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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6

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    am 14.01.2018 12:48:33 | IP (Hash): 1655500328
    liebes forum,

    ich möchte mich gern vorstellen.

    ich heiße torsten, bin 44 alt, 176 groß und 84 schwer...☺

    am 9.1. 2018 bekam ich die diagnose t2 gestellt mit hba1c von 10,6%.

    ich hielt mich für immer für einen gesund lebenden menschen.
    kein rauchen, fast niemals alkohol, vegetarier mit kleinen ausnahmen, kein fast food, alle wege mit dem fahrrad.

    hatte aber mit 29 colitis ulcerosa festgestellt, mit mitte 30 fettleber, hab ich auf zurückliegende cortisongabe geschoben.

    hatte damals von 72 auf 84 kg zugenommen.
    bekam weder übergewicht noch fettleber wieder weg.

    mein fehler:
    ich habe konsequent so gelebt, wie ich es für gesund hielt.
    kaum fett, aber zucker als wichtiges nahrungsmittel. täglich kuchen. über böse sprüche vermeintlicher eso-spinner hab ich hinweggesehen.
    wusste schon, dass ich zucker reduzieren sollte, hab auch weniger in tee und kuchen gegeben, lieber joghurt statt noch ein stück kuchen.
    eben gedacht in dem kontext, in dem ich von hause aus ernährungstechnisch erzogen war.
    bis vor wenigen tagen wusste ich nicht, dass der mensch ohne zuckerverzehr leben kann.

    eine freundin hat mir die augen geöffnet, ich konnt ihr erst nicht glauben.
    und die konnte mich jahre nicht verstehen, obwohl wir geredet haben. hab ihr immer ganz ruhig meinen ernährungsstil erläutert, nicht ihre sorge wahrgenomnen, sie ist an mir verzweifelt.
    heute will sie mir helfen, ist aber in diesen tagen eine schlechte gesprächspartnerin, da sie noch von meiner beratungsresistenz der letzten jahre so verletzt ist. hielt mein verhalten für vorsätzlich selbstverletzend, ist schockiert von meiner dummheit. ich auch.

    ich war jahrelang sooo blöd.

    das musste ich für den anfang mal irgendwo los werden.
    - wenn ich mit ihr reden will, dann ist sie so traurig und bricht das gespräch ab.

    was gestern war ist nicht zu ändern.
    aber ab jetzt ist alles anders.






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    am 14.01.2018 13:03:59 | IP (Hash): 1655500328
    seit diagnosestellung bzw. vorausgehendem verdacht hab ich ein paar tage gebraucht meinen fatalen ernährungsfehler zu begreifen und vertrauen in bislang als abstrus wahrgenommene ratschläge zu entwickeln.

    man kann sachen 40 jahre verkehrt machen.
    mit der gleichen konsequenz will ich nun alles umkrempeln.

    aber nun:

    hab von einem moment auf den anderen aufgehört, irgendeinen krümel zucker zu verwenden.
    Weißbrot und Pudding weggeschmissen. was aus meinen restbeständen gesüßtem joghurt wird, muss ich mal sehen.

    im augenblick esse ich
    - morgens haferflocken mit 2 stück obst und joghurt,
    - mittags was aus gemüse mit möglichst wenig stärkehaltiger beilage, es sei denn vollkorn, dazu rohes gemüse
    - abends vollkornbrot mit käse oder vegetarischem aufstrich, dazu gemüse und obst.

    sportlich hab ich angefangen jeden tag auf dem weg zur arbeit extratouren mit de fahrrad zu fahren.

    bin aber verunsichert, oft wird eine LCHF-kur propagiert.
    weiß nicht, wieviel ich langkettige KH aufnehmen darf.
    will nicht extra mehr fett essen.
    soll ich meine körperliche arbeit als sport anrechnen...

    möchte natürlich fett abbauen und nicht aus versehen muskelmasse.





    Bearbeitet von User am 14.01.2018 13:41:25. Grund: tippfehler
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    am 14.01.2018 13:21:26 | IP (Hash): 1655500328
    alles in allem.

    ich hab meinen bewegungs- und ernährungsstil radikal geändert. hab schon umgestellt, muss wissen ob ich nix falsch mache.

    meine medikamentöse behandlung: bin am eischleichen von metformin.
    500mg/tag, später soll ich verdoppeln.

    warte auf termin bei ernährungsberater und diabetologin.

    hab die herausforderung angenommen:
    ich möchte mit radikalem verhaltenswechsel den diabetes massiv zurückdrängen.
    wenigstens 10 kg abnehmen und meine ärztin mit rasch abfallendem hba1c zum erstaunen bringen.
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    am 14.01.2018 13:58:47 | IP (Hash): 1816964824
    Hallo Torsten,

    aufgrund deiner Colitis Ulcerosa möchte ich dir raten, mit der Ernährungsumstellung sehr vorsichtig zu sein und sehr langam vorzugehen. Eine Colitis ist eine sehr schwerwiegende Erkrankung, dagegen ist der Diabetes ein Klaks. Lass deinem Darm Zeit, sich erst mal an das Metformin zu gewöhnen, das ist schon für so manchen gesunden Darm eine Herausforderung. Ehrlichgesagt kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das eine Option für dich sein kann...ein Colitis-Schub wäre vermutlich ziemlich fatal...aber versuch es, ich drück dir die Daumen.

    Und ja, die Gewichtszunahme und die Fettleber können mit dem Cortison zusammenhängen. Nimmst du denn Cortison immer...oder nur im Schub? Und welche Dauermedication hast du denn für die Solitis?

    Ich hoffe, die Diabetologin ist auch Internistin und am Besten noch Gatroenterologin.

    Alles Gute dir!

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    am 14.01.2018 14:27:53 | IP (Hash): 1655500328
    hallo zuckerle,

    danke für die antwort.

    was die kolitis angeht, da bin ich seit 12 jahren in remission.
    hatte am anfang 1...2 s schwere schübe. mit Cortison und Azatioprin. seither absolut beschwerdefrei.

    hab jetzt nach jahren mal wieder in wikipedia usw. nachgelesen. die bewertung der erkrankung hat sich grundlegend gewandelt.
    selbst die einstufung als autoimmunerkrankung erscheint mittlerweile mehr als fraglich.
    sehe das nun eher in der reihe meiner ernährungsbedingten leiden.
    in remission, soll ich genau so essen, wie es für "normale" und T2s auch gilt.

    danke für deine guten wünsche.
    du bist mein 1. kontakt hier imforum.

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    am 14.01.2018 16:12:53 | IP (Hash): 2135957466
    Hallo Torsten,

    willkommen im Forum - ich wünsche dir viel Erfolg für deine Ernährungsumstellung und für die Senkung des HbA1c. :=)

    Metformin solltest du, wie Zuckerle bereits gesagt hat, langsam einschleichen, vorsichtshalber vielleicht sogar sehr sehr langsam. Metformin ist für uns Typ 2er ein wertvolles Medikament. Deshalb lohnt es sich, am Anfang geduldig an das langsames Einschleichen ranzugehen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du das viele Vollkorn gut verträgst und dass du damit deinen BZ in den Griff bekommst. Falls nicht, dann kannst du dir wirklich mal LCHF ansehen. Immerhin ist das eine Ernährung, die sowohl bei Diabetes als auch bei colitis ulcerosa sehr hilfreich sein kann. Vegetarisches LCHF wäre zwar eine besondere Herausforderung, unmöglich ist es aber nicht.

    Viel Erfolg, Rainer
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    am 14.01.2018 22:30:27 | IP (Hash): 1816964824
    @Torsten, das ist schön und sehr selten, dass du seit so vielen Jahren beschwerdefrei bist. Da ist es um so wichtiger, keine Spirenzchen zu machen, damit das auch so bleibt.

    @Rainer...ich muss dir widersprechen, dein LCHF ist für Colitis-Patienten ehr weniger geeignet, der kranke Darm ist nicht in der Lage, das viele Fett zu verarbeiten...
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    am 15.01.2018 02:18:34 | IP (Hash): 1870568184
    danke euch beiden für die freundliche begrüßung.



    ich habe mit meiner ernährungsumstellung den wohl radikalsten entschluss in meinem leben getroffen und von der stunde an umgesetzt.

    es mag noch zu früh sein, und doch wage ich eine erste bilanz.
    nach 10 tagen, (die ersten tage noch im unklaren, was genau mein konzept ist...)
    - ich fühle mich deutlich weniger träge,
    - kann besser schlafen,
    - habe 1,5 kg verloren (schneller, als ich wollte)
    - kann problemloser an die bahn sprinten,
    - bin erschrocken über den geschmack von süßkram.

    in meiner stadt gibts einen lebensmittelfairteiler.
    es geht um die rettung und weitergabe von lebensmitteln, die da, wo sie sind, nicht benötigt werden.
    dorthin bringe ich morgen lebkuchen, kekse, nudeln, ketchup, malzbier, fruchtjoghurt, schokolade, marmelade.
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    am 15.01.2018 23:15:22 | IP (Hash): 1640286945
    Hallo Torsten,

    das klingt so, als wärst du auf einem sehr guten Weg - ich wünsche dir Durchhaltevermögen und viel Erfolg dabei. :=)

    @Zuckerle
    Zuckerle schrieb:
    @Rainer...ich muss dir widersprechen, dein LCHF ist für Colitis-Patienten ehr weniger geeignet, der kranke Darm ist nicht in der Lage, das viele Fett zu verarbeiten...

    Ja, das könnte man vermuten. Es gibt aber genügend praktische Erfahrungen, die bei colitis ulcerosa und auch bei anderen enzündlichen Darmerkrankungen genau das Gegenteil beweisen.
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    am 23.01.2018 10:10:54 | IP (Hash): 1719416668
    liebes forum,

    ich würde diesen ort gern nutzen, um meinen verlauf zu dokumentieren, gewissermaßen als blog.

    das ist nämlich das, was ich selbst gesucht habe, als ich mich hier anmeldete. damit hoffe ich, anderen neuen helfen zu können.

    nun kenne ich meine diagnose seit zwei wochen.
    wenn ich meinen hba1c zur diagnosestellung umrechne, dann macht das im durchschnitt ca. 270 mg/l BZ

    der weitere verlauf des BZ nüchtern:
    - nach 1 woche 7,8 (entspr. 140)
    - nach 2 wochen 6,6 (entspr. 119)

    gewicht von 84 auf 81 kg.

    erreicht durch den einsetzenden beginn mit metformin 500mg/tag und vor allem einer konsequenten ernährungsumstellung. dazu mehr bewegung, nicht durch sport, sondern durch umwege bei den normalen alltagsverrichtungen, straffen schrittes oder e-bike mit inzwischen meist abgeschaltetem motor.

    an die alten foristen: wie kann ich die entwicklung einschätzen?
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    am 23.01.2018 17:21:50 | IP (Hash): 1268435176
    torsten1973 schrieb:
    wie kann ich die entwicklung einschätzen?

    Sehr gut - Glückwunsch und weiter so, :=)
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    am 31.01.2018 00:51:05 | IP (Hash): 1955168909
    Jetzt sind es 3 Wochen seit der Diagnose.

    der weitere verlauf des BZ nüchtern:
    - nach 1 woche 7,8 (entspr. 140)
    - nach 2 wochen 6,6 (entspr. 119)
    - nach 3 wochen 6,1 (entspr. 110)

    gewicht von 84 auf 80 kg.

    Seit der Ernährungsumstellung bin ich viel weniger träge, fühle mich körperlich wie vor 20 Jahren.

    Wenn ich mich einen Tag noch nicht genug bewegt habe, merke ich abends, dass mir noch was fehlt und geh auf einen Verdauungsspaziergang.

    Gestern habe ich in Gesellschaft einen angeblich so gesunden Vitalkeks gegessen, der war so scheußlich süß im Mund, und das fand ich vor 3 Wochen noch normal...
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    am 04.02.2018 19:49:16 | IP (Hash): 2094037437
    frage an alle:

    wie schnell oder langsam können sich denn blutzuckerwerte (siehe darüberstehender beitrag) verändern?

    hab dazu nirgends informationen gefunden...
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    am 06.02.2018 00:59:31 | IP (Hash): 1045073435
    was ich früher immer so gegessen habe.

    frühstück.
    - tee, selten auch kaffee (mit 1...2 löffeln zucker)
    - 1...2 stückchen kuchen, selbstgebacken (ca. 10g zucker), obst
    - wenn ich mich gesund ernähren wollte 250g fruchtjoghurt oder crunchy müsli (jeweils ca. 30g zucker)

    trinken.
    viel tee mit zucker, wasser, auf arbeit apfelschorle (nicht limo, wie die kollegen), zur gesunden belohnung fruchtsäfte pur

    mittag.
    - gerne nudeln (ca. 250g mit wenig soße, mittelmeerkost soll doch so gesund sein)
    - vorwiegend vegetarische kost, traditionell nach omas art selbst zubereitet

    nachmittag.
    - kaffee/tee, gesüßt
    - kuchen, obst

    abends.
    - 1...2 weizenbrötchen, wenn ich es mir leisten konnte körnerbrötchen (kannte nicht den unterschied zu vollkorn)
    - vegetarischer aufstrich (gern selbstgemacht), käse, obst, evtl. gemüse


    mit zucker oft als gewürz (geschmacksverstärker) und mehl als bindung.
    hab den zucker im tee über die jahre auf 1/3, im kuchen auf 1/2 gesetzt.
    mehl in kuchen und brot zu 1/2 durch vollkorn ersetzt.

    insgesamt viel selbst aus frischen zutaten zubereitet, so wie es überall empfohlen wird.
    wusste nicht, dass sinn der empfehlung das weglassen von zucker sein sollte.
    im gegenteil, was es nur mit künstl. süßstoff gab (gewürzgurken, rote bete), hab ich mit zucker selbstgemacht.

    ich kannte die kritik, dass ich zu viel und zu süß esse, fühlte mich nicht für die doch schon deutliche reduktion wertgeschätzt.

