2011, war das übrigens ein Punkt, mit dem die Fachleute sich intensiv auseinandergesetzt haben. Im Ergebnis haben sie nicht die Einschätzung der US-amerikanischen ADA übernommen, die tatsächlich bei so einem HbA1c von Prädiabetes spricht.
Hallo Rainer,
vielen Dank für deinen sehr interessanten Hinweis.
Ich werde den hba1c Wert nun im Auge behalten und sehen wie er sich entwickelt.
Die Leitlinien habe ich mir genauer angesehen und habe dabei entdeckt, dass das Flussdiagramm nicht in allen Entscheidungskästchen eindeutig bzw. unglücklich formuliert ist.
Zusätzlich habe ich eine recht interessante Studie im Internet gefunden, aus der Wahrscheinlichkeiten abgeleitet wurden, in Zunkunft DM zu entwickeln in Abhängigkeit des Ergebnissverlaufefs eines OGTTs.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3631850/
Beste Grüße zurück
Bearbeitet von User am 02.11.2015 17:58:43. Grund: Grammatikverbesserungen -
am 03.11.2015 07:55:40
OGttler schrieb:
Rainer schrieb:
Bei der Einführung des HbA1c als Diagnosekriterium in 2011, war das übrigens ein Punkt, mit dem die Fachleute sich intensiv auseinandergesetzt haben. Im Ergebnis haben sie nicht die Einschätzung der US-amerikanischen ADA übernommen, die tatsächlich bei so einem HbA1c von Prädiabetes spricht.
Hallo Rainer,
vielen Dank für deinen sehr interessanten Hinweis.
Ich werde den hba1c Wert nun im Auge behalten und sehen wie er sich entwickelt.
Die Leitlinien habe ich mir genauer angesehen und habe dabei entdeckt, dass das Flussdiagramm nicht in allen Entscheidungskästchen eindeutig bzw. unglücklich formuliert ist.
Zusätzlich habe ich eine recht interessante Studie im Internet gefunden, aus der Wahrscheinlichkeiten abgeleitet wurden, in Zunkunft DM zu entwickeln in Abhängigkeit des Ergebnissverlaufefs eines OGTTs.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3631850/
Beste Grüße zurück
hi ogttler
wie rainer auch in dem anderen threat schrieb geht es beim hba1c nicht um den ausschluss dabfür kann er nicht verwendet werden sondern darum wie der ist zustand ist. Das dieses Diagramm iriitiert siehst du richtig.
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am 03.11.2015 08:03:16
Hi Ogttler!
Hier ist grad wieder eine Flasche TROLLinger aufgemacht worden...
Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen... Dein Arzt weiß, was er da tut, und er wird die Empfehlungen der DDG schon zu deuten wissen.
Warum hat man Dich zum OGTT gebeten? Und wie waren die Werte bei der Wiederholung? -
am 03.11.2015 08:26:20
TypEinser schrieb:
Hi Ogttler!
Hier ist grad wieder eine Flasche TROLLinger aufgemacht worden...
Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen... Dein Arzt weiß, was er da tut, und er wird die Empfehlungen der DDG schon zu deuten wissen.
Warum hat man Dich zum OGTT gebeten? Und wie waren die Werte bei der Wiederholung?
Wobei mir auch der Dialog zwischen OGttler und Rainer in seiner Form doch sehr bekannt und in diesem Forum als unzählige Male gelesen erscheint....
Ich gehe davon aus, dass hier von verschiedenen Leuten sehr gerne TROLLinger genossen wird. -
am 03.11.2015 08:26:55
Hallo TypEinser,
der Grund steht oben: ein HbA1c von 6,2%.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war das der erste oGTT. Der oGTTler ist allerdings sehr gespannt, wie sich die hervorragenden Werte vom ersten mal bis zum nächsten Test entwickeln. Das wäre ich an seiner Stelle auch. Für eine schnelle Wiederholung des Tests gibt es keinen Grund.
TROLLinger ist gut, wobei man diesem schönen und ehrlichen Wein damit vielleicht ein bisschen Unrecht tut. :lol:
Bearbeitet von User am 03.11.2015 10:32:24. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.11.2015 08:34:54
Hi Rainer!
Sorry, hatte ich überlesen... war gut versteckt! ;-)
HbA1c und ogtt wollen nicht richtig passen?
So ist das halt, so ein Körper ist halt keine Maschine. Was war in den Wochen vor dem Test denn so los? Eine Behandlung mit Kortison? Eine OP? Richtig Stress oder eine heftige Erkältung?
Sowas kann ja auch eine Rolle spielen. -
am 03.11.2015 17:43:50
TypEinser schrieb:
HbA1c und ogtt wollen nicht richtig passen?
