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Diabetesschulung, wie geht es euch dabei ?
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am 19.10.2020 12:21:38 | IP (Hash): 234911367
Hallo zusammen,
bei meiner Diabetesberaterin kriege ich auch nur offensichtliche Dinge erzählt. Wenn ich etwas tiefer bohre, ist sie entweder überfragt oder wiederholt das offensichtliche nochmal. Jetzt bietet die Praxis eine Schulung an.
Ich weiß inzwischen selbst ganz gut, wie man BE's bzw. KH's berechnet, mache das auch schon seit 3 Monaten. Brauche auch keine Bücher mit Bildern, habe inzwischen eine gute App und diverse digitale Datenquellen. Muss noch keine ICT machen, sondern lebe von Basalunterstützung, Sport und Low Carb mit sehr guten Werten und ohne Unterzuckerungen. Wegen ICT, da experimentieren mein Doc und ich mit KH-reichen Mahlzeiten, wie Pizza, und alles wird haarklein dokumentiert, so dass wir hier das richtige Verhalten finden können.
Würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, bei so jmd eine Schulung zu machen?
Habe vor Kurzem außerdem die Praxis gewechselt und fühle mich da etwas besser aufgehoben. Die machen aber keine Schulungen wegen Covid und meinten, dass eine individuelle Beratung sowieso besser ist. Werde hier auch ganz gut beraten bisher und kann auch außerhalb der Sprechstunden immer per E-Mail Fragen stellen, die sehr zeitnah beantwortet werden.
Das Angebot der "alten" Praxis steht aber noch. Was meint ihr: wäre das Zeitverschwendung oder sollte man alles mitnehmen, was man kriegt? So wie sich das hier liest, sind die meisten Schulungen nicht besonders wertvoll...
LG, Ron
Bearbeitet von User am 19.10.2020 12:27:04. Grund: P.S. hinzugefügt -
am 19.10.2020 17:51:20 | IP (Hash): 1139442841
RonButterfly schrieb:
Hallo zusammen,
bei meiner Diabetesberaterin kriege ich auch nur offensichtliche Dinge erzählt. Wenn ich etwas tiefer bohre, ist sie entweder überfragt oder wiederholt das offensichtliche nochmal. Jetzt bietet die Praxis eine Schulung an.
Ich weiß inzwischen selbst ganz gut, wie man BE's bzw. KH's berechnet, mache das auch schon seit 3 Monaten. Brauche auch keine Bücher mit Bildern, habe inzwischen eine gute App und diverse digitale Datenquellen. Muss noch keine ICT machen, sondern lebe von Basalunterstützung, Sport und Low Carb mit sehr guten Werten und ohne Unterzuckerungen. Wegen ICT, da experimentieren mein Doc und ich mit KH-reichen Mahlzeiten, wie Pizza, und alles wird haarklein dokumentiert, so dass wir hier das richtige Verhalten finden können.
Würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, bei so jmd eine Schulung zu machen?
Habe vor Kurzem außerdem die Praxis gewechselt und fühle mich da etwas besser aufgehoben. Die machen aber keine Schulungen wegen Covid und meinten, dass eine individuelle Beratung sowieso besser ist. Werde hier auch ganz gut beraten bisher und kann auch außerhalb der Sprechstunden immer per E-Mail Fragen stellen, die sehr zeitnah beantwortet werden.
Das Angebot der "alten" Praxis steht aber noch. Was meint ihr: wäre das Zeitverschwendung oder sollte man alles mitnehmen, was man kriegt? So wie sich das hier liest, sind die meisten Schulungen nicht besonders wertvoll...
LG, Ron
Hallo Ron,
Ich persönlich hatte bisher drei solcher Gruppenschulungen allerdings stationär. Erstes Mal in der Reha Primas/Typ1 Schulung wobei ich erst in der Reha auf ICT umgestellt wurde. Und da war noch ganz viel neues dabei. Auch für später, da hast du mal was darüber gehört.
Jetzt in Bad Mergentheim hatte ich die klassische Schulungsgruppe Typ1 (keine Neulinge) und zudem die Hypos Schulung zwecks Probleme in der Hypo-Wahrnehmung.
Von all dem habe ich persönlich sehr profitiert. In Einzelgesprächen fragt man in der Regel ja Dinge, die man bereits mit dem Diabetes erlebt hat. Aber bei der ersten Magen-Darm-Grippe, die ersten Ketone, ... ist man dann plötzlich auf sich allein gestellt und weiß nicht, wie man reagieren muss. Weil man einfach solche Dinge nicht bedacht hat zu fragen, in der Einzelschulung. Und ich persönlich kann zumindest aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, solche unerwarteten Ereignisse passieren grundsätzlich Fr Abend oder Sa früh. Und man muss selbstständig irgendwie bis Mo überbrücken bis man in der Praxis nachfragen kann.
Bei einer guten Gruppenschulung (meine waren alle super) dürfen auch alle Teilnehmer Fragen stellen und diese werden versucht bestmöglich zu beantworten. Da lernt man auch nochmal sehr viel. Außerdem wird nach der eigenen Erfahrung zu unterschiedlichen Situationen (Pizza, Grillabend, Sport, Alkohol...) gefragt.
Wir haben bspw. in der ersten Schulung damals mit Schablonen die Wirkkurven unserer Insuline eingezeichnet für den Tagesverlauf. Da sieht man dann auch gut, wie die Insuline je nach Menge länger-kürzer wirken.
Ich würde sagen, verlieren kannst du nix.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.10.2020 09:55:45 | IP (Hash): 974942215
Hi July,
July95 schrieb:
Ich würde sagen, verlieren kannst du nix.
Außer Zeit ;-) Ich war jetzt so oft krank geschrieben, das will ich nach Möglichkeit nicht mehr allzu sehr ausreizen. Und nach der Arbeit habe ich mit Kind und allem drum und dran echt nicht die Zeit... Naja, mal schauen, vllt gibt es ja heutzutage irgendwelche Online Seminare, wäre mir sowieso lieber als in einem Raum mit mehreren Leuten den ganzen Tag mit Maske zu sitzen.
Auf jeden Fall vielen Dank für Dein Feedback!
BTW: ich fange demnächst mit Remicade an wegen meiner CU (da folgt mindestens eine oder vllt zwei Krankschreibungen). Bin zwar auf dem Weg der Besserung mit Mesalazin, aber meine Ärztin sagte, dass die Entzündungswerte doch noch recht hoch seien und sie es doch empfehlen würde. Am Freitag gibt es noch ein letztes Vorgespräch und dann mache ich den ersten Termin aus.
Bearbeitet von User am 20.10.2020 09:56:32. Grund: Format -
am 20.10.2020 12:49:43 | IP (Hash): 1558225118
Ich denke, der Lehrwert der Schulung hängt auch immer etwas von den Leitern ab.