Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Uneinstellbarer Diabetes

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 13.02.2017 11:56:45 | IP (Hash): 2108455638
    Wo wir bei Doc Bernstein sind:

    Eventuell wäre das was für Sonjas Mann? Nicht ganz so extrem, aber Low Carb könnte ein bisschen Ruhe in die BZ-Achterbahn bringen.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.02.2017 11:59:02 | IP (Hash): 745145612
    @TypEinser

    Ist mein Vorbild in Sachen Ausprobieren & Nachmessen, vielleicht wg seinem ursprünglich technischen Hintergrund. Vorbild auch in Sachen Low Carb zu ner Zeit, als mir noch alle Welt einreden wollte, dass ich davon krank werden müsste.
    Hey, ich schreib nirgendwo, dass andere meinen 1c nachmachen müssen. Ist halt mein Sport und durchaus auch Spaß auf meine alten Tage ;)

    Wüsste gerne, wie er mir die noch günstigere Wirkung meines Futters erklären wollte, seit ich vor gut 2 Monaten gegenüber bis dahin ketogen das Fett als Hauptenergielieferant gegen KHs ausgetauscht hab. Mit statt ketogen 4,9 nun HBA1c 4,7 noch mehr nach seinem Geschmack ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 13.02.2017 12:22:11 | IP (Hash): 2108455638
    @Jürgen

    Das mit den Kohlenhydraten oder low carb – meine Erfahrung ist, es nicht in die eine oder andere Richung zu übertreiben.

    Mal ein Tag ganz ohne Kohlenhydrate oder zu Tantchens Geburtstag mal 4 Stück Torte.
    Interessanterweise läuft das besser als die "Standard-Tage" nach Lehrbuch.
    Wobei man hier dann seine Insuline gut kennen sollten, man hat dann doch mehr mit Up/Down-Regulation zu tun.

    Da muss jeder seine Weg finden, auch beim "persönlichen" Zielwert. Doc Bernstein und T1-Teenager... da wird die Schnittmenge recht klein sein.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.02.2017 12:51:30 | IP (Hash): 745145612
    @TypEinser
    Naja, Du hast wahrscheinlich noch nie 20IE für ne normale Scheibe Brot mit Wurst gebraucht.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 13.02.2017 12:56:33 | IP (Hash): 2108455638
    hjt_Jürgen schrieb:
    @TypEinser
    Naja, Du hast wahrscheinlich noch nie 20IE für ne normale Scheibe Brot mit Wurst gebraucht.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.




    ...da fällt die Kuchenschlacht aus.

    Mein höchster Faktor war mal 5,25 unter Kortison. Man staunt, wie weit man den Pen rausdrehen kann. Und wie sich der Bolus im Fell verteilt...


    PS. Es gibt auch T1 mit so einem Insulinverbrauch. Tagesdosen um 100 I.E. gesamt - das muss jeder für sich entscheiden.
    Bearbeitet von User am 13.02.2017 12:58:46. Grund: ps
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 13.02.2017 17:14:40 | IP (Hash): 58579835
    Jetzt noch mal zur Möglichkeit der Insulinpumpe.

    Ich kenne es nur so dass der Arzt die Möglichkeit vorschlägt der Patient den Vorschlag annimmt oder ablehnt.
    Nimmt der Patient den Vorschlag an kann er sich eine Pumpe aussuchen und der Arzt schreibt die Verordnung. Die geht zum Pumpenhersteller und der gibt bei der KK dafür ein Angebot ab. Willigt die KK ein wird die Pumpe zum behandelnden Arzt geschickt und vor der Pumpenschulung bekommt der Patient das Teil angelegt. Während der Pumpenschulung (stationär 10 Tage) wird alles unter Überwachung alles mögliche an der Pumpe vom Patienten getestet. Zum Abschluß habe ich einen Fragebogen über die Bedienung der Pumpe ausgefüllt und der Arzt gibt damit die Einschätzung ab wie der Patient im Umgang mit der Pumpe zurecht kommt. Ist das negativ muss die Pumpe aus Sicherheitsgründen für den Patienten zurückgegeben werden. So die Erklärungen vom KH vor meiner ersten Pumpe.
    In den folgenden 3 Monaten muss man akribisch ein BZ-Tagebuch führen und der HbA1 sollte besser werden als vor der Pumpe, denn die Pumpe gilt bis zur abschließenden Genehmigung als Leihpumpe. Erst nach dem die KK das Tagebuch geprüft hat bekommt man eine Bestätigung über die Kostenübernahme.

    Nein die Insight kann kein CGM. Ich hatte vorher im KH die Möglichkeit mir solch eine Vorführpumpe mal einen Tag anzusehen und die BA dazu zu lesen. Vor der Entscheidung zu dieser Pumpe gab es m. E. nur ein Pumpensystem dass mit Notabschaltung gearbeitet hat. Ich behlfe mir da momentan mit FSL, das ist draussen immer noch besser als mit Streifenmessgerät, weil wenn die Dose mal umfällt liegen die Streifen im Dreck und sind unbrauchbar.

