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Neuling: Frage zum Insulin
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am 27.11.2016 09:57:14 | IP (Hash): 2112636158
Hallo ihr Süßen,
bei mir (32) wurde vor kurzem Diabetes Typ 1 diagnostiziert. Ich hab mich schlapp gefühlt und obwohl ich gut gegessen habe, habe ich in wenigen Wochen 7 Kilo abgenommen. Dazu kam dazu, dass ich täglich bis zu 8 Liter Wasser getrunken habe. Ich ging daraufhin zum Arzt und er stellte einen Blutzucker von 595 mg/dl (Langzeitwert 19,5!) fest. Ich wurde daraufhin ins Krankenhaus eingewiesen und wurde auf Insulin eingestellt:
Apidra: 8/4/6 Einheiten zu den Mahlzeiten
Lantus: 20 Einheiten zur Nacht
Das ist soweit die grobe Einstellung. Einen Termin beim Diabetologen habe ich am 07.12.
Meine Blutzuckerwerte sind wieder halbwegs normal (nur morgens etwas erhöht bei ca. 160 mg/dl) aber ich hab da ein paar Fragen, die mir nicht ganz klar sind:
1) Was ist eigentlich, wenn man morgens keinen Hunger hat und nichts essen kann (gibt manchmal auch so Tage wo man morgens nichts runterkriegt^^) ? Muss man sich trotzdem die 8 Einheiten Apidra spritzen? Ganz ohne insulin gehts ja nicht, da der Blutzucker morgens bei mir erhöht ist und die Cortisonproduktion (Gegenspieler vom Insulin) da am höchsten ist aber wären da 8 Einheiten nicht ein wenig zuviel?
2) Gegenfrage zu 1) Was ist, wenn man Nachts noch Hunger hat und sich noch eine Scheibe Brot machen will? Muss man sich da zusätzliche Einheiten Apidra spritzen oder würde das Basalinsulin Lantus das irgendwie ausgleichen?
3) Habt ihr eigentlich seitdem ihr Insulin spritzt zugenommen? Davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, da ich mit Mühe 40 Kilo abgenommen habe. Oder habt ihr irgendwelche Tipps wie man das Gewicht halten kann?
Für Antworten bin ich sehr dankbar =)
LG
Zoki
Bearbeitet von User am 27.11.2016 11:15:01. Grund: etwas vergessen -
am 27.11.2016 10:09:19 | IP (Hash): 428470157
Hallo!
Eine Schulung hattest Du noch nicht?
Apidra 8/4/6, das ist eine feste BE-Verteilung. Weißt Du Deine Bolusfaktoren nicht?
Wenn Du nicht frühstückst spritzt Du auch kein Apidra!
Du brauchst als Typ 1 grundsätzlich Insulin aus dem Pen wenn Du Kohlenhydrate isst! Außer Du unterzuckerst, das ist die einzige Ausnahme.
Jetzt, wo Dein Körper wieder mit allen notwendigen Hormonen versorgt wird, werden die angelegten aber leeren Fettzellen wieder aufgefüllt - Du wirst an Gewicht zulegen.
Du solltest evtl. Kohlenhydrate reduzieren wenn der Effekt "Zunahme" nervt...
Bearbeitet von User am 27.11.2016 11:20:54. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 10:15:57 | IP (Hash): 2112636158
Hallo TypEinser,
Eine Schulung hatte ich nicht. Das soll wohl erst am 7.12. durch den Diabetologen erfolgen so wie ich meinen Hausarzt verstanden habe. Meine Bolusfaktoren weiß ich nicht. -
Cracktros
Rang: Gastam 27.11.2016 10:36:11 | IP (Hash): 1280436411
Hallo und Herzlich Wilkomen,
versuche bis zum Termin, mit den Arzt , die Mahlzeiten einzuhalten. Nach der Schulung wirst du wieder anders agiere können. Jetzt aber solltest du dich an den Essens Plan halten. Hast du neben den Spritzschema auch einen Essensplan bekommen? Das wäre die alte Konventionelle Therapie, die man für eine kurze Weile durchaus machen kann.
Mein Tipp ist sammel so viel Daten wie möglich, bis zum Arzttermin. Schreib auf was und wieviel du gegessen hast und wie der Blutzucker vor dem Essen, vor dem Schlafen gehen war und was und wieviel du gesprizt hast. Aus diesen Daten wird eine Fahkraft mit dir die Insulin -Faktoren Ermiteln.
Bearbeitet von User am 27.11.2016 10:37:46. Grund: + -
am 27.11.2016 10:47:25 | IP (Hash): 2112636158
Hallo Cracktros,
einen Essensplan habe ich nicht erhalten. Ich habe aber meine Ernährung umgestellt Ich esse kaum noch Süßes. Auch den Konsum von Obst habe ich reduziert (aber ganz ohne Obst gehts bei mir nicht ^^),
Weizenmischbrot habe ich durch Vollkornbrot bzw Eiweßbrot ausgetauscht und am Abend esse ich mageres Fleisch (nicht viel) mit viel Gemüse. Mit der Umstellung der Ernährung und der verordneten Insulinmenge sind meine Werte eigentlich ganz OK. Ich solle nur darauf achten, wenn mein Blutzucker vorm schlafen unter 100mg/dl ist, dass ich noch eine Scheibe Brot essen soll. -
am 27.11.2016 10:51:12 | IP (Hash): 1467949078
Hast ja nicht mehr lange bis zur Schulung, und wie Du’s schreibst, bewegt sich Dein Blutzucker ja mit der ersten Einstellung auch im erträglichen Rahmen. Und die wichtigste Zusatz-Info hast Du schon.
