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Überrascht und Ratlos
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am 05.01.2017 00:43:25 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Die Praxis von Dir hat man gut gesehen !
Die eigentliche Topic ist hier wegen dem Latus splitten, aber bei Dir . . . . . . . ?
Vielleicht solltest Du auch meinen Post besser lesen.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 00:48:18. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 00:50:07 | IP (Hash): 546227330
Stimmt.
Tresiba-Einwurf kam von dir.
Hilft dem Fragesteller echt nicht weiter - Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. -
am 05.01.2017 00:59:24 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Zur Erklärung hilft es doch, da aufgezeigt ist, dass man beim Lantus bei
24h spritzen keine wichtige Überschneidung hat, wo man beim Tresiba
sogar fortlaufend 3 Überschneidungen hat um das nötige Kontinuum
zu gewährleisten. Das ist halt Realität nicht Fantasiewelt.
.
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Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 01:31:03 | IP (Hash): 546227330
Doch keine Einsicht, Kenntnisse auch nicht. -
am 05.01.2017 01:41:49 | IP (Hash): 2114105592
Elfe
Du sprichst von Dir oder nicht ?
Führst halt Gespräche über Dich selbst.
Im allgemeinen ist es normal, dass bessere Erläuterungen
auch mittels Vergleichen gemacht werden, aber Du zeigst
dich hier wiedermal nur für zum Fremdschämen.
.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 10:42:17. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 10:10:02 | IP (Hash): 57787073
Na ich sehe schon das das Thema "splitten von Lantus" durchaus zu kontroversen führt. Also wenn ich das mal mit Laienhafter Logik betrachte:
Ich spritze 36IE Lantus am Abend (18h) irgendwann in der Nacht (gegen 4Uhr am Morgen) erreicht das Insulin seine höchste Wirkung die dann im laufe der folgenden Nachtstunden und im laufe des Tages bis zur neuen Injektion immer weiter abfällt und ich habe dann am Tag die "geringste" Insulinversorgung bevor ich um 18 Uhr die nächste Injektion mit 36IE spritze.
Im Moment ist das anscheinend noch unproblematisch da ich, mit wenigen Ausnahmen eine recht stabile BZ Kurve habe mit einigen Tendenzen nach oben und unten im vertretbaren Rahmen.
Wenn das Insulin irgendwann bei mir eine höhere Wirkung hat weil ich beispielsweise mein Gewicht reduziere, KH noch mehr vermeide mich mehr bewege. Kann/Muss ich die Insulin Menge reduzieren um nicht die Gefahr eines Hypos in der Nacht zu haben wie das von Jürgen beschrieben wurde.
Wenn ich das Insulin jetzt splitte klingt das was Peter schreibt eigentlich logisch. Ich habe mit der halben Menge Insulin zwar eine kürzere Wirkdauer bei geringerem Risiko eines Hypos in der Nacht weil die halt nur in meinem Fall nur 18IE spritze und die nächste 18IE am Morgen und habe dann die höchste Wirkung am Nachmittag nachdem in der Regel die meisten KH zu Mittag aufgenommen wurden. Kann Problematisch werden wenn ich wieder arbeite da ich einen großen Teil meines Geldes auf der Strasse verdiene (also mit fahrend mit dem Auto;)).
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen. Da stellt sich die Frage wie verändert man das am Sinnvollsten? Mit einem Schlag 4 Stunden Später spritzen oder nach und nach im Stunden oder Halbstundentakt die Injektion verschieben?
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am 05.01.2017 10:38:16 | IP (Hash): 196518986
Dirk_B. schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen.
Hier denkst du falsch. Der BZ steigt auch ohne Essen am Morgen an. Gund dafür sind die Sresshormone, die der Körper am Morgen ausschüttet, damit wir richtig wach werden. Diese Hormone lassen den BZ auf jeden Fall ansteigen, du brauchst also kein BZ-Tal am Morgen abzufangen, wenn du Lantus möglichst spät spritzt.
