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    am 07.05.2017 10:01:45 | IP (Hash): 462108548
    In weit über der Hälfte aller 2er Fälle spielen Fetteinlagerungen in der Leber eine prominente Schlüsselrolle. Übrigens zu einem erstaunlichen Anteil auch bei den deutlich wenigeren schlanken 2ern. Wobei der Schlüssel einstweilen noch nicht so recht erklärbar scheinen will. Denn bei der einen normalisiert sich die Funktion der BZ-Insulin-Automatik schon mit einer Verringerung von 90 auf 80% und bei dem anderen erst bei einer von 30 auf 20%. Und bei manchen bessert sich auch mit ner völlig fettfreien Leber nix, und mancher stoffwechselgesunde Mensch scheint auch mit 100% Leberfett keine Probs mit seiner Automatik zu haben.

    Ob die eigene Leber positiv auf so eine Entfettung anspricht, lässt sich mit 14 Tagen sehr wenig Essen = Leberfasten = 600-800kcal/Tag vergleichsweise einfach überprüfen: Wenn’s funzt, sinkt Irgendwann so ab etwa dem 7.Tag der Nüchtern-BZ deutlich Richtung gesunder Bereich. Bei vielen völlig ohne Zuckermedis bis völlig in diesen Bereich unter 90mg/dl hinein.
    Und wer sich dann im Anschluss futtermäßig so verhält, dass seine Leber nicht gleich wieder neues Fett einlagert - scheint eben bei vielen von uns einen besonderen Hang dazu zu haben - der kann lange bis vielleicht für immer völlig ohne Medis für seinen gesunden BZ auskommen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 07.05.2017 11:00:34 | IP (Hash): 850966190
    General_Lee schrieb:
    Aber du hast recht, meine Ärztin hat mir zwar eine Fettleber diagnostiziert, aber nicht von welcher Art, da sollte ich mal fragen.

    Mach das. Wenn deine Ärztin dir, wie ich vermute, betätigt, dass es sich eher um eine nichtalkoholische Fettleber NAFL handelt, dann könntest du dir auch wieder von Zeit zu Zeit ein Glas gönnen.

    Bier ist für uns Diabetiker etwas problematisch, weil es viele KH enthält. Darum habe ich mich aufs Wein trinken verlegt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das kein Ding für dich ist. Dann solltest du rausfinden, wie das Bier auf deinen BZ wirkt und wenn es vertretbar ist, dir bei besonderen Gelegenheiten auch wieder das eine oder anderer Glas gönnen. Das hilft dir bestimmt dabei, mit deinem Diabetes entspannter umzugehen und ein Stück Lebensqualität zurück zu gewinnen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 07.05.2017 14:06:53 | IP (Hash): 283702437
    Hi Rainer
    angeblich könnte man ein " leichtes Weißbier " trinken, da dieses fast keine KH hat
    Sagt meine Diabetologin !
    z.B. Leichtes Franziskaner hat 3,0 % Alk und 9,5 g KH pro halbe Liter

    Damals haben wir uns über solche Sprüche noch lustig gemacht:
    " Hast an Tripper oder an Schanker bist no lang koa Zuckerkranker "
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    am 07.05.2017 16:26:57 | IP (Hash): 850966190
    Hi General,

    für mich persönlich wären 10g KH zusätzlich ein bisschen viel. Aber es kommt ganz entscheidend auf deine Situation (Medikamente, Zielwerte, ...) an.

    Ich würde versuchen, an anderer Stelle KH wegzulassen oder an so einem schönen WE wie heute, ausnahmsweise einen etwas höheren BZ akzeptieren. Du kannst ja auch noch den positiven Effekt von Alkohol auf den BZ (beschäftigt die Leber und wirkt dadurch wie Metformin) gegenrechnen.

    Ein größeres Problem sehe ich in dem halben Liter. Wenn es schön warm ist, dann ist das für Bier ist das ziemlich wenig. Wenn du es schaffst, es bei dem halben Liter zu lassen, dann genieße es und lass es dir schmecken.

