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Big Data und wir?
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am 11.01.2017 13:48:12 | IP (Hash): 1916821407
[quote=Dirk B.;86525]hjt_Jürgen schrieb:
Noch viel besser fände ich dafür allerdings nen "Companion Diabetes" von Big Data. Wenn Dirks Dok ihn da mit seinem ICT-Beginn mit seinen Basisdaten anmelden würde, würde der instantan aus seinen Millionen Datensätzen die 100 oder 200 ähnlichsten raussuchen und die Daten daraus gezielt für den Dirk aufbereiten und von seiner ersten Injektion zusammen mit ihm die situativ immer passendere Dosis vorzuschlagen lernen. Also nix Regentanz, sondern von Anfang an mit jedem Schritt ein merkliches Stück besser in der beabsichtigten Spur. - Würde wahrscheinlich schon ne halbe Stunde nach der vergessenen Injektion um Nachlieferung bitten. Einstweilen Zukunftsmusik :(
Technisch wohl kaum ein Problem. Das gewinnen der Daten wäre das schwierige. Da werden viele der Betroffenen sagen "waaaas - ich soll der Cloud erzählen was ich esse und sie kennt auch noch meine Vitalwerte" und dann kommt auch noch der Datenschutz..[/quote]
Ich mach damit hier mal einen neuen Faden auf. Für den Anfang vielleicht erst einmal hier schauen https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjQ6ZDNj7rRAhVDlxoKHTevBx4QFggqMAM&url=https%3A%2F%2Fwirtechniker.tk.de%2F2016%2F09%2F07%2Fdas-tk-start-up-feature-xbird-krankheiten-frueh-erkennen%2F&usg=AFQjCNGLAX-i-WPKx4DtqCtgZEyXWNCfQA&sig2=I_zfyXuLVAZUAIzGLk3fxw
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 15:03:27 | IP (Hash): 364596764
Genau so würde ich mir das vorstellen. Mein Smartie und alles was ich ansonsten nutze und sensorisch an mir verbaut habe vielleicht ein FGM oder CGM oder bei vielen anderen eine Pumpe, sendet seine Daten an mein Handy und das Handy an einen Server, Dieser wertet meine Individuellen Daten aus und unterbreitet mir Lösungsvorschläge anhand von Erfahrungswerten die das System sammelt. "Dein BZ liegt xxmm/dl über deinem Zielbereich. Du kannst dieses mit 1IE Insulin oder mit einem zügigen Spaziergang korrigieren". Unendliche Möglichkeiten. Oder wie Amazon sagt; "Kunden denen 1IE Insulin geholfen hat haben auch 1000schnelle schritte geholfen".
Es gehört aber auch dazu das man sehr viel seiner intimsten Daten bereitstellt. Ich bin auch sicher das viele sagen "kann ich alles selber, brauch ich nicht". Aber ich bin sicher das es genauso viele chronisch Kranke gibt die ihre Therapie nicht umsetzen können. Vielleicht weil sie sie nicht verstehen da sie kompliziert ist oder weil sich nicht damit auseinandersetzen wollen.
PS:Jürgen hat übern Rand gemalt:)
Ich habe den Link mal kürzen lassen https://goo.gl/3rSXiH
Bearbeitet von User am 11.01.2017 15:12:13. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2017 16:00:23 | IP (Hash): 1916821407
Danke für den verkürzten Link!
Hier mal mein aktuelles Lieblingsbeispiel für gute Companion Funktion
Wenn ich passend für die folgenden Stunden am Schreibtisch zum Mittag gespritzt und um 12 Uhr gegessen habe, wird mein Smartphone mir um 13.30 Uhr nach einer halben Stunde Gang durch unser Kaufhaus eine Kleinigkeit zu essen vorschlagen, z.B. meinen mini Lieblingsriegel oder einen halben Apfel oder…
Mein BZ ist zu der Zeit z.B. 98mg/dl, also im voll gesunden Bereich weit von jeder Unterzuckerung entfernt, und der Companion macht den Vorschlag trotzdem, weil mein BZ mit der halben Stunde Kaufhausgang schneller und damit weiter als beim Sitzen am Schreibtisch sinkt und damit ohne das zusätzliche Essen im vorgeschlagenen Rahmen in der folgenden Stunde unter meine Hypo-Grenze sinken würde.
