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Diabetesschulung, wie geht es euch dabei ?
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am 24.08.2017 21:03:27 | IP (Hash): 688584431
Was ich mal los werden wollte, ich habe mehrer Diabeteschulungen mitgemacht, und immer sprach Der Diabetologe/ Diabetesberater wie ein blinder von den Farben.
Da habe ich nun einen jungen Diabetologen, selbst kein Diabetiker, Berufsanfänger, und der will mir erklären wie ich mit ner Hypo umzugehen habe :(
Spaßeshalber habe ich seine Anweisungen befolgt und landete bei einem BZ von 289. Ich sagte ihm das sei zuviel... Naja.. :(
Die Diabetesberaterin, auch so eine in der Art. Geschätzte 90 kg bei 165 cm.
Nö, stört mich nicht, ich stehe auf Frauen wo was zum greifen ist. Aber wenn diese Frau mir sagt, es sei eine Disziplinfrage Idealgwicht zu haben sehe ich rot, vor allem wenn sie in den Pausen bei uns steht und raucht wie ein Schlot :(
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am 24.08.2017 23:54:45 | IP (Hash): 1981283674
Hatte nach Diagnose eine Schulung und fand die ganz gut.
Eine der Beraterinnen war selbst T1 aber die anderen hatten das auch gut gemacht. Fand es auch realitäts-nah, also zum Beispiel beim Thema Alkohol nicht einfach stump "ist verboten!" sondern wie man das vielleicht hinkriegt.
War in einer Schwerpunktpraxis, wo warst du denn? -
am 25.08.2017 09:13:51 | IP (Hash): 688584431
Pelzlöffel schrieb:
Hatte nach Diagnose eine Schulung und fand die ganz gut.
Eine der Beraterinnen war selbst T1 aber die anderen hatten das auch gut gemacht. Fand es auch realitäts-nah, also zum Beispiel beim Thema Alkohol nicht einfach stump "ist verboten!" sondern wie man das vielleicht hinkriegt.
War in einer Schwerpunktpraxis, wo warst du denn?
Ebenfalls mehrmals in einer Schwerpunktpraxis für T1 / T2.
Das sind aber die gleichen Leute die welche auch Schulungen für uns T1 machen.
Das beste war, als ich der Diaberaterin erzählte mit dem Libre braucht man theoretisch nur 3 x am Tag messen um ein komplettes 24h Stunden profil zu haben.
Ihre Antwort : Das geht doch gar nicht, das Libre misst ja nur den aktuellen wert :(
Ist leider die einzige Schwerpunktpraxis hier in der Nähe.
Das Libre ist ja schon länger auf dem Markt, ich denke eine Auffrischungschulung täte denen auch mal ganz gut. -
am 25.08.2017 14:53:55 | IP (Hash): 1058001473
Helifliger
Ehrlich gesagt, finde ich dass den Diabetikern mehr Informationen aus der
Praxis gegeben werden sollten und das bereits beim Packzettel der Produkte
als Information Management, denn es sind die direkt Betroffenen welche
dann eigentlich mit den Sachen zu tun haben.
Ich erinnere mich dass vor über 6 Jahren als mein Sohn den T1D bekam
und Lantus verschrieben wurde, der Arzt als Anfang nur 8E erwähnte um
zu schauen, aber wie genau und auf was zu achten wurde nicht erwähnt
und das mussten wir dann selbst herausfinden was wir auch taten und
hatten das beim tiefsten Nüchternwert auf 75-80mg/dl eingestellt.
( Mein Sohn hatte den tiefsten Wert am frühen Morgen. )
Den Arzt darüber informiert, hatte das als gut bezeichnet und gratuliert
dass wir das von selbst so gut handhaben können.
Das hatte mich aber schon beschäftigt, dass von so etwas wichtigem,
der Basis der Insulintherapie, dann im Packzettel nichts geschrieben steht.
Deshalb so wie ich bin, hatte ich Sanofi in DE telefoniert und die hatten
dort zu der Zeit noch einen Patienten Informationsdienst mit einem
Dr. Diabetologen ( heute nicht mehr wie ich erfahren konnte. ).
Als ich mit dem gesprochen habe und wie dass wir das Lantus einstellen
auf am morgendlichen tiefsten Nüchternwert von 75-80mg/dl, da wurde
das von dem Doktor dort auch gutgeheissen und als ich Ihn ansprach
warum so etwas wichtiges für Diabetiker wo doch dieses Produkt ist,
dann überhaupt nichts im Packzettel davon steht ?
