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Prädiabetes Mythos oder Realität ?

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    am 17.04.2017 10:06:58 | IP (Hash): 221955169
    An jedem Praediabetiker, der sich seinen gesunden BZ 24/7 gezielt mit Essen & Bewegen macht, hat kein Arzt einen Cent Verdienst. Noch schlimmer für die weiße Zunft: In dem Maße, in dem mit solch pro-aktivem Verhalten der Diebetes Beginn in die Zukunft verschoben wird, entgeht dem Dok ansonsten sicherer Verdienst :(

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 17.04.2017 11:03:59 | IP (Hash): 1209618190
    Hallo GL,

    dein Arzt hat bei dir zum Glück alles richtig gemacht. 😕

    Du durftest bei ihm ganz in Ruhe einen kräftigen Diabetes entwickeln, an dem er sich nun dumm und dämlich verdienen kann - dein ganzes Leben lang.


    P.S.: Ich bezweifle, dass der Arzt das wirklich so sieht. Die Ärzte, die ich kenne, freuen sich viel mehr über die Patienten, die im Vorfeld schon etwas tun und ihre Chancen auf ein gesundes Leben nutzen. Zum Glück für die Ärzte gibt es von der Sorte nicht allzu viele, sonst wäre das für sie ein wirtschaftliches Desaster
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    am 17.04.2017 23:47:06 | IP (Hash): 1462880099
    Elfe schrieb:

    Antworte mal mit eher Wortklauberei = neudeutsch Wording.
    Prä-Diabetes hört sich schon fast nach Krankheit# an,
    'erhöhtes Diabetes-Risiko'* trifft's m. E. treffender/sachlicher


    Das ist keine Wortklauberei, das ist einfach nur falsch. Risikofaktoren müssen keinesfalls pathologisch sein. Wenn jemand gerne Fußball spielt, dann ist das ein Risikofaktor für Knieverletzungen. Daran ist nicht das geringste pathologisch, nichts außerhalb der Norm. Prädiabetes, definiert als gestörte Nüchternglukose oder gestörte Glukosetoleranz, zeigt dagegen eine Störung im Anfangsstadium an.
    Elfe schrieb:
    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, 'halben Schnupfen' gibt 's auch, bzw. kündigt sich an. Gegensteuern (hier mit Ruhe, Wärme, pflanzliches) kann auch da helfen, daß das Kribbelkrabbel sich verzieht, unterstütztes Immunsystem die Erkältung eindämmen kann.


    Leider auch falsch. Gegen eine beginnende Erkältung lässt sich rein gar nichts machen. Die alte Volksweisheit: drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, dreinsähe geht sie, ist unumstößlich. Maßlose gaben von Vitamin c bei anrollender Erkältung wurden zB schon lange als völlig unwirksam befunden. Aber im Elf'schen Traumland ist sowas sicher möglich.

    @GeneralLee: Diagnostizierter Prädiabetes ist der potentielle Albtraum eines Pharmaunternehmens. Es ist also sicher nicht so, wie du den Ärzten und der Industrie unterstellst. Aus Sicht der Industrie, müsste man es konsequent verhindern, Prädiabetes zu detektieren. Die Chancen sind groß, dass der diagnostiziere zumindest auf die ein oder andere Art auf die Bremse drückt, womit also kein Geld verdient werden kann. Die wenigsten werden wirklich konsequent sagen "das ist mir komplett scheiß egal, ich mache jetzt erst recht so weiter".
    Bearbeitet von User am 17.04.2017 23:49:21. Grund: .
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    am 18.04.2017 10:54:19 | IP (Hash): 1337304715
    Hallo General,

    nach meiner Beobachtung gibt es "Prädiabetes" ausschließlich hier in diesem Forum und sonst nirgendwo.

    Es sind ein paar wenige User, die diese angebliche Diagnose derart wichtig nehmen und versuchen, sich damit zu profilieren, Ratschläge zu geben usw. Schon so manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie sich wünschen, endlich Diabetiker zu sein.

    Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Arzt diese Diagnose gestellt hat, du @General bist dafür das beste Beispiel, oder hat dein Arzt jemals mit dir über Prädiabetes gesprochen? Nach allem was ich bisher von dir gelesen habe, war das erst dann Thema, als es ein Diabetes war...
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    am 18.04.2017 11:16:52 | IP (Hash): 2108455638
    Schlecht ist, wenn Diabetes erst wegen Folgeschäden diagnostiziert wird.

    Schlecht ist auch, wenn man mit Werten in der Grauzone zum Berufs-Diabetiker wird.




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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
    Bearbeitet von User am 18.04.2017 11:17:15. Grund: .
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    am 18.04.2017 13:03:19 | IP (Hash): 2063199236
    Was macht in Deinen Augen einen Menschen mit Diabetes zu einem Berufs-Diabetiker?

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    am 18.04.2017 14:19:13 | IP (Hash): 2108455638
    Wie macht man seinen Diabetes zum Beruf?

    Wenn man regelmäßig und SINNVOLL seinen BZ misst, Rückschlüsse ziehen kann, eine vernüftige BZ-Führung schafft und am Alltag normal* teilnehmen kann, ist man sicher kein Berufs-Diabetiker. Das beginnt, wenn sich alles um BZ dreht und selbst Freizeit zur Therapie wird. Wer gerne Sport macht ist sicher kein Berufs-Diabetiker, wer für seinen Workout auf andere Dinge verzichtet (auch freiwillig) der hat ein Problem. Gleiches gilt für Urlaube (was soll ich denn da essen), Popcorn im Kino oder totale Einschränkungen am Hochzeitsbuffet.
    Das kann man beliebig erweitern...

    Diabetes und Blutzuckerwerte werden genauso oft diskutiert wie das Wetter – und die wenigsten wissen wovon sie reden. Dummerweise sind da ETLICHE Diabetiker dabei, die ihre Therapie nicht verstanden haben und dann noch mit Tipps hausieren müssen und somit das ganze weiter verwursteln.

    Hat man ein hohes Diabetes-Risiko (gerade Typ 2b), dann macht eine Umstellung der Lebensgewohnweiten bei leicht erhöhten (was für ein Begriff) Werten mehr Sinn als z.b. bei Typ 2a, Typ 1 mit Untergruppen und Mody-Typen.

    Insofern sind unsere "Prä"-Diabetiker schon echte Berufs-Diabetiker....



    *normaler Alltag ist frei gestaltet. Ob Sport oder Couch, Party oder Strickkurs ist egal.

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    am 18.04.2017 15:29:29 | IP (Hash): 522941182
    Wer nur 1 Bein hat und sich jeden ganzen Tag beständig danach richten muss, wäre nach Deiner Beschreibung ein Berufs-Einbeiner?

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    am 18.04.2017 15:36:50 | IP (Hash): 2108455638
    Fehlende Gliedmaße, Blind- oder Taubheit sind wohl eine andere Nummer, oder?



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    am 18.04.2017 16:12:13 | IP (Hash): 522941182
    Mit meinen Beinen geht infolge Polio als Kind nut noch wenige Momente mit Stützen stehen noch wenige Meter mit Stützen gehen. Rest Rolli. Danach muss ich mich 24/7 richten. Erkennst Du auch als normal an, wie ich Dich verstehe. Aber wenn ich dafür sorge, dass mein BZ jeden Tag die meisten von 24 Stunden im möglichst gesunden Bereich verläuft, siehst Du das megatief. Warum?

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