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Nichtspritzer Fragen Spritzer

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    am 10.03.2017 08:57:06 | IP (Hash): 283702437
    Hi Mitbetroffene
    wie ihr ja alle wisst bin ich ein Greenhorn als Typ 2er auf Tablette, und alles andere als ein Freund von Nadeln. Was mich schon immer mal interessiert hat, ist das tägliche Spritzen schmerzhaft, oder können sich die Einstichstellen auch mal entzünden , bzw. sieht die Haut dann an den Einstichstellen nicht irgendwann mal wie ein Streuselkuchen aus wie bei einem Junkie ?
    Entschuldigt diese bescheuerten Fragen .
    Wenn man nicht davon betroffen ist, nimmt man das nur so am Rande auf, kann sich aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen.
    Wie war das beim ersten mal, wie viel Überwindung hat es gekostet sich selbst die Nadel zu setzen ?
    Ich weiß, " das sind fragen " hat der keine besseren ?
    ich glaube das es bestimmt viele interessiert, nur fragen traut sich keiner,
    weil jeder sagt " bin ja nicht betroffen, was interessiert´s mich also "
    Man kann schneller dazu gehören als einem Lieb ist !!!


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
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    am 10.03.2017 09:17:55 | IP (Hash): 2108455638
    Hi!

    Das sind alles andere als bescheuerte Fragen!

    Man hört ja sehr oft "mich selbst spritzen könnte ich nicht".

    Und viele Insulinpflichtige haben am Anfang große Probeme mit dem "Selbstspritzen". Einige sind Spritzenphobiker, da ist die tägliche Insulingabe alles andere als zuverlässig.

    Das tägliche Spritzen empfinden einige als schmerzhaft. Trifft man einen Nerv dann macht das ganze echt keinen Spaß. Mit der richtigen Technik kann man das minimieren – ich nutze Nadeln von BD und probiere mit leichten Druck auf die potentielle Einstichstelle, ob da freie Bahn ist. Dann Bauchdecke anspannen und die Nadel ist drin. Merke ich meist überhaupt nicht, ist es sieht irgendwie COOL aus wie die Nadel langsam kleiner wird!

    Blaue Flecken gibt's manchmal, weiße T-Shirts haben manchmal rote Fleckchen nach dem Spritzen. Und Entzünden kann sich mal was. Das gehört zum Alltag dazu. Nerviger sind blöde Kommentare von ausgwiesen Diabetes-Fachleuten z.B. in der Eisdiele....

    Gewiss gibt es schönere Gewohnheiten vor dem Essen als mit der Spritze zu hantieren, aber mit den aktuellen Hilfsmitteln sollte der Spritzen-Schrecken aus alten Tagen vorbei sein. Ausnahmen bestätigen die Regel...

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 10.03.2017 09:58:15 | IP (Hash): 283702437
    Hi
    Danke ist echt hilfreich
    Da gibt es doch auch diesen Pen ist das was anderes oder dasselbe
    hab das damals mal kurz bei meinem Dad gesehen, da konnte man wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe hinten was einstellen an so einem Rädchen.
    Funktioniert das so wie das mit dem BZ Messgerät da wo dann mal schnell eine Nadel rausschießt ?


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    am 10.03.2017 10:11:52 | IP (Hash): 2108455638
    Spritze oder Pen

    Die klassische Spritze wird auch heute noch benutzt.
    Man muss die Spritze vorbereiten, Insulin in der richtigen Dosis aus Fläschchen aufziehen, dabei auf U100 oder U40 achten.

    Der Insulinpen hat eine Insulinpatrone und ein Rädchen zum Einstellen der Insulindosis. Ist also viel einfacher in der Handhabung. Man muss nur ab und zu mal eine neue Kanüle aufschrauben oder dranklicken (im Idealfall für jede Injektion eine neue... ;-))

    Die Injektion ist praktisch die gleiche wie mit der gewöhnlichen Spritze: Einpieksen, den Knopf (wie der Kolben an der Spritze) sanft drücken bis zum Anschlag und fertig. Die Banting-Gedenk-Minute einhalten und fertig (je mehr Insulin gespritzt wird, umso mehr muss man dem ganzen Zeit geben, sich im Gewebe zu verteilen. Frederick Banting war der Erste, der erfolgreich Insulin extrahieren und Menschen damit behandeln konnte, das war 1922).
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    am 10.03.2017 10:34:54 | IP (Hash): 283702437
    Hi
    das sind eigentlich schon sehr wichtige Hintergrundinfos .
    Denn es steht ja immer nur der allseits bekannte Satz im Raum " ich muss spritzen "
    aber was da alles dran hängt, da machen sich die meisten keine Gedanken.


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    am 10.03.2017 10:49:43 | IP (Hash): 2108455638
    Zum "Ich muss spritzen" kommt ja dann auch die Frage, wieviel für was.

    Ich finde es immer erstaunlich, wenn (gerade) ältere Herren an der Theke der Sprechstundenhilfe nach Rezepten fragen und keine Ahnung haben, welche Insuline denn gebraucht werden.

    Die große Kunst ist es ja, die Kohlenhydrate der Mahlzeit (einige berechnen auch Kalorien aus Fett und Eiweiß zusätzlich) korrekt zu bestimmen und dann mit dem korrekten Insulinfaktor die Dosis zu berechnen. In oben genanntem Fall kann ich mir das nicht vorstellen...
    Wenn man dann in der Zeitung liest
    "Auto rast in Fußgängergruppe, Fahrer Diabetiker", dann kann man sich schon ein paar passende Antworten für blöde Kommentare "Wissender" zurechtlegen.

    Zu dem ganzen kommen dann noch körperliche Einflüsse wie Sport, Krankheit, Stress, Trauer, maximal Freude, evtl. Schichtarbeit und viele andere Dinge, die den Blutzucker etwas unberechenbarer machen. Frauen haben z.B. vor der Periode häuftig Probleme mit dem BZ.
    Urlaub ist auch so eine Sache...

    Insgesamt ist das Insulinpflichtige Leben mit ICT oder CSII (Pumpe) und Selbst-BZ-Test aber deutlich entspannter geworden als mit Konventioneller Insulinintherapie (CT) mit starrem Spritz- und Essplan (und die wird heute noch oft angewendet...)

