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Typ 3 Diabetes (Mody) - Verbündete gesucht!

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    am 27.11.2016 20:13:57 | IP (Hash): 315114648
    Guten Abend,
    ich wurde vor ein paar Wochen mit Typ 3 Diabetes (Mody) diagnostiziert und suche nach anderen Betroffenen, da mir das alles doch noch sehr undurchsichtig vorkommt.
    Mich würde vor allem interessieren, ob ihr eine human Untersuchung gemacht habt um euren Mody-Typ genau bestimmen zu können? Wie sehen eure Therapien aus? (Wie) hat sich euer Leben nach der Diagnose verändert?

    Ich bin 21 Jahre alt und habe sowohl Diabetes als Typ-1 und Typ-2 in der Familie. Durch Zufall wurden meine erhöhten Blutzuckerwerte entdeckt und nun nehme ich seit zwei Wochen Metformin 500 zu mir. Von einer human Untersuchung wurde mich vorerst abgeraten, was mir seltsam vorkommt. Kommende Woche habe ich noch einen Termin bei einem anderen Diabetologen zur Beratung.

    Liebe Grüße aus Würzburg!
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    am 27.11.2016 21:29:40 | IP (Hash): 370792465
    Wie wurde denn der MODY diagnostiziert wenn keine Gentests gemacht wurden? Nach meiner Meinung kann es sich lediglich um eine Vermutung handeln. Wahrscheinlich wurde bei dir Typ1 auf Grund von negativen Antikörpertests ausgeschlossen und Typ2 erscheint unwahrsheinlich.

    Ich vermute bei mir auch MODY Typ 3, allerdings auf der Grundlage von einigen dazu passenden Anzeichen. Das wichtigste ist der Diabetes bei meinem Vater, MODY wird monogen autosomal-dominant vererbt. Bei dir müsste also entweder dein Vater oder die Mutter ebenfalls MODY Diabetes haben, der eventuell nicht als solcher erkannt wurde. Für MODY Typ 3 gibt es beimir weitere Anzeichen. Da MODY Typ 3 bei weitem der am häuigsten auft4retende Typ ist, passt alles gut zusammen. Auf Gentests habe ich bisher verzichtet, weil ich darin für mich keine Vorteile sehe. In der Behandlung würde sich für mich dadurch nichts ändern.

    Für dich würde ich aber eher für sinnvoll halten, dass du auf Gentests bestehst. Zum einen um überhaupt die Vermutung zu bestätigen, dass es MODY ist, zum andern um den MODY-Typ zu wissen. Aber zwingend erorderlich ist es nicht, weil die Behandlung sich nicht von der normalen Typ2er-Behandlung unterscheidet. Daür, dass dir von den Gentests abgeraten wurde, gibt es keinen Grund, außer dass es nicht besonders preiswert ist. Das ist aber kein Grund, der dich besonders interessieren sollte. Metformin ist für Diabetiker ein gutes Medikament, ob es jedoch für dich das passende Medikament ist, kannst du ja bei dem zweiten Diabetologen erfragen.

    Die meisten MODY-Typen verlaufen relativ mild, zumindest wenn du deine BZ einigermaßen in gesunden Regionen halten kannst. Du kannst dich wahrscheinlich glücklich schätzen, dass der Diabetes bei dir sehr zeitig entdekt wurde. Jetzt hast du es in der Hand, den Diabetes auf dem jetzigen Stand festzuhalten und nicht schlimmer werden zu lassen.

    Bei mir wurde der Diabetes spät entdeckt. Durch den über viele Jahre davor zu hoch verlaufenden BZ waren bereits viele Betazellen gekillt. Ich würde eine gute BZ-Führung nur noch mit Medikamenten oder mit very low carb hinbekommen und habe mich für letzteres entschieden. Ich strebe HbA1c-Werte um 6% an. Bis jetzt hat sich bei mir seit der Diagnose 2002 (low carb seit 2008, zwischendurch ein paar Jahre eine kleine Dosis Basalinsulin) keine Verschärfung des Diabetes ergeben. Dank deiner frühzeitigen Entdeckung wirst du das wahrscheinlich mit geringerm Aufwand, z.B. mit moderater KH-Reduzierung und evtl. medikamentöser Unterstützung hinbekommen. Allerdings ist nicht jeder MDY-Typ gleich, deshalb könnte ein Gentest auch sehr hilfreich sein.

