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WARNUNG VOR ZEHENAMPUTATIONEN UNTER SGLT2-HEMMERN

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 02.03.2017 22:00:48 | IP (Hash): 2113025177
    vielleicht ganz gut das ich Xigduo nicht vertragen habe?!

    Drauf gestoßen hat mich heute meine Apothekenfrau. Die hatte einen Forschungsauftrag von mir zu den Nebenwirkungen von Xigduo.

    http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/warnhinweis-amputationen-unter-canagliflozin-prac-produktinformation-sglt2-hemmer/

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/02/14/warnhinweis-fuer-gliflozine

    https://allgemeinmediziner.wordpress.com/2017/02/11/warnung-vor-zehenamputationen-unter-sglt2-hemmern/

    Gruß

    Dirk

    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)


    ---
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    Bearbeitet von User am 02.03.2017 22:06:14. Grund: ps
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 01:31:17 | IP (Hash): 1453596952
    Hallo Dirk,

    habe deine Links gelesen.

    Finde die Begründung äußerst schwammig.

    Patienten mit 'hohen kardiovaskulärem Risiko' (Blutgefäßproblemen) haben dieses Risiko der Amputationen auch so, ohne Diabetiker zu sein und ohne dieses Medikament.

    Diese Gefahr der Amputation durch schlecht eingestellten Diabetes betrifft jedenfalls alle Diabetiker, wird in der Schulung auch den INSULINERn eingeschärft - wie ich so einer bin (1er).

    Mir erscheint die Medikamentation für Typ 2er insgesamt unzulänglich zu sein.
    Gewichtsabnahme zuerst, was durch so ein Tablettchen Xigduo unterstützt werden soll
    "Der CHMP war der Auffassung, dass Xigduo bei der Kontrolle der Blutzuckerspiegel
    wirksam ist; es führt außerdem zu einer Gewichtsabnahme, was bei Patienten mit Diabetes als nützlich
    erachtet wird."
    http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Summary_for_the_public/human/002672/WC500161036.pdf

    Gewichtsabnahme hat bestimmt seine Berechtigung, was aber auch ohne Medikamentenunterstützung gelingen kann.
    Sehe eine Diabetesbehandlung durchaus differenziert:
    Blutzuckerkontrolle eher durch - blutzuckersenkende - Medikamention - einerseits,
    Gewichtsabnahme durch Ernährung/Grundumsatz - andererseits.

    Dieses Vermangeln von Blutzuckerkontrolle/Gewichtsabnahme in einem Tablettchen ist m. E. unzulänglich.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 03.03.2017 01:37:49. Grund: Ergänzung Satzzeichen
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 06:38:14 | IP (Hash): 1137505439
    Hi Elfe,

    Fachlich mag ich das nicht beurteilen. Aber die Information über den Zusammenhang mit den SGLT 2 Hemmern und vermehrten Amputationen scheint wohl recht aktuell und akut zu sein. Dieses wurde wohl auch, nach Erzählung meiner Apothekerin , auf der letzten Informationsveranstaltung für Apotheker so erzählt und sei wohl in den Fachinformationen so betätigt worden.
    Ich will das auch nicht dramatisieren aber zumindest sollte man da ein Augenmerk drauf haben. Man muss vorhandene Risiken nicht auch noch mit Multiplikatoren verstärken.

    Liebe Grüße

    Dirk




    ---
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  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.03.2017 09:26:08 | IP (Hash): 1183383728
    Dirk_B. schrieb:
    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)

    Hallo Dirk,

    ich dachte schon, du willst uns diese Nachricht ZUSCHREIEN.

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.

    Beste Grüße, Rainer

    ---
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 15:39:04. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 13:09:52 | IP (Hash): 1790136312
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)

    Hallo Dirk,

    ich dachte schon, du willst uns diese Nachricht ZUSCHREIEN.


