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diabetes und ich
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am 29.09.2017 19:04:37 | IP (Hash): 1261508397
guten abend liebes forum,
ich bin neu und seit 4 wochen diabetikerin... typus 2 nehme ich an...eigentlich ging ich zum arzt weil mir sehr schwindelig und manchmal auch sehr übel... tja und dann kam der blutbefund, dieser ergab 6,7 habc1 wert! boom was ich warum beim letzten blutbefund war alles gut und der war im jänner....ich verstehe das nicht. mein Hausarzt schickte mich mit den worten abnehmen, mehr bewegen und blutzucker messen, wir sehen uns in 6 wochen wieder, nach hause!
ich war am boden zerstört, frustriert und sauer....ja sauer auf mich, meine 25 kg übergewicht und meine unliebe zu sport hat mir das eingebrockt ... ich wusste doch liegt in der familie, grossvater diabetes gestorben an bauchspeicheldrüsenkrebs, mutter diabetikerin, ich bin frustriert, ich bin doch erst 40 und abzunehmen das versuch ich ja schon seit ca. 10 Jahren.... noch mehr angst und frustration... was mach ich jetzt. ich hab begonnen zu rechachieren und mich damit auseinander zusetzen, ernährung umstellen und blutzucker messen jeden tag... ich habe mich furchtbar alleingelassen gefühlt... vier wochen und viele lesestunden später danke ich meinem liebenden Ehemann und meinen Freunden, die mich bestärken und mich auffangen wenn ich deprimiert bin und ich danke Foren wie euch ihr teilt euer wissen und gebt hoffnung! nun hier bin ich, hexastern, fast 40 , nur mehr 21 kg zu schwer und diabetikerin! danke fürs lesen liebe grüsse hexastern -
am 29.09.2017 19:15:06 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
guten abend liebes forum,
ich bin neu und seit 4 wochen diabetikerin... typus 2 nehme ich an...eigentlich ging ich zum arzt weil mir sehr schwindelig und manchmal auch sehr übel... tja und dann kam der blutbefund, dieser ergab 6,7 habc1 wert! boom was ich warum beim letzten blutbefund war alles gut und der war im jänner....ich verstehe das nicht. mein Hausarzt schickte mich mit den worten abnehmen, mehr bewegen und blutzucker messen, wir sehen uns in 6 wochen wieder, nach hause!
ich war am boden zerstört, frustriert und sauer....ja sauer auf mich, meine 25 kg übergewicht und meine unliebe zu sport hat mir das eingebrockt ... ich wusste doch liegt in der familie, grossvater diabetes gestorben an bauchspeicheldrüsenkrebs, mutter diabetikerin, ich bin frustriert, ich bin doch erst 40 und abzunehmen das versuch ich ja schon seit ca. 10 Jahren.... noch mehr angst und frustration... was mach ich jetzt. ich hab begonnen zu rechachieren und mich damit auseinander zusetzen, ernährung umstellen und blutzucker messen jeden tag... ich habe mich furchtbar alleingelassen gefühlt... vier wochen und viele lesestunden später danke ich meinem liebenden Ehemann und meinen Freunden, die mich bestärken und mich auffangen wenn ich deprimiert bin und ich danke Foren wie euch ihr teilt euer wissen und gebt hoffnung! nun hier bin ich, hexastern, fast 40 , nur mehr 21 kg zu schwer und diabetikerin! danke fürs lesen liebe grüsse hexastern
Hi Hexastern :)
Und wie können wir dir helfen ?
21 kg Gewicht zuviel müssen nicht Schuld sein, können aber bei genetischer Disposition.
Was willst du tun ? Es Akzeptieren und dich auf eine Therapie einlassen ?
Es nicht akzeptieren und versuchen durch Bewegung und Gewichtsreduktion das in den Griff zu bekommen ?
Wäre wichtig das zu wissen bevor wir hier Tipps geben können.
General Lee ist hier so das Paradebeispiel seinen BZ ohne Insulin im Griff zu haben. Scheint aber auch eine Lebensumstellung zu sein.
Leichter ist es mit Insulin, führt aber oft zu Gewicht ++
Und HbA1c von 6,7 ist kein Drama, viele Diabetiker mit Insulin haben einen schlechteren, aber OK ist er trotzdem nicht.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.09.2017 19:29:13 | IP (Hash): 1237278675
hallo heliflieger,
ich möchte gern versuchen es mit ernährung, mehr Bewegung sooo lange wie möglich ohne medikamente auszuhalten.
mein hauptproblem ist das ich meinem körper nicht versteh...
wenn ich messe unter der woche dann:
morgens ca. 5.00 oder 5.20 nüchternzucker immer so um 150-175, egal ob ich eiweiss oder kohlehydrahte oder nix gegessen hab, zu mittag vor dem essen ca. 11.30 ( da wird mir auch ganz oft übel) dann nur mehr 79-99, das gleiche am abend vor dem essen ( ca. 17.30-19.00) liegt mein messwert bei 89-101, und wenn ich vor dem schlafengehen auch nochmal messe und liegt mein wert ja nach essen zwischen 100-141,
diese tendenz lässt sich jetzt nach 4 wochen erkennen
ich weiss wirklich nicht wie ich diesen nüchternwert regeln soll...
danke für eure hilfe oder euren rat
lg hexastern -
am 29.09.2017 19:43:03 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
hallo heliflieger,
ich möchte gern versuchen es mit ernährung, mehr Bewegung sooo lange wie möglich ohne medikamente auszuhalten.
mein hauptproblem ist das ich meinem körper nicht versteh...
wenn ich messe unter der woche dann:
morgens ca. 5.00 oder 5.20 nüchternzucker immer so um 150-175, egal ob ich eiweiss oder kohlehydrahte oder nix gegessen hab, zu mittag vor dem essen ca. 11.30 ( da wird mir auch ganz oft übel) dann nur mehr 79-99, das gleiche am abend vor dem essen ( ca. 17.30-19.00) liegt mein messwert bei 89-101, und wenn ich vor dem schlafengehen auch nochmal messe und liegt mein wert ja nach essen zwischen 100-141,
diese tendenz lässt sich jetzt nach 4 wochen erkennen
ich weiss wirklich nicht wie ich diesen nüchternwert regeln soll...
danke für eure hilfe oder euren rat
lg hexastern
Eigentlich passt den HbA1c nicht zu den Top BZ Werten. Außer morgens liegst du in einem guten Bereich, und das ohne Metformin oder Insulin.
Wie kürzlich geschrieben sind wir hier Patienten, keine Ärzte.
Wieviel KH nimmst du abends zu dir ?
