Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Praxisempfehlung
-
Michael74
Rang: Gastam 07.12.2017 07:00:15 | IP (Hash): 388762362
Ich verstehe halt nicht warum seit 210 der hba1c so frisiert wurde um die glzkosewerte in der Diagnose abzulösen und nun soll er plötzlich überhaupt nicht mehr geeignet sein...das finde ich schon komisch.. hätte man sich das nicht früher überlegen können...denke da sind auch Ärzte irritiert wie sie es jetzt handeln sollem -
am 07.12.2017 08:20:25 | IP (Hash): 2108455638
Michael74 schrieb:
Ich verstehe halt nicht warum seit 210 der hba1c so frisiert wurde um die glzkosewerte in der Diagnose abzulösen und nun soll er plötzlich überhaupt nicht mehr geeignet sein...das finde ich schon komisch.. hätte man sich das nicht früher überlegen können...denke da sind auch Ärzte irritiert wie sie es jetzt handeln sollem
Geht's jetzt schon wieder los?
Die Autoren beschreiben ein Problem mit der Genauigkeit der Messung. Und das man NUR mit geeignete Materialien und mit geeigneten Messgeräten Ergebnisse zur Diagnose erhält.
Du schreibst hier im Forum sofort munter drauflos wenn jemand absolut ungenaue Werte aus einem Testgerät für zu Hause postet – sorry, da machst Du dich zum Depp.
Und les die Texte mal genau, und vor allem von Anfang bis Ende. Dann findest Du diesen Auszug:
"HbA 1c zur Diagnose
Seit 2010 empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft die Verwendung des HbA1c
zur Diabetesdiagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde möglich durch Verbesserung der Messgenauigkeit, die durch die internationale Standardisierung der Messmethode erreicht wurde. Gleichzeitig haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt, dassdie Spezifität eines HbA1c-Messwertes von
größer 6,5%bzw. größer 48mmol/mol groß genug ist, damit die Diagnose Diabetes mit einer befriedigenden Sicherheit gestellt werden kann. Gleichzeitig ist die Sensitivität eines HbA1c-Messwertes von kleiner 5,7% (kleiner 39mmol/mol Hb) groß
genug, um die Diagnose Diabetes ausreichend unwahrscheinlich zu
machen. Bei Patienten mit HbA1c-Werten im Bereich von 5,7 bis 6,5% (39 bis 48mmol/mol Hb) oder hohem klinischen Risiko (siehe Screening) kann die Diagnose eines Diabetes und seiner Vorstadien nur durch Messung der Plasmaglukose nach den üblichen Kriterien inkl. eines oGTT ausgeschlossen werden."
Da steht der Stand der Dinge. So ist das seit 2012, und in Zukunft wird sich das ganze wegen genauerer Messverfahren noch mehr auf den HbA1c konzentrieren.
Was die anderen Diagnosemittel natürlich nicht wegfallen lässt, Typ 1 oder Gestationsdiabetes sind ganz andere Fälle. Aber: Das ist ja nicht Dein persönliches Thema.
Ich rate Dir dringend, einen Psychiater aufzusuchen. Und hör auf, in Foren dieses Thema immer wieder aufzukochen – zumal Deine Postings zu dem Thema keine Angst beinhalten, sondern in meinen Augene eher darauf ausgerichet sind, Antworten zu provozieren ohne zu einer "Lösung" zu kommen.
-
Elfe
Rang: Gastam 07.12.2017 19:24:44 | IP (Hash): 906545136
Hallo Michael,
lese doch auch das DDG-Dokument, welches dir bei der Einschätzung zum persönlichen Diabetes-Risiko helfen kann.
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2017/dus_2017_S2_Praxisempfehlungen_3974502_DIfE___Deutscher_Diabetes-Risiko-Test__DRT___18__Online-PDF.PDF
Da kannst du lesen, daß du eine ganze Menge vorbeugend tun kannst:
Übergewicht vermeiden, vollwertig essen, genügend bewegen.
Daß du deinen Vater so hast leiden sehen, tut mir sehr leid.
Wie alt warst du da ? Wie lange ist das her ?
Vielleicht hast du als Kind auch nicht so alles verstehen können, warum es deinem Vater so schlecht ging.
Von Diabetes stirbt man nicht, Folgeerkrankungen mit hohem Blutdruck und/oder hohe Fettwerte u.a. sind in Summe bedenklich.
Gruß Elfe -
am 08.12.2017 10:50:41 | IP (Hash): 559294550
Michael74 schrieb:
Hi Rainer...es tut mir leid aber ich heisse sogar wirklich Michael und komme mit der Angst Diabetes nicht zurecht.....es hängt wie ein damoklesschwert über mir....den ganzen Tag und wenn dann Kriterien verändert werden werde ich total panisch....es tut mir leid....Ich hoffe ich schaffe es irgendwann
Was erzählst du denn für einen Blödsinn. :=(
Es hat sich wurde kein einziges Diagnosekriterium für Diabetes verändert, es ist seit 2011 sogar noch eins dazugekommen: das HbA1c. Alle anderen Kriterien sind unverändert geblieben. Die Diagnose Diabetes steht, wenn für eines der vier (früher drei) Kriterien die Diagnoseschwelle überschritten wird.
