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Prä-Diabetes und Ausdauersport

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    am 09.01.2017 09:22:00 | IP (Hash): 206379395
    Hatte die Frage schon mal unter Sport gestellt : Mit wenig Beachtung,.
    Gibt -oder kennt-hier jemand einen Prä-Diabetiker ,der seit Jahren sich KH arm ernährt und mindestens 4x die Woche Ausdauertraining macht?
    Bei mir wurde vor fast 3Jahren Diabetes festgestellt mit Hba1c von 6.8.
    Der Wert pendelt nun so um die 5.4. Ich trainiere 3-5x die Woche und nehme keine Medikamente.
    Mann kann über Lauber lesen,ja. Viel ist nicht zu erfahren ,-Sind das alles Einzelkämpfer?-
    Ich finde es wird zu wenig über solche Leute berichtet.





    Sonne muss dabei sein!
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    am 09.01.2017 11:22:37 | IP (Hash): 765852873
    Sich mit Prädiabetes oder/und noch "jungem" Typ2 ohne Medis so verhalten, dass der Blutzucker die meisten von 24 Stunden möglichst bis völlig gesund verläuft, hat in der Medizin bislang keinen nennenswerten Stellenwert. Denn auf der einen Seite ist der so hergestellte gesunde Zustand ja nicht geheilt, und auf der anderen Seite ist das, was man dafür macht, ja keine medizinische Behandlung.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 09.01.2017 11:23:18. Grund: Ergänzung
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    am 09.01.2017 11:56:45 | IP (Hash): 206379395
    Nicht geheilt ,genau.
    Aber doch sehr interessant für Prädiabetiker die die Zeit,oder soll ich sagen "Ausdauer", haben !
    Wer macht den schon 3Jahre oder länger jeden 2Tag Ausdauersport als Prädiabetiker !?
    In der Medizin hat das kein Stellenwert weil da ja kein Geld damit verdient werden kann,oder.



    Sonne muss dabei sein!
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    am 09.01.2017 12:32:25 | IP (Hash): 995033322
    Hallo Werner
    Ich bin auch nichtmehr der Jüngste und mich hat es auch erwischt
    mit der alters Pre-Diabetes. In meinem Bekanntenkreis bei denen
    über 60 kenne ich kaum noch Jemanden welcher das nicht auch
    hat. Nach WHO ist die Dunkelziffer ca. das Doppelte der registrierten
    T1D oder T2D Diabetiker. Ich hatte noch Glück, weil in der Situation
    von meinem Sohn T1D wo ich intensiv mit Ihm mich betätigte, da
    ist mir das natürlich gleich zu Beginn aufgefallen, da wir Eltern
    auch Glukose-Messungen machten, damit der Sohn sehen kann,
    dass Er nicht der Einzige ist der das macht.
    Ich kann das gut unter Kontrolle halten mit meinem Bio-X ein
    selteneres Mineral und anderen in meinem Bekanntenkreis welche
    ich das auch geben konnten haben auch gute Erfahrungen damit
    und bei denen wo es nicht ganz reicht um im Allgemeinen den BZ
    unter 100mg/dl zu halten zwischen den Malzeiten, die nehmen dann
    noch täglich 3x 125mg Metformin ¼ der runden 500mg Tabletten mit
    dem Tablettenteiler und dann ist es auch OK ohne die geringsten
    Nebenwirkungen.
    Ich mache auch fast täglich etwas Sport mit dem Mountainbike und
    benütze es auch für kleinere Besorgungen, das tut sehr gut.
    Von der Statur her bin ich eher etwas untergewichtig, aber fit, sollte
    nur das Blöde rauchen lassen.
    Wenn ich mich körperlich betätige, dann geht die Glukose tiefer
    definitiv und zeigt so auch das Verhalten wie sonst bei Diabetikern.
    Zur Ernährung habe ich vielleicht etwas Glück, da ich nicht gerne
    fettige Sachen habe und so Süsses nur so ab und zu. Ich esse
    gerne Kartoffel, Reis, Bohnen alle Gemüse und Tomatensalat und
    eigentlich kaum Würste und Fleisch bevorzuge ich Huhn oder
    Straussenvogel und Fisch entweder frischen Tun roh wie die Japaner
    mit Wasabi und Soy-Sauce oder Pangasius Filet paniert und Tabasco
    Pfeffersauce ist bei mir ein Standard ohne dessen es nicht geht.
    Es gibt da Studien über 30 Jahre welche besagen, dass Pfeffer oder
    Chili mit seiner Wirkung im Magen-Darm verschiedene Bakterien
    abtötet mit seiner Antiseptischen Wirkung, was das Leben von
    solchen die das täglich oder 3x wöchentlich verwenden, sogar
    um ca. 10 Jahre verlängern soll, nicht schlecht.