Dafür habe ich am Smartphone nichts extra eingegeben, sondern der Companion hat nur vom Bewegungssensor meine Bewegungsdaten in seine Datenprojektion für mich für die folgende Stunde eingerechnet. Und mit dem einverleibten zusätzlichen Input zeigt die BZ-Kurve eine gute halbe Stunde später einen unteren Wendepunkt bei 72mg/dl und damit noch 10mg/dl über meiner unteren Wohlfühl-Grenze.
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Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 17:51:31 | IP (Hash): 364596764
Es wäre interessant mal etwas über den Fortschrift des Start-Ups zu erfahren. -
am 11.01.2017 18:09:24 | IP (Hash): 1916821407
http://www.xbird.io/ und hier steht was von Unterzuckerungen http://www.tagesspiegel.de/themen/start-up-des-tages/start-up-des-tages-xbird/14764348.html
Nachtrag:
Hatte zuletzt irgendwo gesehen, dass die Berliner Versuchskaninchen für ihren Hypowarner suchten. Wobei der nur halt bei mehr Bewegung warnt, dass da auch ne Hypo bei eintreten könnte. Aber xbird hat z.B. konkret mit Blutzucker meines Wissens bislang nix am Hut.
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Bearbeitet von User am 11.01.2017 18:26:21. Grund: Ergänzung -
Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 19:08:16 | IP (Hash): 364596764
So wie sich das auf der TK Seite liest soll die App ja auch nicht nur speziell Diabetiker ansprechen sondern generell chronisch Kranken weiterhelfen. Also wenn ich die wenigen Informationen richtig interpretiere dann geht das im Moment darum die Echtzeitdaten der Handy Sensoren und wenn vorhanden eines z.B. Fitnesstrackers auszuwerten. Die dann vielleicht zusammen mit den Daten die man händisch eingetipptert hat (Gewicht, Länge, usw) zu einem Ratschlag führen.
Ich würde von einem "Digitalen Begleiter" speziell für den Diabetiker schon mehr erwarten auch wenn die erforderliche Peripherie (BZ Meßgeräte vielleicht sogar Pumpen oder Pens) zum Teil sicher noch geschaffen werden müsste.
Und wenn der angesprochene Hypowarner dann noch mit dem FGM oder besser CGM "spricht" dann hätte die Warnung u.U. Hand und Fuß. Dann noch einen "Glukosespender" für die Pumpe entwickeln und man könnte sogar den Alleinstehenden (zu Hause) oder durch den Wald joggenden Diabetiker vielleicht wieder aus dem Koma holen.
Bearbeitet von User am 11.01.2017 19:09:02. Grund: Korrektur -
am 11.01.2017 19:38:37 | IP (Hash): 1916821407
Einstweilen haben die nur die allgemeinen alltäglichen Bewegungsdaten im Fokus. Und die Idee ist, dass die sich mit Erkrankungen im Entwicklungsstadium ändern, und dass das Programm diese Änderung wahrnimmt und alarmiert, bevor der Betroffene überhaupt den Beginn einer Erkrankung wahrnimmt.
Für die Hypowarnung haben Diabetiker das CGM. Da wird die Schwelle eingestellt, bei deren Unterschreiten das Gerät alarmiert. Bei zu hoher Schwelle, in meinem Kaufhaus-Beispiel vielleicht 100mg/dl wird dauernd alarmiert, obwohl die Hypogrenze, bei mir um 60, noch gar nicht erreicht ist. Bei zu niedriger, in meinem Beispiel vielleicht 70, halt zu spät, weil der Glukose-Gehalt im Gewebe dem im Blut immer ein bisschen hinterher hinkt und weil das Essen oder Trinken dagegen ja noch mal 20-30 Minuten bis zu seinem bremsenden und ansteigenden Wirken braucht. Und bis dahin kann der BZ ja erst noch tiefer in die Hypo sinken.
Wenn das CGM warnt, muss ich also zuerst entscheiden, ob überhaupt ein zu tiefer BZ droht und wenn ja, in welchem Umfang, damit ich passend dazu einfüllen kann. Denn wenn ich zu wenig einfülle, hilft mir das nur unzureichend, und wenn ich zu viel einfülle, muss ich ne Stunde bis zwei weiter wieder gegen zu hohen BZ spritzen. - Nicht missverstehen! Ist bestimmt besser als nix!
