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Diabetesschulung, wie geht es euch dabei ?

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    am 24.08.2017 21:03:27 | IP (Hash): 688584431
    Was ich mal los werden wollte, ich habe mehrer Diabeteschulungen mitgemacht, und immer sprach Der Diabetologe/ Diabetesberater wie ein blinder von den Farben.

    Da habe ich nun einen jungen Diabetologen, selbst kein Diabetiker, Berufsanfänger, und der will mir erklären wie ich mit ner Hypo umzugehen habe :(
    Spaßeshalber habe ich seine Anweisungen befolgt und landete bei einem BZ von 289. Ich sagte ihm das sei zuviel... Naja.. :(


    Die Diabetesberaterin, auch so eine in der Art. Geschätzte 90 kg bei 165 cm.
    Nö, stört mich nicht, ich stehe auf Frauen wo was zum greifen ist. Aber wenn diese Frau mir sagt, es sei eine Disziplinfrage Idealgwicht zu haben sehe ich rot, vor allem wenn sie in den Pausen bei uns steht und raucht wie ein Schlot :(
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    am 24.08.2017 23:54:45 | IP (Hash): 1981283674
    Hatte nach Diagnose eine Schulung und fand die ganz gut.
    Eine der Beraterinnen war selbst T1 aber die anderen hatten das auch gut gemacht. Fand es auch realitäts-nah, also zum Beispiel beim Thema Alkohol nicht einfach stump "ist verboten!" sondern wie man das vielleicht hinkriegt.
    War in einer Schwerpunktpraxis, wo warst du denn?
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    am 25.08.2017 09:13:51 | IP (Hash): 688584431
    Pelzlöffel schrieb:
    Hatte nach Diagnose eine Schulung und fand die ganz gut.
    Eine der Beraterinnen war selbst T1 aber die anderen hatten das auch gut gemacht. Fand es auch realitäts-nah, also zum Beispiel beim Thema Alkohol nicht einfach stump "ist verboten!" sondern wie man das vielleicht hinkriegt.
    War in einer Schwerpunktpraxis, wo warst du denn?




    Ebenfalls mehrmals in einer Schwerpunktpraxis für T1 / T2.
    Das sind aber die gleichen Leute die welche auch Schulungen für uns T1 machen.
    Das beste war, als ich der Diaberaterin erzählte mit dem Libre braucht man theoretisch nur 3 x am Tag messen um ein komplettes 24h Stunden profil zu haben.

    Ihre Antwort : Das geht doch gar nicht, das Libre misst ja nur den aktuellen wert :(

    Ist leider die einzige Schwerpunktpraxis hier in der Nähe.
    Das Libre ist ja schon länger auf dem Markt, ich denke eine Auffrischungschulung täte denen auch mal ganz gut.
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    am 25.08.2017 14:53:55 | IP (Hash): 1058001473
    Helifliger
    Ehrlich gesagt, finde ich dass den Diabetikern mehr Informationen aus der
    Praxis gegeben werden sollten und das bereits beim Packzettel der Produkte
    als Information Management, denn es sind die direkt Betroffenen welche
    dann eigentlich mit den Sachen zu tun haben.

    Ich erinnere mich dass vor über 6 Jahren als mein Sohn den T1D bekam
    und Lantus verschrieben wurde, der Arzt als Anfang nur 8E erwähnte um
    zu schauen, aber wie genau und auf was zu achten wurde nicht erwähnt
    und das mussten wir dann selbst herausfinden was wir auch taten und
    hatten das beim tiefsten Nüchternwert auf 75-80mg/dl eingestellt.
    ( Mein Sohn hatte den tiefsten Wert am frühen Morgen. )
    Den Arzt darüber informiert, hatte das als gut bezeichnet und gratuliert
    dass wir das von selbst so gut handhaben können.

    Das hatte mich aber schon beschäftigt, dass von so etwas wichtigem,
    der Basis der Insulintherapie, dann im Packzettel nichts geschrieben steht.
    Deshalb so wie ich bin, hatte ich Sanofi in DE telefoniert und die hatten
    dort zu der Zeit noch einen Patienten Informationsdienst mit einem
    Dr. Diabetologen ( heute nicht mehr wie ich erfahren konnte. ).
    Als ich mit dem gesprochen habe und wie dass wir das Lantus einstellen
    auf am morgendlichen tiefsten Nüchternwert von 75-80mg/dl, da wurde
    das von dem Doktor dort auch gutgeheissen und als ich Ihn ansprach
    warum so etwas wichtiges für Diabetiker wo doch dieses Produkt ist,
    dann überhaupt nichts im Packzettel davon steht ?
    Daraufhin bekam ich zur Antwort, dass Sie sich da zurückhalten würden
    weil gewisse Ärzte das als Einmischung betrachten würden und es sich
    so mit denen nicht vertun wollen.
    Daraufhin antwortete ich; aber wie wollen Sie dann für die Firma und
    ihr Produkt sicherstellen, dass die richtige Anwendung gewährleistet ist ?
    Daraufhin wurde mir dann mitgeteilt, dass ich prinzipiell schon recht hätte
    und Sie wollen das intern diskutieren ob es nicht doch eine Möglichkeit
    gibt um die Packzettelinformation zu verbessern.
    Daraufhin hatte man sich dann freundlich verabschiedet.

    Als das Toujeo neu auf den Markt gekommen ist, da hatte Sanofi nebst
    der Erklärung des Konvertierungsfaktors von üblichen Basalinsulinen zu
    Toujeo auch vom auf den morgendlichen Nüchternwert 80-90mg/dl als
    Basaleinstellung publizierte.
    ( Da dachte ich nur, dass es aber lange dauerte bis die das so machen
    wie es eigentlich sein sollte aber besser spät als nie. )
    Als ich dann wiedermal in die Doofe Demontage mit Giftpfeilen von Rainer & Co.
    wie üblich gelangte, dann dachte ich kein Problem, kopiere und poste den Link
    und dann kann Jeder selbst sehen was die Realität wirklich ist, aber Pustekuchen
    da Sanofi nach 6 Monaten nach Beschwerden von Ärzten das gelöscht hätte, wie
    mir dann telefonisch auch wieder bestätigt wurde. Die wollen es sich nicht vertun
    mit den Ärzten als ihre Kunden.

    So werden nachweislich Diabetikern wichtige Informationen vorbehalten und sind
    so komplett den Ärzten ausgeliefert und nicht jeder Arzt ist auch ein guter Arzt.

    PS :
    Habe hier mal wieder detaillierter geschrieben, aber ob es geschätzt wird . . .

    .
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    am 25.08.2017 15:23:03 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:

    Als das Toujeo neu auf den Markt gekommen ist, da hatte Sanofi nebst
    der Erklärung des Konvertierungsfaktors von üblichen Basalinsulinen zu
    Toujeo auch vom auf den morgendlichen Nüchternwert 80-90mg/dl als
    Basaleinstellung publizierte.

    .





    Was genau soll denn da umgerechnet werden?

    Toujeo gibt's nur im Fertigpen. Von Lantus, Levemir oder Protaphane auf Toujeo bedeutet eh eine Neueinstellung.

    Hier aus dem Beipackzettel:
    ----------------------------------------
    3.
    Wie ist Toujeo anzuwenden?
    Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

    Obwohl Toujeo den gleichen Wirkstoff wie Insulin glargin 100 Einheiten/ml enthält, sind diese Arzneimittel nicht austauschbar. Die Umstellung von einer Insulintherapie auf eine andere ist nur mit ärztlicher Verschreibung, unter ärztlicher Kontrolle und Blutzuckerkontrolle möglich. Bitte wenden
    Sie sich für weitere Informationen an Ihren Arzt.

