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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6
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am 25.02.2019 09:34:38 | IP (Hash): 1575634986
Danke für die tolle Rückmeldung! Daumendrück für weiter so :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 14.03.2019 12:38:30 | IP (Hash): 1191035144
Zufriedenstellende Werte.
Gemessen vorige Woche bei meiner Ärztin
NBZ 5,2
Hba1c 5,7 (endlich..!)
Gemessen vorige Woche auf einer Gesundheitsmesse
Körperfettanteil 17,2 % -
am 14.03.2019 14:56:01 | IP (Hash): 745799082
Das klingt ganz toll - herzlichen Glückwunsch. :=)
Hältst du dich für geheilt oder wirst du deinen aktuellen gesunden Lebensstil (evtl. mit ein paar mehr Ausnahmen) dauerhaft beibehalten? -
am 14.03.2019 15:58:31 | IP (Hash): 1365697052
Hallo Rainer,
nie würde es mir einfallen, einem nichtgesunden Lebensstil nachzugehen.
Nur das, was ich in der Vergangenheit dafür hielt, ging in wesentlichen Teilen von irrigen Grundannahmen aus.
Was mir zunächst als Paradigmenwechsel erschien, waren praktisch kleine Modifikationen in der Ernährungsweise mit gigantischen positiven Folgen.
Die Frage nach der Heilung.
Meine unvorbereitete Antwort:
Diabetes Typ 2 halte ich in der prädiabietschen und frühen diagnosereifen Phase zunächst für einen Zustand, der mit einsetzenden Folgen im Laufe vieler Jahre in eine sich manifestierende Erkrankung übergeht.
Da ich auslösende Faktoren eliminiert habe, gehe ich davon aus, auf diesem Wege ein gutes Stück zurückgegangen zu sein.
Da ich die Entwicklung dieses diabetischen Zustandes einer konsequent fehlerhaften Ernährungsroutine zu verdanken habe, gehe ich davon aus, mit einem konsequent gesunden Lebensstil zumindest seitens meines Verhaltens die besten Voraussetzungen zu schaffen, einer Verschlechterung soweit möglich aus dem Wege zu gehen.
Inwieweit mir das gelingt, - kann ich in einer Reihe von Jahren beantworten.
Meine Ärztinnen jedenfalls meinen, dass das Thema Diabetes für mich der Vergangenheit angehören kann. -
am 14.03.2019 16:14:11 | IP (Hash): 745799082
torsten1973 schrieb:
Meine Ärztinnen jedenfalls meinen, dass das Thema Diabetes für mich der Vergangenheit angehören kann.
Das denke ich auch - wenn du bei dem Lebensstil bleibst, mit dem du deinen Diabetes so gut zurückdrehen konntest. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und hoffe, dass du dich trotzdem von Zeit zu Zeit hier wieder meldest.
Wenn die Einschätzung deiner Ärztinnen bedeutet, dass sie den Stand in Zukunft nicht mehr regelmäßig kontrollieren wollen, dann würde ich an deiner Stelle dagegen protestieren. Da bei dir einmal Diabetes diagnostiziert wurde, hast du weiter einen Anspruch auf quartalsweise Überprüfung des HbA1c. Diese regelmäßige Kontrolle würde ich dir zu deiner eigenen Sicherheit dringend weiter empfehlen.
Alles Gute, Rainer -
am 14.03.2019 21:06:39 | IP (Hash): 980566354
Vollkommen klar, dass ich meine Werte auch zukünftig kontrollieren lasse.
Anders ist unter Kontrolle halten nicht möglich.
Vollkommen klar, dass ich hier weiterhin Statusberichte abliefere.
Ich möchte anderen die Möglichkeit geben, aus meinen Erfahrungen zu lernen. -
am 20.03.2019 00:33:04 | IP (Hash): 1121728847
Der Schock über die Diagnose vor einem Jahr hat mich auch dazu gebracht, viel zu lesen, was für meine Behandlung von Relevanz sein könnte.
Bislang war ich nie auf interessante Artikel auf esanum.de gekommen, da sich dort nur Ärzte geschützt einloggen können. Durch irgendeinen technischen Zufall war ich eben gerade doch reingekommen...
Was ich feststellen durfte: dass sich seit einigen Monaten Artikel häufen, die bei DM T2 eine Remission als primäres Therapieziel fordern.
Im folgenden 2 Beispiele.
https://m.esanum.de/blogs/diabetes-blog/feeds/today/posts/diabetes-rueckbildung-sollte-an-erster-stelle-stehen
https://m.esanum.de/blogs/diabetes-blog/feeds/today/posts/diabetes-im-fruehstadium-abnehmen-kann-heilen
Ich hoffe, ihr kommt zu den Beiträgen durch.
Bearbeitet von User am 20.03.2019 00:45:11. Grund: . -
am 31.03.2019 01:49:01 | IP (Hash): 2021114583
Liebes Forum,
auf die Frage nach meinem Alter hab ich früher scherzhaft geantwortet: dreizehneinhalb, den Rest war ich krank. Irgendwas war immer.
Seit einem Jahr läuft die Zeit jetzt weiter.
Doch ich fühle mich nicht älter, sondern im Jahrzehnte jünger. Kräftiger, sicherer, attraktiver. Ich hole meine verpasste Jugend nach. Mache all die verrückten Sachen, über die ich hier seriös gar nicht schreiben kann. Ich fühle mich endlich richtig und wohl in und mit meinem Körper, traue mir alles mögliche zu und mache es einfach.
Ich habe eine vorher nie bemerkte Last einfach von mir abgeschüttelt. -
am 14.05.2019 10:19:26 | IP (Hash): 651320332
In ca. 4 Wochen kommt mein nächster hba1c und damit wieder ein update.
Wollte bis dahin meine aktuelle Situation beschreiben.
Meinen Diabetes habe ich fast "vergessen".
Soll heißen, ich messe kaum noch, da mir die Teststreifen bald ausgehen.
Die Erkrankung nimmt mich nicht mehr gefangen, als dass ich tage- und nächtelang im Netz dazu recherchieren würde.
Ich peste mich nicht länger mit (Selbst)Vorwürfen, sondern genieße das gesunde Leben wie früher nie zuvor.
Weil es mir gut geht, weil meine Ernährungs- und Bewegungsroutine, mein Gewicht, meine Kraft und Ausdauer, Fitness, Aussehen, Ausstrahlung und Selbstvertrauen einfach stimmen. Ich bin glücklich mit mir.
Für kommendes Wochenende bin ich sogar für eine Laufveranstaltung angemeldet.
Und ich warte auf meinen hba1c.
Ich muss zugeben, dass ich mich zwar grundsätzlich gesund ernähre, aber nicht so extrem streng wie vor 1 Jahr. Das bedeutet 'in aller Regel normgerecht', nur seltene, wirklich kleine Ausnahmen erlaubt.
Die Auswirkungen sehe ich in 4 Wochen.
Ihr werdet das Ergebnis erfahren.
Bearbeitet von User am 14.05.2019 13:58:27. Grund: . -
am 19.05.2019 21:40:01 | IP (Hash): 1184940642
Ich bin heute mega stolz auf mich.
Hab an einer Laufveranstaltung teilgenommen.
Immerhin dreieinhalb Kilometer und mit ganz passabler Zeit.
Dabei war ich Zeit meines bisherigen Lebens sportlich die absolute Niete. -
am 01.06.2019 12:49:26 | IP (Hash): 2053509053
Hallo Deutschland!
Bei mir läuft das Sport-Gedöns ohne Medikamente auch noch (Nicht falsch verstehen! Das funktioniert natürlich nur, wenn eine gewisse Menge Insulin produziert wird und die Insulinresistenz durch Sport verringert werden kann. Ich spreche niemandem ab, dass er Medikamente / Insulin braucht. Dazu sind die Gründe, welche zur Diagnose 'Diabetes' führen viel zu vielfältig).
Meine Werte gestern (in mmol/l):
Nüchternwert 5,4
1 und 2 Stunden nach Frühstück 6,8 / 5,9
1 und 2 Stunden nach Mittag 5,9 / 5,8
1 Stunde nach Abendessen (1 ganzer Teller voller Nudeln) 8,0
2 Stunden nach Abendessen (inzwischen 45 Minuten Rad gefahren) 4,8
Nüchternwert heute früh 5,5
Ich würde sagen: Läuft!
Erwähnenswert ist sicher auch, dass mein Ruhepuls von um die 70bpm jetzt unter 60bpm liegt. Blutdruck normal, Triglyzeride weit unter dem Grenzwert (die habe ich mehr als gedrittelt), HDL am Mindestwert, LDL um 15% gesenkt und liegt jetzt exakt am oberen Grenzwert.
Bei mir hat der Sport, gepaart mit Ernährung das Ruder rumgerissen. Vom Allgemeinbefinden mal ganz zu schweigen.
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
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am 01.06.2019 14:28:06 | IP (Hash): 1552658758
Einfach weiter so! Und Daumendrück für weiter so gutes Gelingen :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
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am 14.06.2019 21:31:21 | IP (Hash): 1675184197
So verrückt, wie sich das liest, aber wieder mal ein tolles Beispiel für den Diabetes als hervorragender persönlicher Gesundheits- und Fitness-Coach :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 22.07.2019 17:22:23 | IP (Hash): 801416780
neue werte
hba1c = 5,4%
serumglukose = 4,55 mmol/l
Wer kann bitte mal kurz erklären, was serumglukose vs. plasmaglukose bedeutet und ob das unterschiedlich zu bewerten ist?
hdl = 1,73 mmol/l
ldl = 2,19 mmol/l
wer weiß, was das ideale verhältnis ist?
gamma gt = 0,26
bin sehr zufrieden damit.
dabei bin ich viel weniger streng in meinem ernährungsverhalen als das erste jahr nach der diagnose.
aber natürlich mit augenmaß immer im sicheren bereich.
musste dafür manche grundsätzlichen vorstellungen über ernährung neu lernen.