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am 29.09.2017 20:00:11 | IP (Hash): 1237278675
genau das versteh ich auch nicht... hier mal ein kleiner Auszug aus meinem neue essensschlachtplan:
ich habe am Tag meiner Diagnose meine Kohlehydrate runter reduziert auf wenig das heisst kein Brot, keine nudeln, wenig Naturreis und wenig Kartoffeln, nur mehr einen Zuckerwürfel im Kaffee, kaffee leider immer noch manchmal bis zu 4 Tassen über den tag verteilt, ich nasche eigentlich fast nicht mehr-ausser Lindt Bitterschokolade mit orange 2stk. so alle 2-3tage, hmm ich trinke Tee ohne Zucker und Wasser mit Zitrone oder Grapefruit versetzt und ich habe meinen geliebten Honig verbannt...
mein frühstück das früher aus Brötchen und Kipferl mit Butter und Marmelade bestand, ist heute unter der Woche Griechisches Joghurt ca. 70g-90g, Leinsamen ca. 4-7g, Haferflocken ca. 7-11g und dazu verschiede Obst (berren,mango, Apfel, Birne) ca. 40-70 Gramm, samstags gönne ich mir 1 Kornspitz ca. 70g mit Wurst und Tomaten, Avocado , weiches ei, sonntags meistens Eierspeis und Gemüse kein Gebäck wenn es dies am Samstag gab,
ich esse viel Gemüse, fisch vornehmlich Lachs, Fleisch Huhn und Rind und mengen von Salat
ich koche immer schon selbst verwende ausser Suppenwürfel eigentlich keine Geschmacksverstärker, ich verwende Gewürze und salz und Pfeffer...und vor allem ich esse nur mehr dreimal am tag, was mich zum totalen essensterroristen macht, wehe wenn ich nicht mein essen zur richtig zeit bekomme.....
vielleicht fällt euch was ein durch den gesammelten Erfahrungsschatz ... bei meinem nächsten Arzttermin möchte ich einen Beratungstag bei einer Diabetologin...
danke dir auf jedenfall
-
am 29.09.2017 20:07:51 | IP (Hash): 1990253490
Hallo hexastern,
auch ich bin hier absoluter Neuling mit Typ 2.
Mit 42 und der dementsprechenden familiären Vorbelastung fühle ich mich für Diabetes viel zu jung.
Beruflich würde mich eine Insulinpflicht komplett aus der Bahn werfen.
Mein HbA1c ist bei 7,1 und für Arzt und mich zu schlecht. Ich nehme Xelevia und 1x 500 Metformin und schramme grad so an Insulin vorbei. Knapp 10 Kilo habe ich abgenommen und bin immer noch 9 Kilo vom Idealgewicht weg. Viel Sport ist nicht so mein Ding....vielleicht auch weil Familie und Beruf einen ganz schön auf Trab halten und zum "runterkommen" man froh um ein Sofa ist.
Ich wünsche Dir viel Unterstützung. Hoffe, wir beide erfahren hier das, wonach wir suchen.
Bin froh, dass es diese Möglichkeiten im Netz gibt.
Liebe Grüße -
am 29.09.2017 20:15:31 | IP (Hash): 1237278675
liebe Blume,
ich versteh deine Gedanke nur zu gut und auch ich bin sehr froh über die Möglichkeit im netz sich auszutauschen ! Mit dem Sport steh ich auch auf Kriegsfuß, den ich arbeite 40 stunden (in einem zeitweise sehr stressbelastenden Job) und bin nebenbei dabei mir meine Selbstständigkeit aufzubauen und auch mein Tag hat nur 24 std.! Ich versteh was du meinst ich liebe meinen Lesesessel auch!
Ich wünsche dir auch ganz viel Unterstützung und freue mich dich kennen zulernen,
ich denke es ist zu schaffen dieses "Monster" in uns freundlich zu stimmen und trotzdem Lebensqualität zu behalten ... da bin ich stur wie ein Esel!
liebe grüsse
hexastern1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.09.2017 20:20:34 | IP (Hash): 688584431
Blume99 schrieb:
Hallo hexastern,
auch ich bin hier absoluter Neuling mit Typ 2.
Mit 42 und der dementsprechenden familiären Vorbelastung fühle ich mich für Diabetes viel zu jung.
Beruflich würde mich eine Insulinpflicht komplett aus der Bahn werfen.
Mein HbA1c ist bei 7,1 und für Arzt und mich zu schlecht. Ich nehme Xelevia und 1x 500 Metformin und schramme grad so an Insulin vorbei. Knapp 10 Kilo habe ich abgenommen und bin immer noch 9 Kilo vom Idealgewicht weg. Viel Sport ist nicht so mein Ding....vielleicht auch weil Familie und Beruf einen ganz schön auf Trab halten und zum "runterkommen" man froh um ein Sofa ist.
Ich wünsche Dir viel Unterstützung. Hoffe, wir beide erfahren hier das, wonach wir suchen.
Bin froh, dass es diese Möglichkeiten im Netz gibt.
Liebe Grüße
Och, mit 8 Jahren oder waren es 10 ? hat mich die Diagnose kalt gelassen. Kam mir unheimlich wichtig vor.
Kinder halt. Hätte keine Ahnung was das bedeutet. -
am 29.09.2017 20:28:45 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
genau das versteh ich auch nicht... hier mal ein kleiner Auszug aus meinem neue essensschlachtplan:
ich habe am Tag meiner Diagnose meine Kohlehydrate runter reduziert auf wenig das heisst kein Brot, keine nudeln, wenig Naturreis und wenig Kartoffeln, nur mehr einen Zuckerwürfel im Kaffee, kaffee leider immer noch manchmal bis zu 4 Tassen über den tag verteilt, ich nasche eigentlich fast nicht mehr-ausser Lindt Bitterschokolade mit orange 2stk. so alle 2-3tage, hmm ich trinke Tee ohne Zucker und Wasser mit Zitrone oder Grapefruit versetzt und ich habe meinen geliebten Honig verbannt...
mein frühstück das früher aus Brötchen und Kipferl mit Butter und Marmelade bestand, ist heute unter der Woche Griechisches Joghurt ca. 70g-90g, Leinsamen ca. 4-7g, Haferflocken ca. 7-11g und dazu verschiede Obst (berren,mango, Apfel, Birne) ca. 40-70 Gramm, samstags gönne ich mir 1 Kornspitz ca. 70g mit Wurst und Tomaten, Avocado , weiches ei, sonntags meistens Eierspeis und Gemüse kein Gebäck wenn es dies am Samstag gab,
ich esse viel Gemüse, fisch vornehmlich Lachs, Fleisch Huhn und Rind und mengen von Salat
ich koche immer schon selbst verwende ausser Suppenwürfel eigentlich keine Geschmacksverstärker, ich verwende Gewürze und salz und Pfeffer...und vor allem ich esse nur mehr dreimal am tag, was mich zum totalen essensterroristen macht, wehe wenn ich nicht mein essen zur richtig zeit bekomme.....
vielleicht fällt euch was ein durch den gesammelten Erfahrungsschatz ... bei meinem nächsten Arzttermin möchte ich einen Beratungstag bei einer Diabetologin...
danke dir auf jedenfall
Ich gehe davon aus du hast ein Smartphone oder ein Tablet.
Installiere dir "Fat Secret" dort kannst du eingeben was du gegessen hast und wieviel. Das Programm sagt dir wieviel Fett, Eiweiß, KH und so dabei waren.
Was du gegessen hast können wir hier nämlich nicht beurteilen. Du müsstest schon die KH bzw. BE angeben.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.09.2017 20:32:21 | IP (Hash): 1237278675
mach ich schon ich arbeite mit Lifesum...
aber ich schau mir fatscreen mal an
danke dir! -
am 29.09.2017 20:48:22 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
mach ich schon ich arbeite mit Lifesum...
aber ich schau mir fatscreen mal an
danke dir!
Das soll mir auch Recht sein, Hauptsache du kannst die BE bzw KH nennen.
Halte mich nicht für nen Klugscheißer.. :(
Habe selbst Übergewicht, aber ohne da Ordnung rein zu bringen tappen wir im dunkeln.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.09.2017 21:35:17 | IP (Hash): 1369667954
hexastern schrieb:
morgens ca. 5.00 oder 5.20 nüchternzucker immer so um 150-175, egal ob ich eiweiss oder kohlehydrahte oder nix gegessen hab, zu mittag vor dem essen ca. 11.30 ( da wird mir auch ganz oft übel) dann nur mehr 79-99, das gleiche am abend vor dem essen ( ca. 17.30-19.00) liegt mein messwert bei 89-101, und wenn ich vor dem schlafengehen auch nochmal messe und liegt mein wert ja nach essen zwischen 100-141
Hallo Hexastern,
deine Werte klingen bis auf den Nüchternblutzucker schon sehr gut - du bist mit deiner Ernährung offensichtlich schon auf dem richtigen Weg.