    Ja ich bin das schreien aus meiner Kindheit gewohnt. Und warum soll man liebgewonnene Gewohnheiten ablegen.;)


    Rainer schrieb:


    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.

    Beste Grüße, Rainer

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    direkt betroffen bin ich nicht mehr. Ich war heute bei der Diabetologin weil ich dachte ich hätte mir was in den Huf getreten. War aber nur eine Warze.
    Ich habe sie auch mal nach einer Bewertung gefragt und sie äußerte sich auch derart das man da bei Patienten mit entsprechenden Neigungen halt ganz besonders aufpassen muss.
    Mir war diese Nebenwirkung auch nicht bekannt obwohl ich dachte den Beipackzettel gelesen zu haben.
    Bei der Abwägung Wirkung und Risiken bin ich froh das ich das Zeugs wieder abgesetzt habe. (ich habe unter Xigduo nur noch als Durchlauferhitzer fungiert).

    viele Grüße

    Dirk

    PS.: durch das Leerzeichen in meinem Usernamen kommt es immer zu Formatierungsfehlern beim quoten meiner, zumindest literarisch, wertvollen Abhandlungen. das kann man wieder hübsch machen indem man ein _ dazwischen fummelt. Das ist doof aber leider nicht zu ändern.;)




    ---
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 13:11:21. Grund: _ eingefummelt
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 18:27:41 | IP (Hash): 1453596952
    Rainer schrieb:

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.


    Hallo Rainer und Hallo Dirk,

    stimme dem zu.
    Bei Behandlung durch Diabetologen werden sowieso alle drei Monate die Füße kontrolliert.
    Missempfindungs-/Durchblutungs-Störungen werden dort schon früh aufgedeckt, daß es gar nicht zu Amputationen kommen wird.

    Sehe diese Meldung eher an die Hausärzte gerichtet, die ihre Diabetes-2er-Patienten eher mit Tabletten behandeln und nicht die DMP-Untersuchungen durchführen.

    Wenn auch nicht fachlich, sondern eher eigenverantwortlich, muss sich jeder Mensch so gut wie möglich informieren und durchdenken.
    Letztendlich trifft der Patient die Entscheidung - bewusst eher, eine Einwilligungserklärung (OP) unterschreiben zu müssen oder eine Patientenverfügung aufzusetzen.

    Bei der 2er Behandlung sehe ich jedenfalls einiges kritisch.
    Überspitzt: Warum werden Medikamente wie/als Appetitzügler eingesetzt ?
    Warum wird 2ern Insulin verwehrt ?
    Weil die 'Alten' das eh nicht kapieren und die Behandlung durch Pflegedienst ... aufwendiger wird ?

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 20:36:12 | IP (Hash): 1118515549
    Elfe schrieb:
    [

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe



    Auf den 1. Blick konnte das Vermutet werden, aber beim genauen hinschauen wurde jülngst etwas anderes bestätigt. Bei Patienten die eine Verschärfung ihres Diabeteses erfahren, und deshalb von Medikamenten auf BOT umsteigen oder von BOT auf ICT gibt es ein erhöhtes Krebs auftreten, inerhalb des 1. Jahres. Dieses gilt für Typ 2 Diabetiker. Bei Typ 1 Diabetikern ist die Datenlenlage eher uneinheitlich.

    Für Typ 1 konnte dieser Verdacht nie bestätigt werden.
    Außerdem, was bleibt mir Übrig sterben inerhalb der nächsten Stunden/Tage weil ich kein Insulin spritze oder, mit modernen Insulinen und Therapiemöglichkeit , im Durchschnitt länger leben als Typ 1 Diabetiker je gelebt haben?


    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 20:37:30. Grund: Vertippt
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 21:10:47 | IP (Hash): 1137505439
    Elfe schrieb:
    Rainer schrieb:

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.


