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FreeStyle Libre - Kritik

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 03.07.2017
    am 03.07.2017 10:27:53 | IP (Hash): 1010568589
    Eigentlich bin ich tot ;-)
    Seit drei Wochen nutze ich FreeStyle Libre und war mit dem ersten Sensor auch recht zufrieden. Die Ergebnisse mit dem zweiten Sensor, den ich nach 14 Tagen angebracht habe, sind allerdings erschreckend.
    Mehrere Nächte hatte ich angeblich über 5 bis 6 Stunden Blutzuckerwerte von 40 und darunter, das Messgerät verweigerte drei mal die tatsächliche Angabe des Wertes und zeigt mir nur ein "LO".
    Gleich am zweiten Tag rief ich die Hotline an.
    "Das gibt sich innerhalb von zwei bis drei Tagen", hieß es. Gut, dachte ich mir, kann ja sein.
    Am vierten Tag war ich wieder in der Leitung. Die ersten Nacht mit einer "Nahtoderfahrung" (auf dem Lesegerät) hatte ich hinter mir. Der freundliche Mitarbeiter schrieb alles auf und bat um Vergleichswerte mit Teststreifen und einer 5 Minuten später erfolgten Sensormessung. Das würde aber nur mit den Teststreifen von FreeStyle Libre akzeptiert. Dazu wolle er mir einige Streifen zusenden. Was dann auch einige Tage später geschah.

    Ich habe gemessen:
    Teststreifen: 148 Sensor: 107 Differenz: 41 Punkte
    Teststreifen: 156 Sensor: 104 Differenz: 52 Punkte
    Teststreifen: 120 Sensor: 66 Differenz: 54 Punkte
    Teststreifen: 123 Sensor: 73 Differenz: 49 Punkte

    Dritter Anruf bei der Hotline. Der Mitarbeiter nahm alles auf tippte die Daten (wie er sagte) in ein Programm ein und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Die Abweichungen lägen alle im Toleranzbereich.
    Ich bin ja in der Regel auch sehr tolerant, aber nicht so!
    Wenn ich jetzt beim nächsten Arztbesuch die Ausdrucke der Messwerte vorlege, kann ich nur hoffen, dass mein Arzt die Messwerte von FreeStyle Libre nicht weiter ernst nimmt. Sonst könnte es passieren, dass er die Medikation (mit der ich sehr gut zurecht komme) ändert und den angezeigten Werten anpasst.
    Doch ich bin sicher, dass mein Arzt nicht so technikgläubig ist und so fahrlässig handelt.

    Fazit: Ich stehe jetzt vor der Entscheidung mich von FreeStyle Libre zu verabschieden und wieder den Blutzucker mit Messstreifen zu kontrollieren.
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  • Dibein

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    am 03.07.2017 12:21:52 | IP (Hash): 1863239924
    Nur Genörgle. Anstatt froh zu sein das du nun durch das FSL weniger Insulin brauchst weil du endlich mal deine waren BZ Werte kennst. :D
    Aber im ernst liest man immer mehr von Sensorproblemen beim FSL.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
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    am 03.07.2017 18:21:15 | IP (Hash): 48276182
    Hallo RM,

    nimm diese Werte im Vergleich zu den Teststreifen als Vergleichs- und Umrechnungswerte.
    Nach meinem ersten Schock über diese Werte ( vor knapp 2 Jahren ) habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt. Danach konnte ich die Werte vom Sensor "deuten" und komme heute damit bestens zurecht. Ich addiere zum Meßergebnis Sensor generell ( allerdings in mmol/L ) je 10 Punkte gedanklich und berechne danach meinen Insulinbedarf vor den Mahlzeiten.
    Durch die Möglichkeit des ununterbrochenen messens und Sofortreaktion habe ich meinen Diabetes bestens jetzt im Griff. Bei Typ 2 Diabetiker denke ich ist der HbA1c von früher 6,4 - 7,2 auf jetzt ( seit 2 Jahren ) 5,9 - 6,3 gesunken.
    Die wesentlich erhöhte Lebensqualität (kein pieksen, keine Teststreifen mehr) mit dem FSL macht bei mir vielemals den Umweg über gedankliche Additionen wieder wett.

    Also nicht verzagen, umdenken und versuchen die "Geheimnisse" der Sensormessung zu ergründen.
    Teststreifen und Sensor sind 2 verschiedene Messverfahren - damit mußt Du erst klarkommen.

    Übrigens:
    Ich halte von der Hotline von Abbott weniger als nichts, deren fachliche Qualitäten und Aussagen finde ich, liegt unter jedem Hotlineniveau. Abwimmeln, Verniedlichen, Vertrösten - meine Erfahrung


    Gruß
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    am 04.07.2017 00:52:58 | IP (Hash): 1662128011
    falkreiner1948 schrieb:
    habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt.