Nachtrag wegen der dümmlichen Bemerkung von Peter2/ChrisP/... im nachfolgenden Beitrag:
Die Ausschüttung von BZ-steigernden Hormonen am Morgen passiert bei jedem normalen Menschen, unabhängig ob Diabetiker oder nicht. Beim Nichtdiabetiker (und vielleicht bei dem erfundenen Metformin-Ty1-Diabetes von ChrisP) gleicht das die BZ-Automatik natürlich aus, so dass es nicht zu einem BZ-Anstieg kommt. Bei uns Diabetikern ist so ein morgendlicher Anstieg sehr stark oder nicht ganz so stark ausgeprägt, aber in jedem Fall vorhanden. Das erklärt auch die besondere Bedeutung der Nüchternwerte. Diese Vorgänge sind jedem Diabetiker bestens bekannt. Durch Metformin wird übrigens bei Typ2-Diabetikern der morgendliche Anstieg gut gebremst, allerdings nicht so stark, dass du am Morgen ein BZ-Tal befürchten musst.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:21:53. Grund: . -
am 05.01.2017 10:40:11 | IP (Hash): 2114105592
Dirk
Bei z.B. Lantus kannst Du tägliche Zeitverscgiebungen von 1 bis max. 2 Stunden machen
ohne die geringsten Probleme zuhaben.
Wir hatten auch das Problem, weil wir das am Morgen spritzten, aber am Wochenende
oder im Urlaub deswegen nicht ausschlafen konnten und nach der Überlegung, dass
nach 6 Uhr Abends das Tagewerk beendet ist und abendliche Aktivitäten erst so um
8 Uhr beginnen, hatten wir uns dann für Abends 7 Uhr zum spritzen entschieden.
Das war OK
PS : Wir hatten keine morgendlichen Glukose-Erhöhungen,
auch keine Stresshormone um wach zu werden und sind
nach genügend Schlaf ohne Stress einfach aufgewacht.
.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 10:53:12. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:03:54 | IP (Hash): 57787073
Rainer schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre ich belasse es bei einer Injektion verschiebe diese aber auf später am Abend um den Zeitpunkt der höchsten Wirkung am Morgen zu haben. funktioniert dann wenn ich sicher am Morgen Frühstücke oder in anderer Form KH zu mir nehme um das BZ Tal abzufangen.
Hier denkst du falsch. Der BZ staigt auch ohne Essen am Morgen an. Gund dafür sind die Sresshormone, die der Körper am Morgen ausschüttet, damit wir richtig wach werden. Diese Hormone lassen den BZ auf jeden Fall ansteigen, du brauchst also kein BZ-Tal am Morgen abzufangen, wenn du Lantus möglichst spät spritzt.
Hallo Rainer, Stimmt. Ich hatte da mein einmaliges Erlebnis vorgestern im Kopf. Da war ich gegen 08:00 bei bei einem BZ von 88 und hatte in der Nacht ein bisschen Glukose zu mir genommen. Der Verlauf war da: 74 um 04:00 dann KH und 30min später ein BZ von 120 und um 07:45, da war ich durchaus schon aktiv, ein BZ von 88. ich war dann auch bis Mittag unter 100. Erst nach dem Mittagessen waren es dann mal kurzfristige 176 und am Abend nach dem Essen 136.
Ich war da nur in der Nacht von den 74 etwas (wie ich nun weiß unberechtigt) verunsichert da ich wusste das dieses die Zeit ist wo das Insulin am stärksten wirkt und ich mangels Erfahrung nicht wusste ob der noch weiter sinken kann.
