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Heisshunger mit Mahlzeiten Insulin

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    am 26.08.2017 22:21:30 | IP (Hash): 449283455
    Heliflieger schrieb:
    Lieber Reiner, du bist mir von Anfang an negativ aufgefallen mit deiner Privatfehde gegen Adhk.
    Nun teilst du gegen mich aus, obwohl ich dir nicht Widersprochen habe.
    Sollte das hier so eine Art "Hengstbeißen" sein ?

    Das was duals Angriff gegen dich bezeichnest, ist als Unterstützung für Laeya gedacht. Du erklärst ihr, wie das Feintuning machen soll, während sie mangels Schulung noch an der Startlinie steht und erst noch die Grundbegriffe der Insulintherapie erlernen muss.

    Dass Schlimmste was passieren kann wäre, dass Laeya hier im Forum das Gefühl bekommt, dass das alles ganz schwer ist und sie das nie lernen kann. Bisher hat noch jeder es gelernt, der sich darum bemüht hat. Das geht nur Schritt für Schritt und braucht seine Zeit. Es wäre schön, wenn du Laeya auch in diese Richtung bestärken und damit unterstützen könntest.

    Was meine Stellung zum Forentroll ChrisP./Maxim/Abc/Abd/.....Adhk betrifft, ist deine Beoachtung richtig, nur dass ich damit nicht alleine stehe und somit das Wortteil "Privat" nicht ganz zutreffend ist.
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    am 26.08.2017 22:29:15 | IP (Hash): 510689418
    Ach Leute, streitet Euch doch nicht. Ich finde es ganz toll, das ich so viele Infos bekomme. Ich hab übrigens ab dem Abendessen so ca alle 15 Minuten gemessen, ist schon erstaunlich was dabei raus kommt. Vielleicht kann ich die Tabelle von meiner App fotografieren, muss ich mir mal anschauen. Ansonsten schreibe ich es ab :).
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    am 26.08.2017 22:41:38 | IP (Hash): 1400677933
    Laeya
    Danke Dir und um zu helfen habe ich das sehr gerne gemacht !
    Es ist für mich so etwas wie das Salz in der Suppe des Lebens.

    .
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    am 27.08.2017 11:41:47 | IP (Hash): 954637980
    Hallo zusammen,

    ich zeig Euch mal meine Werte nach dem Essen, und wie sich der Bz verhält.

    Gestern Abendessen 18.45 Uhr (Vk Brot+Tomate+Frischkäse) 4 IE Fiasp bei 159 Bz vor dem Essen

    19.15 Uhr 164
    19.30 Uhr 158
    20 Uhr 212
    20.15 Uhr 192
    20.30 Uhr 190
    20.45 Uhr 193 Cola Zero+Nüsse
    21 Uhr 190
    21.30 Uhr 210
    22 Uhr 238 Toujeo 31 IE
    23.20 Uhr 218


    Heute morgen Frühstück 9.05 Uhr (Haferflocken+Milch+Himbeeren) 8 IE Fiasp bei 151 Bz vor dem Essen

    9.20 Uhr 182
    9.50 Uhr 250
    10.10 Uhr 264
    10.20 Uhr 246
    10.45 Uhr 231
    11 Uhr 261


    Normalerweise nehme ich zum Frühstück 1,5% Joghurt, hatte aber keinen mehr da, daher die Milch.
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    am 27.08.2017 12:20:06 | IP (Hash): 954637980
    Und nach 3 Stunden jetzt bei 144.
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    am 27.08.2017 12:21:11 | IP (Hash): 353608677
    SUPER Anfang! Also Spitze im Verlauf ungefähr ne Stunde nach Spritzen & Essen und Auslauf der Wirkung vom Fiasp etwa 2 Stunden weiter. Die gemessenen Ausläufe deutlich über dem Start-BZ zeigen, dass Du das Fiasp bei gleichen KH-Mengen vorsichtig noch ein Stückchen erhöhen könntest. Also z.B. 1 oder 2 Einheiten mehr und damit testen usw. usw., und dann ggf. wieder mehr, bis es etwa 2 Stunden weiter passt. Und dafür reicht dann die 2 Stunden Messung. Denn Du hast ja jetzt gesehen, dass das Fiasp Deinen BZ nicht wie in der Werbung praktisch von jetzt auf gleich abstürzen lässt. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
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    am 27.08.2017 12:23:27 | IP (Hash): 688584431
    Laeya schrieb:
    Hallo zusammen,

    ich zeig Euch mal meine Werte nach dem Essen, und wie sich der Bz verhält.

