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Was warum lieber, BE oder KE?

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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.01.2017 19:43:19 | IP (Hash): 1494298813
    hab ich schon öfter gesehen :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 15.01.2017 20:15:11 | IP (Hash): 2057125547
    Aus dieser Sicht ist es schon mal nicht schlecht dass auf den Lebensmitteln die Kohlehydrate angegeben sind, aber meist für 100 Gramm des Inhalts.
    Das ist z. B. bei Plätzchen oder Keksen und so, - schlecht gelöst. Warum schreibt man da nicht den Wert pro Stück auf? In solchem Falle wiege ich ein Teil aus und berechne es und füge es meiner Memo hinzu.

    Schlecht auch beim feiern wenn man als Diabetiker Knabberzeug essen möchte. Mit den Salzbrezeln bin ich wie o. g. verfahren. Meine Bekannten haben auch beim ersten mal komisch geguckt, wissen aber seit dem dass die Anzahl der Salzbrezeln die ich mir auf den Teller lege eine BE sind.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 15.01.2017 20:16:44. Grund: Text hinzu gefügt
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.01.2017 20:23:48 | IP (Hash): 1910295057
    Maxim schrieb:
    Hallo Dirk

    Das hat mir die Idee gegeben. Wie wäre es wenn die Restaurants und Hotels per Verfügung verpflichtet
    würden auf den Menükarten die jeweiligen BE/KE zu nennen. Für jemanden mit Chefkochausbildung wäre
    das ein Klacks und dann könnten die noch als Diabetikerfreundlich zusätzliche Umsätze machen.



    Das wird bei der derzeitigen Gesetzeslage nur auf freiwilliger Basis möglich sein denn auch das weiß Wiki:

    "Mit Beschluss des deutschen Bundesrates vom 24. September 2010 und entsprechend den Empfehlungen der Fachgesellschaften (z. B. der DGE) und des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) wurde der Begriff „Broteinheit“ am 9. Oktober 2010 durch Artikel 1 der sechzehnten Änderung der Diätverordnung aus allen gesetzlichen Regelungen entfernt. Die Übergangszeit für die Deklaration mit Broteinheit oder Kohlenhydrateinheit endete im Oktober 2012."

    Somit müsste da erst ein Gesetz her. Allerdings bei der steigenden Rate vor allem an Typ2 Diabetes Erkrankten wäre eine Selbstverpflichtung der Gaststätten vielleicht der bessere Weg. Ich bin sicher das könnte Kunden binden. Nicht nur der Diabetiker achtet ja ab und an auf das was er zu sich nimmt.
    Das kann aber auch ein Hemmnis sein gewisse Gerichte im Restaurant zu bestellen wenn ALLE umsitzenden den Kaloriengehalt von dem kennen was am Nachbartisch bestellt wird. Und schon wird das Gericht xy zum Ladenhüter.
    Selbstverpflichtung und Ausgabe der Nährwerte, auf bitten, in einer gesonderten Karte.
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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 15.01.2017 20:30:17 | IP (Hash): 542579802
    Die Insuline

    Ich hatte versucht über die verschiedenen Insuline schlauer zu werden, aber das ist nicht ganz
    einfach da fast keine Wirkungsdiagramme publiziert sind und die angegebenen Std. Zahlen
    variieren und sind wahrscheinlich nach dem verbleibenden Insulingehalt im Blut gemessen
    und nicht nach der Glukosereduzierendenwirkung.
    So bin ich selbst an die Sache gegangen weil es mir etwas komisch vorkam
    und ich den Eindruck hatte, dass die Wirkungszeiten wesentlich kürzer sind.
    Mein CGM war mir da sehr behilflich, aber wegen der ca. 10 Minuten Messverzögerung im
    unteren Bereich als sich wieder eine Kurve anfing zu bilden, hatte ich dann alle 5 Minuten
    immer eine Fingermessung gemacht um den tiefsten Punkt zu finden.

