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Prädiabetes Mythos oder Realität ?

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    am 16.04.2017 07:41:19 | IP (Hash): 283702437
    Hallo ihr süßen ,
    habe jetzt schon öfters das Wort "Prädiabetes " gehört, nur gibt es eine Vorstufe zur Diabetes wirklich, oder ist das Blödsinn ?
    Habe da schon einiges gelesen, wo die einen behaupten, das es so etwas wie Prädiabetes gibt, und andere wiederum das Gegenteil behaupten .
    Ich bin auch der Meinung , entweder man hat Diabetes oder man hat es nicht !
    Einen halben Schnupfen gibt es ja auch nicht.
    Wenn ja , hat so etwas von euch schon mal jemand gehabt, oder ist euch so etwas bekannt ?
    Grüße

    Damals haben wir uns über solche Sprüche noch lustig gemacht:
    " Hast an Tripper oder an Schanker bist no lang koa Zuckerkranker "

    Bearbeitet von User am 16.04.2017 07:42:33. Grund: verschrieben
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    am 16.04.2017 09:18:19 | IP (Hash): 521588046
    [quote=General Lee;90216]Einen halben Schnupfen gibt es ja auch nicht.[/quote]Selbstverständlich gibt es einen halben Schnupfen bzw. eine beginnende Erkältung. Häufig hilft es dann, sich wärmer anzuziehen, einen Schal umzubinden, heißen Tee zu trinken und ein bisschen mehr auf sich aufzupassen, um den Ausbruch der Erkältung abzumildern oder manchmal sogar zu verhindern.

    Diabetes wird an bestimmten BZ-Grenzen festgemacht, deshalb gilt für die KK, dass man ihn hat und er auf Kassenkosten behandelt werden darf oder nicht. Für Prädiabetes gibt es ebenfalls bestimmte BZ-Grenzen, deshalb hat man den auch oder nicht. Behandeln muss man den allerdings alleine, das bezahlt die KK nicht. Man kann aber viel dafür tun, dass aus einem Prädiabetes nicht so schnell Diabetes wird. Wenn du alles das, was du jetzt tust, schon im Vorfeld gemacht hättest, dann wäre dir der Diabetes vielleicht erspart geblieben. Wahrscheinlich hätte vorher auch schon der halbe Aufwand oder sogar noch weniger ausgereicht.
    Bearbeitet von User am 16.04.2017 10:14:10. Grund: .
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  • Dibein

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    am 16.04.2017 11:50:17 | IP (Hash): 1623655190
    Rainer schrieb:
    General_Lee schrieb:
    Einen halben Schnupfen gibt es ja auch nicht.

    Selbstverständlich gibt es einen halben Schnupfen bzw. eine beginnende Erkältung.



    Der Vollständigkeithalber will ich aber anmerken das es z.B. "ein bisschen Schwanger" nicht gibt. Auch "halb Tot" ist nur redensartig möglich. :D Aber ich schweife ab.;)

    LG

    Dirk


    ---
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  • Cracktros

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    am 16.04.2017 12:28:01 | IP (Hash): 684550180
    Als Mensch mit Typ 1 Diabetes, einer Autoimunerkrankung , meine ich, dass der Typ 1 Diabetes mehrere Phasen hat.

    -Bevor irgend etwas mit den Blutzucker geschieht, muss eine (genetische) Prädisposition vorhanden sein.
    -Es müssen irgendwelche (Backbox) Faktoren vorhanden sein die, die das Autimunsystem Amok laufen lassen.
    -und spätestens wenn autoimmunantikörper nachweisbar sind - die Blutzuckerwerte noch im gesunden Rahmen sind- beginnt der Diabetes. Es gibt dann, kein Zurück mehr.

    .... Und auch wenn es nichts gibt, was den Typ 1 Aufhalten kann, spätestens dann -im vollkommen gesunden BZ-Berreich- kann von einen Prä-Diabetes Typ 1 gesprochen werden.