Die Nüchternwerte kannst du gar nicht bzw. nur sehr wenig mit dem Essen beeinflussen. Es ist aber normal, dass sie nur ganz ganz langsam runter gehen, nachdem du deine Nachessenswerte im Griff hast. Wenn sich die Nüchternwerte weiter verbessern, dann läuft alles gut, auch wenn das nur sehr langsam geht. Irgendwann nach 1 oder 2 Monaten werden sie nicht mehr weiter sinken. Je nachdem, wie hoch sie dann noch sind, wird dein Arzt dann entscheiden, ob du Medikamente dazu nehmen musst oder nicht.
Das Eingangsmedikament wäre dann wahrscheinlich Metformin, was ein gutes und sicheres Medikament ist. Falls du es schaffst, nur mit Ernährungsumstellung und Bewegung und vielleicht noch mit zusätzlich Metformin auszukommen, dann wäre das sehr gut. Nach deinen berichteten BZ-Werten und dem nicht allzu hohen HbA1c sind deine Chancen, wenn du dranbleibst, gar nicht so schlecht.
Wenn du Anregungen und Austausch für eine geeignete Ernährung haben möchtest, dann kann ich dir aus eigenen Erfahrungen die LOGI-Ernährung und den Austausch im LOGI-Forum empfehlen. Es gibt aber noch genügend andere Möglichkeiten, sinnvoll ist auf jeden Fall sowohl für den BZ als auch für die Abnahme eine moderate KH-Reduzierung.
Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer -
am 30.09.2017 19:44:21 | IP (Hash): 116463062
hallo rainer,
danke dir! ich lese und lese und messe und wiege und und und,
logi schau ich mir gern an- danke dir!
ich hoffe du hast mit deiner einschätzung recht - ich kämpfe dafür!
wobei mich das metformin schon nervös macht ...
den seit zwei jahren hab ich asthma und tu mir schon svhwer genug diese beiden medikamente einzunehmen, wenn noch eins dazu kommt na prost....
aber gut wenn es notwendig ist wird das wohl sein müseen!
danke für deine worte und liebe grüsse
hexastern -
am 30.09.2017 19:45:37 | IP (Hash): 116463062
hihihi halt ich dich doch nicht,
ich bin doch froh über jede info die ich bekomm....
liebe grüsse
hexastern -
am 30.09.2017 20:23:32 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
hihihi halt ich dich doch nicht,
ich bin doch froh über jede info die ich bekomm....
liebe grüsse
hexastern
Und wieviel KH sind es so im Schnitt abends ? Nicht falsch verstehen, es müssen nicht die KH sein, aber dann können wir das ausschließen..
Gibt noch genug andere Ursachen.
Step by Step
Edit
Insulin musst du nicht einnehmen.
Es macht einfach seinen Job in deinem Körper. Glucose in der Leber parken und in die Zellen lassen.
Bearbeitet von User am 30.09.2017 20:25:53. Grund: Edit -
am 30.09.2017 21:07:26 | IP (Hash): 1088599477
hexastern schrieb:
den seit zwei jahren hab ich asthma und tu mir schon svhwer genug diese beiden medikamente einzunehmen, wenn noch eins dazu kommt na prost....
Hallo Hexastern,
wichtige Frage:
nimmst du ein Asthmamedikament, das Cortison enthält?
Wenn ja, dann könnte das die Ursache für deinen Diabetes sein und du müsstest einiges mehr beachten. Du hättest allerdings auch die Chance, dass sich dein BZ schnell normalisiert, wenn du das Cortison weglässt. Soviel ich weiß, gibt es heute auch gute Medikamente ohne Cortison gegen Asthma. Wenn du nicht auf Anhieb weißt, was in deinen Tabletten drin ist, dann solltest du es auf jeden Fall überprüfen.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 30.09.2017 21:09:13. Grund: ,1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2017 06:40:40 | IP (Hash): 996723536
Hallo Hexasren,
war auch einer der kein Sport gemacht hat.Auch jeden Tag 10-12 Stunden auf Arbeit mit zeitweise viel Stress !
Ich mach jetzt ,nach meiner Diagnose "Diabetes", echt jeden 2 Tag meine ca,1Std. Rennradrunde.
Am Anfang war es schwer,die ganze Umstellung mit Familie und so,ja. Auch ich hätte mich lieber auf dem Sofa ausgeruht,doch ich sage dir. Es tut gut nach der Arbeit sich richtig "Auszupowern".. Das Ganze hat mir 23 Kg. weniger Gewicht gebracht und..........ich brauch bis jetzt keine Medikamente gegen Diabetes nehmen.
Mein Langzeitwert war damals bei 6.8 ,,habe 2Monate Metformin gebraucht. Jetzt alles weg.
Will dir Mut machen ,,,,und,,, Arbeit ist nicht alles,,,,,!!!!
Sonne muss dabei sein! -
am 01.10.2017 07:35:16 | IP (Hash): 1373018522
Hallo Hexastern
erst mal ein herzliches willkommen hier im Forum !
Tja, das Leben kann grausam sein, das habe ich bei meiner Diagnose im Januar auch erfahren müssen.
Wie Heliflieger schon richtig geschrieben hat, habe ich von einem Tag auf den anderen mein Leben geändert, oder anders ausgedrückt, Frau Dr. hat mir eine Gehirnwäsche verpasst die eine Langzeitwirkung hinterlassen hat !!!!
Wie ich schon öfters geschrieben habe richte ich mich nach 2 Regeln:
1. frühstücke wie ein Kaiser esse mittags wie ein König und abends wie ein Bettler
2. Was du nicht bekämpfen kannst das mache dir zum Freund !
Hört sich zwar im ersten Moment blöd an, es hat aber im Grunde was !
Wichtig ist, Stressabbau,... unbedingt Stress vermeiden, Stress ist Gift für alles !
Das wahnwizige ist dabei, das Diabetes auch was positives hat, ja.... denn erst wenn man die Diagnose bekommt, fängt man an sich so zu ernähren wie es eigentlich richtig wäre, und zwar gesund, ( nicht alle aber viele ! )
Ich habe mich in den letzten 8 Monaten sehr viel mit Ernährung beschäftigt, vor allem was es so in Sachen KH arme Kost, bzw. Zuckerfreie Kost gibt. Bei dieser Recherche bin ich natürlich auch zu der Erkenntnis gekommen das wir systematisch von der Lebensmittelindustrie vergiftet werden, ... aber das ist jetzt ein anderes Thema !
Ich denke du warst schon bei der Diaschulung wo dir ja schon das wichtigste mit auf den Weg gegeben wurde.
Wichtig ... nicht verzweifeln, das wichtigste was du jetzt brauchst hast du schon, jemanden der zu dir steht, und dich unterstützt.
Wenn ich meine Frau nicht gehabt hätte , wer weiß ob ich soweit gekommen wäre ?
Das mit der Gewichtsabnahme geht eigentlich von ganz alleine, einfach KH reduzieren, keinen Alkohol, und etwas Bewegung.
Ich rede jetzt mal genauso bescheuert wie die in der Fitnesswerbung :
" Ich habe es geschafft, und du kannst es auch ! "
Restaurant Tipp:
wenn mal ein Besuch im Restaurant ansteht, dann gehe ich immer in ein Steakhouse, denn gegen ein schönes Stück Rinderfilet mit Kräuterbutter ist nichts einzuwenden, auf alle Fälle gesünder als eine Pizza beim Italiener !