Wenn Du jetzt so neugierig wärst wie ich, würdest Du nach dem Essen in Halbstundenschritten messen und schauen, wie Dein BZ in welcher Zeit etwa bis wo hin ansteigt und in welcher Zeit er dann wie weit wieder absinkt. Wenn das Sinken aufhört, hat das Insulin von vor dem Essen ausgewirkt. Und wenn das in etwa der selben Höhe wie vor dem Essen, haben Essen und Insulin mengenmäßig super zusammen gepasst.
Der Verlauf kann morgens-mittags-abends beim gleichen Essen verschieden lang und verschieden hoch sein. Und wenn Du nur noch wissen willst, wie’s gepasst hat, weißt Du ja nach 2 oder 3 Durchgängen, wann der BZ sich wahrscheinlich nicht mehr verändert und Du das messen kannst, und dann brauchst Du die Piekse zwischendurch nicht mehr.
WICHTIG: Die paar Tage bis zur Schulung würde ich an Deiner Stelle nur beobachten und protokollmäßig aufschreiben und das Ganze als sportliches Kennenlernen meines neuen engsten Lebenspartners erleben wollen. Daumendrück
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 27.11.2016 10:54:52 | IP (Hash): 1280436411
Ohne Essensplan wird alles Komplizierter, da du nicht weißt zu welchen Mengen Kohlehydrate die Abgaben an Insulin gehören. Frag beim verordnenden Arzt nach für welche Mengen Kohlehydrate dieses Spritzschema gehört. Essensumstellung mag ja gut sein, ist aber nicht wirklich notwendig. Wichtig sind die richtige Menge Insulin zur richtigen Menge Kohlehydrate und Bewegung.
Nachtrag: Es geht, bei Menschen mit Typ 1 diabetes und der alten Konventionellen Therapie, nicht um eine Diät sondern um systematischen Erfassung von Daten um die Basal und Insulin abgaben zu Ermiteln.
Bearbeitet von User am 27.11.2016 11:06:04. Grund: Nachtrag -
am 27.11.2016 14:21:50 | IP (Hash): 260828641
Hallo Zoki
Deine morgendlichen Nüchtern-Messung mit 160mg/dl Glukose und das bei
abends 20 Einheiten Lantus besagen, dass Du möglicherweise ein Typ 1
bist mit einer gewissen Insulinresistenz der Körperzellen ähnlich dem Typ 2
aber nicht so ausgeprägt wie beim Typ 2.
Das gibt es auch das sogenannte „Sowohl als Auch“ und eigentlich nicht
nur 2 Typen in „schwarz und weiss“ und deshalb wird seit Jahren auf
internationaler Diabetologen Ebene diskutiert um die Bezeichnungen auf
3-4 Typen zu erweitern um unnötige Missverständnisse zu vermeiden
und die Individualität des jeweiligen Diabetiker zu respektieren.
Es gibt auch Diabetiker welche täglich 30-50 Einheiten Latus oder Tresiba
spritzen müssen um vernünftige Nüchtern-Werte zu haben und die sind
in einer ähnlicher Situation.
Vielleicht bist Du der ideale Diabetiker für das 24h Basal-Insulin kombiniert
mit Metformin 125 – 375mg zu den Malzeiten oder Etwas zwischendurch.
Die Kombination mit Basal-Insulin & Metformin ermöglicht eine ca. 50%
Reduktion der üblichen Typ 2 Dosis und man kann Super-Resultate damit
erreichen wie z.B. HbA1c Werte von nur 5,6% wie erprobt !
Mit dieser Kombinationsart von Therapie würdest Du auch nicht so
zunehmen können da Metformin etwas zerrt.
Es ist zu empfehlen das Metformin 30-40 Minuten vor der Mahlzeit
einzunehmen, da der Tmax nach 1 ½ Std. nach der Einnahme ist.
( Das Medikament Actos 15mg 1x täglich könnte für dich in Kombination
mit dem Metformin und Basalinsulin eventuell auch sehr gut sein. )
Wenn ich Du wäre, würde ich das beim nächsten Arzttermin mit deinem
Arzt besprechen und bis dann nur genau das machen was der Arzt
gesagt hat. So viel wie möglich Aufgezeichnet, wie alles im Zusammenhang
mit den Insulin Anwendungen, was Du wann und wie viel gegessen hast,
irgendwelche sonstige Symptome, Etc. , das ist alles auch wichtig für
deinen Arzt. Ich weiss das ist alles etwas viel für einen Neuling.
Du solltest nach Möglichkeit deine Malzeiten zu geregelten Zeiten einnehmen
und als Tipp mache am Anfang auch Glukose-Messungen 2 ¼ Std. nach
dem Essen und je nach Resultat dann mit Rapid-Insulin noch Korrekturen
um die normalen 90-100mg/dl zu erreichen.
Ich hoffe Dir zu helfen und warte schon auf
basislose Kommentare gewisser Anderer.
.