    Gestern Abendessen 18.45 Uhr (Vk Brot+Tomate+Frischkäse) 4 IE Fiasp bei 159 Bz vor dem Essen

    19.15 Uhr 164
    19.30 Uhr 158
    20 Uhr 212
    20.15 Uhr 192
    20.30 Uhr 190
    20.45 Uhr 193 Cola Zero+Nüsse
    21 Uhr 190
    21.30 Uhr 210
    22 Uhr 238 Toujeo 31 IE
    23.20 Uhr 218


    Heute morgen Frühstück 9.05 Uhr (Haferflocken+Milch+Himbeeren) 8 IE Fiasp bei 151 Bz vor dem Essen

    9.20 Uhr 182
    9.50 Uhr 250
    10.10 Uhr 264
    10.20 Uhr 246
    10.45 Uhr 231
    11 Uhr 261


    Normalerweise nehme ich zum Frühstück 1,5% Joghurt, hatte aber keinen mehr da, daher die Milch.



    Du solltest mit dem Essen warten bis dein BZ unter 100 ist. Muss ja nicht 70 sein wie bei mir.
    Dein Faktor scheint nicht zu stimmen. Du solltest 2 h nach dem Essen da sein wo du vor dem Essen warst.
    So in etwa halt.

    Mein Eindruck ist wie befürchtet, dass auch Fiasp wohl einem kleinen Spritz Essabstand braucht.

    Experimentier aber nicht ohne ordentliche Schulung an dir herum.

    Auf die Paar Tage kommt es nicht an
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    am 27.08.2017 12:25:48 | IP (Hash): 954637980
    Ich find die Werte ehrlich gesagt nicht so gut. Mir wurde gesagt, ich muss nach 2 Std unter 140 kommen, hab ich aber noch nie geschafft. Und einen Nüchternwert von unter 100 schaffe ich nie im Leben, jedenfalls im Moment.
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    am 27.08.2017 12:40:18 | IP (Hash): 688584431
    @lasya

    Wiegst du dein Frühstück ab, und addierst die KH / Be ?

    Klingt übergenau, ich weiß. Geht aber nicht anders,. Sogar nach Jahren wenn man das schon 100 mal gegessen hat, mach ich das noch so ab und an.
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    am 27.08.2017 13:13:05 | IP (Hash): 954637980
    Abwiegen tu ich es nicht, halt nach Augenmass, und wieviel Hunger ich habe. Was die Kh/Be betrifft kenn ich mich halt gar nicht aus, das hatten wir in der allgemeinen Schulung nicht.
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    am 27.08.2017 14:33:37 | IP (Hash): 688584431
    Laeya schrieb:
    Abwiegen tu ich es nicht, halt nach Augenmass, und wieviel Hunger ich habe. Was die Kh/Be betrifft kenn ich mich halt gar nicht aus, das hatten wir in der allgemeinen Schulung nicht.



    Dann wirst du mit dem Wiegen anfange müssen. Ja, Diabetes bringt eine gewisse Lebensumstellung mit sich.
    Die KH stehen auf den Verpackungen je 100g / ml. Auch die Milch hat Kohlenhydrate. Himbeeren findest du in google mit der Frage "Be Himbeeren"
    12 g KH sind eine BE.

    Gibt aber auch gute Apps, einfach im Playstore unter Broteinheiten oder Kohlenhdrate suchen.


    Glaub mir, das ist nicht das Geschwafel eines Perfektionisten, gerade Anfänger müssen abwiegen und die aufgenommenen KH / BE berechnen, du wirst dich wundern wie man sich doch verschätzen kann, wenn man mal sieht was man gespritzt hätte , im Vergeleich zu dem was man
    spritzen muss.