    ----'--'-----''-
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    am 16.04.2017 16:15:17 | IP (Hash): 1888575797
    In der Medizintradition ist auch der Praediabetes mit BZ-Grenzwerten definiert. Aber vor dem Hintergrund, dass bisher für den Diabetes keinerlei harte Entstehungsfaktoren bekannt sind, beginnt jeder Weg zum Diabetes schon dann, wenn ein BZ anfängt, über seinen langjährig normalen Rahmen hinaus abzusteigen. Das kann morgens nüchtern bei der einen von 60 auf 65...70...75...sein und beim anderen von 90 auf 95...100...105...

    Je eher jemand so einen Anstieg bei sich entdeckt, desto einfacher und länger kann er den pro-aktiv mit gezieltem Bewegungs- und Ess-Verhalten völlig ohne Medis auf den völlig gesunden Bereich begrenzen.

    ----------------------------------------------
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    am 16.04.2017 19:20:08 | IP (Hash): 521588046
    Dirk_B. schrieb:
    Der Vollständigkeithalber will ich aber anmerken das es z.B. "ein bisschen Schwanger" nicht gibt. Auch "halb Tot" ist nur redensartig möglich. :D

    Ich bin mir sicher, dass zwischen einer SS und einem Typ2-Diabetes sehr große Unterschiede bestehen.

    Diabetes ist übrigens im Gegensatz zu SS eine Krankheit. So schlimm, dass man ihn mit einem halben oder ganzen Tod gleichsetzen muss, ist er nun auch wieder nicht.
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    am 16.04.2017 20:02:06 | IP (Hash): 1888575797
    Der Diabetes wird wie auch der Praediabetes an seinem hauptsächlichen Symptom festgemacht, ne Schwangerschaft an ihrem konkreten Grund :)

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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 16.04.2017 22:10:56 | IP (Hash): 1623655190
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Der Vollständigkeithalber will ich aber anmerken das es z.B. "ein bisschen Schwanger" nicht gibt. Auch "halb Tot" ist nur redensartig möglich. :D

    Ich bin mir sicher, dass zwischen einer SS und einem Typ2-Diabetes sehr große Unterschiede bestehen.



    Also wenn ich mich so im Profil betrachte. Dann könnte man böswilliger Weise behaupten das zumindest die sichtbaren Symptome sehr ähnlich sind. :D


    ---
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  • Elfe

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    am 17.04.2017 01:25:28 | IP (Hash): 292300910
    General_Lee schrieb:
    Hallo ihr süßen ,
    habe jetzt schon öfters das Wort "Prädiabetes " gehört, nur gibt es eine Vorstufe zur Diabetes wirklich, oder ist das Blödsinn ?
    Habe da schon einiges gelesen, wo die einen behaupten, das es so etwas wie Prädiabetes gibt, und andere wiederum das Gegenteil behaupten .
    Ich bin auch der Meinung , entweder man hat Diabetes oder man hat es nicht !
    Einen halben Schnupfen gibt es ja auch nicht.
    Wenn ja , hat so etwas von euch schon mal jemand gehabt, oder ist euch so etwas bekannt ?


    Antworte mal mit eher Wortklauberei = neudeutsch Wording.
    Prä-Diabetes hört sich schon fast nach Krankheit# an,
    'erhöhtes Diabetes-Risiko'* trifft's m. E. treffender/sachlicher
    *https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Erhöhtes Risiko kann sein Übergewicht, Ernährung, aber eben auch eine genetische Veranlagung.
    Beim Arzt werden diese Dinge besprochen und eben schon ab HbA1c von 5,7 (weit vor Diagnose) weitere Untersuchungen angeordnet, bzw. an Ernährung und Gewicht geschraubt, falls nötig.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, 'halben Schnupfen' gibt 's auch, bzw. kündigt sich an.
    Gegensteuern (hier mit Ruhe, Wärme, pflanzliches) kann auch da helfen, daß das Kribbelkrabbel sich verzieht, unterstütztes Immunsystem die Erkältung eindämmen kann.

