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    am 16.09.2017 15:10:14 | IP (Hash): 1657752227
    Hi hoo
    wie geht´s euch, ich hoffe allen gut !
    Ich möchte mich zurück melden, nach einer sehr turbulenten
    Zeit was die letzten Wochen und Monate betrifft. Nur soviel,
    es kam alles zusammen was zusammen kommen kann, einen ganzen Ars.. voll Arzttermine , berufliche Termine , Urlaub, und noch so ein paar andere Dinge !
    Sagen wir mal so, es war so ziemlich alles dabei von Medikamentenvergiftung bis hin zu MRT beim Radiologen !
    Ich habe im Urlaub sehr viel über Diabetes gelesen, besonders haben mich auch Berichte anderer Diabetiker interessiert, die ihr Leid klagten. Es ist mir aufgefallen das alle auch die 2er ausnahmslos zur Spritze greifen wenn sie wieder ein " normales " Leben führen wollen, sprich Essen und Trinken nur in Zusammenhang mit Insulin. Alleine die Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Sport helfen anscheinend nur bis zu einem gewissen Punkt. Vielen sind die regelmäßigen Lokalbesuche sehr abgegangen was sie natürlich zur Spritze greifen lies um ihren regelmäßigen Gelüsten gerecht zu werden .
    Im Klartext würde das bedeuten , wenn es z.B. solche Sachen wie
    Pizzateig, Brötchen, Schokolade, oder solche Dinge ohne Kohlehydrate / Zucker geben würde die auch noch schmecken wäre eine Insulinbehandlung für viele überflüssig ?? Wenn ich das so aus den Briefen richtig interpretiere !


    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
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    am 16.09.2017 19:49:16 | IP (Hash): 1490494359
    Nett, dass Du wieder da bist :)

    Ja, zum Verstoffwechseln von KHs=Glukose brauchen wir bei normaler Ernährung das meiste Insulin. Aber wir brauchen auch welches für Fett und Protein. Und wir brauchen auch ne ganze Menge für die Glukose, die Leber und Nieren per Glukoneogenese vor allem aus Protein selbst herstellen.

    Ein Typ1 müsste also immer Insulin spritzen, könnte seinen BZ allerdings mit weniger KHs mit weniger Einheiten und weniger Spitzen im Verlauf ausgeglichener und so gesünder steuern. Geht meistens nicht mit irgendwelchen guten alten Trinksitten o.ä.

    Ein Typ2 hat dagegen über viele Jahre noch eine sehr vollständige Insulinproduktion und setzt über viele Jahre ein Vielfaches von der Insulinmenge eines vergleichbaren gesunden Menschen um. Übrigens auch ein Vielfaches der vergleichbaren Glukosemenge. Zur Glukose aus jeder Scheibe Brot können Leber und Nieren eben Typ2-fehlgesteuert locker via Glukoneogenese die Glukose von 1 oder 2 oder noch mehr hinzufügen.

    Viel spricht dafür, dass die fehlgesteuerte Leber umso mehr Glukose dazu ausgibt, je mehr neu gegessene ankommt. Und umso weniger, je weniger Glukose gegessen wird. Wahrscheinlich deswegen gelingt uns 2ern mit KH-Verzicht häufig eine sehr viel deutlichere Verringerung unseres Medi-Bedarfs als vielen 1sern.

    Hier also eher auch keine Kompatibilität mit irgendwelchen guten alten Trinksitten :(

    ----------------------------------------------
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    am 17.09.2017 06:24:54 | IP (Hash): 1657752227
    Guten Morgen Jürgen,
    Ich bin auf diese These gekommen weil sich mir wieder ein paar Bekannte
    auch als Typ 2er geoutet haben, und die haben alle das selbe erzählt.
    Anfangs Ernährungsumstellung mit Medikament , dann als es ihnen zu blöd wurde
    und sie endlich mal wieder das essen wollten was ihnen schmeckt haben sie auf Insulin gewechselt, weil man das dann besser steuern kann haben sie gesagt.
    Bedeutet für mich das die Typ 2er ihr altes gewohntes Ess und Trinkvergnügen vermisst haben.
    Alle haben gesagt, das es eben so ist, das die Sachen die eben gut schmecken wie Burger und Pizza so als Diabetiker nur mit Tabletten nicht gehen.
    Teilweise kann ich es nachvollziehen.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
    Bearbeitet von User am 17.09.2017 06:26:12. Grund: dto
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    am 17.09.2017 08:57:23 | IP (Hash): 882158637
    Deine Beobachtung trifft ins Schwarze: Sowohl bei den meisten Menschen wie Deinen Bekannten wie auch in der Medizin. Medis, die die Symptome begrenzen, werden jeder Veränderung des alltäglichen Lebens weit vorgezogen.