    In ein paar Jahren kennst du was du wann spritzen musst. Du siehst was 50 g Nudeln sind oder Reis, und wenn du dich um 3 g verschätzt macht es auch nix. Aber am Anfang ist das wiegen wichtig.

    Nachtrag:

    Du kannst natürlich die Größe der Portion selbst bestimmen, du musst nur wissen wieviel KH enthalten sind.

    Und wenn du das gemacht hast, und kommst zu dem Ergebnis, dass du viel zu viel gespritzt hast bisher, dann stimmt dein Faktor nicht.
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 14:49:15. Grund: Nachtrag
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    am 27.08.2017 14:56:45 | IP (Hash): 1400677933
    Liebe Laeya
    Die Werte wie Du die jetzt hast sind nicht gut, wobei sicher auch die Basis-
    einstellung nicht stimmt wenn man deine Nüchternwerte betrachtet, aber lassen
    wir das für im Moment, weil wenn Du mit dem neuen Arzt vielleicht auf das
    Toujeo mit dem Metformin gehst wie ich dir vorgeschlagen habe, dann werden
    die Nüchternwerte als Basis auch viel besser und wenn dann noch etwas fehlt
    kann das mit dem Toujeo noch vervollständigt werden.

    Ich finde für den Anfang sollten wir Schritt für Schritt vorgehen mit dem Fiasp,
    da was Du jetzt spritzt sind so Dosen für Typ 1 sind aber nicht für Typ 2 mit
    der Insulinresistenz und deshalb als ersten Schritt wie folgt :

    1. 3 Std. nach irgendeinem Essen messe den Wert und spritze 2E Fiasp und
    nach weiteren 2 Std. messe den Wert damit wir den Spritzfaktor herausfinden
    können und dann postest Du hier die Werte. Ich warte dann solange.


    Als kleinen Tip, lass dich nicht mit BE und KE, Etc. verrückt machen und
    benütze stattdessen einfach die KH mit z.B. später herauszufinden wie viel
    E-Fiasp Du brauchst für KH 10g um etwas Dezimales zu haben und auch
    weil heute bei allen Produkten die KH aufgeführt sind. So sind wir schon
    vor Jahren von unseren Ärzten instruiert worden und das war super.
    Man macht besser etwas praktisches als aller Schulrhetorik zu folgen !


    PS : Sicher wirst Du noch irgendwo so eine 1000mg Metformin Tablette
    haben die Du 1/4 kannst für 250mg und bei Gelegenheit austesten
    und Du wirst sehen dass Du damit keine Magenprobleme mehr hast,
    aber das nicht jetzt wo man sich auf das Fiasp konzentrieren sollte
    und wo eine Einnahme von Metformin die Werte verfälschen würde.

    .
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 16:04:20. Grund: Komplettierung
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    am 27.08.2017 14:57:52 | IP (Hash): 954637980
    Hmm ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht, wieviel Be ich nehmen darf.
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    am 27.08.2017 15:35:49 | IP (Hash): 169068932
    Laeya schrieb:
    Hmm ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht, wieviel Be ich nehmen darf.

    Und genau das wäre der erste Schritt beim Einstieg in eine ordentliche Diabetestherapie: BÉ- bzw. KE-Bestimmung und Ermittlung der richtigen KE-Faktoren für Frühstück, Mittagessen und Abendbrot.

    Wenn du das einigermaßen im Griff hast, was bestimmt mindesten einen Monat dauern wird, dann kannst du dich vielleicht um die Sachen kümmern, die dir der Hubschrauberpilot aufgegeben hat. Es bleibt ja hier im Forum stehen. Speichere dir den Link ab und gehe in 1, 2 oder 3 Monaten wieder hier rein. Jetzt solltest du dich zuerst mal um die Grundlagen kümmern.

