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prädiabetes - neuling
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am 14.08.2017 21:04:18 | IP (Hash): 852860552
Hallo Allerseits,
ich bin leider frisch dabei und habe so viele Fragen. Meine Ärzte helfen leider gar nicht, bin noch nicht krank genug - bisher "nur" Prädiabetes. Ich bin Mitte 30, weiblich, schlank und erblich gar nicht belastet, aber die Werte sind innerhalb von nur 4 Monaten von kein bißchen diabetisch zur ausgewachsenen Prädiabetes geworden (nach Schwangerschaft, hätte ja eigentlich weggehen sollen, hat sich stattdessen verschlechtert). Medikamentation bekomme ich noch nicht. Essen habe ich stark umgestellt (vorher sehr viele Süßigkeiten zugegebenermaßen).
Meine Werte (ich habe keine Teststreifen mehr, nenne jetzt Werte von vor ein paar Wochen):
Morgens nüchern eigentlich IMMER 90-96, direkt nach dem Aufstehen. Etwas später beim Diabetologen nüchtern aber 119. Der zweite Wert war 145, also auch im prädiabetischen Bereich.
Tagsüber SEHR variierend. Nach einem Frühstück - gleich ob Vollkorn oder Mehrkornbrot mit kleinen 2 Scheiben Brot mit Käse und Wurst mal 120, mal 180. Nach Kinderbueno (Schokoriegel) bisher gute Werte, nach Apfelstrudel besser als vorher, nach Waffeln 200. Also sehr schwer einschätzbar - ich blicke nicht durch :-(
Ich weiss nun gar nicht mehr, was ich essen soll. Der Arzt sagt "normal essen". Normal ist für mich aber auch mal eine Pizza, mal Waffeln, mal Reis, Nudeln etc. Daraufhin antwortet er, so etwas dürfte ich maximal einmal pro Woche essen. Blaubeeren wären gut - die kann ich mir aber nicht leisten, 5 Euro für eine Handvoll! Und Nüsse, ebenfalls sehr teuer. Dann sagt er noch Kohlgemüse (was ich leider absolut nicht mag), mal nen Apfel, Tomaten, etwas Käse und ein wenig mageres Fleisch ohne Sauce (okay, war eigentlich Vegetarier, aber wenn es die Situation erfordert, esse ich auch Fleisch), Kaffee mit wenig Milch... Ich habe ständig riesigen Hunger, früher habe ich nicht kleine 2 Brotscheiben zum Frühstück gegessen sondern 3-4 (wie gesagt, bin eher untergewichtig).
Ich habe den Eindruck, die Ärzte wollen oder können keine Tipps zu meiner Lebenssituation geben: Ich habe zwei Kinder und um über die Runden zu kommen zwei Jobs. Da bleibt keine Zeit zum Kochen, zumal ich es auch noch sehr ungerne mache und es für mich weiteren Stress bedeutet (Stress soll ich unbedingt vermeiden, haha). Tatsächlich stresst mich die GesaMTSituation extrem. Durch die Diabetes und die damit verbundene gesündere Ernährung gebe ich gerade doppelt soviel Geld fürs Essen aus wie zuvor (und es schmeckt mir nicht halb so gut). Z.B. Vollkornbrot oder Tomaten, das gibt es nicht im fußläufig erreichbaren Laden, ich muss immer einen Bus nehmen zur Stadt. So hatte ich weder finanziell noch zeitlich gerechnet, das macht viele Pläne zunichte.
Da es hierzulande beruflich so schwierig für mich ist, hatte ich schon länger vor, bald in verschiedenen Stationen in Südostasien zu leben (Jobmöglichkeit mit natürlich geringem Verdienst ist vorhanden, Erfahrung ebenso, war schon oft da). Mit Diabetes wird das aber extrem schwierig, schließlich isst man dort ja vor allem Reis und Weizenmehl, und bei den Speisen kann ich nicht absehen, was exakt drin ist. Die Unterkunft wird spartanisch (was mich an sich nicht stört) - da ist nichts mit Küche und Kühlschrank, aber ich dachte mir, das ist sowieso nicht nötig, da Streetfood an sich sehr gut und günstig ist. Nun werde ich voraussichtlich wohl ständig Kühlschränke fürs Insulin brauchen, bzw. der ganze Plan ist zunichte, falls sich die Werte weiterhin so schnell verschlechtern. Und die Kasse wird mir ja kaum Rezepte fürs Ausland ausstellen... Ich bin absolut fertig deswegen und diese Perspektive stresst mich extrem, ebenso wie der ständige Hunger, und die damit verbundene Schlappheit und zugleich Wut. Habe seit der Diagnose auch etwas abgenommen, normalerweise habe ich ein sehr stabiles Normalgewicht, da kann ich futtern oder hungern und es bleibt.