Bearbeitet von User am 29.11.2016 02:17:54. Grund: Komplettierung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 14:35:03 | IP (Hash): 428470157
zoki1984 schrieb:
Hallo TypEinser,
Eine Schulung hatte ich nicht. Das soll wohl erst am 7.12. durch den Diabetologen erfolgen so wie ich meinen Hausarzt verstanden habe. Meine Bolusfaktoren weiß ich nicht.
Ist nicht so schlimm...
Das ganze lernt sich relativ schnell! Und eine Schulung ab dem 7ten ist prima, da kann Weihnachten/Silvester ruhig kommen... ;-)
Deine Nüchternwerte können ruhig mal etwas höher ausfallen - wichtig ist, nächtliche Unterzuckerungen zu vermeiden. Im laufe der Zeit wirst Du auch merken, wie Dein Blutzucker zu steuern ist. Blöderweise ist das bei jedem anders!
Halte Dich erstmal an die Vorgaben Deines Arztes. Mit der Zeit und Deinen Erfahrungen wird das dann gut klappen, du wirst Dein "altes Leben" wieder zurückkriegen ;)
Zum Thema Feiern hast Du Infos vom Arzt gekriegt?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 14:55:36 | IP (Hash): 370792465
Hallo Zoki,
gute Ratschläge hast du ja von den Profis schon etliche bekommen. Ich schreibe dir hauptsächlich, um dir zu sagen, dass du die eigenartigen Empfehlungen von ChrisP nicht beachten sollst. Vollkommen unabhängig davon ob etwas daran ist oder nicht, solche Experimente kann man erst machen, wenn man sein Insulinmanagement sehr gut im Griff hat.
Als Anfänger solltest du dich von solchen Empfehlungen fern halten. Bis zur Schulung geht es für dich eher darum, Hypos zu vermeiden. Um zu einer guten BZ-Führung zu finden hast du viel Zeit. Es geht dabei nicht um Tage oder Wochen, sondern um Monate oder sogar um ein Jahr. Also lass dich nicht durch einzelne schlechte Werte verrückt machen, solange dein BZ in einem Rahmen verläuft, in dem er nicht entgleist.
Alles Gute, Rainer
Bearbeitet von User am 27.11.2016 15:02:23. Grund: .4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 14:56:28 | IP (Hash): 428470157
Der lange Text von Chris...
@Zoki
Vergiss das mit dem Typ 2 und dem Metformin.
Du hattest eine HbA1c von 19,5?
Dann lief Dein Stoffwechsel komplett auf Ketonen, und genau deshalb hast Du soviel Gewicht verloren.
So eine Stoffwechsel-Entgleisung ist heftig, und Du und Dein Doc haben das richtig gut im Griff!
Deine Werte sind prima. -
am 27.11.2016 15:41:36 | IP (Hash): 1301320183
Und deine Insulinmenge ist auch total normal für einen erwachsene Typ1 Diabetiker (insgesamt 0.5 -1 IE pro kg Körpergewicht, davon 40-60% Basal).1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 15:47:43 | IP (Hash): 2112636158
Zur Verteidigung von ChrisP:
Auch mein Hausarzt meinte ich könnte ein Mischtyp zwischen 1 und 2 sein. Im Bluttest wurde eine hohe Anzahl an Antikörpern festgestellt, die auf Typ 1 schließen, jedoch sprechen die morgendlichen Nüchternwerte für eine Insulinresistenz und somit für einen Typ 2, Richtig festlegen wollte er sich jedoch nicht und meinte ich solle abwarten was Der Diabetologe sagt. Ich soll meine Lantus-Dosis erstmal auf 22 Einheiten erhöhen und dann schauen ob sich der Blutzucker bessert. Am Dienstag muss ich eh zu Ihm und berede das =) -
am 27.11.2016 15:54:55 | IP (Hash): 2112636158
Nachtrag: als ich im Krankenhaus war bekam ich anfangs Metformin 500mg und Januvia 50mg mit einem Basalinsulin kombiniert. Blutzucker war in dieser Zeit bei 350 mg/dl im Schnitt. Erst durch das Apidra kam ich auf Werte unter 150 mg/dl -
am 27.11.2016 15:58:59 | IP (Hash): 428470157
Bei einem HbA1c von 19,5 hast Du tatsächlich Resistenzen.
Hat aber mit Typ 2 nichts zu tun... Die Antikörper sprechen für sich... Auch die Beschreibung heftiger Durst und Gewichtsverlust sind typisch für Typ 1.
Hohe Nüchternwerte werden bleiben bis Du die Ketone los bist ubd die optimale Insulineinstellung hast.
Und letztendes Endes ist's wurscht welcher Typ... die Therapiehoheit liegt beim Arzt, nicht bei ChrisP. -
am 27.11.2016 16:01:49 | IP (Hash): 428470157
zoki1984 schrieb:
Nachtrag: als ich im Krankenhaus war bekam ich anfangs Metformin 500mg und Januvia 50mg mit einem Basalinsulin kombiniert. Blutzucker war in dieser Zeit bei 350 mg/dl im Schnitt. Erst durch das Apidra kam ich auf Werte unter 150 mg/dl
Normal! Der Test auf Antikörper dauert. und in Deinem Alter und mit Übergewicht-Vorgeschichte plädiert man gerne auf Typ 2. Kenne einige denen es so ergangen ist. Inklusive Jahren falscher Behandlung und unnötig hohen Werten.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 16:02:53 | IP (Hash): 260828641
Zu Rainer und quasi TypEinser
Habe ja gesagt, dass ich auf basislose Kommentare gewisser Anderer warte.
