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Situation einer Extrem-Hypo und Risiken !!
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am 09.01.2017 21:23:08 | IP (Hash): 8018504
Peter2 schrieb:
Wie jeder Diabetiker haben auch wir unser System. Z.B. mein Sohn wenn
überhaupt kann höchstens 1E NovoRapid zum Essensbeginn spritzen, da
wie erfahren bei 2E Er sonst sehr schnell eine Hypo mit nötigen Zuckerein-
nahmen gerät.
Resultierend spritzt Er das NovoRapid immer gleich nach dem Essen und
nach 2 ½ Std. schaut Er aufs Dexcom und macht dann noch Korrekturen
mit weiteren Einheiten.
.
Es wird immer besser.
Erst gilt die 5-IE-Rapid-Regel (daraus ergeben sich max. 2 BE),
dann kann der Bub nur 1 IE vor dem Essen spritzen, der Rest erfolgt als Korrektur nach Dexi.
Richtig ist:
Insulinberechnung nach BE, Insulinfaktor und eventueller Korrektur, SEA für die Mahlzeit einrichten (kann auch ESA nach dem Essen sein) und auf dem Dexi die passende Kurve bewundern ODER die Therapie anpassen.
Insulin räumlich oder zeitlich splitten ist natürlich eine Option - sollte für Standardmahlzeiten aber nicht Usus sein.
Bearbeitet von User am 09.01.2017 21:35:00. Grund: . -
am 09.01.2017 21:34:58 | IP (Hash): 765852873
Peter2 schrieb:
Jürgen
Ich weiss das, es ist nur das C-Peptid welches eine doppelte Halbwertzeit hat.
Was willst Du mir damit schreiben?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 09.01.2017 21:42:38 | IP (Hash): 995033322
Cracktros
Bitte. Wenn den so ist dann gehen wir halt von 5E auf 7E oder so, aber wir
versuchen immer zuerst mit 5E mit abwarten und wir müssen es auch nicht
unbedingt so nach Schema-F machen wie das vielleicht alle Anderen und das
wo die Diabetes bekanntlich individuell ist.
Wenn Du dazu etwas zu beanstanden hast, dann beanstandest Du die guten
Kenntnisse der guten Ärzte welche wir haben.
PS : Wir haben eigentlich sonst nie 300mg/dl aber um 200mg/dl das kann
sein z.B. bei einer Grippe oder so.
Betreffen dem Kalium da war 14 Tage vorher der übliche Bluttest und alle
Werte waren im Ideal.
.
Bearbeitet von User am 09.01.2017 22:09:50. Grund: . -
am 09.01.2017 21:55:38 | IP (Hash): 8018504
@Cracktros
Jetzt noch Up/Dow-Regulation nach Teupe...
Dann haben wir bald den Grund für des Bubs Kaliummangel.
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Cracktros
Rang: Gastam 09.01.2017 22:39:21 | IP (Hash): 1417336735
Peter 2,
diese max. 5 Einheiten- Koorrektur-Regel ist mir bekannt. Manche Ärzte empfehlen -am Anfang einer ICT, wenn die Korrekturfaktoren nicht bekannt sind - ein Maximum von 5 bis 6 I.E Korektur.
Da geht es darum den korrekten Korrekturfaktur zu finden und gleichzeitig - ungeübte Anfänger - nicht einer übergroßen Gefahr der Unterzuckerung auszusetzen. Aber das sind Anfänger und die Korekturfaktoren sind nicht bekannt.
Ob man Bolus vor dem Essen oder nach dem Essen spritzt, dass ist Geschmackssache. Zumindest dann wenn man Spitzen nach dem Essen akzeptiert.
Es kann sinvoll sein bei Menschen, die ihren Teller nicht ganz aufessen möchten und sich nicht unter zwang daß Essen zuführen möchten. Diese Menschen wollen nur so viel essen wie ihnen schmeckt.
