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Blutzuckerwerte spielen verrückt (Verdacht auf Diabetes?)

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    am 03.08.2016 22:10:52 | IP (Hash): 1118806917
    Hallo :)
    Ich habe den Verdacht eine Diabetes entwickelt zu haben. Risikofaktor ist bei mir Übergewicht seit einigen Jahren und zu wenig Bewegung. Ich arbeite bereits daran, nur bestand das Übergewicht eben eine Weile und es wieder runterzubekommen dauert...
    Mein Arzttermin ist erst in 3 Wochen und da ich vor Sorge durchdrehe, habe ich mir ein Messgerät von einer Kollegin geliehen, die während ihrer Schwangerschaft gemessen hat.

    Nach nur 2 Scheiben Toast mit Käse und einem Happen Banane hatte ich einen Wert von 170!
    Nach 50 Minuten lag er bei 136.
    Später gab es einen Teller Nudeln, da lag der Wert nach 20 Minuten bei 140, nach 40 Minuten bei 136.

    Nüchtern habe ich noch nicht gemessen.
    Ich bin nun sehr verängstigt. Muss dazu sagen, dass ich auch eine Angststörung habe und zum Reinsteigern neige.
    Meine Werte nach den Nudeln wirken normal, aber was war das mit 170 nach 2 Toast (was ja deutlich weniger KH gewesen sein dürften?!)

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 03.08.2016 22:41:18 | IP (Hash): 1406802377
    Also nach Diabetes sehen die Werte nicht gerade aus.

    Lass das selber Messen sein und warte noch die drei Wochen bis zu dem Arzttermin ab, nach der Untersuchung weißt du es genau. Ich denke allerdings nicht, dass dein Doc Diabetes feststellten wird.

    Du kannst ja danach mal berichten, was bei dem Arzttermin rausgekommen ist.
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    am 03.08.2016 22:58:38 | IP (Hash): 1118806917
    Hallo Rainer,
    danke für deine schnelle Antwort.

    Gibt es denn für Gesunde irgendeine Erklärung für BZ-Spitzen nach sowas wie Weißmehlprodukten?

    Nach etwas Herumlesen scheint immer auf dem 1-Stunden-Wert und den 2-Stunden-Wert geschaut zu werden. Beim OGTT wird soweit ich weiß auch nach einer und nach zwei Stunden gemessen. Aber was zwischen Nahrungsaufnahme in den ersten 60 Minuten passiert kann doch nicht völlig egal sein?
    Bearbeitet von User am 03.08.2016 22:59:15. Grund: Ergänzung
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    am 04.08.2016 13:10:31 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Auch Stoffwechselgesunde können BZ-Spitzen haben. Eine Bekannte schafft locker 'ne 200 nach chinesischem Essen.
    Und ist trotzdem keine Diabetikerin.


    Was mich ein bisschen wundert:
    Anfragen wie Deine sind ja mittlerweile festes Repertoire hier im Forum...
    Woher kommt denn das "Fachwissen" und der Hang, sich mit irgendwelchen Testwerten einzudecken?

    -----------------
    "Mein Arzttermin ist erst in 3 Wochen und da ich vor Sorge durchdrehe, habe ich mir ein Messgerät von einer Kollegin geliehen, die während ihrer Schwangerschaft gemessen hat."
    -----------------
    Soweit nachvollziehbar

    -----------------
    "Nach nur 2 Scheiben Toast mit Käse und einem Happen Banane hatte ich einen Wert von 170!
    Nach 50 Minuten lag er bei 136.
    Später gab es einen Teller Nudeln, da lag der Wert nach 20 Minuten bei 140, nach 40 Minuten bei 136."
    -----------------
    ????

    -----------------
    "Nüchtern habe ich noch nicht gemessen."
    -----------------
    Aha.


    -----------------
    "Ich bin nun sehr verängstigt. Muss dazu sagen, dass ich auch eine Angststörung habe und zum Reinsteigern neige.
    Meine Werte nach den Nudeln wirken normal, aber was war das mit 170 nach 2 Toast (was ja deutlich weniger KH gewesen sein dürften?!)"
    -----------------
    Angststörung + HalbwissenDiabetes + Ahnungslosigkeit in Bezug auf KHs

    = wundersame Deutung des Gesundheitszustandes.