    Das Problem dabei ist meiner Erfahrung nach: Abbott KANN gute Sensoren bauen. Sie können es nur offenbar nicht in in hinreichender Menge bzw haben kein funktionierendes Quality Managment. Sprich: es gibt genug Sensoren, wo alles übereinstimmt. Und andere, die weit ab vom Blutwert sind. Ein Abweichungskurve kann daher immer nur pro Sensor erstellt werden, der nächste kann schon wieder ganz anders sein.
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    am 23.08.2017 08:15:49 | IP (Hash): 688584431
    Tarabas schrieb:
    falkreiner1948 schrieb:
    habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt.



    Das Problem dabei ist meiner Erfahrung nach: Abbott KANN gute Sensoren bauen. Sie können es nur offenbar nicht in in hinreichender Menge bzw haben kein funktionierendes Quality Managment. Sprich: es gibt genug Sensoren, wo alles übereinstimmt. Und andere, die weit ab vom Blutwert sind. Ein Abweichungskurve kann daher immer nur pro Sensor erstellt werden, der nächste kann schon wieder ganz anders sein.



    Oft hängt es auch an der Applikation bzw. am Kleber. Solche "abnormen" Werte hatte ich wenn etwas am Sensor gezogen hat, zum beispiel beim Radfahren über den Lenker "Absteigen" und dabei mit dem Sensor über den Lenker "schruppen". Im Baumarkt Betonsäcke unter den Arm Packen und in Kofferraum plumpsen lassen, weg war der Sensor :( Selbst wenn der Sensor noch drann ist, kann der Graphitfaden etwas oder ganz rausgerutscht sein. Als Ergebnis hat man dann sehr niedrige Messwerte oder sogar ein "Low"
    Bei mir neigen die Dinger sowieso dazu vor Ablauf der 14 Tage abzufallen.
    Wenn er sich nur etwas gelöst hat, ist es meist vorbei.
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    am 23.08.2017 18:01:42 | IP (Hash): 1504661644
    Sorry, aber CGM-Sensoren müssen täglich 2mal mit nem Fingerpieks abgeglichen werden. Eine solche Abgleichmöglichkeit haben wir beim Libre nicht. Wenn es sie tatsächlich gäbe, würde Abbott sie mit Sicherheit vor dem Libre im viele Male teuereren Navigator angeboten haben und irgendwann dann vielleicht auch mal im Mess-Trabbi Libre.

    ----------------------------------------------
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    am 01.09.2017 18:19:30 | IP (Hash): 845691486
    Hallo in die Runde. ich gehöre zum Typ 2.
    Seit 14 tagen bin ich in der glücklichen Situation des FreeStyle Libre Systems mein Messsystem nennen zu dürfen. Lebensqualität-wesentlich engere Messzyklen sind nur zwei Aspekte. Alle anderen sind hier schon genannt. Die hinweise auf abweichende Daten kann ich auch bei mir feststellen. Mein altes Messsystem ist mylife Unio und liefert jetzt im vergleich andere Daten. So muss ich im durchschnitt um die 20 Punkte registrieren welche bei FreeStyle niedriger liegen. Eines Nachts kam als Ergebnis LO und eine Stunde später 59 mg/dl. Keine Symptome die mir eine Unterzuckerung anzeigten. Ich werde voraussichtlich meine Daten und mein Bandbreite um rd. 20 Punkte anpassen müssen. Werde dies aber nur nach Rücksprache mit meinem Diabetologen vornehmen. Da ich nun nicht immer das Messgerät dabei habe habe ich mir eine APP zugelegt. Dies misst wie auch das Lesegerät von FreeStyle nur mit einer diff. von 1 bis 2 Punkten. Soweit erste Eindrücke hier im Forum.
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    am 01.09.2017 19:10:02 | IP (Hash): 688584431
    brandy schrieb:
    Hallo in die Runde. ich gehöre zum Typ 2.
    Seit 14 tagen bin ich in der glücklichen Situation des FreeStyle Libre Systems mein Messsystem nennen zu dürfen. Lebensqualität-wesentlich engere Messzyklen sind nur zwei Aspekte. Alle anderen sind hier schon genannt. Die hinweise auf abweichende Daten kann ich auch bei mir feststellen. Mein altes Messsystem ist mylife Unio und liefert jetzt im vergleich andere Daten. So muss ich im durchschnitt um die 20 Punkte registrieren welche bei FreeStyle niedriger liegen. Eines Nachts kam als Ergebnis LO und eine Stunde später 59 mg/dl. Keine Symptome die mir eine Unterzuckerung anzeigten. Ich werde voraussichtlich meine Daten und mein Bandbreite um rd. 20 Punkte anpassen müssen. Werde dies aber nur nach Rücksprache mit meinem Diabetologen vornehmen. Da ich nun nicht immer das Messgerät dabei habe habe ich mir eine APP zugelegt. Dies misst wie auch das Lesegerät von FreeStyle nur mit einer diff. von 1 bis 2 Punkten. Soweit erste Eindrücke hier im Forum.