    Alles Gute, Rainer
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    am 28.11.2016 10:52:00 | IP (Hash): 271313866
    Mody schrieb:
    Guten Abend,
    ich wurde vor ein paar Wochen mit Typ 3 Diabetes (Mody) diagnostiziert und suche nach anderen Betroffenen, da mir das alles doch noch sehr undurchsichtig vorkommt.
    Mich würde vor allem interessieren, ob ihr eine human Untersuchung gemacht habt um euren Mody-Typ genau bestimmen zu können? Wie sehen eure Therapien aus? (Wie) hat sich euer Leben nach der Diagnose verändert?

    Ich bin 21 Jahre alt und habe sowohl Diabetes als Typ-1 und Typ-2 in der Familie. Durch Zufall wurden meine erhöhten Blutzuckerwerte entdeckt und nun nehme ich seit zwei Wochen Metformin 500 zu mir. Von einer human Untersuchung wurde mich vorerst abgeraten, was mir seltsam vorkommt. Kommende Woche habe ich noch einen Termin bei einem anderen Diabetologen zur Beratung.

    Liebe Grüße aus Würzburg!



    Bei mir wird mittlerweile auch MODY vermutet, aber jetzt noch einen Gentest zu machen, wäre sinnlos, abgesehen davon daß diese Tests sehr teuer sind, hätte ich keinen Nutzen davon. Mein Diabetes wurde Anfang der 70-er Jahre festgestellt und damals wurde kein Gedanke an MODY verschwendet, ich weiß gar nicht, ob der damals schon bekannt war.
    Aus heutiger Sicht kam man auf MODY, weil ich zum Zeitpunkt der Diagnose erst Anfang 30 und sehr schlank war und weil meine 9 Jahre ältere Schwester haargenau den gleichen Verlauf der Krankheit hatte wie ich. Bei meiner Mutter war es etwas anders, da lag die Hungerzeit nach dem 2. Weltkrieg dazwischen.
    Aus meiner Sicht unterscheidet sich der Verlauf und die Behandlung des MODY kaum von der des Typ2. Für mich sind die Vorteile, daß ich nach langer Diabetesdauer (mehr als 40 Jahre) kaum Folgeschäden habe. Meine Augen und Nieren sind in Ordnung. Ich hatte schon mal eine TIA, meine Gefäße sind nicht mehr ganz neu, aber da muß nicht unbedingt der Diabetes die Ursache sein. Ich muß dazu sagen, daß in den 70ern die Behandlung des Diabetes 2 nicht gerade optimal war.
    Ich bin lange Zeit ohne Medikamente ausgekommen, die Krankheit hat sich sehr langsam entwickelt. Allerdings läßt sich mein Diabetes nicht durch die Ernährung beeinflussen. Aus mir unerfindlichen Gründen steigt der BZ plötzlich an oder ich lande im UZ. Das glaubt einem natürlich kaum ein Arzt und man spricht dann von "Diätsünden". Das ist natürlich Blödsinn und ich äreger mich darüber, also sollte man sich möglichst schnell daran gewöhnen. :-)
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    am 28.11.2016 12:48:09 | IP (Hash): 235523877
    Die haben da so ein komisches Krankenkassen-Abrechnungssystem in Deutschland,
    wo Ärzte mit Strafberechnungen zahlen müssen wenn Sie zu teure Medikamente
    oder Diagnosen verschreiben, aber belohnt werden wenn Sie billige Sachen
    verschreiben und deshalb wird dann auch vor teuren Gentests abgeraten.
    Nicht alle Produkte-Hersteller lassen sich das gefallen, und so kann man das
    Metformin mit der Endung SR oder XR von Merck oder das im Moment
    noch beste 24h Basalinsulin Tresiba, in Deutschland nicht erhalten.