    ein weiterer fehler. ich bin lebensmittelretter. bevor jemand was wegwirft, verrenkte ich mir lieber den magen... aß dann auch sachen, die ich sonst abgelehnt hätte...
    Bearbeitet von User am 06.02.2018 02:27:13. Grund: tippfehler
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    am 06.02.2018 01:17:04 | IP (Hash): 1045073435
    was ich mir so für krankheiten aufgehalst habe


    vieles von dem ist möglicherweise in zusammenhang mit zuviel essen und zuviel zucker zu betrachten

    mit 10 jahren
    ständig rückenschmerzen, wurde bis anfang 30 immer stärker
    obwohl normalgewichtig, verordneten mir meine eltern eine zunehmdiät (ich sah ihnen zu dürr aus)

    mit 20 jahren
    (ernährungsumstellung auf zeitweise vorwiegend, meistens komplett vegetarisch)

    mit 25 jahren
    herzbeutelentzündung

    mit 28 jahren
    colitis ulcerosa, 2 heftige schübe kurz hintereinander, behandlung mit kortison und immunsuppresiva
    mit 29 jahren bis heute remission

    mit 31 jahren
    fettleber und übergewicht von 72 auf 84 kg

    zweimal haben sich unter der haut riesige lipome gebildet

    mit 42 jahren
    lungenentzündung

    mit 44 jahren
    typ 2 diabetes


    hab mich zeitlebens falsch ernährt, dachte ich mach alles halbwegs richtig,
    zumindest überdurchschnittlich gut.
    nie geraucht, seltenst alkohol, keine butter aufs brot, viel bio und aus frischen zutaten.
    Bearbeitet von User am 06.02.2018 01:24:07. Grund: hinzufügung
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    am 06.02.2018 02:09:53 | IP (Hash): 1045073435
    was ich heute so esse.

    meine ernährungsumstellung hab ich vor 4 wochen als großen entschluss gesehen.
    inzwischen ist es liebgewordene normalität, ich zelebriere gutes essen.

    hab immer schon gern gekocht, das hilft mir, dinge neu zu erfinden, lieblingsessen zu kochen, das ich mir in jüngeren jahren finanziell nicht oft leisten konnte.

    morgens.
    - kaffee oder tee
    - müsli aus haferflocken, haferkleie, nüssen, 2 stück obst, zimt, abwechselnd fettarmer oder normaler joghurt
    ich habe keine angst vor rosinen oder bananen, aber höchstens jeden 2. tag
    - ein stück gemüse als nachtisch

    mittag
    - alles, was ich gern esse, aber mit kleiner oder keiner portion kohlehydrate
    - bei nudeln (sehr gewöhnungsbedürftig) oder reis immer vollkornprodukte
    - hülsenfrüchte (linsensuppe, schwarze oder rote bohnen im salat)
    - auch wenn es gekochtes gemüse gibt,
    - dazu noch rohkost, öfter blattgemüse, gerne mit z.B. orangen, nüssen zum süßen, gute öle (leinsamen, walnuss)

    essenspause von mind. 5 stunden

    nachmitrags
    - gar nix, bei bedarf nüsse, ne möhre, apfel
    - irgendwann will ich zum 5-uhr-tee zurückkehren (mit 1 einzigen keks)

    abends
    - 2 scheiben vollkornbrot,
    (manchmal selbst gebacken, gepimpt mit buchweizen, haferkleie, leinsamen, kürbiskernen, kurkuma, kreuzkümmel, koriander)
    - vegetarischer aufstrich (gern selbstgemacht), käse, manchmal fisch
    - salat von mittag oder rohes gemüse
    - apfel oder orange als nachtisch

    essenspause von mind. 12 stunden

    seit 4 wochen kein krümel zucker oder weizenmehl

    hätte nicht gedacht, dass ich mit so einfachen modifikationen (vollkorn, das leckerste müsli der welt, jede mahlzeit mit gemüse) so schnell mein gewicht reduziere. den blutzuckerwert auch.

    irgendwann muss ich die abnehmbremse ziehen, und weiß nicht wie...

    früher war ich schon frühmorgens müde und träge. heute habe ich kraft und tatendrang.
    zappele rum, weil ich mich noch bewegen muss.
    bin mind. 1 stunde mit fahrrad oder strammen schrittes kilometerweit unterwegs. bin für treppen und umwege dankbar.

    eine jahrelange unbemerkte niedergeschlagengeit ist von mir gefallen.
    oben die krankheitenliste.
    war das alles nur ernährungsbedingt?
    ich bin jetzt 44.
    wie sehr habe ich mir schon geschadet, wie viel leben ist noch zu retten?




    Bearbeitet von User am 06.02.2018 02:31:14. Grund: formatierung
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    am 06.02.2018 14:30:53 | IP (Hash): 34525211
    torsten1973 schrieb:
    irgendwann muss ich die abnehmbremse ziehen, und weiß nicht wie...


    Glückwunsch zum bisherigen und weiter gutes Gelingen! Und keine Angst, wenn Du dich mit Deinem bisherigen neuen Futterplan wohlfühlst, wird das Abschmelzen abnehmen ;) je näher Du den 72kgs kommst, von denen Du mal in Deine Zunahme gestartet warst :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 06.02.2018 18:29:16 | IP (Hash): 1552368372
    torsten1973 schrieb:
    wie sehr habe ich mir schon geschadet, wie viel leben ist noch zu retten?

    Ich denke, du kannst ruhig optimistisch sein und hoffen, dass dein Korper bei deiner jetzigen Lebensweise die meisten Schäden wieder reparieren kann. In deinem Alter sind die Selbstheilungskräfte noch sehr stark.

    Bei der Ernährung höre weiter auf deinen Körper. Wenn der zufrieden ist, dann ist das für dich gesund, selbst wenn andere dir einreden wollen, dass du dieses oder jenes anders machen musst. Niemand weiß wirklich, was für dich gesund oder ungesund ist. Richte dich am besten nach deinem Wohlbefinden, dakannst du nichts verkehrt machen.

    Weiter viel Erfolg, Rainer
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    am 13.02.2018 19:05:23 | IP (Hash): 1787135403
    neue werte.

    der weitere verlauf des BZ nüchtern:
    - nach 1 woche 7,8 (entspr. 140)
    - nach 2 wochen 6,6 (entspr. 119)
    - nach 3 wochen 6,1 (entspr. 110)

    - nach 5 wochen 6,2 (entspr. 112)

    gewicht bis vorige woche noch ein kilo abgenommen.

    ich trete auf der stelle. hatte mir nach den anfänglichen schnellen erfolgen erhofft, dass die reihe so weiter abwärts geht...
    ich erinnere mich, bei der gewichtszunahme, war an der stelle auch ein plateau.

    nochmal meine frage:
    wie schnell/langsam geht denn sowas?

    gute nachricht.
    ich fahr nach düsseldorf.zum deutschen diabetes-zentrum.
    teilnahne an einer studie.
    keine experimente. nur eine beobachtende studie.
    der dortige dr. stephan martin gilt als verfechter und wissenschaftliche kapazität auf dem gebiet lebensstil-therapie.

    Bearbeitet von User am 13.02.2018 19:09:16. Grund: ergänzung
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    am 13.02.2018 19:49:29 | IP (Hash): 13715773
    torsten1973 schrieb:
    nochmal meine frage:
    wie schnell/langsam geht denn sowas?

    Einfache Antwort: Das ist individuell verschieden, darüber kann man keine allgemeine Aussage treffen.

    Genauso individuell ist die Frage, wie weit du deinen Diabetes zurückdrehen kannst. Dass es bei dir nicht weiter abwärts geht, könnte bedeuten, dass deine Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Du hast jetzt wahrscheinlich einen Stand erreicht, den du langfristig verteidigen musst. Ohne medikamentöse Unterstützung wird es bei dir nicht gehen, was aber wirklich kein schlimmes Problem ist.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 13.02.2018 19:50:50. Grund: .
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    am 13.02.2018 23:31:57 | IP (Hash): 1787135403
    Rainer schrieb:
    ... wie weit du deinen Diabetes zurückdrehen kannst. Dass es bei dir nicht weiter abwärts geht, könnte bedeuten, dass deine Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Du hast jetzt wahrscheinlich einen Stand erreicht, den du langfristig verteidigen musst. Ohne medikamentöse Unterstützung wird es bei dir nicht gehen, was aber wirklich kein schlimmes Problem ist.

    Alles Gute, Rainer



    @ Rainer.
    Danke, dass Du mich auf den Boden zurück holst.
    Das ist ein Gedanke, dem ich mich irgendwann stellen muss...

    Für die nächste Zeit lebe ich mit der Hoffnung, dass da noch was geht.
    Dass da genug Fettreserven in Bauch und Leber sind, mit deren Abbau auch noch deren Schadwirkung sich entsprechend reduziert.

    Und noch habe ich nicht alle Lebensmittel entdeckt und zur Genüge konsumiert, die in dem Ruf stehen, die Beta-Zellen zu schützen oder die Insulinresistenz zu minimieren.

    Ich freue mich über Eure Antworten.
    Das hilft mir und bringt mich weiter.
    Bearbeitet von User am 14.02.2018 00:59:16. Grund: ergänzungen
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    am 14.02.2018 16:07:55 | IP (Hash): 396518082
    torsten1973 schrieb:
    ich fahr nach düsseldorf.zum deutschen diabetes-zentrum.
    teilnahne an einer studie.
    keine experimente. nur eine beobachtende studie.
    der dortige dr. stephan martin gilt als verfechter und wissenschaftliche kapazität auf dem gebiet lebensstil-therapie.

    Dann solltest du dich von Prof. Martin vielleicht doch zu einem Experiment überreden lassen.

    Prof. Martin ist hier in D der Verfechter der Studienergebenisse von Roy Taylor. Die beiden schwören darauf, dass sich nahezu jeder Typ2-Diabetes mit einer 3 Wochen andauernden VeryLowCalory-Diät so weit zurückdrehen lässt, wie es sonst nur mit einer Magen-OP möglich ist.

    Versuche vielleicht mit so einer kompetenten Anleitung dein Glück und berichte über die Ergebnisse.

    Viel Erfolg, Rainer
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    am 14.02.2018 19:18:15 | IP (Hash): 1871739934
    @Rainer
    So so, immer noch auf Suche nach Wunderblümchen und Wunderdiät ;- )
    Finde diesen Prof. Dr. nicht so toll:
    https://www.thieme.de/de/presse/diabetes-programm-102841.htm

    Eine Formular-Diät ist nur für Leute, die nicht wirklich Lebensmittel einschätzen können.
    Eine Eiweiß-Mahlzeit lässt sich auch ohne Pülverchen zusammenstellen, statt schnell versprochener Wirkung per Applaus-Publikation.

    Hallo Torsten,
    deine Ernährung ist immer noch zu KH-lastig: Obstauswahl Rosinen (Trockenobst), Banane, Orange, Fruchtsaft - auch Hülsenfrüchte haben Auswirkung auf BZ-Spiegel.
    Grundsätzlich sich mit KH-Gehalt von Lebensmitteln informieren wäre gut.
    Hauptmahlzeiten sind gar nicht so das Problem, sondern eher das Naschen zwischendurch und bewusst erkennen, was wir so nebenher konsumieren.

    Süßstoff verwende ich als Universalsüßungsmittel in Tee, Jogurt, Müsli, sogar zum Backen.
    Erspart mir Zucker-KHs. Mögen viele per künstlich nicht, Vorurteil !?

    Als INSULINER schon mehr beschäftigt mit KHs.
    Habe auch an Studie teilgenommen zum 1er Diabetes- an den Genen war nichts zu erkennen.

    Gruß Elfe
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    am 15.02.2018 07:49:22 | IP (Hash): 963289736
    danke für eure tipps.

    ich muss mal ein paar unsortierte gedanken loswerden.

    obwohl sich durch die ernährungsumstellung jede menge positiver erfolge eingestellt haben und es mir so gut geht wie noch nie im leben, ist es der rückblick und das bewusstwerden aller konsequenzen, die mich gerade bitter und ruhelos machen.

    erstmal das gute.

    @ elfe: rosinen und bananen sind nicht mehr notwendig um das müsli lecker zu finden, fruchtsäfte und naschereien, zwischnmalzeiten habe ich vom ersten tag an konsequent gemieden.

    gestern habe ich um 6.30 gefrühstückt, andere tage erst gegen 9.00. bis mittag um 14.30 keinerlei hungergefühl, hab dann trotzdem gegessen, um meine tablette zu nehmen. ein solches körpergefühl war mir bis dahin unbekannt. spätestens um 10 oder 11 hätte ich heißhunger bekommen. und nun halte ich mir vor augen, wo das alles gelandet ist, was ich früher für das normale maß an täglicher nahrung gehalten habe. das muss ja den menschen krank machen.

    eigentlich mein ganzes leben lang war ich abgeschlagen, müde, abgespannt. habe das leben als anstrengend empfunden, dachte ich leiste zuviel und muss mich deswegen in jeder freien minute ausruhen.
    jetzt bin ich energiegeladen, habe einen bewegungsdrang. brenne darauf, nochmal nebenbei ne stunde fahrrad zu fahren, oder abends rauszugehen.

    jetzt die betrübnis.

    ich könnte mir in den arsch beißen, dass ich nicht kapiert habe, wie vollkommen anders sich die menschen in meiner umgebung ernährten.
    ich hielt mich für äußerst gesundheitsbewusst. ich hänge am leben (so sehr, dass ich bei bahnfahrten rückwärts und nicht am fenster sitze). habe fettarm, vegetarisch gegessen (wegen "restrisiko" ausnahmen erlaubt), selten kaffee, nur paarmal im jahr alkohol, nie geraucht, alle wege mit dem fahrrad. und natürlich auch meinen zuckerkonsum reduziert. - aber ich hatte kein gefühl für das richtige maß, hatte viel nudelgerichte gegessen wegen der gesunden mittelmehrküche, meine tradition des kuchenessens durch fruchtjoghurt und knuspermüsli gebrochen, - mit diesen "gesunden" lebensmitteln hab ich ein vielfaches an zucker konsumiert, gute fruchtsäfte und apfelschorle.
    ich dachte von burgern und cola wird man dick und krank. hatte kein verständnis für menschen, die sich nicht beherrschen konnten. ...und habe nicht bemerkt, wie ich mich planvoll und gesundheitsbewusst zu grunde richte.

    jetzt habe ich in einer krankenhausakte gelesen, dass ich schon vor 2 jahren mit einem BZ von 209 erwischt wurde, und niemand hat mich darauf angesprochen.

    jetzt wird mir bewusst, dass ich nicht seit 1/4 jahr, sondern schon seit mind. 2 jahren schlechte zuckerwerte habe, dass sich meine beta-zellen zu mind. 80% verabschiedet haben müssen.