So ist das halt, so ein Körper ist halt keine Maschine. Was war in den Wochen vor dem Test denn so los? Eine Behandlung mit Kortison? Eine OP? Richtig Stress oder eine heftige Erkältung?
Sowas kann ja auch eine Rolle spielen.
Hallo TypEinser,
danke für deine Hinweise.
Es gab keine OP, keinen über die Maßen besonderen Stress und keine Erkältung vorher.
Allerdings wusste ich nicht dass ich 3 Tage vorher mind. 150g Kohlehydrate essen sollte.
Ich habe einfach gegessen :-)
Könnte das die Werte für den oGTT irgendwie beeinflusst haben?
Die Schwankungsausschläge waren ja trotzdem sehr hoch bei mir im oGTT. (Nüchtern 80 mg/dl : 30 min 170 mg/dl) Allerdings bin ich froh, dass die "BZ-Automatik" anscheinend bei mir (sehr) gut funktioniert hat, denn nach 90 min hatte ich ja schon wieder nur 101mg/dl.
Das ist nach meinem Laienwissen wichtiger als ein perfekter hba1c Wert.
Ich esse auch 3 Mal richtig am Tag und mind. 2-3 mal kleinere Portionen. Dieses Verhalten könnte ja durchaus den Durschnittszucker und somit den hba1c Wert etwas höher ausfallen lassen als wenn man nur 3 Mal am Tag ist?
Viele Grüße
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am 03.11.2015 18:31:13
Naja soweit mein Arzt mir erläutert hat, wird auf den hba1c wert bevorzugt gesetzt, daher würde ich mal forschen wie Dein 6,3 er zusatnde kam denn da kann dann ja was nicht so ganz stimmen. -
am 03.11.2015 21:21:09
OGttler schrieb:
Allerdings wusste ich nicht dass ich 3 Tage vorher mind. 150g Kohlehydrate essen sollte. Ich habe einfach gegessen :-)
Könnte das die Werte für den oGTT irgendwie beeinflusst haben?
Die Schwankungsausschläge waren ja trotzdem sehr hoch bei mir im oGTT. (Nüchtern 80 mg/dl : 30 min 170 mg/dl)
Hallo oGTTler,
wenn du echt low carb gegessen hättest, dann hätte das die Werte insofern beeinflusst, dass sie höher ausgefallen wären. Darum brauchstr du dir also keine Gedanken zu machen.
Schau mal nicht so sehr auf den 30-Min.-Wert. Normal wird der bein oGTT gar nicht gemessen und tritt vermutlich bei vielen auf, ohne das es auffällt. Die 75g Glukose sind auch eine enorm hohe Belastung, die bei deinen normalen Mahlzeiten gewöhnlich nicht auftritt.
Wenn du einen oGTT mit so guten Werten hast, dann brauchst du dir über das HbA1c keine Gedanken zu machen. Es kann dir vollkommen egal sein, wie hoch und warum es so ausgefallen ist.
Bearbeitet von User am 03.11.2015 21:24:11. Grund: . -
am 03.11.2015 21:41:51
Rainer schrieb:
OGttler schrieb:
Allerdings wusste ich nicht dass ich 3 Tage vorher mind. 150g Kohlehydrate essen sollte. Ich habe einfach gegessen :-)
Könnte das die Werte für den oGTT irgendwie beeinflusst haben?
Die Schwankungsausschläge waren ja trotzdem sehr hoch bei mir im oGTT. (Nüchtern 80 mg/dl : 30 min 170 mg/dl)
Hallo oGTTler,
wenn du echt low carb gegessen hättest, dann hätte das die Werte insofern beeinflusst, dass sie höher ausgefallen wären. Darum brauchstr du dir also keine Gedanken zu machen.
Schau mal nicht so sehr auf den 30-Min.-Wert. Normal wird der bein oGTT gar nicht gemessen und tritt vermutlich bei vielen auf, ohne das es auffällt. Die 75g Glukose sind auch eine enorm hohe Belastung, die bei deinen normalen Mahlzeiten gewöhnlich nicht auftritt.
Wenn du einen oGTT mit so guten Werten hast, dann brauchst du dir über das HbA1c keine Gedanken zu machen. Es kann dir vollkommen egal sein, wie hoch und warum es so ausgefallen ist.
Hi Rainer
Wenn der hba1c keine Bedeutung hat dann ist es also so das bei meinem hba1c vonum 5 kein Diabetes ausgeschlossen werden kann?
Gruß ANja -
Watcher
Rang: Gastam 04.11.2015 09:47:20
Moin Ogttler
Ein hba1c kann auch falsch hoch ausfallen , wegen verschiedensten Möglichkeiten. Da Dein Wert absolut nicht zu Deinen Blutzuckerwerten passt, würde ich vielleicht mal schauen ob es dafür einen Grund gibt, der nichts mit Diabetes zu tun hat, denn eigentlich müßtest du bei Deinen Werten im Bereich 5,0 - 5,5 liegen.
