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Neuling: Frage zum Insulin

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    am 27.11.2016 18:03:00 | IP (Hash): 428470157
    Lieber zoki,

    mach Dir keine Sorgen. ChrisP will nur trollen.

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    am 27.11.2016 18:16:40 | IP (Hash): 1155759470
    zoki1984 schrieb:
    Ich wurde daraufhin ins Krankenhaus eingewiesen und wurde auf Insulin eingestellt:
    Apidra: 8/4/6 Einheiten zu den Mahlzeiten
    Lantus: 20 Einheiten zur Nacht

    1) Was ist eigentlich, wenn man morgens keinen Hunger hat und nichts essen kann (gibt manchmal auch so Tage wo man morgens nichts runterkriegt^^) ? Muss man sich trotzdem die 8 Einheiten Apidra spritzen? Ganz ohne insulin gehts ja nicht, da der Blutzucker morgens bei mir erhöht ist und die Cortisonproduktion (Gegenspieler vom Insulin) da am höchsten ist aber wären da 8 Einheiten nicht ein wenig zuviel?

    2) Gegenfrage zu 1) Was ist, wenn man Nachts noch Hunger hat und sich noch eine Scheibe Brot machen will? Muss man sich da zusätzliche Einheiten Apidra spritzen oder würde das Basalinsulin Lantus das irgendwie ausgleichen?

    3) Habt ihr eigentlich seitdem ihr Insulin spritzt zugenommen? Davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, da ich mit Mühe 40 Kilo abgenommen habe. Oder habt ihr irgendwelche Tipps wie man das Gewicht halten kann?



    Zu 1.: Du spritzte nach dem Therapieschema SIT ( http://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Supplementaere-Insulintherapie-SIT-77573.html ) - Also "zu den Mahlzeiten die Bauchspeicheldrüse unterstützend".
    Dieses Therapieschema ist bei einem Typ 1er sehr ungewöhlich, aber ich würde unterstellen das die Ärzte im Krankenhaus erstmal die Zeit überbrücken wollten bis ein Facharzt (Diabetologe) eine Diagnose gestellt hat.
    Da ich hier keine Therapieempfehlung abgeben möchte(!), würde ich bis zum Termin beim Diabetologen einfach auch morgens eine Kleinigkeit essen - selbst wenn es nur ein Joghurt ist.

    Zu 1 u. 2.: Beim Therapieschema SIT ist man ein wenig eingeschränkt, denn man spritzt anhand einer Tabelle eine (zum gemessenen Blutzucker passende) Menge kurzwirksames Insulin zum essen - "zu den Mahlzeiten die Bauchspeicheldrüse unterstützend".

    Insuline haben eine sog. Initialwirkung (wann sie ca. anfangen ihre Wirkung zu entfalten), ein sog. Wirkmaximum (wann die höchste Wirkung erreicht ist), eine sog. Wirkdauer (wann ihre Wirkung nachgelassen hat) u. das ganze wird als sog. Wirkkurve bezeichnet - Wie die Wirkkurven der einzelnen Insuline aussehen, kann man z.B. unter http://www.wiki.diabetesinfo.de/index.php/Insulin sehen.

    Wenn du um 18:00Uhr deinen Blutzucker misst, das Insulin spritzt u. etwas isst, dann wirkt das Insulin (in deinem Fall Apidra) vermutlich bis 21:00.
    Wenn du um 20:00Uhr noch einmal hunger bekommst u. deinen Blutzucker misst, dann ist der Blutzuckerwert durch das um 18 Uhr gespritzte u. somit noch wirkende Insulin verfälscht u. du spritzt dich ggf. in eine Hypoglykämie.
    Bei mir ist es z.B. so das es kurz vor dem Ende der Wirkkurve (3 Stunden) noch einmal zu einem deutlich BZ-Abfall kommt u. ich daher mit einer Korrektur (ich spritze nach einem anderen Therapieschema!) lieber noch einmal 15-20 Minuten warte.

    Zu 3.: Insulin wurde früher als sog. "Masthormon" tituliert. Richtig müsste es jedoch heißen.: Wenn ich mehr esse als der Körper benötigt, dann nehme ich auch zu. Esse ich jedoch die richtige Menge an Kcal, dann nehme ich nicht zu.
    Ich selbst halte mein Gewicht (+/- 2Kg) bereits seit 3 Jahren.

    Ps.: Wenn du schon einmal ein wenig "Fleißarbeit" leisten möchtest, dann kannst du bereits jetzt ein Blutzuckertagebuch führen - Diese gibt es kostenlos bei Hausärzten, Diabetologen u./od. Insulinherstellern.
    Hierin notierst du unter anderem die Uhrzeit, den gemessenen Blutzucker, die zugeführte Menge an Kohlenhydraten u. die gespritzten IE.