    Z.B. es ist davon auszugehen, dass bei dieser Krankenkassenpolitik, sogar
    PET als die Einzige verlässliche nichtinvasive Krebsdiagnostik-Methode, wo
    sogar Tumore von nur 2mm Diameter im 3D Model Rot-Aufleuchten und
    das 3D Model dann auch für die beste und präziseste Bestrahlungsart
    mittels 3D Protonen-Bestrahlung verwendet werden, welche sogar auch
    im Gehirn anwendbar ist, dann sicher auch nicht als Krankenkassenpflichtig
    abgehackt wird und Menschen dann als „Natürlichen Tod“ deklariert einfach
    sterben oder dann mit teureren kostspieligen invasiven operativen Eingriffen
    dann später doch noch versucht wird etwas dagegen zu machen.
    .

    Bearbeitet von User am 28.11.2016 15:01:19. Grund: Komplettierung
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    am 28.11.2016 13:36:34 | IP (Hash): 271313866
    ChrisP schrieb:
    Die haben da so ein komisches Krankenkassen-Abrechnungssystem in Deutschland,
    wo Ärzte mit Strafberechnungen zahlen müssen wenn Sie zu teure Medikamente
    oder Diagnosen verschreiben, aber belohnt werden wenn Sie billige Sachen
    verschreiben und deshalb wird dann auch vor teuren Gentests abgeraten.
    Nicht alle Produkte-Hersteller lassen sich das gefallen, und so kann man das
    Metformin mit der Endung SR oder XR von Merck oder das im Moment
    noch beste 24h Basalinsulin Tresiba, in Deutschland nicht erhalten.
    .



    Naja, so ganz glücklich bin ich mit dem Abrechnungssystem und dem Weg, den unsere Gesundheitspolitik nimmt, auch nicht, aber einen teuren Gentest durchzuführen, der keinem was bringt - auch dem Patienten nicht - halte ich für unsinnig.
    Ich kann dir aber aus eigener Erfahrung versichern, daß du auch sehr teure Medikamente bekommst, wenn du sie wirklich brauchst.
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    am 28.11.2016 14:39:21 | IP (Hash): 235523877
    Lieber EH

    Damit bin ich mit Dir völlig einig, aber mit der Leiden Krankenkassenpolitik, kann
    man dann auch diverse medizinische Produkte und Methoden auch nicht als
    Kassenpflichtig haben und so soll dann die Gesundheitsversorgung der
    Bevölkerung gemäss heutigen internationalen Standards und Möglichkeiten
    der zivilisierten industrialisierten Länder gesichert sein - LOLOL
    .
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    am 28.11.2016 22:37:08 | IP (Hash): 1762603958
    ChrisP schrieb:
    Z.B. es ist davon auszugehen, dass bei dieser Krankenkassenpolitik, sogar
    PET als die Einzige verlässliche nichtinvasive Krebsdiagnostik-Methode, wo
    sogar Tumore von nur 2mm Diameter im 3D Model Rot-Aufleuchten und
    das 3D Model dann auch für die beste und präziseste Bestrahlungsart
    mittels 3D Protonen-Bestrahlung verwendet werden, welche sogar auch
    im Gehirn anwendbar ist, dann sicher auch nicht als Krankenkassenpflichtig
    abgehackt wird und Menschen dann als „Natürlichen Tod“ deklariert einfach
    sterben oder dann mit teureren kostspieligen invasiven operativen Eingriffen
    dann später doch noch versucht wird etwas dagegen zu machen.

    Ich verstehe überhaupt nicht, was das mit MODY zu tun haben soll.

    @Mody,
    MODY-Diabetes hat nicht das geringste mit Krebs zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Stoffwechselstörung, die du mit ein wenig Achtsamkeit dein ganzes Leben lang gut im Griff behalten kann - lass dir von ChrisP keine Angst einjagen.
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    am 28.11.2016 22:47:15 | IP (Hash): 235523877
    Rainer
    Nur einer mehr der sinnlosen Versuche bei etwas aus dem Zusammenhang genommen
    als verdreht zu interpretieren. Ich warte nun nur noch auf Elfe und dann wäre das Set
    der . . . . . . . . wirklich komplett. LOLOL
    .
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    am 29.11.2016 21:23:34 | IP (Hash): 1906371631
    ChrisP, es gibt keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs.
    Du allein hast die Frage von Mody total verdreht und zusammenhangloses Zeug geantwortet.
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    am 30.11.2016 14:08:08 | IP (Hash): 1176056158
    Rainer schrieb:
    ChrisP, es gibt keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs.
    Du allein hast die Frage von Mody total verdreht und zusammenhangloses Zeug geantwortet.