    Ich finde wie hjt_Jürgen, dass dein BZ-Verlauf zu den Mahlzeiten für den Anfang schon mal nicht schlecht aussieht. Wenn du jede Woche insgesamt um 10 oder 20 mg/dl weiter runter kommst, dann bist du gut. Grundvoraussetzung dafür sind die richtigen KE-Faktoren und eine möglichst gute KE-Bestimmung.

    Alles Gute, Rainer
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    am 27.08.2017 15:44:05 | IP (Hash): 1400677933
    Das von dem welcher noch nie einen Insulin-Pen in der Hand hatte.
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    am 27.08.2017 16:59:32 | IP (Hash): 353608677
    Habe mich bis heute nicht zum Wiegen durchringen können, komme aber mit meinen Futter- und Insulinmengen längst besser zurecht als jeDer Diabetologe, der versuchen wollte, daran noch was zu verbessern, womöglich noch mit Wiegen.

    Meistens essen die meisten von uns z.B. zum Frühstück gleiche Mengen von den gleichen Futteranteilen. Und genau dafür taugt der einfache Ansatz, dass man einfach nach und nach versucht, die Insulinmenge immer passender so zu wählen, dass nach dem Wirkauslauf vom Insulin wieder der BZ erreicht wird, der vor dem Essen gemessen wurde. Und dafür ist im Prinzip völlig wurscht, wie viele BEs das sind und wie viele Einheiten pro BE dabei gespritzt werden. Das kann man analysieren, wenn’s passt, und hat dann mit dem Ergebnis einen ersten Maßstab für andere Futtermengen und -zusammensetzungen.

    Wie viele BEs oder KEs oder KHs oder Carbs jemand mit Diabetes einverleiben will, kann sich z.B. vorrangig danach richten, wie hoch man die Spitze dem Essen zulassen mag. UND zum Ausprobieren, wie viel Insulin wann am Tag zu wie vielen KHs passt, können kleinere KH-Mengen sehr hilfreich sein.

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    am 27.08.2017 17:19:58 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Habe mich bis heute nicht zum Wiegen durchringen können, komme aber mit meinen Futter- und Insulinmengen längst besser zurecht als jeDer Diabetologe, der versuchen wollte, daran noch was zu verbessern, womöglich noch mit Wiegen.

    Meistens essen die meisten von uns z.B. zum Frühstück gleiche Mengen von den gleichen Futteranteilen. Und genau dafür taugt der einfache Ansatz, dass man einfach nach und nach versucht, die Insulinmenge immer passender so zu wählen, dass nach dem Wirkauslauf vom Insulin wieder der BZ erreicht wird, der vor dem Essen gemessen wurde. Und dafür ist im Prinzip völlig wurscht, wie viele BEs das sind und wie viele Einheiten pro BE dabei gespritzt werden. Das kann man analysieren, wenn’s passt, und hat dann mit dem Ergebnis einen ersten Maßstab für andere Futtermengen und -zusammensetzungen.

    Wie viele BEs oder KEs oder KHs oder Carbs jemand mit Diabetes einverleiben will, kann sich z.B. vorrangig danach richten, wie hoch man die Spitze dem Essen zulassen mag. UND zum Ausprobieren, wie viel Insulin wann am Tag zu wie vielen KHs passt, können kleinere KH-Mengen sehr hilfreich sein.

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    Das mag so funktionieren wenn man immer die gleiche Menge der gleichen Nahrung isst.
    Wehe du änderst das mal von Butterbrot mit Schinken zu Brötchen mit Nutella.
    Na gut, jeder wie er will. Mir ist es halt lieber nach dem Essen nicht über 130 mg/ dl zu kommen als nach 2 Stunden noch bei 180 zu sein.

    Sei ehrlich, dir hat man beigebracht die Insulinmenge auch Zuhause zu schätzen, und nie zu wiegen ?
    Kein Diabetologe kann dir sagen welchen Faktor du hast, von daher kannst nur du es optimieren, optimieren wäre nach dem Essen nicht über 130 und nach 2 Stunden ( dauert bei mir höchstens eine ) wieder bei um die 100 ( +/- 10)
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    am 27.08.2017 17:40:45 | IP (Hash): 353608677
    Mein Rahmen ist praktisch immer noch mein altes Mantra, was Du hier im Archiv bestimmt schon vor 10 Jahren findest: max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Essen. Da passt das Schinkenbrot bei mir gerade rein. Das Nutella-Brötchen müsste ich dafür je nach Größe in 2-3 Etappen essen und damit die 140 statt einiger Minuten über 1-2 Stunden lang ziehen.

