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Gestörte Glukosetoleranz

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    am 13.12.2017 19:23:37 | IP (Hash): 350238387
    Michael, es ging hier um gesunde Referenz-Menschen. Und wenn beim oGTT jemand mit 120 nüchtern gemessen wird, ist er gesunder Nichtdiabetiker. Wenn nach 1 Stunde 250 gemessen werden, spielt das keine Rolle, weil der 1-Stunden-Wert nicht zählt, und wenn dann nach 2 Stunden 130 gemessen werden, ihat dieser Mensch keinen Diabetes und ist gesund. Und der Herr Professor kann mit Fug und Recht sagen, dass wir uns wundern würden, wenn wir wüssten, welche postprandialen BZ-Spitzen völlig gesunde Menschen ohne Diabetes erreichen ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 15.12.2017 17:53:28 | IP (Hash): 102175376
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn nach 1 Stunde 250 gemessen werden, spielt das keine Rolle, weil der 1-Stunden-Wert nicht zählt



    Ah ja. Andererseits heißt es aber laut den Leitlinien, dass wenn über 200 zu einem beliebigen Zeitpunkt gemessen werden, die Diagnose Diabetes gesichert ist.

    Langsam scheint es so, dass Forscher und Ärzte selbst nicht genau Bescheid wissen.
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    am 15.12.2017 18:54:53 | IP (Hash): 327442965
    joralo schrieb:

    Ah ja. Andererseits heißt es aber laut den Leitlinien, dass wenn über 200 zu einem beliebigen Zeitpunkt gemessen werden, die Diagnose Diabetes gesichert ist.

    Langsam scheint es so, dass Forscher und Ärzte selbst nicht genau Bescheid wissen.



    ....die wissen wohl besser Bescheid als Hobby-Diagnosesteller.

    Mit Gelegenheitsplasmaglukose über 200 ist nicht ein Wert aus dem oGTT gemeint.
    Und den braucht man 2xm und das definitiv nicht mit dem Testgerät für zuhause ermittelt.

  • Elfe

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    am 15.12.2017 19:13:43 | IP (Hash): 992157365
    @joralo
    Es bedarf zwei Parameter zur Diagnose !
    Selbst wenn Text lesen für dich zu mühsam sein sollte, ist das in der Grafik schon zu erkennen - weitere Diagnostik ... + (kleines Zeichen so denkmäßig) Nüchternwert, oGTT und auch Hba1c werden einbezogen.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2017/dus_2017_S2_Praxisempfehlungen_3971961_M%C3%BCller-Wieland_Definition__2__Online-PDF.PDF
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    am 15.12.2017 19:36:28 | IP (Hash): 169186595
    Es geht hier nirgendwo um Bescheidwissen, sondern um Bestimmen. Die Störung, die Diabetes genannt wird, wenn sie einen der dafür bestimmten Grenzwerte übersteigt, ist schon dann am Werk, wenn der BZ nach dem Essen oder/und morgens nüchtern deutlich höher als gesund ansteigt. Und um die Grenzwerte sind sich die Fachleute ähnlich uneinig wie wir hier, und dabei geht es nicht darum, irgendwie den Diabetes zu verhindern, sondern dabei geht es darum, ab wann das Ding als Krankeit anerkannt wird, für deren Behandlung ein Arzt von einer gesetzlichen kranken Kasse Kohle kriegen muss.

    Es machr weder vom Befinden noch von der statistischen Folgekrankheiten-Häufigkeit einen Unterschied, ob der Nüchtern-Grenzwert bei 110 oder 125 oder 150 angesedelt wird oder der 2-Stunden-Grenzwert beim Zuckerwassertest bei 180 oder 200 oder 240. Das sind mit den verschiedenen Werten keine verschiedenen Krankheiten, sondern einfach nur verschieden weite Selbstverstärkungsstadien.

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