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Warum nicht VORHER stoppen?

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    am 31.12.2017 12:57:30 | IP (Hash): 1173530210
    "Ganz allgemein und im Prinzip JA, ABER hier im Fred geht es erst sekundär um Gewicht und primär um BZ. Und für weniger zu hohen BZ ohne Medis kann eben nicht nur die Menge ne Menge ausmachen, sondern vor allem auch die Zusammensetzung."


    Die überschrift heißt: "Warum nicht vorher stoppen?"
    Warum also warten bis der BZ im Prä-Diabetes Bereich, und damit an der Grenze zwischen Krank und Gesund ist, und nicht schon vorher, im Komplet gesunden Bereich, handeln?

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    am 31.12.2017 15:02:50 | IP (Hash): 861061266
    Mal als einfaches schönes konkretes Beispiel die Hundeoma, die ich mehrere Jahre betreut hab (offizielle Betreuung wg Demenz). Als ihre Hausärztin ihren HBA1c schließlich 7,5 übersteigen sah, hätte sie eigentlich einen BZ-Senker geben wollen. Aber die alte Frau ging wenigstens 3mal am Tag spontan eine Runde mit ihrem Hund. Was, wenn Senkwirkung und Hundegang sich unglücklich gegenseitig zu ner Hypo verstärkten? Sicher nicht mit Lichtaus, aber mit insgesamt auffällig miesem Gefühl? Normal hätte man für den Sonderfall zum Täfelchen Dextro geraten, aber einer alten Frau, die jeden Tag Mühe hatte, sich in ihrer gewohnten Welt zurecht zu finden?

    Einige systematische Tests hatten in Ruhe in der Stundenspitze nach ihrem Standardessen auf Rädern exakt nach DGE, also auch nach Elfe voll gesund ausgewogen 250-300mg/dl gezeigt mit nem langsamen Auslauf auf 100-150 vor dem Abendessen. Der Hundegang meistens nach der Verdauungsruhe wenigstens ne Stunde nach dem Essen brachte da keine besonders messbare Veränderung, kurz vor der nächsten Mahlzeit eher einen leichten Anstieg.

    ABER der Hundegang direkt nach dem Essen machte den Riesenunterschied zwischen 250-300 in der Stundenspitze und um 100 und besser eben nach dem Hundegang, die auch dann bis zum nächsten Essen so blieben. Zum Glück ist mir gelungen, die Oma dazu zu überreden, direkt nach jedem Essen und nicht erst nach ihrem Ausruhen im Schaukelstuhl ihre Runde mit dem Hund zu gehen. Und für die folgenden 4 oder 5 Jahre bis zu ihrem Einzug ins Seniorenheim hatte sie allein mit diesem gezielten Einsatz ihres normalen alltäglichen Bewegungspensums - sie ist dafür praktisch keinen Schritt mehr gegangen - statt HBA1c 7,5 mit steigender Tendenz beständig besser als 6.

    Klar hatte die Oma weiter ihren Diabetes. Jeder oGTT hätte den auch sofort in vollem Ausmaß dargestellt. Aber mit dem gezielt persönlich passenden alltäglichen Behandlungsverhalten hatte sie 24/7 völlig ohne Medis ihren praktisch völlig gesunden BZ und damit ihren Diabetes für die Zeit dieses Verhaltens auf Null zurückgedreht. Und um solch gezielt persönlich passendes Behandlungsverhalten geht es mir mit diesem Fred und um die Frage, warum man dazu nicht fachoffiziell anleitet und am besten schon im Bereich des Prädiabetes, weil da für das selbe gute Ergebnis vielleicht schon 1 Hundegang pro Tag gereicht hätte, vielleicht nach der Mahlzeit mit der meistens höchsten postprandialen Spitze?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 31.12.2017 20:23:13 | IP (Hash): 1922179689
    https://www.diabetologie-online.de/a/zum-nachtisch-bewegung-in-kleinen-portionen-1797503
    "...sprechen sie die Empfehlung aus, nach jedem Essen mindestens zehn Minuten lang körperlich aktiv zu sein – schon ein einfacher Spaziergang wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus."
    oder
    https://www.netdoktor.de/news/diabetes-1000-schritte-nach-dem-essen/
    oder
    http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/krankheiten/diabetes_ratgeber/spazieren-gehen-27-06-13.php
    oder
    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/diabetes-typ-2-spaziergang-nach-dem-essen-senkt-blutzucker-10835/
    usw