Daraufhin bekam ich zur Antwort, dass Sie sich da zurückhalten würden
weil gewisse Ärzte das als Einmischung betrachten würden und es sich
so mit denen nicht vertun wollen.
Daraufhin antwortete ich; aber wie wollen Sie dann für die Firma und
ihr Produkt sicherstellen, dass die richtige Anwendung gewährleistet ist ?
Daraufhin wurde mir dann mitgeteilt, dass ich prinzipiell schon recht hätte
und Sie wollen das intern diskutieren ob es nicht doch eine Möglichkeit
gibt um die Packzettelinformation zu verbessern.
Daraufhin hatte man sich dann freundlich verabschiedet.
Als das Toujeo neu auf den Markt gekommen ist, da hatte Sanofi nebst
der Erklärung des Konvertierungsfaktors von üblichen Basalinsulinen zu
Toujeo auch vom auf den morgendlichen Nüchternwert 80-90mg/dl als
Basaleinstellung publizierte.
( Da dachte ich nur, dass es aber lange dauerte bis die das so machen
wie es eigentlich sein sollte aber besser spät als nie. )
Als ich dann wiedermal in die Doofe Demontage mit Giftpfeilen von Rainer & Co.
wie üblich gelangte, dann dachte ich kein Problem, kopiere und poste den Link
und dann kann Jeder selbst sehen was die Realität wirklich ist, aber Pustekuchen
da Sanofi nach 6 Monaten nach Beschwerden von Ärzten das gelöscht hätte, wie
mir dann telefonisch auch wieder bestätigt wurde. Die wollen es sich nicht vertun
mit den Ärzten als ihre Kunden.
So werden nachweislich Diabetikern wichtige Informationen vorbehalten und sind
so komplett den Ärzten ausgeliefert und nicht jeder Arzt ist auch ein guter Arzt.
PS :
Habe hier mal wieder detaillierter geschrieben, aber ob es geschätzt wird . . .
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am 25.08.2017 15:23:03 | IP (Hash): 2108455638
Adhka schrieb:
Als das Toujeo neu auf den Markt gekommen ist, da hatte Sanofi nebst
der Erklärung des Konvertierungsfaktors von üblichen Basalinsulinen zu
Toujeo auch vom auf den morgendlichen Nüchternwert 80-90mg/dl als
Basaleinstellung publizierte.
.
Was genau soll denn da umgerechnet werden?
Toujeo gibt's nur im Fertigpen. Von Lantus, Levemir oder Protaphane auf Toujeo bedeutet eh eine Neueinstellung.
Hier aus dem Beipackzettel:
----------------------------------------
3.
Wie ist Toujeo anzuwenden?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Obwohl Toujeo den gleichen Wirkstoff wie Insulin glargin 100 Einheiten/ml enthält, sind diese Arzneimittel nicht austauschbar. Die Umstellung von einer Insulintherapie auf eine andere ist nur mit ärztlicher Verschreibung, unter ärztlicher Kontrolle und Blutzuckerkontrolle möglich. Bitte wenden
Sie sich für weitere Informationen an Ihren Arzt.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
.....
Führen Sie keine Umrechnung der Dosis durch.
-------------------------------
Adhk,
bitte unterlasse Therapieanweisungen wie
Adhka schrieb:
... das beim tiefsten Nüchternwert auf 75-80mg/dl eingestellt.
Eine derartige Einstellung bedeutet zwangsläufig Wissen um die korrekte Einstellung der Basalrate auch vor/nach Sport, bei Krankheit oder – überaus wichtig – nach dem Genuss von alkoholischen Getränken.
Der Hinweis darauf würde in Zukunft genügen, besser wäre von der Angabe irgendwelcher Zielwerte abzusehen.
Außerdem: Es ist Sache des behandelnden Arztes (und des Patienten), welche Ziele erreicht werden sollen und können.
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am 25.08.2017 15:27:52 | IP (Hash): 2108455638
Heliflieger schrieb:
Was ich mal los werden wollte, ich habe mehrer Diabeteschulungen mitgemacht, und immer sprach Der Diabetologe/ Diabetesberater wie ein blinder von den Farben.
...
Die Diabetesberaterin, auch so eine in der Art. Geschätzte 90 kg bei 165 cm.
Nö, stört mich nicht, ich stehe auf Frauen wo was zum greifen ist. Aber wenn diese Frau mir sagt, es sei eine Disziplinfrage Idealgwicht zu haben sehe ich rot, vor allem wenn sie in den Pausen bei uns steht und raucht wie ein Schlot :(
So ist das doch häufig.
Und eine Grundeinstellung kriegt man dann auch hin....
