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Widersprüchliche BZ-Werte

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    Mitglied seit: 11.06.2017
    am 11.06.2017 20:16:14 | IP (Hash): 726222723
    Hallo zusammen,

    ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil mir an eurer Erfahrung und eurer Einschätzung meiner Situation liegt. Ich habe zwar schon viel hier geschmökert, komme aber trotzdem nicht damit klar, meine Werte zu beurteilen.

    Vor einiger Zeit habe ich per Zufall festgestellt, dass meine BZ-Werte nicht ganz in Ordnung sind. Daraufhin habe ich mir ein Messgerät besorgt und öfter mal den BZ überprüft. Das Ergebnis war, dass der NüchternBZ immer zwischen 105 und 118 liegt und ich nach dem Essen BZ-Spitzen von bis zu 190 (z.B. nach 3 Scheiben Brot mit Belag) feststellen konnte. Außerdem liege ich normalerweise beim 1-Stunden-Wert immer über 140.

    Beim Arzt wurde mir gesagt, dass ich ws. eine Art Prädiabetes hätte (Hb1ac 5,6), dass man einen Glukosetoleranztest zwar durchführen könne, es aber zum momentanen Zeitpunkt nicht viel bringen würde, weil bei dem Langzeitwert sowieso nicht mit Medikamenten gearbeitet werden würde, sondern man an Ernährung und Bewegung schrauben würde.
    Darum habe ich mich bemüht und auch feststellen können, dass sich mein BZ bei viel Konsequenz auch beeinflussen lässt. Mein letzter Langzeitwert war 5,5.

    Jetzt wurde aktuell aber doch ein Glukosetoleranztest durchgeführt. Der Wert nach 1 Stunde betrug 112, der nach 2 Stunden 100. Also super Werte. Allerdings wurde mir gesagt, dass ich eine leichte Insulinresistenz hätte, die BSD also für das Erreichen dieser Wert stark arbeiten musste. Die Empfehlung lautete, bei diesen Ergebnissen einfach gar nichts zu tun, auch nicht speziell auf etwas zu achten.

    Weitere Messungen im Alltag zeigten mir aber wieder, dass ich z.B. nach Currywurst mit Pommes frites (okay, ich habe es drauf angelegt) nach 1 Stunde bei 173 lande.

    Ich habe also einen Nüchternwert über 100, Blutzuckerspitzen nach 1 Stunde auf jeden Fall über 140 (außer ich lasse die KH weg), im Extremfall bis hin zu 180/190 und eine diagnostizierte leichte Insulinresistenz. Das alles aber bei einem Langzeitwert von 5,5/5,6 und guten Ergebnissen im oGtt.

    Auf keinen Fall möchte ich den Hypochonder spielen oder mich selbst verrückt machen, aber ich möchte auch keine möglichen Gegenmaßnahmen verpassen. Wie seht ihr das? Habt ihr Tipps? Was würdet ihr machen?
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 11.06.2017 21:27:39 | IP (Hash): 69704435

    Hallo BW,

    eine leichte Insulinresistenz ist sehr weit verbreitet. Das allein ist kein Grund eine zukünftige Erkrankung zu erwaten.

    Diese Handmessgeräte sind genau genug, um Menschen mit Diabetes bei der Therapie zu unterstützen. Aber, die Geräte sind ungenau genug, um in dem vorgegebenen Bereich, einen- sich entwickelnden- Diabetes zu diagnostizieren. Dafür ist die Messtoleranz zu hoch und die Werte zu niedrig. Hinzu kommt, dass die Diagnosekriterien unter Laborbedingungen stattfinden müssen. Sowohl die Menge, als auch die Art der Kohlehydrate ist bei einem oGGT vorgegeben.

    Deinen Angaben zu Folge wurde ein professionelle Diagnose durchgeführt. Das ist sehr gut, denn großteils werden Vorsorgeuntersuchungen nicht Wahrgenommen. Ich kann jeden Menschen nur ermuntern an solchen Untersuchungen regelmäßig teilzunehmen.

    Ansonsten ist es, für jeden Menschen, ratsam ein allgemeinen gesundes Verhalten zu pflegen. Einen Lebensstil präferieren der Gesundheit fördert.
    Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen oder Arztbesuche und Therapie bei Erkrankung, Ernährung, Bewegung, Ruhe und Schlaf, Freundschaften, Partnerschaften und Sexualität, Umgang mit Stress und die Psyche allgemein, Umgang mit weichen Drogen (Alkohol und Nikotin, ...) ... und vieles mehr...