    Bei mir ist jetzt NovoRapid drin und auch damit muss man vor Belastung ca. 1 - 1,5 h die Pumpe reduzieren bis auf min. 0%. Da man im Arbeitsprozess die Belastung nie genau vorhersehen kann ist das schwierig und geht nicht ohne Schwankungen ab. Genauso wie das vorherige absenken muss der Nachlauf also Muskelauffülleffekt beobachtet werden. Da ist FSL mit Trendpfeil zwar ungenau aber immer noch besser als gestochen.

    Das ist an der Arbeit nicht besser oder schlechter als zu Hause, wenn man nicht zur Miete wohnt. Ich sage nur "Bauernhof", bei mir gibt es immer körperlich was zu tun und vieles ist schlecht einschätzbar.

    Sicher es wird immer in der Entwicklung etwas neues, besseres geben, aber ob die KK das jedem Patienten bezahlen will ist dann die nächste Frage.

    Ich persönlich wollte nicht darauf vertrauen dass irgendwann das kpl. automatische Pumpensystem auf den Markt kommt und mich bis dahin mit Pen spritzen. Kann ja auch sein dass man das gar nicht mehr erlebt!
    Ob die heute angewandten Insulinpumpen Stand der Technik sind will ich nicht beurteilen, aber wenn man sieht was ein Handy kann, dann denke ich dass da noch jede Menge Luft nach oben vorhanden ist.

    Sonja hat bis heute genau einen Beitrag geschrieben, wo das Problem doch schwierig und wichtig scheint. Oder doch nicht?

    Reiner
    Bearbeitet von User am 13.02.2017 17:16:24. Grund: Text hinzu gefügt
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 13.02.2017 17:48:59 | IP (Hash): 1623276935
    Maxim6 schrieb:
    Dirk
    Keine Sorge, wäre ja zu blöd wenn man zum Schema-F der Schulungen noch etwas lernen würde !



    Das ist zum Beispiel so ein Satz den ich nicht verstehe. Und das meine ich jetzt nicht ironisch.

    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 118
    Mitglied seit: 04.02.2017
    am 13.02.2017 18:37:09 | IP (Hash): 526608775
    Reiner
    Wir sind nun auch so im hin und her wegen eventuell einer Pumpe, aber
    mit CGM das ist einfach eine physikalische Voraussetzung und wir wollen
    ein System mit heutiger Technologie und nicht heute von vor 5-10 Jahren.
    Das System soll eine Hysteresis haben die man eingeben kann mit z.B.
    einem Bereich von 85-95mg/dl und dann soll das System das ausführen
    egal was da eventuell gegessen wird und wie das technologisch möglich
    wäre und so dann auch mit besseren Programen eine echte Hilfe wäre.
    Das CGM haben wir mit Dexcom G4 aber einmal hält der Kleber eine
    Woche und ein anderes Mal vielleicht nur 4 Tage beim Sensor und
    das sind dann auch noch so unnötige Sachen wenn es besser und
    mit einer funktionierenden Perforierung des Klebers gemacht wäre wo
    auch schwitzen beim Sport, Arbeit, Liebe, Etc. dann kein Problem wäre.
    Das wo es schon lange einen permanent implantierbaren Non-Encymic
    Sensor geben könnte, aber halt nicht für die Sensor geschäftlimacher.
    Wir hoffen sehr dass wenigsten das DE Fraunhofer Institut was macht.
    Es hat nun das neue Dual-Pump System mit CGM welches definitiv besser
    ist und die reden von 2017 beginn 2018 wo es auf den Markt kommt.
    Wir werden vielleicht noch warten, wo es uns fast egal ist ob die KK
    bezahlt oder nicht, wir wollen nur ein System welches tut was es sollte !

    Hier noch etwas zum neuen Dual Pump System : https://diatribe.org/bionic-pancreas-dual-chamber-pump-unveiled-friends-life-2015

    .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 13.02.2017 18:47:13 | IP (Hash): 1366574556
    Reiner15 schrieb:
    Jetzt noch mal zur Möglichkeit der Insulinpumpe.

    Ich kenne es nur so dass der Arzt die Möglichkeit vorschlägt der Patient den Vorschlag annimmt oder ablehnt.
    Nimmt der Patient den Vorschlag an kann er sich eine Pumpe aussuchen und der Arzt schreibt die Verordnung. Die geht zum Pumpenhersteller und der gibt bei der KK dafür ein Angebot ab. Willigt die KK ein wird die Pumpe zum behandelnden Arzt geschickt und vor der Pumpenschulung bekommt der Patient das Teil angelegt. Während der Pumpenschulung (stationär 10 Tage) wird alles unter Überwachung alles mögliche an der Pumpe vom Patienten getestet. Zum Abschluß habe ich einen Fragebogen über die Bedienung der Pumpe ausgefüllt und der Arzt gibt damit die Einschätzung ab wie der Patient im Umgang mit der Pumpe zurecht kommt. Ist das negativ muss die Pumpe aus Sicherheitsgründen für den Patienten zurückgegeben werden. So die Erklärungen vom KH vor meiner ersten Pumpe.
    In den folgenden 3 Monaten muss man akribisch ein BZ-Tagebuch führen und der HbA1 sollte besser werden als vor der Pumpe, denn die Pumpe gilt bis zur abschließenden Genehmigung als Leihpumpe. Erst nach dem die KK das Tagebuch geprüft hat bekommt man eine Bestätigung über die Kostenübernahme.