    Zur Ernährung werde ich heute noch ein Up-Date posten welches
    vielleicht für dich auch noch interessantes hat, auch wenn Du vielleicht
    Gewichtsprobleme hast, wo man auf einfache Weise und ohne Mangel
    oder auf vieles zu verzichten, sein Gewicht so gut und gesund
    kontrollieren kann.

    .
    Bearbeitet von User am 09.01.2017 13:03:07. Grund: .
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    am 09.01.2017 12:47:18 | IP (Hash): 206379395
    Also ,
    mit meinem Gewicht habe ich nur Probleme ,das ich aufpassen muss wenn ich im Sommer mit dem Rennrad zu heftig trainiere ,nicht zu viel abnehme!!!
    Weil ich mich ja KH arm ernähre ,gleiche ich den Gewichtsverlust mit wirklich gute Ölen aus. Die Fettwerte sind dabei im grünen Bereich.

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    Bearbeitet von User am 09.01.2017 12:49:41. Grund: n
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    am 09.01.2017 13:46:31 | IP (Hash): 596777749
    Kurz und knapp vorweg. Beachte bitte, dass intensive sportliche Betätigung den BZ-Wert bis zu 36 Stunden nach dem Sport nach oben treiben kann, da beim Körper das Signal von den Muskeln ankommt, die nach Zucker rufen.
    Egal ob dieser nun aus der Ernährung oder aus der Fettumwandlung kommt. wird dieser auch noch nach Beendigung der Sporteinheit weiter produziert. Somit sind leicht erhöhte Werte bei täglichem Ausdauersport meines Erachtens nach unbedenklich, wenn der Lanzeitwert stimmt...

    Da man mit Prädiabetes und der manchmal daraus resultierenden Besorgnis eh sensibler für dieses Thema wird, sollte man sich dort eher auf den Langzeitwert stützen, der mir mit Deinen Werten keinen Grund zur Sorge geben würde.

    viele Grüße
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    am 09.01.2017 16:06:08 | IP (Hash): 765852873
    werner50 schrieb:
    In der Medizin hat das kein Stellenwert weil da ja kein Geld damit verdient werden kann,oder.


    In der Medizin zählt heute all das als besonders nützlich, was sich in doppelt blinden Studien bewährt. Doppelt blind bedeutet, dass weder der Behandelte noch der Behandler wissen, ob im jeweiligen Fall mit der beabsichtigt wirksamen oder der unwirksamen Kontrollmethode behandelt wird. Versuch mal, dir eine entsprechende Vergleichsstudie mit körperlicher Aktivität vorzustellen ;)

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    am 10.01.2017 09:16:16 | IP (Hash): 2128695735
    Hallo Laurana,
    bei mir ist das so:Nach 1Std. Rennrad fahren bis zu meiner Belastungsgrenze steigt der mg/dl -Wert um ca.10 -15 an,direkt danach gemessen. Fällt aber nach ca.3Std um ca.20 bis manchmal 25mg/dl stark ab.
    Wenn ich nächsten Morgen den Nüchternwert messe ,ist der um ca.5 mg/dl niedriger als wenn am Vorabend nicht gefahren wird.
    Trotz alle dem,es meldet sich hier immer noch keiner der so ne" Ausdauer an den Tag legt.
    Vor einem Jahr sagte ein Diabetaloge zu mir ,,,Bewegung ist immer gut,,,das war"s...Na ja.