Diabetiker aller Länder vereinigt euch ! -
am 01.10.2017 10:03:34 | IP (Hash): 1594029647
Den Freund kann ich voll und ganz unterschreiben, mehr noch, engster Lebenspartner! Wer seinen BZ vorwiegend mit Futter & Bewegung regelt und nur die dann noch verbleibende Differenz zum gesunden mit Medis ausgleicht, hat tatsächlich einen super Gesundheits-Coach!
Aber das Kaiser-Frühstück würde bei mir mehr Insulin bedeuten.
Denn für die gleiche BE zum Frühstück brauche ich fast 2mal so viel Insulin, wie zum Mittag oder Abend, und die BZ-Kurve hält sich auch damit gegenüber Mittag und Abend noch etwa doppelt so lange im höheren Bereich.
Also bei mir der Kaiser eher zum Mittag, und auch da nur der Vize, denn mit regelmäßigen Chef-Portionen würde ich munter zunehmen, übrigens völlig egal, ob ich ketogen oder glukogen esse :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.10.2017 10:17:19 | IP (Hash): 688584431
hjt_Jürgen schrieb:
Den Freund kann ich voll und ganz unterschreiben, mehr noch, engster Lebenspartner! Wer seinen BZ vorwiegend mit Futter & Bewegung regelt und nur die dann noch verbleibende Differenz zum gesunden mit Medis ausgleicht, hat tatsächlich einen super Gesundheits-Coach!
Aber das Kaiser-Frühstück würde bei mir mehr Insulin bedeuten.
Denn für die gleiche BE zum Frühstück brauche ich fast 2mal so viel Insulin, wie zum Mittag oder Abend, und die BZ-Kurve hält sich auch damit gegenüber Mittag und Abend noch etwa doppelt so lange im höheren Bereich.
Also bei mir der Kaiser eher zum Mittag, und auch da nur der Vize, denn mit regelmäßigen Chef-Portionen würde ich munter zunehmen, übrigens völlig egal, ob ich ketogen oder glukogen esse :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Kann ich zu 100% bestätigen, aber wir sind ja auf Insulin, beim General geht das noch mit dem kaiserlichen Frühstück. Bei mir wäre es ebenfalls eine Katastrophe.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2017 10:50:09 | IP (Hash): 1373018522
Hi
jetzt könnte man natürlich drüber diskutieren was denn so ein " Kaiser " zum Frühstück isst ? Grübel Grübel.....
Sagen wir mal so, egal ob jetzt auf Insulin oder nicht, was denn so der eine oder andere zum Frühstück sich einschmeißt wäre mal interessant ?
Also mein " Kaiser " Frühstück sieht i.d.R. so aus,
2 Scheiben Vollkornbrot ( Dinkel- Roggen Vollkorn ) schmeckt super !
Putenwurst, Streichkäse, einen Schüsselchen frisches Obst.
( aktuell Blaubeeren, Himbeeren, Birne , Apfel )
2 Haferl Ingwer - Zitrone Tee
..... und 3 Mandeln !
Gelegentlich nasche ich etwas an der Schokocreme, aber nur etwas !
Man hat ja schließlich Diabetes ! LOL
Diabetiker aller Länder vereinigt euch ! -
am 01.10.2017 11:01:33 | IP (Hash): 1594029647
Mich würde dann interessieren, was der General dann so ne Stunde weiter auf der Uhr hat?
Mein Frühstück sind meistens etwa 150g geriebene Möhren + 2 El kernige Haferflocken + manchmal 1/2 Apfel. Ne Stunde weiter ist mein BZ dann von 70-80 auf 160-180 geklettert, wenn ich ihn nicht vorher mit 150-200 Stehaufmännchen stoppe und zu Anhalten und Umkehr bewege. Klar, mit der passenden Menge Insulin.
Ohne Bewegung für den gleichen gesunden Auslauf nach der dann halt hohen Spitze doppelte Insulinmenge.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.10.2017 11:31:19 | IP (Hash): 116463062
Heliflieger schrieb:
hexastern schrieb:
hihihi halt ich dich doch nicht,
ich bin doch froh über jede info die ich bekomm....
liebe grüsse
hexastern
Und wieviel KH sind es so im Schnitt abends ? Nicht falsch verstehen, es müssen nicht die KH sein, aber dann können wir das ausschließen..
Gibt noch genug andere Ursachen.
Step by Step
Edit
Insulin musst du nicht einnehmen.
Es macht einfach seinen Job in deinem Körper. Glucose in der Leber parken und in die Zellen lassen.
so ein durchschnittlicher tag: bedeuten bei mir ca. 1450 Kalorien (mein Grundumsatz liegt bei 1800kalorin),lifesum rechnet mit und spuckt aus aus das ich ca. 94g Kohlehydrate, 73g Eiweiss und 45 g Fett gesessen hatte an dem Tag!
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am 01.10.2017 11:44:27 | IP (Hash): 1594029647
Meine Waage sagt mir, welches Tagesbudget passt. Anzeige steigt = mehr gegessen als umgesetzt. Anzeige sinkt = weniger gegessen als umgesetzt. Anzeige bleibt gleich = etwa so viel gegessen wie umgesetzt :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2017 11:47:44 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
Heliflieger schrieb:
hexastern schrieb:
hihihi halt ich dich doch nicht,
ich bin doch froh über jede info die ich bekomm....
liebe grüsse
hexastern
Und wieviel KH sind es so im Schnitt abends ? Nicht falsch verstehen, es müssen nicht die KH sein, aber dann können wir das ausschließen..
Gibt noch genug andere Ursachen.
Step by Step
Edit
Insulin musst du nicht einnehmen.
Es macht einfach seinen Job in deinem Körper. Glucose in der Leber parken und in die Zellen lassen.
so ein durchschnittlicher tag: bedeuten bei mir ca. 1450 Kalorien (mein Grundumsatz liegt bei 1800kalorin),lifesum rechnet mit und spuckt aus aus das ich ca. 94g Kohlehydrate, 73g Eiweiss und 45 g Fett gesessen hatte an dem Tag!
Wenn du die 94g KH nicht zum Abendessen gegessen, hast liegt es wohl nicht an den KH.
Da bleibt dir nur der Weg vom General, abnehmen. Mit 1400 kcal bist du schon gut dabei, gibt aber keine Erfolgsgarantie.
Alternativ mit Dok über Medi reden.
Und was Rainer sagte mit Cortison beachten.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2017 11:51:08 | IP (Hash): 116463062
Hallo General,
Ich lese ja schon länger deine Beiträge und finde es echt super wie gut du es schaffst, das hätte ich von meinen Eltern auch gern, aber das ist eindeutig ein anderes Thema.
Seit ich zu viel wiege beschäftige ich ich intensiv mit meiner Ernährung, jedoch ist es wie es ist wenn es stressig wird und ja ich habe einen Job der mich sehr stress in manchen Monaten dann habe ich immer zum Gift gegriffen.... ansonsten mich jedoch ganz vernünftig ernährt... Mit der Lebensmittelindustrie geb ich dir recht, das war mir in dem Moment klar wo ich ein Glas Babynahrung in der Hand hatte... seit dem Tag gab es selbstgekocht für mich und meine Familie...aber gut Diabetes hab ich nun trotzdem
Stressabbau kling super... funktioniert nur nicht... ich Arbeite an meiner Selbstständigkeit um den stress auf Freudenstress zu reduzieren, aber leider kann ich davon noch nicht leben und somit muss der Stressjob bleiben und die ganzen negativ menschen...ich programmiere mich grad um in dem ich wenn es wirklich schrecklich ist im Job nicht zur Schoko greif aber das isst soooo mühsam
Dem Kaiserfrühstück konnte ich immer schon was abgewinnen aber halt nur am Weekend den um
5.00 morgens geht das definitiv noch nicht in meinen Magen...