    Klar kann ich auch so viel Apidra nehmen, dass die Stundenspitze mit dem einen Brötchen unter 140 bleibt, aber dann muss ich ne Stunde bis 2 weiter noch son Brötchen und dann vielleicht noch eins hinterher schieben, um meinen BZ über 60 zu halten.

    Schon deswegen wäre für Typ2 wie mich absolut kontraproduktiv, in der ersten Lernphase möglichst abwechslungsreich zu essen. Viel einfacher ist da, mit kleineren Mengen KH anzufangen und wenn man eine Menge in einer Art drauf hat, sich mit der Erfahrung dann die nächst vorzunehmen usw usw :)

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    am 27.08.2017 18:16:06 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:


    Wenn du das einigermaßen im Griff hast, was bestimmt mindesten einen Monat dauern wird, dann kannst du dich vielleicht um die Sachen kümmern, die dir der Hubschrauberpilot aufgegeben hat. Es bleibt ja hier im Forum stehen. Speichere dir den Link ab und gehe in 1, 2 oder 3 Monaten wieder hier rein. Jetzt solltest du dich zuerst mal um die Grundlagen kümmern.


    Alles Gute, Rainer



    Bevor hier der falsche Eindruck entsteht, ich bin kein Hubschrauberpilot ! :)

    Ich fliege Helis im Kleinformat :)

    https://youtu.be/u-KYiad0dtU
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    am 27.08.2017 18:42:40 | IP (Hash): 954637980
    Das blöde ist, ich fahre am 10.September in den Urlaub für 10 Tage. Und bis dahin sollte mein Diabetes schon einigermassen eingestellt sein. Ohne mit dem neuen Arzt Rücksprache gehalten zu haben, traue ich mich auch nicht zu experimentieren.

    Wie macht Ihr das eigentlich mit Zwischenmahlzeiten und dem spritzen? Ich hab ja nur vorgebene Werte für die 3 Hauptmahlzeiten.
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    am 27.08.2017 18:46:27 | IP (Hash): 1400677933
    Laeya
    Wie ist es damit um zu helfen :

    1. 3 Std. nach irgendeinem Essen messe den Wert und spritze 2E Fiasp und
    nach weiteren 2 Std. messe den Wert damit wir den Spritzfaktor herausfinden
    können und dann postest Du hier die Werte. Ich warte dann solange.

    Ich habe vor Dir dann nach Abschluss der Spritzfaktor-Evaluation etwas
    vereinfachtes vorzuschlagen wo Dir schnell hilft, aber hier werden dann
    sicher Manche meckern weil es nicht nach Schulwissen ist.

    .
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 19:04:31. Grund: Komplettierung
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    am 27.08.2017 18:54:10 | IP (Hash): 688584431
    Laeya schrieb:
    Das blöde ist, ich fahre am 10.September in den Urlaub für 10 Tage. Und bis dahin sollte mein Diabetes schon einigermassen eingestellt sein. Ohne mit dem neuen Arzt Rücksprache gehalten zu haben, traue ich mich auch nicht zu experimentieren.

    Wie macht Ihr das eigentlich mit Zwischenmahlzeiten und dem spritzen? Ich hab ja nur vorgebene Werte für die 3 Hauptmahlzeiten.



    Die ICT, oder auch Basis - Bolustherapie kennt sowas wie Zwischenmahlzeiten nicht. Wenn du was isst, halte Spritz - Essabstand ein und spritze was du essen willst.


    Deine Therapieform, festgelegte Insulinmenge und dein Essen dem Insulin anpassen ist so seit Anfang der 80er out. Du wirst lernen müssen in Schulungen dir das Insulin zu verabreichen was du benötigst.