    Hallo Rainer und Hallo Dirk,

    stimme dem zu.
    Bei Behandlung durch Diabetologen werden sowieso alle drei Monate die Füße kontrolliert.
    Missempfindungs-/Durchblutungs-Störungen werden dort schon früh aufgedeckt, daß es gar nicht zu Amputationen kommen wird.

    Sehe diese Meldung eher an die Hausärzte gerichtet, die ihre Diabetes-2er-Patienten eher mit Tabletten behandeln und nicht die DMP-Untersuchungen durchführen.

    Wenn auch nicht fachlich, sondern eher eigenverantwortlich, muss sich jeder Mensch so gut wie möglich informieren und durchdenken.
    Letztendlich trifft der Patient die Entscheidung - bewusst eher, eine Einwilligungserklärung (OP) unterschreiben zu müssen oder eine Patientenverfügung aufzusetzen.

    Bei der 2er Behandlung sehe ich jedenfalls einiges kritisch.
    Überspitzt: Warum werden Medikamente wie/als Appetitzügler eingesetzt ?
    Warum wird 2ern Insulin verwehrt ?
    Weil die 'Alten' das eh nicht kapieren und die Behandlung durch Pflegedienst ... aufwendiger wird ?

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe



    Hallo Elfe,

    ich bin deinen Ausführungen nach das 100% Opfer.;)

    Meine DMP macht der Hausarzt. Die erste war BZ Messen mit dem Haushaltsgerät und fertig. Ich hatte vorher bei der KK nachgefragt ob es da einen festgelegten Leistungsumfang gibt. Klare Antwort "Nein das entscheidet der Arzt".

    Bolus gibt es bei meiner Diabetologin nicht. Stattdessen Versuchskandidat für eine "Hemmer" Orgie. (Ich denke das ich in der nächsten Woche versuche eine zweite Meinung zu bekommen.)

    Krebs durch Insuline? Ganz ehrlich - eine weitere von xxxxxxx Möglichkeiten Krebs zu bekommen. Und solange man Diabetes nicht mit Hühnersuppe therapieren kann....Wobei Hühnersuppe? Hühner = Antibiotika Belastung daher Chance durch eine von einem rostigen Nagel verursachte Infektion zu sterben.


    viele Grüße

    Dirk

    ---
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 00:29:14 | IP (Hash): 1453596952
    Hallo Dirk,

    DMP Diabetes ist sehr wohl festgelegt
    https://www.zuckerkrank.de/diabetes-behandlung/verlaufskontrolle

    unabhängig Hausarzt oder Diabetes-Arzt.

    Meine KK hat nur für 2er ein DMP-Programm vorgesehen,
    Werde vom Arzt dennoch als 1er-Minderheit nach den entsprechenden Kriterien betreut.

    Diese Krebs-Gefahr durch Insuline wird tatsächlich diskutiert.
    Und immer wieder darauf hingewiesen - kann sein, ungenügende Datenlage ... .

    Ohne Insulin würde ich mir jedenfalls die Graswurzeln bereits von unten betrachten.

    Niemals nie Opfer, bin da eher rebellisch veranlagt.

    Gruß Elfe
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 10:00:49 | IP (Hash): 1151038681
    Elfe schrieb:
    Hallo Dirk,

    DMP Diabetes ist sehr wohl festgelegt
    https://www.zuckerkrank.de/diabetes-behandlung/verlaufskontrolle

    unabhängig Hausarzt oder Diabetes-Arzt.

    Meine KK hat nur für 2er ein DMP-Programm vorgesehen,
    Werde vom Arzt dennoch als 1er-Minderheit nach den entsprechenden Kriterien betreut.

    Diese Krebs-Gefahr durch Insuline wird tatsächlich diskutiert.
    Und immer wieder darauf hingewiesen - kann sein, ungenügende Datenlage ... .

    Ohne Insulin würde ich mir jedenfalls die Graswurzeln bereits von unten betrachten.

    Niemals nie Opfer, bin da eher rebellisch veranlagt.

