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Überrascht und Ratlos
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Dibein
Rang: Gastam 30.12.2016 22:37:54 | IP (Hash): 2013383824
Hallo Zusammen,
Ich bin seit Ende November 2016 Insulinpflichtiger Typ 2 Diabetiker. Ich habe nach einer Kurzeinweisung durch den Hausarzt angefangen Basalinsulin (Lantus) zu spritzen. In den ersten 14 Tagen geschah zunächst mal nichts. Ich war bei 40 IE 1x täglich. Dann begann sich der BZ einzupendeln und ich lag mit auf 36 IE reduzierten und einem zwischenzeitlichen Besuch beim Diabetologen über den Zeitraum von 24 Stunden zwischen 95 (nüchtern) und Spitzen nach dem Essen bei 140 die sich auch recht schnell wieder auf um die 100 reduzierten. Das alles spielte sich bei sehr geregeltem und ordentlich reduzierten Essgewohnheiten ab. Nun habe ich seit zwei Tagen das Problem das der BZ nach dem Essen auf bis zu 190 steigt und ich auch die entsprechenden Hyperglykämie Anzeichen habe. Schweißausbruch, Herzrasen, Unwohlsein, Durst etc.. Das Ganze ist für "vom Gefühl her" für ca. 45 Minuten bis 1 Stunde extrem unangenehm. Gemessen beginnt der BZ nach einer bis eineinhalb Stunden auf ca. 170 zu sinken. Nach einer weiteren Stunde bin ich dann bei einmal bei einem BZ von 90 und völlig im Ar***. Dieses Erlebnis hatte ich heute als ich nüchtern und ausnahmsweise beim Bäcker vor dem Einkauf eine Schnitte Schwarzbrot mit Putenbrust und einen ungesüßten Milchkaffee hatte. Und somit weniger BE als ich zuhause frühstücke. Das waren ca. 2 BE beim Bäcker.
Haute nach dem Abendessen ähnliches Werte nur nicht ganz so extrem. Ich landete nach dem Essen bei einem BZ von 177, der dann nach 1 Stunde auf 150 und zwei weiteren auf 116.
Da ich erst im Januar mit der Schulung beginnen kann und ich natürlich weder meinen Hausarzt noch meinen Diabetologen im Moment erreiche frage ich mich was ich tun kann um diese extremen Spitzen zumindest bis ich mit dem Diabetologen sprechen konnte zu vermeiden. Macht es Sinn Lantus statt in einer Dosis am Abend auf vielleicht zwei Injektionen zu verteilen? Logisch, ich kann natürlich bis zum 2. Januar in Askese leben aber wirklich Spaß macht das nicht.
Kann ich irgendwas tun wenn ich merke dass ich Anzeichen einer Hyperglykämie bemerke und durch Messung bestätigt sehe außer das auszusitzen?
Ich habe beeindruckendes Übergewicht das ich derzeit schon tapfer und mit Erfolg reduziere. Die ersten 8 Kg in vier Wochen mussten schon dran glauben. Ich nehme zu dem Mahlzeiten morgens und abends 1000mg Metformin.
Hat jemand einen Tipp? Wird mir Der Diabetologe auch noch Bolus Insulin aufs Auge drücken, sodass ich auch mal weniger geregelt Essen kann? Nicht falsch verstehen. Ich will mich nicht der Völlerei hingeben und das dann irgendwie mit Insulin korrigieren. Ich kann da schon sehr diszipliniert sein. Aber ich will auch MAL..einen Burger Essen ohne gleich anschließend Panik schieben zu müssen.
LG
Dirk
Bearbeitet von User am 30.12.2016 22:40:05. Grund: Korrektur -
am 31.12.2016 13:00:00 | IP (Hash): 309139860
Lantus soll pro Stunde 1/24 Deiner Tagesdosis wirksam werden lassen und damit Deinen Basal-/Grundbedarf optimal so abdecken, dass Deine BZ-Kurve ohne Essen über den Tag schön waagerecht in der Höhe verläuft, die Du mit der jeweiligen Dosis schaffst. Essen bedeutet immer so ab ner halben Stunde nach dem Einverleiben einen ansteigenden Insulinbedarf, und dafür spritzen wir normal zusätzlich zum Basal- ein Kurzzeit-Insulin.
Wie ich Deine Schilderung verstehe, hat Deine körpereigene Blutzucker-Automatik mit der Entlastung durch das Lantus noch einige Zeit ganz brauchbar für Deine Mahlzeiten funktioniert und macht es jetzt wohl nicht mehr. Oder Du bist KH-mäßig mutiger geworden?
Was Du mit Überzucker beschreibst, sind die normalen Erscheinungen mit Unterzucker, also unter 50mg/dl. Die meisten von uns merken BZs über 200-300 eher nicht und werden eher träge und schläfrig, wenn das die normale Höhe in 10 und mehr von 24 Stunden ist.
Ich kenne nur wenige, die ihr Befinden mit über gesund ansteigendem Blutzucker wie Du beschreiben. Die haben dann irgendeine Diabetes-Sonderform. Und sie schützen sich vor dem miesen Befinden halt, indem sie sich mit dem Einverleiben so verhalten, dass ihr Blutzucker in der Spitze unter der Grenze bleibt, über der sie sich mies fühlen. Also z.B. nach diesem Rezept http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 31.12.2016 13:12:28 | IP (Hash): 459633150
Hallo Dirk,
ich glaube, du lässt dich unnötig verrückt machen. Solche Hyperglykämieanzeichen, wie du sie beschreibst und ganz bestimmt auch irgendwo im Internet gefunden hast, gibt es bei BZ-Werten bis 200 nicht. Nehmen wir z.B. mal das Anzeichen Durst. Der kann tatsächlich bei hohem BZ entstehen und zwar dadurch, dass BZ bei längerem Verbleib über der Nierenschwelle (ca. 180) zu vermehrtem Wasserlassen und nachfolgen auch zu Durst führt. Um diesen Kreislauf in Gang zu setzen reichen aber keine kurzzeitigen Ausflüge des BZ bis 190 aus.
Der Diabetologe oder die Schulung werden dich auch in dieser Richtung kein Stück weiter bringen, weil kurzzeitige hohe BZ-Spitzen häufig als unschädlich betrachtet werden. Du solltest allerdings auch keine Furcht vor Mahlzeitinsulin haben. Wenn du gelernt hast, die Dosis richtig zu berechnen, dann kannst du eben auch mal einen Burger essen ohne gleich Panik schieben zu müssen. Aber auch mit Mahlzeitinsulin wirst du kaum solche kurzzeitigen BZ-Spitzen vermeiden können.
Verstehe mich bitte richtig, ich will nicht sagen, dass du spinnst. Ich glaube dir gerne, dass du dir große Sorgen machst und dass sich diese Sorgen auch körperlich auswirken. Die Sorgen sind aber bei solchen Werten relativ unbegründet. Vielleicht geht es dir wieder besser, wenn du dir das bewusst machst. Ich hoffe, dass dir hier noch ein paar andere bestätigen, dass solche postprandialen Werte bei Diabetikern normal bzw. sogar gut sind. In der Schulung und beim nächsten Termin bei deinem Diabetolige wirst du das bestimmt auch bestätigt bekommen.
Beste Grüße, Rainer -
Cracktros
Rang: Gastam 31.12.2016 13:55:06 | IP (Hash): 630510341
[quote=Dirk B.;86049]Hallo Z
Hat jemand einen Tipp? Wird mir Der Diabetologe auch noch Bolus Insulin aufs Auge drücken, sodass ich auch mal weniger geregelt Essen kann? Nicht falsch verstehen. Ich will mich nicht der Völlerei hingeben und das dann irgendwie mit Insulin korrigieren. Ich kann da schon sehr diszipliniert sein. Aber ich will auch MAL..einen Burger Essen ohne gleich anschließend Panik schieben zu müssen.