    ärzte, mit denen ich bisher selten zu tun hatte waren solche fachidioten, haben mich auf keinerlei zusammenhänge hingewiesen, wo ich heute welche sehe.
    der typ, der meine fettleber festgestellt hatte, riet mir weniger tierisches fett und kein alkohol. meine entgegnung, dass ich sowas gar nicht konsumiere, ignorierte er einfach. selbst bei wikipedia stand damals noch nicht, dass da eine diabetesgefahr droht.

    freunde haben mich auf meinen zuckerkonsum hingewiesen. aber die appellierten an ein wissen, dass ich nicht hatte. die hatten kein ohr für meine erfolge mit 1 löffel weniger pro tasse.

    es war mir mit meinem gewicht vom 84 kg niemals wohl, ein permanenter ausnahmezustand. habs einfach nicht wegbekommen.
    ich könnte mir in den arsch beißen, dass ich nicht an das wissen gelangte, dass ich heute doch überall im netz finde.

    oftmals natürlich vollkommen widersprüchliche ratschläge.

    hab beschlossen, zusätzlich zu meiner ernährungsumstellung jetzt 3 tage haferkur zu machen (kann wohl kaum gefährlicher sein, als meine besherige lebensweise)
    und ab und zu nen fastentag. fange jetzt noch an mit apfelessig und eingelegtem knoblauch und sehe meinen nächsten 6 kilo fettabbau und hoffentlich weiter sinkenden BZ-werten entgegen.

    und ärgere mich in mancher bitteren minute, wie ich früher so blöd sein konnte.


    Bearbeitet von User am 15.02.2018 08:25:58. Grund: tippfehler
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    am 15.02.2018 12:19:34 | IP (Hash): 991063678
    Hallo Torsten,

    ich denke, du kannst das sehr viel positiver sehen:
    - du hast noch so rechtzeitig die Kurve gekriegt, dass du deinen Diabetes offensichtlich noch ziemlich weit zurückdrehen kannst,
    - du hast ein Rezept gefunden, mit dem das möglich ist und hast damit schon mal sehr viel bessere Voraussetzungen als viele andere Typ2-Diabetiker,
    - du gehst deine Krankheit und dein Leben entschlossen an und bleibst dran, auch wenn es mal etwas komplizierter wird.

    Ich sehe, dass du dir damit eine sehr gute Voraussetzung für ein langes gesundes Leben schaffst. Wer weiß, ob dich ein zeitig entdeckter Prädiabetes ebenso konsequent auf die richtige Spur gebracht hätte. Ich bin mit meiner Situation zufrieden, so wie sie sich mit dem Diabetes ergeben hat und finde, dass du mit deiner auch sehr zufrieden sein kannst - bei dir läuft es doch bestens.

    Weiter viel Erfolg, Rainer
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    am 15.02.2018 17:40:38 | IP (Hash): 1871739934
    Hallo Torsten,
    ärgere dich nicht im Nachhinein.
    Deine Ernährung war so schlecht nun auch nicht.
    Du hast dich um natürliche Zutaten bemüht - so etliche Zusatzstoffe stehen ja auch als fragwürdig in Diskussion - und so manches geglaubt wie gesunde Fruchtsäfte.
    In diesen vielen Ernährungsempfehlungen kann man schon mal den Überblick verlieren.

    Daß du aktuell nicht mehr den sonst üblichen Heißhunger empfindest, liegt an deinen nun niedrigeren BZ-Werten.
    Heißhunger oder auch Appetit beruht auf hochgejubelten BZ und starker Reduzierung durch körpereigenes Insulin. Der gefühlte große Unterschied der BZ-Werte führt dazu, der jetzt erheblich geringer ausfällt.

    Denke nicht, daß deine Beta-Zellen sich zu 80 % verabschiedet haben, dann würden deine Werte (nur mit Tablette) nicht so gut aussehen :-).

    Apfelessig soll ja angeblich die Verdauung anregen. Glas warmes Wasser vorm Essen tut's auch.
    Knobi als Blutfettsenker könnte als Geruchsbelästigung in deinem Umfeld wahrgenommen werden.

    Auch Haferflocken wird eine blutfettsenkende Wirkung nachgesagt und eben auch gut für BZ - zwei gute Eigenschaften.

    Gruß Elfe
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    am 15.02.2018 22:04:30 | IP (Hash): 2143365768
    rainer und elfe.
    danke für euren guten zuspruch.

    hab da gleich noch mal ne frage.
    meine ärztin sagte, wenn ich mal einen tag mit essen aussetze, soll ich auch die metformin weglassen.
    wie soll ich es bei der haferkur machen?
    wollte lieber aussetzen. ist aber auch ne kohlenhydraternährung...

    und noch ne frage.
    wenn ich mein traumgewicht erreicht habe und wieder mehr esse, bringt das nicht den BZ wieder in die höhe?
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    am 15.02.2018 22:50:19 | IP (Hash): 1983084226
    torsten1973 schrieb:
    meine ärztin sagte, wenn ich mal einen tag mit essen aussetze, soll ich auch die metformin weglassen.
    wie soll ich es bei der haferkur machen?

    Weiter nehmen, das Aussetzen gilt nur fürs Fasten.


    torsten1973 schrieb:
    und noch ne frage.
    wenn ich mein traumgewicht erreicht habe und wieder mehr esse, bringt das nicht den BZ wieder in die höhe?

    Das musst du auf dich zukommen lassen und dann sehen, wie es läuft.
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    am 16.02.2018 16:47:30 | IP (Hash): 1871739934
    Hallo Torsten,
    warum willst du mit Essen Tage aussetzen ?
    Zum vermeintlichen Abnehmen ?
    Dabei ist zu beachten, daß der Körper auf Energiesparmodus umschaltet und mit viel weniger Energie auskommt. Wird dann wieder normal gegessen, wird anschließend um so schneller zugenommen - ist der sogenannte Jojo-Effekt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt

    Da Hafer(flocken) Kohlenhydrate enthalten, dann das Metformin einnehmen.

    Gruß Elfe
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    am 16.02.2018 17:01:25 | IP (Hash): 396518083
    Hallo Torsten,

    du findest im Internet haufenweise Beschreibungen zu Intermittent Fasting IF.

    Wenn du denkst, dass das für dich sinnvoll sein könnte, dann informiere dich lieber dort - auf die fragwürdigen Weisheiten einer Elfe bist du zu diesem Thema absolut nicht angewiesen.
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    am 16.02.2018 18:33:58 | IP (Hash): 1871739934
    Ach, das Rainerlein,
    Wie peinlich, die Forumsteilnehmer in der Bewertung der Beiträge zu unterschätzen.

    Durchaus kontrovers.
    Empfinde mich als Diabetiker/INSULINER immer noch als normalen Menschen.
    Beschäftige mich mit normalem Stoffwechsel und Ernährung, was so sinnvoll ist.
    Wende Insuline in Wirkung und KH-Berücksichtigung eher logisch und pragmatisch an.

    Sogenannte Diäten, Fasten etc. wird allgemein auch ohne Diabetes schon kritisch gesehen.

    Fasten, bei chronisch Kranken = Diabetes gehört dazu, wird nicht empfohlen.
    Gesunde vollwertige Ernährung steht da im Vordergrund.

    Wer mit Metformin, oder wie der stolze Rainer mit Basal hinkommt, kann sich noch einiges erlauben, glauben.
    Wer per ICT behandelt wird, muss sich schon mehr beschäftigen. Da fällt so einiges an 'Glauben' weg.
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    am 16.02.2018 18:56:28 | IP (Hash): 1854290707
    Elfe schrieb:
    Sogenannte Diäten, Fasten etc. wird allgemein auch ohne Diabetes schon kritisch gesehen.

    Fasten, bei chronisch Kranken = Diabetes gehört dazu, wird nicht empfohlen.
    Gesunde vollwertige Ernährung steht da im Vordergrund.


    Und dann wird bei immer mehr Menschen mit T2 und mehr Gewicht der Magen verkleinert bis sogar umgangen?

    ----------------------------------------------
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  • Dibein

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    am 16.02.2018 20:41:18 | IP (Hash): 1468086696
    In der REHA gab es das Anti Diät Konzept. Das bedeutet vollwertige Ernährung, Ernährungsschulung bis hin zum gemeinschaftlichen Kochen um einfach mal wieder einen Blick für die erforderlichen Mengen und die Zusammensetzung der Mahlzeiten zu bekommen waren da enthalten.
    Auf der anderen Seite wurden keinerlei Beschränkungen bei den Mahlzeiten in der Ausgezeichneten Küche in Bezug auf Menge und Zusammensetzung des Essens gemacht. Aber es wurde auch ALLES angeboten. Einzig das Mittagessen wurde am Platz serviert. Aber auch da war Nachschlag kein Problem.
    Zusammen mit der Schulung, der Bewegung und dem Angebot der Mahlzeiten waren nach 7 Wochen 6 Kilo weniger.
    Für mich ein Zeichen das es auch so funktionieren kann.

    Liebe Grüße

    Dirk

    --
    Zuckerkrank
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    am 16.02.2018 21:10:59 | IP (Hash): 1854290707
    Das Ding mit dem Insulin ist im Prinzip ganz einfach:
    Geht locker von Kurzzeit-Analog bis Toujeo als einziges Insulin. Wenn ich weiß, wie ein Insulin bei mir wirkt, kann ich bei mir damit JEDEN BZ-Verlauf machen. Von HBA1c 4,5 bis unendlich.
    Für dass ich weiß, wie ein Insulin bei mir wirkt, muss ich es halt austesten, wie es bei mir wirkt.
    Und dafür, dass ich dann damit den BZ mache, den ich haben will, muss ich es halt passend anwenden. Übrigens auch mit JEDER Art von Essens-Zusammensetzung.

    Klar kann man mit den vrschiedenen Sorten optimieren, aber das ist ja denn wenigstens zweitrangig :)

    ----------------------------------------------
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    am 24.02.2018 07:57:34 | IP (Hash): 209310233
    eine zwischenbilanz 6 wochen nach der diagnose typ2-diabetes.

    und einige fragen...




    mein gewicht ging abwärts von 84 auf 76 kg.
    bauchumfang ging abwärts von 104 auf 97 cm.
    schöner erfolg: laut bmi-rechner normalgewichtig.

    ernährung frei von zuckerzusätzen und auszugsmehl.
    KH-anteil deutlich unter der empfehlung der DGE,
    nicht mehr täglich brot oder sättigungsbeilage.
    und dabei ständig zimt, kurkuma, apfelessig, haferkleie, hauptsächlich gemüse, knoblauch, walnussöl...

    bewegungspensum täglich:
    5...10 km zu fuß,
    ca. 20 km mit fahrrad, an einigen tagen 40 km.

    früher war es halb soviel.

    hab mir ein BZ-messgerät gekauft.
    konnte mir nur das billigste leisten.
    "adia" von einem diabetesversand.

    nach messungen bei meiner ärztin, die zuletzt kaum noch zurückgingen mit BZ nüchtern 6,1
    kam ich zu hause morgens auf 6,8
    jetzt mal abends gemessen... 5,8

    ich nehme tägl. 1mal 500mg metformin,
    mittags, damit ich abends auch mal ne mahlzeit aussetzen kann...

    hab da so theorien gelesen, dass die muskeln, die ich wohl gerade aufbaue, die leber über nacht zur glukoseproduktion anregen...?




    wie macht ihr das mit der nadel der stechhilfe, - kann ich die mehrmals verwenden?

    ich denke, dass ich schon mehr als 8 kg fett verloren und dafür muskeln aufgebaut habe. kann ich das irgendwie nachvollziehen?

    wie bewertet ihr die morgen- und abend-BZwerte?



    Bearbeitet von User am 24.02.2018 08:09:33. Grund: hinzufügung
  • Dibein

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    am 24.02.2018 09:03:46 | IP (Hash): 1468086696
    Moin Torsten,

    Herzlichen Glückwunsch zu deinen Erfolgen Du musst aber aufpassen das du nicht hungerst um deine Ziele zu erreichen, Das funktioniert nicht auf Dauer.
    Das du dir ein BZ Messgerät gekauft hast ist löblich aber unnötig. Du bekommst Geräte von fast jedem Hersteller kostenlos in der Apotheke oder über deren Webseiten. Nur die Messstreifen musst du wenn dir dein Hausarzt oDer Diabetologe nicht eine Grundversorgung verordnet selber bezahlen.
    Deinen Körperfettanteil kannst du in vielen Apotheken ermitteln lassen. Die haben oft eine Waage die über entsprechende Sensoren verfügt. Meist kostet das kein oder nur sehr wenig Geld. Deine BZ Werte würde ich als völlig o.k. einschätzen.

    Liebe Grüße

    Dirk


    ---
    Zuckerkrank
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    am 24.02.2018 16:43:53 | IP (Hash): 1180617246
    Nein, Stechhilfe hab ich nach über 25 Jahren nicht mehr die erste Packung, auch wenn mich beim Anblick meiner aktuellen ein Bekannter vor nem guten Jahr so angesprochen hat. Wenn ich einmal im Monat die Lanzette wechsle, ist das für mich häufig ;)

    Mit Fett bauen wir normal auch den Anteil unserer Muskelmasse ab, die für das Schleppen vom abgenommenen Fett notwendig war. Mit mehr Bewegung verstärken wir unsere Muskeln. Du hast dich die letzten Wochen mehr bewegt und damit einen guten Teil Deiner Muskeln verstärkt. - Mit Marathonläuferbeinen würde sich kein Bodybuilding-Wettbewerb gewinnen lassen. Dafür haben die viel zu wenig Muskelmassen.