Jetzt ist der Post länger geworden als geplant. Habt Ihr Tipps?
Was soll ich machen, um den Diabetes aufzuhalten?
Hat jemand Erfahrung mit langen Low Budget Auslandsreisen?
Und was für Medikamente könnten mir helfen? Kann ich hoffen, dass wenn es soweit ist, ich mehrere Jahre lang mit Tabletten klarkomme oder führt das meist sehr rasch zum Spritzen?
Habt Ihr Erfahrung mit Zimt, Berberitze etc im Anfangsstadium?
Ich danke Euch! ophi
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am 14.08.2017 21:51:42 | IP (Hash): 1529929555
Hallo Ophi,
ich fange mal mit deinen Fragen von hinten an.
Zimt, Berberitz, ... kannst du beiseite schieben. Solche Mittelchen bringen so gut wie nichts.
Falls du einen Typ2-Diabetes entwickelst, dann wirst du gewöhnlich über viele Jahre mit Tabletten klarkommen können. Aber ob es dazu kommt, ist auf keine Fall bereits gesichert. Du stehst ja mit deinen Werten gerade mal am Anfang von Prädiabetes, wobei das evtl. sogar nur ein zufällig leicht erhöhter Wert war.
Vom Essen her kannst du es dir auch viel einfacher machen. Du brauchst nur die KH moderat zu reduzieren und mehr Eiweiß und Fett zu essen. Das lässt sich sogar vegetarisch gut machen, dann musst du eben mit Olivenöl, Kokosöl und solchen Sachen hantieren. Mehr Fett macht sich übrigens auch besser satt und teurer muss die Ernährung damit auch nicht werden.
Alles Gute, Rainer -
am 14.08.2017 22:28:53 | IP (Hash): 1681285744
Hallo Ophi
Du hast geschrieben :
Morgens nüchern eigentlich IMMER 90-96, direkt nach dem Aufstehen. Etwas später beim Diabetologen nüchtern aber 119. Der zweite Wert war 145, also auch im prädiabetischen Bereich.
Tagsüber SEHR variierend. Nach einem Frühstück - gleich ob Vollkorn oder Mehrkornbrot mit kleinen 2 Scheiben Brot mit Käse und Wurst mal 120, mal 180.
Hierzu :
1. Morgens nüchern eigentlich IMMER 90-96 ( Das ist OK )
2. Etwas später beim Diabetologen nüchtern aber 119. ( Das ist nicht OK, der Prä-Diabetes gem. DDG geht von 100-125mg/dl ! )
3. Der zweite Wert war 145, also auch im prädiabetischen Bereich. ( Wenn dieser Wert auch nüchtern ist, dann wäre das Diabetes gem. DDG und nicht Prä-Diabetes !! )
Es zeigt nur, dass Du gute Abklärung bei einem guten Diabetologen brauchst und da kann Dir das Forum nicht helfen !
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am 14.08.2017 23:51:46 | IP (Hash): 852860552
oh, ich habe mich falsch ausgedrückt - das war der OGTT und der zweite Wert war nach Zuckerbelastung. Allerdings verstehe ich auch die Differenz zwischen Messung daheim (90-96) und etwas später, immer noch nüchtern, beim Arzt (119) nicht... - ich habe doch gar nichts zu mir genommen... -
am 14.08.2017 23:56:38 | IP (Hash): 1681285744
Ophi
Wenn Du aufgeregt warst, könnte es sich daraus erklären,
aber das kannst nur Du beantworten.