LG
Dirk
[/quote]
Ein Hamburger bei MC Donalds hat Grad mal 2,5 BE (soviel wie ein Brötchen), selbst ein BigMac hat nur 3,5 BE (soviel wie 2 düne Brot-Scheiben ). Allerdings hat ein BigMac, durch das viele Fett, gleich 509 Kcal. Wenn Du es also bei einen Burger belässt und keine Pommes, Cola oder Eis usw dazukommen, du die Kalorien woanders einspartst, dürfte es eher das geringste Problem sein.
Bearbeitet von User am 31.12.2016 13:57:14. Grund: Vertippt -
Dibein
Rang: Gastam 31.12.2016 15:34:20 | IP (Hash): 57192966
Der Zustand den ich geschildert habe war für mich in den letzten Monaten vor dem Arztbesuch relativ normal (Ständige Schweißausbrüche, Harndrang wie ein Pony, abgespannt etc.). Da war ich nüchtern bei einem BZ von 400 mit einem HBA1C von 12,2. Das ganze wurde für mich spürbar besser in dem Moment als das Basalinsulin zu wirken begann und der BZ, so wie Jürgen es beschrieb, eine recht unspektakuläre Linie mit einigen werten um die 140 nach dem Essen darstellte und ich die beschriebenen Symptome gar nicht mehr wahrnahm. Schwitzen nur dann wenn ich bei "winterlichen" 12° Plus in der Winterjacke zu Fuß unterwegs bin und dann auch in einem annehmbaren Rahmen. Völlig normalen Harndrang etc.. (Schilddrüse ist o.K., Herz ebenso, Blutdruck ist gut eingestellt).
Ich hätte das was mir da Gestern unterwegs passiert ist wahrscheinlich auch nicht in der Form bemerkt wenn ich zuhause auf der Couch gesessen hätte. Aber ich war wirklich von einer auf die andere Sekunde Schweißgebadet (und das Wort beschreibt den Zustand recht gut) und der Puls war soweit ich ihn tasten konnte bei so um die 90.
@Rainer: Sicher habe ich im Rahmen meiner Diagnose geschaut was passiert wenn der Zucker stark ansteigt/absinkt. Ich kann mir auch gut vorstellen das man, gerade als unerfahrener Diabetiker gerne mal BZ misst einen hohen Wert feststellt und sich dann um Symptome bemüht. Ich war allerdings von den Symptomen überrascht und hätte das auch abgetan wenn es nur der Schweißausbruch im warmen Laden gewesen wäre. aber die Kombination hatte mich dazu veranlasst einfach mal mitten im Laden zu messen.
Aber ich stimme zu. Ich war halt ein wenig überrascht da in den letzten 3 Wochen alles lief wie bei einem Länderspiel und nun habe ich diese Ausreißer auf einmal nach jeder Mahlzeit ohne dass ich in der Bäckerei den Zuckerguss von allen Berlinern geschleckt habe.;) Damit will ich sagen dass ich beim Essen eigentlich recht artig bin und mich an meinen Plan halte.
Ich werde also mal die Schulung abwarten. nach McDonalds steht mir im Moment eh nicht der Sinn. Das sollte aber einfach als Beispiel dienen. Ich möchte ja wenn ich mit Freunden unterwegs ist auch mal im Rahmen seiner Möglichkeiten sündigen dürfen. Und mich danach trotzdem noch wohlfühlen.
Ich hoffe zwar immer dass ich kein Hypochonder werde aber im Moment verunsichert mich der Umstand das Diabetes doch sehr viel stärker meinen Alltag bestimmt als ich das für möglich hielt.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr
LG
Dirk
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am 31.12.2016 17:15:46 | IP (Hash): 1332046388
Hi!
Hypochonder wirst Du nicht!
Ich kenne einige INSULINER, die ab und an solche Sympome haben! Ich kenne das vor einer Erkältung (da steigt dann auch der Insulinbedarf etwas an).
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am 31.12.2016 17:23:34 | IP (Hash): 309139860
Den Harndrang gibt es, weil die Nieren die Glukose aus dem Primärharn über 160-180 nicht mehr in den Kreislauf zurück filtern, sondern in die Blase weiter leiten, und weil dabei 1 Teil Glukose 5 Teile Wasser mitnimmt. Will natürlich wieder nachgefüllt werden.
Die weitaus meisten Betroffenen sind mit 400 einfach nur den ganzen Tag mehr oder weniger schlapp. Mir sind z.B. damals nach spätestens ner Stunde Autofahren schlicht die Augen zugefallen. Nix Schwitzen oder Herzklabastern. Und an Deiner Stelle würde ich damit noch mal den Dok löchern. Nicht dass da noch ne weitere Baustelle besteht und nur deswegen nicht beachtet wird, weil Du das für die Folge von hohem BZ hältst.
Normal wäre, dass Du noch ein Bolus-Insulin dazu bekommst, wenn Dein Dok nicht für 2er mehr auf Tabletten steht und wenn Du ihm nicht deutlich sagst, dass Du lieber mitdenkst und weniger Pillen schluckst. Wenn er Pillen bevorzugt, wird er mit dem üblichen Gewichtszuwachs gegen Insulin argumentieren und gewinnen, wenn Du ihm nicht damit widersprichst, dass Du weißt, dass der Organismus mit dem zusätzlichen Insulin zum besseren Futterverwerter wird und dass INSULINER die Waage halt beachten müssen.
Von vornherein wichtig: Bislang kommt kein Insulin aus Pen oder Pumpe so schnell zur Wirkung, wie gegessene und vor allem getrunkene Kohlenhydrate. Deswegen hat der Blutzucker immer die Tendenz, schneller auf die Spitze zu kommen, als das Insulin die verhindern kann. Dafür kann man das Spritzen zeitlich vorziehen (nicht einfach so, sondern nach und nach an den optimalen Zeitpunkt testen) oder/und das Essen auf wenigstens 2 Portionen mit ner Stunde dazwischen aufteilen oder/und sich direkt nach dem Essen wenigstens ne halbe Stunde Bewegung verschaffen oder/und den Anteil von Stärke-KHs am Essen veringern oder/und systematisch weitere Optionen probieren. Daumendrück
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 31.12.2016 21:52:52 | IP (Hash): 57192966
Ich denke da der Hausarzt der mir die ersten Medikamente verordnet hat (Metformin und Lantus) da eh nicht sein Fachgebiet sieht und ich da eher auf die Diabetologin setze. Die Schulung geht in der zweiten Januar Woche los. Ich werde am Montag mal da vorsprechen und meine Probleme schildern. Ich denke das ich bis dahin deinen Rat annehme und zusehe das ich die KH solange noch weiter zurückschraube. und versuche die zugenommenen KH schon mal ein wenig durch Bewegung zu verbrennen.
Ich danke dir für die ausführliche Erklärung und kann das ganze akut zunächst mal etwas entspannter sehen. -
Dibein
Rang: Gastam 31.12.2016 22:02:55 | IP (Hash): 57192966
TypEinser schrieb:
Hi!
Hypochonder wirst Du nicht!
Ich kenne einige INSULINER, die ab und an solche Sympome haben! Ich kenne das vor einer Erkältung (da steigt dann auch der Insulinbedarf etwas an).
Ein leichter Schnupfen ist aktuell zwar vorhanden aber kann sich der schon so auswirken das der BZ nach dem Essen im vergleich zu den Wochen vorher so "stark" ansteigt?
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am 31.12.2016 22:15:46 | IP (Hash): 459633150
Dirk_B. schrieb:
Ein leichter Schnupfen ist aktuell zwar vorhanden aber kann sich der schon so auswirken das der BZ nach dem Essen im vergleich zu den Wochen vorher so "stark" ansteigt?