Bearbeitet von User am 22.07.2019 17:24:00. Grund: . -
am 22.07.2019 18:07:10 | IP (Hash): 1169565854
torsten1973 schrieb:
hdl = 1,73 mmol/l
ldl = 2,19 mmol/l
wer weiß, was das ideale verhältnis ist?
LDL/HDL soll kleiner 3 sein, je niedriger desto besser. Mit deinen 1,3 liegst du sehr gut.
Für die Bestimmung des BZ ist Blutplasma oder Blutserum egal.
Glückwunsch zu deinen Werten, Rainer -
am 09.09.2019 20:55:49 | IP (Hash): 506486188
Dank des Brexit:
Heute war der DailyMail im Fernsehen zu sehen mit dem Titel "How to eat to beat illness?"
Was ich da fand, bestärkt mich in meinen Ansichten über die gemeinsame Ursache meiner Colitis ulcerosa, meiner ständigen Rückenschmerzen, unbehandelten Nasennebenhöhlenentzündung, und schließlich des Diabetes.
Hier war von persistent low-grade inflammation die Rede.
Das wusste ich auch die ganzen Jahre von mir, dachte aber bei der Ursache bestimmt nicht an Ernährung, da meinte ich ja, ganz gut zu sein, sondern glaubte an ungünstige genetische Ausstattung.
Wer mir da mit Ernährung kam galt für mich als esoterischer Quacksalber...
In anderen berichten, die ich heute so zusammengesucht habe heißt es "niedrigschwellige chronische Entzündung"
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/ernaehrung-bei-entzuendungen--so-lassen-sich-entzuendungen-natuerlich-heilen-8792366.html
https://www.gesund-aktiv.com/wissenswertes/entzuendungen-durch-falsche-ernaehrung
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesunde-ernaehrung-entzuendungen-im-koerper-koennen-viele-ursachen-haben-1.3879260
Ich kann für mich jedenfalls feststellen, dass mir oben genannte Erkrankungen inzwischen keinen Ärger mehr machen.
Damit bin ich noch weit entfernt von jenen Eso-Spinnern, denen ich zu Recht keinen Glauben schenken wollte, die da behaupten, die meisten Krankheiten gibt es eigentlich gar nicht. Obgleich ein wenig Gehör mir einiges im Leben erspart hätte. -
am 09.09.2019 21:05:42 | IP (Hash): 1331121798
Und? Mal ehrlich, hätteste Dich ohne die 10,6 zu Anfang jeeeeeh dazu aufgerafft?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 09.09.2019 21:10:38 | IP (Hash): 506486188
Mit dem richtigen Wissen wäre ich da nie hingekommen.
Habs immer schon streng und genau genommen, wenns um Gesundheit geht.
Bearbeitet von User am 09.09.2019 21:34:29. Grund: . -
am 10.09.2019 11:25:43 | IP (Hash): 1639489015
Hallo Thorsten,
wie schaffst du es denn aber mit deiner Ernährung und Sport dein Gewicht zu halten? Und ich meine damit, dass du nicht weiter abnimmst! Das scheint bei mir ein Problem, wiege nur 72 bei 186 und mache regelmäßig Sport. Wie soll ich da aber meinen Energieverbrauch wieder auffüllen, ohne meinen BZ zu belasten? Die Kurve hab ich noch nicht bekommen. Gruß Helge -
am 10.09.2019 13:19:04 | IP (Hash): 766288788
Helge schrieb:
Wie soll ich da aber meinen Energieverbrauch wieder auffüllen, ohne meinen BZ zu belasten?
Ganz einfach - mit mehr Fett und mit mehr Eiweiß.
Vom Fett wird dein BZ vermutlich überhaupt nicht belastet und vom Eiweiß etwas mehr, aber immer noch sehr viel weniger, als von den KH. Ich empfehle gerne Butter, damit kannst du jedes Essen verfeinern. Das Milchfett ist gesund und wegen seinem hohen Anteil an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren auch gut verdaulich.
Viel Erfolg, Rainer -
am 29.10.2019 12:09:24 | IP (Hash): 1636493337
ein neuer hba1c
5,6
die bisherige entwicklung seit diagnose
Im viertljahresrhytmus:
10,6
7,4
6,3
6,4
6,2
5,6
5,4
nun hat mir die sprechstundenhilfe, also noch nicht die Ärztin, nahegelegt, zukünftig nur noch 1 oder 2 mal im jahr messen zu lassen.
das will ich so eigentlich nicht. -
Michael74
Rang: Gastam 29.10.2019 13:28:42 | IP (Hash): 800837063
Wie oft misst du denn den hba1c
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 29.10.2019 16:26:09 | IP (Hash): 660437081
torsten1973 schrieb:
die bisherige entwicklung seit diagnose
Im viertljahresrhytmus:
für Michael ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 29.10.2019 22:46:24 | IP (Hash): 155250863
Zwei Fragenkomplexe möchte ich gern zur Diskussion stellen.
1.
Ist es richtig, dass ich einen gesetzlichen Anspruch auf vierteljährliche Messung habe. - Oder liegt es im Ermessensspielraum meiner Ärztin?
Ist es bei vorliegender Entwicklung tatsächlich sachgemäß, die Messfrequenz zu verringern?
2.
In letzter Zeit war ich sehr deutlich weniger streng mir mir. Natürlich habe ich mein neu gewonnenes Ernährungswissen fest routiniert verinnerlicht. Und doch gebe ich in Gesellschaft schon mal nach, oder denke mir, was macht es schon, wenn ich heute mal ein Weizenbrötchen, morgen mal einen Keks und nächste Woche eine Extraportion irgendwas in meine Ernährung einbaue.
Mein Wert hat sich von 5,4 auf 5,6 "verschlechtert".
Ist ein Wert von 5,4...5,6 soweit im gesunden Bereich, dass ich (natürlich bei weiterhin gesundem Lebensstil) das Thema Remission als erfolgreich abgeschlossen betrachten kann?
Oder liegt ein durchschnittlich ideal gesunder Wert doch eher bei ...5,0, den es sich lohnt anzustreben?
Bearbeitet von User am 29.10.2019 22:48:37. Grund: . -
am 30.10.2019 10:26:39 | IP (Hash): 271673074
Einmal pro Quartal ist traditionell. Auf Wunsch und wenn der Dok einverstanden ist, kann auf einmal pro Halbjahr verlängert werden.
Wie Du’s halten willst, hängt davon ab, was Du haben/erreichen willst. Wenn Du morgens unter 100 mg/dl aufstehst, hast Du ne vollständige Remission.
Wenn Du dir öfter Spitzen so um ne Stunde nach dem Essen deutlich über 140-160 mg/dl leistest, kann sich Dein Nüchternwert morgens auch wieder auf den Anstieg machen. Nicht sofort, versteht sich, genauso, wie er dann auch nicht sofort wieder sinkt, wenn Du wieder beständiger unter dem Deckel bleibst.
Wenn Du nur nach dem HBA1c gehst, werden Dir eventuell zunehmende Spitzen nach dem Essen erst auffallen, wenn die sich schon in ansteigenden Hochebenen zwischen den Mahlzeiten eingewöhnt haben. Denn für den HBA1c-Wert werden alle Spitzen nach oben und unten, die kürzer als um 2-4 (seeehr schwammig, ich weiß) Stunden anhalten, nicht berücksichtigt, weil die Verzuckerung der roten Blutkörperchen in dieser Zeitspanne noch reversibel ist.
Selbstgemessene Werte im persönlichen Zielbereich lassen sich super als Ansporn nutzen, wie zugegeben ein bisschen extrem Hans Lauber "Fit wie ein Diabetiker" mit "messen, essen, laufen" seit inzwischen über 10 Jahren überzeugend demonstriert. Aber mit einem guten Anteil Bewegung direkt nach dem Essen können die meisten von uns locker die höhere Spitze von ner größeren KH-Portion gesund kappen. Daumendrück
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 31.10.2019 00:27:30 | IP (Hash): 736159525
Hab vor einigen Monaten aufgehört, selbst zu messen, nachdem die Streifen alle waren. Hatte nie Vertrauen in die Genauigkeit meines Gerätes.
Dabei isses jetzt von Stiftung Warentest zum zweiten Testsieger erklärt worden.
Hab mir heute ein weiteres Exemplar mit frischen Teststreifen bestellt.
Meine zuletzt gemessenen Morgenwerte lagen bei 80...90, also deutlich und zuverlässig unter 100.
Was ich anstrebe (oder vielleicht auch schon habe) ist die komplette Rückkehr zu jeder Zeit ideal gesunden Werten, inklusive hba1c.
Daher die Frage, was da als wirklich wirklich gesund gilt...
Bearbeitet von User am 31.10.2019 01:04:42. Grund: . -
am 31.10.2019 17:34:36 | IP (Hash): 2098000985
einfache Antwort: die Vorgaben bei Schwangerschafts-Diabetes: nüchtern max 90 und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen max 140 mg/dl. Wobei sich lohnt, die Spitzen-Werte einzuhalten, weil viele Erfahrungen zeigen, dass damit dann auch der Nüchternwert im gesunden Bereich gemessen werden.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 03.11.2019 15:13:50 | IP (Hash): 829924224
Die neuen Teststreifen sind da.
Jetzt will ich mal ne kleine Messreihe beginnen, um Auskunft über meinen aktuellen Stand zu bekommen.
Heute
NBZ. 4,9
Nach kurzer Nacht wegen Schlaflosigkeit.
pp1h 6,0
pp2h. 6,1
Zu Mittag: Salat, Vollkornpasta, Kürbisragout, Wein.
Bewegung: Hausarbeit mit Bodenwischen und Müll raustragen. -
am 03.11.2019 15:22:48 | IP (Hash): 720133710
Die Zahlen mal 18 sind dann mg/dl, Also super im grünen Bereich und weiter so :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 18.12.2019 09:01:26 | IP (Hash): 1495674403
In den knapp 2 Jahren,die ich jetzt meinen Diabetes kenne und behandle, hat mich das erste mal eine Erkältung erwischt.