    Wie wird das Arzneimittel dosiert?
    .....

    Führen Sie keine Umrechnung der Dosis durch.
    -------------------------------

    Adhk,

    bitte unterlasse Therapieanweisungen wie
    Adhka schrieb:

    ... das beim tiefsten Nüchternwert auf 75-80mg/dl eingestellt.



    Eine derartige Einstellung bedeutet zwangsläufig Wissen um die korrekte Einstellung der Basalrate auch vor/nach Sport, bei Krankheit oder – überaus wichtig – nach dem Genuss von alkoholischen Getränken.
    Der Hinweis darauf würde in Zukunft genügen, besser wäre von der Angabe irgendwelcher Zielwerte abzusehen.

    Außerdem: Es ist Sache des behandelnden Arztes (und des Patienten), welche Ziele erreicht werden sollen und können.
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    am 25.08.2017 15:27:52 | IP (Hash): 2108455638
    Heliflieger schrieb:
    Was ich mal los werden wollte, ich habe mehrer Diabeteschulungen mitgemacht, und immer sprach Der Diabetologe/ Diabetesberater wie ein blinder von den Farben.

    ...
    Die Diabetesberaterin, auch so eine in der Art. Geschätzte 90 kg bei 165 cm.
    Nö, stört mich nicht, ich stehe auf Frauen wo was zum greifen ist. Aber wenn diese Frau mir sagt, es sei eine Disziplinfrage Idealgwicht zu haben sehe ich rot, vor allem wenn sie in den Pausen bei uns steht und raucht wie ein Schlot :(




    So ist das doch häufig.

    Und eine Grundeinstellung kriegt man dann auch hin....

    Liegt vielleicht aber auch daran: Etliche insulinpflichtige Dias sehen die Therapie nicht als Chance, weiterhin gesund und fit zu bleiben. Eher als Strafe...
    Und es ist ja nun auch oft nicht leicht, die Zielwerte einzuhalten.
    Vielleicht sind die Inhalte der Schulungen deshalb so allgemein und einfach, weil wir alle unterschiedlich Leben?

    Was bei meinen Schulungen immer gut war: Nach den "Pflichtstunden" gab es noch 3 Einzelstunden. Und der Fragenkatalog wurde von den Diaberaterinnen sehr gut abgearbeitet... gerade was Insulinsplitting oder Themen wie Alkohol oder Sex angehen.

    Und wichtig: Vernünftige Foren....
    Bei Diabetes-Forum.de fehlt eine Moderation und ein Schutz vor Trollen. Leider.
    Und man kann nicht permanent absichtlich Falschdarstellungen korrigieren...
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    am 25.08.2017 15:38:11 | IP (Hash): 1400677933
    TypEinser
    Entschuldigung, mit Konvertierungsfaktor war die Erläuterung der 3x höheren
    Insulinkonzentration vom Toujeo und von Lantus auf Toujeo 2,8x zu nehmen
    also die Toujeo-Dosis rund 8% höher gegenüber Lantus, gemeint.
    ( Vielleicht verbessere ich das noch um Missverständnisse zu reduzieren. )

    Ich weiss, dass beim Pen, übrigens den besten ohne Nachlauf, die Einheiten
    bereits auf 3x weniger Volumen pro Effekt-Einheit gemacht ist, damit eigentlich
    mit 1 : 1 von einem Basalinsulin auch zu anderen Marken mit 100 IU/ml
    gewechselt werden kann.
    Bei einem Wechsel von einer anderen Marke ist es jeweils besser mit 2E niedriger
    das Toujeo anzuwenden und sehen, weil der Effekt nicht bei Jedem der Gleiche ist.

    Ich bin dagegen, dass Patienten den Ärzten komplett ausgeliefert sind,
    statt sich beim Packzettel auch selbst besser informieren zu können !!

    Ich bin für aufgeklärte Patienten und nicht für bevormundete Patienten !

    .
    Bearbeitet von User am 25.08.2017 16:35:35. Grund: Komplettierung
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    am 25.08.2017 15:43:01 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:
    TypEinser
    Entschuldigung, mit Konvertierungsfaktor war die Erläuterung der 3x höheren
    Insulinkonzentration vom Toujeo und von Lantus auf Toujeo 2,8x zu nehmen
    also die Toujeo-Dosis rund 8% höher gegenüber Lantus, gemeint.
    ( Vielleicht verbessere ich das noch um Missverständnisse zu reduzieren. )
    .




    Aber das ändert doch rein gar nichts an der verabreichten Dosis.

    Toujeo ist 3 x konzentrierter, der Pen gibt auf "1 eingestellte Einheit" weniger ab als gewohnt.

    Ist so wie mit den Insulinspritzen U100 und U40.
    Mit dem Unterschied, dass man da Umrechnen musste.

    Bei Toujeo nicht. Siehe Packungsbeilage.
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    am 25.08.2017 15:56:42 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:
    Ich bin dagegen, dass Patienten den Ärzten komplett ausgeliefert sind,
    statt sich beim Packzettel auch selbst besser informieren zu können !!
    .





    Toujeo gibt es nur im Fertigpen, da werden keine Einheiten umgerechnet.

    Insuline können durch Senkung des Blutzuckerspiegels bis zur Bewußlosigkeit führen, deshalb werden diese Medikamente vom Arzt verschrieben.
    Und der Arzt weißt in die Handhabung ein.

    So ist mir das persönlich erheblich lieber. Es gibt genug Unfälle durch Hypos, da sollte man nicht noch einen Unsicherheitsfaktor durch "Eigeneinstellung durch Beipackzettel" draufpacken.
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    am 25.08.2017 16:03:53 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:
    Ich weiss, dass beim Pen, übrigens den besten ohne Nachlauf, die Einheiten
    bereits auf 3x weniger Volumen pro Effekt-Einheit gemacht ist, damit eigentlich
    mit 1 : 1 also gleichen Einheiten von einem Basalinsulin auch zu anderen Marken
    mit 100UI /ml gewechselt werden kann.
    .



    Wie kommst Du denn immer auf solche Behauptungen?

    Toujeo auf Lantus kann 1:1 passen, muss aber nicht.
    Levemir und Protaphane nach sämtlichen Berichten nicht.


    Der Solostar ist schon gut.


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    am 25.08.2017 17:46:51 | IP (Hash): 281723792
    :-( ich fand die Schulung eine Katastrophe (Ernährungsberatung für Prä)!

    Die Frau hätte gleich sagen können: Alles, was lecker sein könnte, darfst Du nicht essen. Nur klebriges Vollkornbrot, Fleisch, ab und zu mal ne Kartoffel, keine Möhren, da zu süss, ganz wenig Obst.

    Da sind mir echt die Tränen gekommen! Außerdem hieß es immer "weniger essen", dabei bin ich schon schlank und zu dem Zeitpunkt war ich schwanger - man sollte ja nicht Diäten in der Schwangerschaft! Am Ende war es nur noch eine halbe Scheibe Brot zum Frühstück (ich aß sonst drei, bin keineswegs übergewichtig). Habe nur "normal" zugenommen in der Schwangerschaft und hatte 3 Wochen nach der Geburt auch alle Kilos wieder runter - die Diabetes ist aber geblieben bisher :-(

    Dann kamen noch so tolle Tipps wie "Blaubeeren essen" - die sind nur leider sauteuer! Und "kochen", was meine Lebenssituation mit 2 schlecht bezahlten Jobs und Kindern nicht zulässt. Ich finde es echt eine Frechheit, dass die sich kein bißchen auf die Lebenssituation des Patienten einstellen. Den einzigen Tipp, den ich umsetzen kann und tue, ist öfter mal Scharfes zu essen.

