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Entgleister Diabetes ???

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    am 19.02.2017 14:22:41 | IP (Hash): 23289871
    Guten Tag liebe Forumsmitglieder,
    mein Name ist Nicklas, Ich bin 37 Jahre und ganz neu hier.
    Anfang Dezember hatte Ich einen Hasihmotoschub und fühlte mich zunehmend Schlapp. Anfang Februar bin Ich zu meiner Ärztin und diese hat mir Blut abgenommen. Am Montag 13.02. bekam Ich einen Anruf, dass Ich sofort in die Praxis kommen sollte. meine Ergebnisse waren so, das mein Hba1c von 7,4 Stand Nov16 nun auf 10,8 hochgegangen ist . Ich bekam Lantus und sollte mit 12 IE beginnen.
    Zu Hause waren meine werte dann über 400 mg/dl. Am anderen Tag war Ich wieder bei meiner Ärztin und mir wurde Actrapid verordnet und eine Korrekturtabelle mitgegeben. Nun ist es so, das Ich seit Montag bei 10 Messungen pro Tag nur 2 mal unter 200 mg/dl gewesen bin. Ich war jetzt jeden 2 tage beim Arzt.
    Meine Nüchternwerte sind immer noch zwischen 270 und 320 mg/dl und tagsüber bin ich immer zwischen 230 und 390, obwohl ich sehr auf Kohlenhydrate achte. Lantus nehme ich seit Mittwoch 20 IE.
    Wie sind eure Erfahrungen bzw. Meinungen . Ich bin um ehrlich zu sein im Moment echt verunsichert. Meine Ärztin meint das sich das alles erstmal einspielen muss und das so seine Zeit dauert .


    Für eure Reaktionen, danke ich im Voraus :-)

    Liebe Grüße Nicklas

  • Dibein

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    am 19.02.2017 14:35:12 | IP (Hash): 1105606260
    Hallo Nicklas,

    Hast du denn schon einen Termin beim Diabetologen? Das wäre mein erster Weg den der kann dich schulen und für die ersten Tage mit wirklich fundiertem Wissen helfen.
    "Richtig einspielen" wird sich das erst wenn du richtig behandelt und vor allem geschult wirst. Gerade mit dem Spritzen von Bolus Insulin kann man glaube ich auch sehr schnell mal übers Ziel hinausschießen wenn man das nicht kennt. Aber hier wirst du dazu sicher noch den einen oder anderen Tipp bekommen.

    Gruß

    Dirk


    ---
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    am 19.02.2017 14:41:27 | IP (Hash): 23289871
    Hallo Dirk,
    danke für deine Antwort, ich habe einen Termin beim Diabetologe allerdings erst in 6 Wochen.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 15:04:01 | IP (Hash): 1105606260
    Das ist übel. Aber warte mal ab bis sich die ICT Auskenner hier zu Wort melden. Die haben sicher den einen oder anderen Tipp wie du unbeschadet bis dahin kommst.

    Aber 6 Wochen bis zum Diabetologen ist schon happig. Vor allem erstaun es mich das man dich mit dieser Art der Therapieform und einer Tabelle in der Hand nach Hause schickt.

    PS: Welchen Typ Diabetes du hast ist bekannt?

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
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    Bearbeitet von User am 19.02.2017 15:11:18. Grund: Korrektur
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    am 19.02.2017 15:10:41 | IP (Hash): 23289871
    Ja, Dirk nachdem was ich so gelesen habe, muss ich gestehen , das mich das auch zusätzlich verunsichert. Die ganz hohen Spitzen versuche ich mit Actrapid abzufangen und wenn der Wert zu hoch ist lasse ich die Mahlzeit aus und bewege mich noch mehr.

    Danke für deine Antwort:-)
  • Cracktros

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    am 19.02.2017 15:14:37 | IP (Hash): 1773782170

    Hallo Ponti,
    um deine Werte einordnen zu können, ist es wichtig zu erfahren ob es Postprandiale- oder Präpradiale- Werte sind, die du hier gepostet hast. Wenn ich es richtig verschwanden habe, dann bist du noch nicht einmal eine Woche dabei die richtigen Faktoren zu finden. Der Anfang ist offt holprig und bedarf einige Zeit. Erfahrene Diabetiker lassen sich nach solchen Entgleisungen sogar extra viel Zeit, beim runtergehen der Werte, um keine Spätfolgen, durch zu schnelles absenken des HbA1c, zu erleiden.