Die können nicht einmal richtig lesen oder verstehen, hatte Zoki empfohlen
das mit seinem Arzt abzusprechen, wie ich das in der Vergangenheit auch
machte bei Sanofi Aventis für die 24h Basal-Insulin Einstellung von Lantus,
oder unseren Prof. u. Dr. Diabetologen, wie es Jeder machen sollte, bevor
irgendwelche Kommentare oder Behauptungen von sich gibt !
TypEinser hat nur seine eigenen Erfahrungen und den Kopf voller Theorien
ohne viel Praxis Anderer. Der ist auch eine seltenere Typ 1 Variante wo der
Pankreas noch zu ca. 50% glücklicherweise funktioniert und hat auch keine
Insulinresistenz von 10-30% welche viele Typ 1 auch noch haben und nicht
nur, dass der Pankreas bis zu 100% nichtmehr funktioniert.
Beim TypEinser sind die Peptid-C Werte mit grösster Wahrscheinlichkeit bei
250 – 800 pmol/l als ca. 50% des Normalen und so akkumuliert sich das
eigen Insulin mit dem gespritzten was bei Rapid-Insulin dann eine grosse
60mg/dl/Einheit Reduktion verursacht und auf ½ Einheiten angewiesen ist.
Aber dann hier grosse Töne schwingen wie wenn es sich um eine Referenz-
person handeln würde – LOLOL
Schönes Wochenende
. -
am 27.11.2016 16:09:31 | IP (Hash): 428470157
ChrisP schrieb:
Zu Rainer und quasi TypEinser
Habe ja gesagt, dass ich auf basislose Kommentare gewisser Anderer warte.
Die können nicht einmal richtig lesen oder verstehen, hatte Zoki empfohlen
das mit seinem Arzt abzusprechen, wie ich das in der Vergangenheit auch
machte bei Sanofi Aventis für die 24h Basal-Insulin Einstellung von Lantus,
oder unseren Prof. u. Dr. Diabetologen, wie es Jeder machen sollte, bevor
irgendwelche Kommentare oder Behauptungen von sich gibt !
TypEinser hat nur seine eigenen Erfahrungen und den Kopf voller Theorien
ohne viel Praxis Anderer. Der ist auch eine seltenere Typ 1 Variante wo der
Pankreas noch zu ca. 50% glücklicherweise funktioniert und hat auch keine
Insulinresistenz von 10-30% welche viele Typ 1 auch noch haben und nicht
nur, dass der Pankreas bis zu 100% nichtmehr funktioniert.
Beim TypEinser sind die Peptid-C Werte mit grösster Wahrscheinlichkeit bei
250 – 800 pmol/l als ca. 50% des Normalen und so akkumuliert sich das
eigen Insulin mit dem gespritzten was bei Rapid-Insulin dann eine grosse
60mg/dl/Einheit Reduktion verursacht und auf ½ Einheiten angewiesen ist.
Aber dann hier grosse Töne schwingen wie wenn es sich um eine Referenz-
person handeln würde – LOLOL
Schönes Wochenende
.
Es wird immer besser. Jetzt kennt Chris meine Werte besser als mein Diabetologe...
Chris, beschäftige dich bitte mit Dingen die Du verstehen kannst. Kekse backen oder so.
Wo auch immer Du Deine Infos herbeziehst - Du hast keinen Schimmer über Diabetes und Therapien.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 16:24:22 | IP (Hash): 260828641
Zu Zoki
Du schreibst :
Nachtrag: als ich im Krankenhaus war bekam ich anfangs Metformin 500mg und Januvia 50mg mit einem Basalinsulin kombiniert. Blutzucker war in dieser Zeit bei 350 mg/dl im Schnitt. Erst durch das Apidra kam
ich auf Werte unter 150 mg/dl
Hier ist zu erwähnen, dass das Krankenhaus wahrscheinlich die übliche Woche war und
um das 24h Basalinsulin einzustellen, sollte man das mit nur einer Änderung pro Woche
machen und da hatten wir die besten Erfahrungen mit gemäss der morgendlichen
Nüchtern-Messung um den Wert dann schlussendlich auf morgendlich 75-85mg/dl
zu bekommen, aber das ohne restlichem Hypo-Potenzial wie wenn es durch den Tag
bei lediglich einer Mahlzeit auszulassen gemacht wird, statt gemäss nach einer echten
Ruhephase wo nach dem schlafen von normal 8 Std. die besten Voraussetzungen sind
und für das kannst Du dich auch mit Sanofi Aventis in Verbindung setzten, die haben
hierfür einen speziellen Dr. Service nur für das und sind sehr freundlich um zu helfen.
Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du schnell akzeptieren kannst Diabetiker zu sein.
.
Bearbeitet von User am 28.11.2016 05:43:59. Grund: . -
am 27.11.2016 16:30:34 | IP (Hash): 370792465
zoki1984 schrieb:
Auch mein Hausarzt meinte ich könnte ein Mischtyp zwischen 1 und 2 sein. Im Bluttest wurde eine hohe Anzahl an Antikörpern festgestellt, die auf Typ 1 schließen, jedoch sprechen die morgendlichen Nüchternwerte für eine Insulinresistenz und somit für einen Typ 2,
Hallo Zoki,
hier irrt dein HA. Es gibt genügend Typ 1er, die von einem ausgeprägten Dawn-Phänomen geplagt sind und sich mit hohen Morgenwerten rumärgern müssen. Zur Diagnose Typ1 oder Typ2 liefern hohe Nüchternwerte keinen Beitrag.