Im Restaurant ja das ist momentan ein wenig schwierig den ich bin eigentlich nicht so der grosse Fleischesser... meistens esse ich Salat oder Hühnchen mit Gemüse ... was ich in Zukunft beim Inder oder Asiaten esse weis ich allerdings noch nicht, den ohne reis schmeckt das irgendwie nur halb...
und Sushi fällt auch irgendwie flach..wahrscheinlich werde ich mein Repertoire in vegetarischen Restaurants erweitern und damit meinen Freundeskreis verschmälern oder wir gehen einfach essen und es wird ein "böser"Tag immerhin soll ich doch Freude an meinem Leben haben!
Kein Alkohol ist das kleinste Problem ich trink sowieso nix...und das mit der Bewegung wie gesagt mein Tag hat nur 24 stunden, aber am weekend ist Gartenarbeit angesagt und wenn die flachfällt im Winter dann gehen wir 7-10km spazieren und vielleicht schaff ich es auch noch einmal in der Woche zum schwimmen.. wer dann allerdings meine Hausarbeit macht, den muss ich noch finden!
und ja das Gewicht geht von alleine nach unten da hast du völlig recht, das ist auch schon das einzig schöne dran ich kann mir neue Kleidung kaufen!
liebe grüsse hexastern -
am 01.10.2017 11:59:57 | IP (Hash): 116463062
Rainer schrieb:
hexastern schrieb:
den seit zwei jahren hab ich asthma und tu mir schon svhwer genug diese beiden medikamente einzunehmen, wenn noch eins dazu kommt na prost....
Hallo Hexastern,
wichtige Frage:
nimmst du ein Asthmamedikament, das Cortison enthält?
Wenn ja, dann könnte das die Ursache für deinen Diabetes sein und du müsstest einiges mehr beachten. Du hättest allerdings auch die Chance, dass sich dein BZ schnell normalisiert, wenn du das Cortison weglässt. Soviel ich weiß, gibt es heute auch gute Medikamente ohne Cortison gegen Asthma. Wenn du nicht auf Anhieb weißt, was in deinen Tabletten drin ist, dann solltest du es auf jeden Fall überprüfen.
LG Rainer
Hallo Rainer,
ich verwende 1x am Tag Seretide Evohaler (Inhalator mit Spray) und molekulast, damit haben sich meine Lungenwerte/Bronchienwerte deutlich verbessert... mein Lungenfacharzt hat aber gemeint wir nehmen sie diese Dosis weiter, ich bin mir noch nicht ganz sicher ob meine beiden Ärzte kompetent sind oder nicht den ich bin auch davon ausgegangen das er an meiner Therapie form was ändert... ich habe in zwei Wochen meinen Kontrolltermin beim meinem Hausarzt und mit dem besprechen ich dann was nun weiter passiert... Da leider mein Genpul ein sehr schlechter ist (meine Mutter hat Diabetes und Copd stand. 4) nehme ich beide Krankheiten sehr ernst... daher rührt auch mein wünsch so wenig Zusatz Medikament wie möglich. Dann lieber beim essen verzichten!
danke und liebe grüsse
hexastern -
am 01.10.2017 12:59:04 | IP (Hash): 528606594
hexastern schrieb:
ich verwende 1x am Tag Seretide Evohaler (Inhalator mit Spray) und molekulast, ...
Seretide enthält Kortisol, dein Diabetes muss deshalb langfristig unbedingt zusammen mit der Asthmatherapie betrachtet werden.
Rede auf jeden Fall mit deinen Lungenarzt über den Diabetes und mit deinem Diabetesarzt über dein Asthma. Wenn du das Gefühl hast, dass die beiden nicht richtig zusammen arbeiten, dann gehe mit dem Diabetes besser gleich zu einem Diabetologen.
Das musst du jetzt nicht gleich alles auf einmal in den Griff bekommen, aber langfristig musst du beide Krankheiten zusammen betrachten und abgestimmt und kompetent behandeln lassen.
Beste Grüße, Rainer -
am 01.10.2017 13:12:34 | IP (Hash): 420588832
@General und Jürgen...ich kann euch versichern, dass es auch ohne Partner oder Partnerin geht...wenn man alleine lebt, dann ist das eben so...man muss sich auf sich selbst verlassen und auf sonst niemanden...und das in allen Lebenslagen :-( -
am 01.10.2017 13:15:25 | IP (Hash): 1445545739
Dein Tagesablauf kommt mir so unglaublich bekannt vor. Wahnsinn eigentlich das alles unter einen Hut zu bekommen. Für Diabetes hat man im Grunde keine Zeit ....
Hut ab vor dem, was du schon geändert hast! -
am 01.10.2017 13:50:55 | IP (Hash): 688584431
hexastern schrieb:
Hallo General,
Ich lese ja schon länger deine Beiträge und finde es echt super wie gut du es schaffst, das hätte ich von meinen Eltern auch gern, aber das ist eindeutig ein anderes Thema.
Seit ich zu viel wiege beschäftige ich ich intensiv mit meiner Ernährung, jedoch ist es wie es ist wenn es stressig wird und ja ich habe einen Job der mich sehr stress in manchen Monaten dann habe ich immer zum Gift gegriffen.... ansonsten mich jedoch ganz vernünftig ernährt... Mit der Lebensmittelindustrie geb ich dir recht, das war mir in dem Moment klar wo ich ein Glas Babynahrung in der Hand hatte... seit dem Tag gab es selbstgekocht für mich und meine Familie...aber gut Diabetes hab ich nun trotzdem
Stressabbau kling super... funktioniert nur nicht... ich Arbeite an meiner Selbstständigkeit um den stress auf Freudenstress zu reduzieren, aber leider kann ich davon noch nicht leben und somit muss der Stressjob bleiben und die ganzen negativ menschen...ich programmiere mich grad um in dem ich wenn es wirklich schrecklich ist im Job nicht zur Schoko greif aber das isst soooo mühsam
Dem Kaiserfrühstück konnte ich immer schon was abgewinnen aber halt nur am Weekend den um
5.00 morgens geht das definitiv noch nicht in meinen Magen...
Im Restaurant ja das ist momentan ein wenig schwierig den ich bin eigentlich nicht so der grosse Fleischesser... meistens esse ich Salat oder Hühnchen mit Gemüse ... was ich in Zukunft beim Inder oder Asiaten esse weis ich allerdings noch nicht, den ohne reis schmeckt das irgendwie nur halb...
und Sushi fällt auch irgendwie flach..wahrscheinlich werde ich mein Repertoire in vegetarischen Restaurants erweitern und damit meinen Freundeskreis verschmälern oder wir gehen einfach essen und es wird ein "böser"Tag immerhin soll ich doch Freude an meinem Leben haben!
Kein Alkohol ist das kleinste Problem ich trink sowieso nix...und das mit der Bewegung wie gesagt mein Tag hat nur 24 stunden, aber am weekend ist Gartenarbeit angesagt und wenn die flachfällt im Winter dann gehen wir 7-10km spazieren und vielleicht schaff ich es auch noch einmal in der Woche zum schwimmen.. wer dann allerdings meine Hausarbeit macht, den muss ich noch finden!
und ja das Gewicht geht von alleine nach unten da hast du völlig recht, das ist auch schon das einzig schöne dran ich kann mir neue Kleidung kaufen!
liebe grüsse hexastern
Und Insulin kommt garnicht für dich in Frage ?