Liegt vielleicht aber auch daran: Etliche insulinpflichtige Dias sehen die Therapie nicht als Chance, weiterhin gesund und fit zu bleiben. Eher als Strafe...
Und es ist ja nun auch oft nicht leicht, die Zielwerte einzuhalten.
Vielleicht sind die Inhalte der Schulungen deshalb so allgemein und einfach, weil wir alle unterschiedlich Leben?
Was bei meinen Schulungen immer gut war: Nach den "Pflichtstunden" gab es noch 3 Einzelstunden. Und der Fragenkatalog wurde von den Diaberaterinnen sehr gut abgearbeitet... gerade was Insulinsplitting oder Themen wie Alkohol oder Sex angehen.
Und wichtig: Vernünftige Foren....
Bei Diabetes-Forum.de fehlt eine Moderation und ein Schutz vor Trollen. Leider.
Und man kann nicht permanent absichtlich Falschdarstellungen korrigieren... -
am 25.08.2017 15:38:11 | IP (Hash): 1400677933
TypEinser
Entschuldigung, mit Konvertierungsfaktor war die Erläuterung der 3x höheren
Insulinkonzentration vom Toujeo und von Lantus auf Toujeo 2,8x zu nehmen
also die Toujeo-Dosis rund 8% höher gegenüber Lantus, gemeint.
( Vielleicht verbessere ich das noch um Missverständnisse zu reduzieren. )
Ich weiss, dass beim Pen, übrigens den besten ohne Nachlauf, die Einheiten
bereits auf 3x weniger Volumen pro Effekt-Einheit gemacht ist, damit eigentlich
mit 1 : 1 von einem Basalinsulin auch zu anderen Marken mit 100 IU/ml
gewechselt werden kann.
Bei einem Wechsel von einer anderen Marke ist es jeweils besser mit 2E niedriger
das Toujeo anzuwenden und sehen, weil der Effekt nicht bei Jedem der Gleiche ist.
Ich bin dagegen, dass Patienten den Ärzten komplett ausgeliefert sind,
statt sich beim Packzettel auch selbst besser informieren zu können !!
Ich bin für aufgeklärte Patienten und nicht für bevormundete Patienten !
.
Bearbeitet von User am 25.08.2017 16:35:35. Grund: Komplettierung -
am 25.08.2017 15:43:01 | IP (Hash): 2108455638
Adhka schrieb:
TypEinser
Entschuldigung, mit Konvertierungsfaktor war die Erläuterung der 3x höheren
Insulinkonzentration vom Toujeo und von Lantus auf Toujeo 2,8x zu nehmen
also die Toujeo-Dosis rund 8% höher gegenüber Lantus, gemeint.
( Vielleicht verbessere ich das noch um Missverständnisse zu reduzieren. )
.
Aber das ändert doch rein gar nichts an der verabreichten Dosis.
Toujeo ist 3 x konzentrierter, der Pen gibt auf "1 eingestellte Einheit" weniger ab als gewohnt.
Ist so wie mit den Insulinspritzen U100 und U40.
Mit dem Unterschied, dass man da Umrechnen musste.
Bei Toujeo nicht. Siehe Packungsbeilage. -
am 25.08.2017 15:56:42 | IP (Hash): 2108455638
Adhka schrieb:
Ich bin dagegen, dass Patienten den Ärzten komplett ausgeliefert sind,
statt sich beim Packzettel auch selbst besser informieren zu können !!
.
Toujeo gibt es nur im Fertigpen, da werden keine Einheiten umgerechnet.
Insuline können durch Senkung des Blutzuckerspiegels bis zur Bewußlosigkeit führen, deshalb werden diese Medikamente vom Arzt verschrieben.
Und der Arzt weißt in die Handhabung ein.
So ist mir das persönlich erheblich lieber. Es gibt genug Unfälle durch Hypos, da sollte man nicht noch einen Unsicherheitsfaktor durch "Eigeneinstellung durch Beipackzettel" draufpacken. -
am 25.08.2017 16:03:53 | IP (Hash): 2108455638
Adhka schrieb:
Ich weiss, dass beim Pen, übrigens den besten ohne Nachlauf, die Einheiten
bereits auf 3x weniger Volumen pro Effekt-Einheit gemacht ist, damit eigentlich
mit 1 : 1 also gleichen Einheiten von einem Basalinsulin auch zu anderen Marken
mit 100UI /ml gewechselt werden kann.
.
Wie kommst Du denn immer auf solche Behauptungen?
Toujeo auf Lantus kann 1:1 passen, muss aber nicht.
Levemir und Protaphane nach sämtlichen Berichten nicht.
Der Solostar ist schon gut.