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Gegenregulation des Körpers?
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Jürgen
Rang: Gastam 07.02.2009 10:56:16
Moin Anonym,
verstehe ich das richtig, spritzt Du feste Insulinmengen - zu festen/fixen Tageszeiten? Und für feste/fixe Futtermengen?
Bisdann, Jürgen -
Morrowind
Rang: Gastam 07.02.2009 11:28:25
Hallo,
es ist ein weiterer Beweis für mich, das die Schulmedizin anbelangt eben noch am Anfang dessen steht den Menschlichen Körper in seiner komplexheit zu verstehen.
Ich denke die Bausteine einer jeden Familie sind etwas anders aufgebaut.
Ich gehe mal davon aus das du wirklich danach lebst dennoch spielen die Werte so verrückt.
Obwohl die Schulmedizin oft das oft so sieht das sie einen Krankheitsherd bekämpft und das auch als richtig betrachtet werde ich das Gefühl nicht los das man den gesamten Körper hier betrachten sollte.
Gestern erzählte mir eine Frau das ihr Mann schon 61 ist und lange Jahre Sport macht.
Er läuft auch noch Maratohn.
Trotzdem hat er mit hohem Colesterin zu tun.
Vielleicht aber gibt es Hoffnung.
Ich habe da einen Bericht im TV gesehen das ein Professor aus Münster da ein Chromoson entdeckt hat was dazu führen könnte eines Tages daraus gegen bestimmte Krankheiten im Körper viel wirksamere Medikamente zu entwickeln die Heilung und nicht nur Schadensbegrenzung bedeuten.
Aber bis dahin werden wohl noch viele Jahre ins Land gehen.
Klar das dies alles nicht zur Beruhigung beiträgt.
Oft ist es ja auch Nervig wie zum Beispiel bei Diabetis sich Picksen zu müssen und auch mit den Risiken & Nebenwirkungen fertig werden zu müssen.
von Morrowind -
Astrid
Rang: Gastam 07.02.2009 14:04:20
Ja, ich probiere das, soweit es möglich ist mit den festen Essenszeiten und "Futtermengen".
Naja, ich möchte nicht öfter als nötig spritzen und da hat es sich mit Zwischenmahlzeiten erledigt. Habe auch mal gelesen, daß es besser für den BZ ist ( auch bei Nicht-Diabetikern ), wenn man 3 Mahlzeiten am Tag isst mit mindestens 4 Std. Abstand.
Ich hab´mich auch halbwegs dran gewöhnt.
Inzwischen bin ich auch immer wieder überrascht, wie komplex und kompliziert das Ganze ist, es wird auf jeden Fall nicht langweilig.
Ich hab´praktisch das umgekehrte Dawn-Syndrom:
wache mit niedrigem BZ auf, frühstücke ( BE-Faktor nur 0,25 ), vorm Mittagessen ( BE-Faktor 1,5 ) immer unter 100 und nachmittags bis früher Abend immer am höchsten.
( Laut Diabetologen keine Remisionsphase ) Dann wieder abfallend ( abends BE-Faktor 1,0 ).
Außerdem habe ich festgestellt, daß man mit Insulin unheimlich Muskeln aufbauen kann. Liegt es auch an meinen Muskeln, diese Reaktion auf Schwankungen. -
Iris
Rang: Gastam 10.02.2009 17:09:01
Hallo!
Also ich finde, dass du mit der geringen Basismenge sicherlich in einer Remissionsphase bist, ansonsten würdest du sicherlich mehr Insulin benötigen.
Ev. ist die Eigenproduktion auch der Grund, dass du manchmal ohne was zu spritzen von einem Wert von 200 über Stunden dann doch bei 100 landest.
Liebe Grüße Iris