    Wen du die Chance hast, ignoriere das Libre Lesegerät und schaff dir ne Smartwatch 3 an, und lass darauf xDrip+ und Libre Alarm laufen.

    xDrip+ kann man mit Blut kalibrieren, nach einigen Kalibrierungen liegen xDrip+ und die Blutmessung zu 98 - 99 % identisch.
    LibreAlarm allein bringt es nicht.
    Die Smartwatch gibt es gebraucht schon ab 49€, sie muss ja nicht schön sein, nur den Sensor auslesen können.
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    am 04.09.2017 10:44:10 | IP (Hash): 845691486
    Soweit erst einmal eine Info: mein Passwort wurde auch beim zurückstellen nicht aktualisiert. Deswegen neues Chat.
    Nach dem Lesen mehrerer Foren ist erkennbar das gegenüber einer Messung auf Blutbasis die Sensorendaten im durchschnitt ca. 20 Punkte tiefer liegen.

    Das ist erst einmal Fakt. Ich werde das weiter kontrollieren und beobachten um die Schlüsse dann zu ziehen.

    Mylive Unio 174 155 146 151 127 111 146 75 135 146 161
    FreeStyle 152 116 104 125 98 71 129 48 112 129 142

    Das ist wie man im Forum Lesen kann völlig unabhängig vom Typ MyLive oder anderen Messsystemen.

    Wer also datenfixiert ist sollte das berücksichtigen.
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    am 04.09.2017 19:02:18 | IP (Hash): 688584431
    brandy49 schrieb:
    Soweit erst einmal eine Info: mein Passwort wurde auch beim zurückstellen nicht aktualisiert. Deswegen neues Chat.
    Nach dem Lesen mehrerer Foren ist erkennbar das gegenüber einer Messung auf Blutbasis die Sensorendaten im durchschnitt ca. 20 Punkte tiefer liegen.

    Das ist erst einmal Fakt. Ich werde das weiter kontrollieren und beobachten um die Schlüsse dann zu ziehen.

    Mylive Unio 174 155 146 151 127 111 146 75 135 146 161
    FreeStyle 152 116 104 125 98 71 129 48 112 129 142

    Das ist wie man im Forum Lesen kann völlig unabhängig vom Typ MyLive oder anderen Messsystemen.

    Wer also datenfixiert ist sollte das berücksichtigen.



    Kommt darauf an auf welche Daten du fixiert bist. Libre misst im Unterhaut Fettgewebe.
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    am 04.09.2017 20:56:40 | IP (Hash): 1268218644
    Aber damit wird nicht weniger BZ, sondern lediglich ein zeitlicher Nachlauf von etwa 10-20 Minuten. Bei waagerecht verlaufender Kurve für ne halbe Stunde müssten Pieks und Sensor den selben Wert ausgeben.

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    am 04.09.2017 21:31:11 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber damit wird nicht weniger BZ, sondern lediglich ein zeitlicher Nachlauf von etwa 10-20 Minuten. Bei waagerecht verlaufender Kurve für ne halbe Stunde müssten Pieks und Sensor den selben Wert ausgeben.

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    Das stimmt absolut.
    Ich tat mir anfänglich auch schwer damit. Man muss sich darauf einlassen und sich danach orientieren.
    Oder man rechnet um mit xDrip+

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    am 08.01.2018 12:07:39 | IP (Hash): 1049026732
    RM schrieb:
    Eigentlich bin ich tot ;-)
    Seit drei Wochen nutze ich FreeStyle Libre und war mit dem ersten Sensor auch recht zufrieden. Die Ergebnisse mit dem zweiten Sensor, den ich nach 14 Tagen angebracht habe, sind allerdings erschreckend.
    Mehrere Nächte hatte ich angeblich über 5 bis 6 Stunden Blutzuckerwerte von 40 und darunter, das Messgerät verweigerte drei mal die tatsächliche Angabe des Wertes und zeigt mir nur ein "LO".
    Gleich am zweiten Tag rief ich die Hotline an.
    "Das gibt sich innerhalb von zwei bis drei Tagen", hieß es. Gut, dachte ich mir, kann ja sein.
    Am vierten Tag war ich wieder in der Leitung. Die ersten Nacht mit einer "Nahtoderfahrung" (auf dem Lesegerät) hatte ich hinter mir. Der freundliche Mitarbeiter schrieb alles auf und bat um Vergleichswerte mit Teststreifen und einer 5 Minuten später erfolgten Sensormessung. Das würde aber nur mit den Teststreifen von FreeStyle Libre akzeptiert. Dazu wolle er mir einige Streifen zusenden. Was dann auch einige Tage später geschah.

    Ich habe gemessen:
    Teststreifen: 148 Sensor: 107 Differenz: 41 Punkte
    Teststreifen: 156 Sensor: 104 Differenz: 52 Punkte
    Teststreifen: 120 Sensor: 66 Differenz: 54 Punkte
    Teststreifen: 123 Sensor: 73 Differenz: 49 Punkte

    Dritter Anruf bei der Hotline. Der Mitarbeiter nahm alles auf tippte die Daten (wie er sagte) in ein Programm ein und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Die Abweichungen lägen alle im Toleranzbereich.
    Ich bin ja in der Regel auch sehr tolerant, aber nicht so!
    Wenn ich jetzt beim nächsten Arztbesuch die Ausdrucke der Messwerte vorlege, kann ich nur hoffen, dass mein Arzt die Messwerte von FreeStyle Libre nicht weiter ernst nimmt. Sonst könnte es passieren, dass er die Medikation (mit der ich sehr gut zurecht komme) ändert und den angezeigten Werten anpasst.
    Doch ich bin sicher, dass mein Arzt nicht so technikgläubig ist und so fahrlässig handelt.