    Nein die Insight kann kein CGM. Ich hatte vorher im KH die Möglichkeit mir solch eine Vorführpumpe mal einen Tag anzusehen und die BA dazu zu lesen. Vor der Entscheidung zu dieser Pumpe gab es m. E. nur ein Pumpensystem dass mit Notabschaltung gearbeitet hat. Ich behlfe mir da momentan mit FSL, das ist draussen immer noch besser als mit Streifenmessgerät, weil wenn die Dose mal umfällt liegen die Streifen im Dreck und sind unbrauchbar.

    Bei mir ist jetzt NovoRapid drin und auch damit muss man vor Belastung ca. 1 - 1,5 h die Pumpe reduzieren bis auf min. 0%. Da man im Arbeitsprozess die Belastung nie genau vorhersehen kann ist das schwierig und geht nicht ohne Schwankungen ab. Genauso wie das vorherige absenken muss der Nachlauf also Muskelauffülleffekt beobachtet werden. Da ist FSL mit Trendpfeil zwar ungenau aber immer noch besser als gestochen.


    Sicher es wird immer in der Entwicklung etwas neues, besseres geben, aber ob die KK das jedem Patienten bezahlen will ist dann die nächste Frage.

    Ich persönlich wollte nicht darauf vertrauen dass irgendwann das kpl. automatische Pumpensystem auf den Markt kommt und mich bis dahin mit Pen spritzen. Kann ja auch sein dass man das gar nicht mehr erlebt!
    Ob die heute angewandten Insulinpumpen Stand der Technik sind will ich nicht beurteilen, aber wenn man sieht was ein Handy kann, dann denke ich dass da noch jede Menge Luft nach oben vorhanden ist.


    Reiner



    Ähnlich würde ich es auch beschreiben, allerdings ohne KH- Aufenthalt. Schulung und Anpassung finden ambulant, mit dem gewohnten Dia-Team statt. Ich mag Einstellungen im KH nicht besonders, da das reale Leben eine weitere Neueinstellung bedarf.
    Bearbeitet von User am 13.02.2017 19:15:30. Grund: Rechtschreibung
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 13.02.2017 20:02:36 | IP (Hash): 1366574556
    Maxim,
    Du gibst hier, im Forum; Empfehlungen für Medikamente und Dosierungsanweisungen herraus. Eine Aufgabe die, von Gesetzgeber, bestimmten Berufsgruppen- und zusätzlicher Prüfung -vorbehalten idt. Besitzt du diese Zulasung für Deutschland?
    Bearbeitet von User am 13.02.2017 20:31:21. Grund: Rechtschreibung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 118
    Mitglied seit: 04.02.2017
    am 13.02.2017 22:23:22 | IP (Hash): 526608775
    Cracktros
    Ich mache das nach besten Gewissen, Erkenntnissen, Abklärungen und
    es steht jedem frei für zum Guten das anzunehmen oder zu ignorieren
    und das ist nicht verboten in zivilisierten Demokratien und hierfür
    braucht es keine Zulassung weil ich das aus Goodwill mache.

    .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 14.02.2017 15:38:25 | IP (Hash): 1207824456
    Die Schulung stationär ist eindeutig der ambulanten vorzuziehen. Der Patient wird hier öfter getestet (mit Labormessgerät) und nachkorrigiert als vom Dia-Doc. Nachtprofile sind hier auch eleganter als zu Hause. Wie soll das ein Alleinstehender machen? Wenn er den Messtermin verschläft ist der ganze nächtliche Test nutzlos.

    Ich selbst habe bei den beiden Schulungen jedes mal andere Patienten kennen gelernt, die auch bei der Ersteinstellung ambulant eingestellt wurden und bei denen die Basalrate sowie die errechnteten BE-Faktoren und Korrekturfaktoren nicht gestimmt haben. Ich will damit nicht sagen das es niemanden gibt der ambulant nicht gut eingestellt ist.

    Es reicht doch z. B. schon aus wenn der Patient zu Hause "falsch" isst oder sich zu stark "bewegt", das kann der Dia-Doc am anderen Tag nicht sehen wenn er z. B. auf einen in dieser Zeit durchgeführten Basalratentest schaut. Im KH oder bei der REHA ist die aufgenommen Nahrung nach ärztlicher Vorgabe berechnet und z. B. der Rechenfehler des Patienten auf diesem Sektor beim schätzen zu Hause eliminiert.
    Während der REHA oder im KH war jeden Tag zur gleichen Zeit die Auswertung der Veränderungen vom Vortag. Bei bei unerklärlichen Abweichungen hat der Arzt immer hinterfragt oder wenn nachts die Werte absolut daneben waren konnte die Schwester den Arzt zu Hause anrufen.

    Das man nach der stationären Einstellung meist zu Hause nachprüfen oder nachregulieren muss ist ja bekannt.