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 11.06.2017 23:37:01. Grund: Stazbau
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    am 11.06.2017 22:48:10 | IP (Hash): 726222723
    Ok., dann siehst du das also auch eher entspannt. :-)

    Ich war bloß ziemlich irritiert, weil der Nüchternwert ja auch wiederholt über das Labor festgestellt wurde und man von ärztlicher Seite davon ausgeht, dass über kurz oder lang mit einem Ausbruch eines Diabetes zu rechnen ist (auch aufgrund der Anamnese (Eltern Diabetiker, Schwangerschaftsdiabetes)). Zudem habe ich immer wieder gelesen, dass der erste Wert beim Gesunden nicht über 140 gehen soll ...

    Ein gesunder Lebensstil, ja natürlich, das trägt auch zur Vermeidung eines Diabetes bei, aber da bin ich schon ziemlich nah dran und trotzdem hat sich die Insulinresistenz entwickelt. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, mache moderat Sport, bin normalgewichtig, allerdings mag ich Süßkram (versuche mich da aber natürlich am Riemen zu reißen).

    Aber ich sage mal, ihr kriegt hier alles Mögliche mit, wenn auch euch die Werte nicht stören, werde ich versuchen, mich damit abzufinden. Mir wäre es bloß wichtig gewesen, das Entstehen eines Diabetes im Keim zu ersticken, wenn so etwas überhaupt möglich ist ... :-)

    Bearbeitet von User am 11.06.2017 22:57:45. Grund: Satzbau
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    am 11.06.2017 23:27:02 | IP (Hash): 688945920
    BW schrieb:
    Jetzt wurde aktuell aber doch ein Glukosetoleranztest durchgeführt. Der Wert nach 1 Stunde betrug 112, der nach 2 Stunden 100. Also super Werte. Allerdings wurde mir gesagt, dass ich eine leichte Insulinresistenz hätte, die BSD also für das Erreichen dieser Wert stark arbeiten musste.

    Hallo BW,

    wie war den der Nüchternwert beim oGTT, also der exakt labormäßig bestimmte Nüchternert? Lag da auch deutlich über 100? Woran hat der Arzt die Insulinresistenz festgemacht? Wurden beim Test auch die Insulinwerte bestimmt und wie hoch waren die?

    Zwischen total stoffwechselgesund und Diabetes liegen Welten und auf keinen Fall wird aus jeder leichten Störung tatsächlich irgendwann Diabetes. So wie du es beschreibst, macht du alles richtig, um einer Diabetesentwicklung entgegen zu wirken. Mache weiter so und lass dich nicht durch einzelne leicht erhöhte Werte irre machen. Von Diabetes ist bei den Werten weit und breit nichts zu sehen., auch bei den ungenauen Handmessgerätwerten.

    Alles Gute, Rainer
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    am 11.06.2017 23:57:31 | IP (Hash): 719926764
    @BW
    Warum die Furcht? Mit Diabetes mellitus Typ1 und Typ2 lässt sich mit den gegenwärtigen Möglichkeiten lebenslang super und ansonsten völlig gesund auskommen.

    @Cracktros
    Werdende Mütter werden mit handelsüblichen Messern ausgestattet und mit Insulin traktiert, wenn das Teil nüchtern über 90 zeigt. 95 reicht da bei manchen schon. Fachmedizinisch völlig korrekt.

    ----------------------------------------------
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    am 12.06.2017 09:14:53 | IP (Hash): 913996317
    Rainer schrieb:
    wie war den der Nüchternwert beim oGTT, also der exakt labormäßig bestimmte Nüchternert? Lag da auch deutlich über 100? Woran hat der Arzt die Insulinresistenz festgemacht? Wurden beim Test auch die Insulinwerte bestimmt und wie hoch waren die?



    Der Nüchternwert lag bei 113.
    Ja, das Insulin wurde auch bestimmt, leider kenne ich aber momentan die Werte nicht, nur die daraus gezogenen Schlüsse vom Arzt, eben leichte Insulinresistenz. In den nächsten Tagen bekomme ich aber noch einen Arztbrief, in dem die Details dann aufgeführt sein werden.
    Auch die Nieren wurden überprüft um evtl. Erstschäden zu erfassen, aber da war alles in Ordnung.
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    am 12.06.2017 09:25:45 | IP (Hash): 913996317
    hjt_Jürgen schrieb:
    @BW
    Warum die Furcht? Mit Diabetes mellitus Typ1 und Typ2 lässt sich mit den gegenwärtigen Möglichkeiten lebenslang super und ansonsten völlig gesund auskommen.