Bin ja seit Wochen nur von Kranken umgeben und war einen Tag voll durchgefrohren, als ich bei 2°C ohne Heizung 8 std. Auto gefahren bin.
Früher hatte ich das mehrmals im Jahr.
Jetzt weiß ich auch was es heißt, "nur einen Schnupfen" zu haben.
Früher war ich dabei schlapp und kaputt.
Da es heißt, krank sein bringt den BZ in die Höhe, hab ich gerade mal nüchtern gemessen: 5,3 -
am 18.12.2019 09:13:07 | IP (Hash): 1495674403
Mir fällt da noch eine Frage ein.
Wenn ich bislang als völlig gesund gelten würde,
und mein NBZ liegt meistens zw. 5,0...5,6 (entspr. 90...100)
und eher selten 4,_(bzw. 8_)
Würde mir dann ein verantwortungsvoller Arzt sagen,
das ist ja eher im oberen Normalbereich,
ich solle da mal vorsichtig sein?
Bearbeitet von User am 18.12.2019 09:23:11. Grund: . -
am 18.12.2019 12:10:24 | IP (Hash): 623839552
Kern des alltäglichen diabetologischen Geschäfts ist die Einrichtung und Aufrechterhaltung des behandlungsmäßig gesunden Rahmens von HBA1c 6,5-7,5 mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne postprandialen Deckel und scharf 80-120 mit 200 als postprandialem Deckel.
Wo würdest Du in dem Zusammenhang einen Ansatz für eine sinnvolle Antwort auf Deine Frage sehen?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 18.12.2019 12:57:41 | IP (Hash): 736159515
hjt_Jürgen schrieb:
Kern des alltäglichen diabetologischen Geschäfts ist die Einrichtung und Aufrechterhaltung des behandlungsmäßig gesunden Rahmens von HBA1c 6,5-7,5 mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne postprandialen Deckel und scharf 80-120 mit 200 als postprandialem Deckel.
Wo würdest Du in dem Zusammenhang einen Ansatz für eine sinnvolle Antwort auf Deine Frage sehen?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
Danke. Aber das ist nicht die Antwort auf meine Frage.
Ich strebe eine vollständige Remission/ zurückdrehen des Diabetes an.
Daher interessieren mich vollkommen gesunde, unbelastete Werte als Referenz, um mein Ziel genau zu kennen.
Keine Obergrenzen oder Beschwichtigungen.
Meine Frage war, ob z.B.
ein NBZ von über 90 bis auf 100 zu schon als etwas im oberen Normalbereich angesehen wird, wo bei einem Gesunden ein mitdenkender Arzt meint, dass da etwas langfristig zu entgleiten droht.
Oder anders gefragt:
Liegt das für einen vollkommen ideal Gesunden schon über dem Duchschnitt, wenn die Werte oberhalb der 80er liegen? -
am 18.12.2019 18:28:27 | IP (Hash): 623839552
1. Für T2 gibt es keine Erkenntnisse zu harten Fakten als Ursachen. Irgendwann ist deren Summe der Störungen der Regelungen groß genug dafür, dass der gesamte Prozess kippt und der Blutzucker sich selbst verstärkend immer höher ansteigt. Ansteigen kann man sehen, aber den Prozess vor nicht, so lange alle übrigen Mitspieler in der BZ-Regelung einen einzelnen Defekt ausgleichen (zum Vergleich: beim T1 gleichen alle übrigen Mitspieler das Eingehen der Betas bis weit über die Hälfte völlig unauffällig aus)
2. Es gibt auch keinen festen Anhaltspunkt dafür, ab welchem BZ eine Störung sich im BZ bemerkbar macht. Das kann bei jemandem, der nüchtern 30 Jahre lang hätte 80 messen können, dann sein, wenn der 85 oder 90 misst. Auf der anderen Seite können Leute ihr Leben lang vielleicht nüchtern 100 messen und nie irgendwas mit Diabetes zu tun haben.
3. An Deiner Stelle würde ich schauen, wie weit ich runter käme und wie gut ich den Stand dann alltäglich halten könnte.
Meine Alt-T2-Erfahrung als INSULINER zeigt mir(!) dass ich meinen geringsten Insulinbedarf in dem Bereich habe, der als gesunder Rahmen für Schwangerschaftsdiabetes angegeben wird, also nüchtern max 90 und in der Stundenspitze max 140 mg/dl. Und klar, dass ich das nicht haarklein einhalte, wo ich ja nicht wirklich im Mamamodus sein könnte.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 10.01.2020 22:52:11 | IP (Hash): 277645003
gestern hab ich mein zweijähriges "gefeiert".
und messen lassen:
NBZ 4,8
hba1c 5,9 (der war schon mal niedriger bei 5,4) -
am 23.07.2020 19:17:19 | IP (Hash): 736159521
Update
nach einer messpause
(um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und infizierten aus dem weg zu gehen)
Hba1c = 5,6 -
am 23.07.2020 19:38:03 | IP (Hash): 500108399
Herzlichen Glückwunsch Torsten!
Habe eben deine ersten Einträge gelesen. Hoffe dir geht es deutlich besser :D
Just be happy and smile!
You will see: The world will smile back ;-) -
am 24.07.2020 22:58:21 | IP (Hash): 1451819123
Jenia schrieb:
Herzlichen Glückwunsch Torsten!
Habe eben deine ersten Einträge gelesen. Hoffe dir geht es deutlich besser :D
Just be happy and smile!
You will see: The world will smile back ;-)
danke. seit 2 jahren geht es mir gut wie nie zuvor.
hab gestern noch ne menge weiterer blutwerte erfahren, - gesünder kann ein mensch gar nicht sein... -
am 09.08.2020 22:16:12 | IP (Hash): 1451819123
durch einen beitrag in einem anderen thread kam ich darauf, rückblickend herauszustellen, was mir auf meinem weg am meisten geholfen hat.
die situation nach der diagnose war totale verunsicherung.
so ziemlich alles, was ich meinte über ernährung zu wissen, war irgendwie falsch. und alles, was ich für völligen humbug hielt war irgendwie richtig.
das wort diabetes hieß für mich, viele gesunde lebensjahre zu verlieren.
eine erkrankung, die nachlässige, ungebildete, arme menschen am meisten träfe,
traf mich, der ich arm bin, mich aber für konsequent und gebildet hielt.
habe sofort eine klare kampfansage an diese scheiß diagnose ausgesprochen.
wollte mich mit aller kraft dagegen stemmen.
aber wie umsetzen?
die ratschläge, die ich fand, waren oft widersprüchlich, meist extrem und erschienen mir vielfach ideologisch verbissen. vor allem die vorwürfe, dass die mit der gerade anderen meinung sich eher schaden als nützen würden.
also habe ich versucht, alles, aber nichts übertriebenes in meine routine aufzunehmen.
da habe ich mit viel verbissenheit jeden tag mehr neu erlerntes hinzugefügt.
die wenigen erkenntnisse, die übriggeblieben sind:
- ernährung bringt ca. 80...90%, bewegung 10...20% des erfolges,
- vollkorn ist zwar absolut richtig, aber die gewohnheit an brot und nudeln an sich ist falsch.
- die nordamerikanischen ernährungsempfehlungen mit dem bild von 50% gemüse auf dem teller habens gebracht.
- der mensch braucht bei weitem nicht so viel energiehaltige nahrung, als wie es viele von zu hause aus gelernt haben, weglassen ist nicht gefährlich, sondern gesund.
- in der konsequenz war die rasch einsetzende fitness der beste beweis und die beste belohnung.
was die (noch) nicht erkrankte gesellschaft wissen sollte: es ist nicht unbedingt die dummheit und trägheit, die zu typ 2 führt, xondern falsch erlernte routine aus familiär erlernter normalitätsvorstellung.
Bearbeitet von User am 20.08.2020 08:09:25. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.11.2020 14:43:12 | IP (Hash): 313868138
update:
hba1c = 5,9
Ich stand schon mal besser da.
War etwas nachlässig die letzten Monate.
Kaum Bewegung nach dem Essen, mal ne Süßigkeit zum Nachtisch.
(Sind die stressigen Umstände auf Arbeit dieses Jahr.)
Ansonsten Messwerte
Gewicht von 69...70 gestiegen auf 70...72
NBZ = 5,0...5,4
pp1h = 7,1 ...7,4
pp2h = 6,1...6,4 immer gemessen nach KH-lastiger Mahlzeit ohne viel Bewegung.
Bin gerade dabei, wieder meine ungestörte Routine zu finden. -
am 06.02.2021 17:45:16 | IP (Hash): 398650272
In gewissen Abständen gebe ich weiterhin meinen Status durch.
Warum?
Dass andere "Neuzugänge" mit Typ 2 wissen, was geht.
Informationen bieten und Mut machen.
Anfang des Jahres hatte ich mit meinem Diabetes das "dreijährige":
HbA1c = 5,6
NBZ = 4,8 (entspr. ca. 86)
PP2h = 6,0 (entspr. ca. 110)
Für alle neuen:
Da geht einiges!
Nicht jeder und jede kommt mit den gleichen Voraussetzungen und dementsprechend früher oder später oder nicht ganz an das Ziel.
Aber Remission ist meistens drin (siehe Studien von Roy Taylor (engl.) oder Stephan Martin (deutsch)) und wenn nicht ganz, dann deutliche Verbesserung.
Wer es etwas volkstümlicher formuliert finden will, liest bei Hans Lauber, Markus Berndt oder Rainer Limpinsel.
Der erste Schritt ist (wie immer) die Einsicht, dass irgendwas am Bewegungs- und vielmehr Ernährungsverhalten voll daneben war.
Mit dem festen Ziel, aus der "Scheiße" rauszukommen, heißt es dann sich schlau machen.