Ja, so "stark" kann er schon bei der kleinsten Erkältung oder bei Entzündung ansteigen. Interessant ist auch die Beobachtung, dass der BZ oft schon ansteigt, bevor man etwas von der Erkältung selbst merkt.
Das "stark" habe ich absichtlich auch in Gänsefüßchen gestzt, weil der Anstieg bei dir nicht wirklich stark ist.
Gute Besserung und entspanne dich, Rainer
Bearbeitet von User am 31.12.2016 22:16:15. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 01.01.2017 13:06:33 | IP (Hash): 1292201181
hjt_Jürgen schrieb:
...... Also z.B. nach diesem Rezept http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Das finde ich interessant. Ich denke ich werde das gleich mal umsetzen. -
Dibein
Rang: Gastam 04.01.2017 10:51:46 | IP (Hash): 1863237858
Rainer schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Ein leichter Schnupfen ist aktuell zwar vorhanden aber kann sich der schon so auswirken das der BZ nach dem Essen im vergleich zu den Wochen vorher so "stark" ansteigt?
Ja, so "stark" kann er schon bei der kleinsten Erkältung oder bei Entzündung ansteigen. Interessant ist auch die Beobachtung, dass der BZ oft schon ansteigt, bevor man etwas von der Erkältung selbst merkt.
Das "stark" habe ich absichtlich auch in Gänsefüßchen gestzt, weil der Anstieg bei dir nicht wirklich stark ist.
Gute Besserung und entspanne dich, Rainer
Wie nicht anders erwartet hat dass die Diabetologin das so auch bestätigt. Sie sagte das der BZ nach dem Essen um bis zu 100 ansteigen kann/darf wenn er dann nach 1-2 Stunden wieder sichtbar absinkt. Und das war ja der Fall. Somit haken dran!
Nun hatte ich in der letzten Nacht gegen 04:00 einen BZ von 74. Ich habe dann zur Sicherheit ein Plättchen Traubenzucker gegessen und war nach 30min bei einem BZ von 120. Um 06:00 beim Aufstehen war es dann allerdings wieder ein BZ von 84.
Dazu Fragen: Wenn ich jetzt um 04:00 nicht reagiert hätte wäre der BZ dann weiter gesunken oder wäre er irgendwann von alleine auch ohne Zufuhr von Glukose wieder gestiegen? Ich spritze unverändert 36IE Lantus um 18:00 am Abend und nehme Morgens und abends 1000mg Metformion. Ich hatte den Tag über relativ wenig gegessen und das wenige auch mit recht wenig KH.
Was mach ich nun? Die Diabetologin nerven? Lantus reduzieren? Oder einfach mal die nächste Nacht abwarten ob sich das wiederholt.
Da ich Unterzuckerung gar nicht kenne (bisher war immer zu viel da;) ) - bemerkt man das in der Nacht wenn man Gefahr läuft in einen Hypo zur rutschen und wird erfahrungsgemäß wach oder steht am Morgen gleich der Herr mit dem schwarzen Hoodie und der Sense an der Bettkante und sagt "mitkommen"?
Macht das Sinn wenn ich meine Diabetologin auf eine andere Form der Therapie anspreche? Ich habe das Gefühl das BOT da recht statisch ist und mir relativ wenig Spielraum lässt wenn ich meinen Tagesablauf nicht starr regeln will oder kann.
Würde ich das Basalinsulin reduzieren wenn ich zusätzlich zu den Mahlzeiten Bolus spritzen würde. Anstelle Basal recht hoch dosiert und Metformin morgens und abends? Von was hängt die Therapieform in erster Linie ab? Macht eine alternative überhaupt Sinn oder ist BOT das kleinere Übel?
Bearbeitet von User am 04.01.2017 10:53:02. Grund: Korr. -
am 04.01.2017 12:13:11 | IP (Hash): 417723915
Hallo Dirk,
wenn du erst seit November die Diagnose Diabetes hast, musst du dir noch ein Bisschen Zeit lassen, bis sich alles einpendelt.
Warum spritzt du das Langzeitinsulin schon um 18.00 Uhr? Ich kenne es so, dass man das um 22.00 Uhr spritzt, oder eben früher, falls ich schon vor 22.00 Uhr ins Bett gehe, was mein Diabetologe aber nicht für gut befindet. Mir allerdings ist es egal, mir ist mein Nachtschlaf heilig. Ich käme auch nie auf die Idee, nachts meinen Blutzucker zu messen, da schlafe ich und sonst gar nichts.
Es kommt im Übrigen höchst selten vor, dass ein Typ-2-Diabetiker in den Unterzucker gerät, das verhindert schon das Metformin.
Ergo: Hab Geduld und versuche ein Bisschen mehr Gelassenheit in deinen Diabetes zu bringen! -
am 04.01.2017 13:15:26 | IP (Hash): 1016729480
Mit Diabetes wissen unsere Ärzte, auch die besten, und wir nur, was den Blutzucker erhöhen und was ihn senken kann. Wieviel von was um wie viele mg/dl oder mmol/l in welcher Zeit kann individuell um Welten verschieden sein.
Was bei jedem von uns da am besten passt, kann nur jeder von uns selbst mit systematischer Beobachtung herausfinden.
Das gilt auch für den Bereich des Unterzuckers. Definiert ist der ab 50mg/dl abwärts, wobei in den meisten aller Fälle erst bei 30-20 das Licht ausgeht. Vorübergehend!
Ab etwa 70mg/dl lassen sich manchmal schon Ausgleichs-Reaktionen des Organismus messen, die für die vermehrte Glukose-Ausgabe der Leber und damit dafür sorgen, dass der BZ nicht weiter sinkt und wieder ansteigt.
Metformin würde diesen Ausgleich behindern, zusammen mit Insulin aus dem Pen also eher für eine Unterzuckerung sorgen, als eine verhindern. Mit Metformin erleidet eher keine Untezuckerung, wer zusätzlich keine zuckersenkende Medi nimmt.
Mit 36 IE Lantus zum Schlafengehen hab ich mich 2mal kurz nach Mitternacht ins kranke Haus geschossen. Beim 2. mal so genau protokolliert, dass ich Google gefragt hab, und der hat mir lantus lows ausgegeben und damit zusammen mit den Kommentaren das Spiegelbild meiner Erfahrungen.
Teile seitdem meine Tagesdosis auf morgens und abends und spritze Lantus IMMER mit ner Stunde Luft zum Autofahren und Schlafengehen. Und nein, ich glaube nicht, dass die Fehlwirkung auf das Treffen eines Blutgefäßes zurückgeführt werden kann, denn dafür hab ich mit Apidra sehr viel mehr Möglichkeiten und NOCH NIE eine so plötzliche Apidra-Wirkung bemerkt.
Auch mit 18 IE Lantus hab ich dann noch ab und zu mal so schnelle Wirkungen erlebt und die dann schlicht aufgegessen. Inzwischen reicht mir sehr viel weniger Lantus, aktuell 2x8 IE, und mit der Größenordnung - seit gut 3 Jahren - hatte ich noch kein so plötzliches Wirkereignis.
Deine 74 mg/dl waren noch kein Unterzucker. Ob Dein BZ da noch weiter gesunken oder da geblieben oder einfach so wieder angestiegen wäre, kann Dir niemand sagen, auch der beste Dok nicht. So etwas kannst Du nur mit systematischem Testen eben bei Dir selbst rausfinden - oder indem Du bei Deinem Dok ein CGM leihst. Ein Gerät zur kontinuierlichen Messung. Damit kannst Du immer sehen, wie Dein BZ in den Stunden zuvor verlaufen ist, auch in der Nacht, ohne dass Du dafür den Wecker stellen musst. Nur gut möglich, dass der Dok von Dir für die Sensoren kassieren will.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 04.01.2017 13:54:18 | IP (Hash): 1863237858
Zuckerle schrieb:
Hallo Dirk,
wenn du erst seit November die Diagnose Diabetes hast, musst du dir noch ein Bisschen Zeit lassen, bis sich alles einpendelt.