Es ist im eigentlichen Sinn kein Medikament, sondern ein körperigenes Hormon, leicht verändert.
-
am 01.10.2017 15:32:06 | IP (Hash): 1594029647
Zuckerle schrieb:
@General und Jürgen...ich kann euch versichern, dass es auch ohne Partner oder Partnerin geht...wenn man alleine lebt, dann ist das eben so...man muss sich auf sich selbst verlassen und auf sonst niemanden...und das in allen Lebenslagen :-(
Wenn Dir auf Deine Weise auch gelungen ist, bis auf die Zuckermedikation nix für Deine gute Gesundheit mit allen Blutwerten im grünen Bereich nehmen zu müssen und auch noch 2-3 Stunden am Stück munter radeln zu können, meinen herzlichen Glückwunsch :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 02.10.2017 03:01:51 | IP (Hash): 464503086
hexastern schrieb:
so ein durchschnittlicher tag: bedeuten bei mir ca. 1450 Kalorien (mein Grundumsatz liegt bei 1800kalorin),lifesum rechnet mit und spuckt aus aus das ich ca. 94g Kohlehydrate, 73g Eiweiss und 45 g Fett gesessen hatte an dem Tag!
Hallo Hexastern,
da hast du dir ein wirklich strenges Programm auferlegt, sowohl per Kalorien als auch Aufteilung in Hauptnahrungsbestandteile.
Nur dein lifesum gibt dir nur die Summe an, aber nicht, was wann sinnvoll ist.
Bin da ganz bei General mit Kaiser, König, Bettler - KH-bezogen.
Ohne KHs am Morgen und tagsüber bin ich persönlich einfach nicht leistungsfähig.
Eher so Kopfarbeiter. Wenn ich das Computerprogramm nicht mehr 'überlisten' kann, daß es das tut, was notwendig ist, weiß ich, daß ich BZ messen muss - Anzeichen für Unterzucker, bereits mit Insulin.
'Das Gehirn ist ein großer Zuckerverbraucher', was so in den Medien, wie ich meine, vollkommen unterschätzt wird. Da geht es mit Diabetes eher um KH-Reduzierung und Muskeltrainingsverbrauch.
Dein Focus und auch von Blume liegt im beruflichen Bereich, da weiter leistungsfähig zu bleiben.
War bei mir auch so, mit 40, bei Diagnose. (Gruß an Heli und andere bereits in der Jugend betroffen: Immerhin Jahrzehnte später).
Sich grundsätzlich mit Ernährung zu beschäftigen, wäre mein Denkansatz.
Prominentes 'Schlank im Schlaf'-These greift dieses Thema auch auf.
http://www.schlankimschlaf.org/
Tagsüber verbrauchen wir die Kohlenhydrate - je nach Alltag, abends geht der Organismus in Ruhemodus über.
Da werden KHs eher nicht mehr gebraucht.
KH-haltige Lebensmittel grundsätzlich auszuschließen, ist m.E. nicht gegeben.
Was wird wann gebraucht, verbraucht, macht satt.
Kartoffeln mit Quark z.B. ist für mich eher sättigend als Nudeln und Reis, so gut wie gar nicht mehr auf Speiseplan.
Brot, Brötchen lässt sich auch per Belag (Wurst, Käse, Ei) durchaus in Blutzuckerwirkung beeinflussen.
Ist so mein Proviant für tagsüber (mit Stück Obst) und auch abends, wenn's denn spät wurde.
Gruß Elfe -
am 02.10.2017 09:41:05 | IP (Hash): 957359969
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
Hab schon mehrfach darauf hingewiesen, dass in der Epilepsie-Behandlung vor allem junger Menschen zwar geschmacksmäßig nicht beliebte aber bewährte Option 20g KH/Tag sind und dazu so wenig Eiweiß, dass möglichst wenig Glukoneogenese läuft. Hauptenergiequelle Fett. Die so behandelten jungen Menschen befinden sich in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung und werden intensivst medizinisch überwacht: Da gibt es KEINE ERKENNTNIS zu irgend einem Mangel!
Auf einem völlig anderen Blatt steht Deine persönliche Erfahrung im Rahmen Deiner glukogenen Ernährung. Da kannst Du jedem schreiben, wie das bei Dir so ist und welche Schlüsse Du für dich daraus ziehst und was der andere mit Deinem Beispiel ja vielleicht auch mal versuchen könnte.
Habe selbst 3 Jahre ketogen gegessen, dabei abgenommen und gleichzeitig meine körperliche Leistungsfähigkeit auf meine alten Tage noch mal wenigstens um den Faktor 2 verbessert. Klar kannst Du meinen Widerspruch als Beleg dafür nehmen wollen, dass meine mentale Leistungsfähigkeit gewaltig darunter gelitten hätte ;)
Aber Vorsicht: Bin sein nun fast nem Jahr glukogen unterwegs, hab also Fett als Hauptenergieträger gegen KHs ausgetauscht. Weil hier jemand häufig auf eigene gute Erfahrungen und auf entsprechende medizinische Versuchsreihen hingewiesen hatte, die ich im Selbstversuch testen wollte. Der Test verläuft noch heute super, nicht weil irgend ein Parameter besser wäre, den ich wahrnehmen oder messen könnte, sondern weil’s mir besser schmeckt :)
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am 02.10.2017 09:52:12 | IP (Hash): 688584431
hjt_Jürgen schrieb:
Aber Vorsicht: Bin sein nun fast nem Jahr glukogen unterwegs, hab also Fett als Hauptenergieträger gegen KHs ausgetauscht. Weil hier jemand häufig auf eigene gute Erfahrungen und auf entsprechende medizinische Versuchsreihen hingewiesen hatte, die ich im Selbstversuch testen wollte. Der Test verläuft noch heute super, nicht weil irgend ein Parameter besser wäre, den ich wahrnehmen oder messen könnte, sondern weil’s mir besser schmeckt :)
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Und wie verhält sich das nun mit dem Insulin ? Brauchst du da nicht viel mehr ?
Nachtrag :
Der Hersteller von "DextroEnergie" bekam sogar gerichtlich verboten mit einer verbesserten kognitiven Leistung zu werben.
Bearbeitet von User am 02.10.2017 09:59:42. Grund: Erklärung -
am 02.10.2017 12:13:09 | IP (Hash): 957359969
Hatte mit nem deutlichen Mehrbedarf gerechnet entsprechend dem, was ich während der ketogenen Zeit z.B. für nen ausnahmsweisen Apfel gebraucht hatte. Aber für die Dosis kann ich heute bei gleichem nachesslichem Verlauf 2-3 von den gleichen Äpfeln essen. Und statt ketogen 1 EL Haferkleie kann ich heute 2-3 EL Haferflocken essen.
Was ich aber besonders interessant finde: Kappe postprandiale Spitzen in der persönlichen Tradition mit 150-200 Stehaufmännchen nach dem Essen. Ketogen haben die für eine nur noch leicht ansteigende und dann schön abrundende Hügelkuppe gesorgt, und dann ist die Kurve im Rahmen der folgenden halben Stunde brav gesunken.
Glukogen ist da keine abgerundete Hügelkuppe, sondern da bricht der Anstieg spitzenmäßig schon nach etwa 80-100 Wiederholungen (war ketogen noch gar nix zu sehen) ab und ist bei 150 schon deutlich im Sinken. Hab jeden Tag mehrmals Spaß dran :)
Konkreter zur Frage: Hab ketogen viel rohes und gekochtes und geschmortes vorwiegend Gemüse gegessen und dazu Fleisch und Wurst und Käse und Eier und... und reichlich Öl im Salat und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht.