    Genau so etwas ist auch Inhalt von Schulungen. Genau um solche Zusammenhänge zu verdeutlichen gibt es für T2 selbst komplett ohne Medikamente sehr wohl (ein paar) Teststreifen.
    Oder schlag eine der vielen bunten Zeitschriften auf. Warum also dieses hetzen gegen die böse Fachmedizin?
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    am 01.01.2018 10:20:13 | IP (Hash): 1771522366
    Pelzlöffels Tagtraum:
    Klar war die Idee zum passenden Behandlungsverhalten von der Hundeoma von der behandelnden Ärztin gekommen (ist in der Ärzte- und Fachärzteschaft in D völlig normal) und dazu auch die Anleitung und die Teststreifen - und sie hat sich anschließend auch überhaupt nicht über das gute Gelingen gewundert.
    Teststreifen für Personen mit Typ 2 Diabetes nur in Ausnahmefällen
    Personen mit Typ 2 Diabetes, die kein Insulin spritzen müssen, erhalten nur in Ausnahmesituationen Blutglukose-Teststreifen. Dies ist der Fall, wenn eine instabile Stoffwechsellage vorliegt. Darunter wird beispielsweise ein erhöhtes Unterzuckerungsrisiko (Hypoglykämierisiko) verstanden, wenn auf eine orale AntiDiabetikatherapie ein- oder umgestellt wird. Weitere Erkrankungen, die eine Verschlechterung der Stoffwechsellage bedingen können, wie fieberhafte Infekte oder Magen-Darm-Erkrankungen, können ebenfalls eine Ausnahme darstellen. Auch bei Operationen, Behandlungen mit Glukokortikoiden oder bei Blutglukosewerten, die stark außerhalb des jeweiligen Zielbereiches liegen, können die Teststreifen weiterhin verordnungsfähig sein. Diese Entscheidung obliegt dem behandelnden Arzt. http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3914

    In unserer aktuellen Wirklichkeit ist tatsächlich kein Platz für eigene Tests zum erkunden des eigenen alltäglichen BZ-Verlaufs und zu dessen Verbesserung im Sinne von z.B. Messen+Essen+Laufen und zur erhaltenden Bestätigung dieses Verhaltens.

    Der Vollständigkeit halber, für wen es in NRW wie viele Teststreifen gibt:
    Patienten mit Typ 1 Diabetes mellitus erhalten in NRW generell 400 Blutzuckerteststreifen pro Quartal. Menschen mit Typ 2 Diabetes, die Insulin spritzen erhalten in der Regel 100 Teststreifen pro Quartal, maximal jedoch 200 Teststreifen pro Quartal. Bei einer intensivierten Therapie (ICT), sowie der Insulinpumpentherapie (CSII) sind es generell maximal 600 Blutzuckerteststreifen pro Quartal.

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    Bearbeitet von User am 01.01.2018 11:38:01. Grund: Ergänzung
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    am 01.01.2018 13:49:46 | IP (Hash): 146751231
    hjt_Jürgen schrieb:


    Denn schon mit dem etwas erhöhten Nüchtern-BZ um 100 wird ein deutlich messbarer Anteil vom Insulin nicht mehr ordentlich in C-Peptid und Insulin geteilt, sondern ungeteilt als Proinsulin ausgegeben. Und davon haben 10 Einheiten nur die BZ-Senkwirkung von 1 Einheit ordentlich geteilt - aber trotzdem noch die Fettspeicherwirkung von 10!
    Und mit zunehmender Überlastung machen immer mehr Betas einen entwicklungsbiologischen Rückschritt: Sie entwickeln sich zurück in ihr Vorstadium, das noch kein Insulin produziert :(


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    Irgendwie kann ich dieser Ausführung nicht folgen. Um etwas speichern zu können muss es von einer Stelle genommen werden und irgendwo anders abgelegt werden. Also, wenn ich mein Bücherregal füllen möchte (Speicher, dann nehme ich sie aus dem Karton umd lagere die Bücher im Regal. Dadurch fehlen die Bücher im Karton. Wenn ein Organismus Fett einlagert, dann müssen auch ausreichend Fette oder Ausgangsstoffe zur Fettproduktion vorhanden sein. Werden die Fette in die Speicherzellen gelagert fehlen sie im Blut. Also woher kommen die Fette?

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    am 01.01.2018 15:29:23 | IP (Hash): 1771522366
    Klar kann nur etwas gespeichert werden, was mehr eingefüllt als verbraucht wird. Das ist auch bei den viel mehr Dicken so, die keinen Typ2 entwickeln. Bei denen wird das Fett ordentlich im Fettgewebe in den Schwimmhilfen eingelagert. Unser Typ2 Problem ist die unordentliche Einlagerung, also die Einlagerung von Fett in anderen als den dafür entwickelten Zellen in anderen als den dafür entwickelten Geweben. Das wird in dem Vortrag der 3 Professoren super dargestellt. Übrigens auch, dass es für eine irgendwie gesund ausreichende Speichermenge kein biologisch-medizinisch irgendwie festgesetztes Maß gibt. Und damit auch keine Grenze, mit deren Überschreiten Typ2 droht und mit deren Unterschreiten diese Drohung entfällt.

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    am 02.01.2018 01:47:42 | IP (Hash): 1922179689
    Mir wird das zu choatisch, ich weiss überhaupt nicht mehr was du (hjt_Jürgen) aussagen willst.

