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iPDM für den Typ 2 Diabetiker

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 20.02.2018 15:59:31 | IP (Hash): 1468086696
    Hat jemand mehr Informationen zu dem Thema speziell für den Typ2?

    https://www.diabetes-online.de/a/video-interview-typ-diabetes-mit-insulin-neue-methode-verbessert-die-therapie-1713645

    Liebe Grüße

    Dirk


    ---
    Zuckerkrank
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.02.2018 19:20:21 | IP (Hash): 343489494
    Hallo Dirk,
    ist für mich nur fragwürdige Verkaufspräsentation für IT-Produkte des vorstellendes Herstellers der Studie.

    Im Fokus stehen da die Ärzte, die zu kämpfen haben mit
    „Chaotische und lückenhafte Diabetestagebücher“. „In den drei Minuten, die dem Arzt im Schnitt pro Patient zur Verfügung stehen, ist es nicht möglich, aus den Tagebüchern die notwendigen Informationen zu ziehen.“ Therapieanpassungen werden so zeitintensiver und schwieriger.
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/174718/Diabetes-Management-Komfort-dank-neuer-Technologien

    In der Grafik ist ausdrücklich eine strukturelle Schulung benannt
    https://www.roche.de/medien/meldungen/Personalisiertes-Diabetesmanagement-senkt-den-HbA1c-und-verbessert-die-Therapieergebnisse-Erste-Resultate-des-PDM-ProValue-Studienprogramms-vorgestellt-4726.html
    Ob die Buchführung dann 'automatisch' in ein Auswertetool landet oder wirklich gepflegtes handschriftliches Blutzuckertagebuch, ist unerheblich.

    Bevorzuge handschriftliche Aufzeichnungen im Blutzuckertagebuch mit Vorgaben Zeit/BZ/KE/IE-BE-Faktor ... . Zusätzlich (ohne irgendein Feld in programmiertes Tool) kann ich nützliches notieren: 'Mahlzeit bestehend aus'; entschieden für vor oder nach Mahlzeit Insulingabe per Zeitangabe. Auch rechne ich pro Tag die Summe zusammen (hatte zu Anfang ein Blutzuckertagebuch, wo eine Spalte vorgegeben war). Mache das nun weiterhin - kann u.a. auch den Insulinbedarf abschätzen Basal/Bolus, wenn ich Rezept für Quartal benötige.
    Auch anderes schaue ich mir an, ... Markerstift ... , und fasse auffällige Daten/Dosisanpassung im Übersichtsblatt für Arzt zusammen.
    Blättern im BZ-Tagebuch nicht mehr nötig (lege das dennoch vor).
    Erspart mir als Patient auch irgendwie Blättern und aufhängen per unnötiger Diskussion an irgendwelchen Einzelwerten und kann parieren.

    Gruß Elfe
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 20.02.2018 21:40:23 | IP (Hash): 1468086696
    Hi Elfe,

    Also da gehen wir zwei auseinander.;-) Aber ich glaube das kannst du dir schon denken. ;-) Meine Technikaffinität "begeistert" mich immer wenn etwas zum großen Teil automatisiert geschieht. Und meine Schlampigkeit verbietet eine Handschriftliche Dokumentation. Es wäre für die Diabetologin nicht auseinander zu halten ob ich ihr das Fahrtenbuch vom Firmenwagen oder mein Diabetes Tagebuch vorlege. :( Andersrum wäre auch der Finanzbeamte umgekehrt überfordert. Böse Zungen behaupten das ich der Grund für die Installation elektronischer Fahrtenbücher bin.
    Aber für mich ist das wirklich ein Problem. Genauso das behalten von Zahlen. Das grenzt bei mir schon an eine milde Form der Dyskalkulie. Wenn ich Zahlen übertrage sind Zahlendreher programmiert.
    Somit ist es für mich ein Segen alle Werte die ich laufe des Tages ermittle, am besten ohne diese anfassen zu müssen, automatisch in eine App übertragen werden.
    Dazu kommt das ich durchaus Fan der Telemedizin sein könnte auch wenn ich mir über die Datenabgreifer im klaren bin.
    Natürlich ist der Bericht den ich gefunden habe auch eine Werbeveranstaltung. Aber ich kann mir durchaus vorstellen das auch viele Wahrheiten in dem gesagten stecken.
    Funktionierendes Selbstmanagement klingt verlocken. Auch wenn ich mir zutraue viele Dinge selber oder mit Hilfe von Betroffenen wie auch hier zu meistern.
    Ich finde das auf jeden Fall spannend.

