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FreeStyle Libre - Kritik
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Cracktros
Rang: Gastam 19.03.2018 12:06:04 | IP (Hash): 186281805
Aviator schrieb:
Hallo RM
Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!
Bei aller berechtigten Kritik kann ich dem, hier vorgetragen Gefühl, die KKs sollten das FreeStyle nicht mehr übernehmen, wenig abgewinnen. Es gibt viele die mit dem Gerät nicht zufrieden sind aber, für einige ist dieses Gerät ein Segen da es ihnen hilft ihren BZ besser einzustellen.
Meine Kritik ist hier fundamentaler: Im allgemeinen heißt es " Konkurrenz belebt das Geschäft". Wo bleibt diese Konkurrenz? Seit Jahren hat Abbott, mit dem Libre, ein Gerät mit Alleinstellungsmerkmal und kein anderes Unternehmen tut etwas um diesen Markt zu verbessern. Die Entscheidung des GBA auch CGMs zu finanzieren ist sehr Vorteilhaft, die Bürokratischen Mühle sind aber schwer zu bewegen und der Preis hoch. Was nun gebraucht wird, sind Geräte die dem Libre Konkurrenz machen.
Bearbeitet von User am 19.03.2018 14:09:20. Grund: - -
am 19.03.2018 13:48:22 | IP (Hash): 866387127
Mit dem Libre stelle ich meinen BZ nicht ein, sondern damit steuere ich den. Beispiel: Es zeigt mir einen ansteigenden Verlauf, und da hinein setze ich aktuell wenigstens 10-15 Minuten intensiverer Bewegung und kann danach sehen, wie der Anstieg deutlich abflacht bis abknickt. Für ne ähnliche Erfahrung mit dem Fingerpieks bräuchte ich alle 5 Minuten 1 Loch. Noch ein Beispiel: Mit dem Libre sehe ich, wie mein BZ bei der Nacht sehr waagerecht verläuft und erst mit dem Aufwachen ansteigt, also kein Dawn, wie der Fingerpieks nach dem Aufstehen normal glauben lässt. Dafür muss ich kein Basal erhöhen, sondern allenfalls mit dem Augenaufmachen einen kleinen Bolus setzen.
Wer seinen BZ nicht nach dessen Bewegungen steuern, sondern sich traditionell weiter nach messen+spritzen+essen verhalten und den Scan nur wie nen Fingerpieks verwerten, also einer Einstellung folgen will, hat mit dem Libre das falsche System.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 19.03.2018 16:56:10 | IP (Hash): 1775384210
Da das Frestyle kein CGM ist, ist es auch für alle ICTler und CSII einfacher zu bekommen, da kein Ärztlicher Dienst involviert ist. Für die Krankenkassen ist es eine zusätzliche Leistung, die sie anbieten dürfen , und damit um Versicherte werben können. Und für Patienten eine zusätzliche Hilfe, wenn das Gerät für sie passend ist.
Bearbeitet von User am 19.03.2018 17:34:54. Grund: . -
am 19.03.2018 17:15:45 | IP (Hash): 1873686133
Hallo hjt_jürgen,
Volle Zustimmung von meiner Seite ! Für mich ist das FSL ein Quantensprung - vergleichbar vom Eselreiten zum Fliegen mit Flugzeug - der mir ein einfacheres und auch bequemeres Leben bei gleichzeitiger Verbesserung und gleichbleibenden BZ ohne große Schwankungen meines BZ ermöglicht.
Bei aller Kritik an diesem System; ich messe in mmol/L und addiere zu jedem Meßwert je einen vollen Prozenpunkt hinzu ( Glukosemessung ist nicht = Blutmessung ) und bestimme danach Basis und Bolus - damit habe ich meinen HbA1C seit knapp 2 Jahren auf kontinuierliche 6,2 - 6,4 mmol/L gehalten.
Nach Aussage meiner Diabetologin für einen ollen 70-jährigen der sich an nichts hält was ihm vorgeschrieben wird ( Essen und genießen ), ein super Wert.
