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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6
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am 29.11.2021 14:02:49 | IP (Hash): 966383439
...
Bearbeitet von User am 30.11.2021 07:52:00. Grund: . -
am 30.11.2021 00:21:37 | IP (Hash): 398650272
ich hab mal den verlauf meines hba1c über die inzwischen 4 jahre seit diagnose rausgesucht:
10,6
8,1 oder 7,4
6,3
6,4
6,2
5,7
5,6
5,4
5,6
5,9
-,-
5,6
5,9
5,6
5,7
5,9
5,9
nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar.
Bearbeitet von User am 30.11.2021 00:30:32. Grund: . -
am 30.11.2021 10:24:31 | IP (Hash): 502362334
Erstmal sagt die HBA1c-Latte, dass Dir ne Menge an Umstellung gut gelungen ist und nach wie vor gelingt :)
Trotzdem mag ich den HBA1c nicht als Richtschnur, denn er sagt mir ja nur, was gewesen ist. Und zwar völlig unbestimmt ganz allgemein. Bin mir da immer vorgekommen wie Schülerlein bei der Zeugnisausgabe ;)
Auch der BZ-Test ne Stunde nach dem Essen sagt mir nur, was gewesen ist. Wenn mir der BZ dann zu hoch ist, kann ich davon ja nichts wieder rückgängig machen. Aber ich kann’s mir direkt merken und beim nächsten gleichen Essen z.B. nur die Hälfte von dem essen, was nach meiner Meinung die hohe BZ-Spitze gemacht hat, und das durch weniger BZ-Antreibendes ersetzen.
Wenn ich damit dann den BZ in meinem Zielrahmen messe, kann ich mir die Kombi als ne gute Wahl merken.
Wenn ich damit wieder einen viel zu hohen Wert messe, ist der Ersatz halt keine weniger BZ-antreibende Alternative für mich. Muss ich mir natürlich auch merken, usw usw usw.
Für Leute wie Dich, die mit etwas Budget und Plan und System in der Futterauswahl noch keine nennenswerte bis gar keine Zuckermedi brauchen, ist das keine Lebensaufgabe, sondern mit ein paar Wochen systematischer Tagesprotokolle ausgetestet und eingeübt. Dann bleibt Dir nur noch rauszufinden, wie weit Du die Intervalle Deiner Stichproben wählen kannst, damit sie Dich noch zuverlässig in Deiner Spur bestätigen - oder rechtzeitig da hinein zurückholen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 30.11.2021 11:33:19. Grund: Zeugnisausgabe -
am 30.11.2021 15:03:59 | IP (Hash): 2089709779
Das sagt rein garnichts über den Verlauf aus. Du kannst hohe Spitzen mit niedrigen ausgleichen.
torsten1973 schrieb:
ich hab mal den verlauf meines hba1c über die inzwischen 4 jahre seit diagnose rausgesucht:
10,6
8,1 oder 7,4
6,3
6,4
6,2
5,7
5,6
5,4
5,6
5,9
-,-
5,6
5,9
5,6
5,7
5,9
5,9
nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar.
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am 30.11.2021 17:16:56 | IP (Hash): 1722093963
DanielaW schrieb:
Das sagt rein gar nichts über den Verlauf aus. Du kannst hohe Spitzen mit niedrigen ausgleichen.
Und wie soll er das deiner Meinung nach machen?
Niedriger als normal kriegt Torsten ohne aktiv den BZ senkende Medikamente (Insulin, SHs) seinen BZ gar nicht. -
am 30.11.2021 17:37:27 | IP (Hash): 502362334
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.11.2021 18:42:43 | IP (Hash): 2089709779
Danke, dass du meinen schrieb erklärt hast, hoffe Rainer versteht es jetzt vielleicht.
hjt_Jürgen schrieb:
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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am 01.12.2021 08:36:49 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Torsten hat lediglich seine 1c-Ergebnisse über die Jahre vergleichend gegenübergestellt. Warum sollten wir ihm einreden (wollen), dass da BZ-technisch irgendwas nicht so ganz passt?
Bearbeitet von User am 01.12.2021 08:42:06. Grund: . -
am 01.12.2021 09:20:44 | IP (Hash): 734611598
Mitglied schrieb:
Torsten hat lediglich seine 1c-Ergebnisse über die Jahre vergleichend gegenübergestellt. Warum sollten wir ihm einreden (wollen), dass da BZ-technisch irgendwas nicht so ganz passt?
"nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar." Hat Torsten zu seiner 1c-Latte selbst geschrieben. Also ist da nix mit Einreden.
Er will offenbar wieder strenger werden. Weil aber allgemein "strenger" meistens nur knapper bedeutet, kann man durchaus weniger essen und sich damit mehr BZ als gedacht und selbst dann noch ungesund große BZ-Schwankungen produzieren, wenn der HBA1c-Wert wieder in den völlig gesunden Bereich sinkt.
Wenn man weiß, dass der eigene BZ zu höheren Ausflügen neigt, ist die engmaschige systematische eigene Messung und Begrenzung dieser Ausflüge Mittel der Wahl, lange bevor sich das Ding schließlich auch via HBA1c wieder zum Fall für den Arzt auswächst. - Was stört Dich daran, wo's Dich doch noch nicht mal persönlich betreffen kann?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.12.2021 09:46:08 | IP (Hash): 103203839
Klar, kann trotz guten HbA1C der Blutzucker stark schwanken. Das ist aber hauptsächlich ein Problem von INSULINERn. Eben weil sie aktiv den Blutzucker senken können. Wird der Diabetes nur "diätisch" behandelt, gibt es gar keine Möglichkeit, den Blutzucker stark zu senken. Daher sind hier solche Schwankungen eher unwahrscheinlich.
Jeder sollte entscheiden, wie viel Aufwand er persönlich für seinen Diabetes betreiben möchte. Ob jetzt Torsten zusätzlich regelmäßig Blutzucker misst oder einmal pro Quartal den HbA1C bestimmen lässt und daran die Entwicklung des Blutzuckerniveaus beobachtet, bleibt ihm überlassen.
@Torsten ich persönlich finde es super, dass deine Werte konstant unter 6,0 bleiben. Du scheinst auf einen guten Weg zu sein. Ob es wirklich eine kleine Verschlechterung gab, kann man diskutieren. Du musst einfach eine Möglichkeit finden, wie du gut mit deinem Diabetes umgehen kannst im Alltag. Nach der Diagnose ist man meistens sehr streng zu sich, auch durch den Schock, dass du jetzt wie du sagst, weniger streng bist, ist total nachvollziehbar. Ich vergleiche es ein wenig mit einer Null Diät, die kann man vielleicht kurzfristig durchziehen, langfristig braucht man dann eine Lebensweise, die durchhaltbar ist. Genauso ist es mit dem Diabetes. Wenn du dir anschaust, wo Verbesserungspotenzial da ist, überlege dir dazu Aufwand und Nutzen sowie ob du diesen Aufwand langfristig über Jahre durchziehen kannst. Ich vermute sehr stark, dass du gar nicht große Veränderungen mit viel Aufwand umsetzen brauchst, sondern dass vielleicht Kleinigkeiten reichen, da du echt gute Werte hast.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.