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    Bearbeitet von User am 10.03.2017 10:51:35. Grund: .
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  • Dibein

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    am 10.03.2017 10:50:04 | IP (Hash): 67295628
    also der "Überwindungsfaktor" war bei mir gleich null. Die PEN Nadel ist so dünn und kurz das man den Einstich kaum bis gar nicht bemerkt. Unangenehm ist es wenn man, wie T1ser schon schreibt, wenn man einen Nerv oder Gefäß erwischt. Da habe ich mich am Anfang beim Spritzen in den Oberschenkel etwas schwer getan, bis sich Technik und Nadellänge entwickelt haben. Da ich nur zwei mal täglich spritze habe ich auch keine Probleme mit den Spritzstellen. Aber auch hier gilt die Devise immer schön wechseln.
    wenn mann dann noch gefühlvoll und gleichmäßig injiziert (macht mein Pendiq automatisch mit Motor) und das Insulin nicht zu kalt ist wird alles gut.
    Zusammenfassend kann man sagen: Sollte das bei dir mal irgendwann anstehen,las dir das gut zeigen , und nehme Spritzangst nicht als Grund Insulin um jeden Preis vermeiden zu wollen.

    Viele Grüße

    Dirk


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    am 10.03.2017 10:57:01 | IP (Hash): 283702437
    Hi Dirk
    na ja, mit deiner Vermutung hast du schon nicht ganz unrecht, bin jetzt zwar kein Schisser aber alleine der Gedanke mir jeden Tag 2,3 oder 4 mal eine Nadel da in
    den ......... äääh wieso Oberschenkel ? ich dachte immer da irgendwo unterhalb von Bauchnabel ? egal ,.... also ich könnte mir da schon was angenehmeres vorstellen.



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    am 10.03.2017 11:02:16 | IP (Hash): 2108455638
    Klassische Aufteilung:

    Basal in den Oberschenkel
    Bolus in den Bauch

    An manchen Tagen sticht man 10 x zu.... ich bin ein Superheld! ;-))

    Mal im Ernst: Das ist eine Kopfsache. Wenn man das ganze Normalität werden lässt ist das kein Problem. Rauchen wäre für mich eine größere Überwindung....

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    am 10.03.2017 11:05:40 | IP (Hash): 283702437
    Wow, 10 x ?
    Na da bist du aber wirklich ein Superhero !
    Basal und Bolus höret sich an wie die Namen von zwei Kampfhunden !
    Das mit dem Rauchen das habe ich mit meiner Frau zusammen vor ca. 17 Jahren aufgehört, und zwar radikal von einer Sekunde auf die andere !


    Frühling !
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    Bearbeitet von User am 10.03.2017 11:07:14. Grund: Änderung
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.03.2017 12:01:11 | IP (Hash): 67295628
    General_Lee schrieb:
    Wow, 10 x ?
    Na da bist du aber wirklich ein Superhero !
    Basal und Bolus höret sich an wie die Namen von zwei Kampfhunden !
    Das mit dem Rauchen das habe ich mit meiner Frau zusammen vor ca. 17 Jahren aufgehört, und zwar radikal von einer Sekunde auf die andere !


    Frühling !
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    Ganz simpel erklärt deckt das Basalinsulin den Leerlaufbedarf an Insulin und das Bolusinsulin den Arbeitsbedarf. Also der Körper braucht einen mindest Insulinspiegel der durch das Basalinsulin gedeckt wird und wenn was gegessen wird kommt Bolus, wird auch als Essinsulin bezeichnet, dazu. Das Bsalinsulin spritzt man sich in der Regeln nach einem festen Plan einmal (manche auch mehrmals) am Tag. Das Bolusinsulin in der Regel vor dem Essen und bei Bedarf.

    LG

    Dirk

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    Bearbeitet von User am 10.03.2017 12:01:44. Grund: Korrektur
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    am 10.03.2017 16:41:12 | IP (Hash): 283702437
    Hi Dirk
    ist wohl eine Wissenschaft für sich wenn ich das so lese.
    Das da spritzen, das da spritzen, dann x- verschiedene Insulin Arten
    Dann dieses ausrechnen wie viel von welchen Insulin man wo reinspritzen muss
    ...........also das ist schon heftig !


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    am 10.03.2017 17:03:25 | IP (Hash): 1315654453
    Is wie Gasgeben und Bremsen. Das geht nach dem ersten bewussten Einüben völlig automatisch.
    Hab grad 4IE fürn Apfel gespritzt, eben praktisch vollautomatisch ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 10.03.2017 17:10:21 | IP (Hash): 1775394170
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen..
    Üben. Üben Üben....dan klappt es auch.

    Mal 0,5 Liter Coke getrunkenen und eine Müsliriegel gegessen um nich in die Hypo zu fallen.
    ----'--'-----''-
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  • Dibein

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    am 10.03.2017 18:37:58 | IP (Hash): 67295628
    General_Lee schrieb:
    Hi Dirk
    ist wohl eine Wissenschaft für sich wenn ich das so lese.
    Das da spritzen, das da spritzen, dann x- verschiedene Insulin Arten
    Dann dieses ausrechnen wie viel von welchen Insulin man wo reinspritzen muss
    ...........also das ist schon heftig !


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    Hi GL,

    Bevor es ans Insulin geht hat dein Diabetologe noch jede Menge Optionen wie z.B, DPP-4-Hemmer oder SGLT-2-Hemmer. In der Regel versuchen die Diabetologen erst immer diesen Weg bevor sie einen Spritz-unwilligen zum Insulin drängen.

    LG

    Dirk

    ---
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    Bearbeitet von User am 10.03.2017 18:38:25. Grund: Korrektur
  • Elfe

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    am 11.03.2017 01:50:09 | IP (Hash): 1194202248
    General_Lee schrieb:
    Hi Dirk
    ist wohl eine Wissenschaft für sich wenn ich das so lese.
    Das da spritzen, das da spritzen, dann x- verschiedene Insulin Arten
    Dann dieses ausrechnen wie viel von welchen Insulin man wo reinspritzen muss
    ...........also das ist schon heftig !



    Hallo General,
    sind eigentlich nur zwei Insulinarten (bei ICT) - Spritzstellen Bauch und Oberschenkel, je nach dem.