    Das soll jeder für sich entscheiden ob ambulant oder nicht. Mein Dia-Doc hat seine Praxis 15 km entfernt und ist nur an 4 Tagen in der Woche da. Wie sollte ich da zu ihm kommen? Autofahren ist in der Einstellungsphase nicht zulässig, dafür musste ich unterschreiben. ÖPNV ist hier nur fragmenthaft vorhanden!

    Reiner


    Bearbeitet von User am 14.02.2017 15:45:54. Grund: Text hinzu gefügt
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.02.2017 15:59:45 | IP (Hash): 2119343632
    Irgendwas muss ich irgendwann mal gründlich missverstanden haben. Wie ich das vor vielen Jahren mal kennen gelernt hab, waren die Pumpis die mit der umfassendsten Anleitung zum selbständigen und eigenverantwortlichen Einrichten ihrer Behandlung. Da haben die Doks nur nen groben ersten Rahmen gesetzt und dann mit der Aufgabe nach Hause entlassen, da systematisch und gezielt das angestrebte Optimum in die alltägliche Normalität zu übersetzen.

    Dabei muss doch nicht der Dok sehen und bewerten was ich esse oder wie ich mich bewege, sondern das muss ich doch sehen und berücksichtigen - oder was sehe ich da falsch?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 14.02.2017 16:49:15 | IP (Hash): 1207824456
    Genau die umfassendste Anleitung gabs wie o. g. und danach ist man eh "selbstständige Einheit". Aber wie schon gesagt trafen dort auch Patienten ein bei denen von dem zu vermittelnden Wissen aus der Ambulanz nicht mal 30 % angekommen sind. Denen wurde zum Teil aufgetragen an Hand der Bilder in der BA sich an der Pumpe auszuprobieren. Ich kann mir nicht erklären wie diese Patienten mit ihrer KK klar gekommen sind, weil die einen Anstieg im HbA1 hatten.

    Der "Pumpenneuling" muss erst mal einschätzen lernen, wieviel Veränderung an Basalrate oder BE-Faktor oder Korrekturfaktor wann vorgenommen werden muss um einen bestimmten Zielwert zu erreichen. Dafür gibts feste Rechenwerte aber das Ergebniss ist bei jedem anders.
    Belastung wird z. B. unter Überwachung auf dem Ergometer simuliert und der Abfall bewertet. Um später die Pumpe bei Belastung richtig zu reduzieren.

    Wer weiß wenn der Patient von Pen auf Pumpe umgestellt wird welches Insulin für ihn das richtige ist? Das wurde stationär mit dem Patienten gemacht, soll heißen ich hatte ein Mitspracherecht weil ich ja mit der Pumpe auch noch arbeiten musste und das auf Montage. Deshalb habe ich mich damals für das langsamere Insuman Infusat entschieden damit ich nicht unterwegs die Ampullen füllen musste.

    Fehler bei der BE Eingabe beruhen fast immer auf Schätzungen, deshalb gab es bei stationärer Unterbringung Waagen, damit jeder exakt nur das zur Berechnung ansetzt was auch gegessen wird.

    Wie gesagt das sind meine persönlichen Erfahrungswerte. Und was ist da negativ dran zu sehen?

    Reiner
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 16:52:08. Grund: Text hinzu gefügt
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 16:53:06 | IP (Hash): 1790136300
    Ich glaube das das auch sehr individuell ist und ganz sicher von mehr als dem Faktor Mensch abhängig ist. Gerade wenn kein Autofahren möglich ist und der ÖPNV nicht ausgebaut ist kann ich mir vorstellen das eine stationäre Lösung vorgezogen wird.
    Ich kann auch nicht beurteilen wie starr und damit realitätsfern Reha/Krankenhaus Schulung ist.
    Aber ich sehe schon das der Pumpen so wie auch der ICT Patient Sattelfest sein muß.
    Persönlich in meiner Situation würde ich lieber ambulant geschult werden. Aber ich habe bei meiner Verlauf auch die Chance mich behutsam an die Praxis ranzutasten. Beim Typ1 kann ich mir vorstellen das einen Fehler bei der Pumpen Behandlung Schnell zurückwerfen?

    Gruß Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.02.2017 17:36:18 | IP (Hash): 2119343632
    Schon klar. Ich hab ja auch mal gedacht, dass so ein CGM/FGM-Verlauf, wenn er denn groß genug mit erkennbaren Zeiten und Höhen dargestellt wird, ganz automatisch als der Weg gelesen wird, den man da mit seinem BZ zurück gelegt hat. Und dann war da dieser Berg mit Gipfel um 9.37 bei 342!
    "Wieso? Das kann doch nicht! Das is doch Quatsch! Guck hier, vor dem Mittagessen um 12.30 mit 128 doch voll im grünen Bereich! Nä, die über 300! Wann war das? Genau, ne gute Stunde nach dem Frühstück. Was war denn da? Genau, da hatte ich nur 2 ganz normale Brötchen mit Marmelade. Das ist doch Unsinn! Da spinnt doch diese neue Technik. Genauso wie hier, Schauma da, um halb elf, ganze 74! Das war ja Unterzucker! Da hab ich überhaupt nix von gemerkt. Da..."