Meine Kampfansage an die Erkrankung schien eine große Sache, die tatsächlichen Schritte waren sicherlich konsequent gegangen aber praktisch nur eine kleine Umstellung.
Wissen und machen ist alles.
Belohnung: Du fühlst Dich wieder wie mit 20 Jahren!
Hier nochmal aus einem älteren Beitrag meine konkreten Empfehlungen:
- ernährung bringt ca. 80...90%, bewegung 10...20% des erfolges,
- vollkorn ist zwar absolut richtig, aber die gewohnheit an brot und nudeln an sich ist falsch.
- die nordamerikanischen ernährungsempfehlungen mit dem bild von 50% gemüse auf dem teller habens gebracht.
- der mensch braucht bei weitem nicht so viel energiehaltige nahrung, als wie es viele von zu hause aus gelernt haben, weglassen ist nicht gefährlich, sondern gesund.
Frage an die "alten":
Ich habe noch nie BZ unter 4,7 (entspr ca. 85) gemessen.
Gilt das unter Gesunden als "normal"normal also ideal-gesund oder ist das innerhalb der Bandbreite schon hoch-normal?
Die Frage beschäftigt mich schon lange, hab noch keine belastbare Antwort gefunden.
Bearbeitet von User am 06.02.2021 17:55:56. Grund: Hinzufügung -
am 06.02.2021 18:06:09 | IP (Hash): 1881518699
torsten1973 schrieb:
Frage an die "alten":
Ich habe noch nie BZ unter 4,7 (entspr ca. 85) gemessen.
Gilt das unter Gesunden als "normal"normal also ideal-gesund oder ist das innerhalb der Bandbreite schon hoch-normal?
Die Frage beschäftigt mich schon lange, hab noch keine belastbare Antwort gefunden.
Das ist komplett normal. Manche haben ihre Nüchternwerte und die Werte zwischen den Mahlzeiten bei 65, andere bei 92 mg/dl. Nur aus diesem Wert kannst du nichts schlimmes ablesen - ganz egal.was hjt-Jürgen dir sagen wird.
Tolles Ergebnis - Glückwunsch und weiter so. :=)
Bearbeitet von User am 06.02.2021 18:07:35. Grund: . -
am 06.02.2021 18:24:11 | IP (Hash): 398650272
Was nützt das ganze Mutmachen ohne konkrete Wissensvermittlung.
Kleiner Service von mir: ich habe aus meinem Thread der vergangenen 3 Jahre die wesentlichen Erkenntnisse rausgezogen.
Voila, - das sind sie:
Nichts hat mein Leben so umgekrempelt wie diese Diagnose.
Hab mir ganz viel Ernährungswissen angeeignet.
Hab ein paar "Kleinigkeiten" bei der Ernährung geändert und es geht mir so gut wie nie im Leben.
Mit Ernährung hab ich eine gute Routine gefunden. Die deutlichsten Unterschiede zu früher:
- viel mehr Gemüse. Zu Beginn jeder Mahlzeit.
- keine Angst vor Essig und Öl und vor Nüssen.
- mein liebgewordenes Müsli aus Haferflocken, Mandeln, Zimt, Joghurt und viel Obst.
- ich kann Vollkornbrot von Körnerbrot unterscheiden.
- Nie wieder gesüßte Getränke.
Nach monatelangem durchsuchen des Internet bin ich nun auf eine wirklich gute Site gekommen, die viel grundlegende Bildung zum Thema Ernährung vermittelt.
https://workshopernaehrung.de/ernaehrungskurs/
Mein Speiseplan seit kurz nach Diagnose, nochmal frisch überarbeitet:
morgens.
- kaffee
- mind. eine handvoll gemüse vorweg
- müsli aus haferflocken, haferkleie, nüssen, 2 stück obst, zimt, abwechselnd fettarmer oder normaler joghurt
ich habe keine angst vor rosinen oder bananen, aber höchstens jeden 2. tag
mittag
- alles, was ich gern esse, aber mit kleiner oder keiner portion kohlehydrate
- bei nudeln (sehr gewöhnungsbedürftig) oder reis immer vollkornprodukte
- hülsenfrüchte (linsensuppe, schwarze oder rote bohnen im salat)
- auch wenn es gekochtes gemüse gibt:
dazu noch rohkost, öfter blattgemüse, gerne mit z.B. orangen, nüssen zum süßen, gute öle (raps, olive, leinsamen, walnuss)
essenspause von mind. 5 stunden
nachmitrags
- gar nix, bei bedarf nüsse, ne möhre, apfel
- irgendwann will ich zum 5-uhr-tee zurückkehren (mit 1 einzigen keks)
abends
- 1...2 scheiben vollkornbrot,
(manchmal selbst gebacken, gepimpt mit buchweizen, haferkleie, leinsamen, kürbiskernen, kurkuma, kreuzkümmel, koriander)
- vegetarischer aufstrich (gern selbstgemacht), käse, manchmal fisch
- salat von mittag oder rohes gemüse
- apfel oder orange als nachtisch
essenspause von mind. 13 stunden
den ganzen tag immer genügend wasser in reichweite.
hätte ich früher auf einen menschen geblickt, der sich verhält und ernährt, wie ich es mir im letzten jahr angewöhnt habe, so hätte ich das als extrem oder gar gefährlich empfunden.
denn ich meinte ja, mich moderat und ausgeglichen zu ernähren.
Für mich war das Denken um Ernährung vorrangig von der Frage nach ausreichender Nährstoff- (gemeint war Energie-)Versorgung geprägt. Und ich hielt es für das richtige Maß, dabei auf den Körper zu hören.
Essen nur um sich satt zu fühlen mit vorwiegend Ballaststoffen war für mich ein wahrscheinlich sehr ungesunder Trick, dass Hungergefühl zu täuschen und sich wichtige Nahrung vorzuenthalten.
So falsch kann man liegen.
Die Fehler von früher:
Von dem Wissen, das ich heute befolge war mir
1/8
bis dahin völlig unbekannt
(Insulinresistenz, dass nicht jedes Körnerbrötchen Vollkorn ist)
1/4
sowohl die Regel wie auch die Warnung davor und die gegensätzliche Behauptung begegnet.
(ob Butter gesünder ist oder Margarine, dass Zimt und Mandel regelmäßig verzehrt nicht giftig sind,
dass Nüsse nicht viel zu fett sind)
1/4
als pseudowissenschaftlicher Unsinn begegnet.
(Kampfbegriffe wie Industriezucker, leere Kalorien)
eine Anekdote: die vokabel "vollwertkost" hatte ich so interpretiert, dass damit ideologisch aufgeladen weiß gemacht werden soll, dass dieses zeugs doch den gleichen wert habe wie richtiges essen.
1/8
durchaus bekannt, habs aber falsch verstanden und entsprechend falsch umgesetzt.
(dass selbstzubereitetes möglichst weniger Zucker enthält,
dass Mittelmeerdiät nix mit großen Portionen Nudeln zu tun hat,
dass Apfelschorle nicht besser ist als Cola)
1/8
wohl gewusst, aber nicht die finanziellen mittel zur Umsetzung gehabt
(Beerenobst, Vollkornmehl, hab viele Sachen als Schatz gehütet anstatt sie zu futtern)
was ich heute esse, wäre früher der absolute luxus gewesen.
1/8
was ich tatsächlich richtig gemacht habe...
(no Fast Food, no Alk, beginne Mahlzeiten mit Gemüse, jeden tag etliche kilometer mit dem fahrrad)
die wenigen erkenntnisse, die übriggeblieben sind:
- ernährung bringt ca. 80...90%, bewegung 10...20% des erfolges,
- vollkorn ist zwar absolut richtig, aber die gewohnheit an brot und nudeln an sich ist falsch.
- die nordamerikanischen ernährungsempfehlungen mit dem bild von 50% gemüse auf dem teller habens gebracht.
- der mensch braucht bei weitem nicht so viel energiehaltige nahrung, als wie es viele von zu hause aus gelernt haben, weglassen ist nicht gefährlich, sondern gesund.
Bearbeitet von User am 07.02.2021 20:48:50. Grund: formatierung/ teilw. überarbeitung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.02.2021 19:53:40 | IP (Hash): 1032003321
Rainer schrieb:
torsten1973 schrieb:
Frage an die "alten":
Ich habe noch nie BZ unter 4,7 (entspr ca. 85) gemessen.
Gilt das unter Gesunden als "normal"normal also ideal-gesund oder ist das innerhalb der Bandbreite schon hoch-normal?
Die Frage beschäftigt mich schon lange, hab noch keine belastbare Antwort gefunden.
Das ist komplett normal. Manche haben ihre Nüchternwerte und die Werte zwischen den Mahlzeiten bei 65, andere bei 92 mg/dl. Nur aus diesem Wert kannst du nichts schlimmes ablesen - ganz egal.was hjt-Jürgen dir sagen wird.
Tolles Ergebnis - Glückwunsch und weiter so. :=)
Warum immer diese Provokationen gegen Jürgen, lieber Rainer. Fühlst du dich von ihm provoziert, nur weil er ein wenig in der Materie ist. Das grenzt ja fast an einen minderwertigkeitskomplex, wahrscheinlich kennst du dich dafür in anderen Dingen besser aus. Also unterlassen das doch bitte mal, oder hat Jürgen dich schonmal attackiert. Du mutierst ja zu einem kleinen Mitglied. -
am 06.02.2021 20:49:07 | IP (Hash): 245327711
torsten1973 schrieb:
...hätte ich früher auf einen menschen geblickt, der sich verhält und ernährt, wie ich es mir im letzten jahr angewöhnt habe, so hätte ich das als extrem oder gar gefährlich empfunden.