    Man donnert sich die Spritze ja auch nicht einfach doll so in den Körper.
    Die Insulin-Pens haben ganz feine Kanülen = Nadeln in unterschiedlicher Dicke und Länge, jeweils auf das Unterhautfettgewebe angepasst.
    Eine Hautfalte wird zuerst gebildet - mittels Daumen und Zeigefinger = Gewebe auf Spannung - Nadel hinein damit ...
    http://www.diabetes-facts.de/diabetes-ratgeber/richtig-insulin-spritzen/

    Brauche 2 x Basal (morgens + abends Oberschenkel), bei 3 Mahlzeiten 3 x Insulin Bauch (+ Korrektur), überschaubar, mit 8 mm-Kanülen

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 11.03.2017 01:54:30. Grund: Formatierung
  • Dibein

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    am 11.03.2017 02:35:30 | IP (Hash): 67295628
    Elfe schrieb:
    [......]überschaubar, mit 8 mm-Kanülen

    Gruß Elfe



    Waaaaas?;) Also ich bin zwar ein wenig pummelig aber für die Oberschenkel geht bei mir mit max. 5mm oder ich muss mit 8mm extrem schräg in die Hautfalte stechen sonst pieks ich mit bei jedem zweiten Versuch in den Muskel oder in irgendwelche Gefäße.
    Bauch geht auch mit 8mm passt aber auch mit 5mm. Hast du schon mal kürzere Nadeln probiert?

    Liebe Grüße

    Dirk



    ---
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    am 11.03.2017 08:51:13 | IP (Hash): 1370677394
    apropos "Reindonnern", macht dieser Apparat super automatisch https://haselmeier.com/de/produkte/softpen-3/ auch mit 4 oder 5mm Kanülen und einem absoluten Minimum an Pieksgefühl selbst dann, wenn da mal ein Nerv getroffen wird

    ----------------------------------------------
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.03.2017 10:57:48 | IP (Hash): 1510790508
    General_Lee schrieb:
    Hi Mitbetroffene
    wie ihr ja alle wisst bin ich ein Greenhorn als Typ 2er auf Tablette, und alles andere als ein Freund von Nadeln. Was mich schon immer mal interessiert hat, ist das tägliche Spritzen schmerzhaft, oder können sich die Einstichstellen auch mal entzünden , bzw. sieht die Haut dann an den Einstichstellen nicht irgendwann mal wie ein Streuselkuchen aus wie bei einem Junkie ?
    Entschuldigt diese bescheuerten Fragen .
    Wenn man nicht davon betroffen ist, nimmt man das nur so am Rande auf, kann sich aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen.
    Wie war das beim ersten mal, wie viel Überwindung hat es gekostet sich selbst die Nadel zu setzen ?
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    ich glaube das es bestimmt viele interessiert, nur fragen traut sich keiner,
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    Es gibt keine dummen Fragen, aber dumme Sprüche, wie z.B

    -Spritzen, das könnte ich nie.
    -Meine Oma hatte auch Diabetes und hat gespritzt. Sie hat eine Diät gemacht und nun muss sie nicht mehr spritzen. (In der schule offt gehört).
    -Iiiiiii insulin, das stinkt.
    - Es gibt ein Mittel xyz. Wenn du das nimmst, dann brauchst du nicht mehr spritzen.

    Als der Diabetes bei mir Manifest wurde, war ich 5 Jahre alt, und ich hatte richtiggehend Panik vorm Stechen und Spritzen. Diese Aufgabe übernehmen, in der ersten Zeit, meine Eltern für mich. Besonders wenn die falsche Stelle getroffen wird, schmerzt es schon. Entscheidend ist, dass
    -eine frische Nadel genutzt wird
    -die Nadel die richtige Länge und Durchmesser hat. Zu lange Nadeln, können bei Menschen mit wenig Fettpolstern, dazu führen, dass Adern oder Nerven getroffen werden. Das führt zu größeren Schmerzen und im schlimmsten Fall zu Unterzuckerung.
    Dünne Nadeln verletzen die Haut weniger als dicke Nadeln. Da aber bei dünnen Nadeln mehr Druck entsteht schmerzt, das Spritzen, stärker als bei dickeren Nadeln.

    Ich nutze eine Pumpe. Das Insulin wird über ein Infusionset abgegeben. Das Infusionset muss alle 2 -3 Tage gewechselt werden. Neben der Länge des Schlauches kann mann auch unterschiedliche Nadeln aussuchen. Bei den Nadeln, der Infusionsets, kann sowohl die Länge als auch das Material viriationen unterliegen. Stahlnadeln verletzen die Haut weniger als Tefflon-Nadeln. Aber manche spüren mit Stahlnadeln ein unangenehmes ziehen und entscheiden sich für eine Tefflon-Nadel.
    In der Pumpentherapie wird nur ein Insulin verwendet. Aber es gibt eine kontinuierliche Abgabe von Insulin (Basalrate) und eine Abgabe zum Essen (Bolus).

    Würde man versuchen die Insulintherapie mit einem Auto zu vergleichen, dann gibt es dort nicht nur das Gaspedal und dIE Bremse sondern, auch die Gangschaltung und das Lenkrad. Und bis heute gibt es kenen Automatik und keine Schienen. Ja, es muss einiges bedacht und geplannt werden wenn ene Insulintherapie verordnet wird. Aber, für Typ 1, gibt es keine Alternative.




    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 11.03.2017 13:04:54. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.03.2017 18:58:57 | IP (Hash): 1194202248
    Dirk_B. schrieb:
    Elfe schrieb:
    [......]überschaubar, mit 8 mm-Kanülen



    Waaaaas?;) Also ich bin zwar ein wenig pummelig aber für die Oberschenkel geht bei mir mit max. 5mm oder ich muss mit 8mm extrem schräg in die Hautfalte stechen sonst pieks ich mit bei jedem zweiten Versuch in den Muskel oder in irgendwelche Gefäße.
    Bauch geht auch mit 8mm passt aber auch mit 5mm. Hast du schon mal kürzere Nadeln probiert?


    Hallo Dirk,
    stimmt wirklich, ich benutze NovoFine-Kanülen 0,3 x 8 mm (auf NovoPen 3).

    Nur in der Anfangszeit habe ich 6er Nadeln benutzt, als ich untergewichtig war.
    Von BMI 17 habe ich mir nun BMI 20 angefuttert und benutze nun 8er.

    Hatte bei den 6er Nadeln das Gefühl, daß die Nadel nicht tief genug ins Gewebe eindringt und habe auf 8er gewechselt.

    Zwischenzeitlich hatte ich von der Praxis BD Microfine Ultra Pen-Nadeln 0,25 x 5 mm zum testen erhalten, da ich besonders an den Oberschenkeln viele blaue Flecken habe - wohl Adern getroffen.
    Bei diesen kurzen Nadeln stieg jedoch ca. 1 Einheit Insulin wieder aus der Einstichstelle, blöd, da die Menge dann nicht stimmt.