    Beneide keine Doks und BeraterInnen um solche und ähnliche Kuriositäten ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 17:58:11 | IP (Hash): 1977810718
    Jeder Jeck ist da halt anders. Nicht nur in seinen Vorlieben sondern vor allem in seinen Reaktionen der eine bekommt einen roten Kopp wenn er von dem Mädchen auf der Strasse angesprochen wird und er nächste rennt mit dem offenen Trenchcoat, und nur mit diesem, durch die Fußgängerzone und ist beleidigt wenn keiner guckt.;)

    Ich habe da meine Probleme "oben rum". Also alles was über 170-180 geht ist unangenehm. Nach unten fehlen mir die Erfahrungen. Von daher werde ich wohl in der ICT Schulung, wenn es denn zu ITC kommt, aufpassen. Ich hoffe immer noch das die nicht noch einen nebenwirkungs Zaubercocktail aus der Give away Schublade zieht. Das zermürbt, vor allem wenn man immer Tage dazwischen hat wo man untätig zuhause sitzt. Der Augenarzt gestern hat mir auch wieder gesagt. Solange der BZ so schwankt brauch ich mir keine Brille anpassen lassen. Ohne Brille brauch ich nicht versuchen wieder zu arbeiten. Und das linke Auge ist wohl auch ein bisschen "Matsche" ich muss da nochmal anrufen denn ich habe da irgendwann nicht mehr zugehört da muss ich jedenfalls auch nochmal in vier Wochen los. Dann wird das Auge wahrscheinlich nachgeschult.;) Und wenn die mit so einer Nummer wie bei General Lee kommen, können sie das Auge gleich da behalten.

    Gruß

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 18:27:44 | IP (Hash): 670145950
    Was mir einen Krankehausaufenthalt interesst machen könnte, wären andere Typ 1 Diabetiker kenenzulernen. Ich habe zwar einige im Bekannten- und Freundeskreis aber man trifft sich selten.

    Ich finde auch, dass jeder selbst entscheiden muss ob die Einstellung Ambulant oder im Krankenhaus vorgenommen werden sollte. Für mich aber muss die Einstellungen im relen Leben stimmen und nicht "nur" im Labor funktionieren. Ein Ergometer ist zwar klasse, wird aber nie die wahren Werte von Bewegungen außerhalb des Krankenhauses simulieren könne. Im Sport, zum Beispiel, kann der selbe Kraftaufwand und Leistung in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlichste Auswirkungen auf den BZ haben.
    Pumpen sind etwas für erfahrene Patienten, also müssen solche Sachen wie schätzen/wiegen und messen schon passen, bevor eine Pumpe verpasst wird.
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 18:28:42. Grund: ,
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 19:24:35 | IP (Hash): 1977810718
    Cracktros schrieb:
    Was mir einen Krankehausaufenthalt interesst machen könnte, wären andere Typ 1 Diabetiker kenenzulernen. Ich habe zwar einige im Bekannten- und Freundeskreis aber man trifft sich selten.

    [......]
    Pumpen sind etwas für erfahrene Patienten, also müssen solche Sachen wie schätzen/wiegen und messen schon passen, bevor eine Pumpe verpasst wird.



    Soziale Kontakte auch mit anderen Diabetikern sind glaube ich nicht zu unterschätzen. Bei den TYP11sern scheinen die Möglichkeiten ausgeprägter zu sein als bei den Typ2 betroffenen. Selbst bei Whatsapp gibt es eine offene Gruppe. Da sind sehr viele anscheinend sehr Junge Typ1 Diabetiker die sich da um tun.
    Beim Typ2 scheint es tatsächlich durch die Haupt Altersgruppe und den Grad der Betroffenheit weniger Menschen zu geben die sich da austauschen wollen. Das war auch meine Erfahrung die ich da aus der Schulung mitgenommen habe. Mann soll natürlich nicht zum Berufsdiabetiker werden. aber.....

    Ich bin sicher bis die ersten pumpen selber denken und der Träger lediglich den Totalausfall durch ITC kompensieren muss wird das auch so bleiben das der Träger ein Auskenner sein muß. Die Kassen machen ja da auch ganz klare vorgaben.

    Ich gehe für mich davon aus das ich meinen Diabetes mit ICT und vielleicht einem klitzekleinem FSLchen, das mir den Berufsalltag erleichtern könnte, ganz gut in den Griff bekomme. Obwohl mich so eine Pumpe schlicht von der Technik einfach gegeistert.:D

    Gruß

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.02.2017 09:07:13 | IP (Hash): 2105985737
    Berufs-Diabetiker wird man schnell genannt, wenn man mehr als morgens-mittags-abends für seinen BZ tut. Womöglich noch einen möglichst gesunden BZ anstrebt, wo HBA1c 7 als völlig ausreichend gilt.