    Beste Grüße, Rainer
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.05.2017 02:36:31 | IP (Hash): 1602294971
    Rainer schrieb:
    Um nicht weiter abzunehmen, musst du die wegfallenden Kalorien aus den KH durch mehr Fett und Eiweiß ersetzen. Fett hat nahezu keinen Einfluss auf den BZ und Eiweiß auch nur wenig. Gönn dir eine größere Portion von der gesunden Butter. Die passt z.B. sehr gut ans Gemüse. Wenn du wie Elfe daran glaubst, dass Butter etwas ungesundes ist, dann bleiben dir immer noch Olivenöl und Rapsöl. Das schmeckt zwar nicht so gut wie Butter, aber hat den gleichen guten Einfluss auf den BZ und hilft dir bestimmt dabei, nicht weiter abzunehmen.


    @Rainer
    Erstaunlich, daß nun von dir Butter (HF) empfohlen wird, um Gewicht zu halten.
    Sonst wird doch von dir die LCHF-These zur GewichtsAbnahme in den höchsten Tönen angepriesen.
    Da scheint in deinem Hinterkopf ja dann doch so irgendwie eine Ahnung zur Energiebilanz zu schlummern.
    Über Fette scheint bei dir auch nur wenig Wissen vorhanden zu sein - Butter und zwei Öle, ach ja.
    Letztens wurde von dir als Begriff 'freie' Fettsäure geschrieben.
    Ausgepackte Butter ? Schütt' Öl aus der Flasche ?

    Spaß beiseite.
    Bei Fetten wird in tierisch und pflanzlich, gesättigt und ungesättigt unterschieden, 'gehärtet' findet man auch auf Inhaltsangaben.
    Grundfrage: Abnehmen stoppen.
    Dabei geht es grundsätzlich um Energieaufnahme und Energieverbrauch - kcal.
    Wird mehr Energie aufgenommen als verbraucht, wird zugenommen;
    mehr verbraucht, wird abgenommen;
    gleich, Gewicht bleibt stabil.

    Den Energiebedarf an die Tätigkeit anzupassen, ist sinnvoll.
    Wenn du, lieber General, treppauf treppab läufst mit schwerem Gewicht in der Hand, wirst du die Kalorien auch verbrauchen - Frühstück kann durchaus umfangreich sein (auch mehr Fett als Magerstufe und KHs), Mittagspause auch.
    Wird zu wenig Nahrung (oder unausgewogen) aufgenommen, kann das zu einem Leistungsabfall führen.
    Abends an KHs zu sparen ist durchaus gegeben.
    Schwerverdauliches wie Paprika (Haut bes.) und Rohkost am Abend (je nach Uhrzeit) ist allerdings nicht so gut, weil schwer verdaulich. Kann so gar sein, daß dieses im Magen nur unzureichend anverdaut und im Darm dann durch Bakterien aufgespalten wird mit Gasebildung, drückt und bläht.

    General,
    du sparst an Kohlenhydraten - vermeintlich wegen Blutzucker
    du sparst an Fetten - vermeintlich wegen Fettleber (und Gewichtsabnahme - ist ja nun geschafft.
    Was bleibt übrig ?
    Eiweiß - da schreien die Nieren ! Diabetiker müssen da aufpassen.

    Wie man's auch wendet oder dreht, 100 % in drei Grundbestandteilen kann immer nur in diesen dreien variieren, Erhöhung oder Verminderung zugunsten des einen oder anderen.
    Betr. Diabetes hatte ich dir die Links geschickt = Infos zur ausgewogenen Ernährung.

    Sattwerden und Geschmack sollte auch wichtig sein.
    Wäre nun an der Zeit, deine Leibgerichte wieder einzubauen, ev. in kleinerer Portion als früher, und auch bewusster als Genuss.

    Das extra Süße aus der Küche deiner Frau ist eigentlich auch Fett und Eiweiß aus dem Mandelmehl: 55 zu 20 - entölt 12 zu 36 %.
    Allerdings sind hier Fett und Eiweiß pflanzlich, anders zu bewerten als tierisches.
    Erythrit ist nicht blutzuckersteigernd, aber auch nicht unumstritten.
    http://www.lifeline.de/news/ernaehrung-und-fitness/sukrin-erythrit-zuckerersatzstoff-id115558.html
    Gut gemeint, aber ob du das wirklich möchtest ?

    Gruß Elfe