Warum spritzt du das Langzeitinsulin schon um 18.00 Uhr? Ich kenne es so, dass man das um 22.00 Uhr spritzt, oder eben früher, falls ich schon vor 22.00 Uhr ins Bett gehe, was mein Diabetologe aber nicht für gut befindet. Mir allerdings ist es egal, mir ist mein Nachtschlaf heilig. Ich käme auch nie auf die Idee, nachts meinen Blutzucker zu messen, da schlafe ich und sonst gar nichts.
Es kommt im Übrigen höchst selten vor, dass ein Typ-2-Diabetiker in den Unterzucker gerät, das verhindert schon das Metformin.
Ergo: Hab Geduld und versuche ein Bisschen mehr Gelassenheit in deinen Diabetes zu bringen!
Ich dachte letztlich das ist "nicht so wichtig" wann am Abend ich das spritze?
Mich irritiert im Moment nur die Unregelmäßigkeit: Nach dem ich meine offensichtliche Resistenz überwunden hatte habe ich eine schöne ausgeglichene Linie mit meinem BZ gehabt. Dann die schon zu beginn des Freds beschriebenen Ausreicher nach oben die mir auch gut erklärt wurden und nun von einem Tag auf den anderen geht es runter.
Na mal schauen, am Montag beginnt die Schulung ich denke das ich da sicher das eine oder andere lernen werde. -
Dibein
Rang: Gastam 04.01.2017 14:26:20 | IP (Hash): 1863237858
hjt_Jürgen schrieb:
Das gilt auch für den Bereich des Unterzuckers. Definiert ist der ab 50mg/dl abwärts, wobei in den meisten aller Fälle erst bei 30-20 das Licht ausgeht. Vorübergehend!
Ab etwa 70mg/dl lassen sich manchmal schon Ausgleichs-Reaktionen des Organismus messen, die für die vermehrte Glukose-Ausgabe der Leber und damit dafür sorgen, dass der BZ nicht weiter sinkt und wieder ansteigt.
Der Grund warum ich mitten in der Nacht gemessen habe war hat das ich mitten in der Nacht mit einem Schlag hellwach war. Seit ich nicht mehr alle 2 Stunden aufs Klo muss schlafe ich eigentlich wie ein, wenn auch großes, Baby. Ich fühlte mich auch nicht schlecht, habe aber trotzdem mal einfach gemessen und war dann schon überrascht das ich bei 74 war und habe dann nur überlegt wenn ich jetzt noch 2 - 4 Stunden schlafe geht der BZ dann noch weiter runter bevor ich Frühstücke oder nicht.
hjt_Jürgen schrieb:
Metformin würde diesen Ausgleich behindern, zusammen mit Insulin aus dem Pen also eher für eine Unterzuckerung sorgen, als eine verhindern. Mit Metformin erleidet eher keine Untezuckerung, wer zusätzlich keine zuckersenkende Medi nimmt.
Also die Funktion von Metformin ist mir noch nicht wirklich klar. Ich hatte das so verstanden das die Aufnahme von KH aus der Nahrung durch Metformin reduziert wird. Daraus würde ich schließen: Ich versuche schon weiger KH zu essen, reduziere das noch durch Metformin. Also insgesamt weniger KH die in Glukose umgewandelt werden. Reduziere ich nun das Insulin von 36IE auf ??IE dann komme ich aber spätestens dann in die Bredullie wenn ich mich entscheide mal wieder Lecker Essen zu gehen. Was ich auch nicht so richtig verstehe ist das Zusammenspiel von Basal und Bolus
hjt_Jürgen schrieb:
Mit 36 IE Lantus zum Schlafengehen hab ich mich 2mal kurz nach Mitternacht ins kranke Haus geschossen. Beim 2. mal so genau protokolliert, dass ich Google gefragt hab, und der hat mir lantus lows ausgegeben und damit zusammen mit den Kommentaren das Spiegelbild meiner Erfahrungen.
Teile seitdem meine Tagesdosis auf morgens und abends und spritze Lantus IMMER mit ner Stunde Luft zum Autofahren und Schlafengehen.....
Das Aufteilen der Lantus IEs wäre auch mein Gedanke. Aber da fehlt mir ganz sicher die Erfahrung um zu entscheiden ob das geht. Im Moment tendiere ich dazu das einfach mal auszuprobieren.
hjt_Jürgen schrieb:
..... Nur gut möglich, dass der Dok von Dir für die Sensoren kassieren will.
Ich spreche mal mit dem Dok. Da jetzt erstmal Lohnfortzahlung ansteht muss ich da schon ein wenig schauen. :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.[/quote] -
am 04.01.2017 15:05:05 | IP (Hash): 1016729480
Metformin bremst in seiner Hauptwirkung die Glukose-Ausgabe der Leber. - Normal fährt die auch mit der Neuaufnahme von KHs=Glukose zurück, bis die abgeschlossen ist. Mit der Fehlsteuerung beim gut ausgebildeten Typ2 pflegt die Leber stattdessen zur neu gegessenen auch noch ne Schüppe vom gespeicherten oder/und selbstgemachten dazu zu legen. Metformin bremst alle Leberausgabe und damit auch diese und damit auch indirekt vom BZ-Anstieg mit dem Essen. Mit der Verarbeitung von Glukose hat Metformin allenfall sehr randmäßig zu tun.
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am 04.01.2017 16:41:46 | IP (Hash): 417723915
hjt_Jürgen schrieb:
Metformin bremst in seiner Hauptwirkung die Glukose-Ausgabe der Leber. - Normal fährt die auch mit der Neuaufnahme von KHs=Glukose zurück, bis die abgeschlossen ist. Mit der Fehlsteuerung beim gut ausgebildeten Typ2 pflegt die Leber stattdessen zur neu gegessenen auch noch ne Schüppe vom gespeicherten oder/und selbstgemachten dazu zu legen. Metformin bremst alle Leberausgabe und damit auch diese und damit auch indirekt vom BZ-Anstieg mit dem Essen. Mit der Verarbeitung von Glukose hat Metformin allenfall sehr randmäßig zu tun.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Sorry Jürgen, aber auch bei mehrmaligem Lesen bin ich nicht in der Lage, deine Schachtelsätze zu verstehen :-(
Was meinst du denn mit "gut ausgebildeten Typ2"?
@Dirk, das Metformin ist auch, bzw. hauptsächlich dafür da, deine Insulinresistenz zu verbessern. Aber bald hast du ja deine Schulung und bist dann schlauer....bis dahin versuche dich in Gelassenheit... -
Dibein
Rang: Gastam 04.01.2017 17:01:18 | IP (Hash): 1863237858
Ich habe deinen Bericht zu deinem Lantus Erlebnis bei omneda.de von 2009 gelesen. Schon Krass. Was gäbe es für Gründe (außer dem Beipackzettel und der Meinung de Arztes) die Injektionen NICHT aufzuteilen?
Ich habe schon mehrfach gelesen das einige Lantus auf 2 Injektionen aufteilen. Ich möchte das noch ein wenig bei mir beobachten und dann entscheiden ob ich das aufteile oder mit dem Dok. spreche um die Dosis vielleicht generell zu reduzieren. -
Dibein
Rang: Gastam 04.01.2017 17:39:54 | IP (Hash): 1863237858
@Zuckerle
Danke für deine Antwort. Ich sehe das ganze schon mit einer gewissen Gelassenheit. Ich suche einen Weg der mir die meiste Flexibilität erlaubt. Ich versuche schon im Vorlauf zur Schulung irgendwie das zusammenspiel von Ernährung, Bewegung und Medikamenten zu verstehen. Ich will mir das alles auch gerne alles vom Arzt erklären lassen und ich denke das ich auch eine gute Diabetologie gefunden habe. Ich lege aber auch Wert auf die Meinung der Menschen die schon Jahre oder gar Jahrzehnte mit der Diabetes leben und praktische Erfahrungen haben. Ich weiß z.B. wenn ich meinem Hausarzt gesagt hätte das ich einen BZ von unter 80 hatte dann würde der mich sofort von Insulin auf Kamillentee umstellen.;)
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Cracktros
Rang: Gastam 04.01.2017 18:43:37 | IP (Hash): 1250162692
[quote=Dirk B.;86163]I Schon Krass. Was gäbe es für Gründe (außer dem Beipackzettel und der Meinung de Arztes) die Injektionen NICHT aufzuteilen?