    Dabei erklärt sich der Unterschied in der Herangehensweise von Typ1 und Typ2 praktisch von selbst. Weil sich der Typ1 alles Insulin, das sein Organismus braucht, selbst in irgendeiner Form einverleiben muss, geht kein Weg am Kümmern vorbei. Und weil grobe Nachlässigkeiten dabei schnell mal in der Notaufnahme landen, ist eine gewisse Grundfertigkeit dabei unumgänglich.

    Anders beim Typ2. Traditionell tut dem hoher Blutzucker auch nichts. Er kriegt damit ja keine Ketoazidose. Deswegen kann man der 2. Akutgefahr bei der Zucker-Behandlung, den Hypos, beim 2er einfach dadurch entgehen, dass man den BZ einfach insgesamt höher ansetzt. Und deswegen braucht der 2er auf Tabletten oder/und mit Basal-Insulin seinen BZ auch nicht zu messen, denn mit dem beständig höheren BZ kann er ja nicht unterzuckern.

    Während also der Typ1 sein Leben grundsätzlich so einrichten MUSS, dass er mit seinem BZ im erträglichen Rahmen zurecht kommt, kann der Typ2 einfach so wie vorher weiter machen und nur zusätzlich ein paar Pillen schlucken und zur Not auch in möglichst großen Intervallen was spritzen. Und wenn die kranke Kasse die Schulung bezahlt, kann man ihm je für die bezahlten Stunden von der Theorie präsentieren, wie er mit weniger Kilos auskommen könnte ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 10:41:57 | IP (Hash): 518379663
    Stimmt, Berufs-Diabetiker ist man schnell.

    Bin grad von Hausarzt zurück, Männergrippe... Neben mir saß im Wartezimmer eine etwas ältere Dame (so Mitte 50) und erzählte, sie müsse nochmal zum Arzt weil der Zucker 200 wäre. Das sei schon ne ganze Zeit so und sie verstehe gar nicht was der Arzt jetzt von ihr wollte...

    Als ich dann nach der Dame beim Doc saß kam die Frage ob ich Probleme mit dem BZ habe, wäre bei solchen Infekten normal, er würde mal schauen...
    Hab wohl entsetzt geguckt, er meinte normalerweise ist gerade älteren Typ 2 alles unter 250 egal und auf die Meinung vom Arzt gibt man diesbezüglich solange was, bis die Tür der Praxis zuklappt. Dann ist treffen beim Bäcker...
    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 10:49:13 | IP (Hash): 1772292994
    Spüren Menschen mit Werten um die 200 mg/dl diese Werte nicht? Bei Werten von 250 gehtes mir ziemlich schlecht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 11:04:58 | IP (Hash): 518379663
    Über 230 merke ich am leichten ziehen im Nacken. Hört sich komisch an, ist aber so.
    Vielleicht nicht immer, aber nach "unbekanntem" Essen ein prima Marker für "verschätzt".

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.02.2017 11:08:30 | IP (Hash): 2105985737
    Die meisten Menschen mit Diabetes, die ich kenne, fühlen sich nicht auffällig mit höherem Blutzucker. Geht mir auch so. Für mein direktes Befinden macht es absolut keinen Unterschied, ob ich grad 100mg/dl oder 300 messe.
    Und ich hab mich damals mit den über 400 die Jahre vor meiner Diagnose auch nicht irgendwie speziell besonders mies gefühlt, sondern lediglich körperlich schneller schlapp.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:31:52 | IP (Hash): 461769334
    Hi Andy,

    Also auf keinen Fall meinte ich mit Berufsdiabetiker den der sich Tagtäglich mit der Diabetes auseinandersetzen muss.
    Denn da sehe ich einen der Unterschiede zu anderen, vielleicht von den Auswirkungen richtig schlimmen Krankheiten. Der Diabetiker Typ2 kann und der Typ1 muss nun mal Tag täglich aktiv in den Verlauf seiner Krankheit unter ständig wechselnden Parametern eingreifen.
    Selbst der Diabetiker Typ2 der keine Medikamente braucht steuert bewusst oder vielleicht schon unbewusst durch sein Verhalten sein Wohlbefinden. Das findet dann einen anderen sichtbareren Aufwand beim Insulinpflichtigen Diabetiker mit ICT oder CSII seine größte Herausforderung.
    Wenn man dann alles zusammenfasst:

    Ich will mit Diabetes möglichst lange und möglichst beschwerdefrei leben
    Ich will mich darüber Informieren wie ich das am besten bewerkstellige
    Ich will über Fortschritte in der Medizin Bezug auf meine Krankheit auf dem laufenden bleiben
    Ich bin bereit technisch und/oder von meiner Lebensweise und nutzung der Modernen Medien möglichst viel dafür tun um das zu gewährleisten

    Und dann entwickelt sich vielleicht schnell ein Bild als wenn man seine Diabetes zum Beruf gemacht hat. Ich denke die Kunst liegt daran nicht jeden damit zu belasten.

    Und da kommt dann der Typ2 den du beim Doc getroffen hast als das andere Extrem. Gemessene kleiner als 250mm/dl und "Ich fühl mich doch gut dabei, und sterben müssen wir alle mal"...Ein Bild das ich, wie beschrieben, in der Schulung kennen lernte. Das einzige mal wo man dann ein wenig nachdenkliche Gesichter sah war der Part mit den Schilderungen der Folgekrankheiten.