    Für Apidra und Novorapid sind die publizierten Zahlen mit einer Wirkungsdauer von 2 ½ bis
    4 Std. angegeben, aber die Hersteller selbst machen keine Angaben darüber.
    Gemäss meinen Messungen bin ich aber nur auf 1:30h plus/minus 5 Minuten gekommen bis
    dass keine weitere Reduktion mehr möglich war und das könnte auch erklären weshalb man
    manchmal so Achterbahn fährt insbesondere bei grösseren Hauptmahlzeiten oder schwereren
    länger verdaulichen Pizzas, Spagetti Bolognese mit viel Bolognese zum guten Schmecken, etc.,
    wo die Verdauung eher bei 3-4 Stunden ist und nicht wie bei leichteren nicht fettigen Sachen
    von nur 2-2,5 Stunden.
    Ich weiss nun nicht wie diese 1:30h bei Apidra oder Novorapid auch von Mensch zu Mensch
    variieren und erwähne nur, dass die Wirkungszeit aber um so viel weniger ist als publiziert.
    Vielleicht können Andere das auch mal austesten.

    Wenn man nun die Apidra oder Novorapid von nur 1:30h betrachtet, dann kann das eigentlich
    nur für leichtes oder nicht so umfangreiches Frühstücken, wenn überhaupt richtig, oder nur für
    rasch eine Semmel mit Butter und Aufstrich mit Kaffee auf die Schnelle, oder Abends vielleicht
    etwas leichteres vor dem Schlafen sein. Das ist aber sicher nicht genügend um das normale
    Körpergewicht zuhalten.
    Die Rapid Insuline haben sicher ihre Vorteile wenn man von höherer Glukose möglichst rasch
    wieder herunter unter 100mg/dl will, oder für rasche kleinere Korrekturen nach dem Essen
    oder für generell leicht und schnell verdauliche Sachen.
    Aber was ist mit den grösseren Hauptmalzeiten ?

    Im Moment scheint es auch fast wie eine Mode zu sein wo einfach Rapid Insulin mit
    Basalinsulin verschrieben wird und damit soll dann alles gut sein und der Diabetiker
    kann dann sehen wie man damit zurechtkommt.

    Das hat mir die Idee gegeben, dass die Rapid Insuline für grössere Hauptmahlzeiten mit
    der Verdauung auch von der grösseren Menge von 3-4 Stunden, eigentlich die doppelte
    Glukose reduzierende Wirkungsdauer haben sollten und bin dann bei Insuman Rapid von
    Sanofis fündig geworden. Gegenüber Apidra 4 Einheiten wird das Insuman Rapid mit 6-8
    Einheiten gespritzt wegen der doppelt längeren Wirkungsdauer.

    Daraus ergibt sich die Idee, welche man mit dem Arzt absprechen sollte, dass der
    Diabetiker zum Rapid Insulin und Basalinsulin auch noch das Insuman Rapid bekommt
    und dann so mit den 3 verschiedenen Insulinen seinen individuellen Bedarf abdeckt.
    (Es ist mir klar, dass so etwas mit 3 verschiedenen Insulinen wahrscheinlich noch nicht
    publiziert ist, aber es könnte vielleicht der idealmögliche Kompromiss der Praxis sein.)

    Zum Lantus mit nur knapp 22-24 Std. Wirkdauer ist das Toujeo von 26-28 Std. Wirkdauer zu
    erwähnen, da es eigentlich so ist wie das Lantus von Anfang an hätte sein sollen für eine
    bessere und stabilere Basalwirkung um die Lantus Startphase von 4 Stunden nach jedem
    spritzen zu kompensieren mit der vorgängig gespritzten Dosis. Das Tuojeo soll auch eine um
    20-40% reduzierte Hypo Wirkung haben. Toujeo ist aber 3x konzentrierter als Lantus und gibt
    entsprechend kleinere Beulen weil 3x weniger Volumen gespritzt wird und ist nur in Fertigpens
    erhältlich wo dann 1 Einheit wie 1 Einheit von Lantus ist.
    Nur mal laut gedacht, sage ich dass sich eine Umstellung von Lantus auf Toujeo lohnt.
    Sanofi beim Toujeo Insulin empfiehlt nun, dass die Basaleinstellung gemäss der morgendlichen
    NBZ Nüchtern Blutzuckermessungen von 3-7 Tagen im Bereich von 80-100mg/dl gemacht wird.