    Ich kann deine Ungeduld gut Verstehen, aber so einfach ist eine komplette Neueinstellung nicht, wie manche es denken oder Wünschen. Etwas was mir, an deiner Stelle, wichtig wäre, wäre ein kompetenter Facharzt/ Fachärztin und Diabetesberater/ Diabetesberaterin. Wichtig ist auch, dass du eine Schulung bekommst um selbst agieren zu können.

    Drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Erfolg bei der Neueinstellung.



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    am 19.02.2017 15:16:45 | IP (Hash): 2137923819
    Im PRINZIP ganz einfach:

    Du fährst ein Auto mit ner kaputten Automatik, die keinen Leerlauf mehr kennt, sondern nur noch immer mehr "zu schnell". Und jetzt ist halt Deine Aufgabe, Dein Ding auf möglichst normale Geschwindigkeit zu bremsen.

    Zum Bremsen hast Du einmal das Actrapid. Das soll immer dann bremsen, wenn Du direkt selbst Gas gibst, also Zucker sowieso und Stärke-KHs=Glukose (Brot und alles mit Mehl, Nudeln, Kartoffeln Reis) isst. Wenn Du 3-4 Stunden nach dem Messen+Spritzen+Essen wieder den BZ wie vor dem Essen misst, hat Dein Bremsen zum Gasgeben gepasst, also die Actrapid-Menge zur KH/BE-Menge.

    Und zum Bremsen hast Du das Lantus. Das soll möglichst gleichförmig über 24 Stunden so bremsen, dass der Blutzucker über 24 Stunden ohne Essen in der angestrebten Höhe gehalten wird.
    Das Gas dafür gibt Deine Leber zusammen mit Deinen Nieren, die fortlaufend aus überschüssigem Protein in der Glukoneogenese Glukose fabrizieren.
    Und da musst Du nun so viel bremsen=Lantus spritzen, bis es erstmals wenigstens einigermaßen passt, also z.B. erstmal morgens immer unter 200.

    Lantus pflegt man mit 2Einheiten mehr pro 24 Stunden zu erhöhen, bis der Morgenwert passt. Und was Dir da zuviel ist, kannst Du ja die nächsten Tage erstmal mit nem Vorschuss Actrapid senken, also gleich schon beim Aufstehen und ohne Essen die Einheiten, die nach Plan erst zum Frühstück fällig wären und dann - wie viele Stunden weiter? - zum Frühstück mal schauen, wie viel langsamer die Kiste mit dem Vorschuss geworden ist?

    Daumendrück! Und das ersetzt hier keinen hoffentlich baldigen Besuch beim kompetenten Diabetologen!!!

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

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    am 19.02.2017 15:22:26 | IP (Hash): 1105606260
    Hallo Steffen,

    Komplett auf Mahlzeiten verzichten ich keine wirkliche Lösung. Versuche hier lieber schon mal einen schritt in die Richtung richtige Ernährung zu gehen. Die Menge an Kohlehydraten in der Nahrung reduzieren und bei den Kohlehydraten auf die schnellen weitgehend verzichten wäre das erste. Schnelle KH's das sind z.B. Einfachzucker und Auszugsmehle. Also alles das wo der Magen nichts mehr viel machen muss um an die Energie zu kommen. Dann solltest du natürlich Süßkram reduzieren oder vielleicht ganz vermeiden bis du den Umgang mit dem Insulin einigermaßen sicher drauf hast. Ich an deiner Stelle würde bis zum Diabetologen Termin lieber einen konstanten "höheren" BZ riskieren als zu versuchen mit aller Gewalt in einen gesunden Bereich zu kommen. Denn dann kann das ganze auch mal schnell in einem Hypo enden was recht unangenehm ist wenn man dann nicht weiß wie du reagieren musst oder gar bewusstlos wirst.

    Viele Grüße

    Dirk



    ---
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 15:34:09 | IP (Hash): 1773782170
    Ist schon ein Antikörpertests auf Diabetes -Typ- 1 angeordnet worden, oder ist es die Schildrüsenproblematik, die den Diabetes Entstehen lassen hat?
    Ab und an gibt es diese Kombination von Hashimoto und Typ -1-Diabetes. Wenn es die Schildrüsenproblematik ist die, die BZ- Problematik verursacht, dann sollte dort dringend gearbeitet werden.

    Für den Fall, dass es ein Typ- 1- Diabetes ist
    Es gibt einige LOGI und Lowcarb Anhänger, auch bei den Typ- 1 - Diabetikern, aber evendenzbasiert gibt es keine Vorteile für irgend eine Diät, für Normalgewichtige oder Düne Typ 1 Diabetiker.
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    am 19.02.2017 15:40:37 | IP (Hash): 2137923819
    [quote=Dirk B.;88703]Hallo Steffen,

    Komplett auf Mahlzeiten verzichten ich keine wirkliche Lösung. [/quote]
    WO HAST dU DAS GELESEN?

