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3 oder mehr Mahlzeiten?

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    Mitglied seit: 07.02.2017
    am 23.02.2017 16:49:58 | IP (Hash): 829110529
    Hallo an alle,

    ich wollte mal fragen wie ihr das handhabt. Habt ihr bessere Erfahrungen mit lediglich drei, dafür aber großemn Mahlzeiten oder eher 5 oder 6 Mahlzeiten, die dann aber entsprechend kleiner ausfallen?
    Ich habe eine Insulinresistenz und oft nach dem Essen deutlich erhöhte Werte (bis zu 10,2 nach 1h und mitunter auch 8,... Werte nach 2 Stunden). HBA1C liegt bei 5,1, Nüchtern-BZ unter 5.
    Mir ist aufgefallen, dass wenn ich lange nichts gegessen habe (ab drei - vier Stunden) die nächste Mahlzeit richtig auf den BZ geht, auch wenn es keine unnormale KH-Menge ist und die KHs auch noch aus guten KHs bestehen... Wenn ich nun aber 6 mal täglich esse, habe ich ja zwischendurch kaum mal Nüchternwerte, sondern tagsüber habe ich dann beständig Werte zwischen 5,2 und ca. 7,8). Wenn ich nur dreimal esse, sind die Werte zwischendurch wenigstens mal ordentlich im Nüchternbereich (bei 4,5), aber dafür nach den Mahlzeiten eben sehr sehr hoch. Was ist denn nun besser für den BZ?
    Nach Logi soll man ja 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten haben und es soll gut für den BZ sein... Hmm, dann haut das bei mir so nicht hin...
    Bin dankbar für eure Erfahrungen und euer Wissen dazu.
    Beste Grüße
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    am 23.02.2017 17:07:55 | IP (Hash): 1011649250
    Hallo..
    So richtig weiterhelfen kann ich dir da nicht, bei mir ist es nur genauso...
    Was bei mir z.b. super funktioniert ist während dem Spaziergang essen...da gönne ich mir dann auch mal ein stück bitterschokolade...und stelle dabei nur minimale blutzuckeranstiege so von 80 auf 85 fest...und ich hatte meinen genuss...
    Ansonsten versuche ich mich auf maximal drei kh haltige mahlzeiten zu begrenzen...
    Gruß cassy
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 23.02.2017 17:21:10 | IP (Hash): 374004084
    Hallo Friederike,

    für den BZ sind 5 kleinere Mahlzeiten besser, wie du es ja auch beobachtet hast. Für das Gewicht sind aber 3 oder weniger Mahlzeiten mit entsprechendem Abstand sinnvoller. Je nachdem, ob du Gewichtsprobleme hast oder nicht, kannst du dir die für dich geeignetere Variante aussuchen.

    Beste Grüße, Rainer
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    Mitglied seit: 07.02.2017
    am 24.02.2017 13:26:43 | IP (Hash): 427112108
    Danke Rainer, da ich keine Gewichtsprobleme habe, bleibe ich dann bei 5 - 6 Mahlzeiten über den Tag verteilt. Das kommt meinen Essgewohnheiten auch eher entgegen. Nur 3 x essen zu können, puh das wäre bitter...

    @ Cassy: ich verteile die KH jedoch auf alle Mahlzeiten und beschränke es nicht nur auf 3. Wenn ich mir doch mal was gönne (z.B. etwas Schokolade) mache ich eher im Nachhinein etwas Sport. Während des Spazierens zu essen, könnte ich nicht genießen...