    Lass die BZ-Testerei und geh zum Arzt. Der kennt Dich, Deine Medikation und hoffentlich auch Deine Störung.
    Alles andere bringt REIN GAR NICHTS. Und die "Messgeräte" taugen in KEINSTER WEISE zu Diagnosezwecken.

    Lass mich ein bisschen orakeln:
    Der Arzt misst demnächst den HbA1c deutlich unter 5,7, der Wert steht dann mit Nüchtern-/PP-Werten wieder hier zu Debatte... :(((
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    am 04.08.2016 13:26:55 | IP (Hash): 1474885621
    Moin, Moin Fragende,

    nicht Deine Blutzuckerwerte spielen verrückt sondern Du. Nun gibt es 2 Möglichkeiten:

    A) den Termin in drei Wochen wahrnehmen und die Blutzuckermesserei einstellen.

    B) ist sehr, sehr wirksam und der Erfolg hängt von Deinen Bemühungen ab. Du bist also gefragt.
    Lies Dir im Internet Wissen an, besonders das Wissen um Zuckerschock, Amputation von Gliedmaßen wegen Zucker, Nierenversagen und gern auch Bauchspeicheldrüsenkrebs. So schaffst du es Irre zu werden und auch das kannst Du noch steigern. Im Internet gibt es tolle Seiten von Krematorien und Bestattungen. Spätestens jetzt bist Du komplett irre, weil Du wie Du sagst ängstlich bist oder sogar eine Angststörung hast. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH DEINER PHOBIE, SIE HAT WIEDER EINMAL GESIEGT.

    Termin in drei Wochen abwarten. Nicht so viel die grauen Zellen bemühen sondern schlicht und ergreifend leben. Mit Diabetes kannst Du uralt werden und Hochleistungssport betreiben.

    LG Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 04.08.2016 20:00:31 | IP (Hash): 1878581951
    Hallo TypEinser,

    ich kann verstehen, dass dich/euch solche Anfragen nerven. Allerdings finde ich deinen Tonfall auch etwas ruppig. Wenn es dich so nervt, dass hier soo viele "wie ich" schreiben, wäre gar keine Antwort vielleicht besser als Häme. Wirst du vielleicht nicht so empfinden, aber lies deinen Beitrag nochmal selbstkritisch durch, er ist fies.
    Warum ich mir so einen Kopf mache, habe ich doch geschrieben. Ich habe eine Angststörung (das ist eine Krankheit wie jede andere auch, sie ist behandelbar, aber kein Grund mich anzublaffen) und zusätzlich teilweise hohe Werte gemessen. Deine "????" verstehe ich nicht. Findest du 170 normal?
    Hätte ich "Vollwissen Diabetes", würde ich hier nicht fragen. Ich habe meinen Gesundheitszustand auch nicht "wundersam gedeutet", im Gegenteil, ich konnte mir keinen Reim drauf machen DESHALB habe ich hier gefragt. Wäre ich panisch überzeugt Diabetes zu haben und kurz vor der Amputation, würde ich nicht in Foren nachfragen, sondern in die Notaufnahme fahren, wie andere Paniker. Ich bin nicht Ahnungslos in Bezug auf KHs, mir ist der glyk. Index bekannt, ich weiß dass Toast schnelle KH sind und entsprechend ins Blut gehen im Vergleich zu Nudeln. Trotzdem widerspricht der hohe Wert danach nach allen Quellen, die ich kenne, einem gesunden Zuckerstoffwechsel. Tut mir sehr leid, wenn hier nur Menschen Fragen stellen dürfen, die bereits eine Diagnose haben und ALLES wissen.