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    am 19.02.2017 15:49:15 | IP (Hash): 23289871
    Vielen Dank für eure Antworten Cracktros und Jürgen ! :-)

    Hier mal die Blutzuckerwerte der letzten 3 Tage:
    Datum Uhrzeit mg/dl Bemerkung
    17.02.17 7:15 280 Nüchtern
    9:00 306 Vor dem Frühstück 18 IE Actra dann 1 Scheibe Roggenbrot mit
    Kochschinken.
    12:30 385 14 IE Actra, kein Essen!
    14:30 266 6 IE Actra
    17:30 254 8 IE Actra vor dem Essen, Abendessen Gemüsesuppe
    20:20 253 20 IE Lantus
    23:54 228
    18.02.17 8:30 277 Nüchtern 14 Einheiten Actrapid
    10:15 263 Vor dem Frühstück 14 IE, 1 Scheibe Schwarzbrot mit Lachsschin.
    12:22 368 14 IE Actrapid , kein Mittagessen
    14:20 256
    17:30 190 3 Stunden spazieren gewesen dann 20 IE Actra und Sushi
    gegessen.
    21:10 255 12 IE Actrapic
    23:00 234 20 IE Lantus
    19.02.17 7:30 356 14 IE Actrapid
    9:40 309 16 IE Actrapid und Frühstück 1 Sch. Schwarzbrot mit Käse
    12:15 312 vor dem Essen 30 IE, Lachs mit Blumenkohl und 4 kl. Kartoffel
    15:47 285
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    am 19.02.2017 15:51:44 | IP (Hash): 23289871
    Das auf eine Mahlzeit zu verzichten ist aus der Not geboren. meine Ärztin meinte das eine Mahlzeit bei hohen Werten gut ausgelassen werden kann.
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    am 19.02.2017 15:55:32 | IP (Hash): 23289871
    Hallo Cracktros, ich habe einen Termin in der uniklinik, allerdings erst in April. Hashimoto habe ich schon seit vielen Jahren. Ich werde das Abklären lassen :-)

    Danke für deine Antwort
  • Cracktros

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    am 19.02.2017 15:55:54 | IP (Hash): 1773782170
    Ok.....hast du mal in der Nacht gemessen um ca 1- 2 Uhr und um 4-5 Uhr?

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    am 19.02.2017 15:59:31 | IP (Hash): 23289871
    nein, nachts habe ich bisher noch nicht gemessen.
  • Cracktros

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    am 19.02.2017 16:13:33 | IP (Hash): 2092814237
    Ich hoffe das Uniklinikum hat eine Diabetologie. Wie lange musst du auf einen Termin warten?

    Ups...sorry April steht dort. Gibt es eine Möglichkeit, bei einer niedergelassen Schwerpunktpraxis Diabetologie einen schnelleren Termin zu bekommen?
    Dort wo Uniklinken sind, gibt es auch niedergelassenen Ärzte, die auch richtig gut sind.

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    Bearbeitet von User am 19.02.2017 16:17:06. Grund: Frage schon beantwortet
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    am 19.02.2017 16:20:08 | IP (Hash): 23289871
    In der Uniklinik gibt es eine Endokrinologie. Dort war ich schon in Behandlung wegen der Hashimoto .
    Sollten die Werte aber richtig aus der Bahn laufen und ich wieder Atemnot und Übelkeit bekomme gehe ich ins Krankenhaus .


    Danke für deine Antwort:-)
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    am 19.02.2017 16:45:35 | IP (Hash): 2137923819
    Wenn Du eine diabetologische Schwerpunktpraxis in Deiner Nähe hast, könntest Du's morgen auch direkt als noch-nicht-ganz-Notfall versuchen. Denn als Hashi zählst Du als wahrscheinlicher Typ1. Und der Stoffwechsel beim unbehandelten Typ1 kann schnell mal in ne Ketoazidose umkippen. Da geht's einem dann recht schnell megaschlecht, und alle Diabetologen haben ganz oben auf ihrer Todo-Liste, solche Ereignisse zu verhindern. Also mit den Stichworten Hashi+zeitweise mehr als 400mg/dl, praktisch immer über 300 + zeitweise miese Gefühle und Atemnot gleich morgen um 8 in der Praxis anrufen und ruhig etwas Druck machen. Ok, wenn's dann erst morgen nachmittag geht ;)

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    am 19.02.2017 16:49:56 | IP (Hash): 23289871
    Danke Jürgen , ich werde es morgen versuchen. Ketoazidose sagt mir noch gar nichts ich werde mal googleln. Viele Grüße :-)
  • Cracktros

