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HbA1c von 11,1 bis 11,4 seit Monaten - Hautprobleme - Alkoholiker
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am 01.08.2016 12:23:35 | IP (Hash): 1455800154
Moin, Moin Elfe,
Offenheit im Leben ist mein Grundprinzip und ich bin nie schlecht damit gefahren. Die Westküstenklinik in Brunsbüttel wäre nicht geeignet, da die Komponenten Neurologie und Psychiatrie nur über eine niedergelassene Fachärztin mit versorgt werden könnten, die aber beruflich total überlaufen ist. Ich bin selber bei ihr in Behandlung wegen meiner PNP und kenne die Problematiken der Praxis. Die Ärztin "liebe" ich geradezu.
Geeigneter wäre die Westküstenklinik in Heide aber da ist mein Problem. Andreas geht dorthin zur Entgiftung und die Klinik hat die weitere Behandlung, was den Alkohol angeht abgelehnt. Notfall und Entgiftung ja aber ansonsten keine Weiterbehandlung. Deswegen denke ich da eher an Itzehoe, Pinneberg oder Elmshorn. Er ist gerade bei der Hausärztin zur Besprechung, die ab der kommenden Woche für 4 Wochen im Urlaub ist. Ich melde mich erneut.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 01.08.2016 23:26:29 | IP (Hash): 1535178309
Hallo Rolf,
ich möche noch eine Frage und eine Bemerkung nachschieben.
Die Frage:
Denkst du, dass Andreas das Xigduo einigermaßen regelmä0ig nimmt. Ein SGLT-2-Hemmer dürfte wahrscheinlich wirklich ein geeignetes Medikament sein, bei dem z.B. die von Jürgen geäußerten Bedenken überhaupt keine Rolle spielen. Aber bei regelmäßiger Einnahme müsste eiigentlich ein besseres Ergebnis rauskommen. Vielleicht wäre das ein guter Ansatzpunk um ihn zu unterstützen.
Die Bemerkung:
Du schätzt ein, dass sein Alkoholproblem nicht mehr therapierbar ist und ich kann mir vorstellen, dass du das sehr gut einschätzen kannst. Wenn dem so ist, dann bringt es nicht viel, wenn ihm der Alkohol weggenommen und eine Diabetestherapie ohne Alkohol gewählt wird. Sinnvoller wäre dann eine Diabeteseinstellung, die zusammen mit dem regelmäßigen Alkoholkonsum funktioniert. Du müsstest also einen Arzt oder eine Einrichtung finden, die sich darauf einlässt. Ich kann mir vorstellen, dass das keine leichte Aufgabe ist.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 01.08.2016 23:29:19. Grund: . -
am 02.08.2016 05:38:30 | IP (Hash): 1886365740
Moin, Moin Rainer,
Danke Dir für Deine Zuschrift. Ich halte Andreas für therapierbar aber nicht die Westküstenklinik, Heide, die ihn in seiner Trinkerkarriere behandelte. Dort hat man in meinen Augen auch alles getan, wie Entgiftungen und 2 durchgeführte Maßnahmen von 6 Monaten GesaMTDauer (4 + 2 Monate). in der AHG Klinik, Lübeck. Weiterhin bemühte sich Andreas über die Diakonie, Meldorf einen Weg zu suchen, der ihm aber auch verwehrt wurde. nun bliebe nur noch sein "Abgang" in ein Heim nach Auskunft der Klinik.
Meine Kritik ist das die Therapien in den Kliniken nicht passen oder miteinander verlinkt sind. Man kann Andreas oder andere Menschen nicht therapieren in dem man ihnen den Alkohol wegnimmt, wenn man die Seele nicht mit therapiert. Er wird damit nicht fertig in den Kriegen der sowjetischen Armee zum Töten missbraucht worden zu sein gleichzeitig ein unerwünschter Ausländer im "eigenen Land" zu sein. nachdem er nach Deutschland kam wurde er hier zum Russen. Als dann noch die Ehe kaputt ging erfolgte der Abstieg.
Ich bemängele die Zusammenarbeit der einzelnen Fachärzte. Ohne Aufarbeitung seiner seelischen Traumata kein Erfolg beim Alkohol. Daran scheitert der Ansatz. Nur muss ich mich um meine Dinge kümmern und kann nicht der Therapeut anderer Menschen sein.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.