    Gruß Elfe
    #Prä-Diabetes lässt manche Menschen (wie hier im Forum zu lesen ist) ängstigen und überreagieren mit Diäten, Askese und Sportprogrammen, denen sich noch nicht mal diagnostizierte Diabetiker unterziehen müssen.
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    am 17.04.2017 06:44:25 | IP (Hash): 283702437
    Was diese Prädiabetes betrifft, da ist aber auch von Seiten der Ärzte viel Angstmacherei im Spiel !
    Ich denke das solche Diagnosen sofern es sie denn gibt , gut für den Geldbeutel der Ärzte sind.
    Was mir aufgefallen ist, das Ärzte gerne alles gleich in´s extreme ziehen, da wird gleich die berühmte Mücke zum Elefanten gemacht um den Patienten zu verunsichern und Angst einzujagen.
    Sicherlich ist jemand der erste Anzeichen einer beginnenden Diabetes hat gefährdet, und " SOLLTE " etwas bewusster Leben, aber bei den Ärzten wird ja gleich von Extremfällen erzählt und was da alles passieren kann !
    Da wird auf gut Deutsch gesagt von Herzinfarkten und Schlaganfällen bis erblinden und Amputationen erzählt obwohl der erhöhte Blutzucker nicht mal für eine Tüte HARIBO Goldbären reicht ! LOL

    Damals haben wir uns über solche Sprüche noch lustig gemacht:
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    am 17.04.2017 10:06:58 | IP (Hash): 221955169
    An jedem Praediabetiker, der sich seinen gesunden BZ 24/7 gezielt mit Essen & Bewegen macht, hat kein Arzt einen Cent Verdienst. Noch schlimmer für die weiße Zunft: In dem Maße, in dem mit solch pro-aktivem Verhalten der Diebetes Beginn in die Zukunft verschoben wird, entgeht dem Dok ansonsten sicherer Verdienst :(

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    am 17.04.2017 11:03:59 | IP (Hash): 1209618190
    Hallo GL,

    dein Arzt hat bei dir zum Glück alles richtig gemacht. 😕

    Du durftest bei ihm ganz in Ruhe einen kräftigen Diabetes entwickeln, an dem er sich nun dumm und dämlich verdienen kann - dein ganzes Leben lang.


    P.S.: Ich bezweifle, dass der Arzt das wirklich so sieht. Die Ärzte, die ich kenne, freuen sich viel mehr über die Patienten, die im Vorfeld schon etwas tun und ihre Chancen auf ein gesundes Leben nutzen. Zum Glück für die Ärzte gibt es von der Sorte nicht allzu viele, sonst wäre das für sie ein wirtschaftliches Desaster
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    am 17.04.2017 23:47:06 | IP (Hash): 1462880099
    Elfe schrieb:

    Antworte mal mit eher Wortklauberei = neudeutsch Wording.
    Prä-Diabetes hört sich schon fast nach Krankheit# an,
    'erhöhtes Diabetes-Risiko'* trifft's m. E. treffender/sachlicher


    Das ist keine Wortklauberei, das ist einfach nur falsch. Risikofaktoren müssen keinesfalls pathologisch sein. Wenn jemand gerne Fußball spielt, dann ist das ein Risikofaktor für Knieverletzungen. Daran ist nicht das geringste pathologisch, nichts außerhalb der Norm. Prädiabetes, definiert als gestörte Nüchternglukose oder gestörte Glukosetoleranz, zeigt dagegen eine Störung im Anfangsstadium an.
    Elfe schrieb:
    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, 'halben Schnupfen' gibt 's auch, bzw. kündigt sich an. Gegensteuern (hier mit Ruhe, Wärme, pflanzliches) kann auch da helfen, daß das Kribbelkrabbel sich verzieht, unterstütztes Immunsystem die Erkältung eindämmen kann.


    Leider auch falsch. Gegen eine beginnende Erkältung lässt sich rein gar nichts machen. Die alte Volksweisheit: drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, dreinsähe geht sie, ist unumstößlich. Maßlose gaben von Vitamin c bei anrollender Erkältung wurden zB schon lange als völlig unwirksam befunden. Aber im Elf'schen Traumland ist sowas sicher möglich.

