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Heisshunger mit Mahlzeiten Insulin

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    am 27.08.2017 14:33:37 | IP (Hash): 688584431
    Laeya schrieb:
    Abwiegen tu ich es nicht, halt nach Augenmass, und wieviel Hunger ich habe. Was die Kh/Be betrifft kenn ich mich halt gar nicht aus, das hatten wir in der allgemeinen Schulung nicht.



    Dann wirst du mit dem Wiegen anfange müssen. Ja, Diabetes bringt eine gewisse Lebensumstellung mit sich.
    Die KH stehen auf den Verpackungen je 100g / ml. Auch die Milch hat Kohlenhydrate. Himbeeren findest du in google mit der Frage "Be Himbeeren"
    12 g KH sind eine BE.

    Gibt aber auch gute Apps, einfach im Playstore unter Broteinheiten oder Kohlenhdrate suchen.


    Glaub mir, das ist nicht das Geschwafel eines Perfektionisten, gerade Anfänger müssen abwiegen und die aufgenommenen KH / BE berechnen, du wirst dich wundern wie man sich doch verschätzen kann, wenn man mal sieht was man gespritzt hätte , im Vergeleich zu dem was man
    spritzen muss.

    In ein paar Jahren kennst du was du wann spritzen musst. Du siehst was 50 g Nudeln sind oder Reis, und wenn du dich um 3 g verschätzt macht es auch nix. Aber am Anfang ist das wiegen wichtig.

    Nachtrag:

    Du kannst natürlich die Größe der Portion selbst bestimmen, du musst nur wissen wieviel KH enthalten sind.

    Und wenn du das gemacht hast, und kommst zu dem Ergebnis, dass du viel zu viel gespritzt hast bisher, dann stimmt dein Faktor nicht.
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 14:49:15. Grund: Nachtrag
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 27.08.2017 14:56:45 | IP (Hash): 1400677933
    Liebe Laeya
    Die Werte wie Du die jetzt hast sind nicht gut, wobei sicher auch die Basis-
    einstellung nicht stimmt wenn man deine Nüchternwerte betrachtet, aber lassen
    wir das für im Moment, weil wenn Du mit dem neuen Arzt vielleicht auf das
    Toujeo mit dem Metformin gehst wie ich dir vorgeschlagen habe, dann werden
    die Nüchternwerte als Basis auch viel besser und wenn dann noch etwas fehlt
    kann das mit dem Toujeo noch vervollständigt werden.

    Ich finde für den Anfang sollten wir Schritt für Schritt vorgehen mit dem Fiasp,
    da was Du jetzt spritzt sind so Dosen für Typ 1 sind aber nicht für Typ 2 mit
    der Insulinresistenz und deshalb als ersten Schritt wie folgt :

    1. 3 Std. nach irgendeinem Essen messe den Wert und spritze 2E Fiasp und
    nach weiteren 2 Std. messe den Wert damit wir den Spritzfaktor herausfinden
    können und dann postest Du hier die Werte. Ich warte dann solange.


    Als kleinen Tip, lass dich nicht mit BE und KE, Etc. verrückt machen und
    benütze stattdessen einfach die KH mit z.B. später herauszufinden wie viel
    E-Fiasp Du brauchst für KH 10g um etwas Dezimales zu haben und auch
    weil heute bei allen Produkten die KH aufgeführt sind. So sind wir schon
    vor Jahren von unseren Ärzten instruiert worden und das war super.
    Man macht besser etwas praktisches als aller Schulrhetorik zu folgen !


    PS : Sicher wirst Du noch irgendwo so eine 1000mg Metformin Tablette
    haben die Du 1/4 kannst für 250mg und bei Gelegenheit austesten
    und Du wirst sehen dass Du damit keine Magenprobleme mehr hast,
    aber das nicht jetzt wo man sich auf das Fiasp konzentrieren sollte
    und wo eine Einnahme von Metformin die Werte verfälschen würde.

    .
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 16:04:20. Grund: Komplettierung
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    am 27.08.2017 14:57:52 | IP (Hash): 954637980
    Hmm ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht, wieviel Be ich nehmen darf.
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    am 27.08.2017 15:35:49 | IP (Hash): 169068932
    Laeya schrieb:
    Hmm ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht, wieviel Be ich nehmen darf.

    Und genau das wäre der erste Schritt beim Einstieg in eine ordentliche Diabetestherapie: BÉ- bzw. KE-Bestimmung und Ermittlung der richtigen KE-Faktoren für Frühstück, Mittagessen und Abendbrot.

    Wenn du das einigermaßen im Griff hast, was bestimmt mindesten einen Monat dauern wird, dann kannst du dich vielleicht um die Sachen kümmern, die dir der Hubschrauberpilot aufgegeben hat. Es bleibt ja hier im Forum stehen. Speichere dir den Link ab und gehe in 1, 2 oder 3 Monaten wieder hier rein. Jetzt solltest du dich zuerst mal um die Grundlagen kümmern.

    Ich finde wie hjt_Jürgen, dass dein BZ-Verlauf zu den Mahlzeiten für den Anfang schon mal nicht schlecht aussieht. Wenn du jede Woche insgesamt um 10 oder 20 mg/dl weiter runter kommst, dann bist du gut. Grundvoraussetzung dafür sind die richtigen KE-Faktoren und eine möglichst gute KE-Bestimmung.

    Alles Gute, Rainer
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    am 27.08.2017 15:44:05 | IP (Hash): 1400677933
    Das von dem welcher noch nie einen Insulin-Pen in der Hand hatte.
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    am 27.08.2017 16:59:32 | IP (Hash): 353608677
    Habe mich bis heute nicht zum Wiegen durchringen können, komme aber mit meinen Futter- und Insulinmengen längst besser zurecht als jeDer Diabetologe, der versuchen wollte, daran noch was zu verbessern, womöglich noch mit Wiegen.