    .
    Bearbeitet von User am 16.01.2017 14:58:09. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.01.2017 20:32:47 | IP (Hash): 1910295057
    Reiner15 schrieb:
    Aus dieser Sicht ist es schon mal nicht schlecht dass auf den Lebensmitteln die Kohlehydrate angegeben sind, aber meist für 100 Gramm des Inhalts.
    Das ist z. B. bei Plätzchen oder Keksen und so, - schlecht gelöst. Warum schreibt man da nicht den Wert pro Stück auf? In solchem Falle wiege ich ein Teil aus und berechne es und füge es meiner Memo hinzu.



    Genau! Das was bei anderen Darreichungsform Flüssig z.B. als Portion angegeben wird kann man bei Maschinell gefertigten Naschkram doch problemlos auf die Stückzahl definieren.
    Reiner15 schrieb:

    Schlecht auch beim feiern wenn man als Diabetiker Knabberzeug essen möchte. Mit den Salzbrezeln bin ich wie o. g. verfahren. Meine Bekannten haben auch beim ersten mal komisch geguckt, wissen aber seit dem dass die Anzahl der Salzbrezeln die ich mir auf den Teller lege eine BE sind.

    Reiner



    Das komische gucken hört dann auf wenn du der Gastgeber bist, für alle abwiegst, und anschließend den Preis nennst der für 8 Kräcker zu bezahlen ist.;)
    Bearbeitet von User am 15.01.2017 20:33:43. Grund: Korrektur
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.01.2017 20:40:56 | IP (Hash): 1910295057
    Maxim schrieb:
    Die Insuline

    Ich hatte versucht über die verschiedenen Insuline schlauer zu werden, aber das ist nicht ganz
    einfach da fast keine Wirkungsdiagramme
    .



    Meinst du sowas http://www.hypos.de/insulinkurven/flashfilm.php?

    Aber mit den Broteinheiten scheinen wir hier durch zu sein.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.01.2017 20:40:57 | IP (Hash): 1910295057
    .
    Bearbeitet von User am 15.01.2017 20:43:51. Grund: doppelt
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    am 15.01.2017 21:51:38 | IP (Hash): 542579802
    Dirk

    Ich konnte den Link nicht öffnen. Was ich meine sind Wirkungsdiagramme wo man
    den Verlauf der Glukose in mg/dl und die Zeit als Kurve dargestellt ablesen kann.
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    am 15.01.2017 21:54:51 | IP (Hash): 2099904511
    Maxim schrieb:
    Toujeo ist aber 3x konzentrierter als Lantus und benötigt deshalb einen Pen mit 1/2 Einheiteneinstellung wo dann 3x weniger Einheiten gespritzt werden..

    Das ist natürlich nicht so, 1 IE Toujeo entspricht 1 IE von Lantus oder auch 1 IE von jedem anderen Insulin.

    Dass es 3-fach konzentrierter ist (U300), bedeutet nur, dass 1 IE Toujeo weniger Volumen als die üblichen U100-Insuline hat. In der Praxis hat das keinerlei Bedeutung, weil der Pen dafür verantworlich ist, die richtige Flüssigkeitsmenge pro Einheit abzugeben. Weil es Toujeo nur im Fertigpen gibt, kann daraus auch kein Fehler entstehen.
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    am 15.01.2017 22:04:15 | IP (Hash): 542579802
    Rainer

    Danke für die Toujeo Information mit Fertigpen wo dann 1 Einheit auch 1 Lantus Einheit
    gleich sein soll. Bei Sanofi ist das irgendwie nicht so klar dargestellt gewesen.