    Kommt wohl auch auf die Herstellerfirma an.
    Die NovoFine-Kanülen sind ultraspitz geschliffen, poliert und silikonbeschichtet.
    Die BD werben auch damit, habe dennoch einen Unterschied spüren können.

    Du hast im übrigen als Mann einen ganz anderen Körperbau und mehr Muskeln in den Oberschenkeln, als ich.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 11.03.2017 19:00:06. Grund: Korrektur
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 11.03.2017 23:38:53 | IP (Hash): 706496345
    Hi Elfe,

    ich bin da echt überrascht. Aber ich dachte das Frau da auch am OS mit 4 oder 5mm hinkommen müsste. Das mit dem Insulinrückfluss ist natürlich ein Argument. Ich muss wenn ich im 90° Winkel steche auch wirklich die 10sec warten und die Nadel langsam aus der Haut ziehen. Aber mit der 8mm geht das schmerzfrei nur am Bauch. Und bedenkt man das die Haut nur max. 1,7 bis 2,7mm dick ist reicht die kurze Nadel alle mal aus. Ich habe da zu mal was interessantes bei BD dazu gefunden das die Dicken der Haut in den verschieden Körperregionen und unterschiedlichen Altern und BMIs aussagt.

    http://www.bd.com/resource.aspx?IDX=20063


    Gruß

    Dirk


    ---
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    Mitglied seit: 12.08.2015
    am 12.03.2017 00:09:45 | IP (Hash): 1662128011
    Also um auch meinen Senf dazu zu geben, einfach unsortiert, was mir gerade in den Sinn kommt:

    Nadeln länger 5mm werden mit einer Hautfalte genommen. Geht bei mir schwer und man braucht eine Hand mehr und überhaupt ... heutzutage können hinreichend stabile 4mm Nadeln hergestellt werden, die nimmt man ohne Falte. Studien haben recht klar herausgefunden, daß die Oberhaut, durch die man durch muß, bei jedem Menschen in etwa gleich ist (also nicht von Statur etc abhängt). Und man macht ja nicht ohne Grund bei den langen Nadeln eine Falte: Weil die Nadel halt eben nicht so tief (8mm oder gar 12mm rein soll). Kürzere Nadeln sind oft auf dünner und damit schmerzarmer. Ich nutze die Terumo 22x4mm.

    Es gibt Stellen, da ... AUAAAAAA. Nerv. Blutgefäß, keine Ahnung. Merkt man aber sofort und nimmt dann eine andere Stelle.

    Bloß nicht nur unter dem Bauchnabel oder in der Nähe rundrum. Das führt zu Hautveränderungen, weil man zuoft diesselbe Stelle nimmt. Den GANZEN Bauch ausnutzen! Beispiel: http://insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=28972&pageNo=1

    Im Bein hab ich Probleme, deshalb geht auch mein Basal in den Bauch, obwohl das da schneller ins Blut geht. Würde ich aber nur mit Levemir machen, weil das auch noch im Blut einen Mechanismus hat, der das Zerfallen in die aktive Form aufhält. Andere Basal-Insuline sind dann zu schnell aktiv.

    Ja, irgendwie ist der erste Stich komisch. Bei mir haben die Schwestern die ersten gemacht und ich hab zugesehen. Ich war aber Spritzen zur Blutabnahme schon lange gewohnt und früher wurde ich mit (aus heutiger Insulin-Sicht) echt fiesen Spritznadeln gegen Allergien behandelt. Iiiiieeh.

    Langsam drücken. Sowohl die Nadel in den Bauch als auch das Insulin.

    Gegen den Rückfluß: 10sec warten. Keine Menge größer 7-10 IE auf einmal. Dann lieber stoppen, an neuer Stelle stechen und den Rest reinhaun. Dann hat man auch nicht das Problem, daß übergroße Mengen die Wirkzeit enorm steigen läßt.

    Nadeln sind zur Einmalnutzung! Klar, beim Teilen (s.o.) nehm ich keine zweite Nadel. Und manchmal lasse ich sie auch drauf, auf dem Nachttisch, wenn ich gegen den Morgenanstieg mehr als eine Dosis nehme. Aber normalerweise: no no. Nicht nur wegen der Nadelverformung und dem Verlust der Gleitschicht, sondern auch weil mit der Nadel drauf immer eine Luftverbindung zwischen Insulin und Außenwelt existiert, durch die das Insulin konterminiert werden kann. Nadel raus = Membran wieder zu.
    Bearbeitet von User am 12.03.2017 00:12:33. Grund: .
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.03.2017 00:21:52 | IP (Hash): 1194202248
    Ach Maxim, was erzählst du da nun wieder.
    Hatte was von BD 0,25 x 5 mm geschrieben = 3 mm kürzer, trotzdem schlechte Erfahrungen.

    Die Epidermis = Oberhaut ist eigentlich kleiner als 2 mm dick, die Fettschicht darunter wird bei Subkutan dazu addiert.
    http://flexikon.doccheck.com/de/Epidermis
    http://flexikon.doccheck.com/de/Subkutane_Injektion

    Für Basalinsuline (auch Lantus) werden besser die Oberschenkel als Spritzstellen genutzt, Bauchregion eher für kurzwirkendes Mahlzeiteninsulin.
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Insulin-richtig-spritzen-54136_6.html
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.03.2017 00:48:14 | IP (Hash): 1194202248
    Tarabas schrieb:

    Nadeln länger 5mm werden mit einer Hautfalte genommen. Geht bei mir schwer und man braucht eine Hand mehr und überhaupt ... heutzutage können hinreichend stabile 4mm Nadeln hergestellt werden, die nimmt man ohne Falte. Studien haben recht klar herausgefunden, daß die Oberhaut, durch die man durch muß, bei jedem Menschen in etwa gleich ist (also nicht von Statur etc abhängt). Und man macht ja nicht ohne Grund bei den langen Nadeln eine Falte: Weil die Nadel halt eben nicht so tief (8mm oder gar 12mm rein soll). Kürzere Nadeln sind oft auf dünner und damit schmerzarmer. Ich nutze die Terumo 22x4mm.

    Es gibt Stellen, da ... AUAAAAAA. Nerv. Blutgefäß, keine Ahnung. Merkt man aber sofort und nimmt dann eine andere Stelle.