    Ich konnte dieses noch an Infos bekommen:
    .------------------------------------------------------------
    Sehr geehrter Herr B.,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Die Informationen, die Professor Kulzer im Interview gibt, basieren auf der Publikation „Integrated Personalized Diabetes Management (PDM): Design of the ProValue Studies: Prospective, Cluster-Randomized, Controlled, Intervention Trials for Evaluation of the Effectiveness and Benefit of PDM in Patients With Insulin-Treated Type 2 Diabetes” (zu finden unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5038529/) und dem Kongress-Poster „Integrated personalized diabetes management (iPDM) in patients with insulin-treated T2DM: Results of the PDM-ProValue study program“ (zu finden unter https://www.accu-chek-congresses.com/idf/wp-content/uploads/sites/13/2017/12/IDF-PDM-ProValue_poster.pdf). Weitere Informationen finden Sie auch hier: https://www.diabetologie-online.de/a/personalisiertes-diabetesmanagement-erste-resultate-des-pdm-provalue-studienprogramms-vorgestellt-1856169.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Katrin K.
    ----------------------------------------------------------
    Die Mail habe ich von der Kirchheim Verlagsgruppe bekommen. Die geben den Diabetes Ratgeber raus.

    Liebe Grüße

    Dirk





    ---
    Zuckerkrank
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.02.2018 10:54:43 | IP (Hash): 788751222
    Vielleicht wäre das Ding ja schon richtig passend für Dich https://www.managebgl.com/

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 21.02.2018 11:50:47 | IP (Hash): 1468086696
    Moin Jürgen,

    Also vom Prinzip her schon nett. Den Preis würde ich auch noch akzeptieren aber dann sollte das schon multilingual sein und meine Gerätschaften unterstützen. Die Version die ich installiert habe lief am 18.08.2017(?) ab.


    Liebe Grüße

    Dirk

    ---
    Zuckerkrank
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.02.2018 18:22:11 | IP (Hash): 36210911
    Dirk_B. schrieb:
    Hi Elfe,
    Also da gehen wir zwei auseinander.;-) Aber ich glaube das kannst du dir schon denken. ;-) Meine Technikaffinität "begeistert" mich immer wenn etwas zum großen Teil automatisiert geschieht. Und meine Schlampigkeit verbietet eine Handschriftliche Dokumentation.


    Hallo Dirk,
    ja, das stimmt, da gehen wir in der Meinung auseinander.
    Aber anders, als du vielleicht denkst.

    Hatte beruflich mit der Entwicklung als User-Tester an einem großen IT-Projekt zu tun.
    War so nervig - jedes Pflichtfeld wurde diskutiert - und immer wieder fehlte zumindest ein Bereich für Bemerkungen als freier Text, ohne irgendwelche Vorgaben.
    Schwierig den Programmierern zu erklären, daß bitte doch das Programm das tägliche Geschäft unterstützen soll und nicht umgekehrt.

    So etwas brauche ich privat echt nicht.
    Das Blutzuckertagebuch hat zwar vorgesehene Spalten und Zeilen, dennoch noch genügend Platz, um anderes zu notieren wie z.B. Inhalte Essen, vor oder nach gespritzt, Einheiten Insulin + extra Korrektur (nicht Summe), ab und zu Blutdruckwerte. Im Sommer schreibe ich auch die Temperatur dazu, dann wirkt Insulin viel schneller und wenn man eh schon schwitzt, wird Hypo auf Grund dessen schon schwieriger erkannt.
    Da muss ich nicht mühsam suchen, wo kann ich denn solche Dinge eintragen, die für mich jedenfalls wichtig sind.

    Zur Arztbesprechung fasse ich die Dinge dann zusammen, markiere und marker an, was mir so aufgefallen ist, um Hinterfragen von einzelnen Ausreißer-Werten beantworten zu können.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 21.02.2018 18:23:04. Grund: Zitat Dirk_B
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 21.02.2018 20:28:29 | IP (Hash): 1468086696
    Hallo Elfe,

    Ich finde das gut. Wenn mir Schönschrift und die erforderliche Geduld in die Wiege gelegt worden wären das handschriftlich zu machen würde ich das vielleicht auch vieles mehr niederschreiben. Aber auf der anderen Seite ist halt das Spielkind in mir immer noch vorhanden. Ich tüfftle da gerne und freu mich nachher wenn das alles so klappt wie ich oder zumindest der Hersteller sich das vorstellt. Auf der anderen Seite könnt ich durchdrehen wenn etwas nicht wie verkauft klappt. Ich kann auch gut verstehen das man sich wenn man sich damit beruflich auseinander setzt gerne mal entschleunigt.
    Da die Kundschaft unserer Firma auch sehr intensiv in Sachen Hard- und Software unterwegs ist war ich während meiner Arbeitszeit auch großteils kuriert vom Technikkram.

    Liebe Grüße

    Dirk


    ---
    Zuckerkrank