    Gruß Elfe



    Da muss ich nochmal mit dem Hausarzt un der KK reden. Wie schon beschrieben wurde der BZ nur mit dem Handheld Gerät in der 2
    Praxis gemessen. der 14 Tage alte HBA1C vom Diabetologen wurde übernommen (Das sollte auch nicht das Problem sein) aber weder Urin noch BD noch Füsse wurden untersucht.
    Die Krebs Geschichte ist ja nicht nur beim Insulin sondern auch bei vielen oralen AntiDiabetiker immer wieder ein Thema. Von daher ist man der Sache eh in irgendeiner Form ausgeliefert oder man stirbt an Diabetes.

    Liebe Grüße

    Dirk
    ---
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 10:38:24 | IP (Hash): 1033794875
    Bei mir wird jedes Quartal
    -Urin abgenommen und Untersucht. Untersucht wird die Niere,
    -Hba1c,
    -Blutdruck.
    -Gewicht (brrrrrr.....das hasse ich am meisten)

    Die Füße werden nicht jedes Quartal untersucht. Auch nicht jedes Quartal werden die Kathetersetzstellen und die Nervenleitfähigkeit geprüft, sondern 2 x im Jahr. Das alles erfolgt bei der Diabetologin.
    Alle zwei Jahre geht es zum Augenarzt.
    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 04.03.2017 10:42:54. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 11:59:30 | IP (Hash): 1151038681
    Nun das kannte ich auch so aus meiner erstmalig festgestellten Erkrankung vor x Jahren. Schon da war ich im DMP Programm und der Hausarzt hat das sehr gewissenhaft in der Form abgearbeitet. Ausgenommen natürlich Untersuchung der Spritzstellen. Das wäre nur relevant gewesen wenn ich mir damals das Metformin durch die Haut gedrückt hätte.;) Aktuell kann man das auch eher vernachlässigen. Bei einmal Basal am tag ist das unproblematisch.
    Augen Untersuchung läuft. Aber der Rest hat mich doch etwas irritiert. Also zumindest Urin und Füsse hätte ich erwartet (Also ich nicht das ich erwartet hätte das die mich treten und anpinkeln aber Untersuchen hätten die das können;)). vielleicht wäre dann auch meine Warze aufgefallen die mich gestern zum Doc trieb.

    Wenn ich die Erfahrungen hier Lese dann irritiert es mich um so mehr das die DAK mir gegenüber mündlich äußert "liegt im ermessen des Arztes" leider finde ich auch auf der HP der DAK keine weiteren Information die ich dem HA unter die Nase halten könnte. Ich denke ich werde die nochmal nerven. Die wissen gar nicht wie viel Zeit ich im Moment habe. :D


    LG

    Dirk




    ---
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 12:20:24 | IP (Hash): 532289071
    Ich vernahm, dass Patienten, unabhängig von der Teilnahme an ein DMP -Programm , eine gleich gute Behandlung/Untersuchung durch behandelnde Ärzte erfahren sollen. Prinzipiell geht der Arzt, bei Versäumnissen das Risiko von hohen Regresspflichten ein, fals etwas schiefläuft. Prinzipiell hat das nichts mit der KK zu tun, sondern mit der Sorgfalt des Arztes.

    Im Zweifel gilt auch , wenn jemand unzufrieden mit einem Arzt ist, dann kann er den Arzt wechseln.

    Ich lese aber, dass du deinen Diabetes durch zwei Ärzte behandeln lässt, oder habe ich etwas durcheinander gebracht? Kann es sein, dass sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben?

    ----'--'-----''-
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 12:32:17 | IP (Hash): 532289071
    Kritisch zu bewerten ist auch die schlechte Ausbildung der Ärzte im Bezug auf Diabetes. Obwohl Diabetes eine "Volkskrankheit" ist nimmt sie im Lehrplan nur einige Stunden ein.
    Hinzukommt, dass nur wenige Ärzte sich zum Diabetologen ausbilden lassen. So, dass "Spezialisten" in der Fläche Mangelware sind.