Bei kleinen Kindern kann, dass sinvoll sein, weil man nie weiß wieviel sie essen werden. Haben meine Eltern, als ich klein war, auch so mit mir gemacht.
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am 09.01.2017 23:12:49 | IP (Hash): 995033322
Cracktros
Wir handhaben die Diabetes immer nach den jeweiligen physikalischen
Gegebenheiten und nach dem Prinzip zuerst die Reaktionen sehen und
dann entsprechend korrigieren mit mehr Messungen als viele machen
aber mit dem Dexcom CGM ist das auch kein Problem und das hat
nichts mit Anfänger oder nicht zu tun.
Das ergibt auch eine Flexibilität die sich bewährt hat und daraus entstehen
auch wiederum individuelle Verhaltensmuster die dann jeweils auch wieder
angepasst werden. Kein Schema-F.
Also sicher nicht schlecht, aber es benötigt etwas Intelligenz und man
muss die Zusammenhänge kennen.
Wir haben Komplimente der Ärzte und unser HbA1c bestätigt es auch.
. -
Cracktros
Rang: Gastam 09.01.2017 23:27:41 | IP (Hash): 1417336735
Peter 2,
das ist ein Schema F. Und zwar ein Schema F für Anfänger, mit unbekannten Faktoren. Das funktioniert nur bedingt und animiert jede/n Teeny eigene Veruchsreihen anzuwenden.
Wer möchte den Stundenlang mit hohen Werten durch die Gegend laufen, oder ewig viel Messen und ständig Korrektur Spritzen?
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am 09.01.2017 23:36:50 | IP (Hash): 8018506
Da liegt Cracktros völlig richtig.
Nach 6 Jahren sollte man seine Faktoren kennen.
Auch sollte man wissen, wie die Frückstücksbrötchen und Mamis Sonntagsbraten und Omis leckerer Kirschkuchen mit Bolus laufen. Ubd dazu braucht man weder Einstein noch irgendwelche Professoren.
Zumal das ganze dann auch fit macht für Essen auswärts oder die Party mit Kumpels.
Wenn man ständig mit Wecker und Bolus und Korrektur beschäftigt ist macht's erst recht keinen Spaß.
Zumal eine Korrektur nach 2,5 Stunden - weil man keine Ahnung vom Blutzuckerverlauf hat für die nächste Mahlzeiten eine Hürde bereithält... die laufende Korrektur... ein Teufelskreis. -
am 09.01.2017 23:46:04 | IP (Hash): 995033322
Cracktros
Bitte kontrolliere dich. Ich weiss nicht in was für einer Welt Du lebst.
Z.B. die 5E Regel war einmal bei 6E, aber als man sehen konnte, dass
1E nur allgemein bei uns 30mg/dl ist und es Tage gibt wo es auch
mal 40mg/dl sein kann, dann wurde daraus die 5E um hohe Glukose
in Schritten zu reduzieren und die Ärzte bei Dir als Anfänger, haben
uns mittgeteilt, dass es für den Körper oder Metabolismus besser ist
z.B. innert 3 Std. von 300mg/dl auf unter 100 zu gehen und auch um
nicht so von einem Extrem in ein Anderes zu gehen und das macht Sinn.
Wir machen es wie eine manuelle Insulin-Pumpe.
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Bearbeitet von User am 10.01.2017 04:02:45. Grund: . -
am 09.01.2017 23:51:41 | IP (Hash): 8018506
Peter2 schrieb:
die Ärzte bei Dir als Anfänger, haben
uns mittgeteilt, dass es für den Körper oder Metabolismus besser ist
z.B. innert 3 Std. von 300mg/dl auf unter 100 zu gehen
.
ICT richtig durchgeführt sieht erst keine 300er-Werte vor.
Und wärest Du Physiker, würdest Du die Berechnung nicht nur verstehen, sondern auch korrekt durchführen.
Das schaffen täglich hunderttausende Diabetiker auch.