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Uneinstellbarer Diabetes

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 11.02.2017 13:40:25 | IP (Hash): 575969914
    Hi Cracktros,

    Also wären alle Ratschläge für einen Therapieansatz sowieso erstmal Kokolores solange Sonja nicht mit mehr Infos rausrückt.

    Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss...

    Eine Pumpe, dachte ich auch spontan wäre doch was für Sonjas Mann. Aber dann fielen mir die Hypos ein die dadurch natürlich nicht abgefangen werden können. Also wäre es dann dich künstliche BSD die hier retten könnte. Wie ist eigentlich hier der Stand?

    Gruß

    Dirk


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    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:42:24. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.02.2017 13:47:33 | IP (Hash): 1998567832
    Wir raten, mehr nicht!
    Es gibt so viele Möglichkeiten woran es liegen kann, dass keine Lösung angeboten werden kann. TypEinser hat etwas psychologisches (z.B. der Akzeptanz) angeführt, Jürgen hat auf das Wissen getippt und ich auf etwas physiologisches obwohl wir nichts wissen.
    Bearbeitet von User am 11.02.2017 13:48:39. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 11.02.2017 13:52:29 | IP (Hash): 575969914
    hjt_Jürgen schrieb:
    Naja, und das wär mal wieder ein super Anwendungs-Beispiel für meine Traum-App, den Companion Diabetes. Der würde dann aus dem Smartphone die Basal-Rate fortlaufend nach dem CGM und dem Bewegungs-Sensor steuern und die Bolus-Anforderung direkt auf das jeweilige Foto vom Essen auf dem Teller - selbstverständlich exakt persönlich abgestimmt - völlig ohne Hypo und mit nem recht gesunden HBA1c von 6,5 und besser :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Und die soll dann auch den entsprechenden Maschinenpark (BZ Messung, Pumpe, Glukagonspender) bedienen. Also eine künstliche BSD plus. Weil die dann auch über den Companion weiß was ich gleich esse, laufe, gelaufen bin oder laufen sollte.

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  • Bild User
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    am 11.02.2017 14:16:36 | IP (Hash): 1632797380
    [quote=Dirk B.;88245]Den Pumpenkram finde ich sehr interessant und spannend das muss doch bei derzeitigem Stand der Technik ein Meilenstein gegenüber ICT sein. Wenn man bedenkt das man sich um einen großen Teil seiner Zeit um seine Insulinversorgung bei z.B. deiner Lebensweise nicht mehr kümmern muss... [/quote]
    Kümmern muss man sich nach wie vor, und wer die normale ICT nicht auf die Reihe bekommt, schafft's mit der Pumpe nur deutlich teurer auch nicht. Die Pumpe bietet mehr Regelmöglichkeiten, aber diese Möglichkeiten muss man auch zu nutzen lernen und nutzen: Die Basalrate muss man testen und einstellen und beobachten und immer mal wieder überprüfen und ggf. anpassen. Und den Bolus zum Essen muss man genauso bewusst berechnen/schätzen und drücken wie mit dem Pen.

    So ist die Wirkung der Pumpe auf 1 Loch begrenzt, das zudem noch meistens schon etwas länger belastet ist. Wenn ich für ne größere Menge KHs spritze, teile ich die Menge auf mehrere Löcher auf, weil sich damit mehrere kleine Depots bilden, die zusammen ne sehr viel größere Oberfläche haben, als 1 großes. Und über die größere Oberfläche aus den vielen kleinen Depots gelangt das Insulin schneller ins Blut und wird damit schneller wirksam.
    Meine Traum-App Companion würde beim entsprechenden Bedarf auf den Mehrloch-Vorteil hinweisen und alternativ die entsprechende Verringerung der KHs vorschlagen oder die Inkaufnahme vom entsprechend höheren und längeren BZ-Berg.
    Cracktos weiß das aus seiner Erfahrung und spendiert sich einen Teil vom Bolus zusätzlich zur Pumpe aus dem Pen.

    Es gibt erste Closed-Loop-Systeme, in denen ein CGM eine Pumpe steuert. Eine besondere Sorte sind Systeme, die den BZ nicht nur mit Insulin senken, sondern den zu tief sinkenden auch mit Glukagon erhöhen. Im Prinzip könnten die 2-Komponenten-Systeme den BZ im engeren Rahmen als die Systeme nur mit Insulin steuern. Sind schon erstaunlich weit fortgeschritten, aber praktisch alle noch im Versuchsstadium, auch wo von erster Marktreife geschrieben wird. - Super funktionieren würden sie alle mit der Steuerung von meiner Traum-App, dem Companion.

    Die Themenstarterin ist inzwischen in wenigstens 1 weiteres Forum eben weiter gewandert, allerdings auch dort ohne jede konkretere Angabe. Deswegen gehe ich einstweilen davon aus, dass erwartet wird, dass eine 3mal-täglich-Einnahme ohne Berücksichtigung von Essens-Mengen und Zusammensetzungen erwartet wird und dass so eine "Einstellung" halt nicht (mehr) möglich ist.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.02.2017 14:26:09 | IP (Hash): 2116288754
    Überall wo Sonne ist, ist auch Schatten. Ein Beispiel zur Pumpe und Typ 1 Diabetes ist das höhere Risiko einer Ketoazidose, hierfür können im Extremfall einige Stunden mit Werten über 200 mg/dl genügen. Oder, ein anderes Beispiel, die Akzeptanz wenn Paartner/in oder Patient/in den Schlauch am Bauch nicht akzeptiert. Das ist bei ICT einfacher.
    Bearbeitet von User am 11.02.2017 14:45:29. Grund: ergänzung
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    am 11.02.2017 14:48:08 | IP (Hash): 526608775
    Dirk
    Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
    zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
    ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
    Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
    Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
    Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
    Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.