Super persönliche Zusammenfassung! Hut ab! Und weiter gutes Gelingen :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.02.2021 23:00:14 | IP (Hash): 271812362
Moin Torsten,
das mit dem alles anders sein kennt jeder zu genüge und glaubt doch gesund zu leben. Du scheinst ja
dabei nicht entgleist zu sein. 176 cm und 84 kg sind sicherlich kein Idealwert aber auch keine Katastrophe. Da gibt es andere Fälle. Eine Bekannte von mir 170 und 195 kg aber darüber lohnt es sich nicht wirklich zu reden/schreiben.
Das Deine Freundin eingeschnappt ist finde ich weniger schlimm. Zum einen ist es Dein Leben und zum anderen geht es sie nichts an, wie Du Dich verhältst. Du sagst so schön: WAS GESTERN WAR, IST NICHT ZU ÄNDERN.
Da aber jetzt alles anders ist, frage ich mich, wo Dein Problem ist?
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 08.02.2021 21:20:59 | IP (Hash): 398650272
Lighthouse schrieb:
Moin Torsten,
das mit dem alles anders sein kennt jeder zu genüge und glaubt doch gesund zu leben. Du scheinst ja
dabei nicht entgleist zu sein. 176 cm und 84 kg sind sicherlich kein Idealwert aber auch keine Katastrophe. Da gibt es andere Fälle. Eine Bekannte von mir 170 und 195 kg aber darüber lohnt es sich nicht wirklich zu reden/schreiben.
Das Deine Freundin eingeschnappt ist finde ich weniger schlimm. Zum einen ist es Dein Leben und zum anderen geht es sie nichts an, wie Du Dich verhältst. Du sagst so schön: WAS GESTERN WAR, IST NICHT ZU ÄNDERN.
Da aber jetzt alles anders ist, frage ich mich, wo Dein Problem ist?
LG Rolf
84kg waren bei mir schon genug, um einen diabetes zu entwickeln.
offenbar hab ich neben viel richtigem und gesundheitsbewusstem von kindheit an genug falsches verhalten erlernt,
dass es mit 44 jahren für einen diabetes gereicht hat.
das mit der freundin war das bitterste, denn sie will inzwischen nix mehr von mir wissen.
sie sorgte sich um mich, ich hab sie nicht verstanden.
während ich mir genausoviel sorgen um sie machte, dass sie sich unterernähre, fühlt sie sich nach wie vor von mir veralbert.
ansonsten hab ich keine probleme.
damit, dass ich hier schreibe, gehe ich das problem an, vor dem ich stand, als ich mich hier angemeldet habe.
ich liefere den beweis, dass es sich langfristig lohnt, mittels "lebensstiltherapie" eine dauerhafte und komplette remission anzustreben.
Bearbeitet von User am 08.02.2021 21:24:22. Grund: . -
am 08.02.2021 22:13:33 | IP (Hash): 1671175427
Bitte, bitte! Die weit überwiegende (no pun!) Mehrheit der Dicken hat keinen Typ 2 und wird auch keinen entwickeln. Ist einfache Auszählstatistik. Den Mühtoss von den Kilos, die den Typ 2 verursachen, halte ich ein unterirdisches Narratiiiiief.
Das spricht keineswegs dagegen, dass es durchaus gelingt, den höher als gesunden Blutzucker beim Typ 2 mit konsequentem Wenigeressen und in der Folge Abnehmen und Mehrbewegen in den gesunden Bereich zu senken. Klar erfordert das einiges an Änderungen im alltäglichen Verhalten/Lebensstil und vor allem dann, diese Veränderungen auch konsequent durchzuhalten und in der Spur zu bleiben, wenn man die mal für sich gefunden hat.
Und klar können eigentlich solche gelungenen Beispiele Anderen viel mehr Anreiz zu eigenen Versuchen in der Art geben, als noch so ernsthafte ärztliche Vermahnungen. Danke für Deins :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.02.2021 09:23:56 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Bitte, bitte! Die weit überwiegende (no pun!) Mehrheit der Dicken hat keinen Typ 2 und wird auch keinen entwickeln. Ist einfache Auszählstatistik. Den Mühtoss von den Kilos, die den Typ 2 verursachen, halte ich ein unterirdisches Narratiiiiief.
Das spricht keineswegs dagegen, dass es durchaus gelingt, den höher als gesunden Blutzucker beim Typ 2 mit konsequentem Wenigeressen und in der Folge Abnehmen und Mehrbewegen in den gesunden Bereich zu senken. Klar erfordert das einiges an Änderungen im alltäglichen Verhalten/Lebensstil und vor allem dann, diese Veränderungen auch konsequent durchzuhalten und in der Spur zu bleiben, wenn man die mal für sich gefunden hat.
Und klar können eigentlich solche gelungenen Beispiele Anderen viel mehr Anreiz zu eigenen Versuchen in der Art geben, als noch so ernsthafte ärztliche Vermahnungen. Danke für Deins :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Richtig! Gegen Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und viel Proteinen, LCHF o.ä. spricht - wie Du ja geschrieben hast - trotzdem nichts, unabhängig davon, ob der oder diejenige sich in einem gesunden, Prä... oder "jenseits-von-Gut-und-Böse"-Bereich auf der *Zuckerskala* befindet.
Nach 70 kg Gewichtsreduktion von BMI knapp 44 auf 22.6 kann ich Dir aber mit ruhigem Gewissen sagen, dass das von Dir immer so lieblich "Abschmelzen" genannte Abbauen von Körper(fett)masse zwangsläufig keine große Herausforderung sein muss.
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am 09.02.2021 10:23:06 | IP (Hash): 1128275226
Ok, man kann auch "lösen" schreiben, wie die Fettlöserin https://www.amazon.de/Die-Fettl%C3%B6serin-Eine-Anatomie-Abnehmens/dp/3499631164/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1G11N793DS7AS&dchild=1&keywords=die+fettl%C3%B6serin&qid=1612862132&sprefix=Fettl%C3%B6serin%2Caps%2C183&sr=8-1 die auf Deine 70 noch 100 kg drauf- bzw. runter-gepackt hat und noch immer etwa doppelt soviel wiegt wie Du. Übrigens offensichtlich ganz ohne auch nur den Hauch von Prädiabetes!
Meine Erfahrung mit dem Abschmelzen von popeligen gut 20 kgs war, dass mir das mit gesundem BZ und möglichst wenig Insulin sehr viel leichter gefallen ist, als alle Versuche vorher und vor allem die nach dem Motto: Du musst abnehmen! Dann geht auch dein BZ runter.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.02.2021 12:41:43 | IP (Hash): 1535536463
Danke für die Empfehlung, Jürgen. Ich finde den Betreff "Abschmelzen" witzig, also positiv gemeint. 20 kg sind doch beachtlich, bravo! Wird bei der täglichen Rolli-Radelrunde ungemein helfen, nehme ich an. Ich habe schon nach 8 Kilo eine spürbare Verbesserung am physischen und psychischen Wohlbefinden vernommen, mit irrsinnigen 70 kg ist das natürlich noch mal was ganz anderes. Dank Corona ist halt leider nix mit Befriedigung der Sucht - also Fitness- und Sportsucht versteht sich. -
am 08.05.2021 07:58:50 | IP (Hash): 398650272
hba1c = 5,7%
meine ärztin hat mich wieder sehr gelobt,
aber für meine maßstäbe ist das ne nummer zu viel.
darüber muss ich mich aber nicht wundern, bin über die nicht enden wollende kalte jahreszeit sehr bewegungsfaul geworden.
muss mir mal einen ruck geben...!
Bearbeitet von User am 08.05.2021 08:02:07. Grund: . -
am 08.05.2021 09:19:28 | IP (Hash): 630882366
na dann gib dir doch "einfach" mal einen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 08.05.2021 11:54:33 | IP (Hash): 385273895
Hallo Torsten,
Du bist auf dem richtigen Weg. Ich hatte im Januar 2021 10,5, mein an Silvester diagnostizierter Diabetes war ein Schock für mich. Am 15.4. hatte ich die erste HbA1c-Kontrolle beim Diabetologen: 5,7! Ich bin ganz stolz. Metformin nehme ich auch, vertrug es - nach anfänglichen Problemen - nach ein paar Tagen sehr gut. Lasse einfach den Zucker weg, esse Obst (2 Teile) nur bis 12.00 Uhr, dann Gemüse und Salate, dazu nur Vollkornprodukte (wenig), aber Du wirst sehen, Du wirst durch das viele Gemüse satt. Fleisch und Wurst nur Hähnchenprodukte oder mageres Fleisch. Ich habe inzwischen 9 kg abgenommen und das ohne Probleme und bin am 10 kg, obwohl mein BMi im normalen Bereich war.
Joghurt zum Beispiel schmeckt in Natur auch, Du kannst ja ein paar Tropfen Süßstoff darüber machen und Zimt (Zimt ist supergut für Diabetiker, hilft zu senken. Also lasse den Kopf nicht hängen, Du schaffst das!
Gruß,
Biggi -
am 01.09.2021 00:08:41 | IP (Hash): 289019616
wieder ist 1/4 jahr vorbei.
hba1c = 5,9%
für mich das obere ende auf der skala des wünschenswerten.
bin halt im sommer auf 12-stunden-bürojob... und zufriedene kunden danken es mit keks und schokolade😐
Bearbeitet von User am 01.09.2021 22:07:52. Grund: . -
am 01.09.2021 09:40:40 | IP (Hash): 766287869
torsten1973 schrieb:
hba1c = 5,9%
für mich das obere ende auf der skala des wünschenswerten.
Glückwunsch. 😊
Betrachte mal bitte das ermittelte HbA1c nicht als Präzisionswert. Aus solchen kleinen Schwankungen kannst du noch keine Tendenz ableiten. Mache es einfach weiter so gut wie bisher und lass dich von solchen kleinen Schwankungen im Ergebnis nicht ärgern.
Weiter viel Erfolg, Rainer
Bearbeitet von User am 02.09.2021 09:25:42. Grund: . -
am 28.11.2021 11:41:28 | IP (Hash): 573509991
Morgen erwarte ich meinen neuen hba1c.