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Michael74
Rang: Gastam 15.08.2017 16:06:16 | IP (Hash): 1551257022
Hi Ophi
Der Arzt wird doch sicher auch Deinen hba1c bestimmt haben bevor er einen ogtt veranlasst.
Das mit dem erhöhten Nüchternwert von Ak.....wegen stress ist Blödsinn. Wenn er so hoch war ist er deswegen so hoch weil deine Blutzuckersteuerung defekt ist. Ansonsten steigt beim Gesunden kein BZ wegen Stress. Der NBZ von Dir ist also sehr nahe dem Grenzwert von Diabetes und nicht von Prädiabetes. -
am 15.08.2017 16:12:20 | IP (Hash): 2108455638
ophi schrieb:
Morgens nüchern eigentlich IMMER 90-96, direkt nach dem Aufstehen.
Etwas später beim Diabetologen nüchtern aber 119.
Hi!
Strenggenommen ist der Nüchtern-BZ beim Diabetologen kein Nüchtern-BZ.
Da sind dann etliche Aufstehhormone und in Deinem Fall auch Stresshormone am Werke.
Soooo schlimm sieht das ganze doch gar nicht aus, da helfen die altbekannten Tipps...
Ernährung und Bewegung. Kinder sind da eine gute Hilfe... ;)
Und ob Du jetzt in Asien oder hier auf Deine Ernärhrung und BZ-Werte achtest ist auch egal. -
Lala
Rang: Gastam 15.08.2017 19:17:16 | IP (Hash): 1874291071
Hey,
du klingst fast wie ich mit dem Prädiabetes-Problem (nur hast du hier immerhin Antworten bekommen).
Bei mir schwanken die Werte auch so munter lustig und für mich ist auch überhaupt nicht nachvollziehbar, warum sie manchmal hoch gehen und manchmal nicht... Meine HA-Praxis hat mir nun nahegelegt mal bei einem Diabetologen nachzufragen, aber ich fürchte ich werde nichtmal einen Termin bekommen, da, wie bei dir, noch nicht krank genug. Man könnte meinen Prophylaxe würde wichtig genommen aber hey...
Du solltest dich selbst nicht so verrückt machen und auch nicht derart aufs Essen fixieren. Geh die Sache doch etwas langsamer an und lass erstmal die Süßigkeiten co weg und taste dich ran. Dein Arzt meinte sicher nicht, dass du keine KH mehr essen sollst sondern sie nur vernünftig verteilen sollst. Pizza, Nudeln, Waffel sind einfach KH-Bomben daher sollst du die nur selten essen, wenn du aber normalerweise moderate KH Mengen pro Mahlzeit isst, dürfte da absolut nichts dagegen sprechen. Davon muss man übrigens auch nicht hungern und wird auch nicht arm ;) (ich ernähre mich schon immer so). Aber Ernährungsumstellungen brauchen Zeit, auch der Geschmack muss sich erst umgewöhnen. Wenn du nicht so geübt im Kochen bist schau dich doch mal in diversen Kochforen um, dort gibt es tolle günstige Alltagsrezepte und jede Menge Tips und Tricks.
Nebst Blaubeeren kannst du aber auch noch diverse anderes Obst essen nur bei sehr zuckerreichem Obst wie Banane, Melone, etc. musst du schauen wie du reagierst. Vllt hilft dir eine Tabelle mit Glykämischem Index und Glykämischer Last Lebensmittel besser einzuschätzen?
Wenn bei dir Blaubeeren allerdings 5 Euro kosten (gut, dieses Jahr waren sie teuer, aber doch nicht so?) dann solltest du eventuell woanders einkaufen gehen? Bei mir schlägt gesunde Ernährung und selbst kochen preislich jedes Fertig- oder Halbfertiggericht, wenn man es auf die Portion umrechnet. Mit Fertigessen oder Bestellen würde ich sicher, dass Doppelte für Lebensmittel ausgeben und ich kaufe dank Laktoseintoleranz sogar die teuren Diätprodukte. Eventuell gibt es in deiner Stadt auch Foodsharing (einfach mal googlen).
Das Fahrproblem liese sich mit einem großen Wocheneinkauf doch halbwegs lösen, das wäre dann nur eine Hin- und Rückfahrt an einem Tag die Woche.