Heute esse ich zum Gemüse Haferflocken und Kartoffeln und Reis, unterwegs zum großen Salatteller auch gern das Brot, das ich früher immer liegen gelassen hatte, und brauche nach wie vor 20-40 IE Insulin insgesamt pro Tag.
Manchmal natürlich auch etwas mehr, so wie zum Ende der Sommerferien, als ich einen halben Zentner lecker reife Zwetschgen zu Pflaumenmus verarbeitet hab ;)
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am 02.10.2017 12:59:40 | IP (Hash): 688584431
hjt_Jürgen schrieb:
Hatte mit nem deutlichen Mehrbedarf gerechnet entsprechend dem, was ich während der ketogenen Zeit z.B. für nen ausnahmsweisen Apfel gebraucht hatte. Aber für die Dosis kann ich heute bei gleichem nachesslichem Verlauf 2-3 von den gleichen Äpfeln essen. Und statt ketogen 1 EL Haferkleie kann ich heute 2-3 EL Haferflocken essen.
Was ich aber besonders interessant finde: Kappe postprandiale Spitzen in der persönlichen Tradition mit 150-200 Stehaufmännchen nach dem Essen. Ketogen haben die für eine nur noch leicht ansteigende und dann schön abrundende Hügelkuppe gesorgt, und dann ist die Kurve im Rahmen der folgenden halben Stunde brav gesunken.
Glukogen ist da keine abgerundete Hügelkuppe, sondern da bricht der Anstieg spitzenmäßig schon nach etwa 80-100 Wiederholungen (war ketogen noch gar nix zu sehen) ab und ist bei 150 schon deutlich im Sinken. Hab jeden Tag mehrmals Spaß dran :)
Konkreter zur Frage: Hab ketogen viel rohes und gekochtes und geschmortes vorwiegend Gemüse gegessen und dazu Fleisch und Wurst und Käse und Eier und... und reichlich Öl im Salat und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht.
Heute esse ich zum Gemüse Haferflocken und Kartoffeln und Reis, unterwegs zum großen Salatteller auch gern das Brot, das ich früher immer liegen gelassen hatte, und brauche nach wie vor 20-40 IE Insulin insgesamt pro Tag.
Manchmal natürlich auch etwas mehr, so wie zum Ende der Sommerferien, als ich einen halben Zentner lecker reife Zwetschgen zu Pflaumenmus verarbeitet hab ;)
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Ist das Gesamtinsulin oder nur der Bolus ?
Wenn es hoch kommt spritze ich pro Tag 16 Einheiten, meist weniger.
Bei Faktor 1:4 sind das 4 BE.
allerdings 2 mal 20 Lantus, also 56 zusammen.
Da kannst du dir ausrechnen wieviel Insulin ich brauche bei 10 BE pro Tag, das wären allein 40 IE Bolus.
Und 10 BE, also 120 g KH ist nichtmal HC.
Bei mir ginge das nicht, ich würde massig Insulin brauchen, was ja mit den 40 Lantus ohnehin schon der Fall ist.
Bin aber gerade am Testen ob unter 100kg nicht auch 2 x 18 gehen. -
am 02.10.2017 13:27:36 | IP (Hash): 957359969
"...und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht"
Was an dem "gesamt" war schlecht zu lesen? - Ok, das 2. Mal 20-40 waren die 20 ein Verschreiber. 20 hatte ich nur mal ein paar Tage während meiner aktiven Abnehmphase.
Hatte vor der Umstellung die selbe Erwartung wie Du: Erheblich mehr Bolus! Hat sich mit dem seeehr viel geringeren Bedarf pro BE und dem sehr viel direkteren Ansprechen auf Bewegung als völlig unbegründet herausgestellt.
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am 02.10.2017 15:55:21 | IP (Hash): 688584431
hjt_Jürgen schrieb:
"
Hatte vor der Umstellung die selbe Erwartung wie Du: Erheblich mehr Bolus! Hat sich mit dem seeehr viel geringeren Bedarf pro BE und dem sehr viel direkteren Ansprechen auf Bewegung als völlig unbegründet herausgestellt.
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Wie darf ich mir das vorstellen ?
Bei Glucogener Ernährung sinkt der Bedarf an Insulin pro BE, und der Körper reagiert besser auf Bewegung ( BZ - -)
So verstehe ich das jedenfalls.
Mag sein, dass dies bei T2 funktioniert, bei T1 garantiert nicht, oder nicht bei mir.
Je mehr Glucose man sich reinschaufelt um so schlechter reagiert der Körper auf Insulin.
Bsp: Esse ich zum Frühstück Hefezopf mit Marmelade ist dieser Tag versaut und der nächste auch. Bin laufend am korrigieren und der BZ ist schwer zu beruhigen.
Unter Glucogener Ernährung verstehe ich den Löwenanteil durch KH zu decken, oder verstehe ich das falsch ?
Bei ketogener Ernährung ist es jedenfalls Fett/ Eiweiß.
-
am 02.10.2017 18:28:37 | IP (Hash): 957359969
1. Nicht als Bekehrungsversuch missverstehen!
2. Ich hau mir nix rein. Mein Spielbereich ist der zwischen 70 und 140, wobei 50 und 180 1mal in 2-3 Tagen vorkommen können und 200 vielleicht 1mal in 2 Wochen.
Mein noch immer gewohntes Maß für BE/IE hab ich immer noch aus der ketogenen Zeit. Spritze und esse und wundere mich ne Stunde bis 2 weiter, wieviel mehr Apfel oder so noch zusätzlich in den Bolus passt.
Den Hefezopf würde ich(!) auf 2 Portionen aufteilen oder halt bei passender Dosierung damit rechnen, dass es meinen 180ger Deckel lupft - oder direkt im Anschluss an’s Essen ne Stunde Radeln starten.
Und bitte bei Mengenvergleichen immer wieder berücksichtigen: Ich bin 70, und da begrenzt die Waage die Hefezöpfe lange vor dem Appetit :(
Und JA, mit dem Ernährungs-Wechsel von sehr wenig KHs zu sehr wenig Fett hab ich praktisch instantan eine gewaltige Verringerung meines Insulinbedarfs pro BE erfahren. Und NEIN, ich glaube nicht, dass meine Muskelzellen in dem Maße mehr Glukose aufnehmen, sondern ich glaube, dass meine Leber in dem Maße mehr Glukose puffert. Und ich hab keine Idee dazu, ob dieses vermehrte Puffern jetzt Typ2-spezifisch ist oder bei Typ1 auch möglich sein könnte.
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Elfe
Rang: Gastam 02.10.2017 19:45:53 | IP (Hash): 180540496
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
@Jürgen
Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).
Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.
Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).
Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.
Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.
Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.
Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html -
am 02.10.2017 20:13:07 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
@Jürgen
Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).
Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.
Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).
Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.
Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.
Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.
Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html
"Suppenkoma" kenn ich, vor allem wegen der Einlage. Nudeln, Grießnockerl, Markklößchen.
Esse ich die gleiche Suppe ohne KH Einlage passiert nichts.
Das Glucose Treibstoff sein kann leugnet niemand. Mein Körper liefert ständig Glucose, selbst wenn ich nur Fett esse und Eiweiß. Also wozu noch extra Glucose ?
Ich denke es gibt kein Unterschied zwischen Männer und Frauen, eher den Unterschied den jeder Körper individuell hat. Ich kenne schlanke wohlproportionierte Frauen die am liebsten Fleisch essen und fettig, aber auch Frauen die so sind wie du.