Höre endlich auf, mit deiner persönlichen Panik andere Leute verunsichern zu wollen. Beherzige lieber den guten Rat von TypEinser und suche dir Hilfe bei einem Psychiater. Ein anderer guter Rat wäre, wenn du deinen BZ selbst kontrollierst, z.B. durch regelmäßige Tagesprofile aller 3 ... 4 Wochen. Damit würdest du bereits Störungen der BZ-Automatik feststellen, die unterhalb der Diagnosegrenzen von Diabetes liegen. Bei solchen Störungen wird der Arzt nichts tun, der soll nur Kranke behandelt. Du sebst könntest aber sehr viel tun, um der Entwicklung eines Typ2-Diabetes entgegen zu steuern. -
am 08.12.2017 11:45:24 | IP (Hash): 528812991
Rainer schrieb:
Michael74 schrieb:
Damit würdest du bereits Störungen der BZ-Automatik feststellen, die unterhalb der Diagnosegrenzen von Diabetes liegen. Bei solchen Störungen wird der Arzt nichts tun, der soll nur Kranke behandelt. Du sebst könntest aber sehr viel tun, um der Entwicklung eines Typ2-Diabetes entgegen zu steuern.
Doch, der Arzt könnte was tun. Denn was er verordnet obliegt seiner Therapiehoheit.! Ich bin auch unterhalb dieser Diagnosekriterien und erhalte dennoch Metformin und Trulicity.
Kalorienrestriktion/ low carb, Überwachung des Blutzuckers, Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung sind meine Beiträge, die ich als Patient leisten kann.
Eine "gesunde" Ernährung jedoch (wie sie empfohlen wird mit Vollkornprodukten etc.), die mir dank Insulinresistenz postprandiale Werte von 180-240mg/dl bescherte, kann m. E. nicht bei der Vorbeugung des Diabetes helfen! So war es bei mir: 1-2 Scheiben Vollkornbrot (Gesamtgewicht 50-100g) reichten aus für einen Blutzucker von 200. Nicht mal 150g Kartoffeln für 180mg/dl und abgewogene 70g Vollkornnudeln für 240mg/dl.
Solche Werte schädigen kleine Gefäße und der Organismus schießt "verzweifelt" noch mehr Insulin hinterher. Man wird immer fetter und der bekannte Teufelskreis dreht sich weiter (IR wird schlimmer etc.).
Seit ich Metformin nehme, kann ich wieder normale Mengen an KH essen und von "vollwertiger" Ernährung profitieren. Aber wenn ich nochmal auf eine Ärztin treffe, die einerseits sagt, die Spitzen wären nicht so schlimm, ich solle nicht mehr messen und trotzdem mehr komplexe KH essen, dann verlasse ich sofort den Raum. Denn ich weiß jetzt, dass es Ärzte gibt, die sowas Ernst nehmen.
Der hier fragende TN sollte wirklich mal Protokoll fühlen und wenn er feststellt, dass die Werte normal sind (nüchtern max. 100, pp 140-120-100) und ihn dennoch Ängste uMTReiben (traumatische Erfahrung mit Vater etc.), dann kann er sich an einen Psychotherapeuten/Psychiater wenden.
-
am 08.12.2017 12:13:17 | IP (Hash): 2108455638
Vicky schrieb:
[
Doch, der Arzt könnte was tun. Denn was er verordnet obliegt seiner Therapiehoheit.! Ich bin auch unterhalb dieser Diagnosekriterien und erhalte dennoch Metformin und Trulicity.
Hi!
Bei Dir ist PCOS bekannt – das ist eine völlig andere Baustelle als das, was Michael hier betreibt.
Er hat vor Jahren hier geschrieben, er sei T2er. Damit unteliegt er ständiger Kontrolle durch den Arzt, die Diagnosekriterien dürften ihn da kaum noch jucken.
Desweiteren gibt es die Möglichkeit einer Zweitmeinung beim Arzt, und dann ist es heutzutage nicht mehr üblich, wegen Diabetes "übelste Art daran verstorben" werden zu müssen.
Bleibt also nur das permanente geposte über seine falsch interpretierten Ausführungen über die aktuellen Diagnosekriterien. -
am 08.12.2017 12:34:49 | IP (Hash): 559294550
Vicky schrieb:
Doch, der Arzt könnte was tun. Denn was er verordnet obliegt seiner Therapiehoheit.! Ich bin auch unterhalb dieser Diagnosekriterien und erhalte dennoch Metformin und Trulicity.
Die vielbeschworene Therapiehoheit der Ärzte hat enge Grenzen, wenn es um die Bezahlung der Leistung geht. Die gesetzlichen KK bezahlen nun mal nur Leistungen, bei denen ein Kranker gesund gemacht werden soll. Prävention kommt im Leistungskatalog sehr selten vor, meist nur in stark begrenzten Modellprojekten.