Ich habe schon mehrfach gelesen das einige Lantus auf 2 Injektionen aufteilen. I.[/quote]
Warum es nicht gern gesehen wird, wenn Lantus gesplittet wird?
Lantus ist ein Insulin mit einer Wirkdauer von ca 24 h. Allerdings wird diese Wirkungsdauer erst erreicht, wenn eine gewisse Menge Lantus injiziert wird. Das Splitte kann dazu führen, dass nur noch so wenig gespritzt wird, dass die Wirkdauer (von 24 h) nicht erreicht werden kann.
Für den Fall dass jemand über - 24 h - unterschiedlichen Insulinbedarf hat, gibt es andere Basalinsuline, die auch eine andere Wirkkurve - und eine kürzere Wirkdauer - zeigen. -
am 05.01.2017 00:02:51 | IP (Hash): 2114105592
Das Lantus hat nur eine knappe 24h Wirkdauer ( kann auch bei manchen nur
23h sein ). Deshalb zu splitten alle 12h macht eigentlich Sinn und zwar selbst
wenn jede einzelne 1/2 Dosis vielleicht nur 18h wirkt wegen dem kleineren
Volumen, hat es mit der Überschneidung von vielleicht 6h immer noch ein
besseres Kontinuum.
( Das Lantus sollte eine Wirkdauer von 28h haben mit den letzten 4h den Abfall
während das neugespritzte 4h braucht um seine effektive Dosis zu erreichen. )
Wenn man die Wirkung im Diagramm sieht, dann hat es zwischen 18h und 24h
einen ziemlichen Abfall in der Dosis beim Lantus.
Unser Arzt hatte uns sogar erwähnt, dass wenn es keine Umstände
machen würde, es besser wäre das Lantus alle 12h zu spritzen und
beim Lantus Packzettel ist diese Möglichkeit auch erwähnt, aber wir
hatten dann das Lantus immer nur Abends 7 Uhr gespritzt.
Wir hatten das Lantus, aber nun das Tresiba wo das keine Rolle mehr
spielt auch wenn man es alle 24h normalerweise spritzt, da man dieses wenn
es sein muss sogar nur alle 48h spritzen kann weil die Wirkdauer als wesentlich
länger um 42h ist und man deshalb die volle Wirkung erst nach der dritten
Spritze vom dritten Tag an hat und das heisst, dass man dann auch 3
Überschneidungen hat mit perfektem Kontinuum resultierend.
Manche beanstanden, dass es deswegen bei der Einstellung zeitaufwendiger
ist da man nur alle 4 Tage eine Anpassung vornehmen könne, aber hier
muss erwähnt werden, dass man beim Basal-Insulin sowieso nur eine
Veränderung pro Woche machen sollte damit der Metabolismus genügend
Zeit hat sich definitiv auf die Veränderung neu einzustellen.
Metabolismus Anpassungen können 3-5 Tage dauern.
.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 01:21:49. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 00:16:02 | IP (Hash): 546227330
Stimmt so nicht.
Tresiba baut sich über 3 d auf, muß dennoch 1 x in 24 h gespritzt werden.
Lediglich nach 3 d am 4. Tag anhand der Nüchternwerte kann eine Anpassung erfolgen, wohlgemerkt der täglichen Dosis. -
am 05.01.2017 00:23:55 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Before Du etwas als stimmt nicht deklarierst, dann solltest Du besser vorher die Tresiba
Publikation von Prof. Dr. Marc Donath genau lesen.
-
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 00:37:05 | IP (Hash): 546227330
Das hatten wir schon.
Und ich hatte dir ChrisP dieses Zitat genannt
http://www.medicalforum.ch/docs/smf/2013/48/de/smf-01718.pdf
Selber lesen: Seite 1 Spalte 2
"Den Patienten wird weiterhin empfohlen, sich täglich möglichst immer
zur gleichen Tageszeit Insulin zu injizieren." ...
Bei mir nicht nur Theorie sondern Praxis. -
am 05.01.2017 00:43:25 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Die Praxis von Dir hat man gut gesehen !
Die eigentliche Topic ist hier wegen dem Latus splitten, aber bei Dir . . . . . . . ?
Vielleicht solltest Du auch meinen Post besser lesen.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 00:48:18. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 00:50:07 | IP (Hash): 546227330
Stimmt.
Tresiba-Einwurf kam von dir.
Hilft dem Fragesteller echt nicht weiter - Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. -
am 05.01.2017 00:59:24 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Zur Erklärung hilft es doch, da aufgezeigt ist, dass man beim Lantus bei
24h spritzen keine wichtige Überschneidung hat, wo man beim Tresiba
sogar fortlaufend 3 Überschneidungen hat um das nötige Kontinuum
zu gewährleisten. Das ist halt Realität nicht Fantasiewelt.
.
-
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 01:31:03 | IP (Hash): 546227330
Doch keine Einsicht, Kenntnisse auch nicht. -
am 05.01.2017 01:41:49 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Du sprichst von Dir oder nicht ?
Führst halt Gespräche über Dich selbst.
Im allgemeinen ist es normal, dass bessere Erläuterungen
auch mittels Vergleichen gemacht werden, aber Du zeigst
dich hier wiedermal nur für zum Fremdschämen.
.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 10:42:17. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 10:10:02 | IP (Hash): 57787073
Na ich sehe schon das das Thema "splitten von Lantus" durchaus zu kontroversen führt. Also wenn ich das mal mit Laienhafter Logik betrachte:
Ich spritze 36IE Lantus am Abend (18h) irgendwann in der Nacht (gegen 4Uhr am Morgen) erreicht das Insulin seine höchste Wirkung die dann im laufe der folgenden Nachtstunden und im laufe des Tages bis zur neuen Injektion immer weiter abfällt und ich habe dann am Tag die "geringste" Insulinversorgung bevor ich um 18 Uhr die nächste Injektion mit 36IE spritze.
Im Moment ist das anscheinend noch unproblematisch da ich, mit wenigen Ausnahmen eine recht stabile BZ Kurve habe mit einigen Tendenzen nach oben und unten im vertretbaren Rahmen.
Wenn das Insulin irgendwann bei mir eine höhere Wirkung hat weil ich beispielsweise mein Gewicht reduziere, KH noch mehr vermeide mich mehr bewege. Kann/Muss ich die Insulin Menge reduzieren um nicht die Gefahr eines Hypos in der Nacht zu haben wie das von Jürgen beschrieben wurde.
Wenn ich das Insulin jetzt splitte klingt das was Peter schreibt eigentlich logisch. Ich habe mit der halben Menge Insulin zwar eine kürzere Wirkdauer bei geringerem Risiko eines Hypos in der Nacht weil die halt nur in meinem Fall nur 18IE spritze und die nächste 18IE am Morgen und habe dann die höchste Wirkung am Nachmittag nachdem in der Regel die meisten KH zu Mittag aufgenommen wurden. Kann Problematisch werden wenn ich wieder arbeite da ich einen großen Teil meines Geldes auf der Strasse verdiene (also mit fahrend mit dem Auto;)).
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen. Da stellt sich die Frage wie verändert man das am Sinnvollsten? Mit einem Schlag 4 Stunden Später spritzen oder nach und nach im Stunden oder Halbstundentakt die Injektion verschieben?