    Natürlich gibt es keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs, so wenig wie es einen speziellen Zusammenhang zwischen MODY und dem Abrechnungsmodus unseres Gesundheitssystems gbt,
    ChrisP gehört vermutlich zu den Leuten, die ständig ´Dinge verbreiten, von denen sie keine Ahnung haben.
    Wir haben leider im Familienumfeld einen älteren Krebspatienten. Die Behandlung und die Medikamente sind in der Tat sehr teuer, trotzdem bekommt er alles was er braucht, seien es Nedikamente oder Untersuchungen. Allerdings würde ich sls gesetzliich Versicherter ncht unbedingt in eine Privatklinik gehen.
    Man sollte sich als gesetzlich Versicherter lieber dafür engagieren, daß Krankenhäuser nicht privatisiert werden, denn das wäre eine Katastrophe.
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    am 30.11.2016 14:36:49 | IP (Hash): 1305255167
    EH
    Du schreibst :
    ChrisP gehört vermutlich zu den Leuten, die ständig ´Dinge verbreiten, von denen sie keine Ahnung haben.
    Antwort :
    Hat Dein Familienangehörige eine PET Diagnose erhalten welche heute internationaler Standard ist ?

    Schönen Tag
    .
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    am 30.11.2016 15:34:50 | IP (Hash): 1349684894
    Seit wann ist PET internationaler Standard für die Diagnose Diabetes?


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 30.11.2016 15:38:22 | IP (Hash): 1305255167
    Jürgen
    Das war nur im Zusammenhang mit DE Krebstherapien zu vestehen, sorry für das andere Thema.
    Happy Day To You
    .
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    am 30.11.2016 15:55:19 | IP (Hash): 1176056158
    ChrisP schrieb:
    EH
    Du schreibst :
    ChrisP gehört vermutlich zu den Leuten, die ständig ´Dinge verbreiten, von denen sie keine Ahnung haben.
    Antwort :
    Hat Dein Familienangehörige eine PET Diagnose erhalten welche heute internationaler Standard ist ?

    Schönen Tag
    .



    Ja, auch diese Untersuchung hat er unter anderen erhalten. Allerdings begreifeie ich nicht, wieso du dich gerade an dieser Untersuchung aufhängst. Es gibt Therapien, die kosten den Gegenwert eines Kleinwagens und mehr und auch die bekommt der Patient, wenn er sie braucht.
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    am 30.11.2016 15:57:20 | IP (Hash): 1176056158
    hjt_Jürgen schrieb:
    Seit wann ist PET internationaler Standard für die Diagnose Diabetes?
    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Du wirst es nicht für möglich halten, Jürgen, aber es gibt auch andere Krankheiten als Diabetes. Hoffenlich verstört dich dieser "Seitensprung" in die Welt der Krebskranken nicht allzusehr.
    Bearbeitet von User am 30.11.2016 17:33:15. Grund: .
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    am 30.11.2016 16:19:21 | IP (Hash): 1305255167
    EH
    Wo hat Er den das PET auch erhalten ?

    PS : Bin nicht überrascht wenn keine PET Ortsangabe genannt wird.
    Es gibt in DE nur 2 PET-Equipments und 1 Protonen-Bestrahlungs-
    equipment. Ich weiss das von meiner leider verstorbenen Mutter mit
    Krebs als die DE Ärzte mit den Krankenkassen sich aus Kostengründen
    verweigerten, dass meiner Mutter das hätte zugutekommen können.
    Diese Equipments sind nicht in Kliniken, sondern Instituten !
    .
    Bearbeitet von User am 30.11.2016 20:32:18. Grund: Komplettierung
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    am 30.11.2016 17:36:27 | IP (Hash): 1176056158
    ChrisP schrieb:
    EH
    Wo hat Er den das PET auch erhalten ?