    Nein, direkte Angst habe ich nicht, aber erstrebenswert finde ich Diabetes auch nicht. Natürlich kann man gut damit leben, aber ich sehe bei Personen in meinem Umfeld eben auch, dass es nicht immer leicht ist. Wenn ich es nicht verhindern kann, in Ordnung, aber wenn ich weiß, dass ich die Veranlagung habe, kann ich auch versuchen möglichst lange gegenzusteuern.

    Ich finde die 140/120/100-Regel ziemlich einleuchtend, wenn das die Werte bei Gesunden sind. Also sollten die doch auch das Ziel sein? Ich bin da allerdings ein ganzes Stück weit davon entfernt. Aber, wenn ich Rainer oben richtig verstehe, dann zählt eher der labormäßig gemessene Wert, was für mich bis auf die Insulinresistenz und den Nüchternwert natürlich schon beruhigend wäre.
  • Cracktros

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    am 12.06.2017 15:34:34 | IP (Hash): 2121346380
    Nein, ein sich entwickelnder Diabetes ist nicht erstrebenswert. Nur für mich, der den Diabetes als Kind entwickelt hat, ist ein Leben ohne Diabetes etwas fremdes. Ich wüsste gar nicht wie das Leben ohne Diabetes wäre.


    ----'--'-----''-
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    am 12.06.2017 16:25:25 | IP (Hash): 719927809
    Die max 140+120+100 1+2+3 (bitte meistens und nicht verbissen) Stunden nach jedem Input zuerst pro-aktiv mit der Futterauswahl und -menge und mit Bewegung und erst für die dann noch verbleibende Differenz halt Insulin nutze ich schon seit vielen Jahren mit gutem Erfolg: Außer Insulin keine weiteren Medis notwendig, und vom Insulin so wenig, dass ich heute denke, dass ich für meinen gesunden Blutzucker heute noch keines bräuchte, wenn ich mich so pro-aktiv schon zu Anfang bei meiner Diagnose oder noch eher beim ersten Verdacht darauf verhalten hätte. Daumendrück.

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    am 12.06.2017 16:37:04 | IP (Hash): 913996317
    Ich kann mir vorstellen, wenn man als Kind schon mit so etwas Bekanntschaft schließt, dann wächst man da auch leichter rein und passt sich einfach der Realität an. In meinem Umfeld gibt es auch ein paar Kinder mit Typ 1, für die ist das das Normalste auf der Welt. Unsicher ist eher deren Umfeld ... ;-)
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    am 12.06.2017 16:46:20 | IP (Hash): 913996317
    Da hast du sehr genau meinen Grundgedanken erfasst. Stütze ich mich auf die Laborwerte und ignoriere NBZ und IR, geht es auf jeden Fall noch ein paar Jahre, evtl. sogar auch für immer locker zu. Schäden werde ich im Moment eher keine davontragen.

    Passe ich aber den richtigen Moment ab, mich auf meine Werte einzustellen und entsprechend zu essen, kann ich das Ganze evtl. aber noch verbessern ... gleichzeitig möchte ich hier aber auch nicht übertreiben. Laut Rainer sind die Laborwerte ja aussagekräftiger ... und wenn Messgeräte echt so ungenau sind, dann wäre das ja ein ziemlich großer Aufriss um nichts ...

    Ich kann bloß ehrlich gesagt immer noch nicht verstehen, wie das Laborbild so stark vom Messgerätebild abweichen kann. Ich habe sogar schon das Messgerät überprüfen lassen...
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    am 12.06.2017 16:48:57 | IP (Hash): 913996317
    Was mir z.B. auch Rätsel aufgibt: Wenn ich morgens noch nüchtern zum Laufen gehe, bin ich hinterher bei ca. 150. Ja, ich habe gelesen, dass Sport den BZ-Spiegel kurzfristig nach oben treiben kann, aber gleich so viel?
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    am 12.06.2017 17:08:59 | IP (Hash): 1924133644
    Hallo BW
    Ich werde Dir hier nur Faktenorientiert die Realität unterbreiten.