    Und das bei der Medizin wenigstens teilweise wider besseres Wissen - oder auch nicht. Denn auch wenn man weiß, dass eine Veränderung des Lebens die größere positive Wirkung hätte, verzichtet man darauf, weil meistens ein einfach nicht leistbares Vielfaches an Information und begleitendem Druck zur zuverlässigen Umsetzung notwendig wären.

    Und bei den meisten von uns Betroffenen gilt schlicht, dass bei aller Rede vom Dok doch nicht so schlimm sein kann, was überhaupt nicht weh tut und was den gesunden Menschen rundum doch auch nicht schadet.

    ----------------------------------------------
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    am 17.09.2017 20:26:21 | IP (Hash): 636437869
    ist es denn nicht möglich, ab und zu, dann, wenn man UNBEDINGT mal einen trinken möchte oder eine Pizza will, spritzt, und ansonsten halt Diät mit oralen Medikamenten hält??
    Das wäre doch sehr viel besser...
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    am 18.09.2017 09:16:55 | IP (Hash): 2024755076
    Im Prinzip ist vieles möglich, auch was allgemein als unmöglich gilt - was konkret bei einem selbst, kann man nur bei sich selbst herausfinden.

    Inzwischen gibt es INSULINER unter aktiven Piloten, und hier hat schon mal ein Bundespolizist mitgeschrieben, der nach seiner Ernennung zum Typ1 eigentlich aus dem aktiven Dienst an der Schreibtisch versetzt worden wäre. Denn aktiver Einsatz über 12 und mehr Stunden im Gelände oder auf See ohne feste Pausen zum Messen und Essen sind da eher nicht möglich. Weil er im aktiven Dienst bleiben wollte, hatte er für sich einen Weg erarbeitet, wie er auch unter allen Einsatzbedingungen seinen Blutzucker im behandungsmäßig guten Rahmen bis HBA1c 7 steuern könnte, zuverlässig ohne Unterzuckerungen - absolute Bedingung für alle seine dienstlichen Führer- und Waffenscheine.

    Beispiele, die Dir sagen sollen, dass man mit Diabetes vieles möglich machen kann, wenn man sich systematisch und gezielt mit seinem persönlichen zusammenrauft. Mal ne Pizza oder einer über den Durst sind da wohl eher leichtere Übungen. Und vielleicht kannst Du Dein Prä-Stadium ohne oder mit einfachen Medis ja sogar mit etwas passendem Einsatz über Deine Ausflugszeit und am Ende sogar weiter ausdehnen. Daumendrück.

    ----------------------------------------------
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    am 18.09.2017 09:29:58 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ist es denn nicht möglich, ab und zu, dann, wenn man UNBEDINGT mal einen trinken möchte oder eine Pizza will, spritzt, und ansonsten halt Diät mit oralen Medikamenten hält??
    Das wäre doch sehr viel besser...



    Unbedingt mal einen trinken möchte ?
    Falls du Alkohol meinst, dann spritze garnix. Ist so das erste was man lernt.
    Mit Metformin sollte man das auch unterlassen.

    Die Leber favorisiert den Alkoholabbau, und hat kein Bock in der Phase KH zu Glucose umzuwandeln.
    Folge BZ rauscht nach unten. Geht oft gut, wenn nicht wars das.
    Laut Schulung hilft auch keine Glucagonspritze.
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    am 18.09.2017 15:02:37 | IP (Hash): 551242970
    Maxim, schreibe doch hier mal wie oft DU aus dieser Gruppe schon entfernt wurdest.
    Ich hab den Überblick verloren.
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    am 18.09.2017 15:08:33 | IP (Hash): 2108455638
    Adhkac schrieb:
    .....
    plaudert da so Quatsch das ist ja unglaublich „von wegen wars das wenn
    Glucagon spritze nicht wirkt.“
    .




    Wie behäbig man seine Ahnungslosigkeit im Forum doch verteidigen kann.


    Insulin aus dem Pen + Alkohol = VORSICHT.