Jeder Mensch ist ein Individuum. -
am 02.10.2017 20:39:39 | IP (Hash): 688584431
@ Elfe
Ich will dir das ganz nett erklären, ok ? Ist kein Angriff.
Als ich mit LC angefangen habe, litt ich wie ein Schwein auf dem Grill. Jede Faser meines Körpers schrie nach KH.
Ich konnte mir niemals vorstellen ohne KH zu leben, also so richtig KH.
Brot, Nudeln, Reis, Unmengen an Obst, auch getrocknet.
Brötchen, gerne mit Honig oder Marmelade.
Sogar das Steak musste zumindest neben dem Salat mit Brot sein.
Mein Körper wollte das als Hauptenergiequelle, nun nutzt er Eiweiß und Fett.
Jürgen scheint ein 'Switcher' zu sein, gut für ihn.
Ich bin es nicht.
Du hast deinen Weg, gut so. Aber es gibt kein Patentrezept. -
Elfe
Rang: Gastam 03.10.2017 00:49:47 | IP (Hash): 180540496
Hallo Heliflieger,
verstehe dich besser, als du glaubst :-)
Nur was sich der Jürgen zusammengoogelt und missinterpretiert, gleicht einem Wünschelrutengänger.
Da ist ja selbst Schulwissen zu Biologie und Chemie verloren gegangen.
So Grundsätze des Organismus hebt doch eine Diabetes-Diagnose nicht auf.
Bleiben weiterhin bestehen.
Erlebe als Patient eine rein symptomatische Behandlung:
BZ zu hoch - Insulin, Mangelerscheinungen per Blutwert ..., andere Medikamente nötig.
Empfinde mich als Diabetiker jedenfalls nicht als eigene Spezies, mit BZ-Werten auf dem Altar.
Gruß Elfe -
am 03.10.2017 09:23:20 | IP (Hash): 796059005
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
......
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html
Hallo Elfe,
hierzu würde ich mal sagen; au contraire. Es sind weder fettreiches noch schweres Essen (wenn damit jetzt eiweissreiches gemeint ist), sondern die hierzulande besonders zur Mittagszeit üblicherweise verputzten unverdaulichen Nahrungsmittelkombinationen eben aus Fett, Eiweiss und dazu noch einen Haufen Nudeln, Kartoffeln, Reis oder sonstigen Sättigungsbeilagen.
Ja, dieser Nahrungsbrei liegt dann 5 bis 7 Stunden lang mehr oder weniger unverdaut im Magen herum und raubt die Energie, die nun vornehmlich auf die Verdauung umgelenkt wird und daher dem Gehirn nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht.
Und warum ist dies so ? Eiweiss wird in einem sauren Milieu verdaut und Stärke im basischen. Wie wir im Chemieunterricht gelernt haben sollten, heben sich Säuren und Basen gegeneinander auf. Der Körper muss also immer wieder mal Säure nachschiessen um das Eiweiss überhauot verdauen zu können und das ganze kann sich z. B. bei dem Pizzagedöns dann bis zu 7 Stunden hinziehen.
Wie ich finde, ist das keine schöne Vorstellung.
Mittags Fleisch (und Fett) mit Salat und / oder Gemüse ist ok und innerhalb von ca. 2 Stunden vollständig verdaut, entsprechend ist die Energie auch kaum bis garnicht gemindert.
Würde ich mal ausprobieren. Kann nur für mich konstatieren, dass seitdem ich diese Erkenntnis für mich in meine Ernährung integriert habe, Energieprobleme (nach 'schwerer' Nahrungsaufnahme) nicht mehr existieren.
Aber jedem das seine.
Grüße
Udo
Bearbeitet von User am 03.10.2017 09:47:49. Grund: korr. -
am 03.10.2017 09:36:32 | IP (Hash): 442900643
@Elfe
Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)
Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.
Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 03.10.2017 09:59:23 | IP (Hash): 688584431
Gut, nehmen wir das Reibekuchen mit Apfelkompott Koma.
Ich futtere 4 Reibekuchen mit einer Portion Apfelkompott. I Love it !
Was passiert ? Trotz spea verabschiedet sich der BZ über 180.
Ich werde schlaff, müde, träge.
Das liegt sicher nicht an den KH an sich, sie liefern ja wirklich Energie, sondern am hohen BZ.
Und dann gibt es wirklich auch noch was Bits&Bites schrieb, etwas dümpelt so lange im Magen herum das es wie ein Stein da herum liegt.
Bei Fett habe zumindest ich eine "Fressbremse". Nach en paar Scheiben Käse oder Wurst mag ich nimmer.
Bei süßem wird es bei mir gefährlich. Da war früher Rück zuck ne Tafel Schokolade verputzt. Und das als Diabetiker :( -
am 03.10.2017 10:19:02 | IP (Hash): 1037570678
liebe forumsmitglieder,
mein thread sollte eigenlich keinen streit auslösen...
ich glaube essen ist wie religion, jeder muss das finden mit dem er sich identifizieren kann oder in unserem Fall besser leben... ich habe für meinen teil festgestellt das ich mit weniger nudeln, reis, brot und so weiter nicht sterbe. ich probiere viele leckere neue gerichte glaube mir aus jeder essensecke( lowcarb, vegan, vegetarisch, glyx und gute österreichische küche) das herraus wo ich glaube es schmeckt mir und hilft mir gewicht und blutzuckerspiegel zu senken... wir sind doch alle verschieden und jeder körper reagiertauf andere mechanismen... ich danke euch allen für eure Ratschläge und anmerkungen .....
ganz liebe grüsse hexastern -
am 03.10.2017 10:48:24 | IP (Hash): 688584431
@ Hexastern
Auf dass es dir gelingen möge :)
Aber vergiss nicht, dass Cortison es dir sehr schwer macht :(
Es erhöht nun mal den BZ, selbst wenn du garnichts isst.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 04.10.2017 20:38:45 | IP (Hash): 470568873
hjt_Jürgen schrieb:
@Elfe
Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)
Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.
Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?
@Jürgen
Geniejahl ist nur deine Selbstüberschätzung.
Jeder andere hier hat den Begriff 'Suppenkoma' verstanden.
Nur du nicht, humorlos. nimmst du das wortwörtlich.
Und glaubst sowieso niemandem.
Du hast viel zu spät an Gewicht verloren und ab 'Umkehrpunkt' dir übers Internet irgendetwas zusammengebastelt.
Du kennst noch nicht mal die Grundlagen deiner eigenen ICT-Behandlung, die dir spätestens mit Verschreibung des Mahlzeiteninsulins - in Arztpraxis - erklärt worden ist.
IE/BE-Faktor verstehst du nicht, warum/wieso/weshalb (Biorhythmus wäre da ein Stichwort),
da du dich schon mit BEs schwertust (hast du selbst geschrieben).
Larifari in deiner Denke.
Macht doch dir viel mehr Spaß, einer Brotscheibe im Minutentakt hinterherzumessen.
Mit bewusst weniger Insulin (als gedacht, auf welchen Grundlagen auch immer) mit Stehaufmännchen zu beeinflussen.
Und dann klopfst du dir selber auf die Schulter, wie toll du doch deinen 'besten Freund' Diabetes im Griff hast. Nicht nur in diesem Forum: LCHF, Logi oder doch mehr KH, was interessiert dich dein Geschwätz von gestern, mit perfekter Blutzuckerkontrolle. :-(
Sorry und Gruß an die anderen Forum-Mitglieder
°~° Elfe