Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Warum nicht VORHER stoppen?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 30.12.2017 02:03:37 | IP (Hash): 605161634
    " Schon mal überlegt, was da noch mengenmäßig an Puffer wirken kann, wenn sich jemand ohne fremdes Insulin beständig im Bereich von 150-300mg/dl aufhält?"

    BZ beständig bei 150-300 ist ja nicht hoch. Jemand ohne Eigeninsulin bliebe da nicht stehen sondern wäre rasch bei "HI" im Messgerät.




    "Eigentlich wissen wir doch alle, was 'gesund' ist.
    Alle Medien (Radio, TV, Ztg., Internet) beschäftigen sich damit und eben auch Vorsorgetermine einhalten. Jeder einzelne kann sich selbst kümmern, ohne auf unzureichenden 'Diätplan' des Arztes zu warten."

    Sehe ich auch so. Verstehe die Vorwürfe nicht man würde nicht informiert werden. Überall wird man geradezu ZUGEWORFEN mit Informationen zu Gesundheitsthemen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.12.2017 10:34:28 | IP (Hash): 997250274
    Cracktros schrieb:
    Aber, worum es eigendlich geht isr wie kann Typ 2 verhindert werden? Sind es nur die BZ Werte auf die zu achten ist?
    Ich glaube: Nein.


    Fachmedizinisch sachlich:

    Unterhalb der Diagnose-Grenzwerte ist er kein T2, sondern Prädiabetes, und der wird von vielen fachoffiziellen Systemen nicht mal als krankhafte Störung gesehen.

    Also bedeutet Verhindern von T2 das Hindern des BZ am Überschreiten so eines Diagnose Grenzwertes.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.12.2017 10:55:38 | IP (Hash): 612302643
    Pelzlöffel schrieb:


    "Eigentlich wissen wir doch alle, was 'gesund' ist.
    Alle Medien (Radio, TV, Ztg., Internet) beschäftigen sich damit und eben auch Vorsorgetermine einhalten. Jeder einzelne kann sich selbst kümmern, ohne auf unzureichenden 'Diätplan' des Arztes zu warten."

    Sehe ich auch so. Verstehe die Vorwürfe nicht man würde nicht informiert werden. Überall wird man geradezu ZUGEWORFEN mit Informationen zu Gesundheitsthemen.



    Eben: Die Informationen zu diesem Thema sind schon fast infaltionär:
    -Tageszeitungen, Magazine, Radio, TV steckt voll mit solchen Informationen. Hier z.B http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/eine-stunde-bewegung-wiegt-acht-stunden-sitzen-auf-a-1105113.html

    -Im Internet lassen sich schnell Informationen der zuständigen Fachgremien ergooglen http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

    Und doch kursieren viele Mythen und Aberglaube
    https://www.youtube.com/watch?v=8ASAdWjf0Pw





    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.12.2017 12:54:56 | IP (Hash): 997250274
    Genau:
    Nach den Medien hat die weit überwiegende Mehrzahl aller Dicken Typ2. Dass die weit überwiegende Mehrzahl aller Dicken völlig gesunden BZ hat und auch nie diabetischen entwickelt, weil die Badewanne schlicht mitwächst, wie im Video, liegt außerhalb der medialen Wirklichkeit http://digg.com/2017/why-humans-need-fat
    Ebenso, dass der Blutzucker im Zeitrahmen von 1 Woche nach einer bariatrischen OP in der weit überwiegenden Zahl aller Fälle von sehr diabetisch auf völlig normal sinkt, wo die meistens sehr dicken Betroffenen noch kaum 1kg abgenommen haben.

    Trotzdem ist natürlich was dran:
    Messen + Essen + Laufen (und dann noch mal messen, weil man dann sehr überzeugend und anspornend sehen kann, was das Laufen gemacht hat) empfiehlt unser Vorzeige-Remissionist Hans Lauber seit so um 15 Jahren. Längst von allen Fachgremien voll anerkannt und empfohlen. Übrigens von den selben Fachgremien, die das Messen bei T2 bis heute für völlig unnötig und sinnfrei erklären und das Bewegen zu jeder Tageszeit für im BZ-Ergebnis völlig gleichwertig. Also von den Fachgremien, die die alltägliche breite und erfolgreiche Umsetzung ihrer Empfehlung tatsächlich sehr tatkräftig verhindern.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.12.2017 13:29:34 | IP (Hash): 1356772684
    @Jürgen
    Übergewicht gilt allgemein als Risiko für die Gesundheit: Ob Herz und Kreislauf Erkrankunk, ob Schlaganfall, ob Probleme mit dem Bewegungsapparat oder Diabetes. Von daher haben sich Ärzte dem Kampf gegen Übergewicht verschworen. Das geht sogar so weit, dass Ärzte Vorurteile bei Übergewichtigen einräumen müssen. Wenn aber Vorurteile vorhanden sind muss über die Qualität der Therapie nachgedacht werden. Auch in der Forschung tauchen immer wieder abenteuerliche Aussagen auf.