    Die Notfall-Spritze funktioniert nicht, wenn Alkohol abgebaut wird.
    Es ist auch keine gute Idee, einem Betrunkenen in einer Hypo irgenwas Zuckerhaltiges einzuflösen.
    Deshalb in einem solchen Fall: Sofort 112 Notruf!

    Was der Notarzt dann verabreicht kann uns hier völlig egal sein.

    Der Troll aus diesem Forum wird da nicht erscheinen, insofern ist da kein Übel zu erwarten ;-))
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    am 18.09.2017 15:26:32 | IP (Hash): 2108455638
    Adhkac schrieb:
    TypEinserOberTroll – Als einer mehr nur mit Schulwissen - LOL



    Du hast ja sicher nichts dagegen, wenn ich jetzt schulmäßig mal auf "Beitrag melden" drücke.


    Du stehst offensichtlich darauf, ein Forum mit gefährlichem Unsinn zu vermüllen.

    In Sachen Alkohol + Insulin hört der Spaß entgültig auf. Sowas kann tödlich enden, und Subjekten wie Dir muss man dann nicht noch einen Bühne bieten.

    Mach endlich was vernünftiges. Rasen mähen. Oder Zwetschen einkochen.
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    am 18.09.2017 16:09:50 | IP (Hash): 688584431
    Adhkac schrieb:
    Der Heli mit seinem Schulwissen, aber angeblich 30 jähriger Typ 1 Erfahrung,
    plaudert da so Quatsch das ist ja unglaublich „von wegen wars das wenn
    Glucagon spritze nicht wirkt.“ Das bestätigt nur weshalb der hochkantig aus
    jedem Forum herausgeflogen ist.
    Wenn Glucagon nicht wirkt und oral keine Glukose mehr verabreicht werden
    kann, dann wird rasch eine 20% Glukoselösung Intravenös gespritzt für bis
    zum anschließen an eine 10-20% Glukose-Infusion und da muss nichts von
    der Leber zu Glukose umgewandelt werden weil Glukose bereits Glukose ist !!

    .



    Weißt du, deinen persönlichen Rachefeldzug gegen mich geht mir ziemlich am allerwertesten vorbei, von daher kannst du dich hier blamieren wie du willst. Wenn du aber unerfahrenen Diabetiker Ratschläge gibst die denen das Leben kosten können geht das schon in einen juristisch relevanten bereich.
    Wer holt den Notarzt wenn die Person alleine ist ? Wer sagt, dass der Notarzt rechtzeitig kommt ? Statt Notarzt kann man auch einfach kein Insulin spritzen, wäre gesünder als dein dummes Gequassel.

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    am 18.09.2017 16:19:29 | IP (Hash): 1657752227
    äääh... Leute, hallo, es geht hier um meine Diabetes Erfahrungswerte und nicht um einen persönlichen Rachefeldzug !
    Da ich ja selber als Typ2 er noch ein Greenhorn bin und mir die Krankheit als Studienobjekt auserkoren habe möchte ich meine Erfahrungswerte hier niederschreiben , egal ob die Erfahrungen schon ein alter Hut für euch sind oder Neuland.
    Auf Grund meiner Berichte erhoffe ich mir Antworten bzw. Bestätigungen ob und das es so ist ... oder NICHT so ist.
    Aber sich hier jetzt anfeinden Leute, was ist denn los mit euch , das muss doch nicht sein !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
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    am 18.09.2017 16:29:04 | IP (Hash): 688584431
    General_Lee schrieb:
    äääh... Leute, hallo, es geht hier um meine Diabetes Erfahrungswerte und nicht um einen persönlichen Rachefeldzug !
    Da ich ja selber als Typ2 er noch ein Greenhorn bin und mir die Krankheit als Studienobjekt auserkoren habe möchte ich meine Erfahrungswerte hier niederschreiben , egal ob die Erfahrungen schon ein alter Hut für euch sind oder Neuland.
    Auf Grund meiner Berichte erhoffe ich mir Antworten bzw. Bestätigungen ob und das es so ist ... oder NICHT so ist.
    Aber sich hier jetzt anfeinden Leute, was ist denn los mit euch , das muss doch nicht sein !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !



    Tut mir leid, ist keine böse Absicht gewesen. Von mir aus kann der Typ ne Flasche Wodka petzen und 20 IE Novorapid nachschieben, aber nicht das Leben anderer aufs Spiel setzen.