    Fazit: Ich stehe jetzt vor der Entscheidung mich von FreeStyle Libre zu verabschieden und wieder den Blutzucker mit Messstreifen zu kontrollieren.



    Nach etwa anderthalb Jahren ständiger Nutzung der Sensoren habe ich die selben Erfahrungen mit den Sensoren und der Hotline machen müssen. Eigentlich müsste ich nur noch komatöse Zustände haben, alles sauber dokumentiert. Die Werte differieren zu Blutmessungen mit Accu-Chek und auch zu den Teststreifen von FreeStyle im gleichen Maße. Der Wert müsste um die 100 liegen, angezeigt wird auf dem Display 50.

    Die Kontatkaufnahme zu dem Call-Center erwies sich als eine einzige Katastrophe. Ich dachte eigentlich, dass man einen neuen Sensor schickt, aber es begann ein Hürdenlauf der ganz besonderen Art:

    1. Ich sollte mich "nur schriftlich" an FreeStyle wenden.
    2. Wurde gemacht, Antwort darauf: Bitte nur das Call-Center kontaktieren.
    3. Es erfolgte zweimal der Hinweis - mit Begleitblatt - dass es Unterschiede zwischen Haut- und Blutmessungen gibt.
    4. Dann meldete sich noch einer aus dem Call-Center, der genaue Anweisungen gab, wie Kontrollmessungen durchzuführen seien. Das sollte über 24 Stunden geschehen. Das wurde auch von mir gemacht, zusammen mit einem Fachmann, der selbst Diabetiker Typ 1 ist, also sich ungleich besser damit auskennt als ich. Er hat jetzt allerdings ein Implantat zur Zuckermessung.
    5. Der Rückruf durch den selben Mann vom Call-Center sollte dann am nächsten Tag um 14.00 Uhr erfolgen. Das geschah auch gegen 14.03 Uhr. In dem Moment war das Telefon aber bei uns im Büro besetzt. Die notierte Anrufnummer, auf der ich dann zurückrief, ging allerdings ins Nirvana. Es meldete sich nie wieder jemand.
    6. Der nächste Sensor aus der selben Charge wurde verwendet, und nach etwa 8 Tagen begann das gleiche Spiel wieder mit plötzlich abartig niedrigen Werten.
    7. Das Call-Center wurde erneut am 8.1.2018 kontaktiert. Ich wurde weiterverbunden. Dann war das Gespräch einfach zu Ende und es kam die Umfrage. Passiert ist nichts.
    8. Nochmaliger Anruf im Call-Center: Jetzt war da ein junger Mann dran und der sagte, dass eine Abweichung von 50 mg/dL sei "im normalen Bereich" und hätte keine Auswirkung auf die Therapie.

    So viel zu FreeStyle, das einen Austausch der Sensoren ablehnte. Wenn eine Abweichung von 50 mg/dL und mehr als "normal" bezeichnet wird, braucht man keine Sensoren. Das ist dann rausgeschmissenes Geld.

    Fazit: NIE WIEDER, denn es gibt Alternativen, sei es in Form von Implantaten oder den in Kürze zu erwartenden Fingerscannern.
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  • Elfe

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    am 08.01.2018 20:31:44 | IP (Hash): 1913204965
    Hallo Brodi und RM,
    was ihr so schreibt, ist keine Empfehlung zur Nutzung des Libre.

    Bin selber sehr skeptisch bzgl.
    Vertriebsweg, Callcenter, Messgenauigkeit ... - angeblicher Vorteil.

    Mein Arzt ist so zahlengläubig und drängt mir zumindest zum Testen dieses Dings auf.
    Mehr für sich per Kurvenverlauf als für mich als Patient, würde mir sogar je nachdem andere Insuline (per Wirkdauer) verschreiben.

    Eine Abweichung von 50 mg/dl ist vollkommen indiskutabel.
    Da sind selbst die Blutzuckermessgeräte per Blutstropfen genauer.

    Und per Schulung wird uns doch eingetrichtert, bei 50 mg/dl sofort zu handeln per Zuckeraufnahme und eben nicht 10 - 20 min zu warten.

    Zwei unterschiedliche Messsysteme per Blut-/Gewebezucker als Patient auch noch bewerten zu müssen, will ich nicht.
    Reicht mir eh schon, per KH (immer noch Waage) x Faktor (austesten ) usw.

    Was sollen die möglichen Messwerte denn bringen ?
    Per Wirkungsdauer Insulin darf ich erst nach 3 h (eigentlich 4 h) per Korrekturinsulineinheiten reagieren oder auch per Zuckergabe, Handlungsspielraum eingeschränkt.

    Alternativen gibt es mal sone und solche (von BZ-messenden Kontaktlinse bis zu inhalierbarem Insulin), scheitert(e) aus verschiedenen Gründen.