Vorher per Fingerpiecks HbA1C = auf und nieder, von 5,3 - 7,9 mmol/L alles vertreten.
Mein Rat: akzeptiere Deinen Diabetes, lebe und arrangiere Dich mit Ihm und nutze alle technischen Möglichkeiten (auch FSL) Dir Dein Leben zu vereinfachen / zu verbessern = heißt: lebe Dein Leben und denke mit !
Bearbeitet von User am 19.03.2018 17:16:37. Grund: Änderung -
am 22.04.2018 12:19:09 | IP (Hash): 2101875699
Wenn ich danach handeln würde, müsste ich fast immer vom doppelten Wert ausgehen, den der Sensor ausgibt.
Dumm ist nur, dass die Sensoren zeitweise wirklich korrekte Werte liefern. Kürzlich hatte ich einen direkten Vergleich mit dem Laborwert. Und siehe da, Sensor-, Blut- und Laborwert lagen sehr nach beieinander. Leider ein einmaliger Fall.
Und noch was: Nach meiner Beobachtung schwanken die Ergebnisse von Sensor zu Sensor. Derzeit habe ich einen in Gebrauch, der durchgängig falsche Werte liefert. Nach meiner bisherigen Beobachng traten die deutlich falschen Messwerte bisher meist ab dem 10. Verwendungstag auf und wurden von Tag 10 bis 14 zunehmend schlechter. Einige Sensoren wechselte ich deswegen vorzeitig. -
am 22.04.2018 12:25:40 | IP (Hash): 2101875699
Erfahrungen mit der Hotline - Das deckt sich 1:1 mit meinen Erfahrungen!
Abbott hat mir mitgeteilt, dass die Sensoren zu 98 % korrekte Werte liefern sollen und damit besser seinen als die Norm für klassische Blutmessung. Nur, den Bezugswert zu den 98% haben sie nicht genannt.
Bearbeitet von User am 22.04.2018 12:41:18. Grund: ergänzt -
am 22.04.2018 12:36:19 | IP (Hash): 2101875699
Es geht den Anwendern doch gar nicht darum, offensichtlich falsche Messergebnisse liefernde Sensoren ersetzt zu bekommen. Nein, wir Anwender möchten doch nur ein zuverlässig funktionierendes Messsystem. Leider kann ich das von der Sensormessung inzwischen nicht mehr sagen. -
am 22.04.2018 15:45:42 | IP (Hash): 1622766519
JEDES ordentliche CGM braucht für seine einigermaßen verlässliche Anzeige den wenigstens 2mal täglichen Abgleich mit dem Fingerpieks - am passendsten nach wenigstens 20 Minuten waagerechtem BZ-Verlauf. Solche CGMs kosten ein mehrfaches Vielfaches vom Libre, und von dem will uns Abbott glauben machen, dass es eben für sehr viel weniger Geld sehr viel zuverlässigere Verlaufsdarstellungen liefert? Das ist allein schon rein von der Logik noch viel irrealer als die aktuellen Verbrauchsangaben für fabrikneue Autos.
Eine einfache Möglichkeit zur persönlichen Abhilfe: Jeden Morgen mit 1-2 blutigen Kontrollmessungen den für den Tag passenden Abstand zur Scan-Anzeige ermitteln und dann eben für den Tag zur Scananzeige dazu rechnen oder davon abziehen.
Oder für etwas mehr Komfort die Glimp App installieren und jeden Morgen mit den blutigen Messergebnissen füttern, mit denen die dann unabhängig von der Libre Anzeige den sehr viel passenderen Verlauf anzeigt.
Auf meinen Vorschlag an der Hotline, die blutigen Werte aus dem Lesegerät praktisch automatisch für die Scan-Anzeige zu übernehmen, habe ich bis heute nicht den Pieps einer Antwort.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.05.2018 10:07:57 | IP (Hash): 1800966240
Genau die gleiche Erfahrung gemacht! Es gibt Sensoren, deren Messwerte mit den Blutwerten nahezu übereinstimmen, pro Quartalslieferung meist jedoch nur einer! Aber auch dieser beginnt ab Tag 10 falsche Werte anzuzeigen!