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    am 25.08.2017 18:18:35 | IP (Hash): 1234584551
    Meine Schulung damals bestand aus Papptellern, die nach den darauf abgebildeten BEs geschätzt werden sollten. Dazu gaaanz wichtig aus den vielen BEs, erst kurz- dann langwirksame, für gegen ne drohende oder am Ende sogar schon eingetretene Hypo und Vorsichtsmaßnahmen vor Fußverletzungen.

    Einstellungen wurden nicht diskutiert, auch nicht generell oder im Ansatz, denn die waren auf Nachfrage Angelegenheit des Arztes.

    Erwarten würde ich heute wenigstens die Info, dass die Einstellungen durch den Arzt in erster Linie so was wie ne ausreichende Anfangs-Basiseinstellung ist, die jeder Mensch mit Diabetes für sich an seinen Alltag anpassen und optimieren kann. Und dazu die Info, wie das Anpassen und Optimieren funktioniert.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 25.08.2017 18:20:01. Grund: Ergänzung
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    am 25.08.2017 19:14:22 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    :-( ich fand die Schulung eine Katastrophe (Ernährungsberatung für Prä)!

    Die Frau hätte gleich sagen können: Alles, was lecker sein könnte, darfst Du nicht essen. Nur klebriges Vollkornbrot, Fleisch, ab und zu mal ne Kartoffel, keine Möhren, da zu süss, ganz wenig Obst.

    Da sind mir echt die Tränen gekommen! Außerdem hieß es immer "weniger essen", dabei bin ich schon schlank und zu dem Zeitpunkt war ich schwanger - man sollte ja nicht Diäten in der Schwangerschaft! Am Ende war es nur noch eine halbe Scheibe Brot zum Frühstück (ich aß sonst drei, bin keineswegs übergewichtig). Habe nur "normal" zugenommen in der Schwangerschaft und hatte 3 Wochen nach der Geburt auch alle Kilos wieder runter - die Diabetes ist aber geblieben bisher :-(

    Dann kamen noch so tolle Tipps wie "Blaubeeren essen" - die sind nur leider sauteuer! Und "kochen", was meine Lebenssituation mit 2 schlecht bezahlten Jobs und Kindern nicht zulässt. Ich finde es echt eine Frechheit, dass die sich kein bißchen auf die Lebenssituation des Patienten einstellen. Den einzigen Tipp, den ich umsetzen kann und tue, ist öfter mal Scharfes zu essen.




    Na dass nenne ich mal eine wirklich vermasselte Schulung. Ich war zwar nie Schwanger wegen meinen XY Chromosomen, aber ich weiß, dass Frauen gerade in der Schwangerschaft außergewöhnliche Gelüste haben.

    Grundsatz den ich in meiner ersten Schulung ( nicht da wo ich heute bin ) lernte :

    Ein Diabetiker darf essen was er will, er soll aber verdammt gut wissen wie und wie viel er spritzen muss, und den Spritz - Ess Abstand einhalten.
    Das hätte man dir auch sagen können, für 9 Monate Schwangerschaft kommen die Nachteile dieses Systems nämlich nicht zu tragen.

    Die langfristigen Nachteile sind Gewichtszunahme. :(
    ( Ich schreibe aus Erfahrung)
    Bei 9 Monaten Schwangerschaft muss man eine schwangere nicht so unter Druck setzen.

    Leider scheint sich bei dir der Diabetes manifestiert zu haben.
    Das heißt aber immer noch nicht, dass du leben musst wie ein Asket. Ich habe mich persönlich für LC entschieden, eben weil Gewicht ++ und es wirkt.

    Bei Normalgewicht kannst du dich auch ausgewogen ernähren, d.h die leckere Pizza, Spaghetti, das Eis sind dir gegönnt und kein Problem, es soll halt nicht deine Hauptnahrungsquelle sein, und wie gesagt wissen wie viel KH enthalten sind. Dafür gibt es Apps, die sind zwar nicht allwissend, geben aber einen recht guten überblick.

    Alles gute !
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    am 25.08.2017 19:28:04 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Meine Schulung damals bestand aus Papptellern, die nach den darauf abgebildeten BEs geschätzt werden sollten. Dazu gaaanz wichtig aus den vielen BEs, erst kurz- dann langwirksame, für gegen ne drohende oder am Ende sogar schon eingetretene Hypo und Vorsichtsmaßnahmen vor Fußverletzungen.

    Einstellungen wurden nicht diskutiert, auch nicht generell oder im Ansatz, denn die waren auf Nachfrage Angelegenheit des Arztes.

    Erwarten würde ich heute wenigstens die Info, dass die Einstellungen durch den Arzt in erster Linie so was wie ne ausreichende Anfangs-Basiseinstellung ist, die jeder Mensch mit Diabetes für sich an seinen Alltag anpassen und optimieren kann. Und dazu die Info, wie das Anpassen und Optimieren funktioniert.

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    Ja, da wo ich jetzt bin sind die genauso merkwürdig drauf. Meine erste Schulung bestand ebenfalls daraus die BE / KH einzuschätzen, niemals Alkohol zu trinken usw. Aber wir lernten uns selbst einzustellen was Basal betrifft, den Faktor für Bolus selbst zu ermitteln.
    Die meinten lapidar, je früher wir das lernen, umso leichter ist es.
    Hat wirklich funktioniert.
    Aber auch dieses " jetzt gilt es KH futtern bei Hypo".
    Schon klar, kein Arzt will sich da irgendwie in Gefahr bringen einem Patient zu wenig verordnet zu haben.
    Aber für alle in der Schulung war das zuviel. Bei Typ II kann das gut gehen die haben Eigeninsulin.
    Man behandelt eine Hypo heutzutage nicht mehr mit KH futtern auf 289, bei anderen waren es über 400.( hab nur 2/3 des Traubenzucker gegessen)
    Ich wusste das wird schief gehen :(

    Die Diabetologen sprechen oft Diabetiker das wissen um ihren eigenen Körper ab.
    Es gibt keinen Einheitsbrei.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 25.08.2017 19:42:27 | IP (Hash): 810832016
    Hallo Heliflieger,

    hatte bisher zwei Schulungen:
    Grundschulung ICT und Hypo
    bei derselben Referentin, spult nur ihre Folienvorträge ab °~°.

    Und - was interessiert die das Geschwätz von gestern - wurde Hypo in beiden Schulungen per Wert anders gesetzt.
    Im Grundkurs 70 mg/dl, Drama bei 50 mg/dl 'mit kurzem Zeitfenster' zum einwerfen von jede Menge Zucker plus eine langwirkende Zusatz-BE. (Bei dann 300 mg/dl zu landen ist dann plausibel.)
    Hypokurs setzt einen Grenzwert von 60 mg/dl, und wie man vorher einen beginnenden Unterzucker per Anzeichen erfühlen kann.