    Und, Hi.. wir kennen uns noch nicht. Bin hier seit August dabei.
    Sorry.

    Bearbeitet von User am 19.09.2017 19:00:05. Grund: Optimierung
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    am 18.09.2017 16:41:21 | IP (Hash): 1657752227
    Hallo Heliflieger, schön das ich dich kennen lerne !
    Homo est animal sociale!
    oder auf Deutsch:
    Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen!
    Und da wir eine Gemeinschaft sind, indem uns eine unheilbare Krankheit vereint
    sollten wir gemeinsam über dieses Thema reden und gemeinsam an einem Strang ziehen, ... nicht anfeinden , am Ende bringt es doch nichts !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
    Bearbeitet von User am 18.09.2017 16:43:03. Grund: dto
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    am 18.09.2017 17:37:53 | IP (Hash): 688584431
    [quote=General Lee;93746]Hi hoo
    wie geht´s euch, ich hoffe allen gut !
    Ich möchte mich zurück melden, nach einer sehr turbulenten
    Zeit was die letzten Wochen und Monate betrifft. Nur soviel,
    es kam alles zusammen was zusammen kommen kann, einen ganzen Ars.. voll Arzttermine , berufliche Termine , Urlaub, und noch so ein paar andere Dinge !
    Sagen wir mal so, es war so ziemlich alles dabei von Medikamentenvergiftung bis hin zu MRT beim Radiologen !
    Ich habe im Urlaub sehr viel über Diabetes gelesen, besonders haben mich auch Berichte anderer Diabetiker interessiert, die ihr Leid klagten. Es ist mir aufgefallen das alle auch die 2er ausnahmslos zur Spritze greifen wenn sie wieder ein " normales " Leben führen wollen, sprich Essen und Trinken nur in Zusammenhang mit Insulin. Alleine die Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Sport helfen anscheinend nur bis zu einem gewissen Punkt. Vielen sind die regelmäßigen Lokalbesuche sehr abgegangen was sie natürlich zur Spritze greifen lies um ihren regelmäßigen Gelüsten gerecht zu werden .
    Im Klartext würde das bedeuten , wenn es z.B. solche Sachen wie
    Pizzateig, Brötchen, Schokolade, oder solche Dinge ohne Kohlehydrate / Zucker geben würde die auch noch schmecken wäre eine Insulinbehandlung für viele überflüssig ?? Wenn ich das so aus den Briefen richtig interpretiere !


    Diabetiker aller Länder vereinigt euch ![/quote]

    Bin zwar T1, aber die T2 welche ich kenne hatten bis auf eine Ausnahme einen progressiven Verlauf. Selbst wenn sie Ernährungsmäßig Diät hielten kamen sie auf Dauer nicht um das Insulin herum, oder lebten mit schlechten BZ Werten. Bei vielen hätte ich so das Gefühl, alles wäre besser als Spritzen zu müssen, so als wäre das ein Stigmata.
    Ich kenne es garnichts anders.

    Bei T2 ist so alles dabei was es gibt, sehr jung, sehr alt, schlank und füllig.

    Der eine, welcher seinen Diabetes besiegte, ließ sich ein Magen Bypass verlegen, hat sogar die Kasse gezahlt nach ewigem hin und her. Kann deswegen KH nicht mehr richtig verwerten, aber insgesamt stehen die Chancen schlecht am Insulin vorbei zu kommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  • Elfe

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    am 18.09.2017 21:07:17 | IP (Hash): 1098868915
    General_Lee schrieb:
    Ich habe im Urlaub sehr viel über Diabetes gelesen, besonders haben mich auch Berichte anderer Diabetiker interessiert, die ihr Leid klagten. Es ist mir aufgefallen das alle auch die 2er ausnahmslos zur Spritze greifen wenn sie wieder ein " normales " Leben führen wollen, sprich Essen und Trinken nur in Zusammenhang mit Insulin. Alleine die Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Sport helfen anscheinend nur bis zu einem gewissen Punkt. Vielen sind die regelmäßigen Lokalbesuche sehr abgegangen was sie natürlich zur Spritze greifen lies um ihren regelmäßigen Gelüsten gerecht zu werden .
    Im Klartext würde das bedeuten , wenn es z.B. solche Sachen wie
    Pizzateig, Brötchen, Schokolade, oder solche Dinge ohne Kohlehydrate / Zucker geben würde die auch noch schmecken wäre eine Insulinbehandlung für viele überflüssig ?? Wenn ich das so aus den Briefen richtig interpretiere


    Hi General,
    freue mich, daß du wieder hier bist :-).