Auch ich bin der Meinung die Abbott Hotline ist hervorragend geschult, Reklamationen aller Art abzuwimmeln! Gestern bekam ich auf Nachfrage, wo denn meine Lieferung bleibt, die ja 5-7 Werktage betragen soll, die Antwort, es gäbe derzeit ein Versorgungsproblem und man könne noch nicht genau sagen, wann die Lieferung kommt! Super! Habe meinen letzten Sensor in Gebrauch!
Hier hilft nur eins: Endlich eine Konkurrenz für FreeStyle Libre! Dann wird sich auch um die Kundschaft bemüht!
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am 21.07.2018 16:24:58 | IP (Hash): 88109518
Erstaunlich dass dieser Schrott in Deutschland zugelassen ist.
Aber halt, wir haben ja die EU, wahrscheinlich ist das Dings
in Luxemburg zugelassen worden und damit in der ganzen EU
verkaufbar.
Wenn man mal auf den Beipackzettel (dünnes Faltblatt) schaut dann gibt es da ein
interessantes Bild ( Punkthaufen) zu sehen: 13195 Messergebnisse wo man
Messungen durch Blutentnahme am Finger verglichen hat
mit FreeStyle libre Messungen.
Wenn man unten links hinsieht gibt es da Finger-Messungen von 100mg/dL
und das freestyle zeigt 50 an. Naja.
Umgekehrt gibt es Fingermessungen (FM) : 50 und freestyle zeigt 100 an.
Auch schön.
Ganz krass ist unten in der Mitte: FM=200 , freestyle = 50
Im ersten Drittel: FM=130 , freestyle = 320
Kriminell.
Also wer sich auf der Basis von den freestyle Anzeigen direkt
Insulin spritzt ohne weitere Kontrolle der hat entweder Glück oder ist bald tot.
Das erwähnte Bild sagt ja auch nichts darüber aus ob die Sensormessungen
von Messung zu Messung streuen oder von Sensor zu Sensor oder von Person
zu Person.
Wie andere hier schon geschrieben haben scheinen die Sensoren um +/-50mg/dL
zu streuen aber zumindest - wenn sie nicht die Grätsche machen -
über die 14 Tage mit konstantem Fehler zu messen.
Dass dieser Fehler 35%-50% des Nüchternblutzuckers ausmacht ist ein Witz, dagegen sind
die gefakten Abgasmessungen in der Dieselaffäre hoch präzise.
Wie andere Poster schon schrieben: dieses Teil kann nur dazu hergenommen werden
um den Trend: Blutzucker steigt/fällt/ist konstant angezeigt zu bekommen -
vorausgesetzt der Sensor macht vor dem 14. Tag nicht die Grätsche.
Alles Andere ist Selbstmord auf Raten.
Ach ja, insgesamt wurden 72 Personen getestet und 144 Sensoren ( jede Person trug 2 Sensoren)
wobei die 144 Sensoren aus 3 verschiedenen Produktionschargen entnommen wurden.
Das ist absolut armselig: ich arbeite bei einem Halbleiterhersteller und wir testen
je 96 Chips aus 3 Chargen , also 96x3 = 286 . Das sind Konsum-Produkte,
keine Medizinprodukte.
Was in dem Beipackzettel fehlt ist eine Zahl in wieweit die Sensordaten ( Erinnerung:
jede Testperson trug gleichzeitig 2 Sensoren, da kann man wohl davon ausgehen dass
die Messergebnisse bis auf 5dL/mg überein stimmen sollten) bei je einer
Person übereinstimmten - oder eben nicht.
Was auch fehlt sind Aussagen über die Konstanz der Fehler : schwankt er
oder bleibt er über 14 Tage gleich.
Was für ein Müll. Jeder Benutzer ist also selbst Schuld wenn was schief geht, steht ja klar auf
dem Beipackzettel wie fehlerhaft die Messergebnisse sein KÖNNEN.