    Habe mir das Schulungsbuch für zuhause gekauft, zum Nachschlagen
    https://www.buecher.de/shop/fachbuecher/gut-leben-mit-typ-1-diabetes/jaeckle-renate-hirsch-axel-dreyer-manfred/products_products/detail/prod_id/29934675/
    Unterlagen zum Hypo-Kurs gibt's auch online anzusehen
    http://www.hypos.de/index.php?SID=190

    Als LADA hatte ich als älterer Frischling Gelegenheit, mit den Kursteilnehmern (seit Jugend schon Typ 1) zu sprechen. Fand ich persönlich sehr beruhigend: 'Halb so wild' als Kommentar zum Vortrag :-)

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 26.08.2017 09:06:38 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Hallo Heliflieger,

    hatte bisher zwei Schulungen:
    Grundschulung ICT und Hypo
    bei derselben Referentin, spult nur ihre Folienvorträge ab °~°.

    Und - was interessiert die das Geschwätz von gestern - wurde Hypo in beiden Schulungen per Wert anders gesetzt.
    Im Grundkurs 70 mg/dl, Drama bei 50 mg/dl 'mit kurzem Zeitfenster' zum einwerfen von jede Menge Zucker plus eine langwirkende Zusatz-BE. (Bei dann 300 mg/dl zu landen ist dann plausibel.)
    Hypokurs setzt einen Grenzwert von 60 mg/dl, und wie man vorher einen beginnenden Unterzucker per Anzeichen erfühlen kann.

    Habe mir das Schulungsbuch für zuhause gekauft, zum Nachschlagen
    https://www.buecher.de/shop/fachbuecher/gut-leben-mit-typ-1-diabetes/jaeckle-renate-hirsch-axel-dreyer-manfred/products_products/detail/prod_id/29934675/
    Unterlagen zum Hypo-Kurs gibt's auch online anzusehen
    http://www.hypos.de/index.php?SID=190

    Als LADA hatte ich als älterer Frischling Gelegenheit, mit den Kursteilnehmern (seit Jugend schon Typ 1) zu sprechen. Fand ich persönlich sehr beruhigend: 'Halb so wild' als Kommentar zum Vortrag :-)

    Gruß Elfe



    Ja, kenne das, fast identisch. :(

    Gleicher Dozent, andere Aussagen weil Unterlagen anders.
    Und das mit der Hypo erkennen war bei mir anfänglich unmöglich, ich lebte wohl schon so lange mit Hyperglykämie, das ich Hypo Anzeichen bei 120 mg/ dl bekam. Frag ja keinen Dozent wie das kommt, das ist dann "Einbildung"
    Inzwischen ist eher das Gegenteil der Fall, ich merke ne Hypo erst unter 70 aber über 60 mg / dl, hatte aber auch schon "Low"

    Bei "Low" bin ich auch nicht zimperlich bei KH, das ist wirklich nicht spaßig.
    Aber bei BZ 65 in Panik zu verfallen mit Unmengen KH ist kontraproduktiv.
    ( bei mir, ich will andere nicht davon abhalten )
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    am 26.08.2017 11:35:19 | IP (Hash): 566868218
    Hab meine beste INSULINER-Schulung mit nem Typ1 Arbeitskollegen erfahren, der damals gerade als einer der ersten Humalog nutzte und damit so passend für einen Marsriegel spritzen konnte, dass seine Spitze danach unter 160 blieb und sein BZ nach 2 Stunden wieder bei um 100 auslief. Klar hab ich das auch geschafft - mit ner halben Stunde SEA und entsprechend mehr IEs Alt - und mit noch 2-3 weiteren Mars und über gut 6 Stunden, also praktisch den Tag gezogen.

    Hab das damals erst auf das Alt geschoben, aber kann es heute mit Apidra noch genauso nachbauen, halt mit 4-5 Stunden, und wahrscheinlich auch mit dem neuen Fiasp, dann vielleicht 3-4 Stunden. Denn als 2er brauche ich von jedem Insulin mehr IEs pro BE als ein 1er, UND der Wirkverlauf von jedem Insulin ist bei uns 2ern flacher und länger.
    Bescheide mich für den Alltagsbetrieb deswegen halt mit so viel kleineren KH-Portionen, dass mein BZ damit meine Spitze bei 140-160 nicht überschreitet und ohne Nachessen wieder bei 80-100 ausläuft :)

    Weiß von KEINER Schulung, in der so ne BZ-Steuerung auch nur angesprochen wird.


    ----------------------------------------------
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    am 26.08.2017 18:31:36 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hab meine beste INSULINER-Schulung mit nem Typ1 Arbeitskollegen erfahren, der damals gerade als einer der ersten Humalog nutzte und damit so passend für einen Marsriegel spritzen konnte, dass seine Spitze danach unter 160 blieb und sein BZ nach 2 Stunden wieder bei um 100 auslief. Klar hab ich das auch geschafft - mit ner halben Stunde SEA und entsprechend mehr IEs Alt - und mit noch 2-3 weiteren Mars und über gut 6 Stunden, also praktisch den Tag gezogen.

    Hab das damals erst auf das Alt geschoben, aber kann es heute mit Apidra noch genauso nachbauen, halt mit 4-5 Stunden, und wahrscheinlich auch mit dem neuen Fiasp, dann vielleicht 3-4 Stunden. Denn als 2er brauche ich von jedem Insulin mehr IEs pro BE als ein 1er, UND der Wirkverlauf von jedem Insulin ist bei uns 2ern flacher und länger.
    Bescheide mich für den Alltagsbetrieb deswegen halt mit so viel kleineren KH-Portionen, dass mein BZ damit meine Spitze bei 140-160 nicht überschreitet und ohne Nachessen wieder bei 80-100 ausläuft :)

    Weiß von KEINER Schulung, in der so ne BZ-Steuerung auch nur angesprochen wird.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Das liegt aber nicht an der Schulung, sondern er hat Glück, dass sein Körper die KH nicht so schnell aufnimmt.

    Beispiel wie ich sowas mache, kein Marsriegel essen :)
    Spaß beiseite, wenn ich eingeladen bin und es gibt Kuchen, lasse ich mir ein Stück geben, und hebe es auf dem Teller kurz hoch, so um das Gewicht abzuschätzen. Ein Blick ins Handy verrät mir wieviel BE in zum Beispiel 100 g Käsekuchen im Mittel enthalten sind.

    Ich spritze die erforderliche Dosis, und warte bis der BZ so bei 70 ist.
    Dann futtere ich das Stück. So komme ich nicht über einen pp wert von 130.

    Bei einem Marsriegel würde das so nicht gehen, da komme auch ich weit über 180, er sinkt zwar bald wieder, aber die KH schießen schneller ins Blut als das Insulin wirkt. ( hohe KH Dichte)
    Ich kann mich nicht bis auf "Low" fallen lassen um das abzufangen.


    Zu der Verallgemeinerung , T1 braucht wenig Insulin, T2 viel.
    Ein übergewichtiger T1 kann auch eine Insulinresistenz bekommen. Ich merke das an meinem Verbrauch, mit jedem Kilo mehr brauchte ich mehr Insulin, sicher nur Bruchteile von den 300 IE, aber trotzdem mehr.


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    am 26.08.2017 19:10:03 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Hast Du ein CGM-System um zu sehen wann 70mg/dl ist ?

    .
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    am 26.08.2017 19:42:22 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Hast Du ein CGM-System um zu sehen wann 70mg/dl ist ?

    .



    FGM, FreeStyle libre, aber zusätzlich ne Smartwatch 3 mit Glimp, da reicht es die Uhr an den Sensor zu halten.
  • Elfe

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    am 26.08.2017 19:52:26 | IP (Hash): 810832016
    Heliflieger schrieb:
    ... ich merke ne Hypo erst unter 70 aber über 60 mg / dl, hatte aber auch schon "Low"

    Bei "Low" bin ich auch nicht zimperlich bei KH, das ist wirklich nicht spaßig.
    Aber bei BZ 65 in Panik zu verfallen mit Unmengen KH ist kontraproduktiv.