    Zur Funktion muss man sich vorstellen, dass üblicherweise wenn
    Hyper nichtmehr so ausgeprägt vorhanden ist, dass auch Hypos
    nicht mehr so oft und abgeschwächter entstehen, da der Körper
    nichtmehr so von einem Extrem ins andere geht.
    Die Funktion der heutigen Insulinpumpen sind physikalisch noch
    nicht optimal, weil das Subkutane CGM-System normalerweise eine
    Messverzögeung von ca. 10 Minuten hat da nicht direkt im Blut-
    kreislauf wie eigentlich nötig für Real-Time Messungen. Dann
    kommt noch dazu, dass die Subkutan gespritzten Insuline auch
    noch eine Wirkungsbeginnzeit von 10-20 Minuten brauchen
    ( wenn nicht so wie beim Jürgen mit 50 Minuten bis Wirkungseintritt ).
    Zusammengezählt ergibt das eine Insulinpumpen Wirkungs-Reaktions-
    verzögerung von 20-30 Minuten und wenn da ein Diabetiker einen
    chaotischen und so kaum einstellbaren Glukoseverlauf hat, dann
    kommt die entsprechende Korrektur immer zu spät und das
    Programm macht dann ein Yo-Yo was nicht gut sein kann.

    Für die nächste zukünftige Generation von Insulinpumpen wird
    deshalb eine andere Real-Time Technologie verwendet und das
    in zwei Schritten mit zuerst für Diabetes-Kliniken und wenn
    genügend gute Erfahrungen gemacht sind dann vielleicht als
    nächsten Schritt für die Diabetiker allgemein.

    Dieser Post hier wird wahrscheinlich auch wieder nur Ätzende
    Bemerkungen wie hier üblich auslösen, aber . . . . .
    .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 11.02.2017 15:00:59 | IP (Hash): 575969914
    Maxim6 schrieb:
    Dirk
    Das Problem der Insulinpumpen ist nebst nicht Alle wollen etwas
    zusätzliches am Körper tragen müssen, die Krankenkassen welche
    ihre üblichen Tricks haben um eine mögliche Verschreibung aus
    Kostengründen möglichst niedrig zu halten und deshalb die
    Bedingungen für eine Insulinpumpe so hoch halten.
    Aber es kann Jeder auf eigene Kosten sich durch den behandelnden
    Arzt sowas verschreiben lassen wenn der Wille hierfür vorhanden ist.
    .



    Hallo Maxim,
    Das technische sollte wirklich woanders weiter Diskutiert werden bevor das ausartet. Aber zu Akzeptanz kann ich sagen das das sehr unterschiedlich gesehen werden muss. Tausend mal lieber trage ich eine technische Apparatur allem wenn sie so handlich und klein ist wie eine Pumpe an meinem Körper bevor ich mir irgendwas was mit hohen Risiken verbunden ist implantieren lasse.
    Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!" Und auch die Kassen würde sich hier wohl kaum querstellen wenn die Krankheit nur so zu beherrschen ist.
    Das sollte aber hier nicht grundsätzlich diskutiert werden.

    Gruß

    Dirk

    @Jürgen: mach mal bitte einen "_" in meinen Namen dann kann man das besser auseinander halten;)
    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:02:24. Grund: Ergänzung
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    am 11.02.2017 15:12:07 | IP (Hash): 526608775
    Dirk
    Wenn der Mann von Sonja wirklich einen chaotischen und deshalb
    nicht einstellbaren Glukoseverlauf hat, was noch nicht sicher ist,
    dann solltest Du wie bei mir detailliert beschrieben, eine Pumpen-
    Empfehlung noch weiteren nötigen Abklärungen überlassen.

    Sicher ist, dass die Technologie und Fortschritte nicht stehen bleibt,
    wie der Rainer mit sehr fraglichen Manieren und/oder Kenntnissen.
    .

    Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:37:49. Grund: .
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    am 11.02.2017 15:20:33 | IP (Hash): 1597793004
    Dirk_B. schrieb:
    Und selbst derjenige der sich damit schwer tut würde im Fall von Sonjas Mann sagen "pumpe löst mein Problem? Her damit!"

    Hallo Dirk,

    es ist leider nicht so, dass eine Pumpe jedes Problem löst. Um einen Vorteil von einer Pumpe zu haben, braucht man noch mehr Wissen und Erfahrung darüber, wie der BZ in welcher Situation reagiert. Nur wenn man das im Griff hat, kann man mit der richtigen, fein austarierten Reaktion seine BZ gut hinbekommen.

    Die automatische Steuerung mit Closed Loop Systemen könnten das ändern. Es gibt dazu viele Versuche, die aber alle noch ein ganzes Stück reifen müssen. Auf diese Closed Loop Systeme beziehen sich auch die dümmlichen Bemerkungen von unserem selbsternannten PhD und Superhirn. Die brauchst du nicht allzu ernst zunehmen. Die Alternative zu Subkutaner Messung und Injektion wäre intravenös. So etwas kann man mal mit ein paar Patienten ausprobieren, die brav im Bett liegen. Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
    Bearbeitet von User am 11.02.2017 15:23:28. Grund: .
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    am 11.02.2017 15:49:58 | IP (Hash): 526608775
    Rainer
    Zu deiner Bemerkung : Alltagstauglich wird so etwas in den nächsten Jahrzehnten nicht.
    Zur Komplettierung deiner Kenntnisse sind dann die Jahrzehnte bereits fast abgelaufen !

    Mit der Injektion und Glukosemessung alles intravenös und nur mit einer Nadel.
    .

    Bearbeitet von User am 11.02.2017 16:05:24. Grund: .