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am 21.07.2018 17:50:32 | IP (Hash): 1277876152
3,9 schätzt meine Libre App meinen aktuellen 1c. Und wenn die nicht unter 40 mg/dl einfach stumpf lo speichern würde, wären wohl auch 3,5 oder am Ende noch weniger drin. Keine Angst, ich bin nicht tot. Mein Pieksabgleich heute morgen hatte bei lo 99 angezeigt und in der parallel laufenden Glimp-App 119. Und im Gegensatz zur stumpf waagerechten lo-Anzeige, die erst wieder aus dem Keller kommt, wenn Glimp 140 anzeigt und der Pieks dann 120 zeigen würde, kann ich eben bei der Glimp-Anzeige immer sehen, wie mein BZ verläuft, auch in meinem postabsorptiven Lieblingsbereich unter 100. Verrückt finde ich, dass der Sensor die Daten ja weiterhin differenziert liefert und nur die Libre-Ausgabe diese Differenzierung schlicht schluckt, und zwar völlig gleich in App und Lesegerät.
Tatsächlich wird mein Bluttest am Montag wohl wieder einen 1c um 5 ausgeben, also um 20% und damit erheblich mehr, als die Libre-Schätzung. Und auf der anderen Seite würde ich vor dem Hintergrund um 7 erwarten, wenn ich meinen BZ mit den selben BZ-Zahlen und der selben Aufmerksamkeit und Feinsteuerung nicht an meinen Pieks ausrichten würde, sondern allein an der Libre-Anzeige.
Eigentlich hatte ich mich heute darüber wieder einmal ähnlich kritisch wie Du auslassen und den Hersteller watschen wollen, wenn ich da heute morgen nicht über Libre-Pro gestolpert wäre, die Profi-Version. Voll geeehniiijaaahl! Da kriegen die Betroffenen nur nen Sensor angepappt, und der speichert statt der normal maximal 8 Stunden die ganzen 14 Tage. Und nach 14 Tagen liest das Fachpersonal den dann aus und nimmt die Auslese zur Grundlage für die weitere Behandlung.
Das sagt mir, dass die Fachmedizin die "Genauigkeit" der Anzeige eben fachologisch für völlig ausreichend hält. Und da würden mich die paar erbsenzähligen Laien ganz bestimmt auch nicht kümmern bis vielleicht sogar amüsieren, wenn ich Abbott wär ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 21.07.2018 22:08:59 | IP (Hash): 88109518
Hallo Jürgen,
libre pro ist genauso schrottig,
wohl derselbe Senor aber mit mehr Speicher.
pro:
https://www.myFreeStyle.com/provider/sites/all/themes/provider20/pdf/Accuracy%20Brochure.pdf
nicht pro:
https://www.myfreestyle.com/provider/freestyle-libre-clinical-evidence
Ich kapier nicht weshalb da nicht in GANZ GROSSEN BUCHSTABEN draufsteht:
nicht zur Berechnung von Insulin-Verabreichungen geeignet.
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am 29.07.2018 10:14:40 | IP (Hash): 1250243142
Hallo,
mein Freund ist Diabetiker Typ 1 und seit einigen Wochen spinnt der FreeStyle libre total mit den Werten. Er hat dazu auch Videos gemacht auf youtube. Kennt ihr Lösungen, andere Systeme bei denen man nicht pieksen muss?
https://www.youtube.com/watch?v=dCQD0ESHGFc&t=27s
Die Firma sollte echt was unternehmen.
Lg Kiniku
Bearbeitet von User am 29.07.2018 10:31:40. Grund: falscher link -
am 29.07.2018 12:03:28 | IP (Hash): 1379039151
Mein Apparat ist zu dumm für das Video, zeigt mir nur ne schwarze Fläche mit links am Rand nem weißen Kreis mit nem Rufzeichen drin. Wenn ich sehen kann, was konkret gemeint ist, hätte ich vielleicht den einen oder anderen Tipp zur Lösung.