    Hallo Heliflieger,
    65 mg/dl ist für mich noch kein Unterzucker, gibt's dann drei Gummibärchen ;-).
    Mein Problem sind BZ-Werte um die 30 mg/dl, eher abends so gemütlich im Fernsehsessel.
    Wenn ich dann aufstehe, merke ich die erst mit Schwindel und dann auch Schwitzattacke.

    Sommerhitze mit schnellerer Wirkung des Insulins und eh schon schwitzen ist auch ein Problem zum Erspüren. Brauche im Sommer übrigens weniger Insulin.

    Wie man austesten muss, um wie viel eine Einheit Insulin den BZ senkt, kann man auch austesten, um wie viel eine KH den BZ ansteigen lässt.
    Statt der SchulungsKE-Menge mit 2 - 3 brauche ich nur eine, um von 50 auf 100 Zielwert zu gelangen.
    Kleiner 40 mit schon unangenehmen Begleiterscheinungen dann lieber flüssige KHs in Form von 200 ml-Osaft (Tetrapack), später nach Kontrollmessung ev. noch weitere notwendig.

    Zu viele KHs einwerfen um später wieder mit Insulin gegen zu spritzen, kann's nun auch nicht sein.

    Kontrolle der aufgezeichneten BZ-Werte übernimmt der Arzt, mit Ermahnungen, wenn dann wieder zu viel niedrige Werte. Hohe Werte interessieren ihn da eher weniger, wenn Hba1c stimmt (6 - 6,5).

    Versuche jedenfalls, bestmöglich den Zielwert 100 mg/dl einzuhalten.

    In beiden Schulungen war mir jedenfalls der Austausch mit anderen Betroffenen sehr wichtig.
    Halt 1er mit ICT, gibt ja nicht so viele davon, jedenfalls hier vor Ort.
    Auch die Angehörigen-Termine fand ich bemerkenswert, wenn z.B. eine Ehefrau von ihren Ängsten erzählt, wenn sie zum wiederholten Mal ihren Mann bewusstlos im Hobbykeller auffindet.
    Notfall-Glukagon-Set wird sie parat haben.

    Gruß Elfe
    P.S.: Konnte mir bisher selbst helfen. Die 30er BZ-Werte mit Handgerät sind eh nicht so genau.
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    am 26.08.2017 20:36:59 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Ich habe kein solches System, mein Sohn T1D hat ein Dexcom G5, aber mit meinem T1,5D
    habe ich auch noch nicht so grosse Schwankungen, aber das mit den 70mg/dl von Dir
    ist mir halt sofort aufgefallen und hat klick gemacht, zwar als eine weitere Optmierungs-
    möglichkeit um den Insulin-Starteffekt auch irgendwie definiert zu haben.
    Ich spritze meine KH 100g Bombe doppelte Nudelsuppe 15min. bevor ich esse weil
    da muss ich die „Nissin“ Fertigsuppe sowieso warten lassen ca. 20min. aber bei dem
    Hauptgericht spritze ich nur 10min. vorher weil ich das einfach nicht länger warten
    lassen kann weil es halt abkühlt während dem warten.

    .
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    am 26.08.2017 20:40:39 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    ... ich merke ne Hypo erst unter 70 aber über 60 mg / dl, hatte aber auch schon "Low"

    Bei "Low" bin ich auch nicht zimperlich bei KH, das ist wirklich nicht spaßig.
    Aber bei BZ 65 in Panik zu verfallen mit Unmengen KH ist kontraproduktiv.


    Hallo Heliflieger,
    65 mg/dl ist für mich noch kein Unterzucker, gibt's dann drei Gummibärchen ;-).
    Mein Problem sind BZ-Werte um die 30 mg/dl, eher abends so gemütlich im Fernsehsessel.
    Wenn ich dann aufstehe, merke ich die erst mit Schwindel und dann auch Schwitzattacke.

    Sommerhitze mit schnellerer Wirkung des Insulins und eh schon schwitzen ist auch ein Problem zum Erspüren. Brauche im Sommer übrigens weniger Insulin.

    Wie man austesten muss, um wie viel eine Einheit Insulin den BZ senkt, kann man auch austesten, um wie viel eine KH den BZ ansteigen lässt.
    Statt der SchulungsKE-Menge mit 2 - 3 brauche ich nur eine, um von 50 auf 100 Zielwert zu gelangen.
    Kleiner 40 mit schon unangenehmen Begleiterscheinungen dann lieber flüssige KHs in Form von 200 ml-Osaft (Tetrapack), später nach Kontrollmessung ev. noch weitere notwendig.

    Zu viele KHs einwerfen um später wieder mit Insulin gegen zu spritzen, kann's nun auch nicht sein.

    Kontrolle der aufgezeichneten BZ-Werte übernimmt der Arzt, mit Ermahnungen, wenn dann wieder zu viel niedrige Werte. Hohe Werte interessieren ihn da eher weniger, wenn Hba1c stimmt (6 - 6,5).

    Versuche jedenfalls, bestmöglich den Zielwert 100 mg/dl einzuhalten.

    In beiden Schulungen war mir jedenfalls der Austausch mit anderen Betroffenen sehr wichtig.
    Halt 1er mit ICT, gibt ja nicht so viele davon, jedenfalls hier vor Ort.
    Auch die Angehörigen-Termine fand ich bemerkenswert, wenn z.B. eine Ehefrau von ihren Ängsten erzählt, wenn sie zum wiederholten Mal ihren Mann bewusstlos im Hobbykeller auffindet.
    Notfall-Glukagon-Set wird sie parat haben.

    Gruß Elfe
    P.S.: Konnte mir bisher selbst helfen. Die 30er BZ-Werte mit Handgerät sind eh nicht so genau.



    Du hast Geräte die 30 mg/ dl anzeigen können ? Also ich würde nur ein "low" bzw. "Lo"sehen.
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    am 26.08.2017 20:43:14 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Ich habe kein solches System, mein Sohn T1D hat ein Dexcom G5, aber mit meinem T1,5D
    habe ich auch noch nicht so grosse Schwankungen, aber das mit den 70mg/dl von Dir
    ist mir halt sofort aufgefallen und hat klick gemacht, zwar als eine weitere Optmierungs-
    möglichkeit um den Insulin-Starteffekt auch irgendwie definiert zu haben.
    Ich spritze meine KH 100g Bombe doppelte Nudelsuppe 15min. bevor ich esse weil
    da muss ich die „Nissin“ Fertigsuppe sowieso warten lassen ca. 20min. aber bei dem
    Hauptgericht spritze ich nur 10min. vorher weil ich das einfach nicht länger warten
    lassen kann weil es halt abkühlt während dem warten.

    .



    Muss mal nachfragen was meinst du mit KH 100g Bombe ?

    100g KH auf eine Mahlzeit ?