Son xbird Hypowarner wäre praktisch ein zusätzliches Gerät, das bei mehr Bewegung warnt. Irgend ein Programm, das in der Art eines Companion alle Daten zusammenführen und aufbereiten und daraus passend zur Situation alarmieren und informieren könnte, ist nach allen Infos, die ich da bis jetzt rauslocken konnte, in keiner Weise angedacht.
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Dibein
Rang: Gastam 11.01.2017 22:37:43 | IP (Hash): 364596764
hjt_Jürgen schrieb:
Einstweilen haben die nur die allgemeinen alltäglichen Bewegungsdaten im Fokus. Und die Idee ist, dass die sich mit Erkrankungen im Entwicklungsstadium ändern, und dass das Programm diese Änderung wahrnimmt und alarmiert, bevor der Betroffene überhaupt den Beginn einer Erkrankung wahrnimmt.
Hmm - ob sich hier eine Zielgruppe findet? Ich weiß das es vor allem die Männer sind denen der Akkustand des Handy wichtiger ist als das Monitoring der Vital- und Bewegungsdaten. Es tut ja nichts weh.
hjt_Jürgen schrieb:
Für die Hypowarnung haben Diabetiker das CGM. Da wird die Schwelle eingestellt, bei deren Unterschreiten das Gerät alarmiert. Bei zu hoher Schwelle, in meinem Kaufhaus-Beispiel vielleicht 100mg/dl wird dauernd alarmiert, obwohl die Hypogrenze, bei mir um 60, noch gar nicht erreicht ist. Bei zu niedriger, in meinem Beispiel vielleicht 70, halt zu spät, weil der Glukose-Gehalt im Gewebe dem im Blut immer ein bisschen hinterher hinkt und weil das Essen oder Trinken dagegen ja noch mal 20-30 Minuten bis zu seinem bremsenden und ansteigenden Wirken braucht. Und bis dahin kann der BZ ja erst noch tiefer in die Hypo sinken.
Verstehe. Also das richtig eingestellte CGM würde einen somit eh schon vor extremen schützen wenn man entsprechend rechtzeitig und richtig reagiert.
hjt_Jürgen schrieb:
Son xbird Hypowarner wäre praktisch ein zusätzliches Gerät, das bei mehr Bewegung warnt. Irgend ein Programm, das in der Art eines Companion alle Daten zusammenführen und aufbereiten und daraus passend zur Situation alarmieren und informieren könnte, ist nach allen Infos, die ich da bis jetzt rauslocken konnte, in keiner Weise angedacht.
Ein neues Gerät wäre auch schwierig (Entwicklung, Finanzierung, Zulassung, Hersteller finden, Akzeptanz beim Kunden). Aber einen Service den ich über eine App anbiete und der eine vorhandene Sensorik nutzt wäre machbar. Mein BZ Meßgerät kann mit meinem Handy via BT. Ohne jetzt die einzelnen FGM und CGM und Pumpen Geräte im zu kennen haben die bestimmt auch alle eine Schnittstelle (BT, NFC, RFID, WLAN im schlimmsten Fall USB) das bedeutet das man da mit den Geräteherstellern eine Kooperation schließen könnte wie z.B. Accu-Check und andere die u.a. mit MySugr eine Koop. gebildet haben um auf die Schnittstellen zugreifen zu können. Jetzt baue ich mir eine App in der ich meine Basisdaten eingebe (Mann/Frau, Alter, Basal, Bolus, Faktoren, Medikamente und den ganzen Quatsch). Und die mit einem Back-end komuniziert. Und nun wir es nochmal schwierig jetzt bastle ich (also nicht wirklich ICH weil ich maximal meinen Receiver programmieren kann) ein Back-end. Da würden alle diese Daten dann ausgewertet und zu einer Empfehlung als Feedback zurück gegeben. "Du hast nach einer Sachertorte immer einen zu hohen BZ. HÖR AUF TORTE ZU ESSEN!!".;)
Das würde in meinen Augen dem schon chronisch Kranken helfen Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen und denen entgegen zu wirken.
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am 12.01.2017 11:45:51 | IP (Hash): 1570990356
XBird stellt sich als Auftraggeber die kranken Kassen vor, die mit der App Krankheitskosten sparen können so wie KFZ-Versicherungen mit elektronischen Fahrtenschreibern (ließen sich heute bestimmt auch schon via App realisieren).