Deine Ärztin hat auch bei dir ganz bestimmt ein Krankheit festgestellt, die sie behandelt. Du kannst ja mal bei deiner KK nachfragen, nach welcher Kennziffer sie deine Behandlung abgerechnet. Wenn du gut privat versichert bist, dann läuft es bei dir vielleicht etwas anders. Aber als allgemeingültig kannst du deinen Fall auch dann nicht hinstellen.
Bearbeitet von User am 08.12.2017 12:35:49. Grund: . -
am 08.12.2017 13:38:00 | IP (Hash): 528812991
Rainer schrieb:
Vicky schrieb:
. Wenn du gut privat versichert bist, dann läuft es bei dir vielleicht etwas anders. Aber als allgemeingültig kannst du deinen Fall auch dann nicht hinstellen.
Ich bin gesetzlich krankenversichert, weiß also nicht wie der Arzt meine Behandlung abrechnet. Einen nahen Verwandten (männlich, Mitte 30, naturgemäß kein PCOS, aber BMI 40) hatte ich auch zu meiner ersten schlechten Diabetologin zum OGTT gebracht. Auch er hatte dort unauffällige Werte, lediglich HbA1C grenzwertig erhöht (5,9), aber auch starke IR. Im Verlaufe meiner Beobachtungen (akribisches Blutzuckerprotokoll) maß auch er öfter. Seine Nüchtern- und postprandialen Werte waren ebenfalls sehr schlecht. Auch hier wurde die Ärztin nicht tätig, sondern nur spöttisch (die üblichen Ratschläge: mehr komplexe KH, 30 Minuten Gassi täglich).
Der neue Diabetologe verordnete auch ihm sofort: Metformin und Trulicity. Wir beide erfüllen sehr wahrscheinlich nicht die Kriterien für Typ2? Dennoch wurde der Arzt tätig.
Ich glaube, dass da draußen sehr viele Menschen (natürlich insbesondere adipöse, aber auch schlanke PCOS-Frauen) rumlaufen, die wegen IR Blutzuckerspitzen haben. Die messen aber nicht, weil sie keine Ahnung davon haben.
Würden diese Menschen nicht von einer frühzeitigen Metformintherapie profitieren? Oder ist es besser sie mit der IR und Blutzuckerspitzen rumlaufen zu lassen? Frage ich jetzt mal in die Runde. Würde mich freuen darüber eine fachkundige Meinung zu lesen! Zumal ja dieses Medikament praktisch nichts kostet!
-
Michael74
Rang: Gastam 08.12.2017 14:09:01 | IP (Hash): 388762362
Du erzählst doch immer Blödsinn oder wer schreibt seit Jahren das bei unter 5,7 Diabetes ausgeschlossen ist.
........Du rainer -
am 08.12.2017 15:12:16 | IP (Hash): 2108455638
Vicky schrieb:
Einen nahen Verwandten
BMI 40
OGTT unauffällige Werte,
HbA1C grenzwertig erhöht (5,9),
starke IR.
Vicky schrieb:
Auch hier wurde die Ärztin nicht tätig, sondern nur spöttisch (die üblichen Ratschläge: mehr komplexe KH, 30 Minuten Gassi täglich).
Das ist ja so eine Sache: Wenn dann BZ-Tagebücher mit fast unauffälligen Werten präsentiert werden, reagiert auch ein Arzt auch mal leicht angefressen. Ihr habt richtig reagiert und das "spöttisch" als Anlass genommen, die Praxis zu wechseln.
Ich kann mir echt nicht verstellen, dass das das normale Vorgehen ist. Wer oGTT durchführt weiß auf was es da ankommt.
Vicky schrieb:
Ich glaube, dass da draußen sehr viele Menschen (natürlich insbesondere adipöse, aber auch schlanke PCOS-Frauen) rumlaufen, die wegen IR Blutzuckerspitzen haben. Die messen aber nicht, weil sie keine Ahnung davon haben.
Würden diese Menschen nicht von einer frühzeitigen Metformintherapie profitieren? Oder ist es besser sie mit der IR und Blutzuckerspitzen rumlaufen zu lassen? Frage ich jetzt mal in die Runde. Würde mich freuen darüber eine fachkundige Meinung zu lesen! Zumal ja dieses Medikament praktisch nichts kostet!
Die Sache mit den BZ-Spitzen und den Folgeschäden – gelegentliche kurze Ausflüge bis an die Nierenschwelle gibt es wohl auch bei Stoffwechselgesunden, und ob da irgendwann Folgeschäden entstehen ist dann auch eine Frage der Gene. Bei PCOS kommen viele Sachen zusammen, mit deutlichem Übergewicht wird das ganze nicht besser. Da gibt's auch ne ganze Latte Therapiemöglichkeiten, und Gewichtsreduktion steht da ganz oben.
Du bekommst Metformin off-Label, und ich finde das eine gute Lösung.