Trotzdem ist es nicht unmöglich, dass du Doppeldiabetes oder Typ1 und dazu eine kräftige Insulinresistenz hast. Besprich das mit dem Diabetologen, der hat bestimmt dazu genügend Erfahrung und kann es besser einschätzen als dein HA. Falls du wirklich zusätzlich zum Typ1-Diabetes eine so starke IR haben solltest, dass dein Insulineinstellung überhaupt nicht klappt, dann helfen bestimmt auch keine homöopathischen Dosen von Metformin. Dein Diabetologe wird dir dann schon geeignete Maßnahmen vorschlagen. Ausprobieren kann man trotzdem alles - aber erst, wenn man sein Insulinmanagement richtig im Griff hat.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 27.11.2016 17:37:14. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 16:40:09 | IP (Hash): 1155759470
ChrisP schrieb:
Deine morgendlichen Nüchtern-Messung mit 160mg/dl Glukose und das bei
abends 20 Einheiten Lantus besagen, dass Du möglicherweise ein Typ 1
bist mit einer gewissen Insulinresistenz der Körperzellen ähnlich dem Typ 2
aber nicht so ausgeprägt wie beim Typ 2.
Das gibt es auch das sogenannte „Sowohl als Auch“ und eigentlich nicht
nur 2 Typen in „schwarz und weiss“ und deshalb wird seit Jahren auf
internationaler Diabetologen Ebene diskutiert um die Bezeichnungen auf
3-4 Typen zu erweitern um unnötige Missverständnisse zu vermeiden
und die Individualität des jeweiligen Diabetiker zu respektieren.
Wenn ich Du wäre, würde ich das beim nächsten Arzttermin mit deinem
Arzt besprechen und bis dann nur genau das machen was der Arzt
gesagt hat. So viel wie möglich Aufgezeichnet, wie alles im Zusammenhang
mit den Insulin Anwendungen, was Du wann und wie viel gegessen hast,
irgendwelche sonstige Symptome, Etc. , das ist alles auch wichtig für
deinen Arzt. Ich weiss das ist alles etwas viel für einen Neuling.
Du solltest nach Möglichkeit deine Malzeiten zu geregelten Zeiten einnehmen
und als Tipp mache am Anfang auch Glukose-Messungen 2 ¼ Std. nach
dem Essen und je nach Resultat dann mit Rapid-Insulin noch Korrekturen
um die normalen 90-100mg/dl zu erreichen.
@ChrisP Auch wenn es unhöflich erscheinen mag, aber du hast von Diabetes u. deren Behandlung noch nicht einmal das sog. "Basiswissen"!
Basalinsulin soll den BZ weder senken, noch anheben - Es soll den BZ-Verlauf (über 24 Stunden u. ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten) möglichst konstant halten!
Das Basalinsulins hat aufgrund seiner Wirkdauer u. Wirkkurve gar nicht die Möglichkeit auf kurzfristige Blutzuckerveränderungen zu reagieren!
Wenn der BZ morgens zu hoch ist, dann kann das viele Ursachen haben - Dawn-Phänomen, BZ-Anstieg vor dem aufstehen, falscher Korrektur-/Bolus-Faktor am (Vor)abend, falsche Basaldosis...
Mittlerweile sind 6 Diabetes-Typen bekannt die aufgrund ihres Ursprungs in insgesamt 23 Untertypen eingeteilt sind - Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, Diabetes Typ 3a bis 3h, Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes), Diabetes Typ LADA u. Diabetes Typ MODY 1 bis MODY 11.
Im Eingangspost schreibt der Threadersteller das bei ihm vor einigen Tagen die Diagnose Typ 1 gestellt wurde u. wie sein Therapieschema (nämlich SIT - Siehe http://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Supplementaere-Insulintherapie-SIT-77573.html ) aussieht.
Es ist schon mehr als gefährlich ihm (obwohl er noch keine Schulung hatte, keinerlei "Basics" kennt u. das Korrektur-/Bolus-Insulin (nach, wie von dir vorgeschlagen, 2 1/2 Stunden!) noch wirkt) zu raten sich bis auf 90-100mg/dl runter spritzen!
Wenn du jemanden in die Hypoglykämie treiben willst, dann tue das doch bei dir u./od. deinen Freunden/Bekannten, aber treib nicht fremde ins verderben!2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 17:31:30 | IP (Hash): 260828641
Zu Poth, Etc.
Da kann man nur froh sein wenn man nicht auf solches basisloses Blah-Blah wie
von denen angewiesen ist.
Ich hatte von in Zukunft 3-4 möglichen Publizierten Offiziellen Diabetes Grundformen
und nicht eventuell individuellen bereits möglichen Unterteilungen gesprochen. Idiot
Bei diesen Typen kann man sich wirklich nur fragen. Z.B. für bei schmerzenden
Beinen eines Forum Mitgliedes, irgendetwas hilfreiches für den Diabetiker NULL,
aber mit Kritik dann kompensierend nur eine grosse Klappe ohne sich beim
Prof. oder Dr. Diebetologen vorgängig zuerst zu erkundigen.
Es hat wirklich Gründe, weshalb so wenige Poster hier sind !!