    Ich habe einen Therapeuten, der kennt mich und "meine Störung". Einen Hausarzt habe ich nicht, insofern gibt es auch keinen, der mich kennt. Medikamente nehme ich derzeit keine.
    Dein Orakeln kannst du dir auch sparen. Nein wenn eine Krankheit ausgeschlossen ist, hypochondere ich nicht weiter rum.
    Wie gesagt, du scheinst schlechte Erfahrungen zu haben mit Anfragen wie meiner. Aber das ist KEIN Grund, mich so anzufahren, sorry.
    Bearbeitet von User am 04.08.2016 20:10:37. Grund: Korrektur
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    am 04.08.2016 20:04:26 | IP (Hash): 1878581951
    Hallo auch dir und Danke für deine Antwort.
    A) wird sowieso gemacht, B) steht nicht zur Debatte. Mir ist trotz meiner Erkrankung durchaus Klar, dass Diabetes nicht das Ende ist und zu denen, die sich derartige Horrorvisionen ausmalen, zähle ich nicht ;-)

    Eigentlich wollte ich hierbloß ehrlich sein, aber es zeigt sich mal wieder, dass einem mit Angststörung niemand sagt "Kein Grund zur Sorge bisher", sondern man sich zusätzlich hunderte Seitenhiebe hören muss. Ihr wisst ja selbst, dass ihr zwar einerseits recht habt, diverse Sprüche von euch Zweien aber absolut nicht nötig gewesen wären.
    Der einzige, der mir hier geantwortet hat, ohne Sprüche zu reißen, war Rainer. Danke von Herzen dafür.
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    am 04.08.2016 22:37:19 | IP (Hash): 733037646
    Schön zu hören, dass Deine Angst dann doch nicht soooo heftig ist - so ausführlich wie Du schreibst kennt kaum ein Unbetroffener die Probleme mit KHs, BZ-Werten und so....

    Wenn Du schon so weit bist, ist die Frage nach den "170" doch auch einfach zu klären, oder? Angst hin oder her...

    BZ-Testgeräte für den Hausgebrauch sind für Diagnosezwecke völlig ungeeignet. Dazu kommen potenzielle Messfehler wie
    - nicht saubere Finger
    - Seifereste
    - zu starkes Quetschen
    - Aufregung

    Zu den KHs - auch so Toast ist mit passendem Belag keine schnelle BE...


    Die Fragezeichen sind leicht erklärt:
    Ohne Ausgangspunkt und Zeitangaben sind BZ-Messungen sinnfrei.

    Und ja: Auch bei Gesunden kann da mal nach einer Stunde eine 170 auf dem Testgerät stehen.

    Wenn Du die einzig vernünftige "Quelle" - die Richtlinien der DDG - anschaust, wird Dir hoffentlich besser.


    Zu Themen wie Deinen sind massig Threads eröffnet worden, da passe Deine Werte prima rein. Und sie sind leicht zu finden! Fies finde ich, wenn diese Sachen permanent diskutiert werden müssen....

    Bitte such Dir einen Hausarzt, der kann Dir in solchen Fragen am Besten mit Rat und Tat zu Seite stehen.
    Ein Forum kann nur Rätselraten und orakeln.
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    am 04.08.2016 23:09:34 | IP (Hash): 1878581951
    Das stammt eher von allgemeinem Ernährungsinteresse zum Abnehmen. Auch da ist ja - Diabetes hin oder her - empfehlenswert, länger sättigende langkettige KH zu essen und BZ-Achterbahnfahrten zu vermeiden ;-) Profi der alles weiß bin ich deshalb natürlich nicht und kann mir deshalb auch nicht alles erklären.

    Achso, die 170 waren nach ca. 30 Minuten nach Toast und Banane. Nach 1 Stunde ging es ja wieder. Nur hatte ich, u.a. auch hier im Forum, gelesen, dass alles über 140 ein Hinweis auf Diabetes oder eine Vorstufe ist und das nie vorkommen dürfte, selbst wenn man ne tonnenweise Torte verputzt hat.

    Jep, den Arzttermin habe ich ja inzwischen schon (ich meinte nur, dass ich wegen nichts regelmäßig zum Arzt gehen muss und deshalb keinen festen Arzt habe der mich komplett kennt. Denn ich gehöre auch nicht zu denen, die bei jedem Angstanflug sofort zum Arzt rennen oder Stammgast in der Notaufnahme sind, da es mir in den meisten Fällen den Umständen entsprechend sehr gut gelingt, mich selbst wieder in den Griff zu bekommen. Aber dafür muss man Angstgedanken auch als irrational auflösen, runterschlucken und bloß niemanden fragen oder sich informieren, um sich Antworten zu geben, wäre kontraproduktiv).
    Bearbeitet von User am 04.08.2016 23:12:48. Grund: Rechtschreibfehler
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.08.2016 01:52:25 | IP (Hash): 1874110093
    Hallo Fragende,
    fühle dich bitte nicht angegriffen.