    Und wundersamer weise kommt man dann wieder zum Eingangspunkt dieses Freds. Hat Sonjas Mann einen Brittle Diadetes oder hat er sich in eine Ess/Spritz Situation manövriert weil er vielleicht die Motivation verloren hat.

    Die mangelnde Motivation zieht sich durch die Gesamte alters Palette der Typ2er weil vielleicht viele der Meinung sind "Im Moment kann ich mir das Stückchen Kuchen noch leisten und wenn ich dann was merke kann ich immer noch anfangen Insulin zu spritzen". Und beim Typ1ser soll es, nach dem was ich gerade zu Theme BZ Schwankungen gelesen habe, eher der Junge und und Jugendliche sein der sich nicht dem Diktat der Krankheit hingeben will und sich maximal am Leben hält in dem er an Minimum an Therapie macht.


    Viele Grüße

    Dirk
    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:41:38 | IP (Hash): 461769334
    Cracktros schrieb:
    Spüren Menschen mit Werten um die 200 mg/dl diese Werte nicht? Bei Werten von 250 gehtes mir ziemlich schlecht.



    Bei mir beginnt die Empfindung nach oben bereits bei 170-180 los. Als Wahrnehmung ist das am ehesten so zu beschreiben als wenn man eine - "ja klinkt komisch" - eine warme trockene interne Dusche bekommt. Das ist noch nicht mal unangenehm aber verbunden mit der Erkenntnis: jetzt ist was anders Und dann suche ich mir in der Regel auch schon mal ein Eckchen um die Spitze abzuwarten weil die empfinde ich dann als unangenehm. Auf der anderen Seite nehme ich den BZ unter 80 auch als unangenehm. Wobei ich keinen Hypo kenne.

    Gruß

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:41:40 | IP (Hash): 1772292994
    Besonder den schnell fallenden BZ, der sich noch im gesunden BZ -Berteich befindet, spüre ich sehr früh. Und kann sie mit schnell wirkende BE, wie sie in Cola und Säften, vorkommen behandeln.
    Und tiefe Werte so unangenehm sind konzentrieren sich Viele auf die Vermeidung von Typus.

    Viele scheinen hohe Werte nicht zu spüren. Dabei sind hohe Werte mindestens so schlimm wie Hypo und sollten auch vermieden werden. Das so viele mit 200er+++ Werten seelenruhig und Stunden-/Tagelang durch die Geegend rennen ist mir unbegreiflich. Ab Werten über 250 mg/dl fange ich an Zappelig zu werden. Werte über 300 mg/dl kann ich gar nicht gut ab. Mit solchen Werten geht es mir richtig schlecht.

    Bearbeitet von User am 15.02.2017 11:43:39. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 11:42:49 | IP (Hash): 518379663
    Hi Dirk!

    Idealerweise gewöhnt man sich an die Therapie und weiß, auf verschiedene Situationen zu reagieren.
    Da ist dann "mal ein Nüchternwert" von 200 oder ein Ausreißer nach dem Essen von 250 oder eine Beginnende Keto wegen Problemen mit der Pumpe/dem Katheder zwar ärgerlich, aber nicht gleich der Weltuntergang.

    Verweigerer sind dann mehrheitlich mit Folgeschäden in der Statistik, das braucht man irgendwie nicht.

    Dann gibt es Berufs-Diabetiker mit viel messen aber wenig Rückschlüssen, arbeitsunfähig ab BZ 180, aber auch zu häufigen BZ-Korrekturen und immer die neuesten Artikel aus der Rentner-Bravo und dem "INSULINER" zur Hand.

    Der Vorsatz "solange wie möglich ohne Folgeschäden" aber trotzdem gute Werte (HbA1c um 6,5 ist gut, wer in der Lage ist ohne Hypos gerne darunter) und dabei das Leben genießen, das ist ideal.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 11:46:26 | IP (Hash): 518379663
    Hi Cracktros!

    Vielleicht liegt dieses Gespür in der engen Blutzuckerführung?
    Hohe Werte machen sich ja nur durch ganz leicht Anzeichen bemerkbar... ein Freund kriegt leichte Kopfschmerzen.


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 11:47:28 | IP (Hash): 461769334
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die meisten Menschen mit Diabetes, die ich kenne, fühlen sich nicht auffällig mit höherem Blutzucker. Geht mir auch so. Für mein direktes Befinden macht es absolut keinen Unterschied, ob ich grad 100mg/dl oder 300 messe.
    Und ich hab mich damals mit den über 400 die Jahre vor meiner Diagnose auch nicht irgendwie speziell besonders mies gefühlt, sondern lediglich körperlich schneller schlapp.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Ich habe meine 400 bei der Feststellung sehr wohl als "dauer scheisse drauf" empfunden. Absolut keine Leistungsfähigkeit. Alle Wahrnehmungen waren etwas "wattiert". Da das ganze natürlich schleichend kam war auch die Erkenntnis vor allem über das subjektive Empfinden das dem so war erst vorhanden wo ich das erstmal für einige Tage mit sinkender Tendenz unter 150 war.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 12:35:29 | IP (Hash): 461769334
    TypEinser schrieb:
    Hi Dirk!


