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Wie Werden Die 24h Basal-Insuline Eingestellt, Wisst Ihr Das ?

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    am 26.11.2016 23:34:04 | IP (Hash): 692093039
    Also - sorry - mir scheint, der Threadstarter gehörige Fehlvorstellungen zu haben, wie Diabetes - ob 1 oder 2 - in Deutschland / Europa behandelt wird. Von der Unkenntnis eines Basal(raten)tests, dem Einsatz eines Basalinsulins, der Existenz individueller Korrekturregeln ("1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion" hallo!? Das ist SEHR individuell unterschiedlich!), die Wirkzeit eines schnellen Insulins (warum machen wohl etliche eine SEA!?), nicht mehr als 5IE auf einmal (da würden manche im anderen Forum nur drüber lachen über diese Mini-Mengen).

    Und er beschreibt (mir) doch sehr unbekannte Informationen wie wöchentliche Glukose-Schübe der Leber, Metformin als Korrekturmittel, ...

    Alles in allem eher diskussionswürdig als die Frage, ob man einen T2, der kein Insulin mehr produziert, vereinfacht als T1 mit IR bezeichnen kann.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 26.11.2016 23:37:08 | IP (Hash): 692093039
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er



    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.
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    am 26.11.2016 23:41:37 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:53:44. Grund: .
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    am 26.11.2016 23:52:33 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:55:07. Grund: .
  • Cracktros

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    am 26.11.2016 23:53:19 | IP (Hash): 1280436411
    Tarabas schrieb:
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er


    Mir sind so Zahlen von unter 1% der Typ 2er, die Insulin spritzen, bekannt, die
    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.



    Das Risiko der Ketoazedose, bei Typ 2ern in der Insulintherapie geht gegen 0 %. IDas ist bei Typ 1ern schon komplett anders.

    Es gibt auch andere Unterscheidungen, die ich nun nicht im einzelnen aufzählen möchte.
    Was aber gleich ist, ist die Bestimmung der Individuellen Faktoren, der Basalrate und des Korrekturfaktors.

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    am 26.11.2016 23:53:19 | IP (Hash): 428470157
    Lieber Chris,

    keiner will Dich angreifen.

    Bei mir senkt 1 Einheit Humalog nachmittags den BZ um 60 mg.

    Würde ich nach Deiner Empfehlung mein Basal abends so hoch setzen um frühs nüchtern un 80 mg rauszukommen gerate ich gegen 2.30 Uhr Nachts in eine schwere Hypo!

    Von wöchentlichen Glukoseschüben habe ich in all den Jahren noch nichts bemerkt.

    Und Bolusinsulin nach dem Essen ist für die meisten INSULINER kein guter Tipp! Auch 1 Einheit vor dem Essen wird die irre hohen pp-Werte dann nicht auffangen können. Wer welchen SEA einhalten soll? Individuell von der Person und der Mahlzeit abhängig...

    Die Basalrate sollten Insuliner selbst einstellen können, wer damit Probleme hat fragt u.a. in Foren. Dein Tipp ist allerdings fernab der Realität.... Personen mit hoher Insulinempfindlichkeit können bei 8 Einheiten schon Probleme kriegen.... mir reichen bei Sport 6!

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    am 27.11.2016 00:07:31 | IP (Hash): 692093039
    Cracktros schrieb:
    Tarabas schrieb:

    Das Risiko der Ketoazedose, bei Typ 2ern in der Insulintherapie geht gegen 0 %. IDas ist bei Typ 1ern schon komplett anders.





    Ein Typ2er, der kein Insulin mehr produziert und der dann kein Insulin nimmt. Warum kommt der nicht in eine Ketoazedose?
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 00:07:49. Grund: .
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    am 27.11.2016 00:11:30 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    Hier noch etwas zur Rapid-Insulin oder Metformin Anwendung bei den
    Malzeiten oder etwas zwischendurch :
    1. Rapid-Insulin wie Apidra oder NovoRapid sollten immer nach den
    Malzeiten genommen werden, da deren Wirkung zu rasch ist.
    Man kann einen Trick anwenden, wenn einmal mehr stechen nicht stört
    und das mit lediglich nur 1 Einheit zu Essensbeginn und die restlichen
    2-3 Einheiten dann nach dem Essen. Mit diesem Trick geht während
    der Essenphase die Glukose nicht höher, sondern lediglich nach
    Abschluss aber dann 30-40mg/dl weniger hoch.
    Nach 2 ¼ Std. nach dem Essen sollte wieder gemessen werden und
    wenn dann z.B. 120mg/dl halt noch 1 Einheit spritzen, da Durchblutubgs-
    störungen bereits bei 120mg/dl beginnen.
    ( 1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion entsprechend
    und aus Sicherheitsgründen sollten nie mehr als 5 Einheiten auf
    einmal gespritzt werden und wenn nötig im Abstand von 1 Std.
    mit vorgängiger Glukose-Messung dann wieder mehr. )
    2. Metformin ( 125 – 375mg ) 30 Minuten vor den Malzeiten einnehmen,
    damit beim Essen die Wirkung beginnt und sich so die Glukose weniger
    erhöht. Auch hier sollte 2 ¼ Std. nach dem Essen eine Glukose-Messung
    gemacht werden....



    Wenn eventuelle Kritiker der hier aufgeführten Prozeduren und Fakten,
    aus Unverständnis gleich gute HbA1c haben, dann gratuliere ich nur.
    Die Regel von nie mehr als 5 Rapid-Insulin Einheiten pro Spritzung,
    hatte meinen Sohn das Leben gerettet, als Er durch Fehlmessung
    mit etwas Sirup an den Fingern, statt 5g Zucker zu nehmen,




    Da fehlt einiges an Grundwissen.
    Auch wenn ich jetzt als "Kritiker" eins drauf kriege:

    (BE/Mahlzeit x Faktor (uhrzeitabhängig)) + evtl. Korrektur = Bolus

    nichts anderes. Und wenn dann für ein 12- BE-Frühstück bei Faktor 2 = 24 Einheiten (manche reduzieren nach der 6ten BE Insulin) drücken, dann ist dsd so.

    Anwenderfehler beim BZ-Messen (Hände waschen!) können doch nicht ernsthaft solche Tipps produzieren.
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 00:12:28. Grund: .
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    am 27.11.2016 00:15:23 | IP (Hash): 536901431
    Hey, einfach mal lesen:
    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich einen Typ2 INSULINER als Typ1 sehe. Bin selbst Typ2 Insuliner und recht sicher, dass ich noch funktionierende Betas habe, die noch Insulin ausgeben. Deswegen mache ich mir die Mühe, meinen BZ möglichst viele von 24 Stunden deutlich unter 100 und damit in dem Bereich zu halten, der ebendiese Betas möglichst wenig belasten. Denn Typ2 Betas geben statt ordentlich getrenntem Insulin źu einem guten Teil intaktes Proinsulin aus, das nur 10% BZ-Senkwirkung hat und dafür aber super zu Arteriosklerose und Adipositas beiträgt. Unsere normalen fachoffiziellen Therapie-Geschenke. Und statt Ketoazidose können wir 2er hyperosmolares Koma :(


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.11.2016 00:23:01 | IP (Hash): 428470157
    Ob 1 oder 2 - die Folgen bei schlechter Therapie sind gleich.

    Und miese Tipps gibt's aktuell hier wieder zu viele....