Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 30.01.2017 15:43:23 | IP (Hash): 1233494423
    Hehe, Elfe, du kommst aber auch nicht so ganz mit, gelle? Konzentrier' dich mal ein bisschen, dann antwortest du vielleicht auch ausnahmsweise mal auf die richtigen Posts :-)

    @Typeinser:

    Es geht nie darum, ALLE pathologischen Werte eindeutig zu identifizieren. Das ist ein unrealistischer Ansatz und er wird deshalb auch nie in der Medizin (oder sonstwo) verfolgt. Interessant ist, was bei der Masse passiert. Und wenn 98% der Teilnehmer in mehreren Studien im Fenster von 60-140 bleiben, dann ist es redlich, diesen Bereich als normal zu definieren. Somit Werte außerhalb dieses Fensters also mindestens nicht-normal und nach weiterer Prüfung möglicherweise als pathologisch zu definieren bzw. identifizieren.

    Der Ausgangspunkt war die Frage nach der Gültigkeit der 140-Regel. Wenn man also bestrebt ist, einen nach jetzigem Stand als eindeutig gesund zu betrachtenden BZ Verlauf einzuhalten, dann sollte der Wert die 140 nicht überschreiten. Undzwar unabhängig vom zeitlichen Auftreten des BZ peaks nach dem Essen. D.h. Man sollte dann nicht nach einer Stunde messen, sondern im besten Falle seine individuelle BZ-Spitzencharakteristik kennen und das Essen dementsprechend an die 140 anpassen.
    Bearbeitet von User am 30.01.2017 16:01:51. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.01.2017 16:01:29 | IP (Hash): 1910541280
    TypEinser schrieb:
    Ein bisschen allgemeiner, aber 160 mg/dl ist da auch für Nicht-Diabetiker normal...


    Noch sehr viel allgemeiner und auf überhaupt keine konkret überprüfbaren Zahlen gestützt.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 30.01.2017 16:08:07 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:

    Der Ausgangspunkt war die Frage nach der Gültigkeit der 140-Regel. Wenn man also bestrebt ist, einen nach jetzigem Stand als eindeutig gesund zu betrachtenden BZ Verlauf einzuhalten, dann sollte der Wert die 140 nicht überschreiten. Undzwar unabhängig vom zeitlichen Auftreten des BZ peaks nach dem Essen. D.h. Man sollte dann nicht nach einer Stunde messen, sondern im besten Falle seine individuelle BZ-Spitzencharakteristik kennen und das Essen dementsprechend an die 140 anpassen.



    Und wenn es dann so ist, dass mit zunehmendem Alter und altergerechter Fitness die BZ-Werte eben einfach ansteigen?

    So richtig weiß man's wohl nicht.

    Wo kommt den der feste Wert 140 mg/dl her? Unsere Körper haben die Nierenschwelle bei ca. 180 mg/dl – welchen Sinn macht das denn biologisch, wenn 140 mg/dl die magische Grenze ist?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.01.2017 18:15:06 | IP (Hash): 1910541280
    Aus meiner Sicht soll mit den Diabetes-Grenzwerten lediglich unbehandelt immer höher ansteigender Blutzucker möglichst frühzeitig bremsend behandelt und so am immer höheren Ansteigen gehindert werden.
    Mit Jahre lang konstantem Verlauf ohne weiteres Ansteigen kurz über den Grenzwerten wäre der Blutzucker nach meinem Verständnis zwar auffällig, aber kein Diabetes.

    Mit keinem solcher cut-off Grenzwerte kann/soll demnach gesagt werden, dass der BZ darunter gesund und darüber krank ist. Gleiches finden wir z.B. auch bei Blutdruck und Blutfetten usw.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 30.01.2017 20:45:52 | IP (Hash): 2001741667
    @Typeinser, die Antwort gibst du dir ja eigentlich schon selbst. Wenn der BZ im Laufe des Lebens natürlicherweise ansteigt, da auch die BSD genau wie alle anderen Zellen und Organe "ausleiert", braucht es diese Reserve. Sonst wäre man ja sofort über der Nierenschwelle. Im Laufe der Evolution haben sich wohl die ohne Reserve einfach weniger stark fortgepflanzt :-). Und das läuft ja übrigens auch analog in allen anderen Bereichen des Körpers, überall haben wir Reserven.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 30.01.2017 22:54:56 | IP (Hash): 518379663
    @purea

    Ich habe nie an den Inhalten der Schulungen gezweifelt - da ist 180 die magische Grenze.