Generell wird Abbott das Produkt nicht verändern, denn es verkauft sich wie es ist wie geschnitten Brot, nein, noch viel besser. Also entweder damit zurecht kommen, oder es lassen. Mögliche Alternativen findest Du hier https://www.google.de/search?q=cgm+system&oq=CGM+&aqs=chrome.5.69i57j69i60l3j0l2.9351j0j7&client=ubuntu&sourceid=chrome&ie=UTF-8 Allerdings können auch die viel teureren und aufwändigeren Systeme den Fingerpieks zu passenden(!!!) Zeiten nicht ersetzen, sondern sind vielmehr darauf angewiesen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 02.08.2018 10:54:19 | IP (Hash): 1738398854
Hallo zusammen,
ich nutze seit März 2018 FreeStyle Libre und habe (seit der zweiten Lieferung) regelmäßig Probleme mit der Haftung der Sensoren - will sagen, dass bisher 5 Sensoren nach unterschiedlichen Zeiten (1 Tag, 5 Tage, 12 Tage) einfach abgefallen sind.
Die Hotline hat mich detailliert befragt; u.a. ob ich die Haut richtig gereinigt habe usw. Es gab auch den Tipp, dass ich noch zusätzlich fixieren soll - das kann ja aber nicht die Lösung sein.
Hat noch jemand diese Probleme?
Beste Grüße an alle Uwe
"Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir haben, die Träume, die wir träumen und die Sehnsüchte, die uns treiben."
(Hans Pfeiffer alias Heinz Rühmann in "Die Feuerzangenbowle")
Bearbeitet von User am 02.08.2018 10:59:03. Grund: signatur -
am 16.08.2018 20:30:07 | IP (Hash): 1257085277
Hallo zusammen ,
man kann immer alles sehr Hochschulmässig ausdiskutieren.
Hier ein paar einfache Fakten.
Bin seit längerem mit den fls ausgerüstet und war sehr zufrieden.die Betonung liegt auf war.
Seit dem das Frühjahr angefangen hat und auch die Aktivitäten draussen anstiegen, fielen die Sensoren durch.
Hängen bleiben, Vor Ablauf von 14 Tagen abfallen als auch in der Sommerzeit in einer Woche mehr als 2 Sensoren die nicht halten wollten trotz peniblen vorbereiten der Stellen an denen die Sensoren platziert werden sollen.
Es kann nicht sein das man grosse und unschöne Pflaster, Wundschnellverbände oder ähnliches braucht um etwas mehr Zeit für die Sensoren herauszuschinden. Ferner man mit einem Sensor zusätzlich alle drei Monate den Ausfall nicht kompensieren kann.
Ich jedenfalls werde mich an den Hersteller wenden um Erklärung, ggfls. Ersatz ersuchen .
Hoffnung habe ich wenig ,da der Dialog von Seiten des Herstellers sehr dürftig bis nahezu unmöglich ist.
Des weiteren mit meinem Diabethologen über Alternativen sprechen und meine weiteren Quartalssensoren dann nicht mehr abrufen werde.
Freundliche Grüße an alle -
am 07.11.2018 10:42:39 | IP (Hash): 2006047148
Hallo zusammen,
bis Ende 2017 wurden meine abgefallenen Sensoren anstandslos, ohne Rücksendung der abgefallenen, ersetzt. Heute wollte ich 2 Sensoren reklamieren und wurde an der Hotline belehrt dass abgefallene Sensoren unter Eigenverschulden laufen und nicht automatisch ersetzt werden. Auf den Hinweis dass dies durch Schweiß passiert ist der Mitarbeiter nicht eingegangen.
Soll heißen wenn man gelegentlich stark schwitzt und der Kleber vom Sensor nicht hält, dann ist dass das Problem des Patienten.
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 07.11.2018 17:04:45 | IP (Hash): 1849978488
Reiner15 schrieb:
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Wäre ev. dieses eine Option ?
https://www.eversense.de/
https://www.steinerprinzip.com/aktuelles/detail/news/diabetes-blog-meine-erste-woche-mit-dem-eversense-xl-eine-aufregende-zeit/ -
am 07.11.2018 19:46:18 | IP (Hash): 2006047148
Ja, das wäre eine Option. Ich hatte dazu schon mal ein Thema eröffnet, aber bisher keine Antworten erhalten.