    Allein wenn ich darüber schreibe, bin ich schon fast im diabetischen Koma :(
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    am 26.08.2017 21:08:38 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Ein klares JA, ich muss noch 7kg zunehmen und habe so einen Teil von meinem
    kürzlichen Post für dich heraus kopiert, wie folgt :

    In den letzten 3 Monaten spielt mein Diabetes verrückt und kann nur froh
    sein, dass ich nicht so kurzzeitige Spitzen und grosse Schwankungen habe.
    Bei den Hauptmahlzeiten mit festen Sache wie Trockengewicht Kartoffel 200g,
    Karotten 200g, Rote-Bohnen 70g, ½ Naturreis 145g mit Hühnerfleisch 120g
    mit einer schmackhaften Sauce total KH 180g und der Verdauung von 5 ½ Std. habe
    ich es mit Rapid-Insulin + Novolin-R hinbekommen ( nur NovoRapid hat eine zu kurze
    Wirkdauer ), dass ich das im Diagrammbereich von Super 80-94mg/dl einnehmen
    kann, nur innerhalb der ersten Std. bis max. 94mg/dl und dann nur noch im
    Bereich 80-85mg/dl für 5 Std., aber beim Japanese Frühstück der Doppelportion
    Nudelsuppe mit KH 100g und Verdauung 3 ½ Std. um meine Kilos zurück zu
    bekommen, da muss ich akzeptieren dass es nicht besser geht als bis max.
    140mg/dl mit während der ersten Stunde als über 100 bis zu meinen normalen
    80-85mg/dl während 2 ½ Std. und nach 3 ½ Std. 8g Zucker nehmen muss als
    Nachkorrektur, damit wegen der längeren Insulinwirkung nicht in eine Hypo komme.
    Ich kann nur sagen das habe ich mir so nie vorgestellt.
    Für das KH 100g Frühstück spritze ich 10E NovoRapid und 1E Novolin-R welches
    den Rapid-Insulin-Effekt erhöht und eine bessere Kurve ergibt wie ich sehen konnte.
    ( Für bei den Hauptmahlzeiten ist ein anderes NovoRapid + Novolin-R Verhältnis. )

    Das zeigt auch wie dass ich mit dem Basalinsulin am tiefsten Nüchternwert auf
    75mg/dl +-5mg eigestellt wie es sein sollte, einen HbA1c von 5,1% haben kann.

    .
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 26.08.2017 21:15:37 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Ein klares JA, ich muss noch 7kg zunehmen und habe so einen Teil von meinem
    kürzlichen Post für dich heraus kopiert, wie folgt :

    In den letzten 3 Monaten spielt mein Diabetes verrückt und kann nur froh
    sein, dass ich nicht so kurzzeitige Spitzen und grosse Schwankungen habe.
    Bei den Hauptmahlzeiten mit festen Sache wie Trockengewicht Kartoffel 200g,
    Karotten 200g, Rote-Bohnen 70g, ½ Naturreis 145g mit Hühnerfleisch 120g
    mit einer schmackhaften Sauce total KH 180g und der Verdauung von 5 ½ Std. habe
    ich es mit Rapid-Insulin + Novolin-R hinbekommen ( nur NovoRapid hat eine zu kurze
    Wirkdauer ), dass ich das im Diagrammbereich von Super 80-94mg/dl einnehmen
    kann, nur innerhalb der ersten Std. bis max. 94mg/dl und dann nur noch im
    Bereich 80-85mg/dl für 5 Std., aber beim Japanese Frühstück der Doppelportion
    Nudelsuppe mit KH 100g und Verdauung 3 ½ Std. um meine Kilos zurück zu
    bekommen, da muss ich akzeptieren dass es nicht besser geht als bis max.
    140mg/dl mit während der ersten Stunde als über 100 bis zu meinen normalen
    80-85mg/dl während 2 ½ Std. und nach 3 ½ Std. 8g Zucker nehmen muss als
    Nachkorrektur, damit wegen der längeren Insulinwirkung nicht in eine Hypo komme.
    Ich kann nur sagen das habe ich mir so nie vorgestellt.
    Für das KH 100g Frühstück spritze ich 10E NovoRapid und 1E Novolin-R welches
    den Rapid-Insulin-Effekt erhöht und eine bessere Kurve ergibt wie ich sehen konnte.
    ( Für bei den Hauptmahlzeiten ist ein anderes NovoRapid + Novolin-R Verhältnis. )

    Das zeigt auch wie dass ich mit dem Basalinsulin am tiefsten Nüchternwert auf
    75mg/dl +-5mg eigestellt wie es sein sollte, einen HbA1c von 5,1% haben kann.

    .



    Sagen wir mal so, ein beginnender T1 mit Restinsulin passt dazu. Wenn deine Diagnose T1 richtig ist, wirst du bald erfahren, dass es nur das letzte Aufbäumen der Langerhanschen Inseln war, bevor sie ewiglich versiegen.
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    am 26.08.2017 21:25:56 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Das befürchte ich auch T1D, da ich nämlich nicht weniger spritze als mein Sohn T1D,
    OK mit noch etwas T2D zusätzlich auch noch ist es schon möglich.
    Ich werde nächstens den Peptid-C Test unter Belastung von ca. 130-140mg/dl machen
    und dann sehen was mein Pankreas als Maximum noch leisten kann !

    .
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    am 26.08.2017 21:31:21 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Das befürchte ich auch T1D, da ich nämlich nicht weniger spritze als mein Sohn T1D,
    OK mit noch etwas T2D zusätzlich auch noch ist es schon möglich.
    Ich werde nächstens den Peptid-C Test unter Belastung von ca. 130-140mg/dl machen
    und dann sehen was mein Pankreas als Maximum noch leisten kann !

    .



    Na also, da müssen sich manche hier gar nicht so über dich aufregen. Du hattest sogar Glück, das es so frühzeitig erkannt wurde.
    Ich schrieb an anderer Stelle schon mal in dem Forum, es gibt kein Einheitsbrei.

    Man kann einen Fall wie deinen, zwar T1 aber noch im Anfang nicht vergleichen mit T1 wo schon Jahre nichts mehr geht.
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    am 26.08.2017 21:38:11 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Es hatte vor 3 Jahren ganz schleichend wie Alters- Prä-Diabetes angefangen und
    weil wir Eltern unserem Sohn vor über 6 Jahren zeigen wollten, dass wir auch ab
    und zu messen, dann hatte ich mir das beibehalten und bums kam etwas daher.

    .
  • Elfe

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    am 27.08.2017 01:11:01 | IP (Hash): 810832016
    Heliflieger schrieb:

    Du hast Geräte die 30 mg/ dl anzeigen können ? Also ich würde nur ein "low" bzw. "Lo"sehen.


    Hallo Heliflieger,
    ist nur so ein Hand-Blutzuckermessgerät.
    Reicht mir.
    Messe mit meinem Handgerät nach 3 h, ob Mahlzeit und Insulin (Wirkungszeit) gepasst haben.
    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 01:12:23. Grund: Anzeige
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    am 27.08.2017 09:02:32 | IP (Hash): 353608677
    Würde ohne mein Stammfingerpieks schon oft sehr dumm dagestanden oder dagelegen haben. Mit den Sensor 113 nüchtern heute morgen würde ich bei Wiederholung mein Lantus zur Nacht erhöhen. Aber der Fingerpieks zeigt mit 83 meinen BZ genau im Ziel - und weist auf absolut mieses Gefühl, wenn ich passend für die 83 am Sensor nachspritze :(

    ----------------------------------------------
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    am 27.08.2017 17:39:54 | IP (Hash): 1400677933
    Ich warte nur bis dass Jemand sich mit nur auf Abbott’s FreeStileLibre
    zu verlassen, derart in eine Hypo spritzt dass . . . . . . . . .
    Es ist auch unglaublich wie sogar das grosse US FDA sich da an der Nase
    hat herumführen lassen, dabei ist das nichtmehr kalibrieren müssen, oder
    respektive auch nicht kalibrieren können, physikalisch nur als Werbe-Gimmik
    zu verstehen. Die Sensoren sind mit Organischen-Enzymen gemacht und
    können deshalb nicht in einer engen Toleranz hergestellt werden.