    Und klar kommt es einem spanisch vor, wenn Gesunde plötzlich mal ne 176 auf dem Testgerät schaffen.

    Zum Schluß werden die Grenzwerte altersgerecht angepasst...


    Das klärt jetzt aber nicht, warum 140 das Maß der Dinge ist.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.01.2017 23:09:28 | IP (Hash): 719202694
    Welcher Blutzucker ist normal?

    "Wenn man als gesunder Mensch ohne Diabetes ein solches Messverfahren (gemeint ist CGM) selber einmal nutzt, so ist man überrascht, wie hoch der Blutzucker ansteigt“, sagt Stephan in der Ärztezeitung online vom 26.1.17."

    Und weiter schreibt die Diabetes News "Menschen ohne Diabetes müssen sich keine Sorgen machen, selbst wenn der Blutzucker nach dem Genuss von reichlich Süßem stärker ansteigt. Bei ihnen schüttet die Bauchspeicheldrüse genügend Insulin aus, um den Blutzucker in einen „normalen“ Bereich zu senken."

    Für Menschen mit Diabetes werden die Werte von Ärzten festgelegt, so die Diabetes News.

    Quelle:
    https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2017/welcher-blutzucker-ist-normal

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.01.2017 23:39:44 | IP (Hash): 1307418125
    Halolo Cracktros,

    hier ist der entsprechende Originalartikel aus der Ärztezeitung:
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/927844/glukosemessung-welcher-blutzucker-ueberhaupt-normal.html?sh=4&h=608808649

    Interessanter Weise verweist Prof. Martin auch auf die Studie mit den 24 Studienteilnehmern und den vier unterschiedlichen Mahlzeiten von der Arbeitsgruppe von Dr. Guido Freckmann aus Ulm, von der in diesem Thread schon mehrmals die Rede war.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2769652/

    Das ist die Veröffentlichung, die Chriss/Peter/Maxim als "Studie vom NIH.Gov" bezeichnet und wo er 0,3% von 24 Personen (=1/14-tel Person) gesondert beobachten haben will. :lol:
    Bearbeitet von User am 30.01.2017 23:43:18. Grund: .
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 30.01.2017 23:47:35 | IP (Hash): 2001741667
    Ein normaler BZ für Gesunde bewegt sich in einem Fenster von 60-140, wenn man die oben genannte Datenlage hinzuzieht, da sich die aufgezeichneten BZ Verläufe zu ca. 98% in diesem Fenster bewegen bzw. nur 2-3% der Verläufe Werte ab 140 nach dem Essen zeigen. Vor diesem Hintergrund kann man die 140-Regel als belastbar betrachten.

    Für Diabetiker hingegen macht es durchaus Sinn, die Grenze an das biologisch Tragbare nach oben zu verschieben. Denn damit wird das Regime deutlich entspannter und alltagstauglicher, und dass ohne Gefährdung für die Nieren.

    Wer es also genauer nehmen möchte, der strebt die 140 an. Dabei gilt als gesichert, dass der Wert dem von Gesunden entspricht. Es ist also der sicherste Weg. Deswegen müssen Werte darüber noch nicht unsicher sein, aber die 140-Regel ist eben maximal und eindeutig safe.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 30.01.2017 23:55:24 | IP (Hash): 518379663
    purea schrieb:
    Deswegen müssen Werte darüber noch nicht unsicher sein, aber die 140-Regel ist eben maximal und eindeutig safe.



    Irgendwo muss man ja eine Grenze ziehen.

    Bedeuten die neuen Erkenntnisse nicht aber auch, dass genannte Spitzen nicht zwangsläufig Prä- oder Diabetes, auch in naher Zukunft bedeuten?

    Vielleicht liegt der Schlüssel - wie so oft - in den Genen.