    Das was dein Arzt mit dir macht ist fast fahrlässige Körperverletzung.

    Ich will dir nichts vormachen, es wird dir nicht gelingen bis 10 September deinen Diabetes einzustellen, nicht mal wenn du morgen deine erste Schulung hast.

    Manche mögen mich für zu hart halten, aber ich bin Realist.

    Ach ja, wenn du in Urlaub bist, und lust hast "einen drauf zu machen", hey, wer kennt das nicht ;) Halte dich mit Insulin zurück, bitte. An einem BZ von 300 stirbst du nicht, aber an Alkohol und Insulin vielleicht.

    Bearbeitet von User am 27.08.2017 19:57:23. Grund: Warnung
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    am 27.08.2017 20:03:17 | IP (Hash): 353608677
    Heliflieger schrieb:
    Deine Therapieform, festgelegte Insulinmenge und dein Essen dem Insulin anpassen ist so seit Anfang der 80er out. Du wirst lernen müssen in Schulungen dir das Insulin zu verabreichen was du benötigst.

    Das was dein Arzt mit dir macht ist fast fahrlässige Körperverletzung.

    Ich will dir nichts vormachen, es wird dir nicht gelingen bis 10 September deinen Diabetes einzustellen, nicht mal wenn du morgen deine erste Schulung hast..


    Also Du bist schon ein bisschen spinnert ;)
    Erst mit dem Abbruch der DCCT (Diabetes Compliance and Complications Trial) Anfang der 90ger wurde fachoffiziell anerkannt, dass Sinn macht, Basal und Insulin zum Essen zu trennen. Mehrheitlich in der Art der Vorgabe wie hier die Schreiberin erlebt. Ist auch heute noch vielfach geübte Einstiegsversion, bis dann gelernt wird, die Dosis jeweils an der Menge der KHs und dem jeweils aktuellen BZ auszurichten. Aber den eigenen BZ messen wurde fachoffiziell durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft erst Mitte der 90ger Jahre erlaubt.

    UND ein Langzeitwert HBA1c um 7 (beinhaltet wenigstens 10 von 24 Stunden mit BZ über 200mg/dl) gilt fachoffiziell als völlig ordentlich. Die statistische Wahrscheinlichkeit, damit über mehrere Jahrzehnte eine Folgekrankheit zu erleiden, liegt vielleicht bei 50%. Und sie rechtfertigt in keiner Weise Deine akute Angstmache. Schließlich kann man heute seine Einstellung in der Art anfangen, die Du so harsch kritisiert, und seine BZ Steuerung bis zum nächsten Jahr um diese Zeit in den Bereich von HBA1c 7 verbessern und dann mit immer mehr Erfahrung locker weiter so gesund optimieren, wie man das für sich selbst haben will.

    Klar plädiere ich wie Du für den völlig gesunden BZ, aber den kann auch der beste Diabetologe nicht einstellen, sondern den können nur die unter uns, die das wirklich wollen, mit zunehmender Erfahrung gezielt und systematisch für sich selbst erreichen. Die Zeit dafür sollten wir lassen - und wir sollten auch achten, wenn andere einen anderen Blutzuckerrahmen für sich wählen.

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    am 27.08.2017 20:11:14 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Deine Therapieform, festgelegte Insulinmenge und dein Essen dem Insulin anpassen ist so seit Anfang der 80er out. Du wirst lernen müssen in Schulungen dir das Insulin zu verabreichen was du benötigst.

    Das was dein Arzt mit dir macht ist fast fahrlässige Körperverletzung.

    Ich will dir nichts vormachen, es wird dir nicht gelingen bis 10 September deinen Diabetes einzustellen, nicht mal wenn du morgen deine erste Schulung hast..


    Also Du bist schon ein bisschen spinnert ;)
    Erst mit dem Abbruch der DCCT (Diabetes Compliance and Complications Trial) Anfang der 90ger wurde fachoffiziell anerkannt, dass Sinn macht, Basal und Insulin zum Essen zu trennen. Mehrheitlich in der Art der Vorgabe wie hier die Schreiberin erlebt. Ist auch heute noch vielfach geübte Einstiegsversion, bis dann gelernt wird, die Dosis jeweils an der Menge der KHs und dem jeweils aktuellen BZ auszurichten. Aber den eigenen BZ messen wurde fachoffiziell durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft erst Mitte der 90ger Jahre erlaubt.