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13758/Eversense-CGM-System
Nun ist es ja so dass, wenn man sich einmal für eine Sache entschieden hat und Der Diabetologe das auch befürwortet man das Ganze nicht wieder umkehren kann. Da macht bestimmt die Kasse Theater.
Wenn es die Möglichkeit gäbe einen solchen Sensor parallel zur Probe zu tragen, dann würde ich das tun.
Die Beschreibung liest sich sehr positiv da der Sensor kalibriert werden muss/kann.
Der tägliche Wechsel des Pflasters sollte das unbeabsichtigte abfallen verhindern.
Reiner
Bearbeitet von User am 07.11.2018 19:47:38. Grund: Text hinzugefügt -
am 07.11.2018 20:17:41 | IP (Hash): 1988546669
Danke für den Tipp, Elfe. Hab grad mal bei Roche angefragt, wie das preislich für meine kranke Kasse aussehen würde, wenn ich das Libre, von dem ich die letzten 4 Setzstellen noch deutlich sehen kann, gegen Eversense tauschen wollte.
@Reiner
Nicht der Sensor wird kalibriert, sondern das Lese- und Interpretationsprogramm. Geht auch beim Libre ganz gut mit der Glimp App
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 07.11.2018 20:24:02. Grund: Korrektur -
am 12.11.2018 11:25:55 | IP (Hash): 1626659565
Hatte gerade ein Gespräch mit der Hotline. Kostenloses probetragen des Eversense parallel zum Libre ist nicht möglich.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 13.11.2018 17:37:20 | IP (Hash): 452780156
Hallo ihr Lieben,
war heute beim Diabetologen-Termin - soll das Libre anwenden, mit Augenmerk auf Hypovermeidung.
Mit dem neuen Libre 2 wird vieles besser: Messgenauigkeit und neue Alarmfunktion direkt am Sensor.
Im www dazu nur solches u.ä. gefunden:
https://www.diabetes-online.de/essen_trinken/a/mit-optionalen-alarmen-in-echtzeit-ce-kennzeichen-fuer-FreeStyle-libre-1927820
Das neue Dexcom hatte er auch erwähnt:
https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2018/neue-diabetestechnik-beim-easd-in-berlin
Zum Eversense habe ich konkret nachgefragt !
:-( Was ich mir denn davon versprechen würde - unter die Haut setzen und kalibrieren müssen :-(
Müsste, wenn ich das denn will, zu einem anderen Diabetologen (drei in hiesiger Stadt) überwiesen werden, die dieses System anbieten.
Vermute, daß die besondere Schwierigkeit im Einsetzen des Sensors per Hautschnitt liegt.
So aus Ableitung, was allein für ein Aufwand beim Hautarzt betrieben wird, um nur einen Fleck herauszuschneiden - Abdecken per steriler Tücher, Skalpell …
Für Diabetologen nicht unbedingt im üblichen Tätigkeitsfeld vorhanden.
Doch eher erfolgreiche Lobby-Arbeit der verschiedenen Anbieter ? Nicht unbedingt objektiv ?
Schwierig für uns Patienten, da das Richtige zu finden °~°
Gruß Elfe -
am 13.11.2018 18:40:29 | IP (Hash): 888500793
Hallo,
ich bin ja noch `ne ganze Weile auf Medtronic festgenagelt ... aber wenn ich mich heute entscheiden müsste...
Libre2:
eher nicht. Die können zwar brauchbare Sensoren bauen (siehe Navigator),
aber was die sich in den vergangenen Jahren so geleistet haben, was den Service angeht, geht gar nicht. Und dann ist da noch das Problem mit dem hyperallergenen Pflaster. Durch die Alarmfunktion schaffen sie es jetzt vielleicht reguläre Kassenleistung zu werden.
Dexcom G6:
interessant. Ich kann kalibrieren, wenn ich es für gut halte, muss aber nicht, wenn es gerade mal nicht passt. Die Sensoren laufen laut Hersteller 10 Tage, lassen sich aber ohne große Genauigkeitseinbußen verlängern. Der Transmitter ist ein Wegwerfgerät mit ca 3 Monaten Laufzeit.