Bin gespannt, wie ungünstig es sich ausgewirkt hat, dass ich 4 Wochen lang im Einflussbereich meiner Eltern zu tun hatte. Das Gewicht ging in der Zeit von 70 auf 76 kg.
Aufessen übriggebliebener halber Portionen in Gaststätten, mal ein Eis oder Kaffee und Kuchen, abends ein halbes Glas Bier, Kräuterlikör und Chips.
Hab mich seitdem wieder auf 72 kg herunterreguliert. -
am 28.11.2021 19:44:27 | IP (Hash): 1557257171
torsten1973 schrieb:
...mal ein Eis oder Kaffee und Kuchen, abends ein halbes Glas Bier, Kräuterlikör und Chips.
Süßer Likör ist in Sachen Diabetes sicher die ungünstigste Form von Alkoholkonsum. -
-
am 29.11.2021 14:02:49 | IP (Hash): 966383439
...
Bearbeitet von User am 30.11.2021 07:52:00. Grund: . -
am 30.11.2021 00:21:37 | IP (Hash): 398650272
ich hab mal den verlauf meines hba1c über die inzwischen 4 jahre seit diagnose rausgesucht:
10,6
8,1 oder 7,4
6,3
6,4
6,2
5,7
5,6
5,4
5,6
5,9
-,-
5,6
5,9
5,6
5,7
5,9
5,9
nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar.
Bearbeitet von User am 30.11.2021 00:30:32. Grund: . -
am 30.11.2021 10:24:31 | IP (Hash): 502362334
Erstmal sagt die HBA1c-Latte, dass Dir ne Menge an Umstellung gut gelungen ist und nach wie vor gelingt :)
Trotzdem mag ich den HBA1c nicht als Richtschnur, denn er sagt mir ja nur, was gewesen ist. Und zwar völlig unbestimmt ganz allgemein. Bin mir da immer vorgekommen wie Schülerlein bei der Zeugnisausgabe ;)
Auch der BZ-Test ne Stunde nach dem Essen sagt mir nur, was gewesen ist. Wenn mir der BZ dann zu hoch ist, kann ich davon ja nichts wieder rückgängig machen. Aber ich kann’s mir direkt merken und beim nächsten gleichen Essen z.B. nur die Hälfte von dem essen, was nach meiner Meinung die hohe BZ-Spitze gemacht hat, und das durch weniger BZ-Antreibendes ersetzen.
Wenn ich damit dann den BZ in meinem Zielrahmen messe, kann ich mir die Kombi als ne gute Wahl merken.
Wenn ich damit wieder einen viel zu hohen Wert messe, ist der Ersatz halt keine weniger BZ-antreibende Alternative für mich. Muss ich mir natürlich auch merken, usw usw usw.
Für Leute wie Dich, die mit etwas Budget und Plan und System in der Futterauswahl noch keine nennenswerte bis gar keine Zuckermedi brauchen, ist das keine Lebensaufgabe, sondern mit ein paar Wochen systematischer Tagesprotokolle ausgetestet und eingeübt. Dann bleibt Dir nur noch rauszufinden, wie weit Du die Intervalle Deiner Stichproben wählen kannst, damit sie Dich noch zuverlässig in Deiner Spur bestätigen - oder rechtzeitig da hinein zurückholen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 30.11.2021 11:33:19. Grund: Zeugnisausgabe -
am 30.11.2021 15:03:59 | IP (Hash): 2089709779
Das sagt rein garnichts über den Verlauf aus. Du kannst hohe Spitzen mit niedrigen ausgleichen.
torsten1973 schrieb:
ich hab mal den verlauf meines hba1c über die inzwischen 4 jahre seit diagnose rausgesucht:
10,6
8,1 oder 7,4
6,3
6,4
6,2
5,7
5,6
5,4
5,6
5,9
-,-
5,6
5,9
5,6
5,7
5,9
5,9
nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar.
-
am 30.11.2021 17:16:56 | IP (Hash): 1722093963
DanielaW schrieb:
Das sagt rein gar nichts über den Verlauf aus. Du kannst hohe Spitzen mit niedrigen ausgleichen.
Und wie soll er das deiner Meinung nach machen?
Niedriger als normal kriegt Torsten ohne aktiv den BZ senkende Medikamente (Insulin, SHs) seinen BZ gar nicht. -
am 30.11.2021 17:37:27 | IP (Hash): 502362334
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.11.2021 18:42:43 | IP (Hash): 2089709779
Danke, dass du meinen schrieb erklärt hast, hoffe Rainer versteht es jetzt vielleicht.
hjt_Jürgen schrieb:
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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am 01.12.2021 08:36:49 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Ich denke, dass gemeint war, dass die Schwankungsweite zwischen längeren tiefen Tälern und breiteren hohen Spitzen sich beim HBA1c ausgleicht und ungesund große Schwankungen dabei gar nicht zu sehen sind, egal ob zeitlich kurz oder lang. Ist doch praktisch ne Ergänzung zu meiner Schreibe, und ich denke, dass der Torsten da noch jede Menge Möglichkeiten ohne Medis nicht nutzt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Torsten hat lediglich seine 1c-Ergebnisse über die Jahre vergleichend gegenübergestellt. Warum sollten wir ihm einreden (wollen), dass da BZ-technisch irgendwas nicht so ganz passt?
Bearbeitet von User am 01.12.2021 08:42:06. Grund: . -
am 01.12.2021 09:20:44 | IP (Hash): 734611598
Mitglied schrieb:
Torsten hat lediglich seine 1c-Ergebnisse über die Jahre vergleichend gegenübergestellt. Warum sollten wir ihm einreden (wollen), dass da BZ-technisch irgendwas nicht so ganz passt?
"nach dem 2. jahr bin ich etwas weniger streng geworden. die konsequenz scheint ablesbar." Hat Torsten zu seiner 1c-Latte selbst geschrieben. Also ist da nix mit Einreden.
Er will offenbar wieder strenger werden. Weil aber allgemein "strenger" meistens nur knapper bedeutet, kann man durchaus weniger essen und sich damit mehr BZ als gedacht und selbst dann noch ungesund große BZ-Schwankungen produzieren, wenn der HBA1c-Wert wieder in den völlig gesunden Bereich sinkt.
Wenn man weiß, dass der eigene BZ zu höheren Ausflügen neigt, ist die engmaschige systematische eigene Messung und Begrenzung dieser Ausflüge Mittel der Wahl, lange bevor sich das Ding schließlich auch via HBA1c wieder zum Fall für den Arzt auswächst. - Was stört Dich daran, wo's Dich doch noch nicht mal persönlich betreffen kann?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.12.2021 09:46:08 | IP (Hash): 103203839
Klar, kann trotz guten HbA1C der Blutzucker stark schwanken. Das ist aber hauptsächlich ein Problem von INSULINERn. Eben weil sie aktiv den Blutzucker senken können. Wird der Diabetes nur "diätisch" behandelt, gibt es gar keine Möglichkeit, den Blutzucker stark zu senken. Daher sind hier solche Schwankungen eher unwahrscheinlich.
Jeder sollte entscheiden, wie viel Aufwand er persönlich für seinen Diabetes betreiben möchte. Ob jetzt Torsten zusätzlich regelmäßig Blutzucker misst oder einmal pro Quartal den HbA1C bestimmen lässt und daran die Entwicklung des Blutzuckerniveaus beobachtet, bleibt ihm überlassen.
@Torsten ich persönlich finde es super, dass deine Werte konstant unter 6,0 bleiben. Du scheinst auf einen guten Weg zu sein. Ob es wirklich eine kleine Verschlechterung gab, kann man diskutieren. Du musst einfach eine Möglichkeit finden, wie du gut mit deinem Diabetes umgehen kannst im Alltag. Nach der Diagnose ist man meistens sehr streng zu sich, auch durch den Schock, dass du jetzt wie du sagst, weniger streng bist, ist total nachvollziehbar. Ich vergleiche es ein wenig mit einer Null Diät, die kann man vielleicht kurzfristig durchziehen, langfristig braucht man dann eine Lebensweise, die durchhaltbar ist. Genauso ist es mit dem Diabetes. Wenn du dir anschaust, wo Verbesserungspotenzial da ist, überlege dir dazu Aufwand und Nutzen sowie ob du diesen Aufwand langfristig über Jahre durchziehen kannst. Ich vermute sehr stark, dass du gar nicht große Veränderungen mit viel Aufwand umsetzen brauchst, sondern dass vielleicht Kleinigkeiten reichen, da du echt gute Werte hast.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.12.2021 11:07:32 | IP (Hash): 734611598
Gesund schwankt der BZ um 40-60 mg/dl, im Bereich des Prädiabetes locker um mehr als 100! Durchaus auch von 180-200 auf 50 und weniger! Und wie viele Beispiele zeigen, macht Bewegung direkt nach dem Essen niedrigere postprandiale Spitzen. Und mit niedrigeren Postprandialen Spitzen gibt es häufig auch niedriger Nüchtern-BZs und postabsorptive Verläufe. Und mit entsprechend weniger BZ-Antrieb zu den Mahlzeiten kann man sogar direkt für niedrigere postprandiale Spitzen usw sorgen.
Alles ohne BZ senkende Medis und ohne Insulin!
Und niemand muss dafür Jahre lang jeden Tag engmaschig messen, sondern das ist in nem Fall wie Torstens mit etwas System nach wenigen Wochen systematischer Fleißarbeit und Eingewöhnung völlig ausgestanden. Dann reicht an Messen für den BZ weit überwiegend im Bereich von 60-70 und 130-140, was ihm ganz persönlich zum Spurhalten reicht, völlig egal, ob 1mal wöchentlich, monatlich, vierteljährlich, was auch immer. Für mich reicht dafür mit Insulin meistens 1 mal täglich am Abend.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.12.2021 11:07:32 | IP (Hash): 734611598
.
Bearbeitet von User am 01.12.2021 21:57:17. Grund: doppelt -
am 01.12.2021 20:51:18 | IP (Hash): 398650272
Da hat sich ja einiges auf meinen letzten Beitrag hin entsponnen.