Es würde Sinn machen wenn ich das Spritzen um 2 Stunden auf 20:00 verschiebe und habe dann die stärkste Wirkung des Lantus wenn ich, bedingt durch das Aufstehen, und den Beginn des Tages einen natürlich höheren BZ habe? -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:09:34 | IP (Hash): 57787073
Hi Peter,
Ich denke das ich das Spritzen auf 20:00 verschiebe und es zunächst mal bei einer Injektion belasse. Ich werde dann am Montag bei der Schulung dazu das eine oder andere mit der Diabetologin besprechen. Nun muss ich erstmal bei einer Freundin den Keller leerräumen helfen. Hier ist die Trave mal kurz über die Ufer geplätschert. Also werde ich meine Schwimmflügelchen raussuchen und dann mal schauen.;)
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am 05.01.2017 11:20:41 | IP (Hash): 2114105592
Hi Dirk
Vielleicht nicht schlecht, wenn Du die Badehose auch nicht vergisst.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:22:14. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 11:35:26 | IP (Hash): 57787073
Verdammt - ich dachte einen Moment die Frauen vor dem Haus kreischen vor Begeisterung. War aber wohl doch das blanke entsetzen. :D
Bearbeitet von User am 05.01.2017 11:36:08. Grund: Korrektur -
am 05.01.2017 12:43:42 | IP (Hash): 2114105592
Dirk
Nachdem ich gesehen hatte, dass Du mit den BZ Werten etwas verunsicherst bist,
mache ich Dir etwas vertiefte Erläuterungen hierzu, welche ev. auch für Andere
noch interessant sein könnten.
Der normale BZ Wertbereich ist 70-100mg/dl wie allgemein gut bekannt.
100mg/dl ist also der einmal festgelegte Maximalwert des Normalen.
Nachdem seit über 50 Jahre das so ist, oder sein soll, wäre es eigentlich
interessant zu wissen wie im Detail genau es zu den 100 gekommen ist,
oder ist das so bestimmt weil 100 eine schöne gerade Zahl ist ?!
Gemäss akribischen Beobachtungen des Venenbildes der Füsse über Jahre
und auch bei mir mit altersbedingter Pre-Diabetes, ist aufgefallen, dass z.B.
der Grenzwert wo die Durchblutung noch intakt ist, ohne die geringsten
Schwellungen welche das Venenbild beeinträchtigen, eher bei 94-96mg/dl
liegt und die 100 als generös bereits der Anfang von Durchblutungsstörungen
ist ( Diabetes typischen Durchblutungsstörungen, bedingt durch erhöhte
Verzuckerung der Roten-Blutkörper welche dadurch zusammen kleben. ).
Schlussfolgernd ist daraus zu entnehmen, dass in der Praxis für irgendwelche
Diabetes-Massnahmen zum Erhöhen oder Senken des BZ man generell von 90mg/dl
ausgehen sollte als im oberen 1/3 des Normalbereichs und nicht vom einmal
bestimmten Maximalwert von 100mg/dl, um eine Handhabungssicherheit zu haben.
Bei meinem Sohn T1D mit dem Dexcom Continuous Glucose Monitoring Gerät,
führte das dazu, dass der obere Alarm auf 120mg/dl und der untere Alarm
auf 64mg/dl eingestellt wurde und das unter Berücksichtigung, dass beim
Sohn ein Würfelzucker von 5g eine BZ Erhöhung von 26-28mg/dl verursacht
und 1 Einheit Apidra eine BZ Reduktion von 28-30mg/dl verursacht und
so jeweils auf den BZ von um 90mg/dl als Ideal kommt und/oder
dort wenn möglich gehalten wird ( Die Malzeiten ausgenommen. ).
Zu den Hauptmahlzeiten sollte es so sein, dass wenn vor dem Essen der
BZ 90mg/dl war, nach 2 ½ Std. nachdem Essen es auch wieder 90mg/dl
sein sollten und man sonst wenn nötig korrigiert.
In der täglichen Praxis ist das natürlich nicht so einfach um einzuhalten.
Das hier soll nur der objektiven Erläuterung dienlich sein.
PS : Das hier kannst Du ausdrucken und dem Instruktor bei der Schulung
vorlegen, denn es könnte auch für solche interessant sein.