    Seit Nov. 2016 für die Standards ab 2017 ist es ganz klar, dass Nüchternzucker
    Von 100-125mg/dl zu behandelnde Pre-Diabetes ist oder auch ein HbA1c von
    5,7-6,4% auch zu behandelnde Pre-Diabetes ist.
    Das Internationale Wissenschaftler Komitee hatte Ende 2016 auch entschieden, dass
    jegliche Behandlung frühest möglich beginnen sollte auch um die Diabetes auf einem
    möglichst niedrigen Intensitätsniveau zu halten und um permanenten Folgeschäden
    keine Chance zu geben !
    Siehe hierzu auch die Standardstabelle des DDG Abb.1 : https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Wie bei mir solltest Du mit deinen Werten vor den Malzeiten mit 3x täglich 250mg als
    1/2 von 500mg Metformin mit dem Tablettenteiler von runden 500mg Tabletten beginnen,
    um die Nüchternwerte unter 100mg/dl zu halten und wenn das nichtmehr genügt dann auf
    3x täglich 500mg steigern. Ich hatte dieselben Symptome und bin nun heute bei täglich 13E
    Lantus mit täglich nur 7,5mg Actos ( statt der üblichen Standarddosis von 30-60mg mit den
    schlimmen möglichen Nebenwirkungen ) angelangt.
    Mein HbA1c ist nun gesunde 5,1% ohne jegliche Hypos !!
    Die Aussage deines Arztes ist typisch DE da die Ärzte unter dem Druck der DE Kranken-
    kassen um Kosten zu sparen, sonst finanziell leider bestraft werden und deshalb kaum
    die Internationale Norm der möglichst frühen Behandlung umgesetzt werden können,
    ausser man erklärt sich bereit das aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

    Mit all diesen realitätsorientierten Äusserungen mache ich mir hier keine Freunde bei den
    bekannten Blah-Blah Forentrolls, welche viel lieber die Menschen mit Überzuckerung und
    den möglichen Folgeschäden charakterlos herumlaufen lassen möchten.

    Aber keine Sorge ich werde das noch auf meine Weise und Möglichkeiten korrigieren
    und dagegen können Die dann mit dem Geschnatter überhaupt nichts unternehmen.

    Ich wünsche Dir mit deinem Diabetes alles Gute

    PS : Bei der nächsten Blutentnahme fürs Labor kannst Du dein Messgerät mitnehmen
    und gleichzeitig Messungen machen und dann per Laborbericht die % ausrechnen
    um genau zusehen um wie viel % es im +- daneben ist !

    ===================================================================
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    Bearbeitet von User am 12.06.2017 17:35:31. Grund: Komplettierung
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    am 12.06.2017 17:17:15 | IP (Hash): 719927809
    kann - und wenn Du vorher z.B. ne Scheibe Brot einschiebst, kannst Du vielleicht nach ner halben Stunde Laufen 100 oder weniger ablesen. Einfach mal ausprobieren :)
    UND wir INSULINER richten uns alle nach unseren Taschenmessern. Nix Laborgeräte. Ok, immer mit der möglichen Schwankungsbreite von (meistens weniger als) plusminus 10%, was bei 140 dann etwa 126-154 bedeutet, und damit können wir alle leben.

    Und wenn Dein Messer zur selben Zeit in der Praxis einen ähnlichen Wert ausgibt, wie das Labor aus dem gleichzeitig abgenommenen Blut, bleibt Dir für nen vorher oder nachher weit davon abgewichenen Messwert zur Erklärung halt die wahrscheinlich veränderte Situation. Denn der BZ kann sich auch ohne Medis in z.B. 20 Minuten schon locker um 40-60mg/dl und auch noch mehr bewegen.

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  • Michael74

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    am 12.06.2017 18:12:58 | IP (Hash): 591741775
    Ich verstehe dich nicht.....deine ärzte sagen dass du keinen diabetes hast machst hier aber ein fass auf. Jürgen erklärt hier immer jedem dessen wert ein wenig höher ist dass er diabetiker ist. Trau deinen ärzten oder auch rainers threat und geniesse dein momentan gesundes da sein.
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    am 12.06.2017 18:25:52 | IP (Hash): 719927809
    Wieso erklär ich jemanden zum Diabetiker, wenn ich nen Tipp dazu gebe, wie jemand seinen BZ in seinem angestrebten Bereich haben will?

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 12.06.2017 18:28:24 | IP (Hash): 1979083355
    Um um ein allgemein gesundes Leben zu führen ist keine Diagnose nöttig.

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  • Michael74

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    am 12.06.2017 20:54:08 | IP (Hash): 827604704
    Hast Du Dir schonmal Gedanken gemacht in wie weit Deine Psyche eventuell Einfluss auf Deine Werte nehmen kann. Cracktos hat dass in einem Kommentar in diesem Threat hier schön beschrieben. Versuch doch einfach mal runter zu kommen. Das würde deine Werte wahrscheinlich schonmal super verändern. Hier hat mal jemand geschrieben vor Monaten (Thomas?) , bei dem sah es wohl ähnlich wie bei dir aus.
  • Cracktros

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    am 12.06.2017 21:13:59 | IP (Hash): 2121346380
    Michaela,
    es lachen schon die Spatzen.
    wie viele Belege der Unkenntnis/ des Unvermögens möchtest Du abliefern?