    Speziell Diabetiker-Berichte zu lesen, zeigen nur die Diabetiker, deren Vita problematisch verläuft.
    Gibt aber viele 2er, bei denen schon allgemeingültige Ernährungsanpassung erfolgreich ist, eher schweigend online.

    Habe viele solcher im persönlichen Umfeld, wo das geht.

    Manchmal auch nicht, Insulin wird notwendig.

    Hängt m.E. mit den Erbanlagen zusammen.
    Bin in 4ter Generation der Familienlinie auch Diabetiker.
    Großeltern im höheren Alter 2er, Tablette und KH aufpassen mit Ernährungsplan (heutzutage kaum denkbar).
    Eltern schon jünger bei 2er-Diagnose, trotz normalgewichtig und gesunder Ernährung.

    Ich selbst bin als LADA (Erwachsener 1er) noch jünger diagnostiziert worden, trotz aller Vorsicht und Erwarten der eigentlich erwarteten 2er Diagnose.

    So kann's gehen, Schicksal - Beste d'raus machen.

    Gruß Elfe
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    am 18.09.2017 22:28:46 | IP (Hash): 1657752227
    Hi elfe
    da sagst du was........ "das beste daraus machen ".
    Ich bin normal eine Kämpfernatur und lasse mich normal von nichts und niemanden unterkriegen, aber bei einer so endgültigen Diagnose hat man schon so seine Momente wo man innerlich zusammensackt und sich fragt .... "warum " vor allem .............." warum ich "?
    Vor allem man beginnt nach allen Richtungen zu suchen , nach Schuldige, nach Hilfe , nach Menschen die einem auch wieder aufrichten wenn man mal in einer Depri Phase ist, ... so wie meine Frau !
    Wenn ich meine Frau nicht hätte wer weiß was aus mir in den letzten 8 Monaten geworden wäre ?
    Vor allem habe ich festgestellt, das ein verständnisvoller Partner der einem zur Seite steht und hilft das wichtigste ist was man in so einem Lebensabschnitt haben kann.
    Viele alleinstehende Menschen die mit diesem Problem alleine sind verzweifeln zusehends schneller als Leute in einer festen und gut funktionierenden Partnerschaft
    Die Psyche ist ein maßgeblicher Bestandteil einer solchen Situation .

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    Bearbeitet von User am 18.09.2017 22:29:53. Grund: dto
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    am 19.09.2017 08:03:12 | IP (Hash): 1657752227
    Danke , auch von meiner Seite ein herzliches Hallo !
    Da meine Frau auch aus gesundheitlichen Gründen " basisch " essen muss
    kann man sagen " geteiltes Leid ist halbes Leid ".
    Sicherlich war es Anfangs schwer Abschied vom geliebten dunklen Weißbier mit Schweinsbraten und Semmelknödel zu nehmen, aber wenn es bei einem im Kopf
    ganz laut " klick " macht, und du plötzlich ein komplett anderer Mensch bist so wie es bei mir war, dann ändert man gerne das eine oder andere in seinem Leben.
    Wenn man nach einem menschlich erreichbaren alter ausgeht, habe ich die ersten 2/3 meines Lebens schon hinter mir, und das letzte Drittel legen wir jetzt den Schongang ein, meine Frau und ich !
    Ausserdem passt es hervorragend zur politischen Situation in Deutschland
    " die fetten Jahre sind vorbei " !
    Es geht auch nicht darum was man mit Diabetes alles noch essen oder Trinken darf, sondern was man noch essen und Trinken will !
    Ich für meinen Teil habe mich seit einem halben Jahr der homöopathischen Heilung
    zugewandt und muss sagen das vor allem die Natur sehr viel gutes zu bieten hat.
    Im Grunde ernähre ich mich mittlerweile sehr gesund, und habe dabei den angenehmen Nebeneffekt das vieles davon auch noch schmeckt. ( Hätte ich das nur vorher gewusst ).