Ich stelle mir vor, dass ich für die Fremdnutzung meiner Daten, die ich nicht wirklich verhindern kann und will, einen täglichen Nutzen in der Form eines Companion Diabetes bekomme, der wie in meinem Kaufhaus-Beispiel selbst mir mit nem seit Jahren beständig sehr guten BZ-Management noch deutlich merkbare Entlastung bringen würde.
Lösungen wie Deine Technik-Versammlung gibt es inzwischen schon recht marktreif unter dem Stichwort "artificial pancreas". Grundsätzlicher Unterschied zu meinem Campanion: Alles, was die Technik-Versammlung kann, muss ihr einzelfallmäßig einprogrammiert sein, während der Companion beständig lernt und und sich selbst und seine Trefferquote und -qualität optimiert. So kann der Companion auch passende Lösungen für völlig neue Situationen bieten, an die bei seinem Start noch niemand gedacht hat, und zwar in seinem laufenden Betrieb! Dafür muss ihn niemand erst anhalten und umstellen oder ein Update aufspielen. Mit ner passenden Schnittstelle könnte der auch locker die vollautomatische und im Ergebnis um Welten passendere Steuerung von jedem artificial pancreas übernehmen.
Machine Learning ist da das Stichwort. Grundlage dafür Millionen ähnlicher Fälle, aus denen die Maschine lernen kann.
Unangefochtenes Spitzenspezialgebiet von Google, und deswegen träum ich auch vom Google Companion. Dem muss ich auch nix mehr eintippen, sondern mein Futter sieht und analysiert er via Smartphone-Kamera oder mit okgoogle auf meine Spracheingabe. Die Ausgabe krieg ich situativ mit ner Anzeige - Smartphone/Tablet - oder Sprache - Smartphone/Tablet/Google Home.
Wenn er ne Info haben oder geben will, meldet sich der Companion wie in meinem Kaufhaus-Beispiel immer mit ganz konkreten Angaben. Wer dazu weitere Info haben will, kann die immer direkt nachfragen und bekommt sofort sachlich fundierte Antwort.
Hey, und wenn Du das Insulin nicht gespritzt hast, würde der Companion auch ohne schlaue Kappe im Zeitrahmen von längstens ner Stunde ne Abweichung vom mit der Injektion erwarteten BZ-Verlauf registrieren und gezielt nachfordern :)
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Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 13:48:06 | IP (Hash): 2113024152
Verstehe. Der Kunde unabhängig vom Krankheitsbild des Menschen der das System nutzt wird getrackt um aus seinem Bewegungsprofil und seinem Tun und Handeln (Essgewohnheiten, Sport, Schlaf quasi aus allem was ich bereit bin preis zugeben) ein Profil zu erstellen. Dieses wird mit anderen Profilen verglichen und es würden dann Rückschlüsse auf zu erwartende Krankheiten geschlossen und situativ entsprechende Empfehlungen gegeben. Wird das ganze bei meiner KK verlinkt wüsste das System das ich u.a. Diabetiker, Herzkrank oder weiß der Teufel bin und würde seine Empfehlungen entsprechend meiner Erkrankung anpassen. Wenn ich artig bin und den Empfehlungen folge bekomme ich Bonus wie Zuzahlungsbefreiung , bessere Hilfsmittel, Sachprämien.
Ein Bonussystems durch die KK müsste ich noch mal überdenken. Denn das kann schnell zu einem Ranking führen und im schlimmsten Fall auch zu Nachteilen.
Natürlich könnte ich nun sagen "ja und selber schuld" Aber wer im Glashaus sitzt sollte bekanntlich nicht mit dem Krug solange zum Brunnen gehen bis er das Kind mit dem Bade ausgekippt hat.;)
hjt_Jürgen schrieb:
Hey, und wenn Du das Insulin nicht gespritzt hast, würde der Companion auch ohne schlaue Kappe im Zeitrahmen von längstens ner Stunde ne Abweichung vom mit der Injektion erwarteten BZ-Verlauf registrieren und gezielt nachfordern :)
Aber hier dann das FGM/CGM das dem companion sagt wie der BZ derzeit ist? Hier stehe ich immer noch auf dem Standpunkt "Barfuß oder Lackschuh" wenn ich alles was mit meiner Krankheit zusammenhängt an Daten automatisch in eine Empfehlung einfließen lassen kann, dann habe ich eine Empfehlung die auf Fakten beruht, aber anderes als wie bei der künstlichen BS die freie Entscheidung weil ich Dinge weiß die weder der Companion noch die künstliche BS kennt.