-
am 05.01.2017 10:38:16 | IP (Hash): 196518986
Dirk_B. schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen.
Hier denkst du falsch. Der BZ steigt auch ohne Essen am Morgen an. Gund dafür sind die Sresshormone, die der Körper am Morgen ausschüttet, damit wir richtig wach werden. Diese Hormone lassen den BZ auf jeden Fall ansteigen, du brauchst also kein BZ-Tal am Morgen abzufangen, wenn du Lantus möglichst spät spritzt.
Nachtrag wegen der dümmlichen Bemerkung von Peter2/ChrisP/... im nachfolgenden Beitrag:
Die Ausschüttung von BZ-steigernden Hormonen am Morgen passiert bei jedem normalen Menschen, unabhängig ob Diabetiker oder nicht. Beim Nichtdiabetiker (und vielleicht bei dem erfundenen Metformin-Ty1-Diabetes von ChrisP) gleicht das die BZ-Automatik natürlich aus, so dass es nicht zu einem BZ-Anstieg kommt. Bei uns Diabetikern ist so ein morgendlicher Anstieg sehr stark oder nicht ganz so stark ausgeprägt, aber in jedem Fall vorhanden. Das erklärt auch die besondere Bedeutung der Nüchternwerte. Diese Vorgänge sind jedem Diabetiker bestens bekannt. Durch Metformin wird übrigens bei Typ2-Diabetikern der morgendliche Anstieg gut gebremst, allerdings nicht so stark, dass du am Morgen ein BZ-Tal befürchten musst.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:21:53. Grund: . -
am 05.01.2017 10:40:11 | IP (Hash): 2114105592
Dirk
Bei z.B. Lantus kannst Du tägliche Zeitverscgiebungen von 1 bis max. 2 Stunden machen
ohne die geringsten Probleme zuhaben.
Wir hatten auch das Problem, weil wir das am Morgen spritzten, aber am Wochenende
oder im Urlaub deswegen nicht ausschlafen konnten und nach der Überlegung, dass
nach 6 Uhr Abends das Tagewerk beendet ist und abendliche Aktivitäten erst so um
8 Uhr beginnen, hatten wir uns dann für Abends 7 Uhr zum spritzen entschieden.
Das war OK
PS : Wir hatten keine morgendlichen Glukose-Erhöhungen,
auch keine Stresshormone um wach zu werden und sind
nach genügend Schlaf ohne Stress einfach aufgewacht.
.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 10:53:12. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:03:54 | IP (Hash): 57787073
Rainer schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen.
Hier denkst du falsch. Der BZ staigt auch ohne Essen am Morgen an. Gund dafür sind die Sresshormone, die der Körper am Morgen ausschüttet, damit wir richtig wach werden. Diese Hormone lassen den BZ auf jeden Fall ansteigen, du brauchst also kein BZ-Tal am Morgen abzufangen, wenn du Lantus möglichst spät spritzt.
Hallo Rainer, Stimmt. Ich hatte da mein einmaliges Erlebnis vorgestern im Kopf. Da war ich gegen 08:00 bei bei einem BZ von 88 und hatte in der Nacht ein bisschen Glukose zu mir genommen. Der Verlauf war da: 74 um 04:00 dann KH und 30min später ein BZ von 120 und um 07:45, da war ich durchaus schon aktiv, ein BZ von 88. ich war dann auch bis Mittag unter 100. Erst nach dem Mittagessen waren es dann mal kurzfristige 176 und am Abend nach dem Essen 136.
Ich war da nur in der Nacht von den 74 etwas (wie ich nun weiß unberechtigt) verunsichert da ich wusste das dieses die Zeit ist wo das Insulin am stärksten wirkt und ich mangels Erfahrung nicht wusste ob der noch weiter sinken kann.
Es würde Sinn machen wenn ich das Spritzen um 2 Stunden auf 20:00 verschiebe und habe dann die stärkste Wirkung des Lantus wenn ich, bedingt durch das Aufstehen, und den Beginn des Tages einen natürlich höheren BZ habe? -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:09:34 | IP (Hash): 57787073
Hi Peter,
Ich denke das ich das Spritzen auf 20:00 verschiebe und es zunächst mal bei einer Injektion belasse. Ich werde dann am Montag bei der Schulung dazu das eine oder andere mit der Diabetologin besprechen. Nun muss ich erstmal bei einer Freundin den Keller leerräumen helfen. Hier ist die Trave mal kurz über die Ufer geplätschert. Also werde ich meine Schwimmflügelchen raussuchen und dann mal schauen.;)
-
am 05.01.2017 11:20:41 | IP (Hash): 2114105592
Hi Dirk
Vielleicht nicht schlecht, wenn Du die Badehose auch nicht vergisst.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:22:14. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:35:26 | IP (Hash): 57787073
Verdammt - ich dachte einen Moment die Frauen vor dem Haus kreischen vor Begeisterung. War aber wohl doch das blanke entsetzen. :D
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:36:08. Grund: Korrektur -
am 05.01.2017 12:43:42 | IP (Hash): 2114105592
Dirk
Nachdem ich gesehen hatte, dass Du mit den BZ Werten etwas verunsicherst bist,
mache ich Dir etwas vertiefte Erläuterungen hierzu, welche ev. auch für Andere
noch interessant sein könnten.
Der normale BZ Wertbereich ist 70-100mg/dl wie allgemein gut bekannt.
100mg/dl ist also der einmal festgelegte Maximalwert des Normalen.
Nachdem seit über 50 Jahre das so ist, oder sein soll, wäre es eigentlich
interessant zu wissen wie im Detail genau es zu den 100 gekommen ist,
oder ist das so bestimmt weil 100 eine schöne gerade Zahl ist ?!
Gemäss akribischen Beobachtungen des Venenbildes der Füsse über Jahre
und auch bei mir mit altersbedingter Pre-Diabetes, ist aufgefallen, dass z.B.
der Grenzwert wo die Durchblutung noch intakt ist, ohne die geringsten
Schwellungen welche das Venenbild beeinträchtigen, eher bei 94-96mg/dl
liegt und die 100 als generös bereits der Anfang von Durchblutungsstörungen
ist ( Diabetes typischen Durchblutungsstörungen, bedingt durch erhöhte
Verzuckerung der Roten-Blutkörper welche dadurch zusammen kleben. ).
Schlussfolgernd ist daraus zu entnehmen, dass in der Praxis für irgendwelche
Diabetes-Massnahmen zum Erhöhen oder Senken des BZ man generell von 90mg/dl
ausgehen sollte als im oberen 1/3 des Normalbereichs und nicht vom einmal
bestimmten Maximalwert von 100mg/dl, um eine Handhabungssicherheit zu haben.
Bei meinem Sohn T1D mit dem Dexcom Continuous Glucose Monitoring Gerät,
führte das dazu, dass der obere Alarm auf 120mg/dl und der untere Alarm
auf 64mg/dl eingestellt wurde und das unter Berücksichtigung, dass beim
Sohn ein Würfelzucker von 5g eine BZ Erhöhung von 26-28mg/dl verursacht
und 1 Einheit Apidra eine BZ Reduktion von 28-30mg/dl verursacht und
so jeweils auf den BZ von um 90mg/dl als Ideal kommt und/oder
dort wenn möglich gehalten wird ( Die Malzeiten ausgenommen. ).
Zu den Hauptmahlzeiten sollte es so sein, dass wenn vor dem Essen der
BZ 90mg/dl war, nach 2 ½ Std. nachdem Essen es auch wieder 90mg/dl
sein sollten und man sonst wenn nötig korrigiert.
In der täglichen Praxis ist das natürlich nicht so einfach um einzuhalten.
Das hier soll nur der objektiven Erläuterung dienlich sein.