Alles gute. -
am 04.11.2015 10:45:53
Hallo oGTTler,
dieser Streit um das HbA1c wird in diesem Forum von einigen Leuten in unsinniger Weise immer wieder angefacht. Schade, dass er jetzt auch deinen Thread erreicht hat.
Dein Fall hat nichts mit dem Fall zu tun, um den der eigentliche Streit sich dreht. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Egal, wie sinnvoll oder unsinnig diese Auseinandersetzung ist, du brauchst sie bei der Beurteilung deiner Werte nicht weiter zu beachten.
Wenn deine BSD mit starken Belastung durch die 75g-Glukoselösung so gut zurecht kommt, dann schafft sie es auch mit deinem normalen Essen, ganz egal was die anderen Werte sagen. Beim oGTT gibt es nur einen Weg, die Werte falsch zu niedrig werden zu lassen: wenn du dich zwischen den Messungen gehörig bewegst. Dein Arzt wird dich ganz bestimmt drauf hingewiesen haben, dass du das nicht machen sollst.
Die 170 nach einer halben Stunde bedeuten schlimmstenfalls, dass deine BZ-Automatik nicht zu 100%, sondern nur zu 99,5% in Ordnung ist. Wenn du dir jeden Morgen auf nüchternen Magen die oGTT-Lösung reinhauen würdest, dann könnte das sogar langsfristig Auswirkungen haben. So etwas machst du aber ganz bestimmt nicht, deshalb kannst du mit den 99,5% sehr gut leben. Regelmäßige Kontrolle aller 2 Jahre ist aus meiner Sicht ausreichend. Lass dich bloß nicht hier im Forum krankreden und richte dich nicht nach Durschnittsbetrachtungen, die auf dich nicht zutreffen. Bilde dir deine eigene Meinung zu deinen Werten. Genügend Hinweise (wenn auch teilweise widersprüchlich) hast du ja von deinem Arzt und hier im Forum erhalten.
Beste Grüße, Rainer -
am 04.11.2015 11:54:40
Rainer schrieb:
Hallo oGTTler,
dieser Streit um das HbA1c wird in diesem Forum von einigen Leuten in unsinniger Weise immer wieder angefacht. Schade, dass er jetzt auch deinen Thread erreicht hat.
Dein Fall hat nichts mit dem Fall zu tun, um den der eigentliche Streit sich dreht. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Egal, wie sinnvoll oder unsinnig diese Auseinandersetzung ist, du brauchst sie bei der Beurteilung deiner Werte nicht weiter zu beachten.
Wenn deine BSD mit starken Belastung durch die 75g-Glukoselösung so gut zurecht kommt, dann schafft sie es auch mit deinem normalen Essen, ganz egal was die anderen Werte sagen. Beim oGTT gibt es nur einen Weg, die Werte falsch zu niedrig werden zu lassen: wenn du dich zwischen den Messungen gehörig bewegst. Dein Arzt wird dich ganz bestimmt drauf hingewiesen haben, dass du das nicht machen sollst.
Die 170 nach einer halben Stunde bedeuten schlimmstenfalls, dass deine BZ-Automatik nicht zu 100%, sondern nur zu 99,5% in Ordnung ist. Wenn du dir jeden Morgen auf nüchternen Magen die oGTT-Lösung reinhauen würdest, dann könnte das sogar langsfristig Auswirkungen haben. So etwas machst du aber ganz bestimmt nicht, deshalb kannst du mit den 99,5% sehr gut leben. Regelmäßige Kontrolle aller 2 Jahre ist aus meiner Sicht ausreichend. Lass dich bloß nicht hier im Forum krankreden und richte dich nicht nach Durschnittsbetrachtungen, die auf dich nicht zutreffen. Bilde dir deine eigene Meinung zu deinen Werten. Genügend Hinweise (wenn auch teilweise widersprüchlich) hast du ja von deinem Arzt und hier im Forum erhalten.
Beste Grüße, Rainer
Hallo Rainer
Vielleicht hast Du ja meine Geschichte gelesen. In wieweit kann ich denn dann mit dem hba1c von um die 5 sicher sein keinen Diabetes zu haben bzw. das meine Blutzuckerautomatik in Ordnung ist.
Lieben Gruß Anja -
am 04.11.2015 12:30:43
AnjaSchwalb schrieb:
In wieweit kann ich denn dann mit dem hba1c von um die 5 sicher sein keinen Diabetes zu haben bzw. das meine Blutzuckerautomatik in Ordnung ist.
Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 31
10117 Berlin
Tel.: 030 / 3 11 69 37 0
Fax: 030 / 3 11 69 37 20
Entweder anrufen oder Deine Story hinfaxen. -
am 04.11.2015 18:31:29
Rainer schrieb:
Wenn deine BSD mit starken Belastung durch die 75g-Glukoselösung so gut zurecht kommt, dann schafft sie es auch mit deinem normalen Essen, ganz egal was die anderen Werte sagen.
Bilde dir deine eigene Meinung zu deinen Werten. Genügend Hinweise (wenn auch teilweise widersprüchlich) hast du ja von deinem Arzt und hier im Forum erhalten.
Hallo Rainer, danke für die ausführliche Nachricht.
Habe mir meine Meinung nun auch selber bilden können. Danke für die Tips.
Zusätzlich habe ich einfach mal den BZ gemessen nachdem ich 5 Kartoffeln, Fisch und eine halbe Mango gegessen habe.
Mann sagt ja, die höchsten Werte treten so ca. nach 1 h auf.
Meine Messungen ergaben:
70 Minuten: 138 mg/dl
110 Minuten 109 mg/dl
Diese Werte haben mich sehr gefreut. Dies teile ich meinem Arzt auch mit und dann sehe ich wann er mal wieder eine Kontrolle machen möchte. Ich werde selber spätestens nach 1-2 Jahren danach fragen, oder mal aus Neugierde eher.
Vielen Dank nochmal.
Beste Grüße zurück -
am 05.11.2015 13:29:06
OGttler schrieb:
Rainer schrieb:
Wenn deine BSD mit starken Belastung durch die 75g-Glukoselösung so gut zurecht kommt, dann schafft sie es auch mit deinem normalen Essen, ganz egal was die anderen Werte sagen.
Bilde dir deine eigene Meinung zu deinen Werten. Genügend Hinweise (wenn auch teilweise widersprüchlich) hast du ja von deinem Arzt und hier im Forum erhalten.
Hallo Rainer, danke für die ausführliche Nachricht.
Habe mir meine Meinung nun auch selber bilden können. Danke für die Tips.
Zusätzlich habe ich einfach mal den BZ gemessen nachdem ich 5 Kartoffeln, Fisch und eine halbe Mango gegessen habe.
Mann sagt ja, die höchsten Werte treten so ca. nach 1 h auf.
Meine Messungen ergaben:
70 Minuten: 138 mg/dl
110 Minuten 109 mg/dl
Diese Werte haben mich sehr gefreut. Dies teile ich meinem Arzt auch mit und dann sehe ich wann er mal wieder eine Kontrolle machen möchte. Ich werde selber spätestens nach 1-2 Jahren danach fragen, oder mal aus Neugierde eher.
Vielen Dank nochmal.
Beste Grüße zurück
Hi OGTler
Der hba1c gilt aber als besserer Indikator als Glukose um einen zukünftigen Diabetes zu erkennen. Das musst Du mal googeln. In einer Studie schnitten dabei Werte unter 5,0 am besten ab und Werte über 6,0 hatten eine 20 mal höhere Wahrscheinlichkeit in den nächsten 5 Jahren an Diabetes zu erkranken.
Gruß Bine -
am 05.11.2015 15:56:21
sturmbine schrieb:
Der hba1c gilt aber als besserer Indikator als Glukose um einen zukünftigen Diabetes zu erkennen. Das musst Du mal googeln. In einer Studie schnitten dabei Werte unter 5,0 am besten ab und Werte über 6,0 hatten eine 20 mal höhere Wahrscheinlichkeit in den nächsten 5 Jahren an Diabetes zu erkranken.
Gruß Bine
Hallo Bine,
danke für deinen Hinweis. Ich finde die Studie leider nicht - hast du sie parat zufällig? Deine Werte sind doch recht pauschal finde ich.
Nach etwas Recherche halte ich die Art und Weise der Blutzuckeranwort auf einen oGTT deutlich aussagefähiger als als einen gemessenen hba1c Wert. (für den Fall 5,7 - 6,4%)
Grund: Eine gute Studie findest du z.B. hier:
http://care.diabetesjournals.org/content/36/5/1229.full leider auf Englisch
Eine andere Studie die eine bessere Wahrscheinlichkeitsvorhersage ermittelte findest du hier.
http://care.diabetesjournals.org/content/33/9/2104.short
Ich denke es ist deshalb etwas Vorsicht angebracht allein auf einen Wert des hba1c zwischen 5,7 und 6,4% gleich zu viel hinein zu interpretieren?
Viele Grüße zurück
OGTTler
Bearbeitet von User am 05.11.2015 16:26:26. Grund: Zusatz