    Gruß Elfe
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.01.2018 23:48:13 | IP (Hash): 608722945
    Der BZ im Gewebewasser läuft etwa 10-20 Minuten hinter dem im Blut her. Das ist bei allen Geräten mit kontinuierlicher Messung so und auch beim Libre. Das misst ja an der selben Stelle und unterscheidet sich im Prinzip nur durch die Ausgabe auf Anforderung von den anderen Geräten.

    Alle diese Geräte zeigen den BZ-Verlauf bis zur jeweils aktuellen Ausgabe. Man kann also im Gegensatz zum Fingerpieks sehr schön sehen, ob der BZ gerade im steilen Ansteigen oder im steilen Sinken oder im waagerechten Verlauf oder irgendwo dazwischen geknipst worden ist, also praktisch, was er wahrscheinlich gerade macht. So kann man z.B. mit etwas Übung aus dem Vorlauf auf zu wenig BZ=Hypo schön deutlich sehen, ob ne halbe BE zum gesunden Ausgleich schon völlig ausreicht oder ob und wie viele mehr BEs angebracht sind.

    Und dabei ist tatsächlich völlig unerheblich, ob diese Hypo nach der Zahl auf dem Libre gerade bei 20mg/dl anfängt oder bei 200.
    Natürlich wäre schön, zusätzlich zum Verlauf auch wie bisher mit dem Fingerpieks den tatsächlich zutreffenden Wert zu sehen - aber für die tatsächliche jeweils aktuelle Höhe können wir ja noch immer pieksen, oder?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.01.2018 18:49:01 | IP (Hash): 1201334000
    Die Verlaufsinformation bringt mir als Patient nichts, zumal Angaben auf nicht so wirklich glaubwürdige BZ-Messwerte beruhend.
    Ne halbe BE oder 0,2 BE = ein Gummibärchen bringt zeitmäßig kaum Vorteile.

    Wir müssen mit dem umgehen und einschätzen in Summe!, was wir zur Verfügung haben:
    KH-Einschätzung,
    abstimmen mit Wirkungsdauer des Insulins - frühest mögliche Korrektureinheiten nach 3-4 h,
    Verdauungszeit der Mahlzeitzusammenstellung beachten (Einfluss Ballaststoffe, Fett, Eiweiß - ev. sogar FPE-Insulineinheiten notwendig).

    Mein Arzt hätte gerne den Verlauf, persönliche Aufzeichnungen reichen dem nicht.
    Entscheidet als Zahlenmensch
    - obwohl doch die Schulungen seiner eigenen Praxis per Diabetesassistentinnen zusätzliches erklären.
    °~°
    Bearbeitet von User am 09.01.2018 18:50:45. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 09.01.2018 20:14:36 | IP (Hash): 1715855327
    Auch wenn mich das FreeStyle Libre alleine schon wegen der nicht vorhandenen Kalibriermöglichkeit, der fehlenden Alarme und besonders dem seltsamen Gebaren der Hotline nicht wirklich überzeugen konnte, und ich deshalb ein CGMS verwende, hat es doch spätestens mit Nightscout, Ambrosia Blucon/Nightrider, xdrip und was es sonst noch alles gibt, nahezu die gleichen Vorteile wie ein CGMS!

    Elfe schrieb:
    Die Verlaufsinformation bringt mir als Patient nichts


    Die Verlaufsinformation ist ein entscheidender Vorteil. Für mich ist es, wenn ich auf dem CGMS morgens `nen Wert von 90 sehe, ein entscheidender Unterschied, ob ich gerade einen fallenden oder einen seit Stunden konstanten Wert habe. Komme ich von oben, muss ich ein paar KH einwerfen, bin ich konstant, fahre ich ohne los.
    Einen Wert von 150 korrigiere ich, wenn ich einen konstanten oder steigenden Verlauf sehe (mit unterschiedlichen Insulinmengen je nach Dynamik). Komme ich gerade von oben, werde ich das sicher erstmal unterlassen!
    Den BZ-Wert kann ich anhand des GZ-Verlaufs ungefähr extrapolieren.

    Elfe schrieb:
    Ne halbe BE oder 0,2 BE = ein Gummibärchen bringt zeitmäßig kaum Vorteile.


    Diese halbe BE (oder die Abschaltung der Pumpe für eine gewisse Zeit) bedeutet, dass ich ohne eine Hypo einfach weiterarbeiten kann.
    Eine Hypo bedeutet für mich, dass ich die Finger von der Tastatur nehme, weil die Gefahr eines Fehlers zu groß wird.

    Elfe schrieb:
    Wir müssen mit dem umgehen und einschätzen in Summe!, was wir zur Verfügung haben:


    Dann habe ich sogar noch eine weitere Information für meine Handeln.

    Elfe schrieb:

    KH-Einschätzung,
    abstimmen mit Wirkungsdauer des Insulins - frühest mögliche Korrektureinheiten nach 3-4 h,
    Verdauungszeit der Mahlzeitzusammenstellung beachten (Einfluss Ballaststoffe, Fett, Eiweiß - ev. sogar FPE-Insulineinheiten notwendig).