    Der Vorsatz "solange wie möglich ohne Folgeschäden" aber trotzdem gute Werte (HbA1c um 6,5 ist gut, wer in der Lage ist ohne Hypos gerne darunter) und dabei das Leben genießen, das ist ideal.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Hi Andy,

    Das macht mich im Moment etwas unzufrieden. Ich will, die Diabetologin bummelt, und für mich verändern sich die Symptome nicht. Vor allem meine Augen verhindern im Moment das ich wieder arbeiten kann. Am Montag bekam ich die Info das bei den Schwankungen im BZ eine Brille noch keinen Sinn macht und Frau Augenarzt mir "ausdrücklich sagt" das ich kein Auto fahren darf. Und Computer ist Teilweise echt mühsam.
    Aber am Montag bin ich hoffentlich einen Schritt weiter. Sonst gibt es zur Strafe Schwarzwälderkirsch und zwar ohne Basal und Metformin und das eine Woche lang!;)

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.02.2017 13:45:28 | IP (Hash): 2105985737
    Na dann steh ich mal zu meinem Berufs-Diabetiker Dasein. Für die eigene BZ-Steuerung wende ich zwar praktisch nur vielleicht insgesamt 5 Minuten am Tag auf.

    Aber ich beschäftige mich halt seit Jahren mit dem Thema. Und probiere auch immer mal wieder was aus. Wie ja auch die Leberentfettung mit VLCD. Abgenommen hatte ich vorher auch schon mal ein paar Pfund, aber ohne auffällige BZ- und Insulin-Bedarfs-Veränderungen.
    Mit VLCD nun innerhalb von ner guten Woche die Wahnsinns-Basal-Verringerung zu dem Zeitpunkt praktisch noch ohne jede Gewichts-Veränderung.

    Hat mir zuerst mal gesagt, dass die üblichen Insulinresistenz-Erklärungen nicht so ganz zutreffen können. Und wenn ich jetzt in den letzten gut 2 Monaten sehe, dass auch die üblichen KH-Insulin-Erklärungen nicht so ganz zutreffen können, ist das natürlich schon wieder ne neue Herausforderung für den alten Berufs-Diabetiker ;)

    Apropos Augen:
    Was sich da mit dem BZ sichtbar verändert, ist die Einstellung der Linse. Die bildet dann nicht mehr wie bis dahin auf den Punkt auf der Netzhaut ab.
    So lange das größere Verändern beim BZ anhält, verändern sich auch die Eigenschaften der Linse, wobei die natürliche Steuerung immer ein Stück weit versucht, die Veränderung auszugleichen.
    Wenn der BZ-Bereich dann für 2-3 Wochen im Zielbereich gehalten wurde, haben sich da die Veränderungen alle so weit stabilisiert, dass man das noch verbliebene Defizit zum Fokussieren mit ner Brille ausgleichen kann.

    Was mir noch nicht klar ist: Hast Du denn Deinen Alltags-BZ-Bereich für Deine nächsten 5 Jahre erreicht? Oder willst Du da noch nennenswert dran ändern? Denn dann würde ja die Brille, die heute passen würde, übermorgen schon wieder ersetzt werden müssen.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 13:57:03 | IP (Hash): 518379663
    @Jürgen

    Wir sind doch keine Berufs-Diabetiker!

    Eher heftig Interessierte! ;))

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 15.02.2017 14:00:45 | IP (Hash): 518379663
    @Dirk

    Du stehst ja jetzt am Anfang der ICT. Die Nummer mit den Augen kann durchaus etwas dauern! Bei waren es nach Beginn der ICT fast 4 Wochen bis alles wieder normal war.
    Und das war wohl ziemlich fix.. andere haben dann billigst-Fassungen und Billigst-Gläser als Übergang gehabt, um überhaupt klar zu kommen.

    Kopf hoch, das geht rum.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 15.02.2017 14:11:50 | IP (Hash): 461769334
    TypEinser schrieb:
    @Dirk

    Du stehst ja jetzt am Anfang der ICT. Die Nummer mit den Augen kann durchaus etwas dauern! Bei waren es nach Beginn der ICT fast 4 Wochen bis alles wieder normal war.
    Und das war wohl ziemlich fix.. andere haben dann billigst-Fassungen und Billigst-Gläser als Übergang gehabt, um überhaupt klar zu kommen.

    Kopf hoch, das geht rum.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Ja - ich weiß.;) Bisher bin ich da mit Lesebrillen am rumkaspern. In vier Wochen bin ich noch mal bei der Augenärztin. Die kleine will mir noch mal in die Augen schauen oder besser ins Auge aber "schau mir ins Auge leines" klingt nur romantisch wenn man Zyklob ist. Und werde dann auch Herrn Fielmann und sein Gefolge belästigen. Ich habe zwei unterschiedliche Sehstärken (schwächen) dadurch bin ich mit den Lesebrillen nur "halb" erfolgreich.;)



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!