    Du sprichst hier mit Diabetikern, die schon viele Jahre Erfahrung haben.

    Und die zeigt, daß Messen in zu kurzen Abständen keine wirkliche Aussagekraft haben.
    Du musst den Mahlzeiten schon Zeit geben, um sich im Blutzucker bemerkbar zu machen.
    Auch Toast und Banane werden über Magen und Dünndarm aufgespalten, das dauert.
    Selbst gemessene Werte haben nur bedingte Aussagekraft.

    Wichtiger wären Nüchtern-Morgen-Werte und auch ein Zuckerbelastungstest beim Arzt.

    Mit besten Grüßen
    Elfe

    P.S.: Einen Hausarzt sollte jeder haben - siehe Check-up, Impfungen, u.a.m.
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    am 05.08.2016 06:50:35 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Fragende,

    Ehrlichkeit ist wichtig, weil sie Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte ist. Nur könntest du mir bitte einen anderen Weg aufzeigen außerhalb von A und B? Weg A könntest du nur dahin gehend ändern in dem du heute noch zu einem Arzt gehst und dich untersuchen lässt.

    Ich kenne bislang niemanden, der glaubt ernsthaft erkrankt zu sein, dem nicht blöde Dinge durch den Kopf schießen?

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 06:51:45. Grund: Schreibfehler
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 05.08.2016 07:10:36 | IP (Hash): 968258729
    Hallo Fragende
    Lass Dich hier nicht verrückt machen. Gut das Du gemessen hast. Deine gemessenen Werte zeigen eine diabetische Störung. Bim stoffwechselgesunden (und das kannst Du nachlesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!) gehen die Werte auch nach dem einfüllen von unendliche vielen KHs nach 1h nicht über 140 und wenn auch nur ganz kurz. Du solltest anfangen mit Deiner Erkrankung umzugehen und richtig handeln. Arbeite an Deiner Ernährung und hole Dir wenns geht kurzfristig einen Termin beim Diabetologen. Dort wird Dir auch der hba1c gemessen um zu sehen wie lange Deine Störung schon da ist. Heutzutage kann man gut mit einem Diabetes leben!
    Gruß Michael
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    am 05.08.2016 07:24:50 | IP (Hash): 2108455638
    Lieber Michael74,

    bist Du jetzt ein Fern-Arzt und kannst Diagnosen stellen?

    Dein Beitrag lässt tief in Dein nicht-vorhandenes (also noch nicht mal latentes) Wissen blicken... wie kann man denn am HbA1c die Dauer einer "Störung" ablesen?



    @Fragende

    Mein Orakel aus dem ersten Beitrag geht schneller in Erfüllung als ich gedacht habe... :((


    Lass Dir hier nichts über "Prädiabetes" und "Störungen" erzählen.

    Deine getesteten Werte sagen rein gar nichts aus!
    Und Diagnosen stellt der Arzt. sonst keiner. Und schon gar nicht hier im Forum.

    Dazu: Michael74 ist hier im Forum bekannt dafür, sich die Dinge so zu biegen, wie er sie braucht, um sein Liebings-Pläsier "HbA1c + Störung" am Laufen zu halten.
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 07:25:34. Grund: .
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    am 06.08.2016 01:34:43 | IP (Hash): 1636667486
    Außerhalb von A und B? Da gibt es sehr viele Zwischenwege. Ich könnte zum Beispiel weiter Informationen zum Thema einholen, Bildung schadet nie, auch wenn man letztlich gesund ist. Weitermessen mache ich gerade eh nicht, dafür sind mir die Streifen zu teuer. Aber auch das wäre ein Mittelweg und würde A: In 3 Wochen zum Arzt gehen nicht ausschließen, müsste aber auch nicht B: extremes Reinsteigern über 3 Wochen bedeuten.
    Und nochmal: Ich glaube nicht ernsthaft erkrankt zu sein im Sinne von "Bin felsenfest überzeugt, Hilfe Hilfe Drama Drama". Ich vermute oder frage mich danach. Das habe ich jetzt schon mehrfach geschrieben. Und dass mir klar ist, dass mir niemand ne Diagnose stellt, muss ich doch hoffentlich nicht dazu sagen? Ich dachte das ergibt sich von selbst. Mir ging es um ein paar grundsätzliche Sachen, von denen ich ausging, dass man sie auch beantworten kann ohne Arzt zu sein und den Patienten vor sich zu haben. Dass 30 mg/dl bei jedem Unterzucker ist, weiß man ja auch ohne Wenn und Aber.