    Ich sehe sehr schnell, ob ich richtig geschätzt habe. Anhand der Dynamik meiner Werte entscheide ich mich bei `nem zu hohen PP-Wert schon nach 1-1.5 Stunden für oder gegen eine eventuelle Korrektur (unter Beachtung des ungefähr noch wirksamen Insulins und meines PP-Zielwerts) und korrigiere solange für die weitere Steigerung, wie der Wert signifikant steigt. Dann lasse ich die Insulin-Wirkung auslaufen und lande meistens wieder bei einen optimalen Wert.

    Ich sehe schnell Muster in den Verläufen, so dass ich meine Basalrate sehr schnell und präzise anpassen kann.
    Nachts den Wecker stellen, gehört der Vergangenheit an. Sehe die Werte ja morgens.

    Die Therapie-Regeln werden sich mit zunehmender Verbreitung von CGM und FGM verändern und eine deutlich engere Blutzuckerführung ermöglichen.

    Mit Alarmen merke ich schnell, wenn gerade was schiefläuft. Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bei Korrekturen bin ich so meistens in meinem Zielbereich und das weiß ich sicher und vermute es nicht nur aufgrund punktueller Messungen.

    Elfe schrieb:

    Mein Arzt hätte gerne den Verlauf, persönliche Aufzeichnungen reichen dem nicht.
    Entscheidet als Zahlenmensch
    - obwohl doch die Schulungen seiner eigenen Praxis per Diabetesassistentinnen zusätzliches erklären.
    °~°


    Für `nen Arzt würde ich das auch nicht machen. Ich mache das ausschließlich für mich.

    Bearbeitet von User am 09.01.2018 20:49:19. Grund: Korrekturen
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.01.2018 20:38:33 | IP (Hash): 1724040757
    HeikeOV schrieb:
    Für `nen Arzt würde ich das auch nicht machen. Ich mache das ausschließlich für mich.


    So hab ich das damals auch gelernt: jeder Mensch mit Diabetes sei sein eigener bester Diabetes Dok :)

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.01.2018 17:46:40 | IP (Hash): 1201334000
    Liebe HeikeOV,
    vielen lieben Dank für deine ausführlichen Erklärungen.

    Wenn ich das richtig behalten habe, bist du seit Jugend schon Typ 1er und kommst bestens mit Pumpe und einem CGMS in Kombination bestens zurecht.

    Bei mir ist die Sachlage eine andere.
    War schon älter, erst als LADA eingestuft und paar Jahre später als 3c.
    So langsam ging die Bauchspeicheldrüse zugrunde - erforderte zu Anfang nur Minimengen Mahlzeiteninsulin. Später dann auch Basalinsulin, ebenfalls zu Anfang nur kleine Mengen, beides im Laufe der Jahre mehr.

    Grundsätzlich muss ich natürlich auch die Einzelblutzuckerwerte beachten - Zielwert und Ober-/Untergrenze.
    Aber jenseits der Blutzuckerwerte muss ich immer noch berücksichtigen, was habe ich eigentlich gegessen.
    Habe enorme Schwierigkeiten, Verdauung (mit Eiweiß- und Fettverdauungsschwäche, trotz Verdauungsenzym-Medikament zusätzlich zu berechnen) und Insulinwirkungszeit in Einklang zu bringen.
    Muss immer im Hinterkopf behalten, bei fettreichem Essen bestimmt nachspritzen zu müssen, bei 'leichterem' Essen passt es so einigermaßen.

    Eine Blutzuckerverlauftendenz bringt mir in Summe (mit noch anderen 'Baustellen') nur eine kleine Zusatzinformation.

    Komme mit 0,5 Schritt-Pens ganz gut klar.
    HbA1c liegt aktuell bei 5,9 - kann also so logisch nicht so viel falsch gemacht haben.

    Nur weil vom Arzt bes. die paar tiefen Einzel-BZe angemäkelt werden, überzeugt mich das nicht, um Libre oder sogar eine Pumpe anzuhängen.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 10.01.2018 18:07:39. Grund: Korrektur Schreibfehler
  • Cracktros

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    am 10.01.2018 20:05:24 | IP (Hash): 728105327
    Ich denke jeder muss für sich selbst entscheiden ob es das richtige ist.
    Und, ja solche Geräte sind nicht für jeden etwas und es gibt 1000nde Gründe warum solche Geräte abgelehnt werden. Einer dieser Gründe könnte eine Umstellung des Denkens von Blutzuckerwert zu Gewebezuckerwert sein. Dabei ist es egal ob es blos ein FGM ist oder ob es ein CGM ist.

    Ich habe das Libre mit 7 Sensoren getestet und konnte diese "Abweichung" nicht erkennen. Aber ich betrachtete neben den eigendlichen Wert auch den Trendpfeil und die Kurve. Zeigt der Pfeil steile nach Oben oder Nach unten berücksichtige ich die Tendenz stärker in den eigentlichen Wert mit ein. Übrigens so handhabe ich es auch beim CGM. Auch dort kommen die Werte später an.