PS : Das hier kannst Du ausdrucken und dem Instruktor bei der Schulung
vorlegen, denn es könnte auch für solche interessant sein.
. -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 14:23:48 | IP (Hash): 57787073
Hi Peter,
Ich werde deinen Bericht auf jeden Fall mitnehmen. Ich überlege natürlich auch ob die Therapieform BOT für mich die richtige ist. Wenn ich wieder ans arbeiten komme sind meine Tage alles andere als geregelt. Und ich denke das BOT da doch einiges an Kontinuität verlangt.
-
am 05.01.2017 15:38:47 | IP (Hash): 361798095
Du könntest ja auch mal schauen, ob Du nicht vielleicht auf die nächsten paar Jahre bis für immer völlig ohne Medis zu Deinem alltäglich gesunden Blutzucker kommst, wenn Du Deinen Diabetes nach diesem Rezept von Prof. Taylor http://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#publicinformation zurück drehst?
Mit dem Ansatz hab ich meinen weit über 26 Jahre alten vor gut 3 Jahren auf immerhin weniger als 25% vom ursprünglichen Insulin-Bedarf schrumpfen können. Und ich bin mir sicher, dass ich damit noch vor 20 Jahren für heute NULL Medis bei alltäglich gesundem BZ hätte sorgen können.
Wenn Du’s machst, kannst Du schon nach ner guten Woche sehen, wie gesund Du Deinen BZ ohne Medis schaffen wirst. Und höchstwahrscheinlich wirst Du dich nach den ersten 3 bescheidenen Tagen von da an super fit dabei fühlen :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 17:57:35 | IP (Hash): 57787073
Hallo Jürgen,
Ich weiß das das sicher ein netter Ansatz ist. Nur wenn ich den Beispiel Essensplan lese... - Sorry aber da bieten die Verpackungschips meiner letzten Elektrolieferung ein größeres kulinarisches Erlebnis;). Das ist so gar nicht meins.
Ich weiß auch aus der Vergangenheit das ich das so machen muss wie das für mich passt. Ich weiß gar nicht ob ich das schon mal geschrieben habe aber ich war vor ca. 12 Jahren als ich noch in NRW lebte so weit das mir Diabetes T2 diagnostiziert wurde. Bei weiten nicht mit der Ausprägung wie nun. Das wurde damals mit Metformin behandelt. Ich habe dann von 165kg auf 100kg innerhalb von 11 Monaten Gewicht reduziert und konnte dann meine Medikamente vollständig einstampfen und ich dachte alles ist wieder gut. Ich habe mein Gewicht auch schön gehalten. Dann kamen der Ortswechsel von NRW nach SH der damit verbundene Jobwechsel einige persönliche Niederschläge. Stress, Rückfall in alte Gewohnheiten , kein Sport mehr, Jojo wieder 50kg drauf. Und da begann eigentlich mein Kampf. Ich konnte mein Gewicht nicht mehr halten geschweige denn reduzieren. Ich hatte Dauerhunger auch wenn ich gerade gegessen hatte. Ich war schlapp ob ich nun gegessen hatte oder nicht. Das ganze ging soweit bis mein Chef sagte: du gehst JETZT zum Arzt oder ich schmeiße dich raus.
Klingt sicher hart aber letztlich denke ich das ich in wenigen Jahren sicherlich mit dem schon erwähnten Herrn mit der Sense gegangen wäre. Ich weiß und merke jetzt schon das ich es wieder schaffen werde zumindest einen gutes Stück in Richtung meines Wohlfühlgewichtes (100kg) zu gehen. Es ist auch nicht so das ich das nicht zwischendurch auch intensiv versucht hätte. Aber erst mit der Medikation von Insulin und Metformin bewegt sich das ganze wieder. Ich habe bereits im ersten Monat ohne Mühe 8 Kg abgenommen. Und das mit der Methode die zu mir passt. Wenn ich erst wieder soweit bin das ich mich wieder schneller bewegen kann als unser Oma dann geht das richtig fix mit dem Abnehmen.
Ich weiß aber nicht ob eine Bauchspeicheldrüse die kein Insulin mehr produziert damit irgendwann mal wieder anfängt Insulin zu produzieren und dann auch dabei bleibt wenn man sich nicht streng an eine "ich esse ab heute nur noch Luft" Diät hält.
Im Moment steht für mich die Reduktion von Medikamenten bei Erhalt von einem gewissen Maß an Lebensqualität für mich im Vordergrund. Ich bin dafür bereit zwischen den Events die das leben so bietet mich zurückzunehmen und die eine oder andere bittere Pille zu schlucken oder zu spritzen - wenn sie denn hilft.
Ich weiß aus Erfahrung das das was dem einen hilft dem anderen noch lange nicht hilft weil er das einfach nicht dauerhaft umsetzen kann. Ich habe vor 18 Jahren das rauchen aufgehört. Von 60 auf 0 von jetzt auf gleich.
ich weiß nicht ob du rauchst. Aber wenn du mich fragst wie schafft man das, dann werde ich dir sagen ausmachen und fertig. Und ich kann dir glaubhaft versichern das eine Methode ist die definitiv funktioniert. Aber ob das für dich klappt?
Also viele Worte für wenig Aussage: Ohne das probiert zu haben kann ich schon nach den ersten Sätzen die da gelesen habe sagen "nicht mit mir". Aber ich bin sicher das viele andere das schaffen und das regelmäßig wiederholen und auch Erfolg damit haben. Die Studie besagt aber auch das der niedirge BMI nicht unbedingt ein Garant ist für eine ausreichende und funktionierende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse und Leber Ist. Als ich abgenommen habe war bei 100kg das Ende erreicht. Das war meine Bikinifigur. Aber ich war damit alles andere als Zart. Ich nicht bin mit 186cm nicht so ganz klein und habe NATÜRLICH auch die berühmten schweren Knochen.;) Aber immer noch keinen gesunden BMI.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 18:13:47. Grund: Korrektur -
am 05.01.2017 18:10:26 | IP (Hash): 361798095
Gelesen und akzeptiert. Mit dem Rauchen aufhören hab ich damals in 73 oder 74 auch so gemacht.
Daumendrück :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 18:19:46 | IP (Hash): 57787073
Aber das soll nicht bedeuten das ich nicht für jeden Tipp dankbar bin. Denn ich weiß auch das es der Austausch ist der einem manchmal den Weg zeigt wo man sagt: Das geht für mich.
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Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 19:25:10 | IP (Hash): 2048543983
Dirk schrieb:
Na ich sehe schon das das Thema "splitten von Lantus" durchaus zu kontroversen führt. Also wenn ich das mal mit Laienhafter Logik betrachte:
Ich spritze 36IE Lantus am Abend (18h) irgendwann in der Nacht (gegen 4Uhr am Morgen) erreicht das Insulin seine höchste Wirkung die dann im laufe der folgenden Nachtstunden und im laufe des Tages bis zur neuen Injektion immer weiter abfällt und ich habe dann am Tag die "geringste" Insulinversorgung bevor ich um 18 Uhr die nächste Injektion mit 36IE spritze.
Im Moment ist das anscheinend noch unproblematisch da ich, mit wenigen Ausnahmen eine recht stabile BZ Kurve habe mit einigen Tendenzen nach oben und unten im vertretbaren Rahmen.
Wenn ich das Insulin jetzt splitte klingt das was Peter schreibt eigentlich logisch. Kann Problematisch werden wenn ich wieder arbeite da ich einen großen Teil meines Geldes auf der Strasse verdiene (also mit fahrend mit dem Auto;)).
Hallo Dirk,
Lantus ist eigentlich ein ideales Langzeitinsulin für dich, auch für deine Berufsfahrertätigkeit.
Theoretisch ist das Wirkmaximum schon nach 4 h erreicht, bleibt gleichmäßig und fällt nach ca. 20 h wieder ab - siehe 2te Kurve http://www.diabetespraxis.at/die-behandlung/insulin-spritzen/langsam-wirkendes-insulin.html.