    Kleine Anregung: Wenn in diesem Forum nur Leute mit manifester Diabetes oder Werten aus der Arztpraxis schreiben dürfen, dann schreibt das doch bei der Anmeldung dazu. Oder alle, die darauf keine Lust haben, meiden diesen Thread von mir hier eben. Es gibt absolut keinen Grund genervt zu sein, wenn man sich selbst immer wieder in diese Situation begibt und den Thread anklickt (worum es geht weiß ja jeder, der hier schon min. 1x geschrieben hat ;-) )
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 01:47:39. Grund: Nachtrag
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    am 06.08.2016 01:44:56 | IP (Hash): 1636667486
    Ach, kein Ding. Beiträge wie die von Michael, am besten mit vielen aufgeregten Ausrufereichen, kenne ich nach meiner Google-Runde zur Genüge. Mich versetzt das nicht in Angst und Schrecken. Aber trotzdem scheinen die Meinung auch unter Leuten mit Ahnung sehr auseinanderzugehen. Dass bei (vollkommen) Gesunden nie und unter keinen Umständen Werte über 140 auftreten dürfen, habe ich auch schon von Leuten gelesen, die wohl (nicht nur in diesem Forum) als die Experten schlechthin gelten.

    Deshalb habe ich auch nochmal hier nachgefragt. Aber scheinbar scheint es da keine Antwort zu geben.
    Auch habe ich nach wie vor keine Richtlinien für die Werte zwischen Minute 1 und Minute 60 gefunden. Gibt es sie nicht und wenn nein warum? Damit fallen doch beim Test alle durchs Raster, die - aus welchem Grund auch immer - in dieser Phase hochschießen und man diese Spitze bei der ersten Messung nach 1 Std. gar nicht mehr mitbekommt.
    In vorauseilendem Gehorsam entschuldige ich mich schon jetzt, sollte mir das nun wieder als verachtenswerte Ahnungslosigkeit ausgelegt werden ;-)

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    am 06.08.2016 01:53:28 | IP (Hash): 1636667486
    So, dir will ich auch nochmal antworten.
    Nachlesen ist das Stichwort. Hast DU denn meine Beiträge nachgelesen? Du schreibst ziemlich daran vorbei.

    1. "gehen die Werte auch nach dem einfüllen von unendliche vielen KHs nach 1h nicht über 140"

    Mein BZ war nach 1h nicht über 140

    2. "und wenn auch nur ganz kurz. "

    mein BZ war nur kurz so hoch

    3. "Du solltest anfangen mit Deiner Erkrankung umzugehen und richtig handeln. Arbeite an Deiner Ernährung"

    Dass ich meine Gewohnheiten bereits begonnen habe umzustellen steht auch schon im dritten Satz dieses Threads ("Ich arbeite bereits daran")

    3. Einen Termin habe ich wie gesagt bereits.
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 01:56:58. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.08.2016 02:19:34 | IP (Hash): 595491201
    Hallo Fragende,

    Werte zwischen Minute 1 und 60 machen keinen Sinn.

    Habe ich ja schon versucht zu erklären. daß die Lebensmittel - Kohlenhydrate wie Stärke u.a. erst einmal aufgespalten werden müssen, um sich im Blutzuckerwert bemerk/messbar zu machen.

    Eine Hauptmahlzeit mit Fleisch/Gemüse/Sättigungsbeilagen braucht ca. 3 Stunden.
    Auch Toast und Käse brauchen einige Zeit!
    Banane gehört übrigens mit Weintrauben als KHreichtes Obst mit 70 g = 1 BE, da würde dann eher eine frühere Messung lohnen.