    ----'--'-----''-
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 12:57:11 | IP (Hash): 1151038681
    Cracktros schrieb:

    Im Zweifel gilt auch , wenn jemand unzufrieden mit einem Arzt ist, dann kann er den Arzt wechseln.

    Ich lese aber, dass du deinen Diabetes durch zwei Ärzte behandeln lässt, oder habe ich etwas durcheinander gebracht? Kann es sein, dass sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben?

    ----'--'-----''-
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    Das mit den zwei Ärzten stimmt in sofern, das die DMP beim Hausarzt läuft. Aber auch nur das weil der für mich günstiger zu erreichen ist und ich zunächst auch mal davon ausgehe das der das wohl hin bekommt.
    Ich werde aber wohl den Diabetologen wechseln. Da ich denke das ich schon erheblich weiter sein könnte bei meiner BZ Entwicklung wenn man das gemacht hätte was von Anfang an im Gespräch war und auf Trulicity und Xigduo Geschichte verzichtet hätte.
    Aber ich werde da noch mal ne Nacht drüber schlafen.

    Gruß

    Dirk




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  • Bild User
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    am 04.03.2017 14:48:17 | IP (Hash): 1413228958
    Finde den Diskussions-Verlauf hier interessant. Als die DMPs für Diabetes ins Leben gerufen wurden, hab ich dafür in und aus der Selbsthilfe vor Ort gewaltig getrommelt, weil ich nach den ersten Infos damals davon ausging, dass sich die Behandlung für uns mit Diabetes gundsätzlich verbessern würde. Tatsächlich hat sich damit für uns Betroffene überhaupt nichts geändert, nur einiges in den Abrechnungen der kranken Kassen untereinander und mit ihren Ärzten, und auch diese Ängerungen sind seit der allgemeinen Umstellung auf den Gesundheitsfonds Vergangenheit. Was wir mit der Teilnahme am DMP heute noch erhalten, ist ein irrsinniges Stück Verwaltung und Statistik, das nur kostet und niemandem nützt.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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  • Cracktros

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    am 04.03.2017 15:43:20 | IP (Hash): 67031262
    Was sich durch das DMP Geändert hat, ist der Brief mit der Erinnerung an den Quartalscheck...
    Na, ja.
    Da lache ich drüber
    Ich weiß nicht was sich für meine Ärztin und meiner Beraterin änderten.
    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 04.03.2017 18:32:08. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 19:00:27 | IP (Hash): 1453596952
    Dirk_B. schrieb:

    Wenn ich die Erfahrungen hier Lese dann irritiert es mich um so mehr das die DAK mir gegenüber mündlich äußert "liegt im ermessen des Arztes" leider finde ich auch auf der HP der DAK keine weiteren Information die ich dem HA unter die Nase halten könnte. Ich denke ich werde die nochmal nerven. Die wissen gar nicht wie viel Zeit ich im Moment habe. :D



    Hallo Dirk,

    die DAK bietet ein spezielles 'Gesundheitsprogramm' für Diabetiker an (DMP nur genannt in Leistungen/Programme für Chroniker - Übersicht), liest sich ziemlich gut
    https://www.dak.de/dak/leistungen/Diabetes_Typ_2-1078560.html
    - Vorteile
    - Kartenreiter 'So nehmen Sie teil'
    "Sie sind an Diabetes Typ 2 erkrankt und wollen sich für das DAK-Gesundheitsprogramm anmelden? Das ist eine gute Wahl. Lassen Sie sich einfach direkt von Ihrem behandelnden Arzt einschreiben. Er füllt gemeinsam mit Ihnen alle wichtigen Unterlagen aus und kümmert sich dann um alles Weitere. Nachdem Sie die Unterlagen bei Ihrem Arzt vollständig ausgefüllt haben, brauchen Sie nichts weiter tun. Sie erhalten die schriftliche Bestätigung über Ihre Teilnahme per Post nach Hause geschickt."
    - Kartenreiter 'Infos'
    Hier sind pdf-Dateien zum Thema hinterlegt.