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Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 14:23:48 | IP (Hash): 57787073
Hi Peter,
Ich werde deinen Bericht auf jeden Fall mitnehmen. Ich überlege natürlich auch ob die Therapieform BOT für mich die richtige ist. Wenn ich wieder ans arbeiten komme sind meine Tage alles andere als geregelt. Und ich denke das BOT da doch einiges an Kontinuität verlangt.
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am 05.01.2017 15:38:47 | IP (Hash): 361798095
Du könntest ja auch mal schauen, ob Du nicht vielleicht auf die nächsten paar Jahre bis für immer völlig ohne Medis zu Deinem alltäglich gesunden Blutzucker kommst, wenn Du Deinen Diabetes nach diesem Rezept von Prof. Taylor http://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#publicinformation zurück drehst?
Mit dem Ansatz hab ich meinen weit über 26 Jahre alten vor gut 3 Jahren auf immerhin weniger als 25% vom ursprünglichen Insulin-Bedarf schrumpfen können. Und ich bin mir sicher, dass ich damit noch vor 20 Jahren für heute NULL Medis bei alltäglich gesundem BZ hätte sorgen können.
Wenn Du’s machst, kannst Du schon nach ner guten Woche sehen, wie gesund Du Deinen BZ ohne Medis schaffen wirst. Und höchstwahrscheinlich wirst Du dich nach den ersten 3 bescheidenen Tagen von da an super fit dabei fühlen :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 17:57:35 | IP (Hash): 57787073
Hallo Jürgen,
Ich weiß das das sicher ein netter Ansatz ist. Nur wenn ich den Beispiel Essensplan lese... - Sorry aber da bieten die Verpackungschips meiner letzten Elektrolieferung ein größeres kulinarisches Erlebnis;). Das ist so gar nicht meins.
Ich weiß auch aus der Vergangenheit das ich das so machen muss wie das für mich passt. Ich weiß gar nicht ob ich das schon mal geschrieben habe aber ich war vor ca. 12 Jahren als ich noch in NRW lebte so weit das mir Diabetes T2 diagnostiziert wurde. Bei weiten nicht mit der Ausprägung wie nun. Das wurde damals mit Metformin behandelt. Ich habe dann von 165kg auf 100kg innerhalb von 11 Monaten Gewicht reduziert und konnte dann meine Medikamente vollständig einstampfen und ich dachte alles ist wieder gut. Ich habe mein Gewicht auch schön gehalten. Dann kamen der Ortswechsel von NRW nach SH der damit verbundene Jobwechsel einige persönliche Niederschläge. Stress, Rückfall in alte Gewohnheiten , kein Sport mehr, Jojo wieder 50kg drauf. Und da begann eigentlich mein Kampf. Ich konnte mein Gewicht nicht mehr halten geschweige denn reduzieren. Ich hatte Dauerhunger auch wenn ich gerade gegessen hatte. Ich war schlapp ob ich nun gegessen hatte oder nicht. Das ganze ging soweit bis mein Chef sagte: du gehst JETZT zum Arzt oder ich schmeiße dich raus.
Klingt sicher hart aber letztlich denke ich das ich in wenigen Jahren sicherlich mit dem schon erwähnten Herrn mit der Sense gegangen wäre. Ich weiß und merke jetzt schon das ich es wieder schaffen werde zumindest einen gutes Stück in Richtung meines Wohlfühlgewichtes (100kg) zu gehen. Es ist auch nicht so das ich das nicht zwischendurch auch intensiv versucht hätte. Aber erst mit der Medikation von Insulin und Metformin bewegt sich das ganze wieder. Ich habe bereits im ersten Monat ohne Mühe 8 Kg abgenommen. Und das mit der Methode die zu mir passt. Wenn ich erst wieder soweit bin das ich mich wieder schneller bewegen kann als unser Oma dann geht das richtig fix mit dem Abnehmen.
Ich weiß aber nicht ob eine Bauchspeicheldrüse die kein Insulin mehr produziert damit irgendwann mal wieder anfängt Insulin zu produzieren und dann auch dabei bleibt wenn man sich nicht streng an eine "ich esse ab heute nur noch Luft" Diät hält.