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  • Elfe

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    am 10.01.2017 19:28:14 | IP (Hash): 2048543983
    Hallo Werner,

    über Sport als Prophylaxe zu Herzkreislauferkrankungen und Diabetes gibt es tägliche Empfehlungen im Blätterwald und im www.

    Noch kein medizinisches Problem, verdienen eher Fitness-Studios, Autoren und Portale daran.

    Keine Medikamente zu brauchen und den HbA1c-Wert im Auge zu behalten (Laurana) ist wichtig und richtig. Dein niedriger Hba1c-Wert ist super !
    Ob wirklich eine KH-arme Ernährung dazu zusätzlich nötig ist, ist m. E. gefühlt als Verzicht eher fraglich.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 19:30:44. Grund: .
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    am 10.01.2017 19:56:31 | IP (Hash): 801521704
    @Elfe
    Der HBA1c Wert ist kein eigenständiger Wert, sondern direkt abhängig vom alltäglichen BZ-Verlauf. Primär ist der alltägliche BZ-Verlauf, der HBA1c das Ergebnis davon. Und wenn weniger KHs für den gesünderen alltäglichen BZ-Verlauf hilfreich sind, sind sie das genauso für den daraus folgenden HBA1c :


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    am 12.01.2017 09:03:19 | IP (Hash): 1063654925
    Bei mir:
    Bratkartoffeln 115
    Pellkartoffeln mit gutem Öl 105
    Vollkornnudeln 135
    Vollkornbrot 115
    Vollkornreis 139
    Pizza bei 165! Alles mg/dl
    Mehl geht gar nicht"Höhenflug"
    Alles ohne sonstiges Essen ,2Std. danach gemessen,alles ca.200g. War ein Versuch um zu sehen.
    Fazit :Wenn ich meine ca.6BE so in etwa nicht einhalten würde ,wäre der HBA1c gewiss höher auch mit Sport.
    Ich vermisse immer noch Gleichgesinnte ,die nach Jahren mit viel Sport darüber berichten können!
    Der Einzelkämpfer ?!




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    Bearbeitet von User am 12.01.2017 09:19:11. Grund: s
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    am 12.01.2017 23:25:09 | IP (Hash): 89416387
    Mensch, du hast aber echt Topwerte. Hast du ein Glück, dass man das so früh entdeckt hat bei dir. Die wenigsten können sich zu diesem auserlesenen Kreis zählen. Wie sind denn da die 1h Werte und 0,5h? Wenn die Pizza nach 2h noch bei 165 ist, dann bist du nach 0,5-1h sicher bei über 200. Beim Vollkornreis und den Nudeln würde ich auch mal gucken, was nach 0,5-1h so passiert. Eventuell solltest du die Menge anpassen.

    Ich bin zB bei ca 60g Vollkornreis (Trockenmasse) als Grenze angekommen. Damit lande ich 20 Minuten nach dem Essen fast punktgenau bei 140. Heute hatte ich zB 144 nach Gemüse und Basmati.

