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Prädiabetes Mythos oder Realität ?
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Elfe
Rang: Gastam 18.04.2017 19:08:31 | IP (Hash): 292300910
General_Lee schrieb:
Was diese Prädiabetes betrifft, da ist aber auch von Seiten der Ärzte viel Angstmacherei im Spiel !
Ich denke das solche Diagnosen sofern es sie denn gibt , gut für den Geldbeutel der Ärzte sind.
Was mir aufgefallen ist, das Ärzte gerne alles gleich in´s extreme ziehen, da wird gleich die berühmte Mücke zum Elefanten gemacht um den Patienten zu verunsichern und Angst einzujagen.
Sicherlich ist jemand der erste Anzeichen einer beginnenden Diabetes hat gefährdet, und " SOLLTE " etwas bewusster Leben, aber bei den Ärzten wird ja gleich von Extremfällen erzählt und was da alles passieren kann !
Da wird auf gut Deutsch gesagt von Herzinfarkten und Schlaganfällen bis erblinden und Amputationen erzählt obwohl der erhöhte Blutzucker nicht mal für eine Tüte HARIBO Goldbären reicht !
Hallo General,
ich persönlich habe das Gegenteil erlebt.
Musste sofort am gleichen Tag Insulin spritzen.
Ärzte und Praxisteam haben sich von Anfang an bemüht zu erklären, daß ein normales Leben möglich ist, ohne viele Einschränkungen.
Meine Einschätzung dazu: Wenn man wirklich in der Kacke sitzt, wird eher Mut gemacht, damit klarzukommen.
Selbst das erhöhte Risiko für Herzkreislauferkrankungen wurde eingeordnet, bei guter BZ-Steuerung Gefahr nicht gegeben.
Vierteljährliche Untersuchungen sind da der einzige Verdienst des Arztes (einschl. 1x jährlich Gesamtblutbild).
Was mich eher annervt, sind die Verkäufer, die dem gemeinen Diabetiker allesmögliche andrehen wollen:
Von Diabetiker-Hautpflege, Diabetiker-Vitamine, Diabetiker-Wunderblümchen bis zur Diabetiker-Socke. :-(
Gruß Elfe
@Purea
Den Begriff Prädiabetes gibt es lt. DDG-Leitlinien nicht - erspare mir jetzt zum 195 x das Zitat.
Projiziere dein Träumerchen nicht auf andere, liegst damit eiskalt daneben.
Bearbeitet von User am 18.04.2017 19:11:04. Grund: Korrektur Formatierung -
am 18.04.2017 20:42:18 | IP (Hash): 240616184
@elfe
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/nc/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/individualisierte-diabetespraevention-und-therapie.html?cHash=d4a9ef5fc9fcdef5860b8f0405efb308&sword_list%5B0%5D=pr%C3%A4diabetes
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 18.04.2017 22:42:39 | IP (Hash): 292300910
@Jürgen
Link gelesen und kann dem nichts neues abgewinnen.
Persönlich bin ich mit 2er-Disposition als 1er diagnostiziert worden.
April April, trotz aller Prophylaxe und vermeintlichem Vorbeugen. -
am 18.04.2017 22:57:23 | IP (Hash): 240616184
Der Link sagt lediglich, dass Prädiabetes im DDG-Zusammenhang eine ernsthafte Größe ist und keine laienhafte Spinnerei, wie von Dir weiter oben dargestellt.
Was willst Du mir mit Deiner persönlichen Geschichte zum Thema Prädiabetes sagen?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 18.04.2017 23:57:34 | IP (Hash): 292300910
Der Link zeigt lediglich im Titel der Studie den Begriff 'Prädiabetes'.
Im weiteren Verlauf des Textes wird wiederum vom erhöhten Diabetes-Typ 2-Risiko geschrieben.
Also sachlich nix neues. -
am 19.04.2017 07:56:11 | IP (Hash): 2108455638
hjt_Jürgen schrieb:
Mit meinen Beinen geht infolge Polio als Kind nut noch wenige Momente mit Stützen stehen noch wenige Meter mit Stützen gehen. Rest Rolli. Danach muss ich mich 24/7 richten. Erkennst Du auch als normal an, wie ich Dich verstehe. Aber wenn ich dafür sorge, dass mein BZ jeden Tag die meisten von 24 Stunden im möglichst gesunden Bereich verläuft, siehst Du das megatief. Warum?
Guten Morgen Jürgen!
Es ist doch ein Unterschied, ob man MIT oder TROTZ der (sagen wir ruhig) Behinderung gut klarkommt.
Ich habe zwei Kinder mit Gendefekten großgezogen, bin stark kurzsichtig, T1er – und fahre dennoch auch weite Strecken in Urlaub, feiere was das Zeug hält – und habe dabei einen weiteren T1 und 2 MS-erkrankte und mit. Einer davon sehr stark eingeschränkt.
Laut vielen "Ratgebern" und auch Ärzten ist sowas nur bedingt möglich und erfordert viel Vorbereitung ;-)) Wir machen das einfach.
Liest man z.B. hier von den Verrenkungen einiger weniger Prädiabetiker, dann fällt mir ehrlich nichts mehr ein... Sind meine Werte so schlecht dass ich mich kasteien muss, darf der Arzt mitarbeiten.
Ich kann absolut nachvollziehen, warum Du eine ziemlich strenge Therapie fährst, weitere Einschränkung braucht keiner... das mache ich genauso.
Zum Beruf wird jede Krankheit, wenn alles andere zweitrangig wird.
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am 19.04.2017 08:12:46 | IP (Hash): 1695997161
also kann Blutzucker auch durch andere dinge beeinflusst werden, wie stress etc das falsche Ergebnisse entstehen? -
am 19.04.2017 09:23:58 | IP (Hash): 2108455638
MarionTüschen schrieb:
also kann Blutzucker auch durch andere dinge beeinflusst werden, wie stress etc das falsche Ergebnisse entstehen?
Dazu muss man erstmal wissen, wie der Blutzucker überhaupt gesteuert wird.
Adrenalin, Cortison, Glucagon – diese und eine mehr regeln den Blutzucker nach oben.
In sehr sehr wenigen Fällen kann auch bei einem Nicht-Diabetiker ein erhöhter Wert getestet werden. Nach einem Unfall beispielsweise. Oder einem Schock nach einer üblen Nachricht, Verlust des Partners beispielsweise.
Schlaganfälle können auch mal für einen 250er-Wert sorgen.
Das sind dann aber – wie schon beschrieben – absolute Ausnahmesituationen.
– "Falsche Ergebnisse" gibt's im Labor nicht. Wenn man unbedingt Diabetiker sein möchte und sich schon Tage vor dem ersehnten oGTT richtig Mühe gibt und hier im Forum einschläge "Tipps" konsumiert kann man schon mal ne 147,4 nach 2 Stunden stressen..... ;)))))
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 19.04.2017 10:41:35 | IP (Hash): 1695997161
und wie kann man dann herausfinden dass solche werte nichts mit Diabetes zu tun haben wenn man sich immer aufregt etc.....? -
am 19.04.2017 10:48:20 | IP (Hash): 2108455638
MarionTüschen schrieb:
und wie kann man dann herausfinden dass solche werte nichts mit Diabetes zu tun haben wenn man sich immer aufregt etc.....?
Erstmal wird der ogtt zur Sicherheit wiederholt, und der HbA1c gibt gut Auskunft über den Blutzucker der letzen Wochen.
Außerdem gibt es eine Patientenakte... da steht so einiges wichtiges!
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http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718