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    am 19.02.2017 17:02:33 | IP (Hash): 6253741
    Eventuell ist es gut, wenn du versuchst das ganze, mit hilfe eines Arztes, zu systematisieren.
    Als ich mal eine Entgleisung hate, hate meine Ärztin einen Vorschlag unterbreitet um eine größere Vergleichbarkeit zu erreichen.
    Es sollten 3 Mahlzeiten pro Tag eingenommen werden. Alle Mahlzeiten sollten 4 Broteinheiten betragen. Dazu brauchte ich eine Waage und ein Tabelenbüchlein um die BEs exakt zu einzunehmen.
    Gemessen wurde vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafen gehen, sowie Nachts um 1:30 und um 4:30 (direkt aus dem Schlaf ohne aufzustehen) und beim Aufwachen (auch ohne aufzustehen).

    Und der Rat von Jürgen ist wirklich gut. und wichtig. Ketonazedosen stellen eine Übersäuerng des Blutes da und können zum lebnsbedrohenden Koma führen. Aber auch wenn es kein Typ 1 Diabetes ist, kann eine rasche Untersuchung und Behandlung, Schulung ein wenig Sebstsicherheit und ruhe ins Leben bringen.

    Symptome der Ketoazidose:

    Starke Übelkeit mit Erbrechen
    Bauchschmerzen
    Azetongeruch in der Atemluft (riecht nach Nagellack oder obstartig)
    Tiefes Atmen (Kussmaul´sche Atmung)
    Starke Müdigkeit oder Schläfrigkeit
    Durst
    Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
    Nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
    Schwächegefühl
    Benommenheit, Verwirrung
    Sehstörungen

    Quelle:http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/wasistdiabetes/komplikationen/index.html?TextID=1278

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 19.02.2017 17:20:49 | IP (Hash): 625555447
    ... wobei du bei deinen Insulinmengen vor einer Ketoazidose aus meiner Sicht wirklich Angst haben musst. Ketoazidose tritt bei absolutem Insulinmangel auf, den du bei deinen Insulinmengen nicht hast. Aber als Stichwort für einen schnellen Termin beim Diabetologen ist es gut geeignet.

    Du solltest noch wissen, dass bei hohen BZ-Werten das Insulin nviel schlechter wirkt. Wenn du bessere Werte hinkriegst, dann kommst du sehr wahrscheinlich auch wieder mit normalen Insulinmengen aus. Deshalb ist es für dich erst mal wichtig, den BZ, egal wie, in vernünftige Regionen zu bekommen. Vor einer zeitweisen weiteren Erhöhung der Dosis brauchst du dich nicht so sehr zu fürchten. Am besten machst du das mit Unterstützung von einem kompetenten Diabetologen. Ich drück dir die Daumen, dass du möglichst schnell einen findest.

    Alles Gute, Rainer
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    Mitglied seit: 19.02.2017
    am 19.02.2017 18:31:41 | IP (Hash): 23289871
    Vielen Dank für eure Informationen und Antworten. Ich hatte in den letzten Wochen eine Vielzahl von Situationen in denen die Symptome einer Ketoazidose vorgekommen sind. Vor allem Übelkeit und das Gefühl das man einen Gürtel um die Brust hat, der einen daran hindert frei zu Atmen. Ebenso extrem trockende Mund.

    Um 18 Uhr hatte ich einen Wert von 396 ich hab echt bammel jetzt noch was zu essen. Ich werde gleich noch eine große Runde Spazieren gehen..


    Viele Grüße :-)

    Ponti
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 18:41:01 | IP (Hash): 1495008150
    Bei jedem Gefühl eines auftrennens einer ketoazidose ist umgehend und sofort ein Arztbesuch, besser ein Krankehausbesuchen , fällig. Man darf nicht einschlafen und muss veil trinken. Ich würde auch das Autofahren, in solchen Momenten, sein lassen.


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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 18:51:56 | IP (Hash): 1495008150
    Erfahrene Diabetiker versuchen, über eine gewisse Zeit, die Ketose, mit Insulin und Trinkwasser nach bestimmten Schemata, zu behandeln. Aber sie sollten auch die Grenzen kenen, es steht nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung.
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.02.2017 19:09:35 | IP (Hash): 1495008150
    Bei so hohen Werten ist Bewegung nicht das richtige Mittel. Es kann sein, dass Bewegung die Werte noch stärker ansteigen lässt. Was hilft ist Trinken und insulin, aber Vorsicht wenn du zuviel spritzt hast du eine Hypoglykämie (vorsichtshalber Saft, Cola, Traubenzucker oder ähnliches in der nähe haben).

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