    PS : Bin nicht überrascht wenn keine PET Ortsangabe genannt wird.



    Du erwartest doch nicht ernsthaft, daß ich hier Familieninterna breittrete.
    Es war ein großes Universitätsklinikum. Wenn du mir nicht glaubst, dann la0 es bleiben. ich bin dir schließlich keine Rechenschaft schuldig.
    Bei aller Kritik ist unser Gesundheitssystem noch immer eines der besten der Welt.
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    am 30.11.2016 19:48:31 | IP (Hash): 1176056158
    ChrisP schrieb:
    EH
    Wo hat Er den das PET auch erhalten ?

    PS : Bin nicht überrascht wenn keine PET Ortsangabe genannt wird.
    Es gibt in DE nur 2 PET-Equipments und 1 Protonen-Bestrahlungs-
    equipment. Ich weiss das von meiner leider verstorbenen Mutter mit
    Krebs als die DE Ärzte mit den Krankenkassen sich aus Kostengründen
    verweigerten, dass meiner Mutter das hätte zugutekommen können.
    .


    Nun, die Klinik, in der mein Verwandter war, hat es jedenfalls und ich glaube nicht, daß es die einzige in Deutschland ist. Eine Garantie zur Heilung von Krebs gibt es allerdings auch mit den modernsten Geräten nicht. Manchen Menschen erwarten Wunder von den Ärzten, aber das sind auch bloß Menschen.
    Ohne die näheren Umstände zu kennen, kann ich auch nichts zu dem Fall deiner Mutter sagen und ich will das auch nicht.
    Bearbeitet von User am 01.12.2016 10:14:36. Grund: .
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    am 30.11.2016 20:05:23 | IP (Hash): 1927861590
    Guten Abend Euch!

    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Es beruhigt mich zumindest, dass ich hier nicht die einzige (vermeitliche) Mody bin. Im Internet findet man ja sonst wirklich wenige Infos!

    Es ist so wie du gesagt hast, Rainer, dass es bislang nur die Vermutung ist und ich mir noch Gedanken darüber machen wollte, ob eine human Untersuchung überhaupt sinnvoll ist, solange es keine andere Behandlung im Vergleich zu den Typ-2ern gebe. Denkst du eine low-carb Ernährung macht in jedem/vielen Fall/Fälle Sinn?

    EH, was für Medikamente nimmst du nun zu dir, wenn ich Fragen darf?

    Besonders interessant finde ich es im Moment, wie sich der Mody-Erbgang über meine Familie zurückverfolgen lässt. Damit wurde jetzt ein Denkanstoß bei allen Diabetikern in meinem Familienumfeld gesetzt und alle wundern sich, ob sie eventuell einen Mody haben.

    Euch alles Gute und eine besinnliche Weihnachtszeit!
  • Gudrun Berlinghoff

    Rang: Gast
    am 30.11.2016 20:08:11 | IP (Hash): 1743443649
    Hallo,
    bei mir wurde Anfang des Jahres per Gentest Mody Typ 3 (es gibt da noch diverse Unterarten) festgestellt, nachdem ich vorher 23 Jahre als Typ 1 Diabetikerin rumgelaufen bin.
    Ich hatte aus verschiedenen Gründen mal den Diabetologen gewechselt, der aufgrund der Anamnese einen Gentest machen ließ, wofür ich sehr dankbar bin.
    Was sich geändert hat? Früher war ich insulinpflichtig, hatte aber häufig Unterzuckerungen, da meine eigene Insulinproduktion immer noch erheblich, aber oft unberechenbar ist.
    Nun nehme ich Tabletten und spritze nur noch morgens 10 E Protaphane. Nachts habe ich genug eigenes Insulin.
    Ansonsten mache ich mir seit dem Gentest mehr Sorgen um meine noch gesunden Jungs, 11 und 14 Jahre alt, da das Risiko der Vererbung beim Mody 50% beträgt.
    Beim Typ 1 ist das Risiko geringer.
    Wie auch immer, ich bin froh, dass ich die beiden habe und sollte es so kommen, dass sie krank werden, werden wir damit fertig.
    Was sich auch etwas problematisch gestaltet, ist die Einordnung meiner KK.
    Dort gelte ich plötzlich als Typ 2, Typ 3 kennt man dort nicht.
    Ich sollte eine Waage und einen Schrittzähler bekommen.
    Zur Info:
    Ich wiege seit Jahren 58 Kilo bei 1,67 m. Also kein Übergewicht :-)!
    Alles etwas lächerlich. Ich sollte doch lieber wieder spritzen...
    Ich halte Dich gern auf dem laufenden!
    Den Gentest habe ich übrigens nicht selbst bezahlt, nur zur Info.
    Liebe Grüße!
  • Gudrun Berlinghoff