Und außerdem - ich finde schlaue Kappe doof weil die nix kann. Aber schlauen PEN von Pendig oder emperra den fände ich gut denn der zweite kann jetzt schon Bluetooth was der erstgenannte erst in der Version 2.0 können soll. Hatte ich schon erwähnt das ich Bluetooth gut finde?;) -
Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 19:06:04 | IP (Hash): 189277414
Solange CGMs/FGMs eine Verzögerung von 15 min bis 30min haben
...und Bolus- Insuline eine Verzögerung von 15 min,
und Schnelle KH eine verzögerung von 10 min bis 30 min haben...
solange ist das ganze ein unerfüllbarer Traum.
Bearbeitet von User am 12.01.2017 19:09:40. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 20:52:05 | IP (Hash): 2113024152
Da Stimmt ganz sicher. Da gibt es noch viele Hindernisse. Ausreichende Stromversorgung aller Komponenten vor allem wenn alles dauernd verbunden ist. Das wäre doof wenn die Pumpe ausfällt weil sie den ganzen Tag Kochrezepte oder Fußballbilder mit dem Kalorienmanager ausgetauscht und der Akku alle ist. Dann einem einheitlich Standard der Geräte bei der Kommunikation. Ein reisen Problem. Denn da will jeder Hersteller seine Produktkette schützen und exklusiv bedienen.
Aber ich bin ziemlich sicher wenn so ein System mal läuft dann werden auch einige andere Probleme gelöst werden. -
am 13.01.2017 07:24:06 | IP (Hash): 491053853
Cracktros schrieb:
Solange CGMs/FGMs eine Verzögerung von 15 min bis 30min haben
...und Bolus- Insuline eine Verzögerung von 15 min,
und Schnelle KH eine verzögerung von 10 min bis 30 min haben...
solange ist das ganze ein unerfüllbarer Traum.
Genau DAS ist der Vorteil mit dem Maschinenlernen mit Big Data: ALLE diese Verzögerungen werden damit erfasst und gezielt individuell berücksichtigt und ausgeglichen.
Reichen würde für mein Kaufhausbeispiel schon, wenn die BZs auf Nachfrage vom Companion per Fingerpieks bestimmt würden. Der kommende persönliche BZ-Verlauf ist so mit den heute üblichen Mitteln locker bis auf ne Stunde im Voraus sehr treffsicher bestimmbar.
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Dibein
Rang: Gastam 17.01.2017 11:16:37 | IP (Hash): 1177888852
"Hallo ich bin Watson"...Wer kennt ihn nicht;) Die alte Tante IBM, Erfinder des ThinkPads und dem damals genialen Betriebsystem OS2, ist auch und nicht nur den Diabetiker, auf den Fersen.
https://youtu.be/Qr9hgXcyatU
https://www.youtube.com/watch?v=ZPXCF5e1_HI
Wenn man danach IBM Healthcare suchmaschient findet man das eine oder andere zum Thema wie z.B. http://www-05.ibm.com/de/healthcare/events.html
Bearbeitet von User am 17.01.2017 16:46:34. Grund: Korrektur -
am 17.01.2017 12:02:42 | IP (Hash): 1479444973
Interessant, nicht? Und funktioniert offenbar auch schon mit seeehr viel besserem Ergebnis, als die alte Begrenzung auf die Erfahrungen in den Karteien einzelner Ärzte oder kranker Häuser :)
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Dibein
Rang: Gastam 17.01.2017 13:55:59 | IP (Hash): 1177888852
Ich bin sicher ein bisschen Kooperation aller beteiligten Konzerne könnte so ein Dingen innerhalb kurzer Zeit Marktreif machen.
Hier noch mal ein Interview zum Thema. Leider auch in English aber man kann das recht gut verfolgen.
https://www.youtube.com/watch?v=eqvZHG4s-cY
Bearbeitet von User am 17.01.2017 14:02:01. Grund: Ergänzung -
Dibein
Rang: Gastam 17.01.2017 14:26:08 | IP (Hash): 1177888852
Ich muss da nochmal ein Video Nachschieben ( https://youtu.be/PujCkDAXji8 ). Watson ist natürlich erheblich mehr als "nur" Healthcare. Und wenn man das folgende Video betrachtet sollte man das ganze aber auch nicht völlig kritiklos hypen. Man muss immer im Hinterkopf behalten: das Interesse Nummer eins eines solchen Konzerns ist der Weltfrieden, und vieles mehr. Und erst ganz am Ende kommt Geld verdienen,;)
Man sollte aber bei allen kritischen Überlegungen aber auch bedenken das so eine Geschichte wie sie bereits zwischen IBM und Medtronic stattfindet und aus der ein bereits funktionierendes System entstanden ist auch finanziert werden will. Und da wird es, um das ganze für den Endverbraucher bezahlbar oder vielleicht sogar kostenfrei zu gestalten, nicht ohne Werbung gehen.