    Bloß nicht nur unter dem Bauchnabel oder in der Nähe rundrum. Das führt zu Hautveränderungen, weil man zuoft diesselbe Stelle nimmt. Den GANZEN Bauch ausnutzen! Beispiel: http://insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=28972&pageNo=1
    Nadeln sind zur Einmalnutzung! Klar, beim Teilen (s.o.) nehm ich keine zweite Nadel. Und manchmal lasse ich sie auch drauf, auf dem Nachttisch, wenn ich gegen den Morgenanstieg mehr als eine Dosis nehme. Aber normalerweise: no no. Nicht nur wegen der Nadelverformung und dem Verlust der Gleitschicht, sondern auch weil mit der Nadel drauf immer eine Luftverbindung zwischen Insulin und Außenwelt existiert, durch die das Insulin konterminiert werden kann. Nadel raus = Membran wieder zu.



    Hautfalte bilden, sollte doch kein Problem sein, oder ?
    Kann so mittlerweile selbst eine 20 mm-Nadel in Bauchgegend versenken (B12-Injektion), kostet allerdings Überwindung ;-)

    'Luftverbindung', du meinst Keime ? sind eigentlich kein Problem.

    Vor Injektion muss man eh ein Tröpfchen Insulin weggeben. Dieses Tröpfchen an der Nadelspitze nicht wegtupfen, sondern sozusagen auf Hauteinspritzstelle auflegen, reicht zum desinfizieren.

    Nutze für Levemir Oberschenkel morgens links, abends rechts - an unterschiedlichen Stellen Seite, oben, weiter unten ...
    Novorapid ringsherum um Bauchnabel, bis zu den Seiten Richtung Hüfte.

    Wechsel die Nadeln Basal nach 2 x, Bolus ca. nach 3 x.
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    am 12.03.2017 06:22:53 | IP (Hash): 283702437
    Hi Elfe
    "Nutze für Levemir Oberschenkel morgens links, abends rechts - an unterschiedlichen Stellen Seite, oben, weiter unten ...
    Novorapid ringsherum um Bauchnabel, bis zu den Seiten Richtung Hüfte. "

    Sorry, als Tablettenjunkie hört sich das an wie " Ein Tag im Folterkeller "
    fehlt nur noch glühendes Eisen auf Fußsohlen ausdrücken !



    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 12.03.2017 11:07:45 | IP (Hash): 2123143553
    Elfe schrieb:
    Tarabas schrieb:

    Nadeln länger 5mm werden mit einer Hautfalte genommen. Geht bei mir schwer und man braucht eine Hand mehr und überhaupt ... .



    Hautfalte bilden, sollte doch kein Problem sein, oder ?
    .



    Motorische Einschränkung oder gar eine Amputation? Obwohl ich da Tarabas nichts andichten möchte!

    LG

    Dirk


    ---
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  • Cracktros

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    am 12.03.2017 11:10:26 | IP (Hash): 2116120884

    ZITAT
    "Im Bein hab ich Probleme, deshalb geht auch mein Basal in den Bauch, obwohl das da schneller ins Blut geht. Würde ich aber nur mit Levemir machen, weil das auch noch im Blut einen Mechanismus hat, der das Zerfallen in die aktive Form aufhält. Andere Basal-Insuline sind dann zu schnell aktiv."


    Ich weiß gar nicht warum sich diese Vorstellung, dass Basal schneller wirkt, wenn es im Bauch gespritzt wird, so lange und hartnäckig bei Diabetikern hält.
    Diese Vorstellung wurde für Veraltete NPH Insuline in die Welt gesetzt. Es gibt keine Studie mit modernen Analoginsulinen die sie stützen können. Selbst bei Uralten NPH Insulinen, mit ihrer schlechten Wirkweise, sind die Unterschiede eher Minimal.
    Es gibt einige Gründe warum der Bolus in den Bauch gespritzt wird und das Basal in den Oberschenkel, diese haben nichts mit dem Wirkeintrit zu tun.
    Z.B.
    -alle die öffentlich (z.B. im Restaurant oder im Hörsaal ) Spritzen können schnell mal das T-Shirt hochziehen (oder durch das T-Shirt spritzen) um in den Bauch zu spritzen. Einen Rock hoch heben oder eine Hose ausziehen ist etwas ...hmmmmm...anrüchiger.

    -Es wird die Verwendte Fläche -für die Spritzstellen erhöht- wenn wenn weiter Körperteilen zur Verfügung stehen.

    Das alles hat aber nichts mit dem Wirkeintrit u tun.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 12.03.2017 11:20:26 | IP (Hash): 2123143553
    Hallo Chraktros,

    Genau das wurde mir gestern an anderer Stelle auch so erklärt. Nur scheint das auch bei den Diabetologen, in der Breite der Masse, noch nicht angekommen zu sein.

    Gruß

    Dirk


    ---
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  • Cracktros

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    am 12.03.2017 11:35:05 | IP (Hash): 2116120884
    Hallo Dirk,
    bei mir, ich werde in einer Schwerpunktpraxis Diabetologie behandelt, sind solche Themen -richtiges Spritzen, Schlauchwechsel usw., eher etwas für die Diabetesberaterin, als für die Ärzte.


    ----'--'-----''-
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  • Dibein

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    am 12.03.2017 11:47:02 | IP (Hash): 2123143553
    Cracktros schrieb:
    Hallo Dirk,
    bei mir, ich werde in einer Schwerpunktpraxis Diabetologie behandelt, sind solche Themen -richtiges Spritzen, Schlauchwechsel usw., eher etwas für die Diabetesberaterin, als für die Ärzte.


    ----'--'-----''-
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    In der Praxis in der ich "noch" bin ist das nicht anders, ändert aber am Ergebnis nichts. Die Auskunft "um Himmels willen Basal nur in den OS spritzen" kam aus beiden Ecken also von Frau Arzt und Frau EB. Zugegeben mit weniger Hysterie als von mir geschrieben aber energisch.;)

    Gruß

    Dirk




    ---
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    am 12.03.2017 12:37:00 | IP (Hash): 1678059972
    Hallo Dirk,

    wenn du keine Probleme mit dem Stritzn in den OS hast, dann kann es dir eigentlich egal sein.

    Falls du Probleme damit hast, dann hilft dir ein einfacher Selbstversuch weiter. Spritze ein paar Tage in den Bauch und beobachte, ob sich dein BZ-Verlauf entscheidend verändert. Sehr wahrscheinlich passiert das nicht, da kannst du den Experten vertrauen, die es bereits vor dir ausprobiert haben.
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    am 12.03.2017 12:53:36 | IP (Hash): 417723915
    Hallo Dirk,

    mit Oberschenkel ist auch nicht unbedingt alles gemeint, was oberhalb des Knies ist, sondern ehr der obere Teil des Oberschenkels....also schon mehr Richtung Hinterbacke...du kannst übrigens auch in die Hinterbacke spritzen...