    Auch wird ein Vorsorgeprogramm gegen Spätfolgen für Diabetiker angeboten:
    https://www.dak.de/dak/leistungen/Diabetes-Vorsorgeprogramm-1871770.html

    Liebe Grüße
    Elfe

    P.S.: Habe bereits im Google-Suchfenster 'dmp diabetes dak' eingegeben und bin dort gelandet.
    Das Thema ist versteckt unter 'Leistungen'.
    Bearbeitet von User am 04.03.2017 19:01:55. Grund: Ergänzung
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 19:28:26 | IP (Hash): 1151038681
    Hi Elfe,

    Danke für die Mühe. Ich war ja auch persönlich bei der DAK. Ich weiß ja welche Untersuchungen sinnvoll sind. Mir ging es es darum in Erfahrung zu bringen ob der Arzt nun die Untersuchungen die in dem Katalog stehen durchführen MUSS. Die klare Aussage "Nein! das entscheidet der Arzt.". Und da liegt halt der Hase im Pfeffer.
    Ich hatte damit gerechnet das er den HA den 1c nicht erneut feststellen lässt wenn der erst einige Tage vorher festgestellt wurde. Ich habe aber mit der Urinabnahme und mit der Fußuntersuchung festgerechnet zumal ich nüchtern kommen sollte.
    Ich denke das ich in der nächsten Woche einen anderen Diabetologen suche und dann alle damit zusammenhängenden Untersuchungen an eine Stelle gebe.

    Danke und Gruß

    Dirk

    ---
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 20:05:52 | IP (Hash): 1453596952
    Hallo Dirk,
    'entscheidet der Arzt' ist schon richtig.
    Dennoch gibt es ganz klare Grundvorgaben bei einer DMP, sonst kann der Arzt das mit der KK nicht so abrechnen.
    Mein Arzt hält sich an die DMP-Untersuchungen (w.g. für 1er hat meine KK kein DMP und rechnet Einzelpositionen ab).
    HbA1c, BZ, Fußuntersuchung plus BZ-Wertebesprechung anhand von Aufzeichnungen mit ggf. Dosisanpassung alle 3 Monate.
    Urin (Albumin per Teststreifen) war viele Jahre 1 x im Quartal, jetzt nur noch 1 x im Jahr - lt. Änderung ? der gesetzlichen KK-Vorgaben.
    Blutwerte wie Fette etc. 1 x im Jahr.

    Augenarzt mindestens 1 x im Jahr, werde durch Diabetes-Praxis erinnert, und gebe speziellen Prüfbogen des Augenarztes in der Diabetes Praxis ab.

    In eine Hand die Diabetes-Behandlung abgeben zu wollen, ist bestimmt richtig.
    Dennoch wirst du eine Überweisung vom Hausarzt zum Diabetologen brauchen.

    Liebe Grüße
    Elfe
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.03.2017 20:27:01 | IP (Hash): 1413228958
    Bei ALLEN DMPs ALLER kranken Kassen bestimmt der behandelnde (Fach-)Arzt Ziel und Verlauf der Behandlung. Zusammen mit der/dem Betroffenen - in genau dem Info-Umfang, den der jeweilige Dok selbst hat und für angemessen hält. Und angemessen ist, was in den DDG-Praxisleitlinien Typ2 steht.

    Persönliche Praxis-Erfahrung geht bei den Patienten-Umsatz-Zahlen praktisch nicht mehr, kann kein Mensch mehr im Kopf behalten. Und ist auch zeitmäßig nicht mehr machbar, und schließlich auch juristisch nicht. Denn ALLES, was in der Behandlung von den Praxisleitlinien abweicht, ist juristisch angreifbar, und zwar sowohl von den Leistungsträgern wie auch von den Leistungempfängern.