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    am 19.09.2017 08:35:29 | IP (Hash): 221181660
    Hätte ich mich von meiner Diagnose 91 an täglich so überdurchschnittlich ausgiebig bewegt und so deutlich unterdurchschnittlich verköstigt, wie seit gut 4 Jahren für mich Standard bei sehr guter Gesundheit und hervorragendem Wohlbefinden, würde ich mit meinem T2 für meinen gesunden BZ wahrscheinlich noch keine Medis brauchen.
    Aber hätte ich meine heutige Lebensweise damals überhaupt auch nur ansatzweise in Betracht gezogen?

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    am 19.09.2017 09:12:54 | IP (Hash): 1657752227
    Hi Jürgen
    was das betrifft kann man hier von Massenfehlverhalten reden, denn die paar die von Anfang an Gesund leben wie Veggies oder so... sind eine Minderheit, und selbst bei denen sind genug Diabetiker dabei.
    Ich meine wir sind hier nicht bei " wünsch dir was " sondern bei " so ist es " !
    Aber nicht nur bei uns gibt es solche Schicksalsschläge , wenn man bedenkt was bei Sportlern schon alles passiert ist.
    Sein ganzes Leben Sport und Fitness gemacht, Gesund ernährt, und mit 49 Herzinfarkt ............... man steckt nicht drin !
    Und das andere Extrem.... Jopie Heesters hat sein lebenlang geraucht und bestimmt nicht unbedingt gut und gesund gelebt, und ist 108 Jahre alt geworden !

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    am 19.09.2017 09:15:11 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hätte ich mich von meiner Diagnose 91 an täglich so überdurchschnittlich ausgiebig bewegt und so deutlich unterdurchschnittlich verköstigt, wie seit gut 4 Jahren für mich Standard bei sehr guter Gesundheit und hervorragendem Wohlbefinden, würde ich mit meinem T2 für meinen gesunden BZ wahrscheinlich noch keine Medis brauchen.
    Aber hätte ich meine heutige Lebensweise damals überhaupt auch nur ansatzweise in Betracht gezogen?

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    Frage, du musst nicht antworten.

    Gab es bei dir ein Schlüsselerlebnis vor 4 Jahren ?

    Ich oute mich mal, bei mir war es beginnende PNP. Konnte nicht mehr richtig laufen, Füße machten nicht mehr was sie sollten, ganz taub, Gleichgewichtsstörungen usw.
    Hat sich Gottseidank zu 90% gebessert wieder, aber ganz weggehen wird es wohl nie mehr.
    Bei mir war es das Schlüsselerlebnis.
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    General_Lee schrieb:
    Hi Jürgen
    was das betrifft kann man hier von Massenfehlverhalten reden, denn die paar die von Anfang an Gesund leben wie Veggies oder so... sind eine Minderheit, und selbst bei denen sind genug Diabetiker dabei.
    Ich meine wir sind hier nicht bei " wünsch dir was " sondern bei " so ist es " !
    Aber nicht nur bei uns gibt es solche Schicksalsschläge , wenn man bedenkt was bei Sportlern schon alles passiert ist.
    Sein ganzes Leben Sport und Fitness gemacht, Gesund ernährt, und mit 49 Herzinfarkt ............... man steckt nicht drin !
    Und das andere Extrem.... Jopie Heesters hat sein lebenlang geraucht und bestimmt nicht unbedingt gut und gesund gelebt, und ist 108 Jahre alt geworden !

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    Als Ex - Veggie kann ich dir sagen, sie leben nicht gesünder. Sie verzichten aus unterschiedlichen Gründen auf Fleisch und Fisch. Bei mir war es Protest gegen die Massentierhaltung, aber mein Low Carb konnte auf Dauer nicht ohne Fleisch, bzw. Fisch auskommen.
    Gerade Veggies nehmen oft einen überdurchschnittlich hohen Anteil ein KH auf.

    Wenn man nun sich auf die WHO beruft, wonach Fleisch krebserregende Eigenschaften haben soll, und KH den Diabetes fördern, sollte man am besten garnichts mehr essen :(
    Bearbeitet von User am 19.09.2017 18:58:49. Grund: Optimierung
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    @ General Lee