    Ich kenne auch ein paar Diabetiker, die spritzen, wenn sie beispielsweise in einem Restaurant sind in den Oberarm...das scheint auch eine gute Lösung zu sein...
  • Dibein

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    am 12.03.2017 13:28:34 | IP (Hash): 2123143553
    Rainer schrieb:
    Hallo Dirk,

    wenn du keine Probleme mit dem Stritzn in den OS hast, dann kann es dir eigentlich egal sein.

    Falls du Probleme damit hast, dann hilft dir ein einfacher Selbstversuch weiter. Spritze ein paar Tage in den Bauch und beobachte, ob sich dein BZ-Verlauf entscheidend verändert. Sehr wahrscheinlich passiert das nicht, da kannst du den Experten vertrauen, die es bereits vor dir ausprobiert haben.



    Hallo Rainer,

    Also ich hatte nachdem mir der Hausarzt die Sachen im November in die Hand gedrückt hatte zunächst mal in den Bauch gespritzt was ich vom Empfinden her als angenehm betrachte. Dann kam die Diabetologin und EB mit der Maßgabe "das muss in den OS". Also spritzte ich in den OS mit dem Unterschied das es keinen Unterschied ausmacht außer das ich im OS häufig ein Gefäß traf. Daher nehme ich liebend gerne wieder den Bauch solange ich nur Basal spritze und ich ausreichend Bauchfläche habe.;)

    Gruß

    Dirk




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  • Dibein

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    am 12.03.2017 13:54:04 | IP (Hash): 2123143553
    Zuckerle schrieb:
    Hallo Dirk,

    mit Oberschenkel ist auch nicht unbedingt alles gemeint, was oberhalb des Knies ist, sondern ehr der obere Teil des Oberschenkels....also schon mehr Richtung Hinterbacke...du kannst übrigens auch in die Hinterbacke spritzen...

    Ich kenne auch ein paar Diabetiker, die spritzen, wenn sie beispielsweise in einem Restaurant sind in den Oberarm...das scheint auch eine gute Lösung zu sein...



    Hallo Zuckerle,

    Bauch ist von der Empfindung her am angenehmsten. OS ist i.O. vor allem mit 5mm Kanülen. Aber Favorit ist Bauch.;) Oberarm - wie ich mein Geschick einschätze kann ich dann sofort ausreichend Blut für eine Laboruntersuchung gewinnen.
    Aber wie schon beschrieben bin ich im Moment "nur" bei Basal von daher kommt derzeit spritzen in der Öffentlichkeit nur selten in Frage. Ich bin Anfang April dazu bei einem anderen Diabetologen. Ich brauche da eine zweite Meinung zur Therapie.


    Lg

    Dirk


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    am 12.03.2017 17:35:05 | IP (Hash): 65320933
    Subkutan spritzen ist keine große Wissenschaft.
    Wer mit Hautfalte und schrägem Winkel und dazu langen Kanülen klarkommt - Bitte, gerne.

    Es geht aber auch erheblich leichter. Die modernen kurzen Kanülen ab 8 mm abwärts funktionieren ohne Hautfalte, ohne schräge Winkel und ohne Rückfluss (wenn man einen Moment mit dem Rausziehen wartet.

    Und ganz Nebenbei: Therapieziele und -werte bespricht man mit dem Arzt.


    PS. Spritzstellen nach wie vor klassisch:
    Basal Oberschenkel oder Po
    Bolus Bauch oder auch Oberarme.
    Die Resorptionszeit ist am Oberbauch am schnellsten.

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
    Bearbeitet von User am 12.03.2017 17:39:02. Grund: PS.
  • Cracktros

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    am 12.03.2017 17:43:03 | IP (Hash): 2126089119
    Quelle der Aussage bezüglich der Resorptionszeit, besonders für das Basal?
    ----'--'-----''-
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    am 12.03.2017 17:53:39 | IP (Hash): 65320933
    Cracktros schrieb:
    Quelle der Aussage bezüglich der Resorptionszeit, besonders für das Basal?
    ----'--'-----''-
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    http://www.accu-chek.de/services/de/insulintherapie/wahl_der_spritzstelle/index.jsp

    Da findet man viele Infos, auch zu Spritzstellen.


    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/blutzuckermessung/?TextID=1047

    Auch hier alles rund um's Insulin..
    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Cracktros

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    am 12.03.2017 18:06:50 | IP (Hash): 2126089119
    Keine genante Quelle gibt an, oder Zeigt auf Studie, wie die resorptionszeit von z.B. Lantus, Levemir, Toujeo, Treshiba usw. sich ändert,wenn eine andere Spritustelle als der Oberschenkel verwendet wird.
    ----'--'-----''-
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    am 12.03.2017 18:31:46 | IP (Hash): 65320933
    Ob man explizit dazu was findet...

    https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.medical-tribune.de/fileadmin/PDF/Leitlinie_Therapie_des_Diabetes_mellitus_Typ_1.pdf&ved=0ahUKEwjVua3rvdHSAhUBOhoKHRE9DswQFggtMAQ&usg=AFQjCNGSnHomdiZR4LpbbS4HQ-5C15gATA


    Seite 9/10

    Im Quellenverzeichnis kann man dann x Studien durchlesen.
    Wobei Levermir in den Bauch eher funktioniert als Lantus, eben wegen anderem Wirkmechanismus.

    Für Bolus mit Humalog passt die Einordnung der Spritzstellen bei mir jedenfalls messbar!

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    am 12.03.2017 22:21:17 | IP (Hash): 1662128011
    Zuckerle schrieb:


    Ich kenne auch ein paar Diabetiker, die spritzen, wenn sie beispielsweise in einem Restaurant sind in den Oberarm...das scheint auch eine gute Lösung zu sein...



    Das geht eigentlich auch ganz gut - und ohne Falte :-) - läßt sich das auch recht einfach machen, besonders im Sommer.
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    am 12.03.2017 22:26:30 | IP (Hash): 1662128011
    Cracktros schrieb:


    Ich weiß gar nicht warum sich diese Vorstellung, dass Basal schneller wirkt, wenn es im Bauch gespritzt wird, so lange und hartnäckig bei Diabetikern hält.