    Der Zuckerbelastungstest beinhaltet als Einnahme Traubenzucker, der geht ungebremst ins Blut.
    Nach 2 h größer 200 wäre bedenklich
    siehe http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/ogtt

    Mit besten Grüßen
    Elfe
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    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 06.08.2016 03:12:19 | IP (Hash): 1636667486
    Hallo Elfe,

    danke für deine Antwort.
    Gerade weil Traubenzucker ungebremst ins Blut geht, frage ich mich, wieso man nicht auch nach 30 min. misst.
    Würde man beim OGTT langsame Kohlenhydrate futtern, wäre das für mich absolut nachvollziehbar - in der kurzen Zeit kann nicht viel passieren.
    Aber warum interessiert es bei purem Zuckerwasser nicht, wie der Körper vor der ersten Stunde reagiert?

    Viele Grüße zurück :)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.08.2016 03:28:30 | IP (Hash): 595491201
    Hallo,
    warum genau diese Testbedingungen bestimmt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Die einfachste Erklärung wäre, daß das einer Ernährung nicht entsprechen würde, aber auch wäre denkbar, daß bei jedem standardisierten Test einfach jeder Handgriff Geld kostet.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 04:27:29. Grund: :
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.08.2016 12:05:28 | IP (Hash): 152854947
    Als gesunder Blutzucker-Verlauf gilt morgens nüchtern maximal 100mg/dl und in der Spitze meistens etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen von beliebig viiiielen KHs für ein paar Minuten maximal 140.
    Als Diabetes gilt morgens nüchtern minimal mehr als 125mg/dl und in der 2 Stunden-Spitze nach 75g Testglukose mehr als 200mg/dl.

    Zwischen Gesund und Diabetes liegt ein weites Niemandsland. Darin finden sich sowohl gesunde Kurven-Ausnahmen und Mess-Ausreißer/Fehler wie auch gut bis sehr gut eingestellte INSULINER und die große Menge der werdenden Diabetiker, vor allem Typ2.
    Aus der Sicht der erfahrenen Insulinerin sind 170mg/dl Peanuts, die ihr Blutzucker mehrfach am Tag passiert und die sie als völlig normal bewertet.
    Aus Deiner Sicht der aufmerksamen Beobachterin sind die selben 170mg/dl ein Möglicher Mess-Ausreißer oder Hinweis darauf, dass Du vielleicht auf dem Weg zum Typ2 bist.

    Wenn Mess-Ausreißer, dürfte sich der beim wiederholten Messen unter vergleichbaren Umständen eindeutig nicht wiederholen, und der Ausflug könnte getrost vergessen werden.
    Wenn er sich wiederholt und damit die Entwicklung Richtung Typ2 nahe legt, gibt es heute lange vor dem Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes interessante Be-Handlungs-Optionen.
    Option 1 ist diese laienhaft entwickelte und seit langem weltweit bewährte http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
    Option 2 ist diese wissenschaftlich begründete, die aktuell in GB in einer großen und auf 5 Jahre angelegten Studie auf ihre Wirksamkeit im Vergleich zur konventionellen Erstbehandlung von Typ2 Neudiagnosen untersucht wird https://www.diabetes.org.uk/Research/Research-round-up/Research-spotlight/Research-spotlight-low-calorie-liquid-diet/ auf Deutsch Stichwort "Leberfasten"
    Beide Optionen funktionieren vor Erreichen der Diagnose-Grenzwerte noch sehr viel besser als danach.

    Meinen Typ2 habe ich diagnostiziert seit 1991 und bin seit Ende der 90ger Insuliner. Vor 3 Jahren habe ich auf eigene Faust getestet, wie sich Leberfasten auf meinen alten Typ2 auswirkt und brauche seitdem deutlich weniger als die Hälfte vom Insulin für meinen Blutzucker wenigstens 20 von 24 Stunden alltäglich im völlig gesunden Bereich. Vor diesem Hintergrund mag ich mir gerne vorstellen, dass ich heute für meinen alltäglich gesunden Blutzucker noch überhaupt keine Medi bräuchte, wenn ich nicht erst vor 3 Jahren, sondern schon 1991 mit dieser Art des Be-Handelns angefangen und sie bis heute durch gehalten hätte. Halte ich daher heute für junge beginnende Typ2er für die beste Alternative und zumindest für die meisten mehr oder weniger dienstälteren Typ2er für eine super Optimierung ihrer bisherigen Behandlung.