Im Moment steht für mich die Reduktion von Medikamenten bei Erhalt von einem gewissen Maß an Lebensqualität für mich im Vordergrund. Ich bin dafür bereit zwischen den Events die das leben so bietet mich zurückzunehmen und die eine oder andere bittere Pille zu schlucken oder zu spritzen - wenn sie denn hilft.
Ich weiß aus Erfahrung das das was dem einen hilft dem anderen noch lange nicht hilft weil er das einfach nicht dauerhaft umsetzen kann. Ich habe vor 18 Jahren das rauchen aufgehört. Von 60 auf 0 von jetzt auf gleich.
ich weiß nicht ob du rauchst. Aber wenn du mich fragst wie schafft man das, dann werde ich dir sagen ausmachen und fertig. Und ich kann dir glaubhaft versichern das eine Methode ist die definitiv funktioniert. Aber ob das für dich klappt?
Also viele Worte für wenig Aussage: Ohne das probiert zu haben kann ich schon nach den ersten Sätzen die da gelesen habe sagen "nicht mit mir". Aber ich bin sicher das viele andere das schaffen und das regelmäßig wiederholen und auch Erfolg damit haben. Die Studie besagt aber auch das der niedirge BMI nicht unbedingt ein Garant ist für eine ausreichende und funktionierende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse und Leber Ist. Als ich abgenommen habe war bei 100kg das Ende erreicht. Das war meine Bikinifigur. Aber ich war damit alles andere als Zart. Ich nicht bin mit 186cm nicht so ganz klein und habe NATÜRLICH auch die berühmten schweren Knochen.;) Aber immer noch keinen gesunden BMI.
Bearbeitet von User am 05.01.2017 18:13:47. Grund: Korrektur -
am 05.01.2017 18:10:26 | IP (Hash): 361798095
Gelesen und akzeptiert. Mit dem Rauchen aufhören hab ich damals in 73 oder 74 auch so gemacht.
Daumendrück :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 18:19:46 | IP (Hash): 57787073
Aber das soll nicht bedeuten das ich nicht für jeden Tipp dankbar bin. Denn ich weiß auch das es der Austausch ist der einem manchmal den Weg zeigt wo man sagt: Das geht für mich.
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Elfe
Rang: Gastam 05.01.2017 19:25:10 | IP (Hash): 2048543983
Dirk schrieb:
Na ich sehe schon das das Thema "splitten von Lantus" durchaus zu kontroversen führt. Also wenn ich das mal mit Laienhafter Logik betrachte:
Ich spritze 36IE Lantus am Abend (18h) irgendwann in der Nacht (gegen 4Uhr am Morgen) erreicht das Insulin seine höchste Wirkung die dann im laufe der folgenden Nachtstunden und im laufe des Tages bis zur neuen Injektion immer weiter abfällt und ich habe dann am Tag die "geringste" Insulinversorgung bevor ich um 18 Uhr die nächste Injektion mit 36IE spritze.
Im Moment ist das anscheinend noch unproblematisch da ich, mit wenigen Ausnahmen eine recht stabile BZ Kurve habe mit einigen Tendenzen nach oben und unten im vertretbaren Rahmen.
Wenn ich das Insulin jetzt splitte klingt das was Peter schreibt eigentlich logisch. Kann Problematisch werden wenn ich wieder arbeite da ich einen großen Teil meines Geldes auf der Strasse verdiene (also mit fahrend mit dem Auto;)).
Hallo Dirk,
Lantus ist eigentlich ein ideales Langzeitinsulin für dich, auch für deine Berufsfahrertätigkeit.
Theoretisch ist das Wirkmaximum schon nach 4 h erreicht, bleibt gleichmäßig und fällt nach ca. 20 h wieder ab - siehe 2te Kurve http://www.diabetespraxis.at/die-behandlung/insulin-spritzen/langsam-wirkendes-insulin.html.
