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Insulin ohne Wirkung ;-(

  • Michaela

    Rang: Gast
    am 07.02.2009 19:34:32
    Hallo, mal wieder

    ich habe ständig zu hohe Werte und selbst das Korrektur spritzen bringt eigentlich nichts.

    Hier mal die Werte der letzten Tage:

    7 Uhr 151 5,5 IE Actrapid / 3BE
    12:45 121 6 IE Novorapid/ 3BE
    15:30 34 1BE
    19:15 121 6 IE Actrapid/ 3BE
    24:00 138 1,5 IE Actrapid
    04:00 129

    gestern:
    7 Uhr 149 5 IE Actrapid/ 3BE
    12:45 229 Sparziergang
    13:20 215 6 IE Novorapid/ 3BE
    14.15 99 gegessen
    18:15 75 5 IE Actrapid/ 3 BE
    0:20 121 1 IE Actrapid zur Korrektur
    4:00 131

    heute:
    7 Uhr 143 mal 1IE Korrektur
    08:30 130
    12:30 98
    17:45 127

    Achso, morgens um 7 Uhr und abends um 23:15 Uhr spritze ich je 10 IE Protaphane.

    Vielleicht habt ihr ja eine Idee, laut meiner Diabetologin soll ich die Basis nicht erhöhen-da ich mir schon zuviel spritze.
    Die Werte finde ich aber wirklich schlecht und die Faktoren zum essen habe ich bereits erhöht.
    Ich verstehe auch nicht warum das Korrektur spritzen (zb abends) nichts bringt.

    liebe GRüße
    Michaela

    P.S: Insuline und Nadeln bereits mehrfach gewechselt.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.02.2009 19:58:05
    hallo michaela,
    ob die basismenge stimmt, braucht man nicht raten, dafür gibt es einen basal(essensauslaßtest)
    was du für dich klären mußt.
    hälst du einen genügend großen sea ein - gerade mit actrapid kann der morgens eine volle stunde sein.
    weshalb korrigierst du mit actrapid wo allem anschein nach novorapid besser und schneller wirkt.
    auch mittags einen sea einhalten und den faktor etwas reduzieren, das novorapid wirkt doch. dann sparst du das korrekturessen.
    vermutung du hast basallücken denn das protaphane wirkt keine 12 h.
    auch das ist festzustellen. abhilfe anderes basisinsulin, oder brücken mit normalinsulin, oder dreimal nph insulin.
    mfg. klaus von klausdn
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.02.2009 22:45:17
    dieser rat ist absolut sinnlos, nicht der patient , sondern der arzt schreibt das rezept aus.
    zudem ist die bz fahrweise doch garnicht so chaotisch,
    insulin wirkt , etwas glätten, kleine veränderungen,
    und eigene aufmerksamkeit, und die sache läuft rund.
    mfg. klaus von klausdn
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 00:04:54
    Diese vielleicht nicht, aber dafür um so mehr
    andere.
  • Morrowind

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 11:18:18
    Wenn ich das alles hier so lese gibt mir das ganze das Gefühl, dass jeder Körper verschieden ist und die Medizin zwar die Symtome oder auch das Organ behandelt aber in wirklichkeit gegen den Verlauf vieler Krankheiten kein Kraut gewachsen ist.
    Ich frage mich wenn so jemand wie Wolfgang Kleff der bestimmt eine positive Lebenseinstellung hat und so denke ich mal, viel Sport gemacht hat jetzt mit dem Herz zu tun hat und das mit 62 habe ich dann nicht recht?
    Sicherlich sollte man versuchen die Lebensgewohnheiten etwas zu verändern aber kann es Richtig sein dafür auf alles aber alles für immer und ewig zu verzichten.
    Ich finde, das wenn sich die Gedanken von Morgens bis Abends nur noch um meinen Freund die Krankheiten dreht ist das auch nicht gut.
    Mein Hausarzt sagte mir letztlich ich solle Leben und nicht zuhause jeden Tag Blutdruck messen.
    Auch ich warte auf den Tag wo es Messmethoden gibt die ohne lästige Pickserei vor sich gehen.
    Am besten währe es wenn mann viel mehr in Forchung steckt um so Krankheiten zu besiegen.
    Aber leider muss ein Zuckerkranker immer noch Rechnen.
    Es würde höchste Zeit wenn man sich auf Pakungen auf eine einheitliche Norm feslegen würde und so etwas gesondert kennzeichnen würde wie, für Diabetiker
    Leider sind diese Artikel aber auch dann gleich mindestens um ein viertel teurer.
    Für Arbeitslose und in einer zunehmend ärmer werdenden Geselchaft für viele zunehmend schwieriger werdend.
    Hab ich recht? von Morrowind
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 11:27:55
    nein, da schon seit längerer zeit diabetikerprodukte nicht nur nicht mehr empfohlen, sondern sogar davon abgeraten wird.
    vor allem "war" das mal für typ2, der t1 sollte schon immer normal essen.
    auch von dem ganzen drum und dran hast du recht abstruse vorstellungen.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Anke

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 17:46:14
    @ Morrowind:

    Von Diätprodukten spez. für Diabetiker halte ich absolut nichts,zumal sie das was ihnen an Zucker fehlt machen sie durch einen hohen Fettgehalt wieder wett(incl. der Wirkung von Glutamat u. Co.)
    Was manche unter "sich gesund ernähren" verstehen paßt total nicht zusammen mit dem Diabetes.
    Je mehr man futtert um so mehr Insulin braucht man und man kommt nie der Norm nahe( ein stoffwechselgesunder Mensch verbraucht ca.40 i.E. körpereigenes Insulin am Tag)
    Sich gesund ernähren und Sport ist das A und O beim Diabetes -auch wenn's manchen schwerfällt...es ist aber erreichbar (ein schön-modernes Wort: zielführend !).
    Was die Kennzeichnung von Lebensmitteln angeht hinkt Deutschland mal wieder hinterher -z.B. die Briten haben längst ein gut funktionierdes "Ampelsystem" auf den Verpackungen div. Lebensmittel.
    Deutschland hinkt in vielen Dingen hinterher und die Gesundheit ihrer Bürger müßte denen da oben eigentlich viel mehr wert sein...was will ein Land nur mit kranken Menschen erreichen ?
    Das kann auf Dauer in vielerlei Hinsicht nicht gut gehen. von Anke
  • Pozilei

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 18:54:53
    Hallo Michaela,
    hast du evtl. zzt. einen Infekt? - Dann einfach abwarten und Tee trinken, wird sich dann auch wieder bessern! ;-)

    Ansonsten höhere Basalrate ausprobieren, wie Klaus schon schrieb.

    ********

    Zur Ernährung:
    Dass in Kuchen u. Süßigkeiten viel billiges Zeug steckt (Weißmehl, Zucker, Fett), weiß man. Aber auch das darf ein Diabetiker essen - die Menge macht's!

    Auch Fastfood ist mal erlaubt. Tipp: Döner - macht schöner ;-) - schnitt bei einem Vergleich am besten ab (viel Salat u. mageres Fleisch; die Brottasche muss man auch nicht aufessen).

    Auf den meisten Produkten stehen heutzutage die Nährwerte drauf (im I-net gibt es die auch für fast alles).
    Quark/Joghurtspeisen kann man alternativ selber machen, Obst dazu u. ggf. mit Süßstoff süßen.

    Gesunde Sachen wie Gemüse, Salate/Rohkost, Obst, brauchen keine Kennzeichnung. Einfach mal ausprobieren! Rezepte für leckere, nahrhafte Suppen/Eintöpfe/Aufläufe mit Nährwertangaben gibt es auch überall im I-net.

    Wer braucht da noch Diabetikerprodukte?

    Auch bei gekauften Getränken (idR auch gekennzeichnet!) sollte klar sein, was/wie viel man darf.

    Die Schuld/Verantwortung immer auf den Staat zu schieben, ist falsch gedacht und zu billig! Selber denken/informieren/rechnen/ausprobieren ist angesagt! von Pozilei
  • Anke

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 19:33:54
    @Pozilei:

    Um das geht es mir...

    http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/index_ger.html


    Eine klare und unmißverständliche Kennzeichnung -das wäre auch für uns Diabetiker hilfreich.

    Die bisherige Kennzeichnung ist zu ungenau -wer stellt sich denn schon im Laden hin und rechnet aus wieviel er davon essen darf oder nicht (Kohlehydrate,Eiweiß,Fett usw.)?
    Wer rechnet denn aus wieviel Fett er z.B. über den Tag zu sich nehmen wird ?Wer kennt denn schon seine eigenen Grenzwerte bevor es ungesund wird ?

    Hinsichtlich Getränke gibt es zahlreiche Beispiele wo es nicht ersichtlich ist was drin ist -die Gegeeinanderaufrechnung wäre im Vergleich viel zu komplziert und umständlich im Laden.(Beispiel: div. Fruchtsäfte für Kinder)

    Ich denke hier steht der Staat als "Gesetzemmacher" in der Verantwortung und auch in der Pflicht.


    von Anke
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 08.02.2009 19:49:35
    "Ich denke hier steht der Staat als "Gesetzemacher" in der Verantwortung und auch in der Pflicht."
    Warum - weil die Deutschen zu doof sind, zu wissen was gesund ist und was nicht? Was nützt es, wenn auf Genussmitteln steht, wieviel Fett sie enthalten und der "Gierige" stopft sie sich trotzdem masslos in den Hals? Die Verantwortung für die Ernährung liegt wohl immer noch bei jedem selbst!
    "Die bisherige Kennzeichnung ist zu ungenau - wer stellt sich denn schon im Laden hin und rechnet aus wieviel er davon essen darf oder nicht (Kohlehydrate,Eiweiß,Fett usw.)?" DU?! Wer legt das denn fest? DU?! Jahrzehnte lang stand überhaupt nix d'rauf und die Menschen haben sich trotzdem gesund ernährt (weil's nix / oder nix anderes gab) - jetzt sind alle doof und "fressen" (lt. dir) alles in sich rein, ohne im Laden zu rechnen. Wenn du es machst - dein Problem, andere lösen das anders! Aber schön, dass wir mal darüber geredet haben...
    von Grünkohl