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    am 12.06.2017 21:18:26 | IP (Hash): 675897951
    Der Eine macht das Fass auf, der Andere badet sich darin...
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 12.06.2017 21:25:56 | IP (Hash): 2121346380
    ...und der nächste lacht schon wieder...

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    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 12.06.2017 22:53:16 | IP (Hash): 1198337527
    BW schrieb:
    Was mir z.B. auch Rätsel aufgibt: Wenn ich morgens noch nüchtern zum Laufen gehe, bin ich hinterher bei ca. 150. Ja, ich habe gelesen, dass Sport den BZ-Spiegel kurzfristig nach oben treiben kann, aber gleich so viel?



    Der Grund könnte darin liegen, daß der Körper beim Laufen schlicht Energie braucht. Wenn die nicht über eine Mahlzeit zur Verfügung gestellt wird, setzt die Leber halt Zucker frei. Und das läßt den BZ ansteigen. Anscheinend kann sich das auch bei einer frühen Form des Typ-2-Diabetes bereits so stark auswirken wie von Dir beschrieben. Die vielleicht bessere Variante: Erst etwas essen und dann laufen.

    ----------------------------------------------------------
    Ingenieure sind die besseren Diabetologen ;-)
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 13.06.2017 06:31:23 | IP (Hash): 827604704
    Cracktros schrieb:
    ...und der nächste lacht schon wieder...

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    Aha, Stress kann also nicht den Zucker erhöhen?............Alles klar Cracktos, hast ja richtig Ahnung
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    am 13.06.2017 11:38:22 | IP (Hash): 1157094068
    Holla, was war denn hier los?!? Michael, ich kann dir versichern meine Psyche ist absolut in Ordnung und hat mit meinen BZ-Werten bzw. meiner Haltung dazu nichts zu tun.

    Sorry, ich wollte auch kein "Fass aufmachen", sondern mich lediglich informieren, weil mir aufgefallen ist, dass meine Werte, zumindest für mich als Laien, nicht zusammenpassen.

    Ihr habt mir auch ganz schön weitergeholfen. Aus den verschiedenen Beiträgen konnte ich entnehmen, dass ich mir einerseits tatsächlich noch keine Sorgen zu machen brauche, dass es andererseits aber u.U. Sinn machen kann doch genauer hinzusehen.
    Ich habe gestern nochmal meinen Arzt kontaktiert und ihn gebeten, sich meine Werte in Verbindung mit den von mir gemessenen nochmal anzuschauen, weil ich den Zusammenhang einfach nicht verstehen kann. Es ist mir aber wichtig, nachvollziehen zu können, was Sache ist. Ich war noch nie jemand, der einfach blind getan hat, was empfohlen wird, sondern mir ist es wichtig, mir meine eigene Meinung bilden zu können.
    In dem Telefongespräch kamen wir dann auch auf die vermutliche Lösung des Rätsels. Der oGtt wurde ziemlich spontan angeordnet. Ich war nüchtern und hatte mich die Tage davor normal ernährt. Woran ich aber nicht gedacht habe, war, dass ich in diesem Zeitraum Aspirin und Voltaren genommen hatte. Ich kann leider nicht mehr genau sagen, wann das war (natürlich nicht in den 10 Stunden davor), trotzdem meinte der Arzt, dass das die Ergebnisse u.U. stark verbessert haben könnte.

    Bei Gelegenheit soll also der oGtt wiederholt werden, aber jetzt nicht sofort, ich will nicht schon wieder voll Zucker gepumpt werden.
    Nach Meinung des Arztes bewege ich mich jetzt tatsächlich im Graubereich zwischen gesund und Diabetes. Es wäre abzuwägen, ob man auf Dauer Metformin geben sollte, aber das haben wir jetzt erst mal verschoben. Zunächst werde ich jetzt mal verstärkt à la Jürgen auf meine Ernährung achten (aber wie Jürgen auch schreibt nicht zu verbissen) und ansonsten erst mal locker an die Sache rangehen. Dann werden wir neue Werte nehmen.

    Das mit den Werten nach Sport ist super interessant. Heute war ich laufen, hatte aber leider die Beiträge zu spät gelesen. Nächstes Mal werde ich dann vorher etwas essen und sehen, was passiert.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 13.06.2017 17:44:03 | IP (Hash): 1246661363
    hier konnte man wieder mal sehen dass der hba1c kein adäquates mittel in der diagnosestellung darstellt