Um auch den Morgenanstieg des Blutzuckers der 'Aufwachhormone' (nicht unbedingt Stresshormone) abzufangen, wird vielfach die Spritzzeit ca. 22 Uhr (vorm Schlafengehen) empfohlen.
Auf jeden Fall sollte dann die Wirkung des Lantus über den Tag gleichmäßig sein.
Die Menge an Lantus erscheint mir außerdem recht hoch mit 36 IE, die brauche ich noch nicht mal mit in Summe Basal/Bolus-Insulin.
Du nimmst ja außerdem auch Metformin in hoher Dosis 2 x am Tag.
Die Wirkung lässt sich nicht so einfach einschätzen in Bezug zu unterschiedlichen KH-Mengen in deinen Mahlzeiten.
Ev. würde auch eine Dosis-Anpassung (Verringerung) vom Lantus und auch des Metformins helfen.
In deinem Berufsalltag wäre für dich - solange es geht - Metformin leichter händelbar.
Mahlzeiteninsulin geht zwar individueller auf die Mahlzeiten ein, erfordert dennoch Aufwand u.a.m.
Der 74er Blutzuckerwert hat dich beunruhigt.
Aber eine Unterzuckerung war das noch nicht. Die Grenze liegt bei 60 mg/dl (Hyposchulung), in der ersten Schulung kamen die Vortragenden mit einem 'kurzen Zeitfenster zum Handeln' bei 50 mg/dl. Das kannst du aber auch selbst erkennen, weil du zum Wiederwohlfühlen nur 1 Traubenzucker gebraucht hast. Bei Unterzucker werden jedoch bis zu 6 Traubenzucker (3 BE) empfohlen.
Mit wirklich tiefen Werten stand der Sensenmann noch nicht vor meinem Bett.
Bei mir ist es jedenfalls so, daß ich unruhig wach werde und klatschnass geschwitzt bin - mit 2 - 3 Dextros (1,5 BE) und viieeel Wasser zum Heruntersprülen gegenregulieren kann. Durch das Schwitzen viel Energie verloren, rolle ich mich dann eher mit Schüttelfrost in meine Bettdecke und schlafe erschöpft wieder ein.
Habe als Basalinsulin Levemir, das morgens und abends gespritzt wird - lässt sich für mich besser einschätzen. Teile auf in morgens 7 Einheiten (für langen Tag) und 5 Einheiten für die Nacht einschl. Morgenanstieg.
Herzliche Grüße aus NRW in den hohen Norden
Elfe
In NRW eher glimpfliche Wetterlage hoffe ich für dich, daß dein Zuhause nicht überflutet wurde und/oder du vom Sturm verweht wurdest. Und Applaus Applaus für deine soziale Ader beim Helfen des Überschwemmungsopfers :-)
Bearbeitet von User am 05.01.2017 19:42:31. Grund: . -
am 05.01.2017 19:43:23 | IP (Hash): 361798095
@elfe
36 IE Lantus sind für Typ2 eher wenig, 80-100 sehr viel häufiger und der Hauptgrund für den Erfolg vom Toujeo, weil das mit nem Drittel vom Platz im Fell auskommt.
Spritze selbst morgens und abends je 8 IE Lantus. Mit 16 IE auf einmal am Abend komme ich in der 2. Nachthälfte unter 60 und auch ab und zu mal unter 50. Mit den 8 IEs hab ich so ab Mitternacht nen schön waagerechten Verlauf um 80, der erst mit meinem Aufstehen ähnlich senkrecht ansteigt.
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Dibein
Rang: Gastam 05.01.2017 19:51:40 | IP (Hash): 57787073
Hi Elfe,
Ich werde mal am Montag bei der ersten Schulung die Ohren aufstellen und die Frau Doktor mit ordentlich Fragen traktieren,;) Ich bin kein Berufskraftfahrer mehr (das war ich 22 Jahre Lang) nun arbeite ich in einer Marketing Agentur quasi als MFA also Mädchen für alles oder auf English GFA ;)). Und wir machen da vieles für sehr bekannte Firmen aus dem Hard- und Softwarebereich und das Europaweit und da muss vieles oft schnell gehen. Da ich einer derjenigen bin die dann immer mit großem Gepäck reisen muss ich das alles auf der Straße erledigen.