    Meistens steigt zuerst der BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen an. Wenn er das lange und hoch genug gemacht hat, steigt der Morgen-BZ auffälliger an, und der zwischen den Mahlzeiten sinkt immer weniger ab, genauso der am Abend und in der Nacht.

    Ich weiß von einigen Fällen, in denen die Betroffenen allein ner halben Stunde Bewegung direkt nach jedem Essen nur noch gesunde Spitzen produziert haben und nach wenigen Wochen auch einen gesunden morgendlichen Nüchtern-BZ und klar, auch einen gesunden HBA1c :)

    ----------------------------------------------
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    am 25.02.2018 09:21:23 | IP (Hash): 1478242910
    Hallo Torsten,

    das klingt alles sehr gut - Glückwunsch zu deinen Erfolgen. :=)

    Echt gut finde ich auch, dass du dich dazu entschlossen hast, deinen BZ selbst zu messen. Mit Messen kannst du z.B. festsellen, ob Zimt und Kurkuma tatsächlich positiven Einfluss auf deinen BZ haben oder nicht. Wie Dirk hätte ich dir allerdings geraten, kein Billiggerät zu verwenden. Nach meinen Erfahrungen bekommst du bei denen viel zu häufig Mondwerte. Das du die Geräte kostenlos bekommen kannst, könntest du ohne finanziellen Verlust auf ein anderes Gerät umsteigen, wenn du die Streifen aufgebraucht hast. Ich habe dir mal einen Thread rausgesucht, aus dem du dazu ein paar Infos zum Preis der Teststreifen entnehmen kannst:
    http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13050/Guenstige-Teststreifen
    Für die Geräte genügt es in vielen Fällen, an den Hersteller deines Wunschgerätes eine E-Mail mit der Bitte um ein kostenloses Testgerät zu schreiben.

    Die Nadel von der Stechhilfe wechsele ich übrigens auch nicht oft. Wenn du nicht gerade sehr empfindliche Finger hast, kannst du die ruhig mehrere Wochen verwenden.

    Weiter viel Erfolg, Rainer
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    am 04.03.2018 06:40:55 | IP (Hash): 253038450
    neuigkeiten.

    ich bin zurück von einer 3tägigen studienteilnahme am deutschen diabetes-zentrum in düsseldorf.
    und ich bin ganz guter dinge bezüglich der ergebnisse.

    es wurden an 3 tagen oft aufwändige untersuchungen, z.B. ein clamp-test durchgeführt...

    alle möglichen körperfunktionen, die mit dem metabolischen syndrom und folgeerkrankungen zu tun haben.
    ergebnis: völlig unauffällig. auffallend bestenfalls, wie durchgehend gut ich in allem abschnitt, was mir sorgen gemacht hat: blutdruck, blutfettwerte, arterien, körperfettanteil. - der arzt meinte, dass er selten einem so gesunden menschen begegnet sei...
    immerhin habe ich mich 44 jahre konsequent falsch ernährt, und erst seit 7 wochen so gesund, wie es mit meinem heutigen wissen nur möglich ist.

    und diabetes-spezifische werte.

    1. insulinproduktion nach glukagongabe
    - ergebnis steht noch aus.

    2. ein abgwandelter ogtt
    - BZ-werte nach zeit
    0 std: 123 nüchtern
    1 std: 209
    2 std: 149
    3 std: 87 frisch gefrühstückt (noch unverdaut)

    3. clamp test
    - zur messung der insulin-sensitivität
    - es wird konstant insulin verabreicht,
    - um auf einen konstanten BZ-wert zu kommen, wird zuckerlösung verabreicht und gemessen, wieviel dafür gegeben werden muss.
    - das ergebnis ist eine zahl, deren dimension mir nicht dazugesagt wurde.
    - ich kam auf 6,5
    (dabei gilt 4...5,5 für einen gut eingestellten diabetes, 7... für stoffwechselgesund, ...12 für leistungssportler)

    alle 5 jahre fahr ich wieder hin.
    für nächstes mal wurde mir in aussicht gestellt, dass ich nicht der betroffenen-, sondern der kontrollgruppe zugerechnet werden muss...
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 06:54:04. Grund: .
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    am 04.03.2018 06:49:20 | IP (Hash): 253038450
    ach ja,

    mein hba1c wurde mit 8,1 bestimmt.
    ich vermute, wenn kein altes hb (aus der zeit vor der ernährungsumstellung vor 50 tagen) mehr im körper ist, sieht das nochmal ganz anders aus...

    und doch: mein nüchtern-BZ morgens liegt (mit oder ohne metformin) immer bei 120...125.
    tagsüber erreiche ich günstigere werte, um die 100.
    warum?
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 07:15:29. Grund: .
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    am 04.03.2018 09:04:18 | IP (Hash): 315444582
    torsten1973 schrieb:
    immerhin habe ich mich 44 jahre konsequent falsch ernährt, ..

    Hallo Torsten,

    das scheint ja dann wohl doch nicht so zu sein. Bitte bedenke, dass dir niemand wirklich sagen kann, welche Ernährung "gesund" ist. Ich bin sicher, dass es nicht nur eine gesunde Form von Ernährung gibt, das ergibt sich allein schon aus den unterschiedlichen Ernährungssstrategien, die Menschen in der Entwicklungsgeschichte unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen entwickeln mussten.

    Deine Werte beim oGTT mit seiner besonders hohen Belastung sind beeindruckend. Sie zeigen, dass deine BSD noch viel leisten kann und dass du die Insulinresistenz schon weit zurückdrehen konntest. Mit dem HbA1c hast du recht, das wird in 10 Wochen ganz bestimmt viel besser aussehen. Sehr gut, dass du die Möglichkeit zu der umfangreichen Untersuchung im DZD genutzt hast.

    Wegen der hohen Nüchternwerte würde ich mir erst mal keine großen Sorgen machen. Langfristig sehe ich folgende Möglichkeiten:
    - Die Nüchternwerte gehen vielleicht noch weiter runter, die reagieren bei Verbesserungen immer erst im Nachgang.
    - Wenn sie nicht weiter runter gehen, dann wäre vielleicht eine Unterstützung mit Metformin sinnvoll.
    - Vielleicht kannst du die hohen Nüchternwerte sogar akzeptieren, wenn sich die anderen Werte dabei nicht verschlechtern.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 14:27:18. Grund: .
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    am 12.03.2018 22:59:18 | IP (Hash): 1748317002
    hab mal wieder frische laborwerte.

    BZ nüchtern
    5,6 (entspr. 100)

    hba1c
    7,4 (vor gut einer woche noch 8,1)

    leberwerte
    GOT, GPT, GGT waren jahrelang erhöht und pegeln sich gerade auf normalniveau ein.

    das alles beruhigt mich sehr.

    gewicht liegt bei ca. 75 kg
    (gestartet mit 84, ziel bei 69...72)

    muss mir gerade neue kleidung, gr. 48 statt 52 bzw. L statt XL kaufen.

    und nochwas hat sich geändert.
    ich war zeitlebens langschläfer. eine meiner grundannahmen über mich, anhand der ich auch meine arbeit ausgewählt habe.
    seit ein paar wochen werde ich pünktlich kurz vor um 6 wach.

    das alles nach 8 wochen.
    Bearbeitet von User am 13.03.2018 06:31:09. Grund: .
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    heute morgen plötzlich ein

    nüchtern-BZ von
    8,4 (entspr. ca.150)

    morgendliche hohe werte?
    schlechtes messgerät?
    zufällige schwankungen?
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    Du weißt, dass die Badehose nix taugt, wenn der Bauer nicht schwimmen kann - bezogen auf schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)

    Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.

    Klar ist schön, wenn man morgens immer den selben Wert misst, aber wer von uns hat das schon? Schwankungen um +-0,5-1mmol/l, also schon mal bis um 2 Unterschied von einem zum anderen Tag messen sicher viele von uns.

    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.

    Insgesamt bist Du wohl noch immer auf einem guten Weg, und ich bin gespannt, wie weit Du da noch was ohne Medis schaffst. Daumendrück!

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    am 13.03.2018 12:06:27 | IP (Hash): 1748317002
    hjt_Jürgen schrieb:
    schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)

    Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.




    ja, das döschen hat über nacht nicht zu gehalten.
    waren zum glück nur noch 2 streifen drin...

    hjt_Jürgen schrieb:

    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.




    eine messung war mittwoch im DDZ
    die andere freitag der woche darauf bei meiner hausärztin
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    am 23.03.2018 21:16:07 | IP (Hash): 182233064
    gar nicht so schlecht...

    beim selber messen war ich mit meinen BZ-werten nicht immer so ganz zufrieden.
    6,4 - 6,8 - 5,8 - 6,8 - 8,9
    mancher wert hat mich ans zweifeln an meiner behandlungsmethode gebracht.


    diese woche war ich wieder bei meiner ärtztin.
    5,2 ☺ (!)
    zu hause nochmal gemessen.
    6,9 😕
    ich glaub, ich schmeiß das gerät jetzt weg, - oder reklamiere beim verkäufer...
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    am 23.03.2018 21:32:46 | IP (Hash): 2048243305
    wenn Du die 6,9 mit Deinem Gerät direkt mit dem zusammen oder wenigstens noch im Rahmen der nächsten viertel Stunde in der Praxis gemessen hättest, würde ich auch zur Geräte-Entsorgung raten. Aber so hättest Du die 6,9 auch mit dem Gerät vom Dok zuhause messen können. Wieso nicht?

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    am 24.03.2018 00:12:41 | IP (Hash): 182233064
    zwischen beiden messungen lagen 5...10 minuten und 300 meter
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    am 30.03.2018 09:06:32 | IP (Hash): 650916162
    hjt_Jürgen schrieb:


    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.



    inzwischen erkläre ich mir das mit dem blutverlust während der 3tägigen untersuchung. immerhin wurden mir 200...300 ml abgezapft...
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    am 30.03.2018 10:05:03 | IP (Hash): 509041308
    Von wenigstens 5.000! - Auch beim selben Labor hab ich schon ne Veränderung von 0,3 innerhalb von 14 Tagen erlebt. Im Bereich deutlich unter HBA1c 5,5 schon interessante Streuung, von der ich denke, dass sie mit höheren Werten zunimmt.

    Klar wird auch der Aderlass sein Stück beigetragen haben :)

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    am 06.04.2018 20:37:31 | IP (Hash): 1870568186
    es ist 1/4 jahr seitdem ich weiß, dass ich diabetes habe.
    zeit für eine zwischenbilanz.

    die diagnose ist das beste was mir je passiert ist, seither geht es mir so gut wie nie zuvor.

    ich hatte von der stunde an meine ernährung umgestellt und gelegenheiten gesucht und gefunden, mich mehr zu bewegen.

    aktueller stand.

    die letzten 2 messungen NBZ:
    5,2 und 5,4 (ist ca. 94 und 97)
    mein gewicht:
    73,5 kg (gestartet mit 84)

    vor 1 monat gemessen.
    leberwerte: wieder o.k.
    m-wert im clamp-test: 6,5
    hba1c: 7,4

    ich fühle mich frisch, kräftig und belastbar wie zuletzt mit anfang 20 jahren.
    hatte ja nie gemerkt, dass es mir schlecht ging, mir ging es ja selbst als kind nie besser.
    hatte auch nie bemerkt, wie anders ich mich, gemessen an meinem umfeld, ernähre, - hatte es eben so gelernt und als regelfall empfunden.

    meine neue ernährungsweise ist mir selbst nicht so neu.
    hab das alles schon immer gegessen, aber als etwas besonderes empfunden, das ich mir nicht oft geleistet habe...

    hab immer fleißig zucker, nudeln usw. gefuttert, glaubte das sei nötig, um meinen körper zu versorgen. ohne wurde es mir leicht schwummrig...

    nun heute
    - hab ich keine rückenschmerzen mehr (hatte ich schon als kind)
    - bin ich kein längschläfer mehr (war ich schon als kind) und bedauere diese entwicklung ein wenig
    - hab keine fettigen haare mehr (hatte ich schon als kind)
    - bin ich meinen fußpilz los, der nagelpilz wächst sich aus
    (hielt ich für ne berufskrankheit, wegen benutzung öffenlicher duschen)

    über meine chronisch entzündliche darmerkrankung habe ich gelesen, dass sie nach aktuellem forschungsstand wohl nicht mehr als autoimmunerkrankung angesehen werden kann, sondern (wie ein buch aus DDR-zeiten schon wusste) im verdacht steht, ernährungsinduziert zu sein. und hab ein präparat gefunden mit dem e-coli-bakterium nissle 1917.
    - damit mach ich mir hoffnungen, selbst das wieder in den griff zu bekommen.

    muss mir neue kleidung zulegen und mag mich gern damit im spiegel sehen (im übrigen auch ohne kleidung ;o)
    von frauen werde ich echt anders wahrgenommen, und zwar attraktiver als je zuvor...

    was diabetes-spezifische laborwerte angeht, sehe ich noch potential für günstige entwicklung.

    falls sich hier noch leute rum treiben, die eine lebensstilintervention als schwer oder aussichtslos ansehen. - probiert es einfach aus! es dauert keine 2 wochen, und ihr werdet merken, wie sehr es euch besser geht.