    was mach ich den falsch, dass ich dich nicht richtig zitieren kann ? Bei anderen kann ich es ?
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    Hi Heliflieger
    wieso,... steht doch alles da was ich geschrieben habe !
    Passt schon.
    Aber was würde passieren wenn es für die alltäglichen essbaren Dinge , also Pizzateig, Burgersemmeln, Schokocreme , usw. plötzlich eine KH bzw. zuckerfreie Variante geben würde, vor allem wenn die dann auch noch so schmeckt wie das Original, was würde bei uns Diabetikern das bewirken ?
    Denn diese Dinge sind es ja die einem immer und immer wieder zum Insulin greifen lassen, bzw. die Dosis erhöhen !
    1. weniger Insulinkonsum
    2. psychologisch positivere Wirkung auf den Menschen
    3. weniger Typ 2 Insulinpatienten, dafür mehr Diabetiker auf Tablette
    oder würde sich nichts ändern ???
    Ich spreche bewusst dieses Thema an, denn in Deutschland wird diese Low Carb Welle immer größer auch wenn da sehr vieles dabei ist, was jetzt nicht unbedingt für Diabetiker geeignet ist.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 19.09.2017 11:22:04 | IP (Hash): 688584431
    General_Lee schrieb:
    Hi Heliflieger
    wieso,... steht doch alles da was ich geschrieben habe !
    Passt schon.
    Aber was würde passieren wenn es für die alltäglichen essbaren Dinge , also Pizzateig, Burgersemmeln, Schokocreme , usw. plötzlich eine KH bzw. zuckerfreie Variante geben würde, vor allem wenn die dann auch noch so schmeckt wie das Original, was würde bei uns Diabetikern das bewirken ?
    Denn diese Dinge sind es ja die einem immer und immer wieder zum Insulin greifen lassen, bzw. die Dosis erhöhen !
    1. weniger Insulinkonsum
    2. psychologisch positivere Wirkung auf den Menschen
    3. weniger Typ 2 Insulinpatienten, dafür mehr Diabetiker auf Tablette
    oder würde sich nichts ändern ???
    Ich spreche bewusst dieses Thema an, denn in Deutschland wird diese Low Carb Welle immer größer auch wenn da sehr vieles dabei ist, was jetzt nicht unbedingt für Diabetiker geeignet ist.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !



    Also Low Carb ist gerade für Diabetiker geeignet, es heißt ja übersetzt "wenig Kohlenhydrate" So anfangen kann man mit 100g KH maximal pro Tag, das wären so rund 8 BE, und das fällt vielen schon schwer. Inzwischen habe ich mich bei max 50g KH pro Tag eingependelt rund 4 BE.
    Darin sind aber die Fett und Proteineinheiten schon enthalten, also rund 3 BE an KH.
    Es ist dir überlassen wie du die 4, bzw. 8 BE einsetzt. Darf auch Kuchen sein, dann sind die BE aber ruck zuck weg, wenn du nicht über die Grenze kommen willst, daher ist es besser sie klug zu verwenden.

    Weniger als meine 3 - 4 BE wäre schon fast "no carb" und davon rät mir der Diadoc ab.
    Ich kann damit echt gut leben, aber mir fehlt das Naschen, wie Kuchen, bald Weihnachtsplätzchen und so, Christstollen mit Puderzucker, Dominosteine ( sabber ) Reis, Nudeln etc koche ich nur wegen meiner Frau, mache mir nicht viel daraus. Der BZ wird ( für mich ) total easy zu handeln, und das Gewicht sinkt ohne Diät. Seit Mai - 9 kg, obwohl ich von den kcal her eher zunehmen müsste. Blutwerte sind top.

    Eine Alternative zu Zucker gibt es, den kannst du 100% wie Zucker verwenden, ist aber für den Körper nicht verwertbar.
    Xylit, ziemlich teuer das Zeug, aber die Sache wert. Wenn du daraus einen Kuchen bäckst, musst du nur das Mehl im Kuchen berechnen, evtl. noch weitere Zutaten wie Äpfel oder so. Dann noch Vollkornmehl und die Sache ist sogar diabetestauglich, aber nicht Low Carb tauglich. :(

    Meine Frau mag den Geschmack von Süßstoff nicht, und sogar sie sagt es gäbe geschmacklich keinen Unterschied zwischen Zucker und Xylit.

    Ohne das jetzt nachweisen zu können, aber ich vermute die Zuckerindustrie hat auch ein Interesse daran, dass viel Zucker konsumiert wird, wissend um die Risiken. Wer kennt das nicht, den Light Youghurt mit 0,1% Fett, aber 30 g Zucker damit er genießbar ist.
    Bearbeitet von User am 19.09.2017 18:57:48. Grund: Optimierung