Um auch den Morgenanstieg des Blutzuckers der 'Aufwachhormone' (nicht unbedingt Stresshormone) abzufangen, wird vielfach die Spritzzeit ca. 22 Uhr (vorm Schlafengehen) empfohlen.
Auf jeden Fall sollte dann die Wirkung des Lantus über den Tag gleichmäßig sein.
Die Menge an Lantus erscheint mir außerdem recht hoch mit 36 IE, die brauche ich noch nicht mal mit in Summe Basal/Bolus-Insulin.
Du nimmst ja außerdem auch Metformin in hoher Dosis 2 x am Tag.
Die Wirkung lässt sich nicht so einfach einschätzen in Bezug zu unterschiedlichen KH-Mengen in deinen Mahlzeiten.
Ev. würde auch eine Dosis-Anpassung (Verringerung) vom Lantus und auch des Metformins helfen.
In deinem Berufsalltag wäre für dich - solange es geht - Metformin leichter händelbar.
Mahlzeiteninsulin geht zwar individueller auf die Mahlzeiten ein, erfordert dennoch Aufwand u.a.m.
Der 74er Blutzuckerwert hat dich beunruhigt.
Aber eine Unterzuckerung war das noch nicht. Die Grenze liegt bei 60 mg/dl (Hyposchulung), in der ersten Schulung kamen die Vortragenden mit einem 'kurzen Zeitfenster zum Handeln' bei 50 mg/dl. Das kannst du aber auch selbst erkennen, weil du zum Wiederwohlfühlen nur 1 Traubenzucker gebraucht hast. Bei Unterzucker werden jedoch bis zu 6 Traubenzucker (3 BE) empfohlen.
Mit wirklich tiefen Werten stand der Sensenmann noch nicht vor meinem Bett.
Bei mir ist es jedenfalls so, daß ich unruhig wach werde und klatschnass geschwitzt bin - mit 2 - 3 Dextros (1,5 BE) und viieeel Wasser zum Heruntersprülen gegenregulieren kann. Durch das Schwitzen viel Energie verloren, rolle ich mich dann eher mit Schüttelfrost in meine Bettdecke und schlafe erschöpft wieder ein.
Habe als Basalinsulin Levemir, das morgens und abends gespritzt wird - lässt sich für mich besser einschätzen. Teile auf in morgens 7 Einheiten (für langen Tag) und 5 Einheiten für die Nacht einschl. Morgenanstieg.
Herzliche Grüße aus NRW in den hohen Norden
Elfe
In NRW eher glimpfliche Wetterlage hoffe ich für dich, daß dein Zuhause nicht überflutet wurde und/oder du vom Sturm verweht wurdest. Und Applaus Applaus für deine soziale Ader beim Helfen des Überschwemmungsopfers :-)
Bearbeitet von User am 05.01.2017 19:42:31. Grund: . -
am 05.01.2017 19:43:23 | IP (Hash): 361798095
@elfe
36 IE Lantus sind für Typ2 eher wenig, 80-100 sehr viel häufiger und der Hauptgrund für den Erfolg vom Toujeo, weil das mit nem Drittel vom Platz im Fell auskommt.
Spritze selbst morgens und abends je 8 IE Lantus. Mit 16 IE auf einmal am Abend komme ich in der 2. Nachthälfte unter 60 und auch ab und zu mal unter 50. Mit den 8 IEs hab ich so ab Mitternacht nen schön waagerechten Verlauf um 80, der erst mit meinem Aufstehen ähnlich senkrecht ansteigt.
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Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 19:51:40 | IP (Hash): 57787073
Hi Elfe,
Ich werde mal am Montag bei der ersten Schulung die Ohren aufstellen und die Frau Doktor mit ordentlich Fragen traktieren,;) Ich bin kein Berufskraftfahrer mehr (das war ich 22 Jahre Lang) nun arbeite ich in einer Marketing Agentur quasi als MFA also Mädchen für alles oder auf English GFA ;)). Und wir machen da vieles für sehr bekannte Firmen aus dem Hard- und Softwarebereich und das Europaweit und da muss vieles oft schnell gehen. Da ich einer derjenigen bin die dann immer mit großem Gepäck reisen muss ich das alles auf der Straße erledigen.
Vom Hochwasser blieb ich verschont. Ich lebe hier auf dem Berg, Also 2 Meter über NN.:D In der Stadt hat es nur die Untertraveanlieger erwischt. Aber selbst dem Herrn Niederegger seine Marzipanbude blieb verschont. Da habe ich in NWR schon schlimmeres erlebt.;) -
Elfe
Rang: Gastam 06.01.2017 00:21:08 | IP (Hash): 2048543983
Hallo Dirk,
Montag ist ja schon überübermorgen, also bald.
Bei meinen Schulungen waren jedoch Diabetesassistentinnen Referenten. Inhalte waren Ernährung, Bestandteile zur Blutzuckererhöhung (Kohlenhydrate, Zucker, Stärke) und andere Faktoren wie Bewegung zur Senkung, u.a.m..
Medikament/Insulin, Dosis wird unabhängig davon mit dem Arzt bestimmt.
Dennoch kannst du in der Schulung selbstverständlich Fragen stellen und Antworten erwarten.
Gruß Elfe
von einem NRW-Hügel ;-)
Bearbeitet von User am 06.01.2017 01:18:48. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 06.01.2017 08:45:34 | IP (Hash): 1172938338
Hallooo - Ich bin gesetzlich Versichert. Da werden die sich das nicht erlauben. Unter Chefarzt und Einzelberatung können die das mal gleich vergessen.;)
Ich denke, da eine der Ärztinnen der Praxis sagte "Ich sehe sie ja dann am Montag bei "meiner" Schulung" das diese dann auch dabei ist.
Aber ich bin sicher das das vermittelte Wissen von einer Assistentin ausreicht um mich für ein weiteres Arztgespräch vorzubereiten oder fragen ganz einfach auszuräumen.
In welcher Region aus NRW lebst du den? Ich habe in Wuppertal, Neviges (Velbert), Dortmund und Dülmen gewohnt.
Liebe Grüße
Dirk
Bearbeitet von User am 06.01.2017 13:52:10. Grund: Korr. -
Elfe
Rang: Gastam 06.01.2017 16:10:28 | IP (Hash): 2048543983
Hallo Dirk,
wünsche dir viel Erfolg am Montag.
Ist das ein einmaliger Termin oder sind da mehrere ?
Für die Intensivierte Insulintherapie (mit zwei Insulinen) ging die Schulung bei mir über sieben Treffen.
Liebe Grüße aus dem fröhlichen Rheinland
Elfe -
Dibein
Rang: Gastam 06.01.2017 16:52:16 | IP (Hash): 1172938338
Hi Elfe,
Neee - Das sind schon mehrere, ich meine 6 Termine, in Wochenfolge. Was was ich alles an Infos brauche ist ganz sicher nicht in 4 oder 5 Stunden erzählt;). Ich bin so der Typ der eigentlich solange nicht zum Arzt geht wie der Kopp noch an zwei oder drei Kabeln hängt. Aber wenn ich mich einmal entschlossen habe dann soll der sich mal schön warm anziehen.;)
OT: Ah das Rheinland ist mir wohl geläufig;) In meiner Kraftfahrer Zeit (Nahverkehr) war ich oft und gerne da unterwegs. Viel in Monheim bei einem namhaften Dachsteinhersteller oder in Brüggen/Bracht da gibt es dann die vielen Tondachsteinhersteller. Aber natürlich kenne ich auch Kölln, Aachen und das Rheinland bis nach Kleve und Emmerich ruf oder runter wo ich dann viel für die Dachdecker aus der Region Dachsteine angeliefert und bis aufs Dach gebaggert habe.