    Negative Abweichungen sind immer möglich, weil der Dok immer auf unzulängliche Compliance verweisen kann. Positive Abweichungen sind nur auf ausdrücklichen eigenen Betroffenen-Wunsch möglich und funzen nur in dem Maße, in dem wir Betroffene selbst uns informieren und mit unserem Diabetes arrangieren.

    ----------------------------------------------
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 21:03:18 | IP (Hash): 1990122314
    Ich halte die "Leitlinien" für total veraltetes geschreibsel, zumindest für Typ 1 Diabetiker.
    Die Leitlinie zur Therapie des Typ 1 Diabetes ist von 2011 (edit), nach dem sie 2001 angefangen haben über solch eine Leitlinie nachzudenken (/edit], der Inhalt ist also 16 Jahre alt. Alle Entwicklungen und Erkenntnisse von 16 Jahren werden Ignoriert. Ich denken, dass der Berliner Flughafen (BER) schneller gebaut wird, als die DDG guten Tag sagen kann. Das CGM, ist zum Beispiel immer noch kein Thema bei den Leitlinien der DDG. Ich zitiere aus den gültigen Leitlinien

    "Bis 2011 war es nicht ausreichend belegt, dass die Anwendung
    der kontinuierlichen Glukosemessung zu einer Senkung des
    HbA1c-Werts führt".

    (Edit) Selbst das Gesetz ist schneller, aber zu unpräzise, als die DDG. Denn das CGM ist Gesetz. Ärzte und DDG müssen es aber zum leben erwecken (/Edit)

    Für mich sind diese Leitlinien ein historisches Dokument ohne Therapierelevaz.


    Allerdings habe ich keine Ahnung wie es für den Typ 2 Diabetes ist

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 04.03.2017 21:33:21. Grund: -
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.03.2017 10:38:04 | IP (Hash): 1504661648
    Die Behandlung hat nach wie vor für alle Menschen mit Diabetes nach wie vor nur 1 einziges vorrangiges Ziel: akute Beschwerden vermeiden!

    Und akute Beschwerden sind für ALLE Menschen mit Diabetes Unterzuckerungen, Hypos, und für Typ1 Ketoazidosen. Typ1 muss dafür also nach oben und unten begrenzt werden, während Typ2 nur nach unten begrenzt werden muss, weil höherer BZ für den ja akut ja keine Folge macht und damit nicht so gefährlich ist. Deswegen kann man den sehr viel sicherer etwas höher einstellen, und darauf gründet auch die Idee, dass der Typ2 seinen BZ meistens nicht messen muss. Dass damit mehr Folgekrankheiten produziert werden, gilt noch immer nicht als Folge des insgesamt sehr viel mehr Jahre sehr viel höheren Blutzuckers, sondern als Typ2 Schicksal.

    Folgekrankheiten zu vermeiden, ist nirgendwo als Ziel festgeschrieben. Es ist eine schöne Zugabe, wenn die Behandlung gut läuft. Aber Folgekrankheiten gelten als völlig normal und wirklich wichtig aus Sicht der Diabetologie ist, Folgekrankheiten frühzeitig zu entdecken und zu behandeln. Praktisch ALLER Fortschritt in der Diabetes-Behandlung basiert auf der früheren Erkennung und besseren Behandlung der diabetischen Folgen.

    Die Praxis-Leitlinien sind die einzige und ja keineswegs verbindliche Skizze einer ordentlichen Behandlung. Die wird darüber hinaus immer enger mit immer weniger Ärzten für immer mehr Betroffene, mit immer teureren Medis für immer mehr Betroffene und mit immer weniger Bereitschaft auf Seiten von immer mehr Betroffenen, die Verantwortung für den eigenen Diabetes selbst zu übernehmen und ihren Blutzucker in eigener Regie selbst möglichst gesund zu steuern.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.