    Deshalb rate ich Jedem, sich nie irgendein CGM-System oder Ähnliches zu
    besorgen was nicht kalibriert werden kann und erinnere, dass alle Top CGMs
    auch das Navigator II von Abbott, kalibrierbar sind aus guten Gründen !!

    .
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    am 27.08.2017 17:59:11 | IP (Hash): 353608677
    mit der glimp app geht auch mit dem libre brauchbar kalibrieren http://www.deebee.it/?p=1411#post-1411-_Toc485657984

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    am 27.08.2017 19:27:58 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Ich warte nur bis dass Jemand sich mit nur auf Abbott’s FreeStileLibre
    zu verlassen, derart in eine Hypo spritzt dass . . . . . . . . .
    Es ist auch unglaublich wie sogar das grosse US FDA sich da an der Nase
    hat herumführen lassen, dabei ist das nichtmehr kalibrieren müssen, oder
    respektive auch nicht kalibrieren können, physikalisch nur als Werbe-Gimmik
    zu verstehen. Die Sensoren sind mit Organischen-Enzymen gemacht und
    können deshalb nicht in einer engen Toleranz hergestellt werden.

    Deshalb rate ich Jedem, sich nie irgendein CGM-System oder Ähnliches zu
    besorgen was nicht kalibriert werden kann und erinnere, dass alle Top CGMs
    auch das Navigator II von Abbott, kalibrierbar sind aus guten Gründen !!

    .



    Das wird nicht passieren, da Abott eindeutig sagt, die Bolusinjektion hat aufgrund einer Blutmessung zu erfolgen.

    Ich habe inzwischen eine Standardabweichung für FSL Scan und FSL Blut erstellt.
    Nach 20 Messungen liegt die Standardabweichung bei FSL Blut und FSL bei ganzen 0,5 mg /dl

    Bei Glimp zu FSL Scan bei 7 mg / dl

    Allein das kann mit den 7 mg / dl kann man schon ignorieren, die 0,5 mg sowieso.

    Aber es gehört Erfahrung dazu damit umzugehen. So ein Sensor kann Fehlerhaft sein, und seinem Gefühl vertrauen können. Wenn mir der Scan 49 anzeigt, aber ich fühle mich sauwohl, messe ich im Blut.

    Und wenn das nicht gehen sollte habe ich noch das Abott Neo, mit den gleichen Teststreifen..
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    am 27.08.2017 19:40:48 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    “Das wird nicht passieren, da Abott eindeutig sagt, die Bolusinjektion hat aufgrund einer Blutmessung zu erfolgen.”

    TOLL ! ! !

    .
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    am 27.08.2017 19:46:10 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    “Das wird nicht passieren, da Abott eindeutig sagt, die Bolusinjektion hat aufgrund einer Blutmessung zu erfolgen.”

    TOLL ! ! !

    .



    Ja, ist es. Du klingst ironisch ! Was ist daran nicht toll ? Statt 20 mal pieksen am Tag, piekse ich mich nur noch 3 - 4 mal.

    Das Teil zeigt mir den kompletten BZ verlauf der letzten 8 Stunden, und es hat mein HbA1c von 7,3 auf 6,3 gesenkt, innerhalb 2 Monaten.

    6,3 für T1 ist echt ordentlich.
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    am 27.08.2017 20:05:17 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Es ist doch so, dass Abbott mit dem FreeStyleLibre auf der ersten Werbeseite sowas wie
    “Ohne Piksen” vermittelt wird und da sieht man nichts von dem dass da dann mit einem
    Messstreifen noch vor jeder Bolusinjektion gepikst werden muss, aber ich habe die Lupe
    nicht verwendet um vielleicht kleingedrucktes auch noch lesen zu können.
    Ich weiss nur von den richtigen CGMs dass beim Sensorwechsel nach einer Std. eine Piks
    Kalibrierung und eine weitere nach 8 Std. und dann jeweils täglich nur noch einmal Piks
    Kalibrierung gemacht wird und die Messungen werden selbstverständlich zur Insulin-
    Dosierung verwendet da deren Qualität entsprechend ist.

    .
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    am 27.08.2017 20:18:02 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Es ist doch so, dass Abbott mit dem FreeStyleLibre auf der ersten Werbeseite sowas wie
    “Ohne Piksen” vermittelt wird und da sieht man nichts von dem dass da dann mit einem
    Messstreifen noch vor jeder Bolusinjektion gepikst werden muss, aber ich habe die Lupe
    nicht verwendet um vielleicht kleingedrucktes auch noch lesen zu können.
    Ich weiss nur von den richtigen CGMs dass beim Sensorwechsel nach einer Std. eine Piks
    Kalibrierung und eine weitere nach 8 Std. und dann jeweils täglich nur noch einmal Piks
    Kalibrierung gemacht wird und die Messungen werden selbstverständlich zur Insulin-
    Dosierung verwendet da deren Qualität entsprechend ist.

    .



    Die CGM liegen aber nicht genauer als ein FGM. Was denkst du was da gejammert wird über Fehlalarme. Kenne ich bei FGM mit Smartwatch zum CGM auch. Du brauchst nur auf dem Arm mit dem Sensor pennen und die Blutzufuhr wird eingeschränkt....MIEP, Miep, "Ihr BZ liegt unter 50 mg / dl"

    Und dann ist es wichtig zu wissen, das ein Sensor nicht im Blut misst, sondern im Gewebe, da gelten wieder andere Regeln.
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    am 27.08.2017 20:44:21 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Ich gehe mit Dir bei gewissen Sachen einig. Viele wissen sogar nicht einmal wie dass
    Geräte welche Subkutan mit ca. 10 Min. Verzögerung, richtig zu kalibrieren sind.
    Das Libre misst auch nur Subkutan.
    Mit richtiger Kalibrierung läuft bei meinem Sohn das G5 mit +-3mg, nicht schlecht.
    Aber persönlich bin ich enttäuscht was beim heutigen technologischen Stand noch
    angepriesen wird, wo wir schon längst bei den Non-Enzymatic Sensors welche die
    Glukose + Ketone messen als permanent und tiefer implantiert verwendet werden
    könnte und lediglich mit einem Smartphone betrieben. Sensoren mit D 1 x L 10 mm
    Aber die heutigen Hersteller hätten dann kein Geschäft mehr mit Sensoren als
    Verbrauchsmaterial.
    Ich hoffe sehr dass ev. Fraunhofer Institutes da Nano-Technologisch etwas machen.

    .
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    am 28.08.2017 00:02:48 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Ich gehe mit Dir bei gewissen Sachen einig. Viele wissen sogar nicht einmal wie dass
    Geräte welche Subkutan mit ca. 10 Min. Verzögerung, richtig zu kalibrieren sind.
    Das Libre misst auch nur Subkutan.
    Mit richtiger Kalibrierung läuft bei meinem Sohn das G5 mit +-3mg, nicht schlecht.
    Aber persönlich bin ich enttäuscht was beim heutigen technologischen Stand noch
    angepriesen wird, wo wir schon längst bei den Non-Enzymatic Sensors welche die
    Glukose + Ketone messen als permanent und tiefer implantiert verwendet werden
    könnte und lediglich mit einem Smartphone betrieben. Sensoren mit D 1 x L 10 mm
    Aber die heutigen Hersteller hätten dann kein Geschäft mehr mit Sensoren als
    Verbrauchsmaterial.
    Ich hoffe sehr dass ev. Fraunhofer Institutes da Nano-Technologisch etwas machen.