    Da bei dir ein Typ 1 vorzuliegen scheint, solltest du dich darauf einstellen das Der Diabetologe das Therapieschema anpasst u. du dann sowieso die Kohlenhydrate bestimmen musst.
    Unter http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene.html findet man viele Informationen - Für den Typ 1er kommt sowieso nur das Therapieschema ICT ( http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/therapie/ict.html ) in frage...
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 18:18:44. Grund: Klammer hinter dem Text zur Wirkdauer vergessen
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    am 27.11.2016 18:18:58 | IP (Hash): 260828641
    TypEinser

    Dengue-Diabetes T1D ist leider kein Witz. In Lateinamerika hat es
    eine Epidemie dessen, aber wie gesagt es war nicht ich welcher
    über Ursachen-Diabetes gesprochen hatte um idiotisch eine Kritik
    an mir zu konstruieren. LOLOLOL

    .
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    am 27.11.2016 18:24:58 | IP (Hash): 1155759470
    ChrisP schrieb:
    Oder hast Du schon mal etwas gehört von der Dengue-Diabetes ?



    Diese Einteilung ist doch bereits längst erfolgt... Stichwort Diabetes Typ 3 - Eventuell wird es als Typ 3f eingeordnet.
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    am 27.11.2016 18:33:25 | IP (Hash): 1155759470
    Sarkastischer Unterton - Bei Whatsapp od. Facebook würde jetzt vermutlich stehen.: "Nutzer ChrisP ließt erstmal nach was Diabetes Typ 3 ist".
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    am 27.11.2016 18:34:58 | IP (Hash): 260828641
    Manche begreifen nicht, dass die wenigsten T1D Diabetiker wissen
    von wo Sie die Diabetes eigentlich haben und dann wird einfach
    von Autoimmun gesprochen, damit etwas erwähnt wird.

    .
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    am 27.11.2016 18:56:54 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    Manche begreifen nicht, dass die wenigsten T1D Diabetiker wissen
    von wo Sie die Diabetes eigentlich haben und dann wird einfach
    von Autoimmun gesprochen, damit etwas erwähnt wird.

    .




    Tatsächlich gibt es bis jetzt nur Thesen zur Entstehung. Autoimmun ist bewiesen.

    Aber es scheint, Du hast die Sache aufgeklärt.
    Nebenbei hast Du eine Methode entwickelt, Insulinpflichtige nachts sicher unterzuckern zu lassen und als Bonus gibt's den Verlust der Hypowahrnehmung mit irre niedrigen Werten jenseits aller sinnvollen Zielbereiche.

    Dazu lernen wir auch gleich noch den Trump-Stil in Sachen Netiquette.


    Alles in allem ein prima Troll.


    @Zoki

    Ich hoffe Du kannst Dich amüsieren... lass doch mal den Diabetologen/die Diabetesberaterin über diese Themen lesen....
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 19:01:19. Grund: .
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    am 27.11.2016 19:26:17 | IP (Hash): 260828641
    TypEinser als Obertroll bestätigt - LOLOL

    Happy Day
    .
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    am 27.11.2016 19:31:12 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    TypEinser als Obertroll bestätigt - LOLOL

    Happy Day
    .




    Gib Dir keine Mühe.
    Deine Beiträge werden weiterhin korrigiert.

    Kein Wunder, dass Du in keinem moderierten Forum Dein Unwissen kundgibst.

    Schönen Abend und denke mal über Dein Benehmen nach.
  • Bild User
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    am 27.11.2016 20:19:32 | IP (Hash): 2112636158
    Also bevor hier noch der dritte Weltkrieg ausbricht will ich eins klären:

    es geht mir nicht um irgendwelche Ferndiagnosen. Das lass ich am Besten die Ärzte bzw. FACHärzte entscheiden^^
    Worum es mir als Neuling geht ist der Umgang mit dem Diabetes und ein Arzt kann mir zwar sagen, wieviel und wann ich insulin nehmen muss aber welchen Einfluss das hat kann er mir nicht direkt sagen. Deswegen bin ich an verschiedenen Meinungen und Erfahrungsberichten interessiert,

    Eine Frage war zum Beispiel ob man durch Insulin zunimmt? Bzw. Ob es auch Insulinpflichtige Diabetiker geschafft haben erfolgreich abzunehmen und WIE sie es geschafft haben...

    Das ich Diabetes habe (Typ sei jetzt erstmal egal) weiß ich schon und das es verschiedene Unterformen bzw. Mischformen gibt auch^^
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    am 27.11.2016 20:58:02 | IP (Hash): 428470157
    Insulin gespritzt macht ja nichts anderes als das körpereigene - es schleust Glukose in die Zellen.
    Und sorgt dafür, das "überschüssige" Glukose in Fettzellen eingelargert wird.
    Daher gilt auch für Typ 1: Zuviel Essen macht dick.
    Typ 2 hat es wohl schwerer mit dem Gewichtsverlust wegen der hohen Insulindosen. Was irgendwie logisch ist.

    Solltest Du Insulinpflichtig bleiben wirst Du Dich irgendwann selbst einstellen können. Mach beim Diabetologen ruhig etliche Termine mit einer Diabetesberaterin und frage was Dir einfällt.