    Sport mache ich mittlerweile wieder intensiv. Zusätzlich jeden Morgen ein paar Rückenübungen. Um einen Effekt zu erzielen, ist möglichst die Leistungsgrenze anzustreben. Dann hat man unter Prädiabetes einen deutlich sichtbaren Erfolg beim BZ. Gut sind da zB sprintaffine Sportarten. Besonders Fußball. Mein hba1c ist seit 3 Jahren stabil um 5,3. Ausdrücklich nicht KH reduziert. Einzig der GI ist entscheidend, außerdem Fischvegetarier.
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    am 13.01.2017 09:41:50 | IP (Hash): 1554297542
    Purea,
    den Wert nach 0.5-1Std. danach hab ich noch nie gemessen. Ich strebe einen 2Std.-Wert unter 130 an, den ich mit normalen KH Essen nicht erreichen kann. Wie gesagt .Wenn ich auch die "langsamen"KH esse versuche ich meine 6 BH am Tag nicht zu überschreiten. Natürlich lasse ich mich auch mal gehen,bei Feiern oder so.
    Ich habe damit keinerlei Probleme,mir schmeckt ein Fleischgericht mit Salat und viel Öl eh besser als mit Nudeln oder Reis ,Reis wollte ich sowieso noch nie. Kartoffeln die mein BZ nicht so steigen lassen,,,komischer Weise"",und die liebe ich, da lange ich zu!
    Ich mache jedes Jahr einen Belastungstest ,der sagt mir unter anderem,das ich bis bis Puls 170 gehen kann.
    Ich habe gemerkt wenn ich im Durchschnitt auf 165 bin bekomme ich komisches Ziehen in der Bauchgegend .Also versuche ich die 160 auszureizen .
    Das ganze ist kein Zwang ,vielleicht am Anfang,ja. Mittlerweile ist das Rennrad fahren wie ne Sucht.Besonders nach dem Duschen 5Minuten danach,ein Gefühl wie mit Drogen,alles leicht und alles fehlt ab.

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    am 13.01.2017 17:05:53 | IP (Hash): 797311773
    werner50 schrieb:
    Hallo Laurana,
    bei mir ist das so:Nach 1Std. Rennrad fahren bis zu meiner Belastungsgrenze steigt der mg/dl -Wert um ca.10 -15 an,direkt danach gemessen. Fällt aber nach ca.3Std um ca.20 bis manchmal 25mg/dl stark ab.
    Wenn ich nächsten Morgen den Nüchternwert messe ,ist der um ca.5 mg/dl niedriger als wenn am Vorabend nicht gefahren wird.
    Trotz alle dem,es meldet sich hier immer noch keiner der so ne" Ausdauer an den Tag legt.
    Vor einem Jahr sagte ein Diabetaloge zu mir ,,,Bewegung ist immer gut,,,das war"s...Na ja.



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    Ich hatte mich gemeldet, da ich selbst auch Ausdauersport (Inline-Skaten) mache und kann zumindest, was Deine BZ-Werte direkt danach und am nächsten Morgen betrifft, halb bestätigen. Direkt danach ist es beinahe deckungsgleich. Den nächsten Morgen danach ist er im Schnitt 10 - 15 mg/dl niedriger als wenn ich den Tag davor nicht trainiert habe. Es gab auch schon Werte um 20 mg/dl niedriger.
    3 Stunden danach hab ich leider nicht wirklich gemessen und wenn doch, lag eine Mahlzeit dazwischen, so dass der Wert dann somit *verfälscht* ist und keinen Aussagewert hat.

    Kartoffeln kann ich tonneweise schaufeln, selten über 130 nach dem Essen gemessen und steigt auch 2 Stunden später nie an, sondern fällt wieder auf 110 im Durchschnitt. Nudeln, Mehl, Plätzchen gehen genauso gut, sogar 3 - 4 Plätzchen mit ordentlich Zucker. lassen den BZ-Wert nicht wirklich hoch ansteigen...
    Reis hat eine verherrende Wirkung. Beim letzten Essen waren das noch nicht mal 40 g Reis und ich noch halb hungrig und der BZ-Wert war bei 182 O_o. Nach 2 Stunden allerdings wieder im Normalbereich bei 120.

    Prädiabetes nennt sich das bei mir nicht, da ich letztes Jahr noch ein "Schwergewicht" war und 2 x 850 mg Metformin genommen habe. Erst im November hat mein Arzt das Metformin komplett gestrichen, nachdem mein HbA1C-Wert mit 4,5 leicht niedrig war.. Bis dahin hatte ich dann 22 kg abgespeckt und halte seit dem mein Normalgewicht... Über Weihnachten hab ich sogar noch eine Kilo verloren^^.