    übrigens bin ich wieder mutiger geworden, wenn es festtagsessen oder süßigkeiten gibt. man sollte von allem probieren, was das leben bietet, aber eine kostprobe ist mir davon auch genug.
    Bearbeitet von User am 06.04.2018 20:41:29. Grund: .
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    am 06.04.2018 21:03:42 | IP (Hash): 2002310767
    Gaaaanz herzlichen Glückwunsch zum anspornenden guten Gelingen :)

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    am 18.04.2018 23:33:14 | IP (Hash): 41070567
    glukagontest (insulin-sekretion)

    bei meinem aufenthalt am DDZ wurden folgende werte bestimmt:

    nüchtern
    c-peptid 1,77 ng/ml
    insulin 10,7 mU/l

    6 minuten nach glukagongabe
    c-peptid 3,32 ng/ml
    insulin 25,9 mU/l

    nun finde ich nirgends im netz, wie ich die werte interpretieren kann...

    kann mir das jemand erklären.. danke.
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    am 21.04.2018 08:25:13 | IP (Hash): 1088596410
    Hallo Torsten,

    das ist ein echt interessanter Test. Allerdings ist es kein Standardtest. Was man damit raus bekommen kann und wie du deine Werte interpretieren musst, wirst du wohl nur im DDZ selbst erfragen können.

    Ich finde den Test aus folgendem Grund spannend. Beim oGTT wird die Glukoselösung getrunken und gewartet, bis die Glukose durch den Magen und Darm durch ist und im Blut ankommt. Das ist ungefähr nach 45 ... 75 Min. der Fall, deshalb wird oft der 1h-Wert mit gemessen. Bei deinem Test wurde Glukagon, wahrscheinlich venös gespritzt. Das veranlasst die Leber zur Ausgabe von Glukose, was fast unmittelbar passiert. Die Reaktion der BZ-Automatik ist nicht so schnell, die dauert einige Minuten. Ich denke mir, Dass die 6 Minuten so gewählt sind, dass in diesem Zeitraum beim Nichtdiabetiker die volle Menge Insulin von der 1. Phase der Insulinausgabe im Blut angekommen ist. Auch ohne Vergleichswerte kann man wohl sagen, dass deine BSD noch schnell genügend Insulin ausgeben kann. Die normale Insulinreaktion auf Mahlzeiten kannst du dir ja mal hier (aus Wiki, Insulin) ansehen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Insulin#/media/File:Glucose-insulin-day-german.svg
    Deine mU/I-Werte musst du mit 7 multiplizieren, um sie mit den dort verwendeten pmol/l-Werten vergleichen zu können.

    Wenn du noch den Nüchtern-BZ-Wert hast, dann kannst du mit dem Nüchtern-Insulin den HOMA-Index berechnen. Dazu gibt es genügend Vergleichsangaben im Netz. Ich denke, dass dein Nüchterninsulin etwas zu hoch ist und bei dir trotz deiner Anstrengungen noch etwas Insulinresistenz da ist. Wenn du die noch weg bekommst, dann hast du möglicherweise deinen Typ2-Diabetes vielleicht wirklich überwunden.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer
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    am 21.04.2018 21:30:45 | IP (Hash): 221051466
    Danke, Rainer.

    HOMA = 3,5

    Vom heutigen Tag an, war die Untersuchung auf der Hälfte der Strecke.

    Damals mein Gewicht 77 kg, heute 73 kg.
    Durchschnittl. NBZ 125, heute 95.

    Insofern denke ich, dass ich inzwischen entschieden weiter bin.
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    am 25.04.2018 23:44:22 | IP (Hash): 41679046
    kurz gesagt, meine Bluttest Ergebnisse vom 9. April

    TRI - 1953 mg/dl
    CHOL - 758 mg/dl
    HDL - weniger als 10
    LDL - 15 mg/dl
    HBA1 - 10,2%
    Glu_1 - 244 mg/dl
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    am 25.04.2018 23:45:23 | IP (Hash): 41679046
    Blutzuckermessung gestern Morgen auf nüchternen Magen - 97
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    am 25.04.2018 23:46:37 | IP (Hash): 41679046
    Und das ist die Diät, die ich sehr streng genommen habe
    Gehen Sie mindestens 1 Stunde pro Tag

    Ich habe es selbst aus dem Polnischen übersetzt, daher kann es zu Fehlern kommen
    Meist mit Hilfe von Google Übersetzer


    Ernährungssystem (KKVF) - Diabetes, TRI und CHOL und viele mehr - benutzen Sie es dauerhaft !!!

    1.Was essen wir nicht?
    - Zucker (in irgendeiner Form) - Schwarze Schokolade erlaubt - Kakaogehalt mindestens 75%
    - Getreide - einschließlich Brot, Reis, Mehl, Getreide, Nudeln, Mais usw.
    - Fruchtsäfte - es ist nur gefärbtes Wasser mit Zucker
    - Pflanzenöle - bis auf wenige Ausnahmen (wie Olivenöl oder Kokosnussöl) - vermeiden Sie Fette wie Sonnenblume, Erdnuss, Soja, Rapsöl

    2.Was essen wir in Maßen?
    - Kartoffeln, Süßkartoffeln (Gekochte Kartoffeln gekühlt im Kühlschrank und aufgewärmt oder kalt - viel besser - Die Wiedererwärmungstemperatur ist nicht höher als 55 Grad)
    - Leguminosen
    - Frucht und Süße Frucht (Achten Sie auf süße Früchte, nicht zu übertreiben)
    - Verkochte Karotte (Roh - keine Einschränkungen)

    3.Was essen wir ohne Einschränkungen?
    - Fleisch - wir essen in Maßen (Wild ohne Einschränkungen) oder Fleisch von Tieren, die nicht mit Getreide gefüttert wurden, auch ohne Einschränkungen. (Aufgrund des Verhältnisses von Omega-3 zu Omega-6)
    - Fetter Fisch - die besten sind wilde, keine Nutztiere (z.b. Makrele oder Hering, aber nicht in Pflanzenöl)
    - Eier ( Sehr gesund) - Es ist am besten von Freilandhühnern, die nicht nur mit Getreide gefüttert werden
    - Gemüse - keine Einschränkungen - essen Sie viel (besonders grüne)!
    - Fette Milchprodukte - Sie können so viel essen, wie Sie möchten, wenn Sie es gut vertragen – hauptsächlich Saure Sahne (20-30%), Hüttenkäse (30-40%), Butter (min. 80%)
    - Gesundes Fett - Butter, Sahne, Olivenöl, Kokosöl, Avocado, sogar Schmalz
    - Pilzen

    Die erste Woche (Für hartnäckige Menschen, möglicherweise die erste und zweite Woche) der Verwendung nur die Punkte 1 und 3 und Versuchen Sie nicht mehr als 20 g Kohlenhydrate pro Tag zu konsumieren. Viel zu trinken (Mineralwasser mit Zitrone)

    In der zweiten Woche (möglicherweise die dritte Woche) können Sie Punkt 2 langsam eingeben
    Sie müssen die tägliche Menge an Kohlenhydraten für sich selbst anpassen, aber bei 20-30g bleiben ist die beste und gesündeste Option, aber leider nicht für jedermann. Viel zu trinken (Mineralwasser mit Zitrone)

    Für schnellere Effekte indiziert Hungerstreik (16-18h), 1-3 mal pro Woche (nicht obligatorisch) zB die letzte Mahlzeit, die wir essen - Abendessen zB um 18.00 Uhr und die erste Mahlzeit am nächsten Tag essen wir zwischen 10.00-12.00 Uhr

    Was zum Braten verwenden: Raffiniertes Kokosöl, Olivenöl, Butterschmalz, Schmalz und Talg
    (Einige Fische - das beste Dampfkochen)

    Akzeptable Mehle: Mandel, Kokosnuss, Flachs, Kastanie, Tapioka, Kartoffel, Arranut, Nuss, Hanf, aus Plantagen, aus Gemüse. (Kann verwendet werden, aber in Maßen)

    Alkohol: nur trockener Rotwein, 1-2 Gläser pro Tag (Polen und Russen - höhere Dosen empfohlen)

    Sport: Spaziergang oder Fahrrad - mindestens 1 Stunde pro Tag (Sie müssen die richtige Zeit des Tages für sich selbst wählen, zB wenn Sie ein Problem mit Morgenzucker auf nüchternen Magen haben, ist dies die empfohlene Sportart nach dem Abendessen am Vortag)

    Rezepte für Gerichte, die mit diesem Ernährungssystem (KKVF) kompatibel sind - auf Anfrage

    Nebenwirkungen dieses Ernährungssystems: Gewichtsverlust von Körpern




    Aleksander Pelka , Tel.: 0176 471 364 68 (Whatsapp) , Mail: allux.saar@gmail.com
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    am 04.06.2018 23:20:42 | IP (Hash): 41070564
    hab mal wieder einen hba1c.
    6,3

    der nüchternBZ seit langem regelmäßig
    5,3

    hätte mir einen besseren langzeitwert erwartet.
    meine ärztin war voll begeistert von meinen erfolgen.

    bin ja nicht unglücklich, sehe aber noch spielraum weiter was zu drehen.

    mein eigenes messgerät zeigt falsch hohe werte, daher hab ich das messen seit langer zeit vorläufig eingestellt.
    und habe noch nie ein tagesprofil erstellt. aber irgendwann hab ich mal zeit dafür.
    ich bewege mich mehr und komme daher mehr rum, bin selten zu hause.

    mein bisheriges gewichtsziel habe ich mit 72 kg erreicht und mit 69 kg ein neues gesetzt. es gibt da noch ein letztes speckröllchen...

    wurde neulich 20 jahre jünger geschätzt. - so fühle ich mich auch.
    und finde, ich sehe verdammt gut aus...
    noch nie ging es mir so gut.

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    am 04.06.2018 23:45:57 | IP (Hash): 2105044832
    Glückwunsch zum guten Gelingen, bin begeistert :)

    ----------------------------------------------
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    am 05.06.2018 11:03:46 | IP (Hash): 289946721
    Hallo Torsten,

    Herzlichen Glückwunsch!! Deine Geschichte macht Mut! Danke und weiterhin viel Erfolg!


    LG
    Carina
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    am 05.06.2018 22:51:24 | IP (Hash): 1929086185
    Glückwunsch zum 6,3er HbA1c und zu den Nchtenwerten unter 100. :=)

    torsten1973 schrieb:
    mein eigenes messgerät zeigt falsch hohe werte, daher hab ich das messen seit langer zeit vorläufig eingestellt.
    und habe noch nie ein tagesprofil erstellt. aber irgendwann hab ich mal zeit dafür.

    Lass dir doch einfach ein neues Gerät "schenken", wenn du mit deinem jetzigen nicht zufrieden bist. Auf jeden Fall solltest du regelmäßig aller paar Wochen zur Kontrolle nachmessen, ob dein BZ noch im grünen Bereich ist. Es muss ja kein komplettes Tagesprofil sein. Die HbA1c-Bestimmung aller 3 Monate wäre bestimmt zu wenig.

    Ich wünsche dir weiter so viel Erfolg, Rainer
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    am 10.06.2018 16:20:51 | IP (Hash): 550214617
    Hab mit meiner Ärztin ausgemacht, am Ende des Vorrats im August das Metformin abzusetzen.
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    am 11.06.2018 22:53:38 | IP (Hash): 1176515177
    Hallo Torsten,

    schön, dass du das Metformin los wirst.

    Hast du vor, die Auswirkung auf den BZ zu messen oder entscheidest du dich zu einem Blindflug und wartest ab, wo du in 3 Monaten mit deinem HbA1c landest? Wenn du dich zum Nachmessen entscheidest, dann musst du beachten, dass Metformin nach dem Absetzen noch mehrere Tage auf hohem Niveau nachwirkt. Am besten vergleichst du die Werte erst eine Woche nach dem Absetzen mit den Werten von vorher. Ich drück dir die Daumen, dass du keinen großen Unterschied feststellst und dass du tatsächlich langfristig ohne Metformin auskommst.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 12.06.2018 15:04:59. Grund: .
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    am 20.06.2018 22:32:21 | IP (Hash): 511883246
    Rainer schrieb:
    Hallo Torsten,

    schön, dass du das Metformin los wirst.

    Hast du vor, die Auswirkung auf den BZ zu messen oder entscheidest du dich zu einem Blindflug und wartest ab, wo du in 3 Monaten mit deinem HbA1c landest? Wenn du dich zum Nachmessen entscheidest, dann musst du beachten, dass Metformin nach dem Absetzen noch mehrere Tage auf hohem Niveau nachwirkt. Am besten vergleichst du die Werte erst eine Woche nach dem Absetzen mit den Werten von vorher. Ich drück dir die Daumen, dass du keinen großen Unterschied feststellst und dass du tatsächlich langfristig ohne Metformin auskommst.

    Beste Grüße, Rainer



    Hallo Rainer,

    das Metformin werde ich noch bis Mitte August nehmen. Bis dahin noch 2.mal nbz messen lassen. Danach etwas engmaschiger.

    Bis dahin hatte ich dann sicherlich mal Zeit, ein weiteres Messgerät für 1 € zu kaufen, das zu meinen Teststreifen passt.

    4 Wochen nach dem Absetzen des Metformin wird der nächste hba1c gemessen.
    LG Torsten

    Übrigens. Mit meinem Gewicht bin ich jetzt bei 71 kg.
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    am 19.07.2018 21:32:38 | IP (Hash): 1920929758
    Hab mal wieder neue Werte, die ich zur Beurteilung/ Diskussion stellen möchte.
    Ich habe die letzten Tage angefangen, öfter selbst zu messen.
    Selbst gemessene Werte immer noch mit einem Billigteil, das mind. 10% zu hoch anzeigt, die ich unkorrigiert angebe.


    NBZ
    Vor acht und vier wochen bei meiner Ärztin
    5,4 und 5,3
    Zu Hause vor 1 Woche und heute
    5,4 und 5,9

    Zwei Stunden nach dem Essen
    Zu Hause (mit Absicht KH betonte Mahlzeiten und danach faulenzen im Bett)
    Nach Frühstück mit Hafermüsli Bananen und Rosinen = 8,2
    Nach Frühstück mit Vollkornbrot und Schokocreme = 10,0
    Bei der Ärztin
    Nach Mittagessen mit Weißwürschtl, VK-Brot und Butterbohnen = 6,2

    Meine Ärztin sagte bloß, dass ich ja wohl den Dreh raus habe...