    Du schreibst die Fachmedizin erkläre BZ-messen bei T2 für "völlig unnötig und sinnfrei."
    Als ich dem widerspreche kopierst du ein ewig langes Zitat der Richtlinien rein. In denen steht dass die Entscheidung beim Arzt liegt und da steht auch drin wie er es begründen kann. (zB Blutglukosewerten stark außerhalb des jeweiligen Zielbereiches, Um/Einstellung auf Medikamente, bei Insulin sowieso)

    Wenn übergewichtigen zum abnehmen geraten wird ist das für dich unsinniges "verdonnern", denn es könnte ja sein dass derjenige zwar übergewichtig ist aber sein BZ durch Glück/Zufall trotzdem normal bleibt. Falls er dann doch genetisch anfälliger für Diabetes ist, hat er halt Pech gehabt wie beim Russisch Lotto?
    Gleichzeitig schreibst du es würde zu wenig zur Vermeidung von Prädiabetes getan, finde ich skurril.

    Du beschreibst Therapie-ansätze wie "Bewegung nach der Mahlzeit" als wäre es in der Fachmedizin total unbekannt. Tatsächlich wird soetwas überall beschrieben und ist auch Inhalt von Schulungen.

    Jemand mit Demenz kann sich wahrscheinlich nicht selbst informieren oder aus Schulungen/Beratung sinnvolles mitnehmen. Ein Mensch aus dem näheren Umfeld kann da natürlich viel mehr erreichen. Die 'Hundeoma' ist daher ein unpassendes Beispiel um das Versagen der Fachmedizin (oder was auch immer?) zu zeigen.
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    am 02.01.2018 10:25:17 | IP (Hash): 157956818
    Pelzlöffel schrieb:
    Mir wird das zu choatisch, ich weiss überhaupt nicht mehr was du (hjt_Jürgen) aussagen willst.

    Du schreibst die Fachmedizin erkläre BZ-messen bei T2 für "völlig unnötig und sinnfrei."
    Als ich dem widerspreche kopierst du ein ewig langes Zitat der Richtlinien rein. In denen steht dass die Entscheidung beim Arzt liegt und da steht auch drin wie er es begründen kann. (zB Blutglukosewerten stark außerhalb des jeweiligen Zielbereiches, Um/Einstellung auf Medikamente, bei Insulin sowieso)


    Ich schreibe, dass Menschen mit Prädiabetes austesten können sollen, wann in ihrem normalen Alltag ihr normales Verhalten ihren BZ besonders ansteigen lässt und wie sie dieses Verhalten für ihren BZ-Verlauf im möglichst gesunden Rahmen ändern und diese Veränderungen am besten in ihren Alltag einbauen können. Und dass sie sich mit der für sie optimalen Frequenz an Stichproben - der eine braucht’s 2mal am Tag, die andere 1mal die Woche - einrichten und diese Veränderungen einhalten und optimieren können.

    Das Hundeoma-Beispiel sollte zeigen, dass systematisch passendes Verhalten sogar noch bei länger bestehendem Typ2 gelingen kann. Allerdings hätte ich auch Pech haben und keinen nennenswert verbesserten BZ mit den Hundegängen messen können. Auch dafür kenne ich eine ganze Reihe von Beispielen.
    Dann hätte ich weiter testen können, was sonst vielleicht zu einem besseren BZ-/HBA1c-Ergebnis geführt hätte. Und auch dafür hätte ich keine Teststreifen verschrieben bekommen, auch die Oma nicht, wenn sie nicht dement gewesen wäre. Denn HBA1c um 8 mit über 70 Jahren und ohne alle Zuckermedis gilt behandlungsmäßig noch als voll vertretbar und macht keine BZ-Bewegungen weit außerhalb des Zielbereichs. Dafür reicht fachoffiziell 1 HBA1c-Test pro Quartal.

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    am 02.01.2018 18:56:39 | IP (Hash): 1800560219
    @Jürgen
    Die arme Hundeoma kann sich nun nicht mehr wehren, gegen Missbrauch von dir, nebst Textbaustein abgespeichert, um wiederholt aufzuploppen.

    Die 'Jürgen'-Studie hat genau eine Studienteilnehmerin.
    Wissenschaftlich unhaltbar, auch in Bezug, das reproduzieren zu können.

    'Fachoffiziell' werden logische Zusammenzuhänge genutzt, aufgrund von mathematischen, biologischen und chemischen Vorgängen,

    Da hast du echt Nachholbedarf !
    Hundespaziergang ist per Kalorienverbrauch/BZ-Senkung zu vernachlässigen, öffentlich zu recherchieren
    https://www.marathonfitness.de/tools/kalorienverbrauch-sport-tabelle/

    Im Seniorenheim hast du 'fachoffiziell vertrauensvoll' menschlich die Hunde-Oma im Stich gelassen.
    °~°
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    am 02.01.2018 19:04:39 | IP (Hash): 157956818
    Elfe schrieb:
    Da hast du echt Nachholbedarf !
    Hundespaziergang ist per Kalorienverbrauch/BZ-Senkung zu vernachlässigen, öffentlich zu recherchieren
    https://www.marathonfitness.de/tools/kalorienverbrauch-sport-tabelle/


    DAnn hilf mir doch mal bitte: Was hat Kalorienverbrauch mit BZ-Senkung zu tun?

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