    Ergänzung:
    Auch Traubenzucker geht weit überwiegend durch den Magen und wird dann via Darmwand in das Blut aufgenommen, das versammelt aus allen stoffwechselrelevanten Organen in die Leber mündet. Darin wird mehr oder weniger weit verarbeitet und erst im Anschluss daran in den Kreislauf ausgegeben.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 23.09.2016 18:36:12 | IP (Hash): 101950758
    Update, falls es jemanden interessiert
    Meine Werte lagen auch im Zuckerwassertest über den Normwerten.
    Nüchtern: 88
    1-h-Wert: 190
    2-h-Wert: 137

    Der 2h-Wert liegt ganz knapp unter der Grenze, dafür ist 190 zu hoch und ich bekam die Diagnose Prä-Diabetes. "Ruhig mal zu Hause messen" diesmal nicht auf eigene Faust sondern auf ärztlichen Rat. Die Häufigkeit ist aber allein schon durch die Kosten begrenzt (bei den Teststreifen wird man ja arm...)

    Mein Nüchternwert ist auch in der Selbstmessung meist unter 90. Hatte auch schon Ausreißer, aber da war ich nie so ganz sicher, ob die Hände sauber waren.
    Nach dem Frühstück sind meine Werte immer etwas erhöht. Auch wenn es nur ein kleines Schälchen Haferflocken mit Milch oder 2 kleine Vollkornbrote (Wurst, selten Süßes) sind.

    Dafür kann ich ab dem Mittagessen (ich tue es nicht regelmäßig, aber ich habe es ausnahmsweise mal getestet) essen wie ein Scheunendrescher. Selbst nach nem riesen Teller voller Nudeln, Reis oder Kartoffeln knacke ich die 140 nicht. Meistens bleibe ich um oder unter 130.

    Wieso habe ich nun aber nach Kohlenhydraten am Morgen Werte zwischen 140 und 170? Obwohl ich mit normalem BZ aufwache? Wieso wirken weniger KH da so viel stärker?!

    Die sind nach 1 - 1,5 Stunden da, nach 2 Stunden wieder ganz knapp oder um 140 und nach 3 Stunden wieder unter 90. BAber diese Spitzen sind wie im OGTT nach 1 Stunde morgens immer da. Der OGTT wird ja auch morgens gemacht. Abends passiert das nicht mehr, da bekomme ich den BZ, wenn ich dasselbe esse wie am Morgen, nicht über 120.


    Ich werde das Messen jetzt mal wieder einige Wochen bleiben lassen und schauen, was sich nach weiterer Gewichtsabnahme und täglicher Bewegung verändert. Heute war mein letzter Messtag vorerst.

    Früh: 2 VK Toast, 1 mit Salami und Butter, 1 mit Erdnussbutter (leicht gezuckert). Dazu 1 ungesüßter Milchkaffe
    BZ nach einer Stunde: 160, nach 2 Stunden: 130, nach 3 Stunden: 85

    Mittags als Test (ich esse sonst nicht so) wieder dasselbe gegessen, diesmal:
    BZ nach einer Stunde: 120, nach 2 Stunden: 95, nach 3 Stunden: 82

    Ausgangswert war beide Male 82-88
    Bearbeitet von User am 23.09.2016 18:46:48. Grund: Ergänzung
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    am 23.09.2016 21:11:41 | IP (Hash): 222073100
    Fragende schrieb:
    Meine Werte lagen auch im Zuckerwassertest über den Normwerten.
    Nüchtern: 88
    1-h-Wert: 190
    2-h-Wert: 137

    Hallo Fragende,

    ich bin nicht ganz sicher, ob du deine Werte richtig betrachtest. Wie ich vermutet habe, bist du damit von Diabetes noch weit entfernt. Rein nach den Grenzwerten hast du nicht einmal Prädiabetes, der beginnt erst ab einem 2h-Wert von 140 mg/dl und für den 1h-Wert gibt es keine Grenze. Es ist trotzdem klug von deinem Arzt, wenn er dich als Prädiabetikerin einstufst, wenn du so nah an der Grenze dazu liegst, auch wenn du sie offiziell noch nicht überschritten hast. Es ist aber erst ein beginnender Prädiabetes.