    Bearbeitet von User am 20.07.2018 00:53:37. Grund: Ergänzung
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    am 20.07.2018 17:01:55 | IP (Hash): 1552368243
    torsten1973 schrieb:
    Zwei Stunden nach dem Essen
    Zu Hause (mit Absicht KH betonte Mahlzeiten und danach faulenzen im Bett)
    Nach Frühstück mit Hafermüsli Bananen und Rosinen = 8,2
    Nach Frühstück mit Vollkornbrot und Schokocreme = 10,0

    Hallo Torsten,

    was wolltest du dir denn mit dem Versuch beweisen. Wolltest du nachsehen, ob du tatsächlich vom Diabetes geheilt bist? Das bist du natürlich nicht. Ein BZ von 150 {8.2} bzw. 180 {10,0} zwei Stunden nach der Mahlzeit sind hoch, selbst wenn du noch 10% abziehst. Viel interessanter wäre, wie dein BZ nach einem für dich normalen Frühstück aussieht.

    Ansonsten Glückwunsch, die anderen Werte sehen echt gut aus. Ich vermute, dass du nicht allzu oft solche KH-reichen Experimente machst, sonst wäre auch der Nüchternwert wieder angestiegen. Ich denke, du hast den Dreh raus.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 20.07.2018 17:03:36. Grund: .
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    am 28.07.2018 00:19:19 | IP (Hash): 1214545525
    Beweisen.
    Wollte ich gar nix.

    Wissen.
    Möchte ich, wo ich mit meinen körperlichen Fähigkeiten momentan stehe.
    Auch um im Vergleich dazu die Werte nach einem für mich als gesund eingeschätzten Frühstück besser einordnen zu können.

    Heilung.
    Wäre mir ein zu großes Wort.
    Aber wohl gehe ich davon aus, dass ich auf dem Wege der Zurückdrängung eines in der Frühphase entdeckten diabetischen Zustandes bin.
    Und den Weg will ich noch weiter voran gehen.
    Und weiter mit Messungen kontrollieren.

    Und wie wir das am Ende einschätzen oder bezeichnen können, sehen wir vielleicht in einigen Jahren.

    Ob man eine Besserung abhängig von dessen Ausmaß als Heilung, Remission oder Umkehr, dauerhaft oder vorübergehend, bezeichnen darf...
    Fände ich durchaus ein interessantes Thema für einen anderen Thread.
    Im Herbst hätte ich vielleicht Zeit dafür.

    Übrigens stößt die Nadel an meiner Waage inzwischen von unten her an die 70 kg heran.

    Mit geht es verdammt gut dabei. Bekomme viele positive Reaktionen.
    Das ist der richtige Weg. Und ich werde euch weiter berichten.

    Bearbeitet von User am 28.07.2018 00:22:38. Grund: .
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    am 09.08.2018 21:48:55 | IP (Hash): 1161414871
    Hab mir mal Gedanken gemacht, warum ich nicht schon früher nach meinen aktuell gültigen Ernährungsempfehlungen gelebt habe.

    Von dem Wissen, das ich heute befolge war mir

    1/8
    bis dahin völlig unbekannt
    (Insulinresistenz,
    dass nicht jedes Körnerbrötchen Vollkorn ist)

    1/4
    sowohl die Regel wie auch die Warnung davor und die gegensätzliche Behauptung begegnet.
    (ob Butter gesünder ist oder Margarine,
    dass Zimt und Mandel regelmäßig verzehrt nicht giftig sind,
    dass Nüsse nicht viel zu fett sind)

    1/4
    als pseudowissenschaftlicher Unsinn begegnet.
    (Kampfbegriffe wie Industriezucker, leere Kalorien)

    1/8
    durchaus bekannt, habs aber falsch verstanden und entsprechend falsch umgesetzt.
    (dass selbstzubereitetes möglichst weniger Zucker enthält,
    dass Mittelmeerdiät nix mit großen Portionen Nudeln zu tun hat,
    Apfelschorle statt Cola)

    1/8
    wohl gewusst, aber nicht die finanziellen mittel zur Umsetzung gehabt
    (Beerenobst, Vollkornmehl,
    hab viele Sachen als Schatz gehütet anstatt sie zu futtern)

    1/8
    was ich tatsächlich richtig gemacht habe...
    (no Fast Food, no Alk, beginne Mahlzeiten mit Gemüse)


    Dieser Beitrag ist noch nicht komplett fertig geschrieben.
    Ich will die einzelnen Punkte noch mit Beispielen unterfüttern...
    Bearbeitet von User am 09.08.2018 22:20:30. Grund: .
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    am 17.08.2018 10:50:37 | IP (Hash): 2143365766
    Nach monatelangem durchsuchen des Internet bin ich nun auf eine wirklich gute Site gekommen, die viel grundlegende Bildung zum Thema Ernährung vermittelt.

    https://workshopernaehrung.de/ernaehrungskurs/

    Scheint kein esoterischer Mist zu sein.
    Hab mich stundenlang fest gelesen, aber nun geh ich mich erstmal bewegen...
    Bearbeitet von User am 17.08.2018 10:51:29. Grund: .
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    am 17.08.2018 10:54:09 | IP (Hash): 2143365766
    Übrigens.
    Seit 2 Tagen hab ich das Metformin ausgelassen.
    Ab morgen werde ich messen, wie sich das auswirkt.
    Und binnen 1 Woche entscheiden, ob ich es weiter weglasse.
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    am 17.08.2018 11:20:40 | IP (Hash): 1983084040
    torsten1973 schrieb:
    Nach monatelangem durchsuchen des Internet bin ich nun auf eine wirklich gute Site gekommen, die viel grundlegende Bildung zum Thema Ernährung vermittelt.
    https://workshopernaehrung.de/ernaehrungskurs/

    Das klingt wirklich gut, besonders was die Fette einschließlich der gesättigten Fettsäuren betrifft.

    Hier sind wirklich die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt und gut zusammengefasst.
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    am 20.08.2018 06:35:15 | IP (Hash): 146931177
    Gute Werte.

    Hab vor 1 Woche Metformin abgesetzt.
    Bis dahin täglich NBZ gemessen.
    5,8
    5,9
    5,4
    6,2
    5,8
    5,4
    5,9 (sämtliche Messungen mit meinem schlechten Gerät, dürfen noch 10% abgezogen werden)

    Danach Metformin ausgelassen. 4 Tage gewartet und wieder gemessen.
    5,0
    5,0
    4,9 (sämtliche Messungen mit meinem schlechten Gerät, dürfen noch 10% abgezogen werden)

    Was ist passiert ?
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    am 20.08.2018 10:29:53 | IP (Hash): 1138411762
    Gratuliere zum SUPER GELINGEN! Auf dass es Dir lange erhalten bleibe :)

    ----------------------------------------------
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    am 21.08.2018 19:53:47 | IP (Hash): 1775384185
    Messen macht Spaß.

    Nüchtern vor dem Abendessen
    4,9
    Nüchtern am Morgen
    4,9
    2 Std. nach dem Mittagessen
    6,9
    (Alles mit dem schlechten Messgerät, das mind. 10% zu viel anzeigt)

    Dabei hab ich nix besonderes getan.
    10 Std. Büroarbeit im Sitzen, belgische Waffeln, Pizza, Eis und Dosenmandarinen gegessen. Als kleines Nachtisch zur an sich gesunden Ernährung, versteht sich. Und locker 5 km gegangen, 5 km Fahrrad.

    Als wäre da ein Knoten geplatzt, plötzlich und durchgehend solche Werte...


    Wer hat dafür eine Erklärung..?
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    am 24.08.2018 11:37:55 | IP (Hash): 273597108
    Hallo Thorsten.

    Ich habe dein Beitrag gelesen. Also Zuckerkrankheit kommt nicht von Zucker. Zucker ist der wichtigste Baustein in deinen Körper. Also keine Sorge. Ich möchte versuchen dir zu helfen, um wieder gesund zu werden.Aber vor erst habe ich paar fragen.

    Wie ist deine Blutgruppe?

    Wie ist dein D3 Spiegel?

    Hast sich kurz vor deine Krankheit, dein Personal Umfeld geändert. Also neue Arbeit? Neue Frau? Neue Menschen in deiner Umgebung. Wenn ja. Welche Blutgruppe haben die?


    Und vor erst. Solltest du alle Mehl Produkte vergessen. Kein Gluten. Und dein D3 Spiegel auf 200 erhöhen für die nächste 6 Monate.


    Gruß
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    am 29.08.2018 18:46:39 | IP (Hash): 2116299613
    Ich wollte mal den darüber stehenden Beitrag nicht als letzten stehen lassen.

    Dafür gibts jetzt eine Fortschreibung meiner letzten Erfolgsmeldungen.

    Hab weiter fleißig gemessen.
    Mein NBZ liegt die meisten Tage bei 4,8 ... 5,0, ab und zu mal bei 5,3 ... 5,6.
    Nächster HbA1c ist Mitte September fällig.

    Bei weiterhin 70 kg Körpergewicht.

    Nach wie vor wundere ich mich, wie unterschiedlich andere Leute meine Ernährungsweise von früher gesehen haben.
    Zwischen Gesundheitsapostel und fresssüchtig war alles dabei.
    Und dass ich den Fehler nicht erkannt habe.

    Ich will nächstens noch mal zusammenfassen, wie sich die geänderte Ernährung auf sooo vieles am Körper und am ganzen Leben ausgewirkt hat.
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    am 14.09.2018 15:58:55 | IP (Hash): 1140658186
    Ein neuer Messwert ist da.

    Hba1c = 6,4%

    Hatte mir eigentlich eine 5 vor dem Komma erhofft...

    Meine allerpaartäglichen Messungen des NBZ ergeben seit Absetzen des Metformin vor 4 Wochen konstant 4,8 ... 5,1 mmol/l
    (Immer noch mit dem schlechten Messgerätes, das wohl geschätzte 10% zu viel anzeigt)
    Musste den ganzen Sommer sitzender Bürotätigkeit nachgehen, beginne wieder mich mehr zu bewegen.

    Und hoffe nun auf eine 5,x im Dezember.
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    am 17.09.2018 14:55:05 | IP (Hash): 351538413
    Hab jetzt ein paar freie Tage, an denen ich öfter mal messen kann.

    Mit folgenden Erkenntnissen.

    NBZ:
    5,0
    hat sich seit dem Absetzen von Metformin schlagartig deutlich günstiger eingestellt als zu der Zeit mit Metformin.

    2 Std. nach dem Essen:
    6,0
    bei moderater Bewegung (leichte Tätigkeit, Erledigungen zu Fuß oder mit Fahrrad, Hausarbeit)
    5,0
    bei Gartenarbeit, längeren Fahrten mit dem Fahrrad
    8...11
    bei postprandialem Faulenzen (lesen/Fernsehen im liegen)

    Damit weiß ich nun, wie ich den hba1c in die gewünschte Zielregion steuern kann...
    Bearbeitet von User am 17.09.2018 14:58:04. Grund: .
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    am 14.10.2018 22:53:56 | IP (Hash): 963289737
    heute nun der kürzlich versprochene bericht, über körperliche verämderungen seit der ernährungsumstellung.

    dem möchte ich eines voranschicken:
    ich war auch früher kein mensch, der über die stränge geschlagen oder sich gesundheitlich vernachlässigt hat.
    ich habe mich vorausschauend, maßvoll, gesundheitsbewusst ernährt, wie ich dachte, aber mit vollkommen falschen vorstellungen und maßstäben.
    habe solche schlagworte wie 'abwechlungsreich und ausgewogen' ganz sicher für mich gelten lassen.


    sport.

    schon als kind wurde ich immer als letzter in die mannschaft gewählt. die erste sportstunde im leben vor lauter körperlicher überforderung der lehrerin vor die füße gekotzt. aus gnade bekam ich immer eine 4, eigentlich wäre es ne 5 geworden. später dann ein attest. sportlehrern begegnete ich zeitlebens mit abscheu, sah in ihnen menschen, die andere mit freude quälen.

    heute hab ich ganz ungekannte kräfte. hab meine freude daran entdeckt, auf bäume zu klettern. werde beim radfahren und der gartenarbeit einfach nicht schlapp. ich fühle mich wie ein duracell-häschen (die älteren kennen die werbefigur noch, für die noch älteren: wie ein vw-käfer).

    sportliche ausdauer hielt ich für eine psychische stärke, heute halte ich es für eine verminderte insulinresistenz.

    gerade rehabilitiere ich die sportlehrer in meinem weltbild.



    selbstbild.

    auf fotos konnte ich mich nie leiden. im spiegel hatte ich mich ganz gut an mein bild gewöhnt, aber schräg von der seite fand ich mich stets unförmig getroffen. dazu noch allerlei krankheiten, die ich so auf mich geladen hatte.
    so was unerklärliches wie colitis ulcerosa. eine erklärung lag in der genetischen veranlagung. zusammen mit meiner geringen körperlichen belastbarkeit und meinem verschrobenen aussehen (ektope fetteinlagerungen) fand ich mich einfach nur genetisch versaut. ein falschspieler auf dem partnermarkt.

    hey, heute seh ich saugut aus. und frauen zeigen mir, dass das stimmt. ich komme ins strahlen, wenn ich bilder von mir sehe. und strahle das auch aus.



    krankheiten und schmerzen.

    manches schuljahr hatte ich 30 fehltage. immer erkältet.
    rückenschmerzen. stets die nase voll. dann diese chronisch entzündliche darmerkrankung. hab auch vieles mit vielem entzündlichen geschehen im körper erklärt.

    heute alles weg. einfach nicht mehr da.



    müdigkeit.

    das letzte mal mit 8 jahren fühlte ich mich restlos ausgeschlafen. wo ich ging und stand hatte ich das bedürfnis, mich auzuruhen. wäre ich nicht jeden nachmittag erschöpft auf mein bett gefallen, hätte ich hausaufgaben schreiben können und weniger 5en eingetragen bekommen. ein 1er statt 2er abi gemacht. erst als ich philosiphie studierte (keine vorlesung vor um 11) hab ich nach meiner inneren uhr gelebt. trotzdem kam ich keinen morgen mit frischen kräften aus dem bett.
    menschen wie ich haben einen verein gegründet, namens delta-t (zeitl. differenz), beklagen sich über das diktat spießerischer vorschriftenmachender frühaufsteher, die einen der faulheit bezichtigen und ihren lebensstil aufzwingen wollen.

    und nun. - werde ich um 6 wach. hüpfe mit bewegungsdrang aus dem bett.



    ekelhafte wehwehchen.

    fettige haare und lipome. wahrscheinlich der versuch des körpers, überschussiges fett irgendwohin zu stecken.
    fuß- und nagelpilz. ernährt sich der von zucker?

    alles weg. einfach verschwunden.


    um eines klarzustellen. obwohl es menschen sind, die mir als esospinner begegnet sind, die mich immer wieder versuchten, zu gesunder ernährung zu verführen. die ich aufgrund ihrer esospinnereigenschaft für unglaubwürdig hielt.
    mir fällt schon auf, dass mein text klingt, wie von denen geschrieben. - ich habe diesbezüglich nicht die seiten gewechselt.

    es sollten sich mehr vernünftige wissenschaftlich denkende menschen wagen, andere auf ihre ernährungsfehler hinzuweisen.
    Bearbeitet von User am 14.10.2018 23:09:28. Grund: .
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    am 15.10.2018 18:18:45 | IP (Hash): 1815675981
    Super, auch Du hast in Deinem Typ2 Deinen besten Gesundheits-Coach entdeckt :)

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    am 05.11.2018 23:37:33 | IP (Hash): 404669068
    Ich möchte heute mal wieder meinen Thread updaten und von ein paar Gedanken berichten, die mich die letzten Tage bewegt haben.