. -
am 27.11.2016 17:46:58 | IP (Hash): 1155759470
Weshalb hier so wenige User sind?
Ganz einfach, weil es hier (wie man an manchen Accounts bzw. deren gefährlichen Beiträgen sehr gut sehen kann) keine Moderation gibt u. Forentrolle sich einen Spaß daraus machen andere zu verunsichern u./od. ins verderben zu treiben.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 17:55:44 | IP (Hash): 260828641
Lieber Poth
Es geht bei den von mir erwähnten internationalen 3-4 möglichen Grundformen
der Diabetes, statt nur 2, nicht um Unterteilungen von Ursachenformen.
Oder hast Du schon mal etwas gehört von der Dengue-Diabetes ?
Aus Unkenntnis noch nicht.
.
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am 27.11.2016 18:01:30 | IP (Hash): 428470157
ChrisP schrieb:
Lieber Poth
Es geht bei den von mir erwähnten internationalen 3-4 möglichen Grundformen
der Diabetes, statt nur 2, nicht um Unterteilungen von Ursachenformen.
Oder hast Du schon mal etwas gehört von der Dengue-Diabetes ?
Aus Unkenntnis noch nicht.
.
Da bahnt sich eine Revolution an.
Neben Dengue-Diabetes gibt es dann auch die Zuckerkrankheit, Puderzuckerfieber und Rohrzuckermellitus. -
am 27.11.2016 18:03:00 | IP (Hash): 428470157
Lieber zoki,
mach Dir keine Sorgen. ChrisP will nur trollen.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 18:16:40 | IP (Hash): 1155759470
zoki1984 schrieb:
Ich wurde daraufhin ins Krankenhaus eingewiesen und wurde auf Insulin eingestellt:
Apidra: 8/4/6 Einheiten zu den Mahlzeiten
Lantus: 20 Einheiten zur Nacht
1) Was ist eigentlich, wenn man morgens keinen Hunger hat und nichts essen kann (gibt manchmal auch so Tage wo man morgens nichts runterkriegt^^) ? Muss man sich trotzdem die 8 Einheiten Apidra spritzen? Ganz ohne insulin gehts ja nicht, da der Blutzucker morgens bei mir erhöht ist und die Cortisonproduktion (Gegenspieler vom Insulin) da am höchsten ist aber wären da 8 Einheiten nicht ein wenig zuviel?
2) Gegenfrage zu 1) Was ist, wenn man Nachts noch Hunger hat und sich noch eine Scheibe Brot machen will? Muss man sich da zusätzliche Einheiten Apidra spritzen oder würde das Basalinsulin Lantus das irgendwie ausgleichen?
3) Habt ihr eigentlich seitdem ihr Insulin spritzt zugenommen? Davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, da ich mit Mühe 40 Kilo abgenommen habe. Oder habt ihr irgendwelche Tipps wie man das Gewicht halten kann?
Zu 1.: Du spritzte nach dem Therapieschema SIT ( http://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Supplementaere-Insulintherapie-SIT-77573.html ) - Also "zu den Mahlzeiten die Bauchspeicheldrüse unterstützend".
Dieses Therapieschema ist bei einem Typ 1er sehr ungewöhlich, aber ich würde unterstellen das die Ärzte im Krankenhaus erstmal die Zeit überbrücken wollten bis ein Facharzt (Diabetologe) eine Diagnose gestellt hat.
Da ich hier keine Therapieempfehlung abgeben möchte(!), würde ich bis zum Termin beim Diabetologen einfach auch morgens eine Kleinigkeit essen - selbst wenn es nur ein Joghurt ist.
Zu 1 u. 2.: Beim Therapieschema SIT ist man ein wenig eingeschränkt, denn man spritzt anhand einer Tabelle eine (zum gemessenen Blutzucker passende) Menge kurzwirksames Insulin zum essen - "zu den Mahlzeiten die Bauchspeicheldrüse unterstützend".
Insuline haben eine sog. Initialwirkung (wann sie ca. anfangen ihre Wirkung zu entfalten), ein sog. Wirkmaximum (wann die höchste Wirkung erreicht ist), eine sog. Wirkdauer (wann ihre Wirkung nachgelassen hat) u. das ganze wird als sog. Wirkkurve bezeichnet - Wie die Wirkkurven der einzelnen Insuline aussehen, kann man z.B. unter http://www.wiki.diabetesinfo.de/index.php/Insulin sehen.
Wenn du um 18:00Uhr deinen Blutzucker misst, das Insulin spritzt u. etwas isst, dann wirkt das Insulin (in deinem Fall Apidra) vermutlich bis 21:00.
Wenn du um 20:00Uhr noch einmal hunger bekommst u. deinen Blutzucker misst, dann ist der Blutzuckerwert durch das um 18 Uhr gespritzte u. somit noch wirkende Insulin verfälscht u. du spritzt dich ggf. in eine Hypoglykämie.
Bei mir ist es z.B. so das es kurz vor dem Ende der Wirkkurve (3 Stunden) noch einmal zu einem deutlich BZ-Abfall kommt u. ich daher mit einer Korrektur (ich spritze nach einem anderen Therapieschema!) lieber noch einmal 15-20 Minuten warte.
Zu 3.: Insulin wurde früher als sog. "Masthormon" tituliert. Richtig müsste es jedoch heißen.: Wenn ich mehr esse als der Körper benötigt, dann nehme ich auch zu. Esse ich jedoch die richtige Menge an Kcal, dann nehme ich nicht zu.