    Vielleicht weil es so in allen offiziellen Verlautbarungen steht?

    https://www.tk.de/tk/diabetes/leben-mit-diabetes/insulin/19288
    https://www.bd.com/de/diabetes/page.aspx?cat=19102&id=19117
    http://www.diabetes-online.de/a/richtig-spritzen-besser-leben-1623151

    Hat nichts mit den Insulinen zu tun (mein Levemir spritze ich ja auch in den Bauch, weil es einen Verzögerungsmechanismus im Blut hat) sondern mit der Durchblutung.
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    am 12.03.2017 22:31:35 | IP (Hash): 1662128011
    Elfe schrieb:

    Hautfalte bilden, sollte doch kein Problem sein, oder ?
    Kann so mittlerweile selbst eine 20 mm-Nadel in Bauchgegend versenken (B12-Injektion), kostet allerdings Überwindung ;-)



    Doch, bei mir ist es ein Problem. Bzw genauer gleich mehrere: wenn ich unterwegs mal durch das Unterhemd durchsteche, mache ich sowas (Falte) nicht blind. Und grundsätzlich bekomme ich meine Haut nicht so richtig zu einer kleinen Falte ab von dem Rest. Und wenn ich mir mit einer Hand das Hemd hochhalte, ist diese Hand halt auch schon belegt.

    Zu guter Letzt: warum sollte ich eine Falte machen, wenn ich einfach korrekt kurze Nadeln nehmen kann?

    schrieb:

    'Luftverbindung', du meinst Keime ? sind eigentlich kein Problem.



    Meinen die Hersteller anders. Und es kommt noch hinzu, daß durch Temperaturschwankungen auch noch Luft in die Patrone reinkommt.

    schrieb:

    Vor Injektion muss man eh ein Tröpfchen Insulin weggeben. Dieses Tröpfchen an der Nadelspitze nicht wegtupfen, sondern sozusagen auf Hauteinspritzstelle auflegen, reicht zum desinfizieren.



    Wieso sollte Insulin in der Lage sein, irgendwas zu desinfizieren?

  • Cracktros

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    am 12.03.2017 22:34:15 | IP (Hash): 1097773485
    TypEinser schrieb:
    Ob man explizit dazu was findet...

    https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.medical-tribune.de/fileadmin/PDF/Leitlinie_Therapie_des_Diabetes_mellitus_Typ_1.pdf&ved=0ahUKEwjVua3rvdHSAhUBOhoKHRE9DswQFggtMAQ&usg=AFQjCNGSnHomdiZR4LpbbS4HQ-5C15gATA


    Seite 9/10

    Im Quellenverzeichnis kann man dann x Studien durchlesen.
    Wobei Levermir in den Bauch eher funktioniert als Lantus, eben wegen anderem Wirkmechanismus.

    Für Bolus mit Humalog passt die Einordnung der Spritzstellen bei mir jedenfalls messbar!

    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718



    Wobei...
    interessant ist, dass Begriffe wie "wahrscheinlich" Verwendung finden und des weiteren eine große Menge andrer Faktoren, außer der Spritzstelle genannt werden um unterschiedliche Resorptionsgeschwindigkeiten zu erklären. Hinzu kommt die frage: Wie "schnell" ist eine schnelle Resorption und wie "langsam" eine langsame Resorption?

    ----'--'-----''-
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  • Cracktros

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    am 12.03.2017 23:01:47 | IP (Hash): 1097773485
    Tarabas schrieb:
    Cracktros schrieb:


    Ich weiß gar nicht warum sich diese Vorstellung, dass Basal schneller wirkt, wenn es im Bauch gespritzt wird, so lange und hartnäckig bei Diabetikern hält.



    Vielleicht weil es so in allen offiziellen Verlautbarungen steht?

    https://www.tk.de/tk/diabetes/leben-mit-diabetes/insulin/19288
    https://www.bd.com/de/diabetes/page.aspx?cat=19102&id=19117
    http://www.diabetes-online.de/a/richtig-spritzen-besser-leben-1623151

    Hat nichts mit den Insulinen zu tun (mein Levemir spritze ich ja auch in den Bauch, weil es einen Verzögerungsmechanismus im Blut hat) sondern mit der Durchblutung.



    Ich kenne diese Verlautbarungen.
    Was mir nicht einleuchtet ist: Verzögerungsinsuline haben einen Verzögerungsmechanismus (z.B. durch Auskristallisation und Freisetzung durch den ph- Wert).

    Wie stark kann also die Durchblutung Einfluss darauf nehmen?

    OK, bei NPH -Insulin welches sowieso eine Katastrophe ist wird das eine große Rolle spielen, welche Rolle spielt das bei Lantus? Und wo sind die Beweise das es so ist?


    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 12.03.2017 23:03:39. Grund: -
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    am 12.03.2017 23:20:19 | IP (Hash): 2028194665
    Für Dich gilt, was Du bei Dir misst :)

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  • Elfe

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    am 13.03.2017 03:15:12 | IP (Hash): 1194202248
    Tarabas schrieb:
    Elfe schrieb:

    Hautfalte bilden, sollte doch kein Problem sein, oder ?
    Kann so mittlerweile selbst eine 20 mm-Nadel in Bauchgegend versenken (B12-Injektion), kostet allerdings Überwindung ;-)



    Doch, bei mir ist es ein Problem. Bzw genauer gleich mehrere: wenn ich unterwegs mal durch das Unterhemd durchsteche, mache ich sowas (Falte) nicht blind. Und grundsätzlich bekomme ich meine Haut nicht so richtig zu einer kleinen Falte ab von dem Rest. Und wenn ich mir mit einer Hand das Hemd hochhalte, ist diese Hand halt auch schon belegt.

    Zu guter Letzt: warum sollte ich eine Falte machen, wenn ich einfach korrekt kurze Nadeln nehmen kann?

    schrieb:

    'Luftverbindung', du meinst Keime ? sind eigentlich kein Problem.



    Meinen die Hersteller anders. Und es kommt noch hinzu, daß durch Temperaturschwankungen auch noch Luft in die Patrone reinkommt.

    schrieb:

    Vor Injektion muss man eh ein Tröpfchen Insulin weggeben. Dieses Tröpfchen an der Nadelspitze nicht wegtupfen, sondern sozusagen auf Hauteinspritzstelle auflegen, reicht zum desinfizieren.



    Wieso sollte Insulin in der Lage sein, irgendwas zu desinfizieren?




    Hallo Tarabas,

    1) Steche weder durch Unterhemd noch sonstwas und schaue schon hin.
    Bluse, Hemd, T-Shirt lässt sich auch mit Unterarm hochhalten, Hand zur Hautfaltenbildung also frei.
    Mit Unterhemd herauszubbeln und wieder verstauen schon schwieriger, gehe dann zum Spritzen eher in den Sanitärbereich.
    Bilde ein Hautfalte immer, um die Haut auf Spannung zu halten. Nadel gleitet viel leichter hinein (allerdings bei weichem lockeren (weiblichen) Gewebe).