    @GeneralLee: Diagnostizierter Prädiabetes ist der potentielle Albtraum eines Pharmaunternehmens. Es ist also sicher nicht so, wie du den Ärzten und der Industrie unterstellst. Aus Sicht der Industrie, müsste man es konsequent verhindern, Prädiabetes zu detektieren. Die Chancen sind groß, dass der diagnostiziere zumindest auf die ein oder andere Art auf die Bremse drückt, womit also kein Geld verdient werden kann. Die wenigsten werden wirklich konsequent sagen "das ist mir komplett scheiß egal, ich mache jetzt erst recht so weiter".
    Bearbeitet von User am 17.04.2017 23:49:21. Grund: .
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    am 18.04.2017 10:54:19 | IP (Hash): 1337304715
    Hallo General,

    nach meiner Beobachtung gibt es "Prädiabetes" ausschließlich hier in diesem Forum und sonst nirgendwo.

    Es sind ein paar wenige User, die diese angebliche Diagnose derart wichtig nehmen und versuchen, sich damit zu profilieren, Ratschläge zu geben usw. Schon so manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie sich wünschen, endlich Diabetiker zu sein.

    Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Arzt diese Diagnose gestellt hat, du @General bist dafür das beste Beispiel, oder hat dein Arzt jemals mit dir über Prädiabetes gesprochen? Nach allem was ich bisher von dir gelesen habe, war das erst dann Thema, als es ein Diabetes war...
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    am 18.04.2017 11:16:52 | IP (Hash): 2108455638
    Schlecht ist, wenn Diabetes erst wegen Folgeschäden diagnostiziert wird.

    Schlecht ist auch, wenn man mit Werten in der Grauzone zum Berufs-Diabetiker wird.




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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
    Bearbeitet von User am 18.04.2017 11:17:15. Grund: .
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    am 18.04.2017 13:03:19 | IP (Hash): 2063199236
    Was macht in Deinen Augen einen Menschen mit Diabetes zu einem Berufs-Diabetiker?

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    am 18.04.2017 14:19:13 | IP (Hash): 2108455638
    Wie macht man seinen Diabetes zum Beruf?

    Wenn man regelmäßig und SINNVOLL seinen BZ misst, Rückschlüsse ziehen kann, eine vernüftige BZ-Führung schafft und am Alltag normal* teilnehmen kann, ist man sicher kein Berufs-Diabetiker. Das beginnt, wenn sich alles um BZ dreht und selbst Freizeit zur Therapie wird. Wer gerne Sport macht ist sicher kein Berufs-Diabetiker, wer für seinen Workout auf andere Dinge verzichtet (auch freiwillig) der hat ein Problem. Gleiches gilt für Urlaube (was soll ich denn da essen), Popcorn im Kino oder totale Einschränkungen am Hochzeitsbuffet.
    Das kann man beliebig erweitern...

    Diabetes und Blutzuckerwerte werden genauso oft diskutiert wie das Wetter – und die wenigsten wissen wovon sie reden. Dummerweise sind da ETLICHE Diabetiker dabei, die ihre Therapie nicht verstanden haben und dann noch mit Tipps hausieren müssen und somit das ganze weiter verwursteln.

    Hat man ein hohes Diabetes-Risiko (gerade Typ 2b), dann macht eine Umstellung der Lebensgewohnweiten bei leicht erhöhten (was für ein Begriff) Werten mehr Sinn als z.b. bei Typ 2a, Typ 1 mit Untergruppen und Mody-Typen.

    Insofern sind unsere "Prä"-Diabetiker schon echte Berufs-Diabetiker....



    *normaler Alltag ist frei gestaltet. Ob Sport oder Couch, Party oder Strickkurs ist egal.

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 18.04.2017 15:29:29 | IP (Hash): 522941182
    Wer nur 1 Bein hat und sich jeden ganzen Tag beständig danach richten muss, wäre nach Deiner Beschreibung ein Berufs-Einbeiner?

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    am 18.04.2017 15:36:50 | IP (Hash): 2108455638
    Fehlende Gliedmaße, Blind- oder Taubheit sind wohl eine andere Nummer, oder?