    Meistens essen die meisten von uns z.B. zum Frühstück gleiche Mengen von den gleichen Futteranteilen. Und genau dafür taugt der einfache Ansatz, dass man einfach nach und nach versucht, die Insulinmenge immer passender so zu wählen, dass nach dem Wirkauslauf vom Insulin wieder der BZ erreicht wird, der vor dem Essen gemessen wurde. Und dafür ist im Prinzip völlig wurscht, wie viele BEs das sind und wie viele Einheiten pro BE dabei gespritzt werden. Das kann man analysieren, wenn’s passt, und hat dann mit dem Ergebnis einen ersten Maßstab für andere Futtermengen und -zusammensetzungen.

    Wie viele BEs oder KEs oder KHs oder Carbs jemand mit Diabetes einverleiben will, kann sich z.B. vorrangig danach richten, wie hoch man die Spitze dem Essen zulassen mag. UND zum Ausprobieren, wie viel Insulin wann am Tag zu wie vielen KHs passt, können kleinere KH-Mengen sehr hilfreich sein.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 27.08.2017 17:19:58 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Habe mich bis heute nicht zum Wiegen durchringen können, komme aber mit meinen Futter- und Insulinmengen längst besser zurecht als jeDer Diabetologe, der versuchen wollte, daran noch was zu verbessern, womöglich noch mit Wiegen.

    Meistens essen die meisten von uns z.B. zum Frühstück gleiche Mengen von den gleichen Futteranteilen. Und genau dafür taugt der einfache Ansatz, dass man einfach nach und nach versucht, die Insulinmenge immer passender so zu wählen, dass nach dem Wirkauslauf vom Insulin wieder der BZ erreicht wird, der vor dem Essen gemessen wurde. Und dafür ist im Prinzip völlig wurscht, wie viele BEs das sind und wie viele Einheiten pro BE dabei gespritzt werden. Das kann man analysieren, wenn’s passt, und hat dann mit dem Ergebnis einen ersten Maßstab für andere Futtermengen und -zusammensetzungen.

    Wie viele BEs oder KEs oder KHs oder Carbs jemand mit Diabetes einverleiben will, kann sich z.B. vorrangig danach richten, wie hoch man die Spitze dem Essen zulassen mag. UND zum Ausprobieren, wie viel Insulin wann am Tag zu wie vielen KHs passt, können kleinere KH-Mengen sehr hilfreich sein.

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    Das mag so funktionieren wenn man immer die gleiche Menge der gleichen Nahrung isst.
    Wehe du änderst das mal von Butterbrot mit Schinken zu Brötchen mit Nutella.
    Na gut, jeder wie er will. Mir ist es halt lieber nach dem Essen nicht über 130 mg/ dl zu kommen als nach 2 Stunden noch bei 180 zu sein.

    Sei ehrlich, dir hat man beigebracht die Insulinmenge auch Zuhause zu schätzen, und nie zu wiegen ?
    Kein Diabetologe kann dir sagen welchen Faktor du hast, von daher kannst nur du es optimieren, optimieren wäre nach dem Essen nicht über 130 und nach 2 Stunden ( dauert bei mir höchstens eine ) wieder bei um die 100 ( +/- 10)
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    am 27.08.2017 17:40:45 | IP (Hash): 353608677
    Mein Rahmen ist praktisch immer noch mein altes Mantra, was Du hier im Archiv bestimmt schon vor 10 Jahren findest: max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Essen. Da passt das Schinkenbrot bei mir gerade rein. Das Nutella-Brötchen müsste ich dafür je nach Größe in 2-3 Etappen essen und damit die 140 statt einiger Minuten über 1-2 Stunden lang ziehen.

    Klar kann ich auch so viel Apidra nehmen, dass die Stundenspitze mit dem einen Brötchen unter 140 bleibt, aber dann muss ich ne Stunde bis 2 weiter noch son Brötchen und dann vielleicht noch eins hinterher schieben, um meinen BZ über 60 zu halten.

    Schon deswegen wäre für Typ2 wie mich absolut kontraproduktiv, in der ersten Lernphase möglichst abwechslungsreich zu essen. Viel einfacher ist da, mit kleineren Mengen KH anzufangen und wenn man eine Menge in einer Art drauf hat, sich mit der Erfahrung dann die nächst vorzunehmen usw usw :)

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    am 27.08.2017 18:16:06 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:


    Wenn du das einigermaßen im Griff hast, was bestimmt mindesten einen Monat dauern wird, dann kannst du dich vielleicht um die Sachen kümmern, die dir der Hubschrauberpilot aufgegeben hat. Es bleibt ja hier im Forum stehen. Speichere dir den Link ab und gehe in 1, 2 oder 3 Monaten wieder hier rein. Jetzt solltest du dich zuerst mal um die Grundlagen kümmern.


    Alles Gute, Rainer



    Bevor hier der falsche Eindruck entsteht, ich bin kein Hubschrauberpilot ! :)

    Ich fliege Helis im Kleinformat :)

    https://youtu.be/u-KYiad0dtU
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    am 27.08.2017 18:42:40 | IP (Hash): 954637980
    Das blöde ist, ich fahre am 10.September in den Urlaub für 10 Tage. Und bis dahin sollte mein Diabetes schon einigermassen eingestellt sein. Ohne mit dem neuen Arzt Rücksprache gehalten zu haben, traue ich mich auch nicht zu experimentieren.

    Wie macht Ihr das eigentlich mit Zwischenmahlzeiten und dem spritzen? Ich hab ja nur vorgebene Werte für die 3 Hauptmahlzeiten.