    UND ein Langzeitwert HBA1c um 7 (beinhaltet wenigstens 10 von 24 Stunden mit BZ über 200mg/dl) gilt fachoffiziell als völlig ordentlich. Die statistische Wahrscheinlichkeit, damit über mehrere Jahrzehnte eine Folgekrankheit zu erleiden, liegt vielleicht bei 50%. Und sie rechtfertigt in keiner Weise Deine akute Angstmache. Schließlich kann man heute seine Einstellung in der Art anfangen, die Du so harsch kritisiert, und seine BZ Steuerung bis zum nächsten Jahr um diese Zeit in den Bereich von HBA1c 7 verbessern und dann mit immer mehr Erfahrung locker weiter so gesund optimieren, wie man das für sich selbst haben will.

    Klar plädiere ich wie Du für den völlig gesunden BZ, aber den kann auch der beste Diabetologe nicht einstellen, sondern den können nur die unter uns, die das wirklich wollen, mit zunehmender Erfahrung gezielt und systematisch für sich selbst erreichen. Die Zeit dafür sollten wir lassen - und wir sollten auch achten, wenn andere einen anderen Blutzuckerrahmen für sich wählen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Wie ich sagte, die Typ II werden Stiefmütterlich behandelt. Mein Eindruck ist, und das meine ich nicht persönlich, jeder der es für Typ 1 nicht geschafft hat in der Ausbildung landet bei Typ II und unterrichtet dort.

    Schau mal hier wo du fachofiziell liegst :

    https://www.lilly-diabetes.de/Patient/hba1c-rechner.aspx

    7,3 ist im gelben Bereich, da wo du dich sicher fühlst im roten Bereich.

    Die WHO und auch die modernen Diabetologen sehen das nicht mehr so locker.
    Meine erste ICT Schulung hatte ich 1980, da war ich 8 Jahre alt. Mami war damals dabei.

    Nachtrag

    Lieber Jürgen, ich meine das wirklich nicht persönlich oder auf dich bezogen.
    Das ganze leben ist ein stetiges lernen, auch bei mir. Heute gelten andere Regeln in der Diabetes Therapie als früher.
    Und leider erleben wir beide persönlich oder hier im Forum wie schlampert es zugehen kann. Viele User hier die einfach keine ordentliche Schulung hatten, auf sich allein gestellt sind und hier um Hilfe bitten ist ein Armutszeugnis für deutsche Ärzte.

    Ich vermute mal, viele Ärzte wollen keine Patienten verlieren, und "experimentieren" ohne Ahnung an Patienten herum.
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 20:37:05. Grund: Erklärung
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    am 27.08.2017 20:59:47 | IP (Hash): 353608677
    Heliflieger schrieb:
    Meine erste ICT Schulung hatte ich 1980, da war ich 8 Jahre alt. Mami war damals dabei.


    Sagt mir, dass Du super selten viel Glück gehabt hast. Und mit Zusatzzahl hast Du vielleicht sogar die optischen BZ-Teststreifen nutzen dürfen, die Bayer damals schon produzierte. Aber die meisten 1ner waren da noch lange von jeder Form von ICT entfernt, und bis Anfang der 90ger war die feste Einstellung mit fortschrittlichem Basal-Bolus ne Vorgabe von BEs (Broteinheiten) und IEs (Insulineinheiten) zu den Mahlzeiten, die alle viertel Jahre in mehreren Tagen stationär überprüft und angepasst wurde.
    Auf breiter Front ICT im heutigen Sinne wurde daraus erst ab Mitte der 90ger Jahre für Typ1 und ab der Jahrtausendwende für Typ2.

    Hier S23 zeigt, was heute beim Dok für uns Typ2 gilt http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/dm-therapie-1aufl-vers4-kurz.pdf
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