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    am 18.04.2017 16:12:13 | IP (Hash): 522941182
    Mit meinen Beinen geht infolge Polio als Kind nut noch wenige Momente mit Stützen stehen noch wenige Meter mit Stützen gehen. Rest Rolli. Danach muss ich mich 24/7 richten. Erkennst Du auch als normal an, wie ich Dich verstehe. Aber wenn ich dafür sorge, dass mein BZ jeden Tag die meisten von 24 Stunden im möglichst gesunden Bereich verläuft, siehst Du das megatief. Warum?

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  • Elfe

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    am 18.04.2017 19:08:31 | IP (Hash): 292300910
    General_Lee schrieb:
    Was diese Prädiabetes betrifft, da ist aber auch von Seiten der Ärzte viel Angstmacherei im Spiel !
    Ich denke das solche Diagnosen sofern es sie denn gibt , gut für den Geldbeutel der Ärzte sind.
    Was mir aufgefallen ist, das Ärzte gerne alles gleich in´s extreme ziehen, da wird gleich die berühmte Mücke zum Elefanten gemacht um den Patienten zu verunsichern und Angst einzujagen.
    Sicherlich ist jemand der erste Anzeichen einer beginnenden Diabetes hat gefährdet, und " SOLLTE " etwas bewusster Leben, aber bei den Ärzten wird ja gleich von Extremfällen erzählt und was da alles passieren kann !
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    Hallo General,
    ich persönlich habe das Gegenteil erlebt.
    Musste sofort am gleichen Tag Insulin spritzen.
    Ärzte und Praxisteam haben sich von Anfang an bemüht zu erklären, daß ein normales Leben möglich ist, ohne viele Einschränkungen.
    Meine Einschätzung dazu: Wenn man wirklich in der Kacke sitzt, wird eher Mut gemacht, damit klarzukommen.
    Selbst das erhöhte Risiko für Herzkreislauferkrankungen wurde eingeordnet, bei guter BZ-Steuerung Gefahr nicht gegeben.
    Vierteljährliche Untersuchungen sind da der einzige Verdienst des Arztes (einschl. 1x jährlich Gesamtblutbild).

    Was mich eher annervt, sind die Verkäufer, die dem gemeinen Diabetiker allesmögliche andrehen wollen:
    Von Diabetiker-Hautpflege, Diabetiker-Vitamine, Diabetiker-Wunderblümchen bis zur Diabetiker-Socke. :-(
    Gruß Elfe

    @Purea
    Den Begriff Prädiabetes gibt es lt. DDG-Leitlinien nicht - erspare mir jetzt zum 195 x das Zitat.
    Projiziere dein Träumerchen nicht auf andere, liegst damit eiskalt daneben.
    Bearbeitet von User am 18.04.2017 19:11:04. Grund: Korrektur Formatierung
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    am 18.04.2017 20:42:18 | IP (Hash): 240616184
    @elfe
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/nc/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/individualisierte-diabetespraevention-und-therapie.html?cHash=d4a9ef5fc9fcdef5860b8f0405efb308&sword_list%5B0%5D=pr%C3%A4diabetes


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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.04.2017 22:42:39 | IP (Hash): 292300910
    @Jürgen
    Link gelesen und kann dem nichts neues abgewinnen.
    Persönlich bin ich mit 2er-Disposition als 1er diagnostiziert worden.
    April April, trotz aller Prophylaxe und vermeintlichem Vorbeugen.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.04.2017 22:57:23 | IP (Hash): 240616184
    Der Link sagt lediglich, dass Prädiabetes im DDG-Zusammenhang eine ernsthafte Größe ist und keine laienhafte Spinnerei, wie von Dir weiter oben dargestellt.

    Was willst Du mir mit Deiner persönlichen Geschichte zum Thema Prädiabetes sagen?

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.04.2017 23:57:34 | IP (Hash): 292300910
    Der Link zeigt lediglich im Titel der Studie den Begriff 'Prädiabetes'.
    Im weiteren Verlauf des Textes wird wiederum vom erhöhten Diabetes-Typ 2-Risiko geschrieben.
    Also sachlich nix neues.