Danke für Eure Rückmeldungen.
Ich denke dass ich auf einem guten Weg bin, sehe meine diabetische Lebensphase an sich als überwunden an. Sprich: nachdem ich meine Ernährungsfehler (systematische Fehlernährung) erkannt und korrigiert habe, produziere ich durchgehend gesunde Werte.
Mein BZ schwankt zwischen
von unten: 86 bis 96 (nüchtern) und niedrigstenfalls gut 80 (heißhungrig)
nach oben: 126...140 um 1 Std. nach dem Essen, im schlimmsten Fall 149 (wenn ich mich tagelang so überfresse, dass ich mir bereits den Magen verrenke), nach 2 Std. bereits wieder 116 */-10
Von daher wundert mich, dass ich überhaupt auf einen hba1c so weit über 5,0...5,3 komme.
Meine Nachfrage in die Runde, ob nüchtern ca. 90 nicht ein bisschen viel sind, ergab meistens die Antwort, dass das persönlich unterschiedlich ist, aber noch als gesund angesehen werden darf.
Meine Konsequenz:
1. die Bewegung direkt auf das Essen ernster nehmen.
2. mich nicht aus falsch verstandener Höflichkeit in schlechte Gewohnheiten meiner Mitmenschen hineinziehen lassen. -
am 01.12.2021 22:13:50 | IP (Hash): 734611598
Meine Ablehn-/Begrenzungs-Reaktion: Ich will gern weniger Insulin spritzen MÜSSEN. Wird SOFORT akzeptiert, weil für die meisten Außenstehenden Insulin ganz schrecklich ist (was ich zwar überhaupt nicht nachvollziehen kann, aber eben gern ausnutze ;)
Ob "Ich will keine Zucker-Medis nehmen MÜSSEN" auch schon reicht, müsstest Du ausprobieren.
Daumendrück! Und weiter gutes Gelingen :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 01.12.2021 22:22:53. Grund: MÜSSEN -
am 29.03.2022 10:39:07 | IP (Hash): 398650272
hba1c = 5,9%
Da war leider viel gemeinsame Zeit mit meinen uneinsichtigen Eltern dabei, von denen ich dereinst Ernährung denkbar falsch gelernt habe. Eben viele kleine soziale Situationen, an denen nicht immer ein NEIN angemessen ist.
Jetzt bin ich noch froh, weil ich schlimmeres erwartet hatte.
Und habe mir wieder mal Besserung geschworen. -
am 29.03.2022 11:06:32 | IP (Hash): 1432741621
Hallo Torsten
Ich erinnere dich gerne an das was du schonmal selbst geschrieben hast
Meine Konsequenz:
2. mich nicht aus falsch verstandener Höflichkeit in schlechte Gewohnheiten meiner Mitmenschen hineinziehen lassen.
Ein „nein“ ist FÜR DICH immer angemessen.
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 12.07.2022 15:27:49 | IP (Hash): 398650272
hba1c = 5,9%
Mein Ziel liegt deutlich niedriger.
Diesmal weiß ich mir aber zur Erklärung nicht viel vorzuwerfen.
Immerhin bin ich mit dem Gewicht = 72 kg wieder in den oberen Zielbereich eingetreten.
Bearbeitet von User am 12.07.2022 15:31:13. Grund: hinzugefügt -
am 13.07.2022 16:46:57 | IP (Hash): 904909621
Erledigt.
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 13.07.2022 16:48:57. Grund: Fehlerverbesserung -
am 13.07.2022 23:26:45 | IP (Hash): 904909621
Ich steh noch ganz am Anfang mit dem Niederringen meines HbA1c, hätte aber dennoch oder gerade deswegen die Frage: Warum sollte ein HbA1c unbedingt noch besser sein, als 5,9?
Sind bei den meines bescheidenen Wissens nach ausgezeichneten 5,9 immernoch Folgeschäden zu erwarten?
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 13.07.2022 23:31:52. Grund: Ergänzung -
am 14.07.2022 19:40:33 | IP (Hash): 874447821
ThomaS1968 schrieb:
Ich steh noch ganz am Anfang mit dem Niederringen meines HbA1c, hätte aber dennoch oder gerade deswegen die Frage: Warum sollte ein HbA1c unbedingt noch besser sein, als 5,9?
Sind bei den meines bescheidenen Wissens nach ausgezeichneten 5,9 immernoch Folgeschäden zu erwarten?
Nein, Sorge vor Folgeschäden hab ich nicht.
Ich habe nur diesem Typen (2) dermaßen den Kampf angesagt, dass ich ihn zurückgedrängt habe und nun im Rückwärtsgang aus dieser vermeintlichen Einbahnstraße rausschleiche.
Daher sind mir mit komplett gesundem Verhalten nur komplett gesunde Werte akzeptabel.
Mal so bildlich beschrieben. -
am 14.07.2022 21:00:01 | IP (Hash): 310349090
Bei uns mit Typ 2 kommt als wichtiges Moment hinzu, dass sich unser BZ im völlig gesunden Bereich leichter steuern lässt. Selbst bei mir mit über 30 Jahren und seit über 20 auf Insulin kann ich beobachten, wie der BZ nach wenigstens 14 Tagen voll gesund ne KH-Portion in der Spitze unter 140 lässt, die schon bei normal 100-140 für nen Anstieg auf 180-200 reichen würde - mit mehr Insulin, als ich für die unter 140 im gesunden Bereich spritzen muss. Sagt mir, dass da sehr viel mehr zusammenspielt, als nur Essen und Spritzen.
Ich hatte damals in 91 nach meiner Diagnose im Januar im Sommer gesunden BZ völlig ohne Medis. Heute würde man sagen, eine komplette Remission. Damals war das ein gefährliches Spiel mit den Ableben durch Unterzucker, von dem mir alle abgeraten haben. Und wo ich damals noch wenig Erfahrung und kein Rückgrat ausreichend für approbierte Weißkittel hatte, hab ich im Herbst 91 meine Remission wieder aufgefressen. Das war sehr mühsam, denn damals war mein gesunder Bereich sehr viel anhänglicher als heute.
Keine Ahnung, wie weit sich sowas auch mit Typ 1 beobachten lässt, könnte vielleicht dieser hier sagen http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Er ist der erste veröffentlichte Loc Carber der Diabetologie, und für ihn geht gesund sogar erst unter HbA1c 5 los.
Generell lässt sich nur sagen, dass die meisten Zusammenhänge auch im Bereich Typ 1 noch nicht wirklich erforscht sind, sondern nur beobachtet und interpretiert. Und dass auch da viele Interpretationen an den Haaren herbeigezogen sind, wie z.B. die Erklärungen zum Dawn. Denn wenn die zuträfen, müsste Dawn für alle mit Typ 1 eine sehr große Herausforderung sein - und eine, die sich bei gesunden Menschen an deutlich höherer Insulinausgabe sehen lässt. Aber in Darstellungen von gesunden Verläufen wie dieser https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar gibt es keinen Hinweis auf einen deutlich höheren Morgenansatz bei der Insulinausgabe.
Und damit sind wir schon gaaaanz unten im Bereich von systematischem Beobachten, nämlich im gesunden. Und da gibt’s bislang nix systematisches. Einmal, weil der Aufwand irre groß dafür wäre, und dann wg der Datensicherheit: Am sichersten sind schließlich die persönlichen Daten, die nirgendwo erhoben und gespeichert und ausgewertet werden, PUNKT.
Apple und Google und… sind auf dem besten Wege, mit ihren Health-Apps da einiges an Stau an fehlenden Erkenntnissen abzubauen, aber die Hürden dafür werden längst aufgestellt und schon in den Vorfeldern immer höher gelegt.
Viel Schreibe und sicher immer noch nur ein bisschen von der Antwort auf die Frage, wie’s gekommen ist/kommt zu all den "Folgekrankheiten ohne Diabetes" im Netz.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.07.2022 00:14:42 | IP (Hash): 904909621
Torsten, ja, das kann ich gut verstehen. Viel Erfolg weiterhin!
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 15.07.2022 00:26:14. Grund: Ergänzung -
am 15.07.2022 00:25:12 | IP (Hash): 904909621
Gelöscht.
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 15.07.2022 12:24:03. Grund: Ergänzung -
am 15.07.2022 10:43:04 | IP (Hash): 308498306
Hallo Thomas,
hast du wirklich die Hoffnung, dass Jürgen dir deine 5 Fragen verständlich beantwortet? Ich bezweifle das stark. Jürgen ist offensichtlich die Fähigkeit abhanden gekommen, Sachverhalte präzise und verständlich darzustellen, selbst wenn es sich um ganz einfache Sachen handelt.
Leider schleichen sich auch bei seinen theoretischen Betrachtungen immer mehr Fehler ein - seine Schlussfolgerungen muss man deshalb mit Vorsicht genießen.
@Jürgen, wenn du Thomas oder mir antworten willst, dann mache das bitte im Thread von Thomas. Es wäre Torsten gegenüber unfair, wenn du seine Thread auch noch zerfledderst.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 16.07.2022 10:06:45. Grund: BBCodes -
am 15.07.2022 12:07:22 | IP (Hash): 904909621
Oh, es war insgesamt blöd von mir, so persönliche Fragen in einem "fremde Thread" unterzubringen. Ich hätte Jürgen auch persönlich anschreiben können...
Ich lösch' es daher mal wieder und offensichtlich will er darauf eh nicht antworten?.
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 28.07.2022 13:01:45 | IP (Hash): 398650272
Heute hab ich einen freien Tag und nach Monaten mal wieder meine Messwerkzeuge ausgepackt.
Nach langem Ausschlafen.
NBZ: 5,7 (entspr. 103) - etwas erschrocken von der hohen Zahl, gewohnt war ich knapp um die 5.
Zum Frühstück Honigbrötchen, gibts bei mir sonst nie, hatte gestern keine Zeit zum einkaufen.