Ich selbst halte mein Gewicht (+/- 2Kg) bereits seit 3 Jahren.
Ps.: Wenn du schon einmal ein wenig "Fleißarbeit" leisten möchtest, dann kannst du bereits jetzt ein Blutzuckertagebuch führen - Diese gibt es kostenlos bei Hausärzten, Diabetologen u./od. Insulinherstellern.
Hierin notierst du unter anderem die Uhrzeit, den gemessenen Blutzucker, die zugeführte Menge an Kohlenhydraten u. die gespritzten IE.
Da bei dir ein Typ 1 vorzuliegen scheint, solltest du dich darauf einstellen das Der Diabetologe das Therapieschema anpasst u. du dann sowieso die Kohlenhydrate bestimmen musst.
Unter http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene.html findet man viele Informationen - Für den Typ 1er kommt sowieso nur das Therapieschema ICT ( http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/therapie/ict.html ) in frage...
Bearbeitet von User am 27.11.2016 18:18:44. Grund: Klammer hinter dem Text zur Wirkdauer vergessen2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 18:18:58 | IP (Hash): 260828641
TypEinser
Dengue-Diabetes T1D ist leider kein Witz. In Lateinamerika hat es
eine Epidemie dessen, aber wie gesagt es war nicht ich welcher
über Ursachen-Diabetes gesprochen hatte um idiotisch eine Kritik
an mir zu konstruieren. LOLOLOL
.
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am 27.11.2016 18:24:58 | IP (Hash): 1155759470
ChrisP schrieb:
Oder hast Du schon mal etwas gehört von der Dengue-Diabetes ?
Diese Einteilung ist doch bereits längst erfolgt... Stichwort Diabetes Typ 3 - Eventuell wird es als Typ 3f eingeordnet.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 18:33:25 | IP (Hash): 1155759470
Sarkastischer Unterton - Bei Whatsapp od. Facebook würde jetzt vermutlich stehen.: "Nutzer ChrisP ließt erstmal nach was Diabetes Typ 3 ist".1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 18:34:58 | IP (Hash): 260828641
Manche begreifen nicht, dass die wenigsten T1D Diabetiker wissen
von wo Sie die Diabetes eigentlich haben und dann wird einfach
von Autoimmun gesprochen, damit etwas erwähnt wird.
. -
am 27.11.2016 18:56:54 | IP (Hash): 428470157
ChrisP schrieb:
Manche begreifen nicht, dass die wenigsten T1D Diabetiker wissen
von wo Sie die Diabetes eigentlich haben und dann wird einfach
von Autoimmun gesprochen, damit etwas erwähnt wird.
.
Tatsächlich gibt es bis jetzt nur Thesen zur Entstehung. Autoimmun ist bewiesen.
Aber es scheint, Du hast die Sache aufgeklärt.
Nebenbei hast Du eine Methode entwickelt, Insulinpflichtige nachts sicher unterzuckern zu lassen und als Bonus gibt's den Verlust der Hypowahrnehmung mit irre niedrigen Werten jenseits aller sinnvollen Zielbereiche.
Dazu lernen wir auch gleich noch den Trump-Stil in Sachen Netiquette.
Alles in allem ein prima Troll.
@Zoki
Ich hoffe Du kannst Dich amüsieren... lass doch mal den Diabetologen/die Diabetesberaterin über diese Themen lesen....
Bearbeitet von User am 27.11.2016 19:01:19. Grund: . -
am 27.11.2016 19:26:17 | IP (Hash): 260828641
TypEinser als Obertroll bestätigt - LOLOL
Happy Day
. -
am 27.11.2016 19:31:12 | IP (Hash): 428470157
ChrisP schrieb:
TypEinser als Obertroll bestätigt - LOLOL
Happy Day
.
Gib Dir keine Mühe.
Deine Beiträge werden weiterhin korrigiert.
Kein Wunder, dass Du in keinem moderierten Forum Dein Unwissen kundgibst.
Schönen Abend und denke mal über Dein Benehmen nach. -
am 27.11.2016 20:19:32 | IP (Hash): 2112636158
Also bevor hier noch der dritte Weltkrieg ausbricht will ich eins klären:
es geht mir nicht um irgendwelche Ferndiagnosen. Das lass ich am Besten die Ärzte bzw. FACHärzte entscheiden^^
Worum es mir als Neuling geht ist der Umgang mit dem Diabetes und ein Arzt kann mir zwar sagen, wieviel und wann ich insulin nehmen muss aber welchen Einfluss das hat kann er mir nicht direkt sagen. Deswegen bin ich an verschiedenen Meinungen und Erfahrungsberichten interessiert,
Eine Frage war zum Beispiel ob man durch Insulin zunimmt? Bzw. Ob es auch Insulinpflichtige Diabetiker geschafft haben erfolgreich abzunehmen und WIE sie es geschafft haben...
Das ich Diabetes habe (Typ sei jetzt erstmal egal) weiß ich schon und das es verschiedene Unterformen bzw. Mischformen gibt auch^^ -
am 27.11.2016 20:58:02 | IP (Hash): 428470157
Insulin gespritzt macht ja nichts anderes als das körpereigene - es schleust Glukose in die Zellen.