    Ein Tipp:
    Feiern und Alkohol. Bitte kein Insulin zu Bier oder Mixgetränken (auch gezuckerten) spritzen... Alkohol blockiert die Glukoseausgabe der Leber, und ohne Erfahrung kann heftiges Feiern + gespritztes Insulin schlimme Folgen haben!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 27.11.2016 21:21:39 | IP (Hash): 260828641
    LOL - TypEinser mit Halbweisheiten & Behauptungen beseelter 1/2 T1D Diabetiker
    will sich so gerne aufspielen und Andere provozieren um sich zu behaupten !!

    Wie lächerlich wirklich.

    Von der Familie und Ausbildung her, bin ich nicht gewohnt Perlen an . . . . . . . . . . . .
    zu füttern !

    PS : Natürlich komme ich mit Aussergewöhnlichem, das habe ich im ganzen Leben
    gemacht und nur so kann man Innovation vorantreiben, den das Rad reproduktiv
    immer wieder neu erfinden ist nicht interessant. So bin ich auch an der Immun-
    Multi-Therapie beteiligt, was nun bei den Schweinen getestet wird da diese den
    am Menschen ähnlichsten Metabolismus haben. Vielleicht kann damit eines Tages
    die kontinuierliche T1D Autoimmun Reaktion gestoppt werden und somit jegliche
    Transplantate besonders aus Eigen-Stammzellen dann eine Überlebenschance haben.
    Wenn es gelingt, dann können auch nach erfolgter Kontamination von Viren als
    Trigger der T1D, noch nachträglich in einer bestimmten Phase Impfungen gegen
    die entsprechenden Viren gemacht werden, mit dem Resultat, dass wenn der
    Trigger eliminiert ist, auch die jeweilige T1D eliminiert sein könnte, aber das
    würde dann eine Sache mit für Sanofi Aventis als Impfungsspezialist sein.

    .
    Bearbeitet von User am 28.11.2016 00:28:17. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 27.11.2016 23:08:07 | IP (Hash): 541616026
    zoki1984 schrieb:

    Worum es mir als Neuling geht ist der Umgang mit dem Diabetes und ein Arzt kann mir zwar sagen, wieviel und wann ich insulin nehmen muss aber welchen Einfluss das hat kann er mir nicht direkt sagen. Deswegen bin ich an verschiedenen Meinungen und Erfahrungsberichten interessiert,

    Eine Frage war zum Beispiel ob man durch Insulin zunimmt? Bzw. Ob es auch Insulinpflichtige Diabetiker geschafft haben erfolgreich abzunehmen und WIE sie es geschafft haben...

    Das ich Diabetes habe (Typ sei jetzt erstmal egal) weiß ich schon und das es verschiedene Unterformen bzw. Mischformen gibt auch^^



    Ich Denke schon, dass Ärzte hier Auskunft geben können:
    Zur Frage 1: Insulin macht nicht Dick. Was Dick macht ist Übermäßiges Essen und zu wenig Bewegung. Dieses gilt solange keine Übermäßigen Unterzuckerzeugungen auftreten, denn gegen Unterzuckerungen muss man anessen.
    Weiterhin sorgt Insulin dafür, dass der Stoffwechsel verbessert wird und Kalorien, die zuvor mit den Urin ausgeschieden sind, wieder zur Verfügung stehen. Also, dass Essen so wirkt wie bei Gesunden.
    Bei manchen, die "dick werden durch Insulin" spielt die Psyche eine Rolle. Da Insulin die Blutzuckerwerte Senkt, fällt bei einigen die Hemmung mehr zu Essen als sie Verbrauchen. Das schlechte Gewissen schlechte Werte verschwindet, bei einer guten Blutzuckereinstellung.

    Serös, Evidenzbasiert muss man, bei dieser Frage, die Typen Auseinander halten. Ich spreche nun für den Typ 1 Diabetes, da ich hier eigene Erfahrungen habe.
    Evidenzbasiert lässt sich sagen, dass Typ 1 Diabetiker, wenn es um Körpergewicht geht, exakt das Gewicht der Durchschnittsbevölkerung abbilden.

    Was ein Arzt nur von außen betrachten kann aber nicht erlebt hat, ist die Psychologie z:B. Motivationsstörungen, Akzeptanzprobleme, oder Esstörungen :-(. Ein Arzt kann auch nicht beschreiben wie sich eine Unterzuckerung oder eine Überzuckerung anfühlt u.ä.
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 23:13:32. Grund: -
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    Mitglied seit: 12.08.2015
    am 27.11.2016 23:40:58 | IP (Hash): 692093039
    Was allerdings passieren kann:

    WENN Du vor der Diagnose durch das übermäßig viele Trinken und vor allem Wasser-lassen, einiges an Gewicht verloren hast, weil der Körper Flüssigkeit verloren hat, dann wird der Körper das bei normalisiertem Blutzucker wieder im Körper einlagern und Du nimmst zu. Aber nur im Relation zum vorherigen Gewichtsverlust.