Eversense:
auch nicht meins. Derzeit muss der Sensor noch alle 6 Monate neu eingesetzt werden. Geht zwar mehrmals in die gleiche Hauttasche, wird aber trotzdem im Laufe der Jahre zu einige Vernarbungen führen. Außerdem wird das Pflaster zwar täglich gewechselt, aber immer auf die gleiche Stelle geklebt - ob das jetzt so toll für die Haut ist? Der Transmitter muss täglich aufgeladen werden, auch doof...
Die Krankenkassen machen teilweise nicht mit...
Guardian Connect:
würde ich nicht machen. Ohne die passende Insulinpumpe überwiegen bei Medtronic die Nachteile (Sensorlaufzeit, Genauigkeit). Vorteil: der Transmitter kann wieder aufgeladen werden und hält bis zu 2 Wochen durch.
Ob ein CGM kalibriert werden muss oder nicht, wäre für mich kein Entscheidungskriterium. Ich halte es für durchaus sinnvoll, ein oder zweimal täglich zu prüfen, ob der Sensor überhaupt das richtige anzeigt und diese Werte dann ggf. für eine Kalibrierung zu verwenden - ist jetzt ja kein großer Aufwand.
Sensoren, die kalibriert werden müssen, bewahren uns außerdem vor den Diskussionen, ob neben dem CGM noch Teststreifen verschrieben werden können/dürfen ;)
Würde derzeit zum Dexcom G6 tendieren zusammen mit einer DANA Insulinpumpe,
aber ich muss noch mindestens 2,5 Jahre bei Medtronic bleiben.
Bearbeitet von User am 13.11.2018 18:53:32. Grund: Ergänzung2 -
am 16.01.2019 17:48:28 | IP (Hash): 1063662177
Gestern habe ich den schlechtesten Sensor, den je von Abbott erhalten habe, gesetzt.
Ab ca. 15:00 Uhr, bei ruhigem Verhalten im Haus hatte der alte Sensor Werte zwischen 5,6 und 6,6 mmol/l angezeigt, direkt vor dem Wechsel um 18:00 Uhr auch noch 6,2 mmol/l
In der o. g. Zeit keine Nahrungsaufnahme.
Der neue Sensor startet um 19:00 Uhr mit LO, die Messung mit Streifen zeigt 6,6 mmol/l.
Das ging so weiter bis ca. 23:00 Uhr. LibreLink LO - Streifenmessung 6,0 - 6,8 mmol/l.
Reiner -
am 23.01.2019 17:15:05 | IP (Hash): 1352202094
Ich möchte nochmal einen anderen Aspekt reinbringen, zu dem ich mir hier Antworten erhoffte, aber eigentlich nichts finde. Ich trage diesen Sensor gerade probehalber. Mein Diabetologe meinte, ich soll ihn einfach mal testen für 2 Wochen. Bisher läuft es technisch bei mir recht gut.
Aber: Bin ich der einzige Diabetiker, der sich daran stört, dass man nur direkt bei Abbott bestellen kann, dass die die Apotheken oder sonstigen Händler einfach rauskegeln? An sich wär das ja eventuell noch zu ertragen, aber man muss ja ein Kundenkonto anlegen, wo die persönlichen Daten gespeichert werden. Warum? ... Hmmmm, vielleicht weil der Pharmariese an die persönlichen Daten seiner Zielgruppe ranwill? Kann das sein? Ganz zu schweigen von dieser beknackten App, die alles gleich in eine Cloud hochladen will (ok, die muss man nicht nutzen). Ich fühle mich einfach gruselig bei der Vorstellung, dass dieser Pharmakonzern meine Daten speichert und mich persönlich "scant". Auch dass die direkt mit den Kassen verhandeln wollen, schmeckt mir gar nicht.
Patientendaten werden in Deutschland eigentlich streng geschützt, aber das scheint dieses amerikanische Unternehmen nicht zu kümmern.
Also meine Frage ist: Bin ich der einizige (und damit wohl in Euren Augen paranoid), den die Geschäftspraktiken von Abbott stören?