Vom Hochwasser blieb ich verschont. Ich lebe hier auf dem Berg, Also 2 Meter über NN.:D In der Stadt hat es nur die Untertraveanlieger erwischt. Aber selbst dem Herrn Niederegger seine Marzipanbude blieb verschont. Da habe ich in NWR schon schlimmeres erlebt.;) -
Elfe
Rang: Gastam 06.01.2017 00:21:08 | IP (Hash): 2048543983
Hallo Dirk,
Montag ist ja schon überübermorgen, also bald.
Bei meinen Schulungen waren jedoch Diabetesassistentinnen Referenten. Inhalte waren Ernährung, Bestandteile zur Blutzuckererhöhung (Kohlenhydrate, Zucker, Stärke) und andere Faktoren wie Bewegung zur Senkung, u.a.m..
Medikament/Insulin, Dosis wird unabhängig davon mit dem Arzt bestimmt.
Dennoch kannst du in der Schulung selbstverständlich Fragen stellen und Antworten erwarten.
Gruß Elfe
von einem NRW-Hügel ;-)
Bearbeitet von User am 06.01.2017 01:18:48. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 06.01.2017 08:45:34 | IP (Hash): 1172938338
Hallooo - Ich bin gesetzlich Versichert. Da werden die sich das nicht erlauben. Unter Chefarzt und Einzelberatung können die das mal gleich vergessen.;)
Ich denke, da eine der Ärztinnen der Praxis sagte "Ich sehe sie ja dann am Montag bei "meiner" Schulung" das diese dann auch dabei ist.
Aber ich bin sicher das das vermittelte Wissen von einer Assistentin ausreicht um mich für ein weiteres Arztgespräch vorzubereiten oder fragen ganz einfach auszuräumen.
In welcher Region aus NRW lebst du den? Ich habe in Wuppertal, Neviges (Velbert), Dortmund und Dülmen gewohnt.
Liebe Grüße
Dirk
Bearbeitet von User am 06.01.2017 13:52:10. Grund: Korr. -
Elfe
Rang: Gastam 06.01.2017 16:10:28 | IP (Hash): 2048543983
Hallo Dirk,
wünsche dir viel Erfolg am Montag.
Ist das ein einmaliger Termin oder sind da mehrere ?
Für die Intensivierte Insulintherapie (mit zwei Insulinen) ging die Schulung bei mir über sieben Treffen.
Liebe Grüße aus dem fröhlichen Rheinland
Elfe -
Dibein
Rang: Gastam 06.01.2017 16:52:16 | IP (Hash): 1172938338
Hi Elfe,
Neee - Das sind schon mehrere, ich meine 6 Termine, in Wochenfolge. Was was ich alles an Infos brauche ist ganz sicher nicht in 4 oder 5 Stunden erzählt;). Ich bin so der Typ der eigentlich solange nicht zum Arzt geht wie der Kopp noch an zwei oder drei Kabeln hängt. Aber wenn ich mich einmal entschlossen habe dann soll der sich mal schön warm anziehen.;)
OT: Ah das Rheinland ist mir wohl geläufig;) In meiner Kraftfahrer Zeit (Nahverkehr) war ich oft und gerne da unterwegs. Viel in Monheim bei einem namhaften Dachsteinhersteller oder in Brüggen/Bracht da gibt es dann die vielen Tondachsteinhersteller. Aber natürlich kenne ich auch Kölln, Aachen und das Rheinland bis nach Kleve und Emmerich ruf oder runter wo ich dann viel für die Dachdecker aus der Region Dachsteine angeliefert und bis aufs Dach gebaggert habe.