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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6

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    am 04.03.2018 09:04:18 | IP (Hash): 315444582
    torsten1973 schrieb:
    immerhin habe ich mich 44 jahre konsequent falsch ernährt, ..

    Hallo Torsten,

    das scheint ja dann wohl doch nicht so zu sein. Bitte bedenke, dass dir niemand wirklich sagen kann, welche Ernährung "gesund" ist. Ich bin sicher, dass es nicht nur eine gesunde Form von Ernährung gibt, das ergibt sich allein schon aus den unterschiedlichen Ernährungssstrategien, die Menschen in der Entwicklungsgeschichte unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen entwickeln mussten.

    Deine Werte beim oGTT mit seiner besonders hohen Belastung sind beeindruckend. Sie zeigen, dass deine BSD noch viel leisten kann und dass du die Insulinresistenz schon weit zurückdrehen konntest. Mit dem HbA1c hast du recht, das wird in 10 Wochen ganz bestimmt viel besser aussehen. Sehr gut, dass du die Möglichkeit zu der umfangreichen Untersuchung im DZD genutzt hast.

    Wegen der hohen Nüchternwerte würde ich mir erst mal keine großen Sorgen machen. Langfristig sehe ich folgende Möglichkeiten:
    - Die Nüchternwerte gehen vielleicht noch weiter runter, die reagieren bei Verbesserungen immer erst im Nachgang.
    - Wenn sie nicht weiter runter gehen, dann wäre vielleicht eine Unterstützung mit Metformin sinnvoll.
    - Vielleicht kannst du die hohen Nüchternwerte sogar akzeptieren, wenn sich die anderen Werte dabei nicht verschlechtern.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 14:27:18. Grund: .
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    am 12.03.2018 22:59:18 | IP (Hash): 1748317002
    hab mal wieder frische laborwerte.

    BZ nüchtern
    5,6 (entspr. 100)

    hba1c
    7,4 (vor gut einer woche noch 8,1)

    leberwerte
    GOT, GPT, GGT waren jahrelang erhöht und pegeln sich gerade auf normalniveau ein.

    das alles beruhigt mich sehr.

    gewicht liegt bei ca. 75 kg
    (gestartet mit 84, ziel bei 69...72)

    muss mir gerade neue kleidung, gr. 48 statt 52 bzw. L statt XL kaufen.

    und nochwas hat sich geändert.
    ich war zeitlebens langschläfer. eine meiner grundannahmen über mich, anhand der ich auch meine arbeit ausgewählt habe.
    seit ein paar wochen werde ich pünktlich kurz vor um 6 wach.

    das alles nach 8 wochen.
    Bearbeitet von User am 13.03.2018 06:31:09. Grund: .
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    am 13.03.2018 09:32:25 | IP (Hash): 1748317002
    heute morgen plötzlich ein

    nüchtern-BZ von
    8,4 (entspr. ca.150)

    morgendliche hohe werte?
    schlechtes messgerät?
    zufällige schwankungen?
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    am 13.03.2018 10:10:58 | IP (Hash): 288441721
    Du weißt, dass die Badehose nix taugt, wenn der Bauer nicht schwimmen kann - bezogen auf schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)

    Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.

    Klar ist schön, wenn man morgens immer den selben Wert misst, aber wer von uns hat das schon? Schwankungen um +-0,5-1mmol/l, also schon mal bis um 2 Unterschied von einem zum anderen Tag messen sicher viele von uns.

    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.

    Insgesamt bist Du wohl noch immer auf einem guten Weg, und ich bin gespannt, wie weit Du da noch was ohne Medis schaffst. Daumendrück!

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    am 13.03.2018 12:06:27 | IP (Hash): 1748317002
    hjt_Jürgen schrieb:
    schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)

    Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.




    ja, das döschen hat über nacht nicht zu gehalten.
    waren zum glück nur noch 2 streifen drin...

    hjt_Jürgen schrieb:

    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.




    eine messung war mittwoch im DDZ
    die andere freitag der woche darauf bei meiner hausärztin
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    am 23.03.2018 21:16:07 | IP (Hash): 182233064
    gar nicht so schlecht...

    beim selber messen war ich mit meinen BZ-werten nicht immer so ganz zufrieden.
    6,4 - 6,8 - 5,8 - 6,8 - 8,9
    mancher wert hat mich ans zweifeln an meiner behandlungsmethode gebracht.


    diese woche war ich wieder bei meiner ärtztin.
    5,2 ☺ (!)
    zu hause nochmal gemessen.
    6,9 😕
    ich glaub, ich schmeiß das gerät jetzt weg, - oder reklamiere beim verkäufer...
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    am 23.03.2018 21:32:46 | IP (Hash): 2048243305
    wenn Du die 6,9 mit Deinem Gerät direkt mit dem zusammen oder wenigstens noch im Rahmen der nächsten viertel Stunde in der Praxis gemessen hättest, würde ich auch zur Geräte-Entsorgung raten. Aber so hättest Du die 6,9 auch mit dem Gerät vom Dok zuhause messen können. Wieso nicht?

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    am 24.03.2018 00:12:41 | IP (Hash): 182233064
    zwischen beiden messungen lagen 5...10 minuten und 300 meter
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    am 30.03.2018 09:06:32 | IP (Hash): 650916162
    hjt_Jürgen schrieb:


    Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.



    inzwischen erkläre ich mir das mit dem blutverlust während der 3tägigen untersuchung. immerhin wurden mir 200...300 ml abgezapft...
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    am 30.03.2018 10:05:03 | IP (Hash): 509041308
    Von wenigstens 5.000! - Auch beim selben Labor hab ich schon ne Veränderung von 0,3 innerhalb von 14 Tagen erlebt. Im Bereich deutlich unter HBA1c 5,5 schon interessante Streuung, von der ich denke, dass sie mit höheren Werten zunimmt.

    Klar wird auch der Aderlass sein Stück beigetragen haben :)

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