    Auf der anderen Seite: Da Übergewicht nicht nur mit Diabetes in Verbindung gebracht wird, muss über den Gesamt-Krankgeits-Komplex nachgemacht werden.

    Das bei Bariatrischen OPs das Phänomen der Remision eintritt entlastet nicht von der These, dass Übergewicht zu Diabetes führen kann.

    Und; in der öffentlichen Diskussion und Sichtweise entfällt des öfteren die sozioökonomischen und psychologischen Hintergründe als Risikofaktoren für sog. Zivilisationskrankheiten.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 30.12.2017 13:31:19 | IP (Hash): 605161634
    Es gibt natürlich bei Gesundheitsthemen viel Abzocke, Blödsinn, Esoterik. Ist bei anderen Themen auch so. Gerade ältere Menschen sind wahrscheinlich oft zu gutgläubig oder unsicher im Umgang mit Medien.


    Ich verstehe nicht was du meinst, zB was soll "die Badewanne wächst mit" bedeuten? Will dafür kein 20min Video auf digg.com gucken.
    Willst du sagen es besteht kein Zusammenhang zwischen Gewicht und Blutzucker?
    Was hat eine Bariatrischen OP mit "vorher stoppen" zu tun, ist eher eine der letzten Massnahmen. (Und klar haben Betroffene da schon abgenommen, vorher schon, weil das meist eine Voraussetzung für die Operation ist)


    "Fachgremien, die das Messen bei T2 bis heute für völlig unnötig und sinnfrei erklären"

    Welches Fachgremien schreibt das wo?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.12.2017 16:11:09 | IP (Hash): 997250274
    Pelzlöffel schrieb:
    Willst du sagen es besteht kein Zusammenhang zwischen Gewicht und Blutzucker?


    Die Badewanne nimmt einer der 3 vortragenden Professoren als Beispiel für die persönliche Menge der Fettzellen, die ordentlich und gesund funktionieren. Wenn die Füllmenge das Fassungsvermögen der Badewanne übersteigt, läuft die über, und das Wasser verursacht Schäden. Wenn wir mehr Energie=Fett einfüllen, als unsere persönliche Badewanne fassen kann, wird das Fett an dafür nicht vorgesehenen Stellen im Körper angelagert und macht Krankheiten, u.a. auch Typ2.

    Also JA, ein Überfluss an gespeicherter Energie=Fett macht T2. ABER bei der einen tritt so ein Überfluss erst bei 4 Zentnern Lebendgewicht oder überhaupt nicht auf, weil sie eine riesige Badewanne für die gesund funktionierende Speicherung hat, und bei dem anderen läuft das Ding schon bei 80kg über, weil seine Badewanne halt so klein ist.

    Es besteht also kein sachlich zwingender Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Blutzucker, sondern nur ein statistisch mit Hausnummer vielleicht 1-2 T2 unter 10 Dicken wahrscheinlicher.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.12.2017 16:27:12 | IP (Hash): 612302643
    hjt_Jürgen schrieb:

    Es besteht also kein sachlich zwingender Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Blutzucker, sondern nur ein statistisch mit Hausnummer vielleicht 1-2 T2 unter 10 Dicken wahrscheinlicher.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Statistisch gesehen sind 80 %- 90 % der T2 Übergewichtig.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.12.2017 17:13:53 | IP (Hash): 997250274
    Aber die Reaktionen hier im Forum und in der Öffentlichkeit sprechen für 80-90% aller Übergewichtigen als Typ2. Da werden schlicht alle Dicken weit überwiegend mehrheitlich als Typ2 gesehen

    Tatsächlich haben doch nur 10-20% der Übergewichtigen Diabetes! Und das sind die 80-90% der Typ2, die Übergewicht haben.

    Und in ner ganzen Reihe länger zurück verfolgbarer Lebensläufe spricht viel dafür, dass erst die Entwicklung vom T2 zum Übergewicht geführt hat.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.12.2017 18:00:21 | IP (Hash): 2124644849
    Richtig. Scheinbar kommt es nicht auf die reine Masse an, sondern auf die Verteilung der Masse wenn es darum geht abzuschätzen wie hoch das Risiko ist einen Typ 2 zu entwickeln. Und das ist genetisch bedingt.


    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!