    Beste Grüße
    Friederike
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    Mitglied seit: 29.05.2017
    am 30.05.2017 13:48:50 | IP (Hash): 313824564
    Wir fahren besser mit 5 kleinen Mahlzeiten, als mit drei großen. 5 werden auch immer empfohlen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 01.06.2017
    am 02.06.2017 01:28:48 | IP (Hash): 2138593069
    früh einen guten Teelöffel Kaiser-Natron in 1/2 Glas Wasser verrühren und au nüchternen Magen trinken,gegen 9 Uhr normales Frühstück 1 Roggenbrötchen oder Vollkornbrötchen und 1 Scheibe Roggenbrot alles mit Margarine iund gut belegt mit Wurst Schinken und auch Käse,Marmelade muß ligth sein oder mit Stevia gesüßt einen Kaffee dazu oder auch 2,die 2.te Mahlzeit sogegen18:00 Uhr, sollte warm sein ,entweder eine schöne Tomatensuppe und trocken Brot und vielleicht ein Scheibchen belegtes Brot und auch ein Stückchen Kuchen mit Sahne ist drin aber den Kuchen nicht jeden Tag,Eier nur 1 in der Woche denn das ist leben und höchst schädlich oder auch 1 schönes Schnitzel 2 kleine Kartöffelchen oder 3,oder 1 Kloß schön Soße dazu und Gemüse dann 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit, Kaiser-Natron wie schon erwähnt,und alle veschriebenen Medikamente erst mal weiter nehmen und drauf achten das der Arzt Metformin 1000 verschreibt es hat keine Nebenwirkungen und unterzuckert auch nicht ,das ganze 10 Tage lang durchführen dann 10 Tage Pause und dann wieder 10 Tage usw. der diabetis verschwindet,wenn der Hb wert bei 6,1 oder darunter liegt ist das sehr gut und man braucht sich keine Sorgen mehr zu machen,ausserdem soll man täglich 400mg Magnesium nehmen da es der Zucker einem nimmt und der Blutzucker steigt,auch Vitamin C muß man nehen Möglichst 1000mg dieses Pulver gibts bei Dm oder Rossmann kostet 1,99 ein Meßlöffel ist dabei und nun viel Erfolg,und denkt daran nur 2 Mahlzeiten,das ausgeschriebene Frühstüch ist ja schon mal reichlich und ich denke das beispiel 2.te Mahlzeit ist auch reichlich und man kann auch mal seine Bratwirst essen aber keine Pommes und Majo und kenen Ketschub und auch keinen Yogurt auch 1 Schnäpschen trinken,irgendwann mal 1 Bierchen und jeden Tag Bewegung dazu zB.jeden Tag 20 min Spazieren gehen mit einem bischen kräftigen Schritt,oder wenn man zu Hause diese Art Fahrrad zum treten hat,da reichen 5-6 minuten damit der Zucker abbauen kann,Bewegung ist wichtig bei Zucker und das gehört dazu weil es sonst schwierig wird mit der verbrennung
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    Mitglied seit: 01.06.2017
    am 02.06.2017 01:46:45 | IP (Hash): 2138593069
    zwischen der letzte Malzeit und der 1.tensollten so 15-18 Stunden sein auch darfst du nur 2x am Tag Essen
    und weil es eine Stoffwechselkrankheit ist brauchst du Kaiser-Natron und Magnesium 400 und Vitamin C 1000mg sonst solltest du dich bei deiner Beschreibung bald auf folgeschäden einstellen und was der Zucker dir da genommen hat das gibt er nicht wieder her,denk daran,gruß Helmut

    der Arzt wird dir allerdings vom allem abraten,denn Natron macht dich wieder gesund und auch die Pharmaindustrie läuft jetzt schon Sturm unter anderem auch für das berüchtigte Strophantin,ein Herzmittel gegen Herzinfarkt und schlaganfall kann es erfolgreich eingesetzt werden aber nur noch wenige Ärzte verschreiben es,ja das ist traurig
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    am 02.06.2017 07:46:19 | IP (Hash): 2108455638
    schulze schrieb:
    es,ja das ist traurig




    Da ist bezüglich Deinen Beiträgen nichts hinzuzufügen.

    Traurige Tipps.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 05.06.2017 19:15:55 | IP (Hash): 1178864270
    Hallo,

    Du kannst so oft essen, wie Du möchtest! Die häufigen Mahlzeiten waren früher unabdingbar, als es noch keine ICT gab, sondern Basal- und Mahlzeiteninsulin in zwei Spritzen morgens und abends gegeben wurden (CT = konventionelle Insulintherapie). Damals mußte strikt nach Zeitplan gegessen werden, weil das Insulin ja wirkte und ausgelassene Mahlzeiten schwere Unterzuckerungen zur Folge hatten. Mit ICT oder Pumpe bis Du frei in Deiner Entscheidung. Wenn Du Kohlenhydrate ißt, spritzt Du entsprechend Insulin und fertig. Nur wenn Du Normalinsulin als schnellwirkendes Insulin verwendest, können bei größeren Mahlzeiten Zwischenmahlzeiten nötig werden.

    Deine Beobachtung mit den höheren BZ-Werten nach längeren Essenspausen ist richtig. Das liegt daran, daß die Leber nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit etwa zwei Stunden lang Zucker einlagert. Schließlich wollen Gehirn und Muskeln auch ohne ständige Nahrungszufuhr weiter versorgt werden. Nach zwei Stunden fängt die Leber an, wieder Zucker auszuschütten, und das ist mit einer geringen, aber zunehmenden Resistenz verbunden. Das ist der Grund dafür, daß man morgens die höchsten und mittags die niedrigsten BE-Faktoren hat. Läßt man allerdings das Frühstück weg, braucht man für das Mittagessen einen deutlich höheren BE-Faktor als mit Frühstück und auch einen höheren als für das Frühstück zur gewohnten Zeit! Ißt man nur morgens und abends, so braucht man für beide Mahlzeiten im Abstand von ca. 12 Stunden dieselben BE-Faktoren.

    Hier ist mein persönliches (!) BE-Faktorenschema, das allerdings zumindest mengenmäßig angepaßt werden muß:
    Std. | BE-Faktor
    bis 05 | 2,0
    bis 08 | 2,1
    bis 10 | 2,2
    bis 12 | 2,3
    bis 14 | 2,4
    bis 15 | 2,5
    bis 16 | 2,6
    usw.

    Stunden sind die Stunden seit der letzten größeren Insulingabe (bei mir mindestens 1,1 IE). Wenn man also eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit hatte oder den BZ korrigieren mußte und dafür mindestens 1,1 IE Insulin gebraucht hat, fängt man gewissermaßen wieder neu an zu zählen. Die Leber stoppt dann die Zuckerausschüttung.