Und sorgt dafür, das "überschüssige" Glukose in Fettzellen eingelargert wird.
Daher gilt auch für Typ 1: Zuviel Essen macht dick.
Typ 2 hat es wohl schwerer mit dem Gewichtsverlust wegen der hohen Insulindosen. Was irgendwie logisch ist.
Solltest Du Insulinpflichtig bleiben wirst Du Dich irgendwann selbst einstellen können. Mach beim Diabetologen ruhig etliche Termine mit einer Diabetesberaterin und frage was Dir einfällt.
Ein Tipp:
Feiern und Alkohol. Bitte kein Insulin zu Bier oder Mixgetränken (auch gezuckerten) spritzen... Alkohol blockiert die Glukoseausgabe der Leber, und ohne Erfahrung kann heftiges Feiern + gespritztes Insulin schlimme Folgen haben!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2016 21:21:39 | IP (Hash): 260828641
LOL - TypEinser mit Halbweisheiten & Behauptungen beseelter 1/2 T1D Diabetiker
will sich so gerne aufspielen und Andere provozieren um sich zu behaupten !!
Wie lächerlich wirklich.
Von der Familie und Ausbildung her, bin ich nicht gewohnt Perlen an . . . . . . . . . . . .
zu füttern !
PS : Natürlich komme ich mit Aussergewöhnlichem, das habe ich im ganzen Leben
gemacht und nur so kann man Innovation vorantreiben, den das Rad reproduktiv
immer wieder neu erfinden ist nicht interessant. So bin ich auch an der Immun-
Multi-Therapie beteiligt, was nun bei den Schweinen getestet wird da diese den
am Menschen ähnlichsten Metabolismus haben. Vielleicht kann damit eines Tages
die kontinuierliche T1D Autoimmun Reaktion gestoppt werden und somit jegliche
Transplantate besonders aus Eigen-Stammzellen dann eine Überlebenschance haben.
Wenn es gelingt, dann können auch nach erfolgter Kontamination von Viren als
Trigger der T1D, noch nachträglich in einer bestimmten Phase Impfungen gegen
die entsprechenden Viren gemacht werden, mit dem Resultat, dass wenn der
Trigger eliminiert ist, auch die jeweilige T1D eliminiert sein könnte, aber das
würde dann eine Sache mit für Sanofi Aventis als Impfungsspezialist sein.
.
Bearbeitet von User am 28.11.2016 00:28:17. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 27.11.2016 23:08:07 | IP (Hash): 541616026
zoki1984 schrieb:
Worum es mir als Neuling geht ist der Umgang mit dem Diabetes und ein Arzt kann mir zwar sagen, wieviel und wann ich insulin nehmen muss aber welchen Einfluss das hat kann er mir nicht direkt sagen. Deswegen bin ich an verschiedenen Meinungen und Erfahrungsberichten interessiert,
Eine Frage war zum Beispiel ob man durch Insulin zunimmt? Bzw. Ob es auch Insulinpflichtige Diabetiker geschafft haben erfolgreich abzunehmen und WIE sie es geschafft haben...
Das ich Diabetes habe (Typ sei jetzt erstmal egal) weiß ich schon und das es verschiedene Unterformen bzw. Mischformen gibt auch^^
Ich Denke schon, dass Ärzte hier Auskunft geben können:
Zur Frage 1: Insulin macht nicht Dick. Was Dick macht ist Übermäßiges Essen und zu wenig Bewegung. Dieses gilt solange keine Übermäßigen Unterzuckerzeugungen auftreten, denn gegen Unterzuckerungen muss man anessen.
Weiterhin sorgt Insulin dafür, dass der Stoffwechsel verbessert wird und Kalorien, die zuvor mit den Urin ausgeschieden sind, wieder zur Verfügung stehen. Also, dass Essen so wirkt wie bei Gesunden.
Bei manchen, die "dick werden durch Insulin" spielt die Psyche eine Rolle. Da Insulin die Blutzuckerwerte Senkt, fällt bei einigen die Hemmung mehr zu Essen als sie Verbrauchen. Das schlechte Gewissen schlechte Werte verschwindet, bei einer guten Blutzuckereinstellung.
Serös, Evidenzbasiert muss man, bei dieser Frage, die Typen Auseinander halten. Ich spreche nun für den Typ 1 Diabetes, da ich hier eigene Erfahrungen habe.
Evidenzbasiert lässt sich sagen, dass Typ 1 Diabetiker, wenn es um Körpergewicht geht, exakt das Gewicht der Durchschnittsbevölkerung abbilden.
Was ein Arzt nur von außen betrachten kann aber nicht erlebt hat, ist die Psychologie z:B. Motivationsstörungen, Akzeptanzprobleme, oder Esstörungen :-(. Ein Arzt kann auch nicht beschreiben wie sich eine Unterzuckerung oder eine Überzuckerung anfühlt u.ä.
Bearbeitet von User am 27.11.2016 23:13:32. Grund: - -
am 27.11.2016 23:40:58 | IP (Hash): 692093039
Was allerdings passieren kann:
WENN Du vor der Diagnose durch das übermäßig viele Trinken und vor allem Wasser-lassen, einiges an Gewicht verloren hast, weil der Körper Flüssigkeit verloren hat, dann wird der Körper das bei normalisiertem Blutzucker wieder im Körper einlagern und Du nimmst zu. Aber nur im Relation zum vorherigen Gewichtsverlust.