    1. Die Statusmeldung.
    BZ-Werte nach wie vor stabil.
    Gewicht bei 70 kg, dabei hatte ich schon einen Ausreißer nach oben auf 73 kg.

    Die Diagnose hat mich doch heftig umgetrieben. Praktisch hab ich mich die ganzen letzten Monate täglich ca. 2 Stunden im Web zum Thema belesen. Was das angeht, so bin ich die letzten Wochen endlich ruhiger und gelassener geworden. Trotzdem wäre ich nach wie vor interessiert an Erfahrungsberichten von Menschen, die ihre Werte durch gesundes Ess- und Bewegungsverhalten dauerhaft in den Normalbereich bekommen haben.

    2. Der Blick auf früher.
    Beim Sortieren der Gedanken über gesunde Ernährung ist mir aufgefallen, dass mir das was ich heute praktizierte früher wie ein Betrug am eigenen Körper vorgekommen wäre.
    Für mich war das Denken um Ernährung so vorrangig von der Frage nach ausreichender Nährstoff- (gemeint war Energie-)Versorgung geprägt. Und ich hielt es für das richtige Maß, dabei auf den Körper zu hören.
    Essen nur um satt zu werden mit vorwiegend Ballaststoffen war für mich ein wahrscheinlich sehr ungesunder Trick, dass Hungergefühl zu täuschen und sich wichtige Nahrung vorzuenthalten.
    So falsch kann man liegen.

    3. Die Kraft und Ausdauer
    Noch immer gibt es Momente, in denen mir nach müheloser körperlicher Aktivität klar wird, dass ich sowas mein ganzes vorheriges Leben nur mit Anstrengung und Durchhaltevermögen gekonnt habe. Noch nie ging es mir so gut.

    4. Was ich mich angesichts der beiden letzten Punkte frage:
    War ich wirklich ein selten blöder Zeitgenosse?
    Oder geht es da total vielen so?

    Über Antworten und Kommentare würde ich mich sehr freuen.

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    am 06.11.2018 08:36:16 | IP (Hash): 1848165124
    torsten1973 schrieb:

    War ich wirklich ein selten blöder Zeitgenosse?


    Es werden zwar immer wieder Berichte über Studien veröffentlicht. Aber da fängt's doch schon an: Welcher normale Mensch liest denn wirklich die Studien? Im Regelfall lesen wir doch eher das, was herauskommt, wenn z. B. 100 Seiten Studiendokumentation, durch mehrere Leute derart zusammen gestaucht und oft mehr schlecht als recht in straßentaugliches Deutsch umformuliert wurden, dass davon 1 - 2 Seiten übrig bleiben, woraus eine Agentur dann maximal noch eine 0,5-seitige Pressemeldung gemacht hat. Das bringt naturgemäß Verkürzungen und sachliche wie sprachliche Unschärfen mit sich.

    Selbst der ursprüngliche Studienbericht sagt nur etwas über eine statistische Warscheinlichkeit aber rein gar nichts über den Einzelfall wie dich oder mich. Dazu kommt, dass ich den Eindruck habe, dass Interessen der Auftraggeber/Fi­nan­zi­ers das Ergebnis durchaus beeinflussen können. Und aus den sich dann oft genug widersprechenden Zeitungsartikeln kann sich jeder Aussuchen, woran er gerade glauben mag. Hinzu kommt, dass gerade bei Ernährungsthemen sowieso immer wieder eine neue Sau gefunden wird, die man, lauthals Heilsversprechen verkündend, durch's Dorf treibt.

    Warst du also "ein selten blöder Zeitgenosse"? Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht blöder als der Rest der Welt.

    Ich drück dir weiterhin die Daumen auf der Suche nach deinem Weg.
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    am 06.11.2018 08:36:50 | IP (Hash): 1593869631
    Hallo Thorsten,

    bei mir ist es sehr, sehr ähnlich.

    Startwerte vor mehr als 3,5 Jahren waren 85kg und HbA1c von 17%.
    Aktuelle Werte 60kg und 5,5%.

    Heutiger Wert 2 Stunden nach dem Mittagessen war 4,8mmol/l.

    Früher war Arbeit, Sofa und essen/trinken, was auch immer. Saft, Erfrischungsgetränke, Brot, Marmelade, Süßkram. Die Blutfette und der Blutdruck waren auch jenseits von gut und böse.
    Die Leistungsfähigkeit war sehr niedrig, heute muss ich 25kg weniger die Treppen hochstemmen. Das spürt man!
    Wie mache ich das heute?
    Täglich Sport, ausser ich laufe 16000 Schritte im Freien, dann lasse ich das Fahradfahren sein.
    Nahrungsaufnahme......ich bin da sehr, vielleicht zu extrem geworden. Ich bemühe mich, keine hochverarbeiteten Lebensmittel zu konsumieren. Beispiel Coke Zero. Sowas brauche ich wirklich nicht mehr. Gemüse, sogar Obst, Fleisch, Wurst, Käse, selbst hergestellen Joghurt mit echten Blaubeeren. Ich ernähre mich sehr bewusst um genügend Vitamine und Mineralstoffe zu bekommen - aber - wenig Kohlehydrate.
    Irgendwann wird das ein Selbstläufer. War erst mal das Bauchfett weg (das kam ziemlich zum Schluss), da waren plötzlich die Nüchternwerte maximal 5,5mmol/l! Ziemlich oft sogar unter 5mmol/l.
    Ich bin auch sehr fit und leistungsfähig. Hätte ich vorher so gelebt, hätte ich den Diabetes rauszögern können?
    Mein Körper verzeiht mir sogar, wenn ich ab und an mal 'optional esse'. Heute z.B. am Geburtstag. Ich werden ein Stück Torte essen :-)
    Im Unterschied zu Dir nehme ich aber noch Metformin. Das kann ich auch nicht absetzen - die Werte steigen sofort. Trotzdem, ich würde sagen: läuft.

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

  • Michael74

    Rang: Gast
    am 06.11.2018 09:21:38 | IP (Hash): 220798829

    Glückwunsch zum Geburtstag Skytower und Hut ab vor Euch dreien. Wirklich eine positive Einstellung wie Ihr mit dem Diabetes umgeht!!!
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    am 06.11.2018 15:38:46 | IP (Hash): 404669068
    @skytower
    Alles Gute zum Geburtstag.
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    am 11.11.2018 22:19:49 | IP (Hash): 1614522644
    Erstaunliche neue Werte.

    Nachdem es im August NBZ um die 5,0 waren, hat sich herausgestellt, dass das eine bestimmte Packung Teststreifen war.
    Danach wieder um die 5,4 bis 5,8.

    So auch aktuell. Immer noch mit dem alten Gerät, das vermutlich 10% zuviel anzeigt.

    Nun hab ich mal wieder nach den Mahlzeiten gemessen.
    7,0 (1 Std.) meine heute übliche Kost
    6,1 (2 Std.) ein Mittagessen auswärts mit großem Stück Mohnkuchen zum Nachtisch

    Das wären ja sensationell gute Werte nach dem Essen, aber warum dann so relativ "hohe" Morgenwerte?

    Nächstens folgt von mir ein "vorläufiger Abschlussbericht", über mein früheres Verständnis von Ernährung. Das ist mal für mich nötig, um mit dem Nachdenken abzuschließen, was mich in diese Lage gebracht hat...
    Bearbeitet von User am 11.11.2018 22:22:14. Grund: Rächtschreipung
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    am 11.11.2018 22:48:18 | IP (Hash): 1288121488
    torsten1973 schrieb:
    hat sich herausgestellt, dass das eine bestimmte Packung Teststreifen war.
    Immer noch mit dem alten Gerät, das vermutlich 10% zuviel anzeigt.

    Du hast selber festgestellt, dass sich der Fehler von den Streifen + vom Messgerät kommt. Insofern ist die Aussage, dass das Gerät vermutlich 10% zu viel anzeigt nicht haltbar, das tut es offensichtlich nur manchmal bei bestimmten Streifen.

    Vermutlich hast du jetzt wieder eine Charge, bei der ca. 10% zu viel angezeigt wird. Dann brauchst du dich über die 5,4, was 4,9 {88mg/dl} sein kann und 5,8, was 5,2 {94mg/dl} sein kann, nicht zu erschrecken. Bei Werten unter 5,6 {100mg/dl} ist alles gut, wobei du dich bei den Nüchternwerten von Messtoleranzen nicht ärgern lassen solltest - die Handmessgeräte sind nun mal keine Laborgeräte.
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    am 12.11.2018 09:46:35 | IP (Hash): 1614522644
    Demnach waren von den 4 Packungen, die ich bisher angebrochen habe, 3 schlechte dabei...

    Was mich vielmehr bewegt, sind die zuletzt gemessenen nach-dem-Essen-Werte.

    Wenn das weitere Messungen bestätigen sollten, dann wäre mir echt viel gelungen.

    Wenn die wirklich so gut sind, sind dann nicht die Nüchternwerte doch vergleichsweise hoch...

    Jetzt will ich wissen, wie die NBZ von "Normalgesunden" im Durchschnitt so aussehen. - Also nicht höchstens bis, sondern in aller Regel durchschnittlich.
    Bearbeitet von User am 12.11.2018 10:01:49. Grund: Tippfehler
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    am 12.11.2018 10:52:28 | IP (Hash): 2013211412
    Hallo Thorsten,

    mit welchem Wert gehst Du denn zu Bett? Und wann hast Du davor zuletzt gegessen?

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 12.11.2018 12:18:16 | IP (Hash): 991063678
    torsten1973 schrieb:
    Jetzt will ich wissen, wie die NBZ von "Normalgesunden" im Durchschnitt so aussehen. - Also nicht höchstens bis, sondern in aller Regel durchschnittlich.

    Hier kannst du den breiten normalen Bereich gut sehen:
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar

    Ja, deine genannten Nachessenswerte sehen fantastisch aus. :=)
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    am 12.11.2018 12:46:23 | IP (Hash): 2077798006
    Wobei ich denke, dass der individuelle gesunde BZ zwischen seinem postabsorptiven Tal und seiner postprandialen Spitze eher nur um 40 bis max 60 schwankt. Wer also normal nüchtern und postabsorptiv um 60 misst, wird seine Anzeige auch mit viel Cola eher nicht über 120 treiben können, von nüchtern normal 80 eher nicht über 140 und von eher 100 nicht über 160.
    Nach meiner persönlichen Sicht ist mit gesund bei nüchtern 90mg/dl Schluss mit der einen Ausnahme bei ketogener Ernährung, wo mir schon jemand mit ketogen nüchtern 110 eindeutig gezeigt hat, dass sein Nüchternwert nach ner Woche glukogen um 85 pendelte.

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

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    am 12.11.2018 14:59:25 | IP (Hash): 220798829
    Für mich persönlich, gilt ein hba1c unter 5,7 als gesund un würde darüber auch nicht verhandeln. In den meissten anderen ländern gilt dies übrigends bis 6,0 als vollkommen gesund.
    Gruß euer michael

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 15.12.2018 00:20:42 | IP (Hash): 1748317001
    Hab einen neuen HBA1c .
    6,2℅
    Hatte mir ne 5 vor dem Komma erhofft.
    Ganz unglücklich bin ich über meinen Wert aber auch nicht...

    Ich arbeite eben weiter daran.
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    am 17.12.2018 10:12:38 | IP (Hash): 1069516939
    torsten1973 schrieb:
    Hab einen neuen HBA1c .
    6,2℅
    Hatte mir ne 5 vor dem Komma erhofft.
    Ganz unglücklich bin ich über meinen Wert aber auch nicht...

    Ich arbeite eben weiter daran.



    Im Moment kamen meine aktuellen Werte: HbA1c = 5,6%
    Random Value, 4 Stunden nach dem Frühstück = 88 mg/dl

    Ich freue mich.

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 17.12.2018 11:07:37 | IP (Hash): 1156026440
    torsten1973 schrieb:
    Hab einen neuen HBA1c .
    6,2℅

    Hallo Torsten,

    nimm die 6,2% ruhig als Ansporn, aber unzufrieden musst du damit nicht sein. Solange es dir gelingt, deine HbA1c-Werte um die 6% zu halten, bist du gut dabei. Von kleinen Schwankungen nach unten oder oben brauchst du dich nicht beunruhigen zu lassen.