Dazu Salat und Obst.
Homeofice und leichte Haushaltsarbeiten.
+1h: 8,7 (entspr. 157) - oh je, über 140
+2h: 4,8 (entspr. 87) - scheint doch ganz in Ordnung
Will nochmal messen mit normaler Ernährung.
Bearbeitet von User am 28.07.2022 13:09:10. Grund: . -
am 28.07.2022 15:10:43 | IP (Hash): 928007279
torsten1973 schrieb:
Heute hab ich einen freien Tag und nach Monaten mal wieder meine Messwerkzeuge ausgepackt.
Nach langem Ausschlafen.
NBZ: 5,7 (entspr. 103) - etwas erschrocken von der hohen Zahl, gewohnt war ich knapp um die 5.
Zum Frühstück Honigbrötchen, gibts bei mir sonst nie, hatte gestern keine Zeit zum einkaufen.
Dazu Salat und Obst.
Homeofice und leichte Haushaltsarbeiten.
+1h: 8,7 (entspr. 157) - oh je, über 140
+2h: 4,8 (entspr. 87) - scheint doch ganz in Ordnung
Will nochmal messen mit normaler Ernährung.
Für Honigbrötchen (super schnelle KE) und Obst (auch nochmal schnelle KE) finde ich eine 8,7 wahnsinnig gut. Das ist echt kein blutzuckerfreundliches Essen. Also mache dir nicht so viele Gedanken. -
-
am 08.11.2022 08:48:48 | IP (Hash): 294178739
Glückwunsch und weiter so :)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 20.11.2022 01:36:52 | IP (Hash): 501992408
ich habe mir da mal eine signatur zugelegt.
nicht in erster linie, um kontroversen auszulösen.
sondern weil es ein statement ist bzgl. meiner in 5 jahren gewachsenen sicht der dinge.
und jetzt mal sehen, wie es aussieht.
______________________
ehemaliger Diabetiker
Bearbeitet von User am 20.11.2022 01:37:59. Grund: . -
am 22.01.2023 03:09:40 | IP (Hash): 146919200
beinahe wäre es passiert...
ich feiere mit meinem diabetes das fünfjährige seiner entdeckung und hätte fast vergessen, euch einen bericht abzuliefern.
wie es läuft..?
im grünen bereich.
hba1c = 5,7
BZ messe ich selten bis nie. neulich einmal erschrocken mit NBZ = 6,0 (sonst knappe 5)
gewicht über dem ziel.
schwankt 72...75 kg, lieber wären mir 69...72 kg,
umgerechnet in BMI 24...25 (zielbereich: 23...24)
wie ich das mache.
mit nix besonderem.
ich lebe einfach die meiste zeit so, wie ich es für gesund halte.
hab ich früher auch so gehalten, nur hat mir die selbe einstellung mit weniger wissen erst den diabetes eingebracht.
eine damals große entscheidung, alles zu unternehmen, um aus der nummer wieder raus zu kommen, würde ich aus heutiger sicht als summe kleiner modifikationen im ernährungsverhalten bezeichnen.
bin damals mit 44 jahren plötzlich gefühlte 22 geworden und heute bei 23.
meine baustelle.
paar mal im jahr statte ich meinen eltern einen besuch ab, da sie im alter meine hilfe brauchen.
so alle zwei monate für 1..2 wochen. ich fahre mit 72 kilo hin und komm mit 75 kilo zurück. das abnehmen geht dann wesentlich langsamer.
kurz nach diagnose hab ich an einer studie des dt. diabeteszentrums in düsseldorf teilgenommen und warte darauf, jetzt nach 5 jahren wiederbestellt zu werden. auf die ergebnisse dieses komplettchecks wäre ich sehr gespannt.
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ehemaliger Diabetiker
Bearbeitet von User am 22.01.2023 03:25:24. Grund: rechtschreipunk -
am 22.01.2023 11:23:03 | IP (Hash): 1390631173
Danke für die Rückmeldung mit der interessanten Baustelle ;)
Daumendrück für weiter so gutes Gelingen!
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 20.02.2023 21:31:18 | IP (Hash): 683044198
update
hba1c = 6,2 %
die sprechstendenhelferin gratulierte mir,
aber ich bin entsetzt.
nach 4 jahren mit einer 5 vor dem komma.
ich kann es mir noch nicht erklären.
1. hab ich mich über weihnachten so schlecht benommen?
2. ein ausrutscher im labor?
3. eine veränderung in meinem zuckerstoffwechsel..?
im märz gehts zum DDZ nach düsseldorf.
da kann ich mich über gründliche untersuchungen freuen.
______________________
ehemaliger Diabetiker -
am 20.02.2023 22:00:15 | IP (Hash): 137752814
Hab grad mal in Deinen ersten Eintrag zurück geschaut und finde, Du klagst auf hohem Niveau :)
Wann hast Du eigentlich zuletzt Deinen BZ regelmäßig gemessen? Mit regelmäßig meine ich von täglich bis wöchentlich und zur jeweils einigermaßen selben Tageszeit? Also z.B. morgens vor dem Frühstück oder abends vor dem Schlafengehen?
In aller Regel nehmen diese Werte lange vor dem HbA1c zu. Und wenn man so einen auffälligeres Ansteigen über 3 oder 4 Wochen dann mal in ner gezielten Aktion über mehrere Tage auf die Stundenspitzen nach den üblichen Mahlzeiten zurück verfolgt, oder im Tagesprotokoll mehr Bonbons oder Toasts als mit 1c 5,8 üblich entdeckt, lässt sich der Weg zurück in die Spur sehr viel einfacher an, als wenn man sich erst nen Tritt beim Dok holen muss, den der noch nicht einmal als Tritt versteht. Denn nach seinem Verständnis und auch dem im DDZ sind 6.2 SUPER!
Bin gespannt auf Deine Erzählungen aus dem DDorf ;)
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 22.02.2023 01:27:29 | IP (Hash): 883039744
hier mal der verlauf des hba1c über 5 jahre
10,6
8,1 oder 7,4
6,3
6,4
6,2
5,7
5,6
5,4
5,6
5,9
-,-
5,6
5,9
5,6
5,7
5,9
5,9
5,9
5,9
5,7
6,2
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ehemaliger Diabetiker1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 25.02.2023 09:14:52 | IP (Hash): 1761447981
Hallo Torsten,
Ich habe Deinen Thread jetzt auf einen Schlag durchgelesen. Ich sehe zwei Dinge.
1. Ehemaliger Diabetiker bist Du mit einem HBA1c von 6,2 nicht.
2. Immer wenn Du mehr isst (offensichtlich mehr KH und mehr Mahlzeiten) gehen Deine Werte hoch. Der Blutzucker und das Gewicht. Deine besten Werte waren 5,4 bei weniger als 70 kg.
Vielleicht ist es bei uns ähnlich wie bei trockenen Alkoholikern oder Drogensüchtigen nach dem Entzug? Ein lebenslanges wachsam bleiben gegen die KH-Sucht.
Und Du hast mit den 5 Jahren eine tolle Leistung hingelegt. Und Deine Berichte zeigen über den langen Zeitraum hinweg, wie wichtig es ist, immer am Ball zu bleiben. Ich wünsche mir für mich, ich schaffe die gleiche Konsequenz wie Du.
-
am 25.02.2023 10:19:14 | IP (Hash): 1448017449
Darüber, ob überhaupt und wenn dann ab wann jemand keinen Diabetes mehr hat, gehen die Vorstellungen auch in der Medizin munter durcheinander. So hat unser Muster Typ 2, Hans Lauber, viele Jahre behauptet, praktisch geheilt zu sein. Und dann hat sich sein Diabetes wieder munter zurück gemeldet.
In meinen Augen ist "gesund mit Diabetes", wer seinen BZ 24/7 mit wenigen Ausnahmen pro Monat allein mit der gezielten Auswahl und Portionierung seines Essens oder/und dem gezielten Einsatz körperlicher Aktivität und völlig ohne Medikamente im völlig gesunden Rahmen halten kann.
Wenn Dir dabei die Vorstellung von der Sucht hilft, mag ich das stehen lassen. Aber den nach DGE gesunden halben Teller Stärke KHs finde ich nicht süchtig. Nur mit Diabetes halt ungünstig.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 25.02.2023 14:45:44 | IP (Hash): 1761447981
hjt_Jürgen schrieb:
In meinen Augen ist "gesund mit Diabetes", wer seinen BZ 24/7 mit wenigen Ausnahmen pro Monat allein mit der gezielten Auswahl und Portionierung seines Essens oder/und dem gezielten Einsatz körperlicher Aktivität und völlig ohne Medikamente im völlig gesunden Rahmen halten kann.
Wenn Dir dabei die Vorstellung von der Sucht hilft, mag ich das stehen lassen. Aber den nach DGE gesunden halben Teller Stärke KHs finde ich nicht süchtig. Nur mit Diabetes halt ungünstig.
D‘accord. Und es steht und fällt mit der Menge der KH und der Häufigkeit wie oft ich mir was in den Mund schiebe und verzehre.
Und Torsten ist sehr nahe dran an Deiner Definition und ist aktuell mefikamentenfrei. Dafür hat er meinen allergrößten Respekt.
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am 29.04.2023 00:07:08 | IP (Hash): 70409495
chronic carbohydrate overdose syndrom
da hat endlich mal jemand den passenden begriff gefunden dafür, wie ich die sache mit dem typ2 sehe...
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ehemaliger Diabetiker
Bearbeitet von User am 29.04.2023 21:13:07. Grund: . -
am 01.06.2023 09:14:35 | IP (Hash): 630528472
Liebe Grüße aus den Deutschen Diabetes Zentrum.
Die nächsten Tage werd ich euch mit Ergebnissen versorgen.
Gute Nachricht.
Mit dem Gewicht hab ich mich wieder auf knapp 70 kg eingependelt.
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ehemaliger Diabetiker