    Grüße
    Laurana
    Bearbeitet von User am 13.01.2017 17:17:29. Grund: .
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    am 14.01.2017 23:53:09 | IP (Hash): 195088715
    Hallo Werner,

    Dass du nur den 2h Wert betrachtest und die (wichtigen) Werte darunter nicht, finde ich nachvollziehbar. Schließlich ist nur der 2h Wert für die Krankenkasse interessant. Es hat aber gute Gründe, warum man zB beim OGTT meist alle 30 Minuten bis zur 2h Grenze die Werte abnimmt.

    Wenn du bei Kartoffeln auffällig niedrige Werte hast nach 2h, könnte das ja auch an einer überschießenden Reaktion der BSD liegen, weil die Werte zB nach 30 Minuten sehr hoch waren. Da du ja sowieso misst wie ein Weltmeister, empfehle ich dir aus reiner Neugier mal einige Tage auch die sehr interessanten Werte unterhalb von 2h abzunehmen. Wir wollen ja als Prädiabetiker möglichst jeden Stress an der BSD verhindern. Deshalb kann man das natürlich auf keinen Fall an einer willkürlichen Zeitgrenze festmachen, sondern man muss die tatsächlichen BZ Spitzen als Gradmesser nehmen, wann immer diese eben auftreten.
    Bearbeitet von User am 14.01.2017 23:54:37. Grund: .
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    am 15.01.2017 10:54:15 | IP (Hash): 139762031
    Stimmt eigentlich Purea,
    mach ich mal! 200g Pellkartoffeln einmal mit und nächstes mal ohne Öl ,schau ma" mal.0.5.. 1.0+1.5+2.0 Std.danach.
    Muss nächste Woche wieder arbeiten melde mich am Wochenende wieder.

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    Bearbeitet von User am 15.01.2017 11:08:15. Grund: l
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    am 21.01.2017 11:48:16 | IP (Hash): 79515763
    Hallo Purea,
    Schock:Bei 300g.Kartoffeln,
    Vor dem Essen: 86
    1/2 Std :186
    1 Std. :189
    1 1/2 Std. :133
    2 Std. 108

    300g. Kartoffeln mit ca. 50g. kalt gepresstes Rapsöl
    Vor dem Essen : 98
    1/2 Std. :114
    1Std. .116
    2 Std. 102
    die Werte ohne Öl brutal , !!!
    Aber wie gesagt ich versuche nur ca.2 BE. pro Essen, also so 2 kleine Kartoffeln. Ca 100g.
    Die KH ,egal ob die schnellen oder die langsamen ,esse ich seit etwa 2 Jahr immer mit viel Öl,da ich ja wie gesagt sonst das Problem mit zu großem Gewichtsverlust habe.




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    Bearbeitet von User am 21.01.2017 12:00:54. Grund: ,
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    am 22.01.2017 19:41:59 | IP (Hash): 1200138817
    Hallo Werner,

    da hatte ich ja genau den richtigen Riecher. Es ist ja bei mir genauso, daher war es wirklich naheliegend, dass du als Prädiabetiker ähnlich reagierst. Du kannst ja mal den warmen Hafertest machen ;-). Eine kleine Tasse Hafer mit der doppelten Menge Wasser oder Milch erwärmen, einen Apfel oder so reinschnippeln auf dem Teller. Da wirst du nach ein 1-2 Stunden auch tolle Werte haben. Wie trügerisch, nur aus Neugier hatte ich dann mal den Wert nach 20 Minuten genommen: 199! :-)

    Ps: Deine Werte mit Öl sind echt krass. Einen so großen Einfluss vom Öl hätte ich wirklich nicht erwartet.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 21:38:43. Grund: .
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    am 23.01.2017 08:58:15 | IP (Hash): 2073332778
    Ja, denn 1/2Sdt. Wert von 300g. Kartoffeln mit dem Öl denn habe ich 2x gemessen,ich konnte es auch nicht glauben. Ich habe schon gelesen das das Öl denn BZ nicht so ansteigen lässt,aber so !
    " Öl lässt den BZ weniger steil ansteigen und lässt "ihn" dann langsam sinken""
    Bei mir nach 2Std. auch nicht der Fall,er sinkt genau so schnell.
    Purea,.Danke für den Tipp ,nach ca. 3 Jahren lernt man immer noch.