    .



    Du darfst nicht vergessen, dass :

    A) Es marktreife erlangen muss
    B) Es muss bezahlbar sein
    c) Mit viel Glück tragen die Kassen die Kosten.

    Wenj 2 von den Punkten erfüllt sind, besser 3 Lohnt sich das für ein Pharmaunternehmen, andernfalls wird es fallen gelassen.
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    am 19.10.2020 12:21:38 | IP (Hash): 234911367
    Hallo zusammen,

    bei meiner Diabetesberaterin kriege ich auch nur offensichtliche Dinge erzählt. Wenn ich etwas tiefer bohre, ist sie entweder überfragt oder wiederholt das offensichtliche nochmal. Jetzt bietet die Praxis eine Schulung an.

    Ich weiß inzwischen selbst ganz gut, wie man BE's bzw. KH's berechnet, mache das auch schon seit 3 Monaten. Brauche auch keine Bücher mit Bildern, habe inzwischen eine gute App und diverse digitale Datenquellen. Muss noch keine ICT machen, sondern lebe von Basalunterstützung, Sport und Low Carb mit sehr guten Werten und ohne Unterzuckerungen. Wegen ICT, da experimentieren mein Doc und ich mit KH-reichen Mahlzeiten, wie Pizza, und alles wird haarklein dokumentiert, so dass wir hier das richtige Verhalten finden können.

    Würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, bei so jmd eine Schulung zu machen?

    Habe vor Kurzem außerdem die Praxis gewechselt und fühle mich da etwas besser aufgehoben. Die machen aber keine Schulungen wegen Covid und meinten, dass eine individuelle Beratung sowieso besser ist. Werde hier auch ganz gut beraten bisher und kann auch außerhalb der Sprechstunden immer per E-Mail Fragen stellen, die sehr zeitnah beantwortet werden.

    Das Angebot der "alten" Praxis steht aber noch. Was meint ihr: wäre das Zeitverschwendung oder sollte man alles mitnehmen, was man kriegt? So wie sich das hier liest, sind die meisten Schulungen nicht besonders wertvoll...

    LG, Ron
    Bearbeitet von User am 19.10.2020 12:27:04. Grund: P.S. hinzugefügt
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    am 19.10.2020 17:51:20 | IP (Hash): 1139442841
    RonButterfly schrieb:
    Hallo zusammen,

    bei meiner Diabetesberaterin kriege ich auch nur offensichtliche Dinge erzählt. Wenn ich etwas tiefer bohre, ist sie entweder überfragt oder wiederholt das offensichtliche nochmal. Jetzt bietet die Praxis eine Schulung an.

    Ich weiß inzwischen selbst ganz gut, wie man BE's bzw. KH's berechnet, mache das auch schon seit 3 Monaten. Brauche auch keine Bücher mit Bildern, habe inzwischen eine gute App und diverse digitale Datenquellen. Muss noch keine ICT machen, sondern lebe von Basalunterstützung, Sport und Low Carb mit sehr guten Werten und ohne Unterzuckerungen. Wegen ICT, da experimentieren mein Doc und ich mit KH-reichen Mahlzeiten, wie Pizza, und alles wird haarklein dokumentiert, so dass wir hier das richtige Verhalten finden können.

    Würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, bei so jmd eine Schulung zu machen?

    Habe vor Kurzem außerdem die Praxis gewechselt und fühle mich da etwas besser aufgehoben. Die machen aber keine Schulungen wegen Covid und meinten, dass eine individuelle Beratung sowieso besser ist. Werde hier auch ganz gut beraten bisher und kann auch außerhalb der Sprechstunden immer per E-Mail Fragen stellen, die sehr zeitnah beantwortet werden.

    Das Angebot der "alten" Praxis steht aber noch. Was meint ihr: wäre das Zeitverschwendung oder sollte man alles mitnehmen, was man kriegt? So wie sich das hier liest, sind die meisten Schulungen nicht besonders wertvoll...

    LG, Ron



    Hallo Ron,
    Ich persönlich hatte bisher drei solcher Gruppenschulungen allerdings stationär. Erstes Mal in der Reha Primas/Typ1 Schulung wobei ich erst in der Reha auf ICT umgestellt wurde. Und da war noch ganz viel neues dabei. Auch für später, da hast du mal was darüber gehört.
    Jetzt in Bad Mergentheim hatte ich die klassische Schulungsgruppe Typ1 (keine Neulinge) und zudem die Hypos Schulung zwecks Probleme in der Hypo-Wahrnehmung.

    Von all dem habe ich persönlich sehr profitiert. In Einzelgesprächen fragt man in der Regel ja Dinge, die man bereits mit dem Diabetes erlebt hat. Aber bei der ersten Magen-Darm-Grippe, die ersten Ketone, ... ist man dann plötzlich auf sich allein gestellt und weiß nicht, wie man reagieren muss. Weil man einfach solche Dinge nicht bedacht hat zu fragen, in der Einzelschulung. Und ich persönlich kann zumindest aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, solche unerwarteten Ereignisse passieren grundsätzlich Fr Abend oder Sa früh. Und man muss selbstständig irgendwie bis Mo überbrücken bis man in der Praxis nachfragen kann.

    Bei einer guten Gruppenschulung (meine waren alle super) dürfen auch alle Teilnehmer Fragen stellen und diese werden versucht bestmöglich zu beantworten. Da lernt man auch nochmal sehr viel. Außerdem wird nach der eigenen Erfahrung zu unterschiedlichen Situationen (Pizza, Grillabend, Sport, Alkohol...) gefragt.

    Wir haben bspw. in der ersten Schulung damals mit Schablonen die Wirkkurven unserer Insuline eingezeichnet für den Tagesverlauf. Da sieht man dann auch gut, wie die Insuline je nach Menge länger-kürzer wirken.

    Ich würde sagen, verlieren kannst du nix.
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    am 20.10.2020 09:55:45 | IP (Hash): 974942215
    Hi July,

    July95 schrieb:
    Ich würde sagen, verlieren kannst du nix.



    Außer Zeit ;-) Ich war jetzt so oft krank geschrieben, das will ich nach Möglichkeit nicht mehr allzu sehr ausreizen. Und nach der Arbeit habe ich mit Kind und allem drum und dran echt nicht die Zeit... Naja, mal schauen, vllt gibt es ja heutzutage irgendwelche Online Seminare, wäre mir sowieso lieber als in einem Raum mit mehreren Leuten den ganzen Tag mit Maske zu sitzen.

    Auf jeden Fall vielen Dank für Dein Feedback!

    BTW: ich fange demnächst mit Remicade an wegen meiner CU (da folgt mindestens eine oder vllt zwei Krankschreibungen). Bin zwar auf dem Weg der Besserung mit Mesalazin, aber meine Ärztin sagte, dass die Entzündungswerte doch noch recht hoch seien und sie es doch empfehlen würde. Am Freitag gibt es noch ein letztes Vorgespräch und dann mache ich den ersten Termin aus.
    Bearbeitet von User am 20.10.2020 09:56:32. Grund: Format
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    am 20.10.2020 12:49:43 | IP (Hash): 1558225118

    Ich denke, der Lehrwert der Schulung hängt auch immer etwas von den Leitern ab.