    Als ich das Schema für mich entwickelt habe, habe ich den niedrigsten BE-Faktor, also den für mittags, genommen und überlegt, daß erst mal 2 Stunden lang eingelagert wird. Dann habe ich mir gesagt, daß in den nächsten drei Stunden resistenzmäßig nicht allzu viel passieren dürfte. Damit war ich bei 5 Stunden. Als nächstes nahm ich an, daß auch in den nächsten drei Stunden die Resistenz nicht übermäßig zunehmen würde, so daß ich mit einem Zuschlag von 0,1 IE hinkäme. Wegen der zunehmenden Resistent verkürzte ich dann die Zeiträume auf 2 Stunden, so daß ich nach 10, 12 und 14 Stunden jeweils erhöhte. Anschließend geht es in Stundenabständen weiter. Als ich dieses neue Schema mit meinem alten von der Pumpenschulung verglich, stellte ich fest, daß ich auf dieselben Faktoren kam, wenn ich zu den Schulungszeiten aß. Mittlerweile habe ich mein Schema mit bis zu 21 Stunden ohne Nahrungsaufnahme oder größere Korrekturen getestet, und es funktioniert. Ich verwende es seit mehr als 10 Jahren.

    Viele Grüße

    Katja

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    Ingenieure sind die besseren Diabetologen ;-)
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    am 06.06.2017 02:41:11 | IP (Hash): 61671220
    Hallo Helmut Schulze,

    Deine Zeitangaben im zweiten Post bedeuten, daß die zweite Mahlzeit bei dem von Dir vorgeschlagenen Frühstück um 9:00 Uhr zwischen 15:00 und 18:00 Uhr stattfinden muß. Anders sind "15-18 Stunden" Pause zwischen der zweiten und ersten Mahlzeit nicht einzuhalten! Schon mit einem normalen Job mit acht Stunden Arbeitszeit am Tag ist das kaum zu schaffen.

    Du nennst keinen einzigen Grund für Deine massiven Essenseinschränkungen bzw. "Menüvorschläge"! 28 Jahre lang mußte ich wegen meines Diabetes auf normal gezuckerte Nahrungsmittel verzichten, weil das damals Vorschrift war. Erst um 1990(!) kam jemand auf die Idee nachzumessen, was denn mit dem BZ passiert, wenn man statt Diät-Lebensmitteln normale mit Haushaltszucker ißt. Was kam dabei raus? Die BZ-Verläufe veränderten sich kaum! Seitdem sind normal gezuckerte Lebensmittel für Diabetiker erlaubt. Und Du fängst jetzt wieder an, merkwürdige Diätvorschriften in die Welt zu setzen, die durch nichts gerechtfertigt sind.

    Ein Typ-2-Diabetes ist keineswegs verschwunden, nur weil der HbA1c unter 6,1 % liegt! Er ist nur so gut behandelt, daß der Langzeitblutzucker wieder im Bereich von Gesunden liegt. Das läßt sich sogar nachweisen. Bei Gesunden wird zu Beginn einer Mahlzeit eine kleine Dosis Insulin ausgeschüttet, um die Zuckerausschüttung der Leber zu stoppen ("Insulinpeak"). Das ist ja auch sinnvoll, weil gleich "frische" Kohlenhydrate kommen. Die eigentliche Arbeit der insulinproduzierenden Zellen fängt erst an, wenn der BZ steigt. Dann wird Insulin zur Aufnahme des Zuckers in die Zellen ausgeschüttet und der BZ sinkt wieder in den Normalbereich. Beim Typ-2-Diabetes fällt als erstes das Stop-Signal der insulinproduzierenden Zellen aus, so daß der BZ nach einer Mahlzeit höher ansteigt: schließlich wirkt neben der Mahlzeit auch noch der weiter freigesetzte Zucker der Leber. Zum zweiten sind wegen der Insulinresistenz größere Insulinmengen als beim Gesunden nötig, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Mit Bewegung und Gewichtsverlust wird die Resistenz verringert, so daß das körpereigene Insulin evtl. wieder ausreicht. Der Diabetes ist deshalb aber keineswegs geheilt. Der Insulinpeak kommt meines Wissens nicht wieder.

    Ich habe mein Leben lang nie Kaiser-Natron eingenommen. Ich werde mit Sicherheit auch nicht probieren, meinen Diabetes mit Kaiser-Natron zu heilen. Oder kannst Du mir plausibel erklären, wie Kaiser-Natron die 1962/63 durch mein Immunsystem vernichteten insulinproduzierenden Zellen wiederbeleben soll?

    Je nach Empfehlung der WHO oder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung braucht der Mensch 30 bis 110 mg Vitamin C pro Tag. 1.000 mg Vitamin C am Tag machen nur teuren Urin, weil der Körper Vitamin C nicht speichern kann. Dummerweise kann diese Überdosis aber zu verfälschten BZ-Messungen führen...

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