    Rang: Gast
    am 30.11.2016 20:12:12 | IP (Hash): 1743443649
    Sorry, habe noch vergessen, zu schreiben, dass ich zu den Mahlzeiten Tabletten nehme.
    Das sind Typ 2-er Medikamente.
    Nur Protaphane reicht natürlich nicht.
    Liebe Grüße aus Dortmund!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.11.2016 20:48:49 | IP (Hash): 1484639199
    Hallo Gudrun,

    hast du schon mal versucht, für deine Söhne einen Gentest zu bekommen? Dann hättest du Sicherheit darüber, ob sie MODY haben oder nicht. Aber auch ohne Gentest haben deine Söhne einen großen Vorteil. Bei ihnen würde ein Diabetes sehr früh entdeckt und von vernherein richtig behandelt werden.

    Was für Tabletten nimmst du denn und wenn es Sulfonylharnstoffe sind, was bei MODY 3 auch sinnvoll wäre, in welcher Dosis nimmst du es?

    Deine KK-Geschicht ist wirklich lustig. Lache darüber und ärgere dich nicht. Wie sollen einfache KK-Mitarbeiter über MODY Bescheid wissen, wenn sich sogar manche Hausärzte damit schwer tun.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 30.11.2016 22:03:56. Grund: .
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.11.2016 21:06:28 | IP (Hash): 1484639199
    Mody schrieb:
    Besonders interessant finde ich es im Moment, wie sich der Mody-Erbgang über meine Familie zurückverfolgen lässt. Damit wurde jetzt ein Denkanstoß bei allen Diabetikern in meinem Familienumfeld gesetzt und alle wundern sich, ob sie eventuell einen Mody haben.

    Hallo Mody,

    das ist bestimmt spannend. Ein deutliches Zeichen für 2 der häufigsten MODY-Typen 3 und 1 sind übrigens, wenn die Diabetiker über viele Jahre mit einer geringen Dosis (1 oder 2mg) SH ausgekommen sind. Bei Typ2-Diabetikern lässt die Wirkung innerhal weniger Jahre nach, so dass auch hohe Dosen schnell nicht mehr wirken. Wenn du solche unter deinen direkten Verwandten hast, dann kannst du ziemlich sicher von einem der beiden häufigen MODY-Typen ausgehen.

    Ob du dich auf Low Carb einlassen willst und damit eine ganze Weile mit weniger oder sogar ohne Tabletten auskommen willst oder nicht, dass musst du für dich entscheiden. Ich habe mir ein Messgerät besorgt und versucht, den BZ nach dieser Anleitung im Griff zu behalten. Wenn du Glück hast, dann stehst du mit deinem Diabetes noch so weit am Anfang, dass vielleicht eine moderate KH.Reduzierung ausreicht, so wie es z.B. bei LOGI der Fall ist. Frage den Diabetologen mal nach einem Messgerät. Wenn du Glück hast, dann verschreibt er dir die erten 50 Teststreifen. Die weitern müsstest du allerdings selber kaufen. Das ist zwar nicht schön, aber für deine Gesundheit lohnt es sich auf jeden Fall, die ist nämlich unbezahlbar.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 30.11.2016 21:12:40. Grund: .
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    am 01.12.2016 10:25:06 | IP (Hash): 1206013653
    Mody schrieb:
    Guten Abend Euch!

    EH, was für Medikamente nimmst du nun zu dir, wenn ich Fragen darf?