    ----'--'-----''-
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    am 11.01.2018 18:34:56 | IP (Hash): 1763930047
    Mit dem 3. Sensor in Folge wird meine Libre-Kritik immer kleiner. Der sitzt jetzt schon den 4. Tag und liefert in vergleichbaren Verlaufsbereichen Werte, die von meinem Fingerpieks bisher nicht wirklich nennenswert abweichen :)

    Hab allerdings einen abbottischen Fehler gemacht und ihn an meinen Bauch gepappt, also die Chance von vornherein verspielt, ihn bei Fehlfunktion ersetzt zu bekommen.
    Wie die Elfe das beschrieben hat, hab auch ich damals als ICT-Anfänger das Erreichen des Zielbereichs morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten als wichtigstes gesehen und angestrebt. Also 100-140mg/dl jeweils vor dem Essen mit dem für die Tageszeit passenden BE-Faktor, dazu ggf. mit dem Korrekturfaktor und mit der jeweiligen BE-Anzahl.
    Was der BZ in den Zeiten zwischen diesen Zielbereichszeiten machte, galt als uninteressant und war sogar ärztlich unerwünscht, weil man sich mit den häufig ja dabei doch recht hohen Zahlen nur verrückt macht.

    Warum hab ich diesen Pfad der Tugend verlassen?
    Weil für die Winziggefäße in Netzhaut und Nieren und für viele Nerven nicht nur die allgemeine BZ-Höhe schädlich sein kann, sondern vor allem auch eine größere Weite der Schwankungen zwischen den alltäglich tiefsten Verlaufstälern und den höchsten Verlaufsspitzen.
    Um etwa 20-50mg/dl schwankt der BZ bei Gesunden von vor dem Essen bis zur höchsten Spitze nach dem Essen, während da bei einer guten Diabetes-Einstellung 200 und mehr nicht selten sind und bei einer sogenannt scharfen immer noch gut 100, also konkret von minimal 80 bis maximal 200.

    Wer weniger weite Schwankungen will, kann die nur systematisch beobachten und systematisch bis auf die Weite eingrenzen, die er haben will. Und das geht nun mal am besten, wenn man nicht mit X Nummern Pieksen die Spitzen nach oben und nach unten zu treffen versuchen muss, sondern die in so einer Verlaufskurve wie beim Libre vollautomatisch geliefert bekommt :)

    ----------------------------------------------
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    am 12.01.2018 15:10:22 | IP (Hash): 678803330
    So, Sooooo,
    kann Abott Deinen Bauch kontrollieren im Telefongespräch ????

    Funktioniert des Sensor am Bauch, vor allem wo? Wäre sehr stark daran interessiert vom Arm zum Bauch zu wechseln - dort habe ich unendlich viel Platz aufgrund seiner seitlichen und vorderen Ausdehnung.
    Kriege ich hier ernsthaft glaubhafte Wrte geliefert ?

    Meine Erfahrungen mit Abott sagen mir mittlerweile, dass abgefallene ( sehr selten ) nach dem 7. Tragetag nicht mehr getauscht werden; verrückt spielende Sensoren ( jeder 5. - 6. ) ab dem 2. Tragetag immer melden "LOW" ( wer kann dieser Angabe widersprechen ??? ), und dies rund um die Uhr. Da ich nach ICT spritze brauche ich die Werte ständig - ergo Austausch bei diesem Fehler immer sofort. Habe nach Einsendung der fehlerhaften Sensoren nach Belgien noch nie eine Rückantwort - trotz Bitte darum - erhalten.
    ?? Prüfen die die fehlerhaften Sensoren wirklich ??

    Ja, Bauch - wechseln ?
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    am 12.01.2018 16:58:11 | IP (Hash): 2097766045
    Nö, die können meinen Bauch nich kontrollieren, aber auch Foren usw. lesen, vielleicht sogar systematisch nach Libre-Erfahrungen Scannen.

    Ok, nach meiner letzten Reklamation für meinen letzten (den Vorgänger vom aktuellen wieder mal am Arm) hab ich beschlossen, nur noch Totalausfälle zu reklamieren. Wenn das Lesegerät statt Fingerpieks 100mg/dl 140 oder 60 ausgibt oder Hypo 50 statt normal 80, begründet das offenbar aus der Herstellersicht keinen Austausch.

    Ok, dieser wieder am Bauch schleicht aktuell in Ruhe um 100 in der Libre-Anzeige 10-15mg/dl hinter dem Finkerpieks her, was ich noch für erträglich halte und mit der fortlaufend kalibrierbaren Glimp-Anzeige ja auch ganz brauchbar ersetzen kann. Grundsätzlich verschiedene Ausgaben an Arm oder Bauch kann ich nicht vermelden mit der Einschränkung, dass ich ja nix parallel gemessen hab :)

    Wo am Bauch? Den ersten hatte ich genau passend für unter den Hosenbund gesetzt und dann schleunigst die Hose gewechselt. Den nächsten hatte ich deutlich höher gesetzt, super im Sitzen, aber dann im Bett beim Liegen auf dem Rücken genau auf dem unteren Rippenbogen - und den kann ich ja nicht so einfach wechseln. Also gaaanz so groß wie nach dem ersten Anschein ist auch die erträglich nutzbare Fläche am Bauch nicht :(

    ----------------------------------------------
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    am 19.03.2018 11:14:35 | IP (Hash): 1778323477
    Hallo RM

    bei mir sind es nun über 2 Jahre, dass ich FreeStyle Libre Nutzer bin. Parallel zum Sensor mache ich regelmäßig blutige Messungen, um eine Referenz zu den meist niedrigeren Sensor Daten zu haben.
    Meist sind die FL Werte 10-15 mg/dl niedriger, das kann man aber beim Trend berücksichtigen. Einmal kam es vor, dass sich ein Sensor nicht starten ließ und von Anfang an behauptete, die Laufzeit wäre abgelaufen. Diesen Sensor bekam ich problemlos ersetzt.
    Beim letzten Sensor hatte ich völlig abweichende Werte, die faktisch nicht brauchbar waren, wie aus der Liste zu sehen ist:
    Sensor Messung blutige Messung
    Datum/Uhrzeit mg/dl Datum Uhrzeit mg/dl Diff.
    11.02.2018 18:22 93 02.11.2018 18:27:50 106 -13
    12.02.2018 07:04 44 02.12.2018 07:09:05 114 -70
    13.02.2018 06:48 108 02.13.2018 06:53:00 123 -15
    13.02.2018 21:26 125 02.13.2018 21:31:25 97 28
    14.02.2018 16:34 96 02.14.2018 16:39:39 100 -4
    15.02.2018 06:38 101 02.15.2018 06:43:56 111 -10
    20.02.2018 17:20 83 02.20.2018 17:25:07 107 -24
    21.02.2018 05:46 78 02.21.2018 05:51:21 114 -36
    22.02.2018 05:33 66 02.22.2018 05:38:18 136 -70
    23.02.2018 07:15 91 02.23.2018 07:20:29 131 -40
    24.02.2018 10:54 113 02.24.2018 10:59:21 190 -77
    24.02.2018 15:10 41 02.24.2018 15:15:58 119 -78
    25.02.2018 15:54 67 02.25.2018 15:59:06 122 -55

    Auf meine Reklamation bei Abbott bekam ich zunächst noch mal eine allgemeine Information, wie der Sensor zu nutzen ist, was absolut nichts Neues für mich beinhaltete.
    Darauf habe ich den Kundendienst kontaktiert und genau die Gleiche Prozedur über mich ergehen lassen mit dem Fazit: Was willst du denn, es ist doch alles in Ordnung!

    Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
    Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!
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    Mitglied seit: 19.03.2018
    am 19.03.2018 11:15:46 | IP (Hash): 1778323477
    Hallo RM

    bei mir sind es nun über 2 Jahre, dass ich FreeStyle Libre Nutzer bin. Parallel zum Sensor mache ich regelmäßig blutige Messungen, um eine Referenz zu den meist niedrigeren Sensor Daten zu haben.
    Meist sind die FL Werte 10-15 mg/dl niedriger, das kann man aber beim Trend berücksichtigen. Einmal kam es vor, dass sich ein Sensor nicht starten ließ und von Anfang an behauptete, die Laufzeit wäre abgelaufen. Diesen Sensor bekam ich problemlos ersetzt.
    Beim letzten Sensor hatte ich völlig abweichende Werte, die faktisch nicht brauchbar waren, wie aus der Liste zu sehen ist:
    Sensor Messung blutige Messung
    Datum/Uhrzeit mg/dl Datum Uhrzeit mg/dl Diff.
    11.02.2018 18:22 93 02.11.2018 18:27:50 106 -13
    12.02.2018 07:04 44 02.12.2018 07:09:05 114 -70
    13.02.2018 06:48 108 02.13.2018 06:53:00 123 -15
    13.02.2018 21:26 125 02.13.2018 21:31:25 97 28
    14.02.2018 16:34 96 02.14.2018 16:39:39 100 -4
    15.02.2018 06:38 101 02.15.2018 06:43:56 111 -10
    20.02.2018 17:20 83 02.20.2018 17:25:07 107 -24
    21.02.2018 05:46 78 02.21.2018 05:51:21 114 -36
    22.02.2018 05:33 66 02.22.2018 05:38:18 136 -70
    23.02.2018 07:15 91 02.23.2018 07:20:29 131 -40
    24.02.2018 10:54 113 02.24.2018 10:59:21 190 -77
    24.02.2018 15:10 41 02.24.2018 15:15:58 119 -78
    25.02.2018 15:54 67 02.25.2018 15:59:06 122 -55

    Auf meine Reklamation bei Abbott bekam ich zunächst noch mal eine allgemeine Information, wie der Sensor zu nutzen ist, was absolut nichts Neues für mich beinhaltete.
    Darauf habe ich den Kundendienst kontaktiert und genau die Gleiche Prozedur über mich ergehen lassen mit dem Fazit: Was willst du denn, es ist doch alles in Ordnung!

    Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
    Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!