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    Mitglied seit: 25.01.2017
    am 25.01.2017 14:15:30 | IP (Hash): 19386010
    Ich habe in meinem 'Freundeskreis auch einen "Prädiabetiker" und der hat durch konsequent gute Ernährung und mehr Bewegung seine Diabetis in den Griff bekommen.
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    Mitglied seit: 29.06.2014
    am 27.01.2017 07:49:33 | IP (Hash): 386060938
    Hallo Odette,
    endlich jemand ?!
    Wie lange konnte dein Freund seine Diabetes dadurch schon in den Griff bekommen?
    Bitte um Antwort! Und ernährt er sich auch KH arm ?

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.01.2017 02:16:52 | IP (Hash): 1693725736
    werner50 schrieb:
    Bei mir:
    Bratkartoffeln 115
    Pellkartoffeln mit gutem Öl 105
    Vollkornnudeln 135
    Vollkornbrot 115
    Vollkornreis 139
    Pizza bei 165! Alles mg/dl
    Mehl geht gar nicht"Höhenflug"
    Alles ohne sonstiges Essen ,2Std. danach gemessen,alles ca.200g. War ein Versuch um zu sehen.
    Fazit :Wenn ich meine ca.6BE so in etwa nicht einhalten würde ,wäre der HBA1c gewiss höher auch mit Sport.
    Ich vermisse immer noch Gleichgesinnte ,die nach Jahren mit viel Sport darüber berichten können!
    Der Einzelkämpfer ?!




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    Hallo Werner,

    sehe dein Bemühen, halte deinen Denk- und Versuchsansatz jedoch für nicht so optimal.

    Deine aufgeführte Liste enthält bei 200 g unterschiedliche Kohlenhydratmengen - so runde 30 - 65 g, also daraufhin nicht so unbedingt vergleichbar, auch unterschiedliche Ballaststoffe.
    Spiegelt auch nicht so wirklich eine komplette Mahlzeit wider, wobei das ja nur eine Sättigungsbeilage sein soll und dann nicht bei 200 g liegt mit anderen Lebensmitteln (Fleisch, Sauce, ... Aufschnitt ...)

    Messzeitpunkt halbe/eine Stunde würde nur Sinn machen bei schnell verfügbaren Kohlenhydraten, die du eh meidest.
    Was meinst du mit 'Mehl' ? Ja wohl nicht löffelweise, sondern eher als Backprodukte (Unterschiede Mehle, aber auch Zusätze).

    Hier Links zu Kohlenhydrate
    http://www.apotheken-depesche.de/nachrichten/wenig-kohlenhydrate-nicht-weniger-hba1c/
    http://www.kohlenhydrat.org/kohlenhydrate/low-carb.html
    http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/risiko-low-carb.html

    Vorhersagen zur Diabetes-Entwicklung sind nicht möglich, genetische Erbanlagen unbekannt.