    (Beitrag gekürzt)




    Hallo Mody,
    wie ich ja schon schrieb, hab ich "meinen" Diabetes seit den 70er Jahren. Ich habe jahrelang keinerlei Medis genommen, kann dir aber nicht sagen, wie sich das auf meine BZ Werte ausgewirkt hat, denn damals konnte man noch nicht zu Hause messen. Als nächstes bekam ich "Euglucon", das ist ein Medikament, das die BSD zu immer mehr Insulinabgabe bringt. Das hatte zur Folge, da0 ich jetzt keinerlei Eigenproduktion von Insulin mehr habe. Das ist auch der Grund, warum ich alle Medis ablehne, die die BSD "pushen". Hätte ich noch einen Rest von Eigenproduktion wäre das entschieden einfacher für mich.
    Jetzt spritze ich Insulin und nehme Metformin, damit komme ich gut zurecht. Erwähnen möchte ich noch, daß Stress, Aufregungen und Belastungen weitaus mehr negativen Einflu0 auf meine Werte haben als die Ernährung.
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    am 03.12.2016 22:57:24 | IP (Hash): 330605329
    Guten Abend, Gudrun1968!
    Sehr spannend von deiner Geschichte zu hören. Danke, dass du dich gemeldet hast! :)

    Wie war das denn Anfang den Jahres mit deinem Gentest? Hast du deine Blutprobe direkt bei deinem "neuen" Diabetologen gelassen? Ich hatte am Freitag noch einen Termin in einer anderen Praxis um mir eine zweite Meinung zur Behandlung und zum Gentest einzuholen. Dieser hat mir anders als der erste zu einem Gentest geraten, weniger aus Behandlungsgründe als einfach deshalb um es endgültig zu wissen, was es denn nun genau und an welchem Gen ist. Er wusste nur jetzt auch so nicht, wie man da am Besten vorgeht, damit die Kosten übernommen werden und will sich bis zum nächsten Termin im Januar erkundigen und mich gegebenfalls an eine genetische Beratungsstele weiterleiten.
    Dir hat die human Untersuchung also insgesamt geholfen? Wirst du deine beiden Söhne auch noch testen lassen?

    Liebe Grüße aus Würzburg!
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    am 03.12.2016 23:04:56 | IP (Hash): 330605329
    Nochmal eine Frage an euch alle, die vielleicht mehr oder weniger sinnvoll und leicht zu beantworten ist:
    Gibt es für Merkmale woran ich einen guten Diabetologen erkenne? Was könnt ihr Suchenden raten? Oder ist es unwichtig, solange das Bauchgefühl stimmt? Wie oft geht ihr zu eurem Diabetologen?

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    am 03.01.2022 23:47:10 | IP (Hash): 1997568298
    Hat hier jemand Mody Typ 13?
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    am 04.01.2022 10:53:39 | IP (Hash): 1299864861
    Rieke2002 schrieb:
    Hat hier jemand Mody Typ 13?

    Hallo Rieke,

    ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass du hier im Forum jemanden mit MODY Typ 13 findest. Das ist ja nicht einmal bei den am häufigsten auftretenden Typen 3 und 1 der Fall.

    Allerdings habe ich hier gefunden:
    "MODY 13-Patienten sprechen wie andere MODY-Varianten hervorragend auf eine Therapie mit niedrig dosierten Sulfonylharnstoffen an (s.Bonnefond et al. 2012; Yorifuji et al. 2005). Im fortgeschrittenen Alter wird bei etwa jedem dritten Patienten eine Insulintherapie erforderlich. Bemerkung: Diese Aussage trifft auch für die MODY-Varianten 1,3, 12 zu. Diese sind zwar genotypisch unterschiedlich, phänotypisch jedoch mit progressiver Hyperglykämie weitgehend gleich."
    (Quelle: https://www.altmeyers.org/de/innere-medizin/mody-13-111436 )

    Mit meinen MODY-Typ3-Erfahrungen kann ich dienen. Wenn du spezielle Fragen hast, dann her damit. Vielleicht kann ich einige beantworten und meine Erfahrungen weiter geben.

    Beste Grüße, Rainer

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.01.2022 10:53:59. Grund: BBCodes