    2) + 3) Die enthaltenen Konservierungsstoffe des Insulinpräparates sind dafür verantwortlich:
    Phenol, m-Kresol.
    Deshalb Desinfektion mittels Alkohol vor Einstich Pen nicht notwendig.

    Wenn die Schutzkappe auf der Nadel liegt, kann keine Luft eindringen.
    'Eindringen' kann zudem im übrigen nur bei kalten Temperaturen erfolgen, was beim Gebrauch bei Raumtemperatur eher nicht vorkommt.

    Dieses physikalische Volumen-Verhalten ist im übrigen der Grund, weshalb die Insulin-Ampullen vor Gebrauch aus dem Kühlschrank genommen werden sollen.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 13.03.2017 03:28:59. Grund: Ergänzung
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    am 13.03.2017 08:12:52 | IP (Hash): 22247393
    Hab gestern bei nem Kindergeburtstag und der großen Kaffeetafel in ner Garageneinfahrt im Rolli sitzend mehrfach durch Ober- und Unterhemd gespritzt. Kuchen-Buffet. Mit der selben 5mm Kanüle. Einfach senkrecht zur Pelle und ohne jede Hautfalte.

    Durch’s Hemd spritze ich immer, wenn mir das komplette Auspacken zu umständlich oder zu störend erscheint. Mit einem Ruck spritze ich schon immer, und senkrecht zur Pelle und ohne Wulst einfach mit 1 Hand schon seit Jahren. Ursprünglich nur mit dem Diapen. Seit dem teilweisen Pen-Wechsel auch mit dem ganz normalen Pen.

    Entweder bin ich also eine sehr seltene Ausnahme, oder die hier vielfach verlinkten Spritzregeln sind gar nicht so regelhaft ;)

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    am 13.03.2017 08:34:25 | IP (Hash): 2108455638
    Ich hab noch nie 'ne Hautfalte gemacht, wurde mir auch nie so gezeigt. Ein bisschen die Bauchdecke anspannen, dann flutscht die 8er BD micro fein von ganz alleine in die Haut.
    Beine nutze ich nicht, das ist immer ein Sprudelbad... Levermir ist auch gut im Bauch aufgehoben. Sieht der Doc auch so, bei Lantus im Bauch hat er Einwände.

    Schnelle Resorption nutze ich morgens um den SEA von 20 auf 10 Minuten zu drücken:
    VOR dem (warm)Duschen Bolus auf 2 Stellen in den Oberbauch. Funktioniert pp-Werte-technisch 100 %.

    Durch die Klamotten habe ich noch nicht ausprobiert...
    Dafür bleibt aber die morgen-Kanüler oft den ganzen Tag auf dem Pen.... irgendwie Faulheit oder so...

    Da hat wohl jeder seine eigene Philosophie. Lehrtechnisch ist dann anders.

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    am 13.03.2017 12:02:45 | IP (Hash): 2028444924
    Das PDF das ich weiter oben schon mal verlinkt hatte habe ich nochmal etwas ausführlicher gefunden. Ich finde es interessant. Stützt vieles von dem hier gesagten und hat bunte Bilder.;)

    https://www.bd.com/resource.aspx?IDX=20730

    LG

    Dirk


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    am 13.03.2017 12:58:11 | IP (Hash): 22247393
    Die Resorbtion wird in all den gemessenen Beispielen an der Abnahme der Radioaktivität an der Spritzstelle gemessen. Aber entspricht die Abnahme der Menge an der Spritzstelle dann auch direkt der tatsächlich gemessenen Zunahme an Wirksamkeit auf den BZ oder nur einer irgendwie angenommenen?

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    am 13.03.2017 13:28:14 | IP (Hash): 22247393
    UND

    Im Fazit auf Seite 47 steht:
    Die Nutzungshäufigkeit von Pen-Nadeln korreliert mit….

    Die Auslegung/Deutung beim Arzt und vielen hier im Forum liest:
    Die Mehrfachnutzung… MUSS machen/verursacht…

    ABER inhaltlich steht da nur…
    Die Mehrfachnutzung KANN … machen

    Und ein Blick auf den Fragebogen und ein weiterer in die befragten Betroffenen-Kreise zwingt praktisch zu dieser Relativierung. Denn auch kleinste "Stichproben" wurden nicht ärztlich überwacht, sondern alle Angaben ohne Hinterfragen übernommen und statistisch verwurstet.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 13.03.2017 15:11:16 | IP (Hash): 2108455638
    Letztendlich ist wohl erlaubt, was funktioniert.

    Es gibt ja auch Fälle von guter Blutzucker-Führung und heftigen Folgeschäden nach wenigen Jahren,
    dagegen stehen Langzeit-Diabetiker mit allen Höhen und Tiefen der letzten 40/50/60 Jahre und dabei fast unbeschädigt/altersgerechten Beschwerden.

    Und wenn man so schaut, was Diabetiker im Alltag so treiben... Letztens am Büffet: Lass mal die Kartoffeln weg Karlheinz, nimm Reis, das spart Kohlenhydrate.
    Ich dachte mir, sach ma nix....

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 13.03.2017 16:06:53 | IP (Hash): 2028444924
    TypEinser schrieb:
    Letztendlich ist wohl erlaubt, was funktioniert.

    Es gibt ja auch Fälle von guter Blutzucker-Führung und heftigen Folgeschäden nach wenigen Jahren,
    dagegen stehen Langzeit-Diabetiker mit allen Höhen und Tiefen der letzten 40/50/60 Jahre und dabei fast unbeschädigt/altersgerechten Beschwerden.

    Und wenn man so schaut, was Diabetiker im Alltag so treiben... Letztens am Büffet: Lass mal die Kartoffeln weg Karlheinz, nimm Reis, das spart Kohlenhydrate.
    Ich dachte mir, sach ma nix....

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718



    Genau...Ich esse auch nur Reis denn die Inder sind ja auch alle so dünn.;)

    Aber der Satz erlaubt ist, was funktioniert trifft es wohl. Ich habe nach den Weisungen der Dia-Praxis und den Tipps von hier auch meine Lösung gefunden die für mich funktioniert ohne das aus dem Spritzen jedesmal ein Akt gemacht wird der einer Herztransplantation alle Ehre gebieten würde.;)

    Gruß

    Dirk


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