Aber sicherlich sehr viel Diskussionsstoff.
Bearbeitet von User am 17.01.2017 15:21:06. Grund: Korrektur -
Dibein
Rang: Gastam 17.01.2017 15:00:32 | IP (Hash): 1177888852
Man(n) aber auch Frau könnte das ganze auch noch weiter spinnen. Es gibt beispielsweise einen Fußbodenbelag der vom Frauenhofer Institut , ich meine das war auf der Cebit 2014 wo ich das gesehen habe, entwickelt wurde der feststellen kann wenn jemand auf dem selben liegt, ob er gestürzt ist oder sich einfach nur mal für seine KIBOTU Übungen in die Waagerechte begeben hat. Der Kinnect Sensor meiner Xbox One könnte "sehen" ob ich schon kalt bin oder ob es lohnt den Rettungswagen zu entsenden. Die Box könnte auch mit der entsprechenden SW einfach mal losbrüllen wenn meine Vitalwerte wie beispielsweise ein absinken oder ansteigen meiner Körpertemperatur dazu Anlass geben un könnte sehen ob ich vielleicht wirklich nur schlafe und noch, frisch geweckt, vernünftig reagiere. Das spannende daran wäre das ich dazu keinen Sensor tragen muss und ich auch keinen Knopf drücken brauche wenn es mir mies geht. Das ganze könnte soweit gegen das ein Programm (mit dem Kühlschrank spricht, schaut ob ich mein Essen gegessen habe oder ob es Zeit wird da von seiten Verwandter, Freunde oder Pflegedienst aktiv zu werden. Nach dem Motto meldet der Kühlschrank "der ißt doch sonst immer gerne von der groben fetten und nun hat der die Seit drei Tagen nicht angerührt"
Und wozu das ganze? Ich bin alleinstehend und werde, wenn alle meine Medikamente funktionieren, älter und älter. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt wo das Risiko alleine zuhause an einem seiner Wehwehchen zu kollabieren und man sich selber nicht mehr helfen kann immer größer. Nachts mal so einen richtig satten Hypo. Kein Schw** merkt das außer den Nachbarn wenn das anfängt aus der Wohnung zu riechen....(iiiiiiiiiiiiiiiiiiihhh)
Bevor das soweit ist wird wahrscheinlich irgend jemand, mit oder ohne mir, die Entscheidung treffen "ab ins Heim". Oder ich werde von einer jungen, reichen ansehnlichen Hausfrau geheiratet. Dann ist eh alles egal.;)
Ich könnte mir vorstellen das viele Menschen mit einem überschaubaren Maß an persönlicher Betreuung erheblich länger und auch sicher zuhause leben könnten wenn eine entsprechende Sensorik ihnen in Notsituationen helfen würde bis der Arzt kommt.
Zugegeben schon sehr viel Big Brother. Aber wozu wäre ich bereit wenn ich im großen und ganzen noch fit, mit dem einem oder anderen Zipperlein zuhause bleiben könnte?
Guck: Den Fußboden gibt es sogar schon am Markt: https://www.siio.de/sicherheitalarm/capfloor-der-intelligente-fussboden-kann-leben-retten/
Und wenn das ganze jetzt noch mit Watson gekoppelt ist wüsste das System "nee - der ist nicht Tot der hat um die Zeit immer einen so niedrigen Puls"
Nachtrag: Auf der folgenden Seite kann man sich einen Eindruck verschaffen was Watson heute schon kann. https://visual-recognition-demo.mybluemix.net/
Bei dieser "Bilderkennung" durch Watson kann man entweder vorgegebene oder eigene Bilder durch Watson analysieren lassen. Nach einigen Sekunden bekommt man dann eine Beschreibung vom Bild.
Bearbeitet von User am 17.01.2017 23:19:59. Grund: nachtrag