Wenn du aber selbst nicht weiter kommst und trotzdem deine Ernährung weiter umstellen willst, frag bei der Krankenkasse doch nach einer Ernährungsberatung. Viele Kassen bezuschussen das oder übernehmen die Kosten sogar komplett.
Lg -
am 15.08.2017 21:32:05 | IP (Hash): 1359238245
Hallo Lala,
es tut mir Leid für dich, dass wir dich hier im Forum ohne Antwort gelassen haben. Es freut mich, dass du trotzdem unterdessen zu einer ruhigen und realistischen Einstellung zu deinem Prädiabetes gefunden hast. Solche Anfragen zu leichten Störungen der BZ-Automatik, die noch weit von Diabetes weg liegen und auch nicht zwangläufig zu Diabetes führen müssen, werden in Diabetesforen öfter mal gestellt. Ich kopiere hier einfach mal eine frühere Antwort zu einer sehr ähnlichen Fragestellung rein und hoffe, euch beide damit ein bisschen beruhigen zu können. So ein beginnender Prädiabetes ist auf keinen Fall der Weltuntergang.
Rainer_im_Onmeda_Forum schrieb:
Hallo Britt, da du offensichtlich mit den Erklärungen, die du bisher bekommen hast, nicht zufrieden bist, versuche ich es mal mit ein paar Antworten auf deine Fragen.
Zum Einen muss dir klar sein, dass zwischen einer vollkommen gesunden BZ-Reaktion und dem Diabetes ein großer Bereich liegt. In diesem Bereich liegt zwar eine Störung vor, für die ist der Arzt aber noch nicht zuständig. Behandlungsbedürftig mit Medikamenten und Überwachung ist erst ein diagnostizierter Diabetes, der sich aus deinen Werten nicht ergibt. Unterhalb des Diabetes kannst nur du etwas machen. Dafür gibt es gute Möglichkeiten, dazu später noch etwas mehr. Bis auf die labormäßig bestimmten Nüchternwerte gibt es auch keine Anzeichen, dass du auch nur annähernd an Diabetes rankommst. Deine mit dem Handmessgerät bestimmten 5,9mmol/l (106mg/dl) nach dem Essen geben überhaupt keinen Anhaltspunkt, dazu müsstest du schon mehrfach zu einem beliebigen Zeitpunkt über 11,1mmol/l (200mg/dl) haben. Der Unterschied zum Wert von deiner Schwester ist sehr gering und kann zufällige Ursachen haben. Auf jeden Fall ist der nicht erwähnenswert.
Nun zum NBZ, bei dem du mit 6,4 und 6,6 ja auch noch etwas Platz bis zur Diagnosegrenze 7,0mmol/l (126mg/dl) hast. Dieser Wert kann durch viele Einflüsse zufällig hoch ausfallen. Erkältungen oder Entzündungen hast du ja schon genannt, aber auch Stress auf dem Weg zum Arzt oder in der Praxis vor der Blutabnahme kann ihn ganz schön nach oben treiben. Wenn du wirklich pathologische erhöhte Nüchternwerte hättest, dann würden sie immer zu hoch sein. Wenn sie wie bei dir mal bilderbuchmäßig normal sind und mal weiter nach oben gehen, dann ist das kein Zeichen für erhebliche Störungen der BZ-Automatik.
Wie versprochen, noch ein paar Worte zur Ernährung. Mit einer geeigneten Ernährung und regelmäßiger Bewegung - es muss nicht unbedingt Sport sein - kann man in vielen Fällen die Diabetesentwicklung verhindern oder zumindest stark verlangsamen. Dabei geht es nicht darum, auf Eis und Süßes vollständig zu verzichten, es soll nur im Rahnmen bleiben. Außer dem Zucker musst du aber auch die KH aus Mehl und Stärke berücksichtigen, die werden nämlich genauso in Glukose umgebaut wie Zucker. Aus Sicht der Diabetesprävention macht es nicht viel Sinn, sich fettarm zu ernähren. Viel wichtiger ist es, auf die Menge und die Qualität der KH zu achten. Eine Empfehlung für geeignete und schmackhafte Ernährung wäre z.B. LOGI, es gibt aber noch genügend andere. Wenn du an KH sparst, kannst du übrigens auch wieder mehr Eiweiß und Fett in deine Ernährung einbauen. Das hat den Vorteil, dass es gut schmeckt und langanhaltend satt macht.