    Auch deine selbstgemessenen Werte passen voll dazu. Es ist normal, dass die KH beim Frühstück den BZ am meisten hochtreiben, wobei 160 in der Spitze echt noch nicht dramatisch sind. Besser wäre natürlich, wenn du auch zum Frühstück etwas findest was deinen BZ nicht weit über die gesunden 140 ansteigen lässt. Wie wäre es z.B. mit einem leckeren Frühstücksei?

    Alles Gute, Rainer
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    am 23.09.2016 21:49:58 | IP (Hash): 1507696348
    Hallo bin auch seit kurzem Diabetiker und versuche durch mehr Bewegung und Diät bzw bewuster Ernähren es in den Griff zu bekommen .Aber wiso ich Dir schreibe ist ,das ich auch Angststöhrungen habe und bei mir auch der verdacht ist ,das die Merssergebnisse durch die Ängste und Anspannung meine Meesergebnisse auch beeinflust werden .lg markus
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    am 23.09.2016 22:47:41 | IP (Hash): 101950758
    @Rainer Danke für deine Antwort, gut zu wissen. Dass es keinen 1-h-Wert gibt, wusste ich nicht. Der Arzt hat mir eben einfach gesagt, dass der nicht so hoch sein dürfte und die 137 ja auch nur ganz ganz knapp drunter sind und er mir jetzt nicht wegen 3 mg/dl sagen will, dass ich mich ruhig gehen lassen kann ( ;-) )

    Gibt's einen Grund, wieso der BZ morgens auf dieselbe Mahlzeit anders reagiert als mittags? Wenn man morgens schon mit einem höheren BZ starten würde, könnte ich das verstehen, so verstehe ich allerdings nur Bahnhof.
    Beim Frühstück bin ich momentan etwas überfragt. Ein Ei - das hält bei mir nicht lange vor. Da habe ich bis zum Mittag so ein Loch im Bauch, dass zwischendurch wieder mehr esse als wenn ich ordentlich frühstücke.
    Ich war schon immer der Frühstückstyp. Morgens brauche ich was im Magen. Mittags darf es gerne wenig sein, ich kann auch problemlos ohne Abendessen. Vielleicht reagiert der BZ besser, wenn ich Haferflocken reduziere und dadurch Nüsse etc. ergänge? Fette sollen ja glaube ich den BZ-Anstieg verzögern.
    Was essen denn erfahrene Diabetiker so, wenn ich das fragen darf?

    @mac23 Wie sind denn deine Werte, bist du schon mittendrin oder geht es gerade los? Einen Zusammenhang zu Stress/Angst/Erwartungshaltung konnte ich beim Messen nicht feststellen. Beim Arzt war ich schon fast sicher, dass alles komplett normal ist, eben weil die Werte im Tagesverlauf nicht mehr solche Spitzen haben wie am Morgen. Und ich glaube auch ehrlichgesagt nicht, dass so ein Wert über 150 NUR Angst ist, beim komplett Gesunden würde ein Anstieg sicherlich abgepuffert werden können. Nach heftigen Panikattacken (die ich schon lange icht mehr habe) kenne ich es von anderen eher so, dass sie danach durch den enormen Energieverbrauch eher niedrigen Zucker und Hunger bekommen.
    Bearbeitet von User am 23.09.2016 22:53:05. Grund: Ergänzung
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    am 24.09.2016 00:01:27 | IP (Hash): 222073100
    Hallo Fragende,

    ich meinte auch nicht, dass du nur ein Ei essen sollst. Mit dem Ei kommst du aber vielleicht mit eteas weniger Toast uas. Das war auch nur ein Vorschlag. Es gibt viele Möglichkeiten, probiere einfach ein bisschen rum. Nimm z.B. einfach mehr Butter und Wurst oder Käse auf weniger Brot oder Toast. Dann hast du die gleiche Kalorenmenge, weniger BZ-Anstieg und wirst genauso satt.

    Dass der BZ am Morgen heftiger ansteigt hängt mit der langen Essenspause über Nacht zusammen. Das macht sich nicht bei jedem gleich stark bemerkbar, bei dir scheint es stark zu sein. Du brauchst ehrlich gesagt auch keine allzu große Angt vor 1h-Werten von 150 und 160 zu haben, so schlimm sind die nicht. Langfrist ist es aber bestimmt besser, auch nach dem Frühstück bei niedrigeren Werten zu bleiben.

    Alles Gute, Rainer