    Gruß Elfe




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    am 28.01.2017 05:07:49 | IP (Hash): 386060938
    Das ist mir durchaus bewusst mit den unterschiedlichen Kohlenhydratmengen .Beim letzten Versuch hatte ich ja auch 300g. unterschiedliche Lebensmittel gegessen,und wer isst den auch so nen Haufen Nudeln oder Reis u.s.w. Auch die Ballaststoffen ,ja.
    War ja nur ein "Test" ,jeder reagiert ja anders ,hört man immer wieder.
    Mit Mehl meine ich ,Semmeln,Torten, normale Nudeln,normales Brot,Plätzchen u.s.w.!!
    Auch das Mehl-Typ 405 den BZ. schneller und höher treiben als die Mehltypen über 800 ist schon klar.
    Elfe,dank für deine Meinung .Nach langer Zeit mit meiner Diabetes,,,jo mei so lang ist des ja noch net,,,habe ich doch wirklich mal so aus Zufall mit einer Ernährungsberaterin gesprochen,die meinte doch wirklich ,sich KH.-arm zu ernähren sei nicht schlimm. Wenn ich denke wie am Anfang eine andere Beraterin mich mit aller Gewalt zu mehr KH-essen überreden wollte!
    Ich denke ich fahre bis jetzt ganz gut mit den ca.6BH.+den vielen "guten" Öl. +mit Eiweiß natürlich am Tag.
    Es gibt Prädiabetiker die schwören auf die "langsamen KH." ,jeder wie er will.Ich meine halt warum die Bauchspeicheldrüse ärgern wenn es auch anders geht,auch wenn es die langsamen KH.sind.





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    Bearbeitet von User am 28.01.2017 05:24:33. Grund: ä
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    am 28.01.2017 09:45:25 | IP (Hash): 1660782316
    Hallo Werner,

    du hast vollkommen Recht, wenn du dich zuerst nach deinen eigenen Erfahrungen richtest. Es gibt haufenweise Gegner einer Ernährung mit moderater KH-Reduzierung und entsprechend dem entsprechend gibt es auch haufenweise dümmliche Artikel, die dir Low Carb madig machen wollen.

    Die erste Frage ist, ob du mit deiner moderaten KH-Reduzierung überhaupt Low Carb im Sinne der angeführten Studien machst. Wenn nicht, dann treffen die Ergebnisse auf dich auch nicht zu.

    Interessant ist ausßerdem eine geneuere Betrachtung der Studien. Besonders lustig ist dazu der Artikel aus dem ersten Elfeschen Link: http://www.apotheken-depesche.de/nachrichten/wenig-kohlenhydrate-nicht-weniger-hba1c/
    Diese Studie hat nämlich genau die Überlegenheit von Low Carb gezeigt, indem damit die TG gesenkt und das LDL-/HDL-Verhältnis verbessert wurde. Der als Nachteil aufgeführte leicht erhöhte Nüchtern-BZ wäre nur ein Nachteil, wenn dabei krankhafte Nüchternwerte rausgekommen wären, was aber nicht der Fall war.

    Du bist auf einem richtigen Weg, lass dir den nicht kaputt reden. Ich wünsche dir weiter viel Erfolg.

    Alles Gute, Rainer
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    am 28.01.2017 10:26:49 | IP (Hash): 1622235799
    Die erhöhten NBZ Werte konnte ich damals bei meiner LCHF Ernährung ebenfalls feststellen, weshalb ich mich schließlich gegen diese Variante entschieden habe zugunsten von HCLF. Das Cholesterin war insgesamt ebenfalls erhöht unter LCHF. Zwar war HDL ausreichend gut vorhanden, aber warum soll man einen LDL-Brand legen, mit HDL-Wasser löschen und wieder von vorne anfangen? Am besten, man legt keinen Brand, dann muss man auch nicht löschen. Wer sich low fat ernährt, hat quasi automatisch gute Cholesterin Werte.

    Im Moment ernähre ich mich wieder vollwertig vegetarisch mit Fisch. Ich mische auch wieder sehr gerne Fett und KH sowie viele Fett aus Milchprodukten. Das macht sich leider sehr deutlich bemerkbar in NBZ Werten nicht mehr unter 100 seit geraumer Zeit. Nächste Woche habe ich noch großes Blutbild, dann habe ich auch die aktuellen Blutfettwerte. Sie werden wahrscheinlich erhöht sein, das werde ich dann als neue Motivationsspritze nehmen, um wieder auf low fat zu gehen. Der Sommer steht schließlich eh vor der Tür :)