    Erst wenn der Wert stetig weiter nach oben geht, wirst du wohl, wenn du sonst alles ausgereizt hast, die Unterstützung von Medikamenten in Anspruch nehmen müssen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 27.12.2018 01:05:58 | IP (Hash): 931237762
    wie ich schon vor einiger zeit angekündigt hatte, möchte ich gern nochmal für mich klar machen, mit welcher mixtur aus verhaltensweisen ich in der vergangenheit der entwicklung meines diabetes vorschub geleistet habe.

    für mich ist es wichtig, um mit dieser vergangenheit abzuschließen,
    für andere, die das lesen, soll es eine hilfe sein, ihre lebensweise zu reflektieren.
    den erfahrenen hier könnte manches auch ein schmunzeln ins gesicht zaubern.
    hier zu schreiben hatte ich begonnen, weil mir selbst als neudignostiziertem solch ein blog gefehlt hat.


    abschlussbericht

    hätte ich früher auf einen menschen geblickt, der sich verhält und ernährt, wie ich es mir im letzten jahr angewöhnt habe, so hätte ich das als extrem oder gar gefährlich empfunden.
    denn ich meinte ja, mich moderat und ausgeglichen zu ernähren.

    von ernährung wusste ich vor allem, dass sie der erhaltung der lebensfunktionen dient, indem ich dem körper genügend energie und einen guten mix an vitaminen, mineralien und spurenElementen zuführe. (die sprache stammt aus DDR-lehrbüchern)

    die betonung lag, meine eltern sind nachkriegskinder, auf genug ernergie. nährstoff war für mich ein synonym für energieträger.
    das mit den vitaminen und Co glaubte ich, ergibt sich von selbst, da ich mich gesund und abwechslungsreich ernähre (eine ohnehin kaum zu durchsteigende wissenschaft). einzig mein „verzicht“ auf fleisch machte mir ein wenig sorgen um die rundumversorgung, daher war ich hier nicht immer streng zu mir (nur selten, nur lecker und ethisch korrekt: nur was sonst weggeschmissen worden wäre)

    bei menschen, die deutlich weniger aßen, sah ich die gefahr der unterversorgung.
    (askese aus esoterischen idoelogien heraus, oder einen selbstoptimierungswahn, gesteuert von der werbeindustrie oder dem wunsch ein erfolgreich funktionierender teil im kapitalistischen system zu sein)

    mit meinen ursprünglich 72kg hatte ich den wunsch, noch ein wenig davon loszuwerden.
    stattdessen bekam ich colitis ulcerosa und jede menge kortison und eine fettleber und 12kg obendrauf.

    für mich selbst war das deutlich zu viel gewicht. (ich stellte mir immer einen 12er-karton tetrapaks vor, den ich zuviel mitschleppen musste)
    ärzte und familie hingegen sahen es als günstig an, im krankheitsfall etwas zuzusetzen zu haben, 84kg seien für einen mann ein ganz ordentliches gewicht, im meinem alter sei es normal, so zuzunehmen, das ginge wohl kaum wieder weg. der arzt, der meine fettleber diagnostizierte, riet mir, alkohol und fettes fleisch zu reduzieren (auf meine entgegnung, dass sowas gar nicht auf meinem speiseplan steht, wiederholte er bloß seine empfehlung mit noch mehr nachdruck) - daher ging ich von den nebenwirkungen meiner medikamente aus (was er wiederum nicht bereit war zuzugeben)

    meine damalige ernnährungsweise würde ich als traditionell beschreiben, offen jedoch für jede erkenntnis,, die mir zu einem langen gesunden leben verhilft, aber mit der mutigen entschscheidung, keine tiere dafür sterben zu lassen.
    ich besorgte meine nahrungsmittel planvoll, bereitete sie eigenhändig zu. ich hielt mich für hinreichend immun vor den fallen der lebensmittelindustrie.- sah andere leute cola und burger, bier und schnitzel in sich reinstopfen, immer fetter werden und am ende lauter wohlstandskrankheiten und diabetes bekommen.
    mein „moderates übergewicht“ (BMI=27) bekam ich allerdings nicht weg, war aber sicher, dass das alles wohl austariert sei, schließlich nahm ich auf dem niveau weder ab noch zu.
    zu drastischen maßnahmen der gewichtsreduzierung wollte ich nicht greifen (man hört da soviel negatives und das was ich heute treibe, hätte ich damals darunter subsumiert)

    freunde (besonders eine freundin) wiesen mich zuweilen darauf hin, dass ich ihrer meinung nach was falsch mache. das kam oft vorwurfsvoll (und entsetzt und genervt - und ich wusste nicht, was die show bedeutet) und wenig aufklärerisch, - offenbar war da die prämisse mitgedacht, ich wisse, was mein fehler ist…

    und das waren so einige:
    - ich aß kuchen zum frühstück und zum 5-uhr-tee, und zwar genug zum sattwerden. das hatte ich zu hause so gelernt, erschien mir ein wichtiges kulturgut, das ich in der fremde bewahren wollte. der landkreis aus dem ich stamme ist D-schlandweit derjenige mit der höchsten diabetes-prävalenz. kuchen im schrank bedeutete sicherheit, geborgenheit, einen geregelten haushalt.
    andere aßen stattdessen, wie ich dachte toastbrot oder butterbrötchen mit marmelade und nutella. wenn ich es mal gesund haben wollte, dann leistete ich mir „gesunden“ fruchtjoghurt oder knuspermüsli. alles sachen, die sogar noch viel, viel mehr zucker enthalten...
    - ich aß „kalorienbewusst“, - während meines studiums gab es zeiten, da mussten ein paar hundert mark für ein semester ausreichen. also sah ich, wie ich möglichst viel energie für wenig geld bekomme. meine sorge war, dass es nicht ausreichen würde.
    - ich aß wenn ich es mir leisten konnte, körnerbrötchen (dachte, da sind ganze körner drauf, vollkorn halt…) irgendwelche anhängerinnen einer rechtsesoterischen ernährungssekte wollten mir einreden, vollkorn sei es nur, wenn ich es zu backen erst mahle, damit keime und spelzen frisch reinkommen.
    - ich aß portionsgrößen, die mir heute zu groß erscheinen. damals sah ich neben mir menschen, die sich vernachlässigen indem sie sich vorsätzlich nicht satt essen.
    oft aß ich einfach das, was halt dringend weg musste oder weil uhrzeit und menge dem plan entsprachen (lebensmittel wegschmeißen ging gar nicht, lieber verrenkte ich mir den magen), aber meistens aß ich nur dann und nur soviel, wie ich hunger verspürte… das erschien mir gesund und vernünftig (oder doch von einer übermäßigen insulinausschüttung gesteuert?)
    - ich aß von kindertagen an auf einen zu süßen geschmack konditioniert. urmenschen konnten doch auf selbe weise genießbar von giftig unterscheiden.
    - ich aß zucker als nervennahrung
    (meine geistige leistungsfähigkeit als höchstes gut, das zu erhalten sei,
    (ging ich davon aus, dass ein mindestverzehr an zucker überlebenswichtig sei,
    (hab da wohl in der schule gefehlt, als das erklärt wurde,
    (war immer ein kränkliches kind))))
    und nudeln, teil der gesunden mittelmeerküche mehrmals die woche als preiswerter sattmacher (hatte mir extra ein schickes gefäß mit nudeln zur schau für meine moderne und gesunde ernährungsweise auf die küchenanrichte gestellt)
    - eine letzte Anekdote: die vokabel "vollwertkost" hatte ich so interpretiert, dass damit ideologisch aufgeladen weiß gemacht werden soll, dass dieses zeugs doch den gleichen wert habe wie richtiges essen. ich bevorzugte lieber die sichere variante.

    sicher gäbe es noch mehr aufzuzählen, aber 2 seiten DIN A4 sollen genug sein damit euch das lesen nicht zur qual wird…

    der erste satz kommt hier als zusammenfassung nochmal:
    hätte ich früher auf einen menschen geblickt, der sich verhält und ernährt, wie ich es mir im letzten jahr angewöhnt habe, so hätte ich das als extrem oder gar gefährlich empfunden.
    denn ich meinte ja, mich moderat und ausgeglichen zu ernähren.

    Bearbeitet von User am 27.12.2018 04:14:53. Grund: .
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    am 03.01.2019 23:49:55 | IP (Hash): 988802117
    Jahrestag

    Vor genau einem Jahr hat mir meine Ärztin Diabetes Typ 2 diagnostiziert.
    Zeit für einen Blick darauf, was die Diagnose in dem Jahr mit mir gemacht hat.

    Gestartet bin ich mit hba1c=10,6%.
    Seit einem halben Jahr hab ich mich eingepegelt bei 6,3 _ 6,4 _ 6,2%
    Ist mir eigentlich zu viel. Ich hoffe noch auf die 5 vor dem Komma...

    NBZ
    Kann ich nach wie vor schlecht einschätzen.
    Bei der Ärztin 5,3 ... 5,7
    Zu Hause 5,3 ... 6,3
    Vor 1/2 jahr waren es 4,8 ... 5,2
    Dann bin ich gewichtsmäßig auf der Zielgeraden eingebogen, hab mir ab und zu mal 1 Keks genehmigt und gehe nicht mehr soo viele Kilometer am Tag wie ganz am Anfang, - und komme seltener auf den Wert knapp um die 5
    Hab noch immer das Gerät, das wohl zu viel anzeigt, scheue mich aber vor einem riesen Materialaufwand, bis sich das richtige findet, zumal die vermutete Abweichung in dem Bereich liegt, den andere auch haben dürfen.
    Müsste überhaupt öfter mal messen.

    Gewicht gestartet mit 84kg, seit 1/2 Jahr um die 70kg.

    Der Alltag hindert mich zuweilen an längeren Wegen, die ich mit Rad oder zu Fuß zurücklegen würde.

    Aber das wichtigste:
    Nichts hat mein Leben so umgekrempelt wie diese Diagnose.
    Hab mir ganz viel Ernährungswissen angeeignet.
    Hab ein paar "Kleinigkeiten" bei der Ernährung geändert und es geht mir so gut wie nie im Leben.

    Ich fühle mich jung und unverletzlich wie vor 20 Jahren.
    Und wirke wohl auch so: neulich traf ich 45jähriger eine Frau von 35 Jahren, die mich für ca. 25 hielt.

    Ich war nie wieder an irgendwas krank, habe unbekannte Kraft und Ausdauer, bin erstaunt wie einfach es ist 40km Fahrrad zu fahren, den Garten umzugraben ohne auszuruhen, Bäume hochzuklettern, stundenlang Treppen zu steigen, - alles erschöpfungsfrei.
    Und ganz nebenbei finde ich, ich seh verdammt gut aus.
    Ich staune immernoch, über Fotos oder mein Spiegelbild.
    Darüber, wie wenig ein Mensch zu essen braucht, dass ich mit dem Fahrrad Steigungen schaffe, wie früher nie...
    Aufzählungen, die ich stundenlang fortführen könnte.

    Ich wusste ja nie, wie gut es Menschen gehen kann...
    (Und dass das eigentlich "normal" ist...)

    Bearbeitet von User am 04.01.2019 06:57:06. Grund: .
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    am 04.01.2019 09:35:06 | IP (Hash): 1593243818
    Daumendrück, dass dir 2019 weiter so gut gelingt :)

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 25.02.2019 07:55:37 | IP (Hash): 977018104
    Es wird Zeit für ein Lebenszeichen, einen Verlaufsbericht.

    Hab die letzten Wochen öfter mal gemessen.

    Gewicht
    69...70 kg (Ausreißer 71,5)

    Blutdruck
    75...80 / 110...120

    NBZ
    5,2...5,6 (Ausreißer 4,9 - 5,9)

    2h PP
    5,8...6,8 (Ausreißer 5,0 - 7,8)

    Klingt doch eigentlich ganz gut.

    Bin jetzt sehr gespannt aus den Hba1c. Der wird in ca. 2 Wochen gemessen.
    Ich will da endlich die 5 vor dem Komma sehen. Befürchte aber, da muss ich noch ein Vierteljahr drauf warten...

    Mit Ernährung hab ich eine gute Routine gefunden. Die deutlichsten Unterschiede zu früher:
    - viel mehr Gemüse. Zu Beginn jeder Mahlzeit.
    - keine Angst vor Essig und Öl und vor Nüssen.
    - mein liebgewordenes Müsli aus Haferflocken, Mandeln, Zimt, Joghurt und viel Obst.
    - ich kann Vollkornbrot von Körnerbrot unterscheiden.
    - Nie wieder gesüßte Getränke.

    Bewegungsmäßig.
    Komme ich seit Monaten nicht auf mein Soll. Habe mich um eine hilfsbedürftige Person kümmern müssen. Das hindert ganz real am bald die 1000 Schritte tun nach dem Essen bzw. man muss ganz langsamen Schrittes mitgehen.

    Insgesamt hab ich aber wohl mein Ess- und Bewegungsregime vollkommen umgekehrt.
    Bisher war ich Energiesparer. Sehen, wo sich kostengünstig Kalorien auftreiben lassen, und beim Verbrauch, z.B. beim gehen auf der Straße immer die mathematisch optimale Linie,- bloß kein Meter zu viel. Und heute dieser Bewegungsdrang, bin dankbar für jeden Umweg.

    Ein ganzes Jahr war ich nicht krank. Nun letztens doch ne Erkältung. Aber die war gar nicht schlimm: kratziger Hals, Stimme weg, kleiner Schnupfen, - aber kein bisschen von der gewohnten Schlappheit.
    Eine weitere Beobachtung. Ich hatte nie wieder mit einem Pickel zu tun. Und bessere Fingernägel, die rissen mir früher im Winter leicht ein.

    Dass es mir seit 1 Jahr durchgehend großartig geht, ich vor kraft strotze und mich attraktiv wie nie fühle muss hier nochmal gesagt sein...!
    Bearbeitet von User am 25.02.2019 07:59:00. Grund: .