Beste Grüße, Rainer
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 16.08.2017 20:19:50 | IP (Hash): 73683929
ophi schrieb:
Ich weiss nun gar nicht mehr, was ich essen soll. Der Arzt sagt "normal essen". Normal ist für mich aber auch mal eine Pizza, mal Waffeln, mal Reis, Nudeln etc. Daraufhin antwortet er, so etwas dürfte ich maximal einmal pro Woche essen. Blaubeeren wären gut - die kann ich mir aber nicht leisten, 5 Euro für eine Handvoll! Und Nüsse, ebenfalls sehr teuer. Dann sagt er noch Kohlgemüse (was ich leider absolut nicht mag), mal nen Apfel, Tomaten, etwas Käse und ein wenig mageres Fleisch ohne Sauce (okay, war eigentlich Vegetarier, aber wenn es die Situation erfordert, esse ich auch Fleisch), Kaffee mit wenig Milch... Ich habe ständig riesigen Hunger, früher habe ich nicht kleine 2 Brotscheiben zum Frühstück gegessen sondern 3-4 (wie gesagt, bin eher untergewichtig).
Hallo Ophi,
'Normal essen' ist der einzige richtige Satz deines Arztes.
Weiteres nicht ! wie 1 x pro Woche ... .
Gilt ja täglich, die Blutzuckerspitzen in Schach zu halten.
Normal essen, bedeutet, Kohlenhydrate nicht pur zu sich zu nehmen.
Pizza hat viele KHs, aber auch Belag.
Ziemlich schwer verdaulich, wird mit bis zu 7 Stunden Verdauungszeit geschätzt (lt. INSULINER-Schulung).
Als Vorspeise könntest du auch einen Salat essen und nicht unbedingt eine ganze Pizza.
Reis und Nudeln kannst du auch gut kombinieren, mit Soße (z.B. Sojabolognese gibt's fertig zu kaufen), Gemüse.
Pommes frites für den Backofen sind auch schnell gemacht.
'Etwas Käse, mageres Fleisch, ohne Soße' des Arztes ist so ein Vorurteilssatz :-(, der auf dich nicht zutrifft.
Du musst und du willst nicht abnehmen.
Fett meiden musst du demzufolge nicht.
Käse, Soßen, Milchprodukte, Eier passen da auch in dein vegetarisches Konzept ?
Sattwerden ist auch mein Problem.
Im Laufe der Jahre habe ich mir angewöhnt,
Müsli zum Frühstück: Haferflocken als Grund, mit gehobelten Mandeln aus dem Backzutaten-Regal, Leinsamen (quillt), Stäubchen Zimt, oder auch etwas Obst.
Ansonsten Brot mit unterschiedlichem Belag, Kartoffeln gekocht mit selbst angerührtem Kräuterquark, Rohkostsalate mit selbst angerührter Joghurtsoße.
Tiefkühltruhe und Mikrowelle sind praktische Helferleins.
Brot lässt sich einfrieren, Tiefkühlgemüse lässt sich auch schnell erhitzen, Mikrowelle erwärmt ratzfatz Vorgekochtes oder auch Fertiggerichte.
Hallo Lala,
du hast Ernährung sehr gut beschrieben :-)
Auch aus Sicht mit zusätzlicher Laktoseintoleranz.
Weiß nicht, was schwieriger ist, Diabetes oder Laktoseintoleranz, in Kombination jedenfalls schwierig.
Habe mich auf Grundnahrungsmittel und laktosefreie Milchprodukte konzentriert.
Immerhin hat sich jedenfalls die Deklarationspflicht auf verarbeitete Lebensmitteln verbessert, daß Laktose/Milch fettgedruckt angegeben werden muss (Wurst - selbst da ist das ev. drin, u.v.m.).
Dennoch schon 'mal Probleme bei Bäckerbrot/Brötchen und manches andere.
Laktrase-Tabletten deshalb zur Hand, wenn sich sofort bei Mahlzeit die